Tirol

Tirol

Tirol ist ein wahres Urlaubsparadies und bietet neben vielen Sehenswürdigkeiten vor allem sehr viel Freizeitspaß. Hohe Berge, wunderschöne Seen und weite Täler prägen das Landschaftsbild. In den ländlichen Regionen gibt es viel Natur und viele Bauernhöfe, aber auch prächtige und interessante Städte gibt es in Tirol. Hier kann man zur Ruhe kommen aber auch Action und Fun erleben. Aus dem Schauen und Staunen kommt man in Tirol gar nicht mehr heraus. Neben der eindrucksvollen Natur, vielen spektakulären Naturschauspielen und abenteuerlichen Erlebnissen hat Tirol viele Vergnügungsparks, zahlreiche Museen und prunkvolle Bauten zu bieten.

Traditionen und Geschichte

Schloß Tirol bei Meran
Schloß Tirol bei Meran
Quelle: pixelio.de        Fotograf: Gerhard Helminger

Tirol ist eine Region, in der viele Traditionen bis heute gepflegt werden. Überall kann man hier in die Vergangenheit eintauchen, sei es in nachgebildeten Dörfern oder bei den vielen Festen und Veranstaltungen. Diese Traditionen zeugen auch von einer regen Vergangenheit und noch heute können viele bedeutende Plätze und Orte eine eindrucksvolle Geschichte von dieser Vergangenheit erzählen. Hier wurden interessante archäologische Funde getätigt, hier wurden Kaiser und Königinnen gekrönt und viele bedeutende Dinge erfunden. Nebenbei sind die kulinarischen Genüsse in Tirol einfach traumhaft. Die herzhaften heimischen Spezialitäten werden fast an jeder Ecke serviert. Davon kann man ruhig auch einige mit nach Hause nehmen.

Herbst am Plansee
Herbst am Plansee
Quelle: pixelio.de        Fotograf: Werner-B

Ruhe und Aktivität

In Tirol findet man viel Ruhe und kann in der wunderschönen Natur neue Kräfte tanken. Viele tolle Wellness-Angebote gibt es in dieser Region, wie zum Beispiel in Thermen in die Meran. Aber ein Urlaub in Tirol bedeutet auch aktiv werden. Es gibt unzählige Möglichkeiten seine Freizeit zu gestalten. Neben Wandern, Radfahren, Skifahren und Klettern ist auch Schwimmen, Reiten, Drachenfliegen und vieles mehr möglich. Die Berge ziehen auch immer wieder viele Extremsportler an. Im Winter gibt es auf den Bergen den besten Schnee, im Sommer tummeln sich hier vor allem Wanderer. Wem einfaches Wandern zu langweilig ist, der findet in Tirol viele Klettersteige und andere abenteuerliche Wege durch die Naturschönheiten des Landes. Auch Wassersport ist in Tirol möglich.

Viele Möglichkeiten

Ein Tirolurlaub kann auf unterschiedliche Weise begangen werden. Viele komfortable Hotels stehen zur Auswahl, aber auch Ferienwohnungen und Ferienhäuser gibt es in großer Auswahl. Auch ein Urlaub auf dem Bauernhof in Tirol kann Spaß machen, im Sommer kommen die Campingfreunde auf ihre Kosten. Tirol ist abwechslungsreich und vielfältig und verspricht alles, aber garantiert keine Langeweile. An den vielen Seen im Land ist auch ein schöner Badeurlaub möglich. Alle Regionen in Tirol sind touristisch erschlossen und haben jede Menge Angebote für die Urlaubsgäste. Hier haben junge Leute ebenso Spaß wie Familien oder ältere Menschen. Tirol lädt ein zum Entspannen, zum Aktivwerden und zum Entdecken.

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Innsbruck

goldenes Dach (Dacherl) in Innsbruck
goldenes Dach (Dacherl) in Innsbruck
Quelle: pixelio.de        Fotograf: Alan Rainbow

Innsbruck
Innenstadt von Innsbruck
Quelle: pixelio.de        Fotograf: Alan Rainbow

Innsbruck präsentiert sich als lebendige und aufregende Stadt, wo man aber dennoch auch viel Ruhe finden kann. Hier lässt sich in aller Ruhe ein schöner Einkaufsbummel unternehmen, in einem Café sitzen oder eine leckere Mahlzeit verspeisen. Auch nachts kann man in Innsbruck gut ausgehen, sei es ins Theater, in die Kneipe oder in die Disco. Daneben hat Innsbruck mehrere Sehenswürdigkeiten zu bieten, die man sich nicht entgehen lassen sollte, allen voran die kaiserliche Hofburg und das Schloss Ambras. Innsbruck ist bekannt als Olympiastadt, in der Tiroler Traditionen gepflegt werden. Berühmt ist die Stadt auch für ihre Kunstschätze und für sein Goldenes Dachl.

Bedeutender Kulturbau

Neben der Wiener Hofburg und dem Wiener Schloss Schönbrunn, gehört die Hofburg in Innsbruck zu den bedeutendsten Kulturbauten in Österreich. Erbaut wurde die heutige Burg unter Sigmund der Münzreiche, der einfach das schon bestehende Areal erweitern ließ. Hier regierten schon die Habsburger, die Bayern und auch der Tiroler Volksheld Andreas Hofer fand darin einen Platz. Eine Besichtigung der Burg mit ihren Prunkräumen wie dem Riesensaal, dem Gardesaal, dem Chinesenzimmer, dem Kredenzgang und der Hofkapelle ist ein eindrucksvolles Erlebnis. Dort bekommt man einen guten Einblick in Macht und Reichtum der früheren Herrscher. Nach dem Rundgang kann man sich im selben Gebäude im Café Sacher einen Kaffee und eine der berühmten Torten schmecken lassen.

Wahrzeichen der Stadt

Im Herzen der Innsbrucker Altstadt liegt das Wahrzeichen der Stadt. Das goldene Dachl muss man einfach gesehen haben und auch ein Besuch des Museums lohnt sich. In sechs Schauräumen kann man in die Zeit von Kaiser Maximilian reisen und mit neuesten Technologien wie Klanginstallationen und Touchscreen das spätmittelalterliche Tirol erleben. Für Kinder gibt es ein Extra-Programm mit dem Hofnarren von Kaiser Max. Vom Prunkerker aus, hat man einen tollen Blick auf die Altstadt. Stöbern und Staunen lässt es sich auch im Stadtarchiv in Innsbruck, wo Tiroler Kunst und die Stadtgeschichte ausgestellt sind. Zahlreiche Sammlungen mit Fotos, Zeitungen und Akten sind hier zu sehen.

Schloß Ambras bei Innsbruck
Schloß Ambras bei Innsbruck
Quelle: pixelio.de        Fotograf: Günther Schatz

Schloss der Renaissance

Hoch über Innsbruck thront das Schloss Ambras, ein imposanter Bau aus der Renaissance. Der Garten dieses Schlosses mit seinen alten Bäumen ist ein beliebtes Ausflugsziel der Stadtbewohner. Im Schloss findet man viele Zeugen der Vergangenheit. Kunstsammlungen, Rüstkammern und ein Antiquarium gibt es hier zu sehen. Auch die Habsburger Porträtgalerie mit ihren über 200 Bildern findet sich im Schloss. Außerdem gibt es im Erdgeschoss des Hochschlosses eine Sammlung spätmittelalterlicher Bildwerke, wo unter anderem der Georgsaltar von Kaiser Maximilian zu bewundern ist.

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Biererlebniswelt Schloss Starkenberg

Bierbrauerei
Bierbrauerei
Quelle: pixelio.de        Fotograf: Rainer Sturm

Bei Tarrenz in Österreich liegt Schloss Starkenberg mit seiner Brauerei. Hier wird das Bier noch auf ganz natürliche Weise hergestellt, nämlich ohne chemische Zusätze. Damit ist die Brauerei die Einzige in Österreich, die so ein Bier braut. Doch die Biererlebniswelt ist nicht nur ein Ausflugsziel für alle Biertrinker, auch für Liebhaber anderer Getränke ist das Schloss einen Besuch wert. Neben dem Trinken von Bier ist hier auch das Schwimmen im Bier möglich. Dieses besondere Erlebnis, das auf den Körper wie ein Jungbrunnen wirkt, sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Es ist aber genauso erlaubt, das mit Gold prämierte Bier einfach genüsslich zu trinken.

Informativer Rundgang

Man kann einen interessanten Rundgang durch das Schloss und die Brauerei unternehmen. Das Schloss hat übrigens schon 695 Jahre auf dem Buckel, die Brauerei gibt es aber erst seit 195 Jahren. Die Brauerei und das Schloss wurden in den letzten Jahren modernisiert und restauriert, sodass der Besucher in einen wahren Biermythos eintauchen kann. Der Rundgang führt bis in die tiefsten Gewölbe, Gänge und Keller des Schlosses. Während des Rundgangs wird dem Besucher die Geschichte des Brauens von seinen Anfängen bis in die Gegenwart näher gebracht. Die Geschichte des Bierbrauens ist informativ und interessant dargestellt. In den alten Gemäuern kann man sich die Anfangszeit des Bierbrauens bildlich vorstellen.

Reifefässer mit Bier
Reifefässer mit Bier
Quelle: pixelio.de        Fotograf: Marco Görlich

Erlebniswelt im Schloss

Dabei bietet das Schloss eine ganz eigene Erlebniswelt. Der Besucher erhält Einblicke in die Brauerei bei Vollbetrieb, außerdem kann das Sudhaus aus dem 19. Jahrhundert mit der Sudpfanne besichtigt werden. Interessant ist auch der Eiskeller aus dem 16. Jahrhundert, der eine der ersten Kühlmaschinen der Welt enthält. Aber nicht nur die Brauerei ist schön anzusehen, auch das Schloss selbst ist eine Attraktion. Der Eingang stammt noch aus dem 14. Jahrhundert und im Rittersaal kann noch im Sitzen oder in altertümlicher Weise im Liegen gegessen werden. Ein Rundgang durch das Schloss gehört also zu der Tour dazu.

Rund um das Schloss

Auch draußen vor dem Schloss gibt es einiges zu sehen. Hier finden die Besucher einen idyllischen Park für ein paar Minuten der Ruhe, eine Kapelle aus dem 19. Jahrhundert sowie den nahe gelegenen Starkenberger See. Hier lassen sich Schloss, Natur, Tradition und Moderne gemeinsam erleben. In der Kapelle finden auch immer wieder Hochzeiten statt. Wer die kulinarischen Genüsse von Tirol genießen möchte, ist in der Schloss Stub'n gut aufgehoben, wo mit leckeren Speisen und dem hervorragenden Bier der Tag ausklingen kann.

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Knappenwelt Gurgltal

Im Mittelalter war das Gurgltal im Tiroler Inntal eines der bedeutendsten Bergbaugebiete in Nordtirol. Die Landschaft ist oberirdisch wunderschön und lädt auch zu Wanderungen und Spaziergängen ein. Unterirdisch ist das Tal reich an Bodenschätzen, weshalb hier der Bergbau lange Zeit intensiv betrieben wurde. Das Leben der Bergleute war hart und alles andere als ein Kinderspiel. Heute wird zwar kein Bergbau mehr betrieben, dafür informiert aber die Knappenwelt Gurgltal über das Leben und die Arbeit der Bergleute. Auch wenn sich Bergbau am Anfang vielleicht etwas langweilig anhört, sollte man sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen. Bergbau kann nämlich sehr spannend sein.

Luftiges Freilichtmuseum

Dieses Panorama zeigt eine Rundumsicht mitten im Inntal in Tirol mit Blick auf die Hohe Munde
Dieses Panorama zeigt eine Rundumsicht mitten im Inntal in Tirol mit Blick auf die Hohe Munde
Quelle: pixelio.de        Fotograf: roedi007

Die Knappenwelt informiert vor allem über den harten Arbeitsalltag der Bergleute. Um die interessanten Schaustücke zu betrachten, muss man sich aber nicht in finstere und enge Gänge begeben, die Ausstellungsstücke und Erlebniswelten werden in einem luftigen Freilichtmuseum präsentiert. Anschaulich und lehrreich sind die Objekte aber trotzdem. In neun Gebäuden und einem Stollen kann die Reise in die Vergangenheit angetreten werden. So gelangt man nicht nur in die Hütte des Bergschmieds, man sieht auch die Siebe-Herde, das Pochwerk und die Schreib- und Scheidstube. Einen Einblick erhält man auch in das Knappenhaus, das Grubenhaus und den Erzhof. Das Freilichtmuseum bietet dabei ein spannendes Erlebnis für die ganze Familie.

Erlebniswelt für Kinder

Für Kinder gibt es noch eine separate Erlebniswelt, wo Rätsel gelöst und Arbeitsgeräte ausprobiert werden können. Wer das Lösungswort bei der Rätsel-Reise gefunden hat, darf sich einen tollen Preis abholen. Neben dem Ausprobieren von Arbeitsgeräten können die Kleinen im Kriechstollen und beim Wasserspiel das Arbeiten und Leben der Bergleute nachempfinden. Eine Stärkung für Jung und Alt gibt es in Happi's Hütte, einem urigen Lokal in der Nähe der Erlebniswelt. Auch einen Spielplatz, eine Boccia-Bahn und einen Streichelzoo gibt es in unmittelbarer Nähe zu der Knappenwelt.

Bergbau Stollen
Bergbau Stollen
Quelle: pixelio.de        Fotograf: Manuela Maar

Besondere Angebote

Jeden Tag finden in der Knappenwelt Führungen statt, die im Eintrittspreis mit inbegriffen sind. Einmal monatlich finden hier auch Maxl's Kinder-Erlebnisnachmittage statt. Wer möchte, kann den Geburtstag seiner Kinder in der Knappenwelt feiern, ein ganz besonderes Erlebnis für die Kleinen. Wer gerne das Schloss Starkenberg mit der Brauerei und die Knappenwelt besuchen möchte, kann eine günstige Kombi-Karte erwerben. So hat man beide Sehenswürdigkeiten zu einem Preis.

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Imst

Imst in der Abenddämmerung
Imst in der Abenddämmerung
Quelle: pixelio.de        Fotograf: Helmut J. Salzer

Weithin bekannt für die Pflege von Brauchtum und Tradition ist die Stadt Imst im Tiroler Oberland. Hier kann Brauchtum noch erlebt oder in einem der interessanten Museen bestaunt werden. Ein Besuch in diesem netten Städtchen im Gurgltal lohnt sich. In vielen Gaststätten und Restaurants kann man Tiroler Spezialitäten probieren. Alle vier Jahre findet in dieser Stadt das berühmte Schemenlaufen statt, welches sich als eine Art Fasnachtstreiben beschreiben lässt. Über die Jahrhunderte hinweg hat sich diese Tradition kaum verändert. Die Imster Fastnacht ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Das Haus der Fastnacht

Auch wenn gerade kein Schemenlaufen stattfindet, lassen sich Kostüme und Hintergründe dieses Brauchtums im Haus der Fastnacht gleich hinter der Pfarrkirche bestaunen. Das Museum ist mit der neuesten Technik ausgestattet und erlaubt der Besucher einen unterhaltsamen Einblick in die Hintergründe zu diesem alten Brauch. So kann man hier Filme und Diashows zu der Geschichte der Imster Fastnacht aus über 100 Jahren ansehen. Außerdem bekommt man einen Einblick in Vorbereitungen, die zum Beispiel durch das Schnitzen der Holzmasken oder das Vorbereiten der Umzugswägen ausgeführt werden. Im Museum sind zahlreiche alte und neue Masken der Schemenläufe ausgestellt. Diese zeugen von der großen Kraft und dem geheimnisvollen Zauber dieser langjährigen Tradition.

Das Museum im Ballhaus

Ein weiteres interessantes Museum in der Stadt ist das Museum im Ballhaus, wo originelle und wertvolle Stücke aus der regionalen Geschichte ausgestellt sind. Die umfangreiche Sammlung der Stadt wird im Ballhaus auf eine schlichte aber moderne Weise präsentiert. Das Museum befindet sich im Stadtzentrum neben dem Stadtplatz. Seinen Namen hat dieses Museum von der ursprünglichen Funktion seines Gebäudes. Dieses wurde damals als Lager für Warenballen errichtet. Heute ist das Gebäude schön renoviert wurden und erzählt zusammen mit seinen Ausstellungstücken die Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart der Stadt. Viele Kunst- und Alltagsgegenstände sind hier untergebracht, immer wieder gibt es auch Sonderausstellungen mit heimischen Künstlern.

Einstieg zur Rosengartenschlucht in Imst Tirol
Einstieg zur Rosengartenschlucht in Imst Tirol
Quelle: pixelio.de        Fotograf: Alexander Gasser

Geld sparen mit der Kombikarte

Wer in Imst ist, sollte sich weder das Haus der Fastnacht noch das Museum im Ballhaus entgehen lassen. Um Geld beim Eintritt zu sparen, kann man gleich für beide Museen das Eintrittsgeld bezahlen. Mit der Kombikarte kann man sich dann beide Museen in Ruhe anschauen und nebenbei Geld sparen. In beiden Museen werden auch Führungen angeboten.

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Friedensglocke Telfs

Ein mächtiges Zeichen des Friedens aus zehn Tonnen gegossener Bronze ist die Friedensglocke bei Mösern. Wenn sie ins Schwingen gerät, ist sie bis weit in das Land hinein zu vernehmen. Doch nicht nur ist Klang ist eindrucksvoll, auch ihr Anblick kann einen ins Staunen versetzen. Außerdem lohnt sich eine Wanderung zu dieser Glocke. Durch die schöne Tiroler Natur führt der Friedensglocken-Wanderweg und lädt Jung und Alt zum Aktivwerden ein. Die Friedensglocke als mächtiges Symbol ist dann Ziel und Höhepunkt dieser Wanderung. Auf dem Weg gibt es aber noch weitere interessante Plätze zu entdecken.

Eine Botschafterin des Friedens

Inntal in Tirol mit Blick von Mösern aus auf die Hohe Munde. Aufgenommen im Spätsommer neben der Friedensglocke
Inntal in Tirol mit Blick von Mösern aus auf die Hohe Munde. Aufgenommen im Spätsommer neben der Friedensglocke
Quelle: pixelio.de        Fotograf: roedi007

Zum 25-jährigen Bestehen der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer wurde die Friedensglocke errichtet. Sie soll das Symbol für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und den Frieden im Alpenraum sein. Die Glocke wurde von dem Tiroler Architekten Hubert Prachensky entworfen und von der berühmten Glockengießerei Grassmayr aus Innsbruck gegossen. Heute steht die Glocke für viele Menschen für eine friedliche Zeit und ein neues Miteinander. Finden kann man die Friedensglocke auf dem äußeren Westhügel von Mösern in der Nähe von Seefeld. Die Friedensglocke kann jederzeit kostenlos besichtigt werden.

Die Glocke besteht aus zehn Tonnen gegossener Bronze und einem Klöppel mit einem Gewicht von über einer halben Tonne. Die Glocke ist 2,51 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 2,54 Metern. Somit bietet sie schon im ruhigen Zustand ein imposantes Erscheinungsbild. Noch schöner ist es aber, sie im Schwingen zu betrachten und ihren Klängen in verschiedenen Dis-, Fis- und Ais-Tönen zu lauschen. Die Glocke wird täglich um 17.00 Uhr geläutet und verkündet somit ihre Friedensbotschaft. Es empfiehlt sich also, um diese Zeit die Glocke zu besuchen.

Wandern und genießen

Die Friedensglocke Telfs steht frei in wunderschöner Alpenlandschaft und kann über den Friedensglocken-Wanderweg erreicht werden. Vom Standpunkt der Glocke aus eröffnet sich eine tolle Aussicht auf das Tiroler Inntal. Der Wanderweg führt direkt zu der Glocke und kann das ganze Jahr über begangen werden. In ungefähr 90 Minuten kann man von dem Ausgangspunkt Seewald-Alm die Glocke erreichen. Auf dem Weg gibt es sieben markante Plätze, die zum Staunen und Ansehen einladen. Eine Wanderung zur Glocke kann auch meditativ begangen werden. In der Natur findet jeder Ruhe und Kraft.

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Stuibenfall Ötztal

Impressionen vom Weg zur Hildesheimer Hütte des DAV in den Alpen (Ötztal, Sölden, Österreich)
Impressionen vom Weg zur Hildesheimer Hütte des
DAV in den Alpen (Ötztal, Sölden, Österreich)
Quelle: pixelio.de        Fotograf: Dirk Schröder

Diesen großen und wunderschönen Wasserfall muss man einfach gesehen haben. Dieses einzigartige Schauspiel der Natur zieht nämlich jeden in seinen Bann, auch wenn man kein Naturfreund ist. Der Stuibenfall ist ein tolles Erlebnis für die ganze Familie, zählt er doch mit 159 Meter Fallhöhe und zwei Steilstufen zu den größten und schönsten Wasserfällen Tirols. Hier lassen sich einige Stunden verbringen. Neben dem Wasserfall gibt es einen Erlebniswanderweg und einen Klettersteig. So lassen sich die gewaltigen Wassermassen fast hautnah erleben und bieten ein ganz besonderes Abenteuer. Der Stuibenfall liegt in der Nähe des bekannten Ötzidorfs in Umhausen im Ötztal.

Ötztaler Alpen Rofenklamm
Ötztaler Alpen Rofenklamm
Quelle: pixelio.de        Fotograf: Dirk Schmidt



Kraft des Wassers

Schon vor über 9.000 Jahren bahnte sich das Wasser seinen Weg durch das Ötztal. Damals gab es bei Niederthai einen gewaltigen Bergsturz, dessen Gesteinsmassen den Horlachbach abriegelten. So musste sich das Wasser schließlich einen neuen Weg suchen und schon war die imposanteste Naturattraktion Tirols geboren. Das Wasser mit seiner gewaltigen Kraft begeistert aber auch heute noch, denn es hat nichts von seiner gewaltigen Energie verloren. Seinen Namen hat der Wasserfall von den vielen Wasserstaubwolken, die das Naturschauspiel krönen. Diese Attraktion der Natur kann übrigens völlig kostenlos besucht werden.



Erlebniswandern am Wasserfall

Ein leichter Wanderweg führt hinauf zum Stuibenfall. Man läuft entlang des Horlachbaches und erreicht sein Ziel in ungefähr 35 Gehminuten. Ein Rundwanderweg lässt die Besucher den Weg des Wasserfalls bis zur Ötztaler Ache verfolgen. Wer noch näher an den Wasserfall heran möchte, kann sich auf den Klettersteig wagen. Dieser kleine Steig führt ganz nah an das Naturschauspiel heran und ermöglicht interessante Einblicke aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Der Klettersteig ist gut gesichert und ist auch für Kinder ab 10 Jahren zugänglich. Besonders Waghalsige können den Wasserfall auf fast unsichtbaren Drahtseilen vor einer natürlichen Steinbrücke überqueren. Ungeübte können eine Tour mit einem Bergführer unternehmen.

Skitour aufs Eiskögele im hinteren Ötztal (Tirol)
Skitour aufs Eiskögele im hinteren Ötztal (Tirol)
Quelle: pixelio.de        Fotograf: Eugen Haug

Nachts am Stuibenfall

Aber nicht nur am Tag bietet der Stuibenfall einen tollen Anblick, nachts wirkt er sogar noch schöner. Jeden Mittwochabend wird der Wasserfall beleuchtet, im Sommer sogar bis 24 Uhr. Dieses besondere Erlebnis sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Der Wasserfall ist das ganze Jahr über geöffnet, allerdings sind die Wege im Winter eingeschränkt. Der Besuch beim Stuibenfall lässt sich gut mit einem Besuch im Ötzidorf kombinieren.

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Ötzidorf Umhausen

Die Gletschermumie Ötzi, die 1991 am Hauslabjoch gefunden wurde, ist wohl jedem bekannt. Der Fund war damals eine kleine Sensation und die Nachricht von diesem ging rund um die Welt. Die Mumie stammt aus dem 4. Jahrtausend vor Christus und war für die Forscher ein echter Glücksfall. Es war der bedeutendste Fund der österreichischen Archäologen und seitdem ranken sich auch zahlreiche Mythen und Legenden um die Gletschermumie. Noch heute interessiert es viele Leute, wie die Menschen vor so vielen Jahren gelebt haben. Im Ötzidorf in Umhausen ist die Jungsteinzeit nun wieder erwacht und kann von den Besuchern hautnah erlebt werden. Platz für eigene Fantasien bleibt natürlich auch.

Ein Bergsee auf dem Weg zur Kreuzspitze 3455 Meter bei Vent im Ötztal
Ein Bergsee auf dem Weg zur Kreuzspitze 3455 Meter bei Vent im Ötztal
Quelle: pixelio.de        Fotograf: Thorsten Müller

Blick in Richtung Obergurgl- Hochgurgl- hinteres Ötztal mit Gurgler Ferner
Blick in Richtung Obergurgl-Hochgurgl
hinteres Ötztal mit Gurgler Ferner
Quelle: pixelio.de        Fotograf: Eugen Haug

Das Ötztal

Das Ötztal ist mittlerweile eines der ergiebigsten Gebiete für archäologische Funde. Nicht nur der Ötzi wurde in dieser Region gefunden, hier wurde auch der früheste Aufenthalt der urzeitlichen Menschen nachgewiesen. Bereits ab 8.000 Jahren vor Christus lebten Menschen in diesem Gebiet. Diesem Leben ist das Ötzidorf nachempfunden. Wie diese Vorfahren gelebt haben, wird im Ötzidorf anschaulich präsentiert und man kann sogar in das Leben von damals eintauchen. Das Dorf liegt auf einer Fläche von 11.000 Quadratmetern und ist einzigartig in Österreich. Zu finden ist das Dorf im Ötztal bei Umhausen.

Das Ötzidorf

Das Ötzidorf ist aber nicht nur für Historiker und Steinzeitfans interessant, es gibt auch so einiges zu entdecken und zu erleben. Dazu gehören die spätneolithische Hüttenanlage, ein Brotbackofen, der Opferplatz, der Einbaum, mehrere Felsritzungen, ein Steinkammergrab, das Jägerbiwak, ein steinerner Menhir, ein Karrenwagen auf einem Bohlenweg und natürlich Ötzis Hütte mit Getreidespeicher. Aber nicht nur in den Hütten kann man in das steinzeitliche Leben eintauchen, im Park gibt es viele lebendige Tiere wie Wildpferde, Mangalitzaschweine, Schwarzhalsziegen, Auerochsen und Waldschafe. Die Tiere fühlen sich im Steinzeitdorf wohl und bekommen regelmäßig Nachwuchs. Für Kinder gibt es außerdem eine Steinzeit-Spielwiese.

Feiern im Dorf

In der Steinzeit war nicht nur alles trist und grau, und auch wenn der Alltag aus sehr viel Arbeit bestand, verstanden sich doch auch schon die Steinzeitmenschen auf das Feiern. Diese Feiern waren aber nicht immer nur zum Spaß, meistens dienten die dabei abgehaltenen Rituale einem tieferen Zweck. Heute gibt es im Ötzidorf regelmäßige Feste, bei denen die alten Rituale nachgestellt werden. Auch Kindergeburtstage können im Ötzidorf gefeiert werden. Das Dorf ist aber nur in den Sommermonaten geöffnet, von Ende Oktober bis zum Mai bleibt das Ötzidorf geschlossen.

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Museum Tiroler Bauernhöfe

Noch mehr aus vergangenen Tagen erfährt man im Museum Tiroler Bauernhöfe bei Kramsach. Schon immer war Tirol eine bäuerliche Region und stolz auf seine Bauern. Umgekehrt waren auch die Bauern stolz auf ihre Heimat und ihren Stand. Deshalb findet man fast überall in Tirol noch schöne und gut erhaltene Bauernhöfe. Das Besondere an dem Bauernhofmuseum ist aber, dass es die Bauernhöfe aus vierzehn verschiedenen Tiroler Talschaften vereint. So erhält der Besucher nicht nur einen Einblick in die Vergangenheit, sondern auch in die unterschiedlichen Bauweisen der einzelnen Regionen.

Zeugen der Vergangenheit

Die Bauernhöfe, die hier präsentiert werden, sind dabei die Zeugen einer längst vergangenen Kultur. Dazu zählen vor allem auch die Nebengebäude, die man heute nicht mehr oft in dieser Form findet. Sägen, Mühlen, Schmieden, Dreschtennen und Kapellen gehörten früher zu vielen Bauernhöfen dazu. Alle Gebäude im Museum wurden vorsichtig abgetragen und originalgetreu wieder aufgebaut. Schön anzusehen ist auch die alte Schule, die den Besucher am besten in die alten Tage entführen kann. Zwischen den einzelnen Bauernhöfen gibt es bunte Bauerngärten und viele Nutztiere zu bestaunen. Ein Ausflug in dieses Museum lohnt sich für die ganze Familie.

Unterhaltsames Programm

In dem Bauernhofmuseum ist immer etwas los. Ausstellungen und Museumsführungen veranschaulichen das Leben der Bauern und auch für Kinder gibt es ein abwechslungsreiches Programm. Bei den Vorführungen werden vor allem alte Lebensformen und Wirtschaftsweisen gezeigt, die mittlerweile fast in Vergessenheit geraten sind. In dem schönen Ambiente des Museums kommen diese ganz besonders zur Geltung. Das Museum, welches jedes Jahr vom Palmsonntag bis zum 31. Oktober ganztägig geöffnet hat, ist von Kramsbach ungefähr 6 Kilometer entfernt.

Alte Handwerkskunst

Immer wieder werden im Museum Feste gefeiert, die traditionelle Handwerksarbeiten zeigen. So kann der Besucher beim Töpfern, Korbflechten, Schnitzen, Ranzensticken und vielen mehr noch einiges lernen, außerdem kann man dem Hufschmied über die Schulter blicken. Wer den fleißigen Arbeitern bei ihrem Werk zusieht, kann schnell einmal Sehnsucht nach der guten alten Zeit bekommen. Vielleicht bekommt ja auch der ein oder andere Lust, ein solches Handwerk einmal selbst auszuprobieren. Das idyllische Freilichtmuseum zieht jeden Besucher sofort in seinen Bann. Hier kann man mal so richtig von Alltag abschalten und herrliche Einblicke in das Leben der Vorfahren genießen.

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Swarovski Kristallwelten

Die Swarovski Kristallwelten in Wattens bergen prachtvolle Schätze aus Kristall.
Die Swarovski Kristallwelten in Wattens
bergen prachtvolle Schätze aus Kristall.
Quelle: pixelio.de        Fotograf: Rolf Plühmer

Nur wenige Autominuten östlich von Innsbruck liegt eine Wunderwelt des Staunens. Die Swarovski Kristallwelten laden Groß und Klein zu einer Reise in ein funkelndes und glitzerndes Paradies ein. Die Kristallwelt liegt inmitten einer frei zugänglichen Parklandschaft und lädt zum Lachen, Staunen und Spielen ein. Hier gibt es für jeden etwas zu erleben und nicht nur die Kinder geraten zwischen all der Pracht ins Staunen. Abenteuerliches, Kunstwerke und Geheimnisse gilt es in den Swarovski Kristallwelten zu entdecken. Wer danach Hunger bekommen hat, kann sich im Café-terra eine kleine Pause gönnen.

Funkelnde Kristallwelt

Die Swarovski Kristallwelten verzaubern schon seit mehr als zehn Jahren die Menschen, dabei kommen jährlich Millionen Besucher in die Ausstellung. Menschen aus allen Teilen der Welt kann man hier treffen. Die Kristallwelt befindet sich in Wattens in der Nähe von Innsbruck. Kristall in seiner Vielfalt und in unterschiedlichen Ausprägungen gibt es hier zu bestaunen. Schon am Eingang erwartet den Besucher ein echter Riese, geschaffen von André Heller. Die kristalline Wunderkammer zeigt sich immer wieder verändert und schafft es auf Anhieb die Besucher zu bezaubern. Selbst bei einem zweiten oder dritten Besuch ist man noch begeistert. Die Pracht und der Glanz der edlen Steine können einfach jeden in ihren Bann ziehen.

Die Swarovski Kristallwelten
Die Swarovski Kristallwelten
Quelle: pixelio.de        Fotograf: Albi Perrig

Ursprung des Unternehmens

Hier in Wattens liegt auch der auch der Ursprungsort des Unternehmens. Deshalb wird der Kristall in allen seinen Facetten dem Publikum präsentiert. Ein farbenprächtiger Kosmos von bunten Kristallen ist ebenso zu sehen, wie zeitgenössische Kunst. Die Atmosphäre in den Kristallwelten ist dabei etwas ganz Besonderes. Das muss man einfach einmal selbst erlebt haben, um sich einen Eindruck zu verschaffen. Die Kristallwelten sind gut mit einem Shuttle-Bus von Innsbruck aus zu erreichen. Dieser verkehrt viermal am Tag und hält unter anderem am Hauptbahnhof und in der Museumsstraße.

Der Swarovski-Shop

Da, wo es viele Kristalle gibt, darf natürlich auch ein großer Shop nicht fehlen. Der englische Star-Architekt Terence Conran hat den 800 Quadratmeter großen Swarovski-Shop entworfen. Dort präsentiert das Unternehmen in wundervollem Ambiente seine vielfältige Produktpalette. Durch den Shop zu streifen macht fast ebenso viel Spaß, wie ein Besuch der Kristallwelten. Die wunderschönen Produkte lassen vor allem Frauenherzen höherschlagen, aber auch für Männer gibt es viele schöne Stücke. Wer hier ohne ein kleines Souvenir nach Hause geht, ist selber schuld.

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Münze Hall und Münzerturm

In Hall in Tirol liegt die Wiege des Geldes und genau hier kann man seit dem Jahr 2003 wieder einen Einblick in ein Stück europäische Geschichte erlangen. In diesem Jahr wurde nämlich die Münze Hall neu eröffnet und zieht nun jährlich viele Besucher an. An diesem Ort liegt der Ursprung des Talers und des Dollars. Das Urstück des Talers wurde damals unter Sigmund dem Münzreichen geprägt und galt ab dem Jahr 1750 als die wichtigste und berühmteste Silbermünze der Welt. Dieses Urstück wurde Maria-Theresien-Taler genannt. Heute lassen sich die alten Zeiten in der Münze Hall noch einmal erleben. Auch ein Aufstieg auf den Münzerturm ist ein Erlebnis.

Spuren der europäischen Münzgeschichte

Im Museum verfolgen heute Menschen aus aller Welt mit großem Staunen die Geschichte der europäischen Münzen. Das Museum ist modern ausgestattet und erlaubt einen Blick in eine längst vergangene Zeit. Die Zeitreise in die Vergangenheit kann dabei auf allen sinnlichen Ebenen erlebt werden, denn das Museum bietet viel Raum zum Experimentieren. Jeder, der das Museum betritt, wird von Franz dem Münzwardein begleitet. Zu sehen gibt es eine ganze Reihe von kolossalen Prägemaschinen, außerdem ist ein Nachbau der ersten Walzprägemaschine der Welt zu sehen. Mit dieser nahm die Geschichte der Münze ihren Lauf.

Hinauf auf den Münzerturm

Nach dem Besuch im Museum sollte man sich einen Aufstieg auf den Münzerturm nicht entgehen lassen, schwindelfrei sollte man aber schon sein. Die einzigartige mehrläufige Treppe ist schon allein ein Erlebnis. Genau 186 Stufen führen dort hinauf und eröffnen dem Besucher am Ende einen atemberaubenden Blick über das Inntal. Eine solch grandiose Aussicht sollte man ein paar Minuten genießen. Der zwölfkantige Münzerturm gilt überdies als Wahrzeichen der Stadt Hall. Wer beim Abstieg etwas Abenteuerlust verspürt, kann den Turm wahlweise über eine schmale Wendeltreppe verlassen.

Münzen selbst prägen

Wer will, kann im Museum auch selbst eine Münze prägen, das geht wahlweise mit der Spindelpresse oder dem Prägehammer. Das Prägen mit einer der alten Münzprägemaschinen ist ein ganz besonderes Erlebnis. Eine persönliche Münze ist eine schöne Erinnerung an die historische Münzprägestätte und ein willkommenes Mitbringsel aus dem Tirolurlaub. Gerade für Kinder ist es spannend zu sehen, wie ihre eigenen Münzen entstehen. Daneben gibt es in der Münze Hall noch eine faszinierende Kristallausstellung und die größte Silbermünze der Welt zu bestaunen.

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Spannagelhöhle

Tiroler Bergwelt
Tiroler Bergwelt
Quelle: pixelio.de        Fotograf: sir mortimer

Am Hintertuxer Gletscher wartet eine weitere große Attraktion auf die Tirolurlauber. Die Spannagelhöhle ist die höchstgelegene Schauhöhle in ganz Europa und lädt alle Besucher zu einer abenteuerlichen Tour in die Welt der Höhlen ein. Bei den aufregenden Führungen können alle Besucher die Höhle von ihrer schönsten Seite erleben. Neben der Höhle selbst ist auch das Höhlenmuseum mit seinen kostbaren Edelsteinen einen Besuch wert. Die Spannagelhöhle liegt am Hintertuxer Gletscher und ist mit dem Gletscherbus und einer kurzen Wanderung zu erreichen. Diese Höhle sollte man sich bei einem Tirolbesuch nicht entgehen lassen.

Größte Höhle der Zentralalpen

Die Spannagelhöhle ist aber mit ihren 10 Kilometern Länge nicht nur die höchste Schauhöhle in Europa, sondern auch die größte Höhle der Zentralalpen. Dieses beeindruckende Naturwunder zu besichtigen, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Rund 500 Meter der Höhle können auf dem Rundgang angesehen werden. Hinab in das unterirdische Reich gelangt man über in den Fels gehauene Stufen. Schon allein dieser Abstieg ist ein echtes Abenteuer. Natürlich erhält jeder Höhlenbesucher auch die passende Ausrüstung. Mit Schutzjacke, Gummistiefeln und Helm ist jeder für die Welt unter den Bergen gut gerüstet und erhält so manchen neuen Eindruck von den Alpen.

Hinab in die Höhlenwelt

Die Höhle bietet dabei einige Attraktionen, die auf der Tour zu entdecken sind. Es geht vorbei an kesselförmigen Auswaschungen und kreisrunden Gletschermühlen. Die fachkundigen Höhlenführer sind auch gerne bereit, das eine oder andere Detail zu erklären. Mit ihnen kann man sich zudem ganz sicher fühlen. Die Höhlenführung dauert ungefähr eine Stunde und findet täglich zweimal statt. Die Ausrüstung wird dabei vom Veranstalter gestellt. Im Höhlenmuseum lassen sich dann zum Abschluss noch die Kostbarkeiten, die in der Höhle gefunden wurden, bestaunen.

Auf ins Abenteuer

Die Spannagelhöhle ist ganzjährig geöffnet. Das Abenteuer der Höhlenbesichtigung kann nur mit einer Führung unternommen werden, die Höhle ist also nicht für jeden frei zugänglich. Zu den besonderen Angeboten der Höhle gehört eine Führung inklusive Mittagsessen. Dieses Angebot gibt es erst seit Kurzem und gilt auch für größere Gruppen, denen dann ein persönliches Mittagsmenü zusammengestellt wird. Für Gruppen gibt es außerdem Ermäßigungen beim Eintritt. Die Spannagelhöhle ist ein Abenteuer für die ganze Familie, aber auch gerade junge Leute haben hier ihren Spaß.

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Zammer Lochputz

Ein Naturschauspiel der besonderen Art bietet der Zammer Lochputz, eine mystische Klamm mit langer Geschichte. Zu früheren Zeiten bewunderten die Menschen schon den mächtigen Wasserfall, damals wurden sie noch mit Kutschen zum Zammer Lochputz gebracht. Nur mutige und gewagte Kletterer konnten zu dieser Zeit den hinteren Teil der Klamm erreichen und einen ganz nahen Blick auf das Naturschauspiel werfen. Heute ist so viel Mut nicht mehr erforderlich, denn es gibt nun den Wasser-Erlebnis-Steig, der die Besucher sicher zum Ziel bringt. Die mystische Klamm und der Lötzer Wasserfall bieten einen faszinierenden Anblick.

Ein kleines Abenteuer

Trotzdem bleibt das Überqueren des Steigs ein kleines Abenteuer und ein wenig Mut ist ebenfalls erforderlich, wenn man in schwindelerregender Höhe das Wasser unter sich rauschen sieht. Die Wilden Wasser Tirols präsentieren sich dabei von ihrer ungezähmten Seite und das Gitter des Erlebnis-Steigs gibt den Blick auf die Wassermassen und die Felsformationen frei. Das ist ein einmaliges und beeindruckendes Naturerlebnis. Dabei beeindruckt vor allem die Kraft des Wassers, die dem Felsen über die Jahre hinweg seine Formen gegeben hat. Auf dem Erlebnis-Klettersteig lässt sich der Zammer Lochputz hautnah erleben. Über Stollen, Steige und Brücken dringt der Besucher aufgeregt in die wilde Schönheit der Natur vor.

Ein interessanter Rundgang

Gutes Schuhwerk und ein Helm sind Pflicht bei einem Rundgang durch den Zammer Lochputz. Der Rundgang beginnt bei dem ältesten Wasserkraftwerk Tirols und führt über eine Hängebrücke und Felssteige zu einer verfallenen Schmiede. Hier kann man aus einer Höhle Glocken tönen hören. In der Höhle muss jeder Besucher einen Blick in sein Herz werfen, bevor man am Wasserfall im Zammerloch auf einen großen, steinernen Stier trifft. Den Namen Zammer Lochputz bekam der Stier von den Einheimischen verpasst. Die Standbilder wurden vom Wasser über die Jahrhunderte hinweg geformt, weshalb sich auch zahlreiche Mythen und Legenden um sie ranken. Zum Abschluss des Rundgangs wird im Lötzturm, einem alten Wehrturm, eine Multimediashow präsentiert.

Ein besonderes Erlebnis

Ob mit oder ohne Führung ist der Erlebnis-Klettersteig ein ganz besonderes Erlebnis. Kinder unter 10 Jahren dürfen ihn aber nur mit einer Aufsichtsperson betreten. Führungen können nach telefonischer Vereinbarung gebucht werden. Jeden Mittwoch kann die Klamm auch bei Nacht erlebt werden. Eine Wanderung durch die beleuchtete Klamm ist wirklich märchenhaft. Zwischen 20.00 und 22.00 Uhr ist die Klamm an diesem Tag geöffnet. Ob ein Besuch bei Tag oder bei Nacht, es lohnt sich auf alle Fälle.



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