London - seine Bauwerke, Museen, Schlösser, Shoppingmeilen und sein Nachtleben
Inhaltsverzeichnis
- London
- Tower of London
- Tower Bridge
- London Bridge
- Big Ben
- Palace of Westminster
- Downing Street
- Changing of the Guards
- Buckingham Palace
- Piccadilly Circus
- St. Paul's Cathedral
- Trafalgar Square
- Hyde Park
- Greenwich
- St. James's Park
- HMS Belfast
- London Eye
- Madame Tussauds
- The Tube: London Underground
- Mansion House
- Chinatown
- Old Bailey
- Admiralty Arch
- The Monument
- Millennium Dome
- Britisch Museum
- Imperial War Museum
- Westminster Abbey
- Wembley Stadion
- Bauwerke
- Museen
- Theater
- Kunstausstellungen
- Stadtviertel
- Nachtleben
- Kulturangebote
- Festivals
- Restaurants
- Shopping
- London mit Kindern
Bauwerke, Paläste und Schlösser in London
Tradition und Moderne - dieser Gegensatz wird in London nirgendwo sonst so offenbar wie an den Bauwerken er Stadt. Schließlich wird das Gesicht der Metropole sowohl von den prächtigen Bauten der Monarchen als auch von spektakulären Bauwerken der Moderne geprägt.
City Hall
Unmittelbar neben der Tower Bridge befindet sich die futuristisch anmutende City Hall, die von der Form her an ein eingedrücktes Ei erinnert. Diese seltsam anmutende Form hat einen sehr guten Grund. Denn der Architekt Sir Norman Foster wollte damit die Oberfläche des Gebäudes verringern, wodurch dieses eine hervorragende Energiebilanz besitzt.
Die 45 Meter hohe City Hall wurde 2002 eröffnet und dient seither dem Mayor of London sowie der Greater London Authority als Amtssitz. Die City Hall besitzt an der Spitze eine Aussichtsplattform, welche für Besucher zeitweise geöffnet ist.
Kensignton Palace
Weil sie die Feuchtigkeit, die während des Winters im Whitehall Palace herrschte, nicht mehr ertragen konnten, ließen Wilhelm II. und Mary II. den Kensington Palace 1689 ausbauen. Sobald die Arbeiten abgeschlossen waren, wurde der Kensington Palace für sieben Jahrzehnte das gesellschaftliche und politische Zentrum Londons. Erst Queen Victoria zog nach ihrer Krönung vom Kensington Palace in den Buckingham Palace um. Bis in die Gegenwart hinein leben Mitglieder der Königsfamilie im Kensington Palace.
Lloyd´s Building
"Inside Out Building" wird das Lloyd´s Building in der One Lime Street auch gern genannt, weil Treppen und Lifte teilweise am Äußeren des Gebäudes angebracht sind. Das macht das Lloyd´s Building zu einem der spektakulärsten Firmensitze überhaupt. Denn errichtet wurde das Lloyd´s Building im Auftrag des Versicherers Lloyd´s of London durch den Architekten Richard Rogers.
Drei Haupt- und ebenso viele Versorgungstürme, welche um einen rechteckigen Platz angeordnet sind, stellen das Lloyd´s Building dar. Errichtet wurde das Lloyd´s Building von 1978 bis 1986 in innovativer Bauweise. Beispielsweise lassen sich die Stockwerke innerhalt kürzester Zeit verändern, indem Trennwände aus- und eingebaut werden.

Bauwerke in London: The Gherkin | © www.london-travel-guide.de
The Gherkin
Vorbild für den Wolkenkratzer The Gherkin - auf Deutsch: Essiggurke - war der Torre Agbar im spanischen Barcelona. Der Rückversicherer Swiss Re ließ den 180 Meter hohen Büroturm im Finanzbezirk von Lord Norman Foster sowie Ken Shufflewood von 2001 bis 2004 errichten.
The Gherkin wurde mehrfach für seine zukunftsweisende Bauweise ausgezeichnet. So wurden die Büros ringförmig um den Versorgungstrakt angeordnet, von dem aus die einzelnen Räumlichkeiten mit Energie und Wasser versorgen. Deckplatten und Fenster können sich je nach Witterung selbstständig schließen und öffnen, während Atrien für eine natürliche Ventilation sorgen. Die Klimaanlage wird in The Gherkin nur bei extremen Witterungslagen gebraucht.
Wembley Stadion
Das Wembley Stadion ist das Hausstadion des englischen Fußball-Nationalteams, in dem einige denkwürdige Kapitel Fußballgeschichte geschrieben wurden. Das ursprüngliche Wembley Stadion war 1923 nach einer Bauzeit von nur 300 Tagen anlässlich der Kolonialausstellung British Empire Exhibition eröffnet worden und im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausens durch ein Stadion der Superlative ersetzt. Mit einem Fassungsvermögen von 90.000 Zuschauern bietet das neue Wembley Stadion etwa Platz für doppelt so viele Fußballfans wie der Vorgängerbau.
Windsor Castle
Etwa 30 Kilometer westlich von London befindet sich die königliche Residenz Windsor Castle. Es handelt sich dabei um das größte und älteste durchgängig bewohnte Schloss, das in der Vergangenheit sowohl als Wohnung als auch als offizieller Palast, Festung oder Gefängnis gedient hatte. William der Eroberer hatte auf dem Gelände von Windsor Castle eine hölzerne Burg errichtet, die von Heinrich I. durch einen steinernen Bau ersetzt wurde. Königin Elisabeth II. dient Windsor Castle vor allem als Wochenend-Residenz, empfängt hier aber auch Staatsgäste.

Bauwerke in London: The Shard
The Shard
Beim 310 Meter hohen The Shard im Stadtteil Southwark handelt es sich um Londons höchstes Gebäude. Ursprünglich war in den 1990er Jahren geplant, auf dem Gelände einen über 400 Meter hohen Wolkenkratzer zu errichten. Diese Pläne scheiterten jedoch sowohl an den Behörden als auch am Willen der Bevölkerung.
The Shard bietet die Möglichkeit zum Wohnen, Arbeiten und Einkaufen. Während eine Fläche von 55.000 Quadratmetern in den unteren Etagen für Gewerbeflächen reserviert ist, erstreckt sich das Schangri-La-Hotel über 16 Etagen, während auf den Stockwerken 53 bis 65 Wohnungen untergebracht sind. Auf der Spitze befindet sich eine Aussichtsplattform, die den Besuchern einen Ausblick bis nach Southend bietet.
British Library
Über 150 Millionen Printerzeugnisse, davon etwa 25 Millionen Bücher, werden in der British Library archiviert. Weil alle Zeitungen, die in Großbritannien gedruckt werden, seit 1869 ein Pflichtexemplar an die Nationalbibliothek liefern müssen, wächst die Sammlung täglich um 8.000 Exemplare.
Die British Library wurde 1973 gegründet, als die British Museum Library mit weiteren Bibliotheken zusammengelegt wurde, weil in den bestehenden Häusern der Platz zu knapp wurde. Das heutige Hauptgebäude der British Library in St. Pancras in Camden wurde 1998 eröffnet. In der British Library werden aber nicht nur Printerzeugnisse gesammelt. Unter anderem organisiert diese Einrichtung regelmäßig Ausstellungen zur Literaturgeschichte wie die Dauerausstellung "Treasures of the British Library", die in der John Ritblat Gallery zu sehen ist.
BT Tower
Der Fernsehturm BT Tower in der Cleveland Street wurde 1965 fertiggestellt und war bis 1981 das höchste Gebäude Londons. Für die Öffentlichkeit wurde der BT Tower 1966 zugänglich gemacht, und entwickelte sich rasch zu einem Besuchermagneten. Diesen Status verdankte der BT Tower auch dem Restaurant "Top of The Power", welches sich durch die Rotation um 360 Grad großer Beliebtheit erfreute. Nach einem Bombenanschlag der IRA 1971 wurde der BT Tower jedoch für die Öffentlichkeit geschlossen.
Gray´s Inn
Als Gray´s Inn wird nicht nur eine er vier britischen Anwaltskammern, sondern auch der Gebäudekomplex bezeichnet, in welchem die Kammern bereits seit dem 14. Jahrhundert untergebracht werden. Bei Touristen ist vor allem der Speisesaal von Gray´s Inn mit seiner gotischen Decke aus Holzbalken beliebt.
Leadenhall Market
Vorwiegend können die Besucher im Leadenhall Market Delikatessen und Lebensmittel kaufen. Die Shops des Leadenhall Markets befinden sich ebenso wie diverse Bars, Restaurants und Bekleidungsgeschäfte in einer sehenswerten Markthalle im Herzen des Londoner Finanzbezirks.
Die Tradition des Leandenhall Markets reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, als hier Geflügel- und Käsehändler ihre Waren feilboten. Der Leadenhall Market erlebte in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts einen großen Aufschwung, nachdem er zunächst das Wiegerecht für Wolle und später das Monopol für den Handel mit Leder bekommen hatte. Heute befindet sich der Leadenhall Market in einer Halle aus Glas und Gusseisen in viktorianischem Stil, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde.
nach obenMuseen in London
Das kulturelle Leben Londons wird zu einem wesentlichen Teil von seinen mehr als 300 Museen geprägt. Die Bandbreite reicht von kleinen, spezialisierten Häusern bis hin zu riesigen Museen, die zu den weltweit führenden Häusern zählen. In den meisten Museen ist der Eintritt kostenlos, mit dem "London Pass" ist aber auch der Eintritt in kostenpflichtige Ausstellungen frei.
British Museum
Das Britisch Museum gilt als eines der weltweit besten Häuser. Dieses Museum wurde 1753 eröffnet und lässt mit seinen mehr als sieben Millionen Objekten die Kulturgeschichte des Menschen lebendig werden. Das British Museum verdankt einen Großteil seiner beeindruckenden Sammlung den kolonialen Aktivitäten Großbritanniens. Zu den außergewöhnlichsten Stücken gehört der Stein von Rosette, der es mit seinen Inschriften in ägyptisch, altgriechisch und demotisch möglich gemacht hatte, dass die ägyptischen Hieroglyphen entschlüsselt werden konnten.

Museen in London | © www.london-travel-guide.de
Design Museum
Das Londoner Design Museum zählt weltweit zu den bedeutendsten Einrichtungen seiner Art. In den wechselnden Ausstellungen des Hauses wird die gesamte Bandbreite von Architektur bis hin zum Industriedesign beleuchtet. Ergänzend zu den Ausstellungen bietet das Design Museum zahlreiche Vorträge sowie Angebote für die gesamte Familie an. Dazu gehören etwa eintägige Kreativworkshops. Seit 2003 vergibt das Design Museum außerdem den "Design Museum´s Designer of the Year"-Preis, der mit 25.000 Pfund dotiert ist und ausschließlich an Designer vergeben wird, die aus Großbritannien stammen.
Science Museum
Forschung und Wissenschaft stehen im Fokus des Science Museums, das 1857 unter dem Dach des Victoria and Albert Museums gegründet worden war. Auf sieben Ebenen können sich die Besucher im Science Museum in South Kensington über die Entwicklungen von Technik und Forschung informieren. Untergliedert sind die Exponate in die Abteilungen Astronomie, Biochemie, Meteorologie, Elektronik, Fotografie, Luftfahrt und Navigation. Seit 1980 wird außerdem die Geschichte der Medizin im Wellcome Wing präsentiert.
Sir John Soane´s Museum
Das Sir John Soane´s Museum in Camden präsentiert sich dem Besucher als architektonisches Gesamtkunstwerk. Untergebracht ist dieses Museum in drei einstigen Wohnhäusern, die baulich eine Einheit bilden. Weil der Architekt Sir John Soane die Gebäude dem Staat schon vor seinem Tod vermacht hatte, wurde bereits am 20. April 1833 beschlossen, hier ein Museum einzurichten, was vier Jahre später auch geschah. Die Besucher können die umfangreiche Sammlung an Antiquitäten und Kunstgegenständen, die Sir John Soane gesammelt hatte, besichtigen und eine typische Einrichtung aus dem England des 19. Jahrhunderts bestaunen.
Vicotria and Albert Museum
Das Victoria and Albert Museum präsentiert die weltgrößte Sammlung an Kunsthandwerk und Design aus verschiedenen Zeiten und Kulturen. Die Bandbreite der Objekte reicht von Kultobjekten aus den ersten Jahren der Christenheit bis hin zu Exponaten der Gegenwartskultur. Einen zentralen Teil der Sammlung stellen die Abgusshöfe mit ihren rund 100 Gipsabdrücken dar. Zu den Glanzstücken gehört eine Kopie der Trajanssäule. Ein weiterer Schwerpunkt der Sammlung liegt bei Werken der italienischen Renaissance.
Imperial War Museum
Beim Imperial War Museum handelt es sich um Londons größtes Militärmuseum. Einen wesentlichen Raum in der Ausstellung nehmen die beiden Weltkriege ein. Beleuchtet werden aber auch die weiteren kriegerischen Konflikte, die sich während des 20. Jahrhunderts weltweit ereignet haben. Mehrere Privatleute aus verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens hatten schon während des Ersten Weltkriegs die Gründung des Imperial War Museums geplant. Sie wollten allerdings mehr als nur ein Militärmuseum schaffen, sondern auch darstellen, welche Auswirkungen der Krieg auf den Menschen hat.
National Maritime Museum
Das National Maritime Museum im Herzen von Greenwich besitzt rund zwei Millionen Objekte aus der Geschichte der Seefahrt, womit es das weltgrößte Museum seiner Art darstellt. Einen Schwerpunkt stellt dabei die Geschichte der britischen Seefahrt dar. Die Ausstellung wurde so konzipiert, dass das Museum Attraktionen für jede Altersgruppe bietet. Beispielsweise können sich die Besucher an einem Schiffssimulator einmal selbst im Kommandieren oder Steuern eines Schiffes versuchen. Darüber hinaus gibt es regelmäßig Sonderausstellungen zur Seefahrt.
Bank of England Museum
Das Bank of England Museum stellt neben der Geschichte der Bank of England, die seit dem 17. Jahrhundert die britische Währung kontrolliert, auch die Geschichte des Finanzsystems an sich dar. Die Besucher erwartet hier eine faszinierende Sammlung von Münzen und Banknoten aus drei Jahrhunderten sowie zahlreiche weitere Exponate zum Thema Geld und Finanzwesen.
Natural History Museum
Das Natural History Museum in South Kensington gilt als eines der größten naturhistorischen Museen der Welt. Der Wissenschaftler Sir Hans Sloane begründete dieses Museum, indem er seine Sammlung dem Staat vermacht hatte. Nachdem noch weitere Sammlungen hinzu kamen, konnte das Natural History Museum am 18. April 1881 eröffnet werden. Zu den beeindruckendsten Exponaten gehören das Modell eines Blauwals, eine Spinne mit einem Alter von etwa 40 Millionen Jahren sowie das Ei eines Elefantenvogels. Das Natural History Museum zeigt außerdem die erdgeschichtliche Entwicklung anhand eines riesigen Modells der Erde.
Museum of London
Ganz in der Nähe der St. Paul´s Cathedral befindet sich das Museum of London. Dieses zeichnet die Entwicklung eines römischen Feldlagers zu einer der mächtigsten Städte der Welt und zur modernen Metropole nach. Ein besonderer Schwerpunkt des Museums of London liegt bei der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, und auch der Große Brand von London und die viktorianische Zeit werden im Museum of London ausführlich dargestellt.
Sherlock Holmes Museum
In der 221b Baker Street, wo der berühmte Detektiv nach den Angaben seines Schöpfers Arthur Conan Doyle gelebt und gearbeitet hatte, widmet sich heute das Sherlock Holmes Museum den Fällen des Meisterdetektivs. Nachdem die Besucher von einem Bobby empfangen wurden, betreten sie im ersten Stock Sherlock Holmes Arbeitszimmer. Die fiktiven Schlafzimmer von Holmes und seinem Assistenten Dr. Watson werden als Ausstellungsräume genutzt. Und im dritten Stock des Sherlock Holmes Museums werden schließlich Szenen aus den bekanntesten Geschichten nachgestellt.
Madame Tussauds
weil das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds, das sich seit 1848 an der Marylebone Road befindet, ständig umgestaltet wird, zählt es zu den meistfrequentierten Sehenswürdigkeiten Londons. Bekannt ist das Wachsfigurenkabinett vor allem dafür, dass hier nicht nur historische Persönlichkeiten, sondern auch Personen der Zeitgeschichte verewigt werden. Ein Highlight erwartet die Besucher während der Sommermonate bei Madame Tussauds: Sie können an einer VIP-Tour stattfinden, die außerhalb der regulären Öffnungszeiten stattfindet.
nach obenTheater in London
Seitdem William Shakespeare seine legendären Stücke im 16. Jahrhundert im Globe Theatre auf die Bühne brachte, steht London im Ruf eine herausragende Theaterstadt zu sein. Bei den wichtigsten Theaterzentren Londons handelt es sich um die Royal Shakespeaere Comapny, das Royal National Theatre sowie das Royal Court Theatre, das unter Londons Bühnen auf eine besonders lange Geschichte zurückblicken kann.
Nicht minder legendär sind die zahlreichen Produktionen, die im Theaterviertel West End aufgeführt werden. Die Theater des West Ends konzentrieren sich vor allem rund um Covent Garden und an der Shaftesbury Avenue. Die facettenreiche Theaterszene Londons, die sich in den vergangenen Jahren entwickelt hat, deckt die ganze Bandbreite von klassischen Stücken bis hin zum modernen Theater ab. Einen zusätzlichen Popularitätsschub haben Londons Bühnen erlebt, nachdem zahlreiche Hollywood-Schauspieler die Theaterszene in London bereichert haben. Denn für die Mimen aus der Traumfabrik ist nicht der Broadway die Bühne ihrer Wahl, wenn sie ihr Können unmittelbar vor Publikum präsentieren wollen, sondern die Metropole an der Themse.
Royal Albert Hall
In der Royal Albert Hall werden den Besucher pro Jahr mehr als 360 Veranstaltungen aus den verschiedenen Sparten der darstellenden Kunst geboten. Konzerte verschiedener Musikrichtungen gehören ebenso zum alljährlichen Veranstaltungsreigen wie Tennismatches oder Zirkusvorstellungen. Nicht nur wegen dieses einzigartigen Veranstaltungsmixes zählt die Royal Albert Hall, die Königin Victorias Gatten gewidmet wurde, zu den bekanntesten Bühnen weltweit.
Der monumentale Bau aus roten Ziegeln erinnert stilistisch an Bauten aus der Antike. Die Fassaden des Gebäudes werden von Terrakottabändern durchzogen, welche mit Gold durchwirkt sind. Diese prächtige Fassade, die auf Anregung von Prinz Albert mit einer zirkusähnlichen Kuppel gekrönt wird, ist auch ein architektonischer Blickfang in der Nähe der Kensington Gardens.
Nachdem die Akustik in der Royal Albert Hall in den Jahrzehnten zuvor eher als mittelmäßig gegolten hatte, wurde diese bei der Sanierung 2004 erheblich verbessert. Dies trug dazu bei, dass das Royal Philharmonic Orchestra inzwischen hier seine künstlerische Heimat hat.
Royal Court Theatre
Beim Royal Court Theatre handelt es sich um eine der traditionsreichsten Bühnen Londons. Nachdem das Royal Court Theatre 1870 unter dem Namen "The New Chelsea Theatre" eröffnet wurde, erlebte es zwischen 1904 und 1907 seine Blütezeit. In diesen Jahren fanden Dramatiker wie George Bernhard Shaw eine Heimat für ihre Stücke und das Repertoiresystem, wonach einzelne Stücke über Monate hinweg aufgeführt werden, wurde etabliert.
1932 wurde das Royal Court Theatre zu einem Kino umgebaut, erlebte nach der Zerstörung während des Zweiten Weltkrieges aber ab 1952 eine neue Blüte. Nachdem die Bühne wiedereröffnet war, bot sie vor allem jungen Autoren eine Bühne und konnte sich zu einem der wichtigsten Häuser für das zeitgenössische Drama entwickeln.
Royal National Theatre
Brillante Inszenierungen gelten als das große Markenzeichen des Royal National Theatres in Bankside. Geboten werden neben Klassikern auch zahlreiche moderne Stücke. Weil sich im Gebäude neben den drei Zuschauersälen auch diverse Bars und Restaurants befinden, versteht sich das Royal National Theatre eher als Unterhaltungszentrum für die ganze Familie. Nicht zuletzt deshalb werden im Foyer regelmäßig Live-Musik und Ausstellungen geboten.
Im Gebäude des Royal National Theatres haben drei Theater ihre Heimat. Dabei handelt es sich um das Lyttleton, das eine klassische Frontalbühne besitzt, das Olivier, dessen Form einem antiken Amphitheater nachempfunden ist sowie das Cottelsloe, welches an einen mittelalterlichen Hof erinnert und sich als Bühne für experimentelles Theater etabliert hat.
The London Palladium
The London Palladium zählt zu den bekanntesten Bühnen Londons. Das Theater, welches vor allem für lang laufende Produktionen bekannt ist, verdankt seine Popularität hauptsächlich einer Fernsehshow aus den 1950er und 1960er Jahren.
Errichtet wurde The London Palladium gegen Ende des 19. Jahrhunderts, um einem auf dem Gelände ansässigen Zirkus auch im Winter eine Gelegenheit für Auftritte zu geben.
1955 wurde schließlich erstmals die Sendung Sunday Night at The London Palladium ausgestrahlt. Zudem fanden auf der Bühne des Hauses regelmäßig Konzerte statt. Ab den 1980er Jahren wurde The London Palladium schließlich zur Bühne für Musicalproduktionen.
nach obenLondoner Kunstausstellungen
Nicht von ungefähr kommt der Ruf Londons als eine der weltweit führenden Kunststädte zu sein. Das liegt unter anderem daran, dass sich die Kunstszene Londons äußerst breitgefächert präsentiert. Der Besucher findet Häuser, in welchen Hochkultur gepflegt wird, ebenso, wie Underground-Künstler, die in baufälligen Gebäuden oder Garagen wirken. Folgende Kunstgalerien bieten den Besuchern ganzjährig ein hochkarätiges Ausstellungsprogramm:
Estorik Collection of modern Italian Art
Bei der Estorick Collection handelt es sich um eine Galerie, die auch international für ihre Sammlung an moderner italienischer Kunst bekannt ist, zumal es sich um die einzige Sammlung mit dieser Ausrichtung in ganz Großbritannien handelt. Abgerundet wird das Angebot der Estorick Collection, die seit 1998 in Islington existiert, von einem Café und einer Bibliothek mit dem Schwerpunkt auf Kunst.
Die Estorick Collection geht zurück auf den US-amerikanischen Schriftsteller und Soziologen Eric Estorick, einem leidenschaftlichen Sammler italienischer Kunst, besonders fasziniert war er von futuristischen Skulpturen und Gemälden. Größtenteils entstand die Sammlung in den 1950er Jahren, die wichtigsten Werke erhielt die Tate 1966 als Dauerleihgabe.
Courtauld Gallery
Die Courtauld Gallery beherbergt eine der wichtigsten Kunstsammlungen in London, deren Bandbreite von alten Meistern über Impressionisten sowie Post-Impressionisten bis hin zu angewandter Kunst und Skulpturen reicht. Zu den berühmtesten Werken der Courtauld Gallery zählen Rubens "Abnahme vom Kreuz", Cranachs "Adam und Eva" sowie die "Heilige Dreifaltigkeit" von Botticelli.
Ausgestellt werden die Werke der Courtauld Gallery in einem Haus mit Geschichte, nämlich dem Somerset House. Die Wurzeln dieses Gebäudes reichen am nördlichen Ufer der Themse reichen zurück bis 1539. Das ursprüngliche Gebäude wurde jedoch 1775 abgerissen und durch einen repräsentativen Neubau ersetzt. Bis zu den 1970er Jahren hatten diverse staatliche Behörden hier ihren Sitz, bevor aus dem Sommerset House gegen Ende des 20. Jahrhunderts ein Zentrum für bildende Kunst wurde.
National Portrait Gallery
Tausende Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Fotos und anderen Darstellungen berühmter Personen aus der britischen Geschichte erwarten den Besucher in der National Portrait Gallery. Zu den bekanntesten Arbeiten der mehr als 1.400 Portraits, die ausgestellt werden, gehören die Bildnisse der Beatles, Queen Elizabeth II., William Shakespeare und Henry VIII. Ausgewählt wurden diese Portraits aufgrund des Bekanntheitsgrades des Portraitierten, während der Maler vernachlässigt wird.
Philip Henry Stanhope gründete die National Portrait Gallery im Jahr 1856. Beim ersten Gemälde im Bestand handelte es sich um das Chandos-Portrait, welches zu Beginn des 17. Jahrhunderts entstand und sehr wahrscheinlich William Shakespeare abbildet. In den heutigen Räumlichkeiten, die bereits zweimal erweitert wurden, ist die National Portrait Gallery seit 1896 beheimatet.
Auch konzeptionell hat sich das Haus stetig gewandelt. So wurden 1932 auch Fotos in die Sammlung aufgenommen und ab 1969 Bilder von noch lebenden Persönlichkeiten in die Sammlung integriert. In der National Portrait Gallery finden regelmäßig Sonderausstellungen sowie der Wettbewerb "P Portrait Prize" statt.

Museum Tate Modern | © www.london-travel-guide.de
Tate Modern
Mit der Tate Modern wurde am 12. Mai 2000 in einem früheren Kraftwerk, der Bankside Power Station, am südlichen Themseufer die weltgrößte Sammlung moderner Kunst eröffnet. Gezeigt wird hier nahezu ausschließlich Kunst aus dem 20. Jahrhundert. Begründet wurde diese Sammlung von der Tate Gallery, die 1916 damit begonnen hat, auf dem internationalen Markt Objekte zeitgenössischer Künstler zu sammeln. Der größte Teil dieser rasch angewachsenen Sammlung befindet sich in der Tate Modern. Diese bildet zusammen mit der Tate Britain, der Tate Liverpool und der Tate St. Ives ein Galerie-Netzwerk.
Stilistisch wird in der Tate Modern die Zeitspanne von klassischer Moderne bis hin zur Gegenwart abgedeckt. Gezeigt werden jedoch nicht nur die Hauptströmungen wie Surrealismus oder Impressionismus, sondern auch avantgardistische Strömungen, etwa der Wiener Aktionismus. Zu den bekanntesten Künstlern, die hier ausgestellt werden, gehören Dali, Picasso, Andy Warhol und Beuys. Die Werke werden jedoch nicht in chronologischer Folge, sondern unter einem Motto zusammengefasst gezeigt.
National Gallery
Mit alljährlich rund 4,9 Millionen Besuchern zählt die National Gallery zu den meistbesuchten Museen der Welt. Die Sammlung von über 2.300 Werken präsentiert die Werke herausragender Maler aus Westeuropa vom Mittelalter bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts.
Die National Gallery geht zurück auf die Sammlung des Bankiers John Julius Anerstein, die 1824 vom britischen Staat aufgekauft wurde. Schenkungen und Förderer ließen die Sammlung rasch anwachsen, sodass diese bereits Ende der 1830er Jahre in einem Gebäude am Trafalgar Square untergebracht werden musste. Vertreten sind hier die wichtigsten Maler der europäischen Kunstgeschichte. Für die Besucher steht ein Audioguide zur Verfügung, der über 40 Werke im Rahmen einer etwa einstündigen Führung ausführlich erklärt.
Royal Academy of Arts
Die Royal Academy of Arts wurde bereits anno 1768 gegründet und gilt deshalb als eine der ältesten Kunsteinrichtungen in Großbritannien. In der Dauerausstellung werden schwerpunktmäßig britische Kunstwerke gezeigt. Darüber hinaus bietet die Royal Academy of Arts alljährlich vier Wechselausstellungen mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Als besonderes Highlight gilt die Sommerausstellung, da hier üblicherweise ausgewählte Werke von aufstrebenden Akademikern und Künstlern präsentiert werden. Neben den Mitgliedern der Royal Academy of Arts können bei dieser Gelegenheit auch externe Künstler ihr Schaffen präsentieren. Diese müssen sich mit ihren Arbeiten jedoch vorab einer Jury stellen, welche die endgültige Auswahl für die Exponate der nächsten Ausstellung vornimmt.
Hayward Gallery
Seit ihrer Eröffnung am 9. Juli 1968 gilt die Hayward Gallery als eines der größten Zentren für temporäre Kunstausstellungen in London. Die Hayward Gallery liegt direkt an der Themse nahe des Southbank Centres und zeigt bis zu vier verschiedene Ausstellungen pro Jahr.
Anders als bei den meisten Ausstellungshäusern in London ist der Eintritt in der Hayward Gallery nicht frei. Ein Grund dafür besteht darin, dass diese Galerie nicht im Besitz einer eigenen Dauerausstellung ist, die ganzjährig gezeigt werden könnte. Während in den ersten Jahren ihres Bestehens in der Hayward Gallery auch Künstler vergangener Epochen wie Edvard Munch oder Leonardo da Vinci gezeigt wurden, hat sich der Fokus in den vergangenen Jahren auf die zeitgenössische und moderne Kunst gerichtet.
nach obenStadtviertel von London
Die Grenzen der heute insgesamt 33 Stadtbezirke Londons wurden 1965 festgelegt, als die Verwaltungseinheit Greater London gegründet wurde. Zwölf Stadtbezirke sowie das exterritoriale Gebiet der City of London bilden Inner London, während die übrigen Bezirke Outer London genannt werden. Die Stadtviertel untergliedern sich wiederum in Stadtviertel und präsentieren sich so vielfältig wie die Metropole selbst. Die wichtigsten Stadtviertel Londons sind:
Westminster
Das Viertel Westminster, zu dem auch die Westminster Abbey gehört, gilt als einer der faszinierendsten Teile Londons. Schließlich liegt hier das geistige und politische Zentrum der Stadt, werden die Geschicke des Königreiches doch seit dem 11. Jahrhundert in Westminster gelenkt. Die Besucher erwarten in Westminster neben zahlreichen bekannten Sehenswürdigkeiten auch eine Vielzahl an eher geheimen Perlen. Dazu gehören etwa die Abbey Road Studios, wo einst die Beatles ihre Songs aufgenommen haben.
Tower Hamlets
Der Stadtbezirk Tower Hamlets liegt im Osten der City of London und trägt seinen Namen, weil dieses Gelände einst vom ranghöchsten Offiziers des Towers of London verwaltet wurde. Die Tower Hamlets, deren Gebiet sich auf einer Fläche von 20 Quadratkilometern über das East End erstreckt, gelten als klassisches Arbeiterviertel, weil ein großer Teil der Docklands zu diesem Viertel gehört.
Während des 19. Jahrhunderts galten die Tower Hamlets als Hochburg der Kriminalität, unter anderem verübte hier der berüchtigte Jack the Ripper seine Untaten. Auch Einwanderer siedelten sich in Tower Hamlets an, darunter Iren und Deutsche sowie Hugenotten aus Frankreich. Nachdem die Werften und der Hafen während des 20. Jahrhunderts an Bedeutung verloren hatten, siedelten sich ab den 1970ern vorwiegend Einwanderer aus Südasien an. In den vergangenen Jahren hat sich das Viertel zu einer gefragten Region für Künstler und Studenten entwickelt.
Southwark
Der fast 29 Quadratkilometer große Stadtbezirk Southwark im Süden Londons entstand durch die Vereinigung mit Bermondsey und Camberwell bei der Bildung Greater Londons. Beliebt ist Southwark bei Touristen, weil sich hier zahlreiche der begehrten Sehenswürdigkeiten befinden, darunter das Imperial War Museum, die Tower Bridge, die St. George´s Cathedral und die Southwark Cathedral.
Kunstfreunde kennen Southwark vermutlich dank der Dulwich Picture Gallery, die 1817 gegründet wurde. Diese geht auf den polnischen König Stanislaus II. zurück, der zwei Londoner Kunsthändler mit dem Aufbau einer Sammlung beauftragt hatte. Die 180 Gemälde konnten dem Auftraggeber jedoch nicht mehr übergeben werden, weil dieser 1795 abgedankt hatte. Deshalb wurden die Kunstwerke, die vorwiegend aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammten, dem Dulwich College gestiftet.
Lewisham
Der Stadtbezirk Lewisham liegt südöstlich der City of London und entstand bei der Bildung von Greater London. Ursprünglich hatte das über 35 Quadratkilometer große Territorium zur Grafschaft Kent gehört. Bekannt ist aus diesem Stadtbezirk vor allem der Stadtteil Blackheath, wo Heinrich VI. anno 1450 ein Heer von Rebellen geschlagen hatte.
Lambeth
Bekannt ist der Stadtbezirk Lambeth am östlichen Themseufer vor allem weil sich hier mit dem Lambeth Palace der Amtssitz des Bischofs von Canterbury befindet. Ein Besuch lohnt sich auch wegen der sehenswerten Parks wie dem Archbishop´s Park oder dem Mary Harmsworth Park. Erreichbar ist der Stadtbezirk Lambeth auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln relativ einfach, da sich hier mit der Waterloo Station einer der wichtigsten Bahnhöfe in London befindet. Weitere bekannte Sehenswürdigkeiten sind die Royal Festival Hall sowie das Florence Nightingale Museum.
Islington
Wer den ungeschminkten Charme Londons kennenlernen möchte, sollte sich einen Abstecher nach Islington nicht entgehen lassen. Denn obwohl Islington im Süden direkt an die City of London grenzt, liegt dieser Stadtbezirk außerhalb der typischen Ziele für Touristen. Weil die mehr als 190.000 Einwohner Islingtons aus allen Kontinenten stammen, glänzt dieser Stadtbezirk mit einer besonderen kulturellen und kulinarischen Vielfalt. Fußballfans ist dieser Stadtbezirk ein Begriff, weil sich hier das Emirates Stadium befindet, in dem die Heimspiele des FC Arsenal ausgetragen werden.
Hackney
Bis ins 19. Jahrhundert hinein handelte es sich bei Hackney um einen ländlich geprägten Vorort von London, der erst im Zuge der Industrialisierung rasant anwuchs. Weil sich nun vor allem Menschen hier ansiedelten, die aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht mehr in den Fabriken arbeiten konnten. Erst während der 1990er Jahre wandelte sich das einstige Elendsviertel Londons zu einem hippen Viertel, das vor allem von Galeristen und Künstlern entdeckt worden war.
Greenwich
Der Stadtbezirk Greenwich im Osten der City of London gilt dank seiner zahlreichen Grünflächen als grüne Lunge der Stadt. Da Greenwich nur durch die Themse von den Docklands getrennt ist, bietet sich dem Besucher ein faszinierender Gegensatz zwischen der pulsierenden Großstadt und dem beschaulichen Viertel.
Da die britische Marine ihren Sitz in Greenwich hat, hängen auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Bezirks mit Astronomie und Seefahrt zusammen. Dazu gehören die Royal Artillery Barracks, auf deren Gelände bei den Olympischen Spielen 2012 die Schießwettkämpfe stattfanden sowie der Woll- und Teeklipper Cutty Sark.
City of London
Bei der City of London, die sich über eine Fläche von etwa einer Quadratmeile erstreckt, handelt es sich um den historischen Kern Londons. Heute gilt die City of London, in der mehr als 250 Banken eine Vertretung unterhalten, als eines der weltweit wichtigsten Finanzzentren und reichste Quadratmeile. Die City of London genießt einen exterritorialen Status und hat einen eigenen Bürgermeister. Selbst die Queen hat hier keine Befugnis, sondern muss um Erlaubnis fragen, wenn sie das Gebiet der City of London betreten will.
Von Touristen wird die City of London aber gern besucht, weil sich hier einige der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Londons befinden. Dazu gehören der Westminster Tower, der Tower of London, Old Bailey sowie das Mansion House.
Camden
Der Stadtbezirk Camden nördlich des Zentrums handelt es sich um ein Szeneviertel mit zahlreichen hervorragenden Pubs und Clubs, das seine goldene Zeit als Zentrum des Britpops erlebte. Neben einem facettenreichen kulturellen Leben erwarten den Besucher hier diverse Sehenswürdigkeiten wie das Roundhouse, der Russel Square oder das Siegmund Freud Museum.
Canary Wharf
Einst befanden sich im Stadtbezirk Canary Wharf die Lagerhäuser, welche für den Seehandel benötigt wurden, heute ist Canary Wharf neben der City of London der zweitwichtigste Finanzplatz Großbritanniens. Mit dem HSBC Tower, dem One Canada Square und dem Citigroup Centre befinden sich außerdem drei der höchsten Gebäude Großbritanniens in Canary Wharf.
Kensington und Chelsea
1965 wurden die Viertel Kensington und Chelsea zum gleichnamigen Stadtbezirk zusammengelegt, welcher als kleinster und am dichtesten besiedelte Verwaltungseinheit Großbritanniens gilt. Westlich des Hyde Parks liegt Chelsea mit seiner typisch viktorianischen Bebauung, während Kensington vor allem für den Kensington Palace sowie den königlichen Park Kensington Gardens bekannt ist.
Wandsworth
Als Wahrzeichen des Stadtbezirks Wandsworth im Südosten Londons gilt die Battersea Power Station, welche in der Popkultur häufig zitiert wurde. Unter anderem ziert die Battersea Power Station, die heute für Veranstaltungen genutzt wird, das Cover der Pink Floyd-Platte "Animals".
Auch das Gefängnis Wandsworth hat einen legendären Ruf. Dies wurde 1851 als zweitgrößtes Gefängnis in Großbritannien erbaut und bot Platz für mehr als 1.400 Strafgefangene. Dem Posträuber Ronald Biggs war mit drei Mitgefangenen 1965 die Flucht aus dem Gefängnis gelungen, was mehrfach in Literatur und Film thematisiert wurde.
Hammersmith
Der westliche Stadtbezirk Hammersmith wurde 1965 begründet und ist vor allem Fußballfans ein Begriff. Denn mit den Queens Park Rangers, dem FC Fulham und dem FC Chelsea haben drei Vereine der Premier League hier ihren Sitz.
nach obenNachtleben
London ist vor allem in kultureller Hinsicht eine sehr sehenswerte Stadt. Dies ist vor allem durch die vielen Sehenswürdigkeiten bedingt, wodurch Millionen von Touristen aus aller Welt jährlich den Weg in die Stadt an der Themse suchen. Doch möchte man sich als Besucher nicht nur Gebäude und Denkmäler längst vergangener Zeit begutachten, sondern auch abends feiern und das lokale Nachtleben erleben. Dies ist ein legitimer Wunsch, der in London nicht unerfüllt bleibt, denn die britische Hauptstadt hat auch eine wilde und unbändige Seite, wodurch die Nächte, wenn gewollt, auch durchgefeiert werden können.
Das Nachtleben in London

Piccadilly Circus
Quelle: pixelio.de Fotograf: M.Schlüter
London wird sehr oft als kulturelle und historische Hochburg gesehen mit vielen Museen und Theatern, die allesamt massig Informationen bereithalten und eher ein gesitteteres Auftreten beziehungsweise Benehmen erwarten. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass viele jüngere Menschen abends den Weg in die zahlreichen Londoner Klubs suchen, um bis in die Morgenstunden zu feiern. Möglichkeiten hierfür gibt es zahlreiche, denn an Klubs und Bars mangelt es in der britischen Hauptstadt nicht. Das Nachtleben in London pulsiert regelrecht, schließlich finden sich hier alle Arten von Nachtklubs, die mit der Konkurrenz in Europa locker mithalten können.
Die Bandbreite an Nachtklubs ist in London sehr groß und bietet somit für jeden Geschmack etwas. Wer eher auf abgefahrenere Nachtklubs mit Geheimtipp-Garantie steht, der findet diese genauso, wie einer der eher trendbewusste und stilvolle Klubs mag. Die Nachtklubs sind dabei größtenteils qualitativ hochwertig und bedienen auch jedem Musikgeschmack, was aber auch wiederum am jeweiligen Programm liegt. Orte zum Ausgehen gibt es an der Stadt an der Themse ebenfalls zahlreiche, wobei sich die meisten Nachtklubs in der Region um West End befinden und diese fast schon zur Partymeile machen.
Vielseitige und zahlreiche Klubs – die ihren Preis haben
Der große Kern der Nachtschwärmer orientiert sich dabei besonders an Soho, welches das Zentrum der britischen Trendsetter und Lesben- und Schwulenszene darstellt. Wichtig anzumerken ist dabei, dass das gesetzliche Mindestalter für den Konsum von Alkohol bei 18 Jahren liegt und somit den meisten jüngeren Besuchern der Zugang zu Klubs verwehrt wird. Dies sollte man berücksichtigen, wenn man sich in das Nachtleben Londons stürzen möchte. Eine weitere Information, die sehr wichtig sein kann, ist, dass die letzte U-Bahn um Mitternacht herum und die erste U-Bahn erst wieder zur Morgenstunde fährt. Daher sollte man sich über eine Möglichkeit, wie man zurück zu seinem Hotel gelangt, früh überlegen.
Die meisten Klubs haben Eintrittspreise, die oft um 22 oder 23 Uhr ansteigen. In den Klubs in West End sind die Preise meist deutlich höher, was aber auch vom jeweiligen Programm der Nachtklubs abhängig ist. Die meisten Klubs öffnen um 21 Uhr und füllen sich gegen Mitternacht. Die Öffnungszeiten ähneln den Klubs in Deutschland sehr, das bedeutet, dass meistens um 3 Uhr, unter der Woche, und um 5 Uhr morgens, am Wochenende, die Party spätestens vorbei ist. Die jeweilige Kleiderordnung der Nachtklubs hängt dabei stark von ihrem Stil ab, wobei die Meisten auf ein gepflegtes und stilvolles Outfit sehr viel Wert legen.
Wer sich vornimmt, einen Nachtklub oder eine Bar zu besuchen, der sollte viel Geld mitnehmen, denn die Getränkepreise in London sind meist sehr hoch, wobei der Preis unter den verschiedenen Lokalitäten oft sehr stark variiert. Auch hier gilt wieder, dass die Nachtklubs und Bars in West End erheblich teurer sind als ihre Pendants in anderen Stadtteilen Londons. Letztlich sind nicht nur die Nachtklubs in London interessant, sondern auch die Bars haben ihren ganz eigenen Charme, wobei Bars in England allgemein beliebter sind als in Deutschland. Diese unterscheiden sich nämlich auch stark voneinander, schließlich gibt es hier etwas traditionellere Pubs wie beispielsweise das George Inn, welches aus dem 17. Jahrhundert stammt und die einzige noch bestehende Postkutschenschenke darstellt.
Die berühmten Pubs Londons – zum Teil über Jahrhunderte alt und trotzdem modern
Eine weitere sehr beliebte Bar ist The Anchor, welche von Touristen und Anwohnern gleichermaßen geschätzt wird. Diese sehr beliebte Bar, die ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert stammt, besitzt eine Terrasse zur Themse hinaus, was besonders abends eine ganz besondere Atmosphäre versprüht. Für alle Sparfüchse dürfte die Bar The Crown interessant sein, da dort viele Biersorten zu dem günstigsten Preise in West End verkauft werden. Eine echte Bar mit Kuriositätsfaktor ist die Bar Yo!Below in Soho, bei der die Angestellten Karaoke singen, man sein Bier selber zapfen kann und japanische Zeichentrickfilme gezeigt werden; wer von diesen vielen Möglichkeiten verspannt ist, der kann sich einer Massage unterziehen, schließlich gibt es dort auch Masseusen.
Wer es lieber gewöhnlicher hat und ein echter Bierliebhaber ist, der sollte sich die Freedom Brewing Company besuchen, denn hier wird hausgebrautes Bier verkauft, was seinen ganz eigenen Geschmack hat. Noch eine Bar, die sich aus der Masse etwas hervorhebt, ist die Bar "Match", welches eine riesige Auswahl verschiedener Cocktails anbietet; die perfekte Möglichkeit also um auch neue Drinks und Geschmäcker kennenzulernen. Insgesamt besitzt London ein atemberaubendes und spannendes Nachtleben, das der Konkurrenz in Europa in nichts nach steht und dem Besucher einen abwechslungsreichen Abend bietet.
nach obenKulturangebote
London und seine Theater
Von einem kulturellen Weltzentrum kann man natürlich erwarten, dass es viele und vor allem auch gute kulturelle Veranstaltungen bietet, London erfüllt diese Voraussetzungen vollkommen. Hier wird dem Besucher nämlich eine breite Palette an Ausstellungen und Vorführungen geboten. Alleine im Londoner Westend gibt es zahlreiche Theater, die von der Klassik bis zur Moderne alles aufführen. Dieser Ort birgt aber auch eine gewisse Exklusivität, da dort weltberühmte Musicals wie "Cats" oder "Das Phantom der Oper" erstmals aufgeführt wurden. Dabei gibt es natürlich qualitative Unterschiede zwischen den Theatern. Das Royal National Theatre und das Barbican Centre sind dabei eine der bedeutendsten Bühnen der professionellen Theaterschauspielkunst.
Die britische Hauptstadt London gehört zu einem der wichtigsten Kulturzentren der Welt; folglich kann man sich hier auf ein ausgereiftes und vielfältiges Kulturprogramm einstellen, das dem Rest der Welt in vielen Aspekten voraus ist. Hier befinden sich zahlreiche Museen und Theater. Wer sich also gerne für Kultur interessiert, der hat hier die Möglichkeit zahlreiche Kulturangebote wahrzunehmen.

The National Gallery
Quelle: pixelio.de Fotograf: sandy18mz
Das wohl bedeutendste britische Opernhaus dürfte das Royal Opera House in Convent Garden sein. Es beinhaltet beispielsweise die Royal Opera und des Royal Ballet, wobei es hauptsächlich ein Schauspielhaus ist. Natürlich gibt es zahlreiche, weitere Theater, die sich in London befinden, aber nicht so berühmt sind wie die vorher genannten. Insgesamt unterscheiden sich die Theater auch meist in ihren Programmen, sodass man sich vor einem Besuch eines Theaters über das jeweilige Programm, welches sich ständig ändert, informieren sollte. Das am Südufer der Themse gelegene Globe Theatre spezialisiert sich beispielsweise besonders auf die Werke und Produktionen von Shakespeare, wobei natürlich auch die Werke von Zeitgenossen und moderneren Autoren gezeigt werden.
Musikalische Unterhaltung und Museen in London
Fünf professionelle Synchronorchester beheimatet die britische Hauptstadt London. Dazu zählen das London Symphony Orchestra, das London Philharmonic Orchestra, das Royal Philharmonic Orchestra, die Philharmonia und das BBC Symphony Orchestra. Der musikalische Höhepunkt dabei ist das, von der BBC weltweit übertragene, "Last Night of the Proms"-Konzert, welche direkt aus der Royal Albert Hall ausgestrahlt wird. Bei dieser Veranstaltung erscheinen die großen Persönlichkeiten der Branche und zeigen den begeisterten Besuchern ihr Können.
London hat aber auch auf viele weltberühmte Museen zu bieten, die zahlreiche Informationen zu den verschiedensten Epochen und Sachthemen bieten. Zu dem wohl größten und bekanntesten Museum der Welt gehört das Britische Museum in Bloomsbury. In diesem riesigen Museum gibt es über sechs Millionen Ausstellungsstücke, wobei dazu auch weltberühmte Raritäten gehören. Vor allem der kreisrunde Lesesaal, Reading Room genannt, ist weltberühmt, da dort bereits Mahatma Gandhi und Karl Marx studierten. Ein an sich schon historischer Ort also, der gleichzeitig noch andere historische Objekte beinhaltet.
nach obenVeranstaltungen, Festivals und Events in London
Bekannt ist London vor allem für hochkarätige Sportveranstaltungen und Live-Konzerte im Hyde Park. Die britische Metropole bietet jedoch sehr viel mehr, denn ganzjährig wird eine Vielzahl von Festivals geboten.
New Year´s Day Parade
Seit 1987 findet die New Year´s Day Parade am 1. Januar ab 12 Uhr statt. Den Startschuss für die Parade, die am Parliament Square startet, gibt der Glockenschlag von Big Ben. Die New Year´s Day Parade mit ihren über 10.000 Teilnehmern dauert etwa zweieinhalb Stunden und endet im Green Park. An der New Year´s Parade nehmen Gruppen aus allen 33 Stadtbezirken teil, die zugleich an einem Wettbewerb um die originellsten Paraden-Kostüme austragen. Dabei erhalten die Sieger einen Preis von 50.000 Pfund, der für einen wohltätigen Zweck gestiftet wird.
Oxford and Cambridge Boat Race
Beim Oxford and Cambridge Boat Race dürfte es sich um die berühmteste Ruderregatta der Welt handeln, deren Tradition bis ins Jahr 1829 zurückreicht. Bei dieser 6,7 Kilometer langen Regatta treten die Achter der beiden Eliteuniversitäten Oxford und Cambridge gegeneinander an. Obwohl die Teams diesen Wettkampf durchaus ernst nehmen, ist er fast ein Garant für skurrile Ereignisse. So sind etwa die Boote der Teams während des Rennens schon mehrfach gesunken.
London Marathon
Der London Marathon, an dem alljährlich mehr als 30.000 Läufer teilnehmen, gilt als einer der weltweit wichtigsten Marathonläufe und als zweitgrößte Marathonveranstaltung in Europa. Initiiert wurde der London Marathon von Chris Brasher, der sich den New-York-City-Marathon zum Vorbild genommen hatte. Teilnahmeberechtigt sind neben Profiläufern und Amateuren auch Rollstuhlfahrer, für die eigene Startpunkte eingerichtet werden. Zum Teilnehmerfeld gehören auch zahlreiche Prominente, die das Sportspektakel nutzen, um Spenden für wohltätige Zwecke zu sammeln.
FA Cup Final
Das FA Cup Final im Wembley Stadion im Mai ist mit großem Abstand der beliebteste Fußballevent in Großbritannien. Spannend ist dieser Wettbewerb vor allem wegen der Tatsache, dass Teams aus allen Spielklassen teilnehmen. Nicht selten kommt es deshalb vor, dass vermeintliche Außenseiter bei FA Cup Final die eigentlichen Favoriten schlagen und den Titel mit nach Hause nehmen.
Chelsea Flower Show
Die weltbesten Gärtner treffen sich seit 1852 alljährlich für fünf Tage im Royal Hospital Chelsea und präsentieren Gartenkunst, neue Züchtungen und diverse Gartenprodukte. Als Höhepunkt der Chelsea Flower Show gelten die zahlreichen Schaugärten, die von Gartenarchtekten für das Event gestaltet wurden. Weil die Cheslea Flower Show für Mitglieder der Königsfamilie ebenso ein Pflichttermin ist wie für zahlreiche britische Adelsfamilien und Geschäftsleute, hat sich die Chelsea Flower Show auch zu einem der wichtigsten gesellschaftlichen Ereignisse Großbritanniens entwickelt. Besonders begehrt sind die Tickets für die große Eröffnungsgala, die für einen Preis von rund 750 Pfund gehandelt werden.
Trooping the Colour
Alljährlich findet am zweiten Juni-Samstag mit Trooping the Colour die prächtigste Militärparade Londons statt. Für diese Parade, die zu Ehren des Geburtstags der Königin am Horse Guards Parade stattfindet, entsenden die Coldstream Guards 1.600 Soldaten und Offiziere, an die 300 Musiker und 240 Pferde. Die Tradition dieser Militärparade reicht bis in die Zeit der Regentschaft Karls II. im 17. Jahrhundert zurück. Der Höhepunkt von Trooping the Colour sind die beiden königlichen Salute mit jeweils 41 Schuss, die von der King´s Troop Royal Horse Artillery abgefeuert werden. Zum Finale überfliegen Maschinen der Royal Air Force den Paradeplatz.
Wimbledon
Das berühmteste und älteste Tennisturnier der Welt, die Wimbledon-Championships finden zwischen Ende Juni und Anfang Juli statt. Die Tradition dieses Wettstreits reicht bis ins Jahr 1877 zurück, als das prestigeträchtige Turnier erstmals an der Worple Road ausgetragen wurde. Heute handelt es sich beim Turnier von Wimbledon um eines von weltweit vier Grand-Slam-Turnieren und das einzige, welches auf Rasenplätzen ausgetragen wird. Für die Spieler gilt ein Sieg in Wimbledon als besonders lukrativ und prestigeträchtig.
Das Turnier von Wimbledon wird allerdings nicht mehr auf der ursprünglichen Spielstätte ausgetragen. Denn seit 1992 ist die neue Anlage an der Church Road in Betrieb. Bis 2019 werden hier alle Plätze überdacht, damit künftig keine Spiele mehr wegen Regen unterbrochen werden müssen.
The Proms
Bei den Proms handelt es sich um eine Reihe von über 70 klassischen Konzerten, die in der Royal Albert Hall und anderen Veranstaltungsorten stattfinden. Sehr viel bekannter als die eigentliche Reihe ist die Abschlussveranstaltung "Last Night of the Proms", die als besonders verrücktes klassisches Konzert gilt.
Die Idee zu den Proms, deren Name sich von den im 18. Jahrhundert äußerst populären Promenadenkonzerten herleitet, stammt von Robert Newman. Dieser wollte klassische Konzerte in einer zwanglosen Atmosphäre aufführen, um auch Menschen, die mit dieser Art von Musik nichts anfangen können, für Klassik zu begeistern. Das Besondere an dieser Konzertreihe: Für die Besucher gibt es keinen Dresscode, weshalb Besucher im Jogginganzug ebenso üblich sind wie im Business-Anzug.
Notting Hill Carnival
Politische Aktivisten organisierten Ende der 1950er Jahre erstmals den Notting Hill Carnival, der heute als größtes Straßenfest Europas und ein buntes Festival der Kulturen gilt. Dass der Noting Hill Carnival stark karibisch eingefärbt ist, ist den zahlreichen Einwanderern aus der Karibik zu verdanken, die sich in den 1950er Jahren in London niederließen. Sie hatten ihre Musik und Bräuche wie den karibischen Karneval in die neue Heimat mitgebracht. Dieser geht auf das Jahr 1833 zurück, als in Trinidad die Sklaverei abgeschafft wurde und die Schwarzen ihre Freiheit mit einem spontanen Straßenfest feierten. Der Notting Hill Carnival findet traditionell am letzten Wochenende im August statt.
The Mayor´s Thamse Festival
Mit dem Mayor´s Thamse feiern die Londoner am zweiten Septemberwochenende traditionell ihren Fluss. Entlang des Themseufers treten an verschiedenen Orten mehr als hundert Bands und Künstlergruppen auf und bieten den mehr als 500.000 Besuchern ein wahres Veranstaltungs-Feuerwerk. Ursprünglich wurde das Mayor´s Thamse Festival nur an einem Wochenende gefeiert, seit 2013 sind die zahlreichen Events jedoch auf insgesamt zehn Veranstaltungstage ausgedehnt.
Lord Mayor´s Show
Alljährlich findet in der City of London am zweiten Samstag im November die Lord Mayor´s Show statt, deren Tradition bis ins Jahr 1215 zurück reicht. Bei dieser Gelegenheit führt der neu gewählte Lord Mayor eine Parade durch die City of London an. Diese startet am Mansion House und führt zur St. Paul´s Cathedral. Dort erteilt der Dekan dem Lord Mayor seinen Segen, woraufhin dieser im Royal Courts of Justice den Eid auf die Krone ablegt. Anschließend kehrt die Parade zum Ausgangspunkt zurück. Sambagruppen und Marschmusik begleiten den Lord Mayor, bevor zum krönenden Abschluss gegen 17 Uhr ein spektakuläres Feuerwerk abgebrannt wird.
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Restaurants, Pubs und Cafes: Essen in London
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Restaurants in London
Die britische Küche ist sehr viel besser, als der Ruf, den sie international genießt. Die Besucher können sich bei einem Bummel durch die Metropole an der Themse davon überzeugen, dass sich sowohl die Auswahl als auch die Qualität der Restaurants erheblich verbessert hat. So wurden mittlerweile mehr als 40 Restaurants in London vom Guide Michelin mit einem Stern ausgezeichnet. Und auch ansonsten bleiben in London keine kulinarischen Sonderwünsche unerfüllt, bieten doch eine Vielzahl von internationalen Köchen von äthiopisch bis zypriotisch ihre landestypischen Speisen an. Insgesamt gibt es in London rund 7.000 Restaurants, darunter die Lokale von Köchen wie Le Gavroche, Gordon Ramse, Hakkasan, St. Jon oder Nobu Matsuhisa, deren Restaurants im Ranking der Top 50 weltweit vertreten sind.
Neben den Restaurants gibt es natürlich auch eine Vielzahl an Imbissbuden, die neben dem englischen Nationalgericht Fish and Chips auch Kleinigkeiten aus der internationalen Küche anbieten. Diese verteilen sich jedoch höchst unterschiedlich auf die verschiedenen Stadtteile Londons. So werden Liebhaber der karibischen und afrikanischen Küche in Brixton am schnellsten fündig, während in der Chinatown in Soho die beste chinesische Küche zu finden ist. Kulinarisch ist der Mittlere Osten vor allem in Bayswater und an der Edgware Road vertreten, während entlang der Kingsland Road zahlreiche vietnamesische Köche ihre Gerichte feilbieten. Als beste Viertel für die Freunde der indischen Küche gelten Southhall in West London und Brick Lane im Osten, aber auch die Drummond Street.

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Wo gibt es die meisten Lokale?
Rund um Londons Stadtzentrum herrscht auch die größte Dichte an Restaurants mit einem kulinarischen Angebot aus aller Herren Länder. Neben Soho und Covent Garden gilt das unter anderem für Camden, Notting Hill, Chelsea, Islington sowie Kensington. Gourmets werden hingegen eher Mayfair, St. James und im West End fündig. Während es unter der Woche meist kein Problem darstellt, einen Platz im Restaurant zu finden, sollte am Wochenende besser reserviert werden. Bei bekannten und renommierten Restaurants ist die Reservierung einige Wochen im Voraus notwendig.
Wer in London gepflegt essen gehen möchte, sollte allerdings bedenken, dass London auch bezüglich der Preise im Restaurant zu den teuersten Städten weltweit gehört. Was viele Touristen - vor allem vom europäischen Festland - oft überrascht: In London ist eine Servicepauschale von zehn bis 15 Prozent enthalten. Sollte diese noch nicht in der Rechnung enthalten sein, wird ein Trinkgeld in Höhe von zehn Prozent erwartet.
Essen in Bars
Gute Küche lässt sich übrigens nicht nur in Restaurants finden, denn auch in vielen Pubs werden Speisen angeboten. In den verschiedenen Pubs ist das Angebot so vielfältig wie in den Restaurants der Stadt. Weitaus üblicher sind allerdings traditionelle Kleinigkeiten, die gern zu einem englischen Bier genossen werden. Während in den Bars oft während der gesamten Öffnungszeit Speisen angeboten werden, beschränken sich etwas förmlichere Restaurants auf die Mittags- und Abendzeit. Die üblichen Zeitfenster liegen zwischen 12 und 14 Uhr sowie zwischen 19.30 und 21.30 Uhr.
Typisch Britisch: der Afternoon-Tea
In vielen Lokalen können die Besucher mit dem Afternoon-Tea eine typisch britische Tradition pflegen. Der Nachmittagstee wird traditionell zwischen 15 und 17 Uhr serviert. Zum Tea werden außerdem diverse Appetithäppchen und kleine Sandwiches gereicht. Viele Hotels bieten den Afternoon Tea als Service für ihre Gäste an.
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Shopping in London | © www.london-travel-guide.de
Shopping in London
London gilt als eine der führenden Trendmetropolen weltweit, vor allem was Stil und Mode betrifft. Entsprechend gut ist das Shopping-Angebot in London mit seinen mehr als 30.000 Einzelhandelsgeschäften, die quer über die ganze Stadt verteilt sind. Auch der einzigartige Mix, von lebendigen Märkten auf der Straße bis hin zu exklusiven Boutiquen sorgt dafür, dass es nichts gibt, was die Besucher in London nicht kaufen könnten.
Allerdings sind auch die Preise der Einzelhändler relativ hoch, sodass Schnäppchenjäger eher schlechte Karten haben. Wer beim Einkaufen sparen möchte, sollte also besser auf einen Schlussverkauf warten oder gezielt nach einem Discount-Store mit reduzierten Preisen suchen.
Die Geschäfte in den verschiedenen Vierteln haben sich auf verschiedene Facetten spezialisiert. So gilt Covent Garden als das Modeviertel Londons, wo die Gäste exklusive Stücke angesagter Marken wie Adidas, G. Star Raw oder All Saints finden können. Wer nach Mode von angesagten Designern wie Cartier, Prada, Versace oder Ralph Lauren sucht, wird in der Old und New Bond Street fündig. Abgerundet wird das Einkaufsvergnügen in Covent Garden von Liveunterhaltung, die regelmäßig auf den Straßen angeboten wird.
Die Straßen der Kaufhäuser
Entlang der vielbefahrenen Oxford Street erwarten die Besucher viel frequentierte Kaufhäuser wie Marks&Spencer, John Lewis, Selfridges oder HMV, während am Picadilly Circus das Luxuskaufhaus Fortnum & Mason seine Pforten geöffnet hat. In der Nähe der zwischen der U-Bahn Station Oxford Circus und dem Picadilly Circus gelegenen Regent Street sind dagegen die Marken-Stores wie Hamleys, der London Apple Store und der Liberty Store sowie exklusive Modegeschäfte zu Hause. Der ausgedehnte Shoppingbummel lohnt sich übrigens vor allem mittwochs, wenn die Öffnungszeiten vieler Geschäfte verlängert sind.

Shopping in London | © www.london-travel-guide.de
Bloomsbury und die Charing Cross Road sind vor allem bei Bücherfreunden gefragt. Sie finden in den Shops dieser Straßen nicht nur die aktuellen Bestseller, sondern auch zahlreiche Second-Hand-Bücher, antike Exemplare und Fachbücher.
Die Händler in der Tottenham Court Road haben sich dagegen auf Computer sowie Elektrospielzeug spezialisiert. Musikliebhaber dürfte es hingegen eher nach Soho ziehen, wo sie Schallplatten und zahlreiche Raritäten finden.
Berühmt ist London außerdem für seine zahlreichen Straßenmärkte, die in der gesamten Stadt abgehalten werden. Allerdings haben sich auch diese auf bestimmte Warengruppen spezialisiert. Während auf dem Camden Markt vor allem Mode und Accessoires verkauft werden, lassen sich auf den Märkten an der Portobello Road, an der Brick Lane, in Bermondsey sowie Alfie´s auch Antiquitäten finden.
Weitere Infos zum Shopping in London
Die Geschäfte haben von Montag bis Samstag üblicherweise von 10 bis 18 Uhr geöffnet, einige haben bis 20 Uhr geöffnet. Auch sonntags dürfen die Geschäfte in Großbritannien für sechs Stunden geöffnet haben, meist ist dies zwischen 11 und 17 Uhr der Fall. Während kleine Läden meist auch an Feiertagen geöffnet haben, bleiben große Geschäfte dann üblicherweise geschlossen. Lediglich an Ostersonntag, Ostermontag, am zweiten Weihnachtstag und zu Neujahr haben fast alle Läden geschlossen. Obwohl in Großbritannien das britische Pfund offizielles Zahlungsmittel ist, werden in zahlreichen großen Geschäften auch Euro als Zahlungsmittel akzeptiert.
Besondere Shopping-Tipps
Camden Market
Der Camden Market, in Camden Town gelegen, gilt als bekanntester Straßenmarkt in London. Eigentlich handelt es sich beim Camden Market um sechs Märkte, die fließend ineinander übergehen. Geöffnet hat der Camden Market donnerstags bis sonntags. Neben Lebensmitteln, Kunstgegenständen und Antiquitäten umfasst das Angebot vor allem ausgefallene Kleidungsstücke. Der Camden Market ist nicht nur bekannt dafür, dass sich hier zahlreiche ausgefallene Souvenirs finden lassen, sondern auch für sein großes kulinarisches Angebot.
Gern besucht wird der Camden Market von bekannten Designern, die sich hier inspirieren lassen. Ganz in der Nähe des Camden Markets haben sich auch trendige Medien wie der Fernsehsender MTV niedergelassen.
Harrods
Südlich des Hyde Parks - in der Brompton Road - hat mit Harrods eines der berühmtesten Einkaufszentren der Welt seinen Sitz. Dieses Warenhaus, welches vor allem für seine Außenfassade bekannt ist, wurde 1834 von Charles Henry Harrod gegründet. 15 Jahre später zog Harrods nach Knightsbridge, wo das Gebäude jedoch 1883 niederbrannte. Am heutigen Standort wurde Harrods 1903 errichtet.
Sehenswert ist die Fassade von Harrods vor allem in der Weihnachtszeit, wenn sie von 12.000 Glühbirnen beleuchtet wird. Obwohl Harrods zu den teuersten Einkaufsmöglichkeiten Londons zählt, ist das Kaufhaus prinzipiell für jeden Offen. Das Sicherheitspersonal achtet lediglich auf ein angemessenes Erscheinungsbild der Besucher. Zu auffällige Kleidungsstücke von Subkulturen, etwa aus der Punkszene, sind in Harrods tabu. Die Besucher erwartet in Harrods ein riesiges Warenangebot, das etwa vergleichbar mit dem des Kaufhauses des Westens in Berlin ist. Vor allem für seine Food Halls ist Harrods weltbekannt.
nach obenLondon mit Kindern erleben

London mit Kindern | © www.london-travel-guide.de
Weil es in nahezu allen Besuchereinrichtungen spezielle Angebote für Kinder gibt, bietet sich London auch als Reiseziel für Familien mit Kindern an. Auch die Fahrt mit der Tube oder mit einem Doppeldeckerbus stellt oft schon ein Abenteuer der besonderen Art für Kids dar. Darüber hinaus gibt es diverse Angebote und Sehenswürdigkeiten wie das riesige Spielwarengeschäft Hamleys auf der Regent Street, Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett oder die London Dungeons, die für Kinder oft ihren besonderen Reiz haben. Folgende Angebote bieten sich in London besonders für Kinder an:
Thorpe Park
Der Thorp Park in der Ortschaft Chertsey südlich von London gilt als wahres Action-Paradies mit diversen Fahrgeschäften. Ursprünglich sollte hier auf dem Gelände ein Wasser-Themenpark mit verschiedenen Edutainment-Elementen entstehen, jedoch wurde ab 1983 das Angebot an Fahrgeschäften Zug um Zug aufgebaut. Zu den spektakulärsten Attraktionen gehört etwa der Thunder River, eine Art Stromschnellenfluss, der mit Boten, die auf Gummireifen schwimmen, befahren wird. Diese schwimmen frei in den jeweiligen Fahrrinnen, sodass jede Fahrt zum individuellen Abenteuer wird.
Der Thorpe Park wurde 1998 von der Tussauds Group übernommen und um weitere Attraktionen wie die Achterbahnen Colossus sowie Stealth ergänzt. Bei einer Fahrt mit der Colossus erleben die Besucher auf einer Strecke von 850 Metern sage und schreibe zehn Überschläge, während der Stealth mit einer Geschwindigkeit von 128 Kilometern pro Stunde zu den schnellsten Achterbahnen weltweit gehört. Ergänzt wurde das Action-Angebot 2012 mit The Swarm, dem damals größten Wing Coaster Europas.
Peter Pan-Statue in den Kensington Gardens
Die Statue von Peter Pan, die Sir George Frampton 1912 geschaffen hatte, ist in den Kensington Gardens ein besonderer Besuchermagnet für kleine London-Besucher. Die Peter Pan-Statue befindet sich nahe der Italian Gardens. Die literarische Figur des Peter Pan, einem Kind, das nicht erwachsen werden will, wurde vom schottischen Schriftsteller James Matthew Barrie erschaffen. Er lebt auf der fiktiven Insel Neverland, wo er die Lost Boys in ihrem Kampf gegen Captain Hook, einem bösen Piraten, anführt.
London Zoo
Der London Zoo beherbergt über 18.000 Tiere aus mehr als 750 Arten, die in Landschaften leben, die ihrem natürlichen Lebensumfeld bestmöglich entsprechen. In den vergangenen Jahren wurde der London Zoo, der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegründet wurde, grundlegend modernisiert. Dabei wurde er in verschiedene Themenbereiche untergliedert, sodass sich der London Zoo eher als Erlebniswelt mit lebenden Tieren präsentiert. Dieses Konzept wird inzwischen auch von zahlreichen deutschen Zoos übernommen.
Zeit seines Bestehens setzte der London Zoo Maßstäbe. So wurden hier Mitte des 19. Jahrhunderts das erste Reptilienhaus und Aquarium in einem Zoo eingerichtet. Einen speziellen Kinderzoo für die kleinen Besucher gibt es seit 1938.
London Dungeon
Eine Reise durch die dunklen Seiten Londons können die Besucher in den London Dungeons machen, wo tatsächliche historische Ereignisse dargestellt werden. Zu den Attraktionen gehört etwa das Pesthaus, welches die Besucher ins Jahr 1665 entführt, als über 70.000 Londoner an der Pest starben. Natürlich darf auch der legendäre Killer Jack the Ripper im London Dungeon ebenso wenig fehlen wie Guy Fawkes, der das Parlament sprengen und Jakob I. stürzen wollte. Daneben werden noch zahlreiche weitere blutige Episoden aus der britischen Geschichte gezeigt.
Hamleys
In der Regent Street 188 - 196 öffnen sich bei Hamleys unglaubliche Spielewelten für kleine und große Besucher. Einer der weltgrößten Spielzeugläden präsentiert sein Sortiment in sieben Stockwerken, die sich jeweils einer bestimmten Spielewelt widmen. Das Sortiment erstreckt sich von Puppen und Actionfiguren über Gesellschaftsspiele und Puzzles bis hin zu Videospielen. Die Mitarbeiter von Hamleys zeigen den Besuchern, wie die Spielsachen funktionieren und die Kunden können die Produkte ausprobieren, bevor sie sich für den Kauf entscheiden. Und wer sich einen ganz persönlichen Teddybären leisten möchte, bekommt seinen Wunsch-Kuschelbären im Erdgeschoss von Hamleys angefertigt.
Legoland
Nur wenig kleiner als das Vorbild in Billund ist Legoland Windsor, das 1996 nahe des Windsor Castles eröffnet wurde. Gern besucht wird Legoland Windsor von Familien mit Kindern bis zu zwölf Jahren. Im Freizeitpark erwarten sie auf einer Fläche von mehr als 60 Hektar sieben verschiedene Themenbereiche. Zu den besonderen Highlights von Legoland Windsor gehören neben dem Miniland auch das Star Wars Miniland sowie das Land der Ritter, das Land der Pharaonen, das Land of Imagination und das Land der Piraten. In diesen Legowelten können die Besucher viele interaktive Abenteuer erleben.
Chessington World of Adventures
In der Nähe des Thorpe Parks erwartet die Besucher mit der Chessington World of Adventures ein weiterer Freizeitpark. Dieser bietet in seinen Themenbereichen einen gelungenen Mix aus Fahrgeschäften, Spielplätzen und Tiergehegen. Ursprünglich befand sich auf dem Gelände 1931 ein Zoo, der jedoch in den 1980er Jahren geschlossen wurde. Daraufhin wurde der Zoo Teil der Tussauds Gruppe, die ihn zum Freizeitpark Chessington World of Adventures ausbaute.
In den neun Themenbereichen der Chessington World of Adventures erwarten den Besucher über 1.000 Tiere sowie verschiedene Attraktionen wie die Achterbahn Dragons Fury mit einer Länge von 540 Metern. Daneben gibt es die drei Achterbahnen Runaway Train, Rattlesnake und Vampire. Bei der Fahrt in dieser sitzen die Fahrgäste in Gondeln, die frei schwingen können. Zu den weiteren Action-Attraktionen der Chessington World of Adventures gehören auch eine Wildwasserbahn sowie eine kombinierte Rafting- und Themenfahrt. Besucher, die den Zoo ansehen möchten, können dies bequem mit der Safari Skyway Monorail machen, welche diesen Teil der Chessington World of Adventures durchfährt.
Kindertheater in London
Nicht nur erwachsene Theaterfreunde kommen im legendären Westend auf ihre Kosten. London bietet seinen Gästen auch zahlreiche Kindertheater mit vielen sehenswerten Aufführungen. Dazu gehören:
Das Polka Theatre in Wimbledon bietet in seinen zwei Sälen, einem Studio und einem Audimax Aufführungen für Kinder bis 13 Jahren. Ein Indoor-Spielplatz, ein Studio für kreatives Lernen und ein Spielplatz im Garten runden das Angebot für die Besucher ab.
Das Little Angle Theate in Islington ist ein Puppentheater, in dem Stücke für Kids und Erwachsene aufgeführt werden. Im Zuschauerraum haben bis zu 100 Personen Platz.
Beim Unicorn Theatre handelte es sich ursprünglich um ein Wandertheater, das von Carl Jenner 1947 gegründet worden war. 2005 hat das Unicorn Theatre die heutigen Räumlichkeiten in Southwark bezogen und inzwischen gilt es als führendes Theater für Kinder und Jugendliche in London.
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