Alles rund um Sprachreisen

Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Formen von Sprachreisen
- Jugendsprachreisen
- Kindersprachreisen
- Businesssprachreisen
- Homestay
- Sommercamps / Sportcamps
- High-School
Alternativen um Sprachen zu lernen
Wie und welche Sprache soll ich lernen?
Wo und in welchem Land lassen sich Sprachen lernen?
- Sprachreisen in England
- Sprachreisen in Frankreich
- Sprachreisen in Spanien
- Sprachreisen in Portugal
- Sprachreisen in Italien
- Sprachreisen in Russland
- Sprachreisen in China
- Sprachreisen in USA
- Sprachreisen in Kanada
- Sprachreisen in Lateinamerika
- Sprachreisen in Australien
- Sprachreisen in Neuseeland
- Sprachreisen in Afrika
Eine kleine Übersicht an Sprachreiseanbietern
- Kolumbus Sprachreisen
- Offaehrte Sprachreisen
- EF Sprachreisen
- TravelWorks Sprachreisen
- StudyLingua Sprachreisen
- GLS Sprachreisen
- Sprachcaffe Sprachreisen
Weitere interessante, bunt gemischte Artikel zum Thema Sprachreisen
- Spezial Sprachreisen
- Boom beim Sprachurlaub
- warum Sprachreisen
- Lerncamps Nachhilfe Reisen
- Sprachreisen USA
- Studenten Sprachreisen
- England Sprachreisen
- Sprachreisen nach Kuba
- Sprachaufenthalt Hollywood
- Alternativen zur Sprachreise
- steuerliche Absetzbarkeit Sprachreisen
- Senioren Sprachreisen
- Bildungsurlaub
- Langzeit Sprachkurse
- Sprachreise Versicherungen
- Sprachreise Schule Studium Ausbildung
- Kriterien Sprachreiseanbieter
- Sprachzertifikate
- Sprachreise Baustein im Karriereprofil
- Gruppensprachreisen
- Geprüfte Sprachreise
- Sprachkurse Arten
- Sprachreise buchen
- High School Schueleraustausch
- Individual Sprachreisen
- Tipps Nachbereiten Sprachreise
- Geldsparen bei Sprachreisen
- Geschlechter bei Sprachreisen
- Sprachreisen Weihnachten Silvester
- Warum nehmen immer mehr Erwachsene an Sprachreisen teil?
- Sprachreiseanbieter Test
Alternativen zur reinen Sprachreise um Sprachen zu lernen
Muss es denn immer die herkömmliche Sprachreise sein, um vor Ort eine neue Sprache möglichst schnell und intensiv zu erlernen? Eben nicht! Es gibt durchaus Alternativen, die man in seine Überlegungen mit einbeziehen sollte.
Die einfachste Möglichkeit zum Erlernen einer neuen Sprache besteht darin, für eine gewisse Zeit im jeweiligen Land zu leben. Das ist die Alternative zur reinen Sprachreise um eine Sprachen nahezu gezwungenermaßen zu lernen. Durch die ständige Konfrontation mit der neuen Sprache prägt sich diese viel schneller ein, als wenn man sie mühsam mit Büchern, einer Software oder dem Unterricht im Heimatland erlernen müsste. Doch wie setzt man ein solches Vorhaben in die Praxis um, und was ist dabei genau zu beachten? Welche Alternativen das sind und welche Vor- und Nachteile sie gegenüber einer normalen Sprachreise bieten, das erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.
nach obenAu Pair
In einem bis dato fremden Land leben, arbeiten, in den Alltag abtauchen und ganz nebenbei auch noch die Sprache lernen – all das bietet ein Auslandsaufenthalt als Au Pair. Der Begriff entstammt dem Französischen und bedeutet so viel wie „Gegenleistung“, womit auch schon der Kern dieses Programms erfasst ist. Eine Hand wäscht die andere, das ist hierbei das vorherrschende Prinzip. Konkret bedeutet das: Ein Au Pair lebt für eine festgelegte Zeit bei der Gastfamilie und erhält dafür Kost und Logis frei, teilweise wird darüber hinaus auch noch eine Vergütung gezahlt.
Schauen wir uns doch zunächst die Voraussetzungen an, um als Au Pair im Ausland zu arbeiten:
Nahezu alle Au Pair Stellen werde heute von spezialisierten Agenturen vermittelt. Wer sich für eine solche Stelle interessiert, muss sich also zunächst bei einer oder mehreren Agenturen bewerben. Grundvoraussetzung, um eine Stelle zugesprochen zu bekommen, ist die Vollendung des 18. Lebensjahres. Doch das ist noch nicht alles: Meist werden weitere Vorbedingungen gestellt, um überhaupt eine Chance auf eine der begehrten Stellen zu haben. So muss ein Au Pair ganz bestimmte Eigenschaften aufweisen, um problemlos im fremden Land und mit einer neuen Familie umgehen zu können. Dazu gehören Verantwortungsbewusstsein, Geschick und Geduld im Umgang mit Kindern sowie grundlegende Kenntnisse im Bereich Hauswirtschaft. Außerdem wird von vielen Au Pair Agenturen der Besitz eines Führerscheins vorausgesetzt. Viel Wert wird außerdem darauf gelegt, dass das Au Pair ein gepflegtes Äußeres aufweist und möglichst Nichtraucher ist.
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, stehen die Chancen gut, eine Stelle als zugesprochen zu bekommen. Allerdings muss man dafür teilweise recht lange Wartezeiten einkalkulieren. Wie lange diese genau ausfallen, hängt auch von der Wahl des Landes ab. Au Pair Stellen gibt es grundsätzlich in fast jedem Land der Erde, besonders begehrt sind allerdings solche in den USA, in Australien oder auch in Neuseeland. Doch auch in europäischen Ländern sind Au Pair Stellen mittlerweile sehr begehrt, zum Beispiel in Italien, Spanien oder Griechenland.
Wichtig ist, dass sich das Au Pair möglichst problemlos in die Gastfamilien integriert. Dazu gehört ein gewisses Maß an Anpassungsfähigkeit, Toleranz und gegenseitiger Achtung. Die fremde Kultur sollte als Chance und Weiterentwicklungsmöglichkeit begriffen werden, nicht als Hindernis, das es zu überwinden gilt.
Durch die Tätigkeit im Alltag einer Familie im Ausland lernt das Au Pair die fremde Sprache mit der Zeit automatisch, einige Agenturen bieten jedoch die Möglichkeit, zusätzlich Sprachkurse vor Ort zu belegen. Sinnvoll kann es auch sein, bereits vor Antritt der Stelle im Heimatland einen entsprechenden Sprachkurs zu belegen, zumindest dann, wenn noch keinerlei Grundkenntnisse der fremden Sprache vorhanden sind. Es gibt mittlerweile spezielle Vorbereitungskurse, in denen nicht nur der Grundwortschatz der neuen Sprache, sondern auch viele andere Eigenschaften eines Au Pairs vermittelt werden.
nach obenFreiwilliges Soziales Jahr (FSJ)
Bereits in den siebziger Jahren wurde das so genannte Freiwillige Soziale Jahr in Deutschland eingeführt. Dieser Freiwilligendienst, der zwischen dem Abschluss der Schulzeit und dem vollendeten 27. Lebensjahr angetreten werden kann, kann den Teilnehmer in nahezu jedes Land der Erde führen. Entsprechende Stellen sind nicht nur in allen europäischen Ländern, sondern auch in Nord- und Südamerika, Australien, Afrika oder Asien vakant.
Für wen kommt ein solches Freiwilliges Soziales Jahr nun infrage?
Die Motivation, einen sozialen Dienst ein ganzes Jahr lang auszuführen, kann vielerlei Ursachen haben. So dient das Freiwillige Soziale Jahr beispielsweise bei vielen jungen Menschen als Zeit der Selbstfindung, in der sie sich über ihre wahre Berufung und den weiteren Lebensweg klar werden können. Aber auch Lücken in einer bereits vorbestimmten Lebensplanung - zum Beispiel dann, wenn das geplante Studium oder die Ausbildung erst im darauf folgenden Jahr beginnt - können als Anlass genommen werden, diesen sozialen Dienst zu verrichten.
Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, ein freiwilliges soziales Jahr sowohl in Deutschland als auch im Ausland zu verbringen. Der Vorteil beim Auslandsaufenthalt liegt auf der Hand: Der Teilnehmer kommt nicht nur mit einer neuen Kultur und vielen interessanten Menschen in Kontakt, er hat auch die Möglichkeit, während des Aufenthaltes die neue Sprache einfach und trotzdem umfassend zu erlernen.
Die Kosten für ein solches freiwilliges soziales Jahr werden grundsätzlich vom Bund übernommen, teilweise bieten aber auch die Länder eigene Förderungen an. In welcher Form auch immer: Der Teilnehmer schließt für die festgelegte Zeit einen Vertrag mit der Trägerorganisation ab, die sich in der Regel auch um alles Weitere kümmert. So werden beispielsweise Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung gestellt, Kurse und Ausflüge organisiert und vieles mehr.
Die Möglichkeiten, das Freiwillige Soziale Jahr sinnvoll zu gestalten, sind mittlerweile enorm vielfältig. Neben den klassischen Sozialdiensten wie beispielsweise der Mithilfe in medizinischen Einrichtungen, Alters- und Pflegeheimen etc. stehen dem Teilnehmer außerdem zahlreiche kirchliche und politische Einrichtungen offen. Es bietet sich also zunächst an, zu überlegen, welche Art einer Tätigkeit im Rahmen des FSJ am ehesten zu den eigenen Ansichten, Voraussetzungen und Bedürfnissen passt. Ist diese Frage beantwortet, kann sich der Interessent bei der dazu passenden Trägereinrichtung bewerben. Zahlreiche Internetportale bieten mittlerweile eine umfassende Übersicht über alle Möglichkeiten des freiwilligen sozialen Jahres, eine davon ist z. B. freiwilligenarbeit.de. Erste Informationen können außerdem über die Agentur für Arbeit oder jeweilige Stadt- beziehungsweise Gemeindeverwaltung eingeholt werden.
nach obenWork & Travel
Insbesondere junge Menschen, deren Leben noch nicht in im Voraus bestimmten, vorgefertigten Bahnen abläuft, haben oft den Wunsch, zunächst einmal etwas von der Welt zu sehen und fremde Kulturen kennen zu lernen. Allerdings ist der Geldbeutel hierbei meist relativ schmal, so dass eine pompöse Weltreise von vornherein ausscheidet. Um seinen Traum dennoch zu verwirklichen, gibt es seit vielen Jahren das so genannte Work & Travel Programm.
Wie der Name bereits andeutet, handelt es sich hierbei um ein kombiniertes Programm aus Arbeiten und Reisen, wodurch ein großer Teil oder sogar die komplette Reise durch das Arbeiten vor Ort finanziert wird. Allerdings wäre es ohne entsprechende Hilfestellungen sehr schwierig, am jeweiligen Zielort sofort eine Arbeitsstelle zu finden. Außerdem ergeben sich immer wieder Probleme durch fehlende Visa, Arbeitsgenehmigungen etc.
All diese Probleme hat der Teilnehmer an einem Work & Travel Programm nicht, da der Auslandsaufenthalt hier fest organisiert und durchgeplant wird. Es gibt eigene Visa für die Teilnehmer, durch die sie ohne Probleme am jeweiligen Zielort für eine begrenzte Zeit arbeiten dürfen. Auch die Arbeitsstellen selbst werden bereits im Vorfeld durch die zuständige Agentur organisiert, so dass die zeitraubende Suche nach einem Arbeitsplatz wegfällt.
Die klassischen Länder für einen Work & Travel Auslandsaufenthalt sind die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Australien und Neuseeland. Mittlerweile werden aber auch in vielen anderen Ländern der Erde solche Programme angeboten, zum Beispiel in Asien oder verschiedenen afrikanischen Staaten.
Der erste Weg führt den Interessenten in der Regel zu einer auf diese Form der Reise spezialisierten Agentur, welche häufig die gesamte Planung und Durchführung übernimmt. So kümmert sich die Agentur beispielsweise und die Beantragung der notwendigen Visa und Arbeitsgenehmigungen, besorgt Arbeitsstellen vor Ort und übernimmt außerdem den Abschluss der zwingend notwendigen Versicherungen. Zudem gibt es spezielle Kurse, die den Teilnehmer auf einen Work & Travel Aufenthalt im Ausland vorbereiten.
Wie lange das Ganze dauert, kann in der Regel relativ frei bestimmt werden. Grundsätzlich ist ein Auslandsaufenthalt von bis zu 12 Monaten möglich, jedoch sind auch kürzere Laufzeiten absolut üblich und daher kein Problem. Die Antrittstermine werden meist von der Agentur festgelegt, sie fallen in der Regel in die Sommerferien beziehungsweise die semesterfreie Zeit von Studenten.
Der Teilnehmer sollte sich grundsätzlich schnell in einer fremden Kultur zurechtfinden und gut anpassen können. Für einige Work & Travel Programme sind spezielle Voraussetzungen notwendig, zum Beispiel ein vorher abgeleistetes Praktikum, eine Berufsausbildung oder Ähnliches. Die meisten Work & Travel Programme sind so ausgelegt, dass der Reisende nicht die komplette Zeit an einem Ort verbringt und dort arbeitet, sondern mehrmals weiter reist und neue Arbeitsstellen antritt. Dadurch wird der Auslandsaufenthalt besonders abwechslungsreich und man kann in unterschiedliche Bereiche hineinschnuppern. Das Erlernen der neuen Sprache ist dabei ein absolut positiver Nebeneffekt.
Wer noch nicht genau weiß, ob er seinen Work & Travel-Trip alleine organisieren soll oder aber die Planung in die Hände eines spezialisierten Veranstalters legen soll, der kann auf www.auslandsjob.de/work-and-travel-test mithilfe eines hilfreichen Tests herausfinden, welcher Orga-Typ er genau ist. Neben diesem Test findet man auf Auslandsjob.de zudem auch eine Planungs-Checkliste sowie viele weitere hilfreiche Tipps & Tools für seinen Work & Travel-Trip.
nach obenStudium im Ausland
Wir leben heute in einer Leistungsgesellschaft, in der sich die meisten Menschen große Lücken in ihrem Lebenslauf nicht mehr leisten können, wenn sie beruflich vorankommen möchten. Das gilt übrigens auch für Studenten. Das ehemals als so locker gepriesene Studentenleben gehört in den meisten Studiengängen längst der Vergangenheit an und ist einem enormen Leistungsdruck gewichen. Die Zahl der Abiturienten in Deutschland steigt immer weiter, und mit ihr naturgemäß auch die Anzahl der Studenten. Ergo wird die Konkurrenz unter den Studierenden immer größer, wenn es darum geht, direkt nach dem Studium eine gute Arbeitsstelle zu bekommen.
In vielen Studiengängen gehört heute ein Auslandsaufenthalt quasi zum guten Ton, ohne ihn wird der Absolvent Probleme haben, später einen Arbeitsplatz zu finden. Daher empfiehlt es sich für fast alle Studenten, einmal darüber nachzudenken, ein Auslandssemester einzuschieben oder gar einen Teil des Studiums komplett ins Ausland zu verlegen.
Grundsätzlich ist ein Studienplatz im Ausland heute sehr begehrt, weswegen man sich in den meisten Studiengängen dafür explizit bewerben muss. Fast alle Hochschulen verfügen über spezielle Abteilungen, die sich nur um die Vermittlung von Studienplätzen im Ausland kümmern. Die eigene Hochschule ist daher auch der erste Ansprechpartner, wenn man sich für ein Auslandssemester oder ein Studium im Ausland interessiert. Doch auch die ausländischen Universitäten bieten mittlerweile solche Programme, sie nennen sich in englischsprachigen Ländern beispielsweise „Open Semester“ oder „Study Abroad“.
Der Vorteil solcher vorgefertigter Programme liegt auf der Hand: Meist ist der gesamte Auslandsaufenthalt für den Studenten bereits vorgeplant, er braucht sich also nicht um eine Unterkunft, um eventuell notwendige Visa etc. zu kümmern. Die Kursbelegung an den ausländischen Universitäten ist meist flexibel gehalten, so dass das Auslandssemester individuell an den Studiengang und die Fortschritte im Studium zuhause angepasst werden kann.
Wichtig ist zunächst zu klären, inwieweit die belegten Kurse an der ausländischen Universität für den heimischen Studiengang anerkannt werden. So lassen sich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: der Student erwirbt wertvolle Erfahrungen im Ausland, lernt eine neue Sprache und erwirbt gleichzeitig Scheine für sein Studium zuhause.
Da die Plätze für Auslandssemester unter den Studenten mittlerweile besonders begehrt sind, sollte man sich möglichst frühzeitig um einen solchen bewerben. Auslandssemester werden oft dann eingeschoben, wenn im Heimatland Semesterferien sind. Demnach ist gerade im Sommer der Run auf Studienplätze im Ausland besonders groß. Wer hier nichts findet, kann eventuell auf das Winterhalbjahr auszuweichen.
nach obenAuslandspraktika
Ein Auslandspraktikum kann viele Funktionen gleichzeitig erfüllen. Es dient dazu, in verschiedene Berufe hinein zu schnuppern und erste Erfahrungen zu sammeln, später im persönlichen Lebenslauf macht es sich grundsätzlich sehr gut. Doch nicht nur das: Mit einem Auslandspraktikum besteht außerdem die Möglichkeit, eine gewisse Zeit im Ausland zu besonders günstigen Bedingungen zu verbringen und dort Land, Leute, Kultur und Sprache hautnah kennen zu lernen.
Das Angebot an Auslandspraktika in den unterschiedlichsten Ländern der Erde hat sich in den letzten Jahren immens vergrößert. Noch vor wenigen Jahrzehnten gab es Auslandspraktika insbesondere für englischsprachige Länder, z. B. Großbritannien, die USA oder Australien. Mittlerweile ist es jedoch auch möglich, ein solches Praktikum in lateinamerikanischen, asiatischen und afrikanischen Ländern zu verbringen. Trotzdem sind die USA immer noch das beliebteste Land für ein Auslandspraktikum. Einer der Gründe dafür dürfte auch sein, dass ein dortiger Aufenthalt bei der späteren Bewerbung um einen Arbeitsplatz einen sehr guten Eindruck im Lebenslauf macht. Dennoch sollte nicht vergessen werden, dass sich auch Länder wie China, Indien etc. mittlerweile in einem extremen wirtschaftlichen Aufschwung befinden und somit geeignete Ziele für ein Auslandspraktikum sein können.
Das Auslandspraktikum dient außerdem dazu, erste Kontakte in der Berufswelt zu knüpfen, die später von größter Wichtigkeit sein können. Ein solches Praktikum dauert in der Regel zwischen einem und sechs Monaten, längere Aufenthalte sind eher selten. Viele Unternehmen setzen jedoch Mindestzeiten von z. B. zwei oder drei Monaten voraus, wenn das Praktikum beispielsweise für eine spätere Berufsausbildung angerechnet werden soll. Daher kann es wichtig sein, solche Fragen bereits im Vorfeld zu klären, um das Praktikum entsprechend vorbereiten zu können.
Auslandspraktika werden heute häufig bereits in der Schule organisiert, aber auch von größeren Unternehmen, Hochschulen oder Einrichtungen wie den Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern etc. angeboten. Es ist jeweils stark berufsabhängig, welche Trägerorganisation jeweils dafür zuständig ist, solche Auslandspraktika durchzuführen und die Plätze hierfür zu vermitteln.
Um eine Fremdsprache zu lernen, ist ein solches Auslandspraktikum absolut empfehlenswert. Die Unterbringung erfolgt in der Regel bei Gastfamilien oder in speziellen Wohneinrichtungen, die beispielsweise den Unternehmen oder Hochschulen angeschlossen sind. Durch den ständigen Kontakt mit Muttersprachlern fällt es in der Regel sehr leicht, die neue Sprache innerhalb kürzester Zeit zu erlernen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, vor Ort spezielle Sprachkurse für Praktikanten zu belegen, für die es nach erfolgreichem Abschluss oftmals sogar ein Zertifikat gibt, welches in Deutschland bei Schulen, Hochschulen beziehungsweise Berufsschulen anerkannt ist.
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