Urlaubsregion Trentino Südtirol
Inhaltsverzeichnis

Städte & Täler im Trentino
Burgen & Schlösser im Trentino
- Sonnenburg
- Schloss Bruneck
- Haderburg
- Burg Hocheppan
- Schloss Karneid
- Schloss Ehrenberg
- Burg Taufers
- Burg von Avio
Seen im Trentino
- Pragser Wildsee
- Antholzer See
- Fennberger See
- Gardasee
- Kalterer-See
- Karersee
- Montiggler Seen
- Reschensee
- Toblachersee
Berge & Gipfel im Trentino
Museen
- Das Italienische Historische Kriegsmuseum
- Merkantilmuseum in Bozen
- Pharmaziemuseum Brixen
- Rätisches Museum
- Museum MART
- Schulmuseum Bozen
- Historische Museum der Alpini
- Palais Mamming in Meran
- Schreibmaschinenmuseum
- Bündner Kunstmuseums
Castello
Klöster & Kirchen
- Wallfahrtskirche San Romedio
- St.-Benedikt-Kirche in Mals
- Wallfahrtsort St. Romedius
- Kirche Madonna delle Grazie
- Kloster Neustift
Ausflusgtipps und weitere Infos zum Urlaub im Trentino
- Naturaronda
- Alta Badia
- Alpine Coaster Schlittenfahrt
- Bletterbachschlucht
- Drena und Dro
- Riva del Garda - Mekka für Mountainbiker
- Apfelstraße im Trentino
- Sarner Kirchtag
- Dante-Denkmal
- Kletterpark Acropark Castello Molina
- Pergine Valsuna
- Der Friedensweg in Kaltern
- Die Freizeit genießen in Celledizzo
- Flaschauer Biotop Lana
- Parco Fluviale Novella
- Ossana
- Die verschiedenen Sektoren des Klettergebietes am Gardasee
- Wald Caproni
- Sounds of the Dolomites
- Nationalpark Stilfser Joch
- San Lorenzo in Banale
- Erlebnis-Hochseilweg Gröden
- Das Nonstal
- Blütenmeerwanderungen
- Die Seegrubenalm
- Das Val Meledrio
- Weinlese Urlaub
- Eggenschlucht
- Weinanbaugebiet-Ueberetsch
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Castello, Klöster & Kirchen im Trentino
Das Castello del Buonconsiglio: Wo einst Fürstbischöfe residierten
Beim Castello del Buonconsiglio handelt es sich um das herausragendste weltliche Bauwerk im ganzen Trentino. Errichtet wurde die Anlage, in welcher bis 1796 die Trienter Fürstbischöfe nordöstlich der Trienter Altstadt auf einem Felsvorsprung. Heute ist neben einem kulturhistorischen Museum auch eine Gedenkstätte für Irredentisten aus Italien darin untergebracht. Diese hatten im ausgehenden 19. Jahrhundert die Angliederung der italienisch besiedelten Gebiete unter österreichischer Herrschaft an das nunmehr vereinte Italien angestrebt.
Die Geschichte des Castello del Buonconsiglio
Die ältesten Teile der Bischofsburg, welche sich rund um den Bergfried befinden, stammen aus dem 12. Jahrhundert. Südlich davon wurde ab dem 13. Jahrhundert das Wohnschloss des Bischofs erbaut. Ursprünglich befand sich die Residenz der Fürstbischöfe von Trient aber im Palazzo Pretorio, der neben der Kathedrale erbaut worden war. Bekannt ist die Anlage vor allem für die Fresken des Zyklus der Monate, die im ausgehenden 14. Jahrhundert im Adlerturm angebracht worden waren.
Nachdem es zu Beginn des 15. Jahrhunderts zu Aufständen gegen den damaligen Fürstbischof gekommen war, baute Fürstbischof Alexander von Masowien die Anlage zur Verteidigungsanlage und zugleich zu einer Zwingburg gegen die Bewohner der Stadt aus. Wenige Jahre später wurde auch die Kapelle des Castelvecchio mit ihren bekannten Fresken vollendet.
Erheblich vergrößert wurde die Anlage unter Fürstbischof Bernhard von Cles zur Vorbereitung des Konzils von Trient. Nun wurde auch der gesamte Palast mit Fresken geschmückt, die vor allem Bernhard von Cles im besten Licht präsentieren sollten.
Mit dem Vertrag von Saint-Germain fielen sowohl die Stadt Trient als auch das Castello del Buonconsiglio an Italien und der italienische Staat wurde nunmehr zum Eigentümer der einstigen Residenz. Umfangreich restauriert wurde die Anlage ab 1920. Hier ging es jedoch in erster Linie darum, die baulichen Veränderungen seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert wieder rückgängig zu machen und die Anlage in ihrem ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.
Darum ist das Castello del Buonconsiglio bekannt
Der „Zyklus der Monate“, ein Fresken-Ensemble im Adlerturm, welches im ausgehenden 14. Jahrhundert angefertigt wurde, hat das Castello del Buonconsiglio bis weit über die Grenzen Trients hinaus bekannt gemacht. Schließlich zählen diese Abbildungen zu den ältesten Zeugnissen der gotischen Malerei, was sie auch international bedeutend macht. Nach einer wechselvollen Geschichte geriet das Castello del Buonconsiglio mit dem Vertrag von Saint-Germain, durch den Europa nach dem Ersten Weltkrieg neu geordnet wurde, in den Besitz des italienischen Staates, der das Anwesen schließlich 1974 an die Autonome Provinz Trient übergab.
Ein kunsthistorisches Museum findet im Castello del Buonconsiglio eine Heimat
In den Schauräumen des kunsthistorischen Museums, das im Castello del Buonconsiglio beheimatet ist, werden neben einer großen Münzsammlung, Gemälden, Plastiken und diversen Handschriften auch eine umfangreiche archäologische Sammlung, welche die Zeitspanne von der römischen Herrschaft bis hinein ins Mittelalter umfasst, präsentiert.
Neben dieser Dauerausstellung werden in den Räumlichkeiten regelmäßig auch Sonderausstellungen gezeigt. Hier reicht die thematische Bandbreite von Geschichte über Kunst bis hin zu Religion.
Des Weiteren ist in einem Nebengebäude eine Bibliothek untergebracht. Diese ist mit mehreren Lese- und Veranstaltungsräumen ausgestattet. Der zwischen den Hauptgebäuden und der Außenmauer gelegene Schlosspark wurde während des 16. Jahrhunderts angelegt und dient heute als Erholungsziel für die Trienter und Besucher der Stadt.
nach obenDas Castello di Arco: ein Wahrzeichen auf einem markanten Felsen
Das Castello di Arco, heute nur noch eine Ruine, thront auf dem 273 Meter hohen Felsberg über der norditalienischen Gemeinde Arco am Eingang zum unteren Sarca-Tal. Bekannt ist das Castello di Arco auch unter dem Namen Schloss Arch oder als Burgruine Arco. Erbaut wurde das Castello di Arco, um das enge Sacratal abzusichern und damit auch den Zugang via den Passo San Giovanni zum Gardasee abzusichern.
Die Geschichte des Castello di Arco
Die menschliche Besiedelung des Burgbergs erfolgte bereits vor der Zeit des Mittelalters, dass einheimische Adelige den Berg als Befestigungsanlage genutzt haben, lässt sich bis ins Jahr 1.000 nachweisen. Im Westen und Süden der Burg hatte sich rasch eine kleine Siedlung entwickelt, aus der die heutige Gemeinde Arco hervorging.
Ab 1196 wurde das Castello di Arco zum lehensfreien Gebiet der hiesigen Einwohner. Wenig später wurde das Geschlecht der Grafen von Arco die alleinigen Besitzer der Burg. Während verschiedener Fehden war das Castello di Arco mehrfach belagert, konnte jedoch von keiner feindlichen Partei jemals eingenommen werden.
Nach mehreren Wirren, in deren Folge die Besitzer mehrfach wechselten, entmachtete Kaiser Leopold I. die Grafen von Arco endgültig. Während des spanischen Erbfolgekrieges, der von 1701 bis 1714 auf dem Kontinent wütete, wurde das Castello di Arco von den Franzosen belagert, hierbei war die Besatzung gezwungen, nach heftigen Bombardements zu kapitulieren, woraufhin die Burg zusehends verfiel.
1982 ging das Castello di Arco schließlich in den Besitz der Gemeinde Arco über, vier Jahre später wurden umfangreiche Arbeiten zur Sicherung und Renovierung begonnen. Des weiteren wurden Grabungen durchgeführt, bei welchen zwei frühere Zisternen freigelegt wurden. Bei dieser Gelegenheit wurden in einem der Gebäude auch Fresken freigelegt, auf welchen das Spiel von Rittern und Damen dargestellt wird.
nach obenDer Palazzo Lodron: eine versteckte Perle
Der in Nogaredo gelegene Palazzo Lodron wirkt von außen her eher unscheinbar. Dennoch lohnt sich ein Besuch oder ein längerer Aufenthalt in der Schlosspension. Der Grund: Die Ausstattung des Palazzo Lodron ist kunstgeschichtlich äußerst wertvoll.
Die Geschichte des Palazzo Lodron
Mit dem Bau des Palazzo Lodron wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts durch Nikolaus von Lodron begonnen. Die heutige Struktur des Gebäudes entstand auf Weisung des Salzburger Fürsterzbischofs Paris Lodron und stammt aus dem beginnenden 17. Jahrhundert. Verantwortlich dafür zeichnete der Architekt Santino Solari, der zuvor bereits Bauaufträge für das Schloss Hellabrunn und den Salzburger Dom erhalten hatte.
Wolfgang Amadeus Mozart verewigte die Lodrons, eine der bedeutendsten Familien des Trentino, und den Palazzo sogar in seinem Werk Don Giovanni. Zuvor hatte er anno 1769 im Rahmen seiner Italienreise die Familie und den Palazzo besucht. Schließlich haben die Familien Vopini de Maestri und Graf Spiegelfeld, beides Nachkommen der Lodrons, das Anwesen übernommen.
Der Palazzo Lodron heute
Mittlerweile wurde der Palazzo Lodron zu einer Schlosspension umgebaut, die auch ein Biosauna sowie ein Schwimmbad beherbergt. Die Küche des Hauses bietet exquisite Köstlichkeiten, die mit Produkten aus der Region zubereitet werden. Gleiches gilt für den Weinkeller, so stehen auf der Weinkarte vor allem typische Weine aus Vallagarina. Besucher, die an Weinverkostungen teilnehmen möchten, serviert das Team des Hauses ebenfalls typische Köstlichkeiten aus der Region. Des Weiteren wird der Palazzo Lodron heute auch als Veranstaltungsstätte für kulturelle Events genutzt.
nach obenDie Wallfahrtskirche San Romedio: ein ganz besonderer Wallfahrtsort
Die Wallfahrtskirche San Romedio dürfte wohl zu den unverkennbarsten Wallfahrtsorten in ganz Europa zählen. Der Grund: Hierbei handelt es sich um ein besonders faszinierendes Beispiel der mittelalterlichen christlichen Kunst in der Region.
So wurde der Wallfahrtsort gegründet
Die Wallfahrtskirche San Romedio ist ein Teil des kleinen Klosters San Romedio, welches abseits von menschlichen Siedlungen auf einem schmalen Felsgrat im Nonstal gegründet wurde. Als Gründer gilt der Heilige Romedius, „der Heilige mit dem Bären“, welcher auf dem Nonsberg als Einsiedler gelebt hatte. Um diesen ranken sich zahlreiche Legenden. Unter anderem jene, wonach er eines Tages den Trienter Bischof besuchen wollte, sein Pferd jedoch von einem Bären zerfleischt wurde. Deshalb ließ Romedius das Zaumzeug dem Bären anlegen, woraufhin er auf diesem nach Trient ritt. Überliefert sind aber auch einige Wunderheilungen.
Der Wallfahrtsort San Romedio selbst besteht aus mehreren Kapellen und Kirchen, die der 70 Meter hohen Felsformation angepasst wurden. Erreichbar ist das Kloster San Romedio über eine Treppe mit 131 Stufen. Die Bauwerke des Klosters stammen übrigens aus verschiedenen stilistischen Epochen ab dem Jahr 1.000 nach Christus. Das älteste Bauwerk soll direkt über dem Grab des Heiligen Romedius errichtet worden sein. Im Lauf der Jahrhunderte wurde die Anlage um zwei Kapellen, drei kleinere Kirchen sowie sieben Stationen der Passion Christi erweitert.
Eine beliebte Pilgerstätte
Heute gilt San Romedio als äußerst beliebte Pilgerstätte, die alljährlich von mehr als 200.000 Menschen besucht wird. Diese stammen überwiegend aus Tirol, Bayern sowie Baden-Württemberg. Zwei Brüder aus dem Orden des Heiligen Franziskus von Assisi bewachen heute den Wallfahrtsort, welcher durch einen Bußweg, auf dem sich mehrere Kreuzwegstationen befinden, mit der Basilika der Heiligen Märtyrer in der Gemeinde Sanzeno verbunden ist.
Von hier aus führt übrigens auch ein erlebnisreicher Wanderweg zum Wallfahrtsort. Dort können die Besucher in einem abgezäunten Revier außerdem einen Braunbären beobachten. Von Ende Juli bis Mitte September verkehren übrigens Shuttle-Busse zwischen dem Parkplatz al Mulino und dem am Fuß des Wallfahrtsortes gelegenen Parkplatz.
Die Öffnungszeiten:
Oktober bis April von 9 bis 17.30 Uhr
Mai bis Juni sowie September von 9 bis 18 Uhr
Juli und August von 8.30 bis 19 Uhr
Die St.-Benedikt-Kirche in Mals: eine der ältesten Kirchen Europas
Der rund 2.000 Einwohner zählende Ort Mals im Vinschgau beherbergt einen besonderen kulturhistorischen Schatz. Die vorromanische Kirche St. Benedikt wurde vermutlich während des 8. Jahrhunderts errichtet. Sie zählt zu den ältesten bis heute erhaltenen Kirchen in ganz Europa und ist vor allem für ihre Innenausstattung bekannt. Denn die Wände des Gotteshauses sind mit Wandmalereien aus der Zeit der Karolinger geschmückt, welche zu den ältesten Fresken in ganz Europa zählen.
Die Geschichte der Kirche St. Benedikt
Entstanden dürfte die Kirche wohl während der Zeit Karls des Großen sein, also um 800 nach Christi Geburt. Bis ins 12. Jahrhundert hinein befand sie sich als sogenannte Eigenkirche im Besitz des Bischofs von Chur. Der einfache Kirchenbau wurde während des 12. Jahrhunderts erweitert. So erhielt die Kirche eine vollständige Ummantelung, außerdem wurde der romanische Kirchturm angebaut. Während der Regentschaft Kaiser Josephs II. wurde die Kirche St. Benedikt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts abgewertet und fortan als Lagerraum genutzt. Erst als man während des 20. Jahrhunderts den kunsthistorisch außergewöhnlichen Wert der Kirche St. Benedikt erkannte, wurde sie für die Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht.
Das Bauwerk und die Ausstattung
Bei der Kirche St. Benedikt handelt es sich um einen einfachen Rechteckbau, dessen Kirchturm an der nördlichen Wand angebaut wurde. Die Fresken zählen zu den wenigen Zeugnissen von Wandmalereien aus der Zeit der Karolinger. Sie befinden sich größtenteils an der Altarwand, welche in drei Nischen gegliedert ist. Während in der mittleren Nische Jesus Christus dargestellt wird, zeigen die Malereien in den beiden anderen Nischen den Papst Gregor den Großen sowie Stephanus, der als erster christlicher Märtyrer gilt. Die beiden Trennwände zwischen den Nischen sind Stifterbildern vorbehalten.
Weil auch an der nördlichen Wand noch Fragmente von Fresken zu sehen sind, dürften die Wände der Kirche einst vollständig bemalt gewesen sein. Hier werden unter anderem Szenen aus dem Leben des heiligen Benedikt sowie die Bekehrung des Saulus dargestellt.
nach obenDer Wallfahrtsort St. Romedius: zum Gedenken an den Nationalheiligen
Nur einen längeren Spaziergang ist der Wallfahrtsort St. Romedius von Sanzeno entfernt. Der Weg startet nahe des Rätischen Museums und führt auf einer Länge von sechs Kilometern entlang dichter Wälder und felsiger Schluchten zum Wallfahrtsort, an dem des Heiligen Romedius gedacht wird. Schließlich führt der Weg über 131, die an einem Komplex kleiner, übereinander liegender Kirchen auf den Gipfel einer mehr als 70 Meter hohen Klippe. Dort soll der Heilige Romedius der Legende nach in einer Einsiedelei gelebt haben. Und auch seines stetigen Begleiters, eines Bären wird in St. Romedius gedacht. Denn in einem Tiergehege lebt der Bär Bruno, der sich vor allem bei kleinen Gästen größter Beliebtheit erfreut.
Die historische Person
Weil in den Legenden berichtet wird, der Heilige Romedius sei mit Bischof Vigilius zu Trient befreundet gewesen. Deshalb müsste er im vierten nachchristlichen Jahrhundert gelebt haben, auch wenn andere Quellen vom 7. oder 8. Jahrhundert ausgehen oder die reale Existenz des Tiroler Nationalheiligen komplett bestreiten. Die moderne Geschichtsforschung geht davon aus, dass er aus dem Geschlecht der Andechser stammte und im 11. Jahrhundert gelebt haben. Zu Lebzeiten soll er vor einer Pilgerreise nach Rom seinen ganzen Besitz verschenkt haben und nach seiner Rückkehr als Einsiedler auf dem Nonsberg gelebt haben.
Die Legende des Heiligen Romedius
Eines Tages wollte Romedius, der mittlerweile schon ein gesegnetes Alter erreicht hatte, den Bischof in Trient besuchen. Unterwegs griff jedoch ein Bär sein Pferd an und zerfleischte dieses. Romedius hatte jedoch keine Angst, näherte sich dem wilden Tier und legte ihm ein Zaumzeug an. Schließlich gelang es ihm, auf dem Bären nach Trient zu reiten.
Wann hat der Wallfahtsort St. Romedius geöffnet?
Der Wallfahrtsort St. Romedius hat bei freiem Eintritt ganzjährig geöffnet, jedoch zu unterschiedlichen Öffnungszeiten in den verschiedenen Jahreszeiten: Von Oktober bis April ist von 9 bis 17.30 Uhr geöffnet, im Mai, Juni und September von 9 bis 18 Uhr und im Juli und August von 8.30 bis 19 Uhr.
nach obenMadonna delle Grazie: ein abgelegener Wallfahrtsort
An einer eher abgelegenen Stelle ließ Graf Frankcesco d´Arco anno 1478 die Kirche Madonna delle Grazie errichten. Sie befindet sich heute im Südwesten der 17.500-Einwohner-Stadt nahe der Gemeindegrenze zu Riva del Garda an der Straße nach Varone. Sie sollte als Klosterkirche für das 1482 fertiggestellte Franziskanerkloster dienen, welches heute noch existiert.
Sehenswertes in der Kirche Madonna delle Grazie
Als äußerst sehenswert gilt neben dem Kirchenportal, welches aus Bronze gefertigt wurde, auch die Kassettenfassade, die der Bildhauer Frater Silvio Bottes geschaffen hatte. Dieser hatte auch die Statue des heiligen Franziskus gefertigt, die auf einem kleinen Platz neben der Kirche aufgestellt wurde.
Der Kreuzgang befindet sich eine Etage tiefer als der eigentliche Kirchenboden. Hier werden die Grabsteine von Barbara Martinengo, Andrea d´Arcos Frau, sowie der von Susanna Collatto, der Mutter des Nicolò, aufbewahrt. Tagsüber ist die Kirche für Jedermann geöffnet.
Auch das Kloster an sich ist jederzeit einen Besuch wert. Sehenswert sind neben den verschiedenen Innenhöfen auch Räume wie das Refektorium. In diesem werden regelmäßig religiöse Zeremonien abgehalten und kulturelle Events veranstaltet.
Arco: eine sehenswerte Stadt
Doch auch ein Bummel durch die Stadt lohnt sich für die Besucher. Weil Arco von den Ausläufern der Brenta-Gruppe sowie von den Gardaseebergen umgeben wird, herrscht hier ein besonderes Mikroklima, in dem beispielsweise auch Palmen bestens gedeihen.
Im ausgehenden 19. Jahrhundert erkor der österreichische Kaiserhof Arco zur Winterresidenz, wodurch das Gesicht der Stadt wesentlich verändert wurde. Denn sowohl adelige als auch bürgerliche Familien erbauten in Arco Jugendstilvillen, die bis in die Gegenwart hinein erhalten blieben.
Beliebt ist Arco als Urlaubsort vor allem bei Mountainbikern und Klettersportlern. Diese finden nahe Arco diverse Sportklettergebiete, aber auch längere Touren, die eine Kletterlänge von bis zu 1.000 Metern haben. Wegen der optimalen Bedingungen wurde im Juli 2011 die elfte Weltmeisterschaft im Klettern in Arco ausgetragen.
nach obenDas Kloster Neustift: ein lebendiges und aktives Kloster
Das Kloster Neustift in der nahe Brixen gelegenen Gemeinde Vahrn versteht sich in erster Linie als aktives und lebendiges Kloster. Bei der Anlage handelt es sich um ein Stift der österreichischen Augustiner-Chorherren.
Die Geschichte des Klosters Neustift
Die Geschichte des Klosters Neustift reicht bis ins Jahr 1140 zurück, als Hartmann, seines Zeichens Probst des Klosters Klosterneuburg zum Bischof von Brixen ernannt wurde. Dieser hatte den Wunsch, in der Nähe von Brixen ein Männerkloster zu gründen, zumal es Anfang der 1140er Jahre in ganz Tirol kein Augustiner-Stift gab.
Hinzu kam, dass wegen der ständigen Streitigkeiten zwischen Kaiser und Papst die Ausbildung der Kleriker in Brixen vernachlässigt wurde und auch die Seelsorge stark vernachlässigt worden war. Ein Ziel der Klostergründung bestand darin, das kirchliche Leben in der Gemeinde insgesamt wieder aufzuwerten. Schließlich wurde das Kloster Neustift am Rande des Brixner Talkessels, etwa drei Kilometer von der Stadt entfernt, erbaut. Zudem ließ der Bischof ein Hospital gründen, in welchem Pilger, Arme, Reisende und Kranke betreut werden konnten. Das Hospital wurde später aber wieder aufgegeben.
Das Kloster Neustift in der Gegenwart
Heute wird durch das Kloster Neustift eine Privatschule sowie ein Schülerheim geführt. Zudem betreiben die Mönche eine Kellerei sowie ein Bildungshaus, das die Bereiche Bibelzentrum, Umweltzentrum, Computerzentrum und Tourismuszentrum umfasst.
Sehenswertes Kloster Neustift
Beim Kloster Neustift handelt es sich um die größte Klosteranlage in Tirol. Die Bauten weisen stilistische Elemente aus allen Epochen der Kunstgeschichte zwischen Romantik und Rokoko auf. Beispielsweise geht die heutige Stiftskirche auf einen romanischen Bau zurück, der anno 1190 errichtet wurde. Aus jenen Jahren stammt neben dem Turm auch das Langhaus. Während des 15. Jahrhunderts wurde die Kirche um einen Chor im gotischen Stil erweitert. In den 1730er Jahren wurde das Innere der Kirche barockisiert, wobei es dem Baumeister Joseph Delai gelungen war, den romanischen und den gotischen Stil zu einer harmonischen Einheit zu verschmelzen.
nach obenAusflusgtipps und weitere Infos zum Urlaub im Trentino
Die Naturaronda in Sulden: ein einmaliges Naturerlebnis
Ein Braunbär, der seit mehr als 100 Jahren erstmals das Suldental gequert hatte, legte gewissermaßen den Grundstein für die Naturaronda in Sulden. Denn er hatte nahe der Talstation der Seilbahn, wo die kleinen und großen Wildbäche am Ende des Tales besonders viel Wasser führen, ein erfrischendes Bad genommen. Dann entstand jedoch ein großer Rummel um den Braunbären, sodass dieser schließlich in die Schweiz abwanderte.
Und genau an dieser Stelle wurde auf einer Höhe von 1.900 Metern eine Wasser- und Naturanlage, nämlich die Naturaronda, errichtet. Für den Bau wurden übrigens ausschließlich Naturmaterialien verwendet. Diese Anlage besteht aus einem natürlichen Wasserfall sowie einem großzügig dimensionierten Tretbecken und einem kalten Armbad. Beides wird mit reinem Quellwasser gespeist. Entwickelt wurde die Anlage nach dem Kneip´schen Gesundheitsprinzip. Abgerundet wird das Angebot für die Gäste in der Naturaronda mit zahlreichen Informationen über die Welt der Pflanzen, mehreren Ruheplätzen, einem Barfußpfad sowie einem Baumhaus.
Weitere Attraktionen rund um die Naturaronda
Weil der moderne Mensch ein Problem damit hat, im Gleichgewicht zu bleiben, ganz gleich in welcher Lebenslage, wurde entlang des Suldner Kulturwegs ein Trainingsparcours mit sieben Stationen eingerichtet. An diesen Stationen können sowohl Kinder als auch Erwachsene ihr jeweiliges Ungleichgewicht spielerisch und locker trainieren.
Mehr als die eigene Balance finden können die Besucher auf der Suldener Hängebrücke. Denn weil die Hängebrücke lediglich 1,50 Meter breit ist, erleben sie darüber hinaus puren Nervenkitzel. Die Hängebrücke stellt übrigens die Verbindung zwischen den Wandersteigen 1 und zwei dar. Ersterer führt zur Schaubachhütte/Madritschhütte, während der Steg Nummer 2 zur Hintergradhütte führt. Allerdings wird das Überqueren der Hängebrücke für die Wanderer zu einer kleinen Mutprobe. Denn sowohl das tosende Gewässer, als auch mehrere Wanderer, die sich zur gleichen Zeit auf der Brücke befinden, können diese zum Schwanken bringen.
nach obenAlta Badia: hier genießen die Gäste den Winter auf eine besondere Art
Einen regelrechten Genuss-Winter können die Gäste in der Ferienregion Alta Badia, im Herzen der Südtiroler Alpen erleben. Der Grund: Die Gäste können nicht nur die Schönheit der Bergwelt im Weltnaturerbe Dolomiten auf sich wirken lassen und genießen, sondern lernen bei dieser Gelegenheit auch die traditionelle ladinische Kultur kennen. Und natürlich lassen sich auch die Gastgeber mit ihrem Angebot nicht lumpen. Daraus ergibt sich gerade während des Winterurlaubs ein kontrastreiches und abwechslungsreiches Urlaubserlebnis. Während sie auf dem Weg zu den Dolomitengipfeln so manchen – teilweise Jahrhunderte alten – Bergbauernhof bestaunen können, erwartet sie in den Hotels der Region ein hochkarätiges Wellnessangebot. Edle Gourmetrestaurants runden den Urlaub in Alta Badia auch kulinarisch gelungen ab.
Die Kommunen in Alta Badia: von lebhaft bis glamourös
Die Gemeinde Corvara gilt als glamouröser Wintersportort auf einer Höhe von rund 1.500 Metern. Corvara gilt außerdem als Geburtsort des Tourismus im oberen Gadertal. So betätigte sich der Gastwirt und spätere Busunternehmer Franz Kostner bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Skilehrer und Bergführer. Nach ihm ist deshalb auch die Franz-Kostner-Hütte, eine Schutzhütte im östlichen Teil der Sella, benannt. Nachdem die Tourismuswirtschaft in Folge der beiden Weltkriege eingebrochen war, erlebte der Ort und somit auch die Ferienregion Alta Badia gegen Mitte des 20. Jahrhunderts einen wahren Boom. Die Gäste verbringen seither nicht nur ihren Winter-, sondern auch den Sommerurlaub gern in Alta Badia. Als besonders sehenswert gelten die historischen Bauernhäuser aus Holz, die sich am Eingang zum Edelweißtal befinden.
La Villa hingegen gilt als lebhaftes Zentrum von Alta Badia, während die Gäste im Hoteldorf Colfosco zahlreiche Sonnenstunden erwarten. Gäste, die sich für Kultur und Tradition der Ladiner interessieren, sollten sich einen Besuch im authentischen Dorf Badia nicht entgehen lassen. Während in La Val Naturfreunde voll auf ihre Kosten kommen, bietet S.Cassiano urbanes Leben, eingebettet in die Kulisse der Berge. Somit bietet Alta Badia einen Urlaub für jeden Geschmack.
nach obenDer Alpine Coaster: ein atemberaubendes Erlebnis
Urlaubsgäste, die ein Abenteuer mit viel Spaß erleben wollen, erwartet im Wald des Latemar der Alpine Coaster. Wer sich auf dieses Abenteuer einlässt, erlebt auf den zweisitzigen Schlitten atemberaubende Kurven mit über 900 Metern Kuppen sowie eine 360-Grad-Rundfahrt, Sprünge und Steilfahrten auf den superschnellen Schlitten.
Was ist ein Alpine Coaster?
Beim Alpine Coaster handelt es sich um eine besondere Art von Sommerrodelbahn. Der Grund: Bei einer klassischen Sommerrodelbahn fährt der Schlitten ohne Schienenführung in Rinnen. Beim Alpine Coaster hingegen bewegt sich der Schlitten auf Vier-Rohr-Schienen voran, die beim Bau der Anlage aufgeständert werden. Die vier Rohre sind beim Alpine Coaster aus folgendem Grund notwendig: Die Rollen des Schlittens laufen an den beiden äußeren Rohren, während die inneren Rohre von oben, unten und innen von Bremsen umgriffen werden. Dieses Prinzip bringt den Vorteil mit sich, dass ein Entgleisen der Schlitten unmöglich ist. Damit die Gäste dieses spektakuläre Schlitten-Abenteuer sicher und unbeschwert genießen können, werden sie beim Alpine Coaster mit Gurten auf dem Schlitten fixiert. Die Schlittenfahrer bedienen die Bremsen über seitlich angebrachte Hebel. Mit diesen können sie die Bremsen lösen oder anziehen.
Das Bremssystem des Alpine Coaster ist übrigens so konzipiert, dass es auch bei Feuchtigkeit und Schnee reibungslos funktioniert. Der Alpine Coaster kann also ganzjährig betrieben werden. Deshalb nennt man diese Bahnen oft auch Allwetter- oder Ganzjahresrodelbahnen.
Weitere Informationen zum Alpine Coaster
Der Winterbetrieb des Alpine Coaster startet am 20. Dezember, ab diesem Tag kann er von den Gästen täglich genutzt werden. Auf der 980 Meter langen Bahn überwinden die Schlittenfahrer einen Höhenunterschied von insgesamt 88 Metern. Neben der 360-Grad-Drehung verfügt die Bahn am Latemar über zwei Steilhänge sowie mehrere Steilkurven. Die Schlittenfahrer erreichen auf dieser Bahn eine Höchstgeschwindigkeit von 40 Kilometern pro Stunde.
nach obenDie Bletterbachschlucht: in die erdgeschichtliche Vergangenheit blicken
Der Bletterbach zieht sich durch das Gebiet der Gemeinde Aldein auf dem Regglbert, einem Bergrücken im südöstlichen Südtirol. Dort bildet der Bletterbach am Fuß des 2.317 Meter hohen Weißhorn eine Schlucht, die den Beinamen „Grand Canyon Südtirols“ trägt. Entstanden ist die acht Kilometer lange und 400 Meter tiefe Bletterbachschlucht vor etwa 15.000 Jahren. International bekannt wurde die Bletterbachschlucht durch die Tatsache, dass hier bereits einige große Fossilienfunde von Forschern gemacht wurden.
Die Bletterbachschlucht: ein geologisches Bilderbuch
Bei einer Wanderung durch die Bletterbachschlucht marschieren die Besucher gewissermaßen durch ein geologisches Bilderbuch und werfen einen Blick in die erdgeschichtliche Vergangenheit. Denn in den vergangenen 15.000 Jahren hat sich der Bletterbach insgesamt bis zu 4.00 Meter tief durch die Felsen und somit auch durch verschiedene Zeitalter gegraben. Dabei wurden Schätzungen zufolge bis zu zehn Milliarden Tonnen Gestein abgetragen, die vom Bletterbach ins Etschtal geschwemmt wurden. Dabei wurden eben die verschiedenen geologischen Schichten freigelegt.
Eine Zeitreise in der Bletterbachschlucht
Vom Aufbau und der Zusammensetzung der Gesteinsschichten her lassen sich Rückschlüsse auf Klima und Umweltbedingungen in einem Zeitraum vor rund 280 bis 235 Millionen Jahren ziehen. So stoßen die Wanderer in der Bletterbachschlucht auf Spuren von Sauriern, Fraß- und Wühlspuren, aber auch auf die Abdrücke von Pflanzenteilen. Doch nicht nur das Bodenleben und die Pflanzenwelt der damaligen Zeit lassen sich in der Bletterbachschlucht erkunden, sondern auch das Leben in den Meeren. In den Schichten, in welchen sich Meeresablagerungen gebildet haben, lassen sich nämlich verschiedene Fossilien wie Kopffüßler, Schnecken und Muscheln erkennen und finden.
Wer diese Eindrücke nicht nur aufnehmen, sondern auch wissenswerte Hintergründe erfahren möchte, kann an geführten Wanderungen teilnehmen. Dabei werden den Teilnehmern von fachkundigen Führern Natur und Geologie der Region auf spannende Weise näher gebracht. Und wer sich noch intensiver mit dem Thema beschäftigen möchte, kann anschließend dem GEO Museum im Ortsteil Radein einen Besuch abstatten.
nach obenDrena und Dro: ein Dorado für Naturliebhaber
Nur rund 15 Kilometer von Riva del Garda, etwa zehn Kilometer nördlich des Gardasees, erwarten die Besucher mit Drena und Dro zwei besondere Perlen für Naturliebhaber und Bergfreunde. Bekannt sind die Orte Drena und Dro in erster Linie dafür, dass sie inmitten eiszeitlicher Geröllfelder liegen, die heute als das Marocche-Biotop bekannt sind. Bei diesen Geröllfeldern handelt es sich um ein historisch wertvolles Wegenetz, welches heute von Bikern und Hikern sehr gern besucht wird.
Das Marocche-Biotop bei Drena und Dro
Das Bergsturzgebiet rund um die Orte Drena und Dro nennen die Einheimischen Le marocche, was übersetzt in etwa „Gesteinshalden“ bedeutet. Diese sind während der jüngsten Eiszeit in Form von Erdrutschen vom Monte Casale und vom Monte Brento abgegangen. Dabei ist ein rund acht Kilometer und bis zu mehr als zwei Kilometer breites Geröllfeld im Boden des Tals zwischen den Orten Dro sowie Pietramurata entstanden. Insgesamt dürften die Gesteinsblöcke ein Volumen von etwa einer Milliarde Kubikmeter haben. Die Bergstürze, welche diese einzigartige Landschaft gebildet haben, dürfen sich laut wissenschaftlicher Untersuchungen in den Jahren zwischen 2.950 und 200 vor Christi Geburt ereignet haben.
Das sind die Orte Drena und Dro
Das Gebiet des 600-Einwohner-Ortes Drena war wohl in vorgeschichtlicher Zeit bereits von Urmenschen besiedelt. Die spätere Stadt ist wesentlich von Einflüssen der römischen sowie der mittelalterlichen Architektur geprägt. Hoch über dem Ort, etwa 250 Meter oberhalb des Sarcatales wurde im 12. Jahrhundert eine mächtige Burg errichtet – hierbei handelt es sich um die nördlichste aller Trentiner Burgen im Gardaseegebiet. Bis 1981 befand sich die Ruine im Besitz der Grafen zu Arco, dann ging sie in den Besitz der Gemeinde über. Anschließend wurde die gesamte Anlage restauriert und ist heute Schauplatz von Theateraufführungen, Kongressen und mittelalterlichen Märkten.
Unweit von Drena liegt der Ort Dro. Ganz in der Nähe des Ortes liegt eine Motocross-Strecke von überregionaler Bedeutung. Ebenfalls in der Nähe finden Bergfreunde auch vielfältige Klettermöglichkeiten.
nach obenRiva del Garda: ein einzigartiges Tourenrevier für Mountainbiker
Schon seit Jahren gilt Riva del Garda am nördlichen Ufer des Gardasees als absolutes Mekka für Mountainbiker. Der Grund: Nirgendwo sonst als rund um Riva del Garda ist die Dichte an faszinierenden Mountainbike-Touren so groß. Zu den Touren, die einen absoluten Traum für jeden Mountainbiker darstellen, gehören etwa die Strecken am Passo Tremalzo, am Monte Altissimo sowie die Trails à la Anaconda sowie Dosso dei Roveri.
Touren für anspruchsvolle Biker
Für Anfänger eignen sich die Touren am Gardasee bei Riva del Garda allerdings eher weniger. Denn aufgrund des geologischen Aufbaus der Berge rund um den See findet sich immer wieder loses Geröll auf den Wegen. Des Weiteren sind zahlreiche Trails sehr steil und verblockt. Das bedeutet: Die Mountainbiker, die hier ihre Touren machen können, müssen eine sehr gute Fahrtechnik besitzen. Und auch die Höhenunterschiede sind nicht zu unterschätzen, sodass die Trails bei Riva del Garda hohe Ansprüche an die Kondition der Fahrer stellen.
Nicht zuletzt aus diesem Grund ist in den vergangenen Jahren rund um Riva del Garda eine Infrastruktur für Mountainbiker entstanden, wie sie sonst kaum zu finden ist. So haben sich in Riva del Garda etwa zahlreiche Shuttleunternehmen angesiedelt, welche die Freerider und Mountainbiker zu den Einstiegen der verschiedenen Trails in der Region bringen.
Das erwartet die Mountainbiker bei Riva del Garda
Wirklich leicht zu meisternde Trails lassen sich rund um den Gardasee kaum finden. Denn vom Seeufer aus, das auf einer Höhe von 70 Metern liegt, führen zahlreiche Routen rasch auf eine Höhe von nahezu 2.000 Metern – selbst auf Teer. Abseits der geteerten Straßen und Wege macht den Mountainbikern hingegen der berüchtigte Gardasee-Schotter zu schaffen, der viel Kraft fordert und eine nicht zu unterschätzende Sturzgefahr birgt.
Wer die Touren rund um Riva del Garda richtig genießen möchte, sollte außerdem die Hauptsaison meiden. Denn beispielsweise um Pfingsten herum gelten alle Routen als überlaufen. In der Nebensaison hingegen können Mountainbiker die sportliche Herausforderung und die landschaftliche Schönheit nahezu ungetrübt genießen.
nach obenEin Highlight für Naturfreunde: die Apfelstraße im Trentino
Naturfreunde sollten sich einen Besuch im Val di Sole sowie im Nonstal nicht entgehen lassen. Denn durch die beiden Täler erstreckt sich die Apfelstraße im Trentino, welche die Region in einen Obstgarten mit einer Fläche von rund 7.000 Hektar verwandelt. Damit knüpfen die Verantwortlichen an eine Jahrhunderte alte Tradition in der Region an. Denn am Fuße so mächtiger Gipfel wie dem Maddalene, dem Ortler-Cevedale Massiv und der Brenta-Gruppe werden seit jeher Äpfel und diverse andere Früchte kultiviert.
Benannt wurde die Apfel- und Genussstraße nach den Äpfeln sowie weiteren regionalen Spezialitäten. Die bekanntesten Sorten sind übrigens Stark Delicious, Golden Delicious sowie Kanada Renette, die selbst international einen hervorragenden Ruf genießen. Das kulinarische Die bekanntesten Produkte dürften wohl im Nonstal die Fleischwurst Mortandèla sowie der Trentingrana D.O.P., ein parmesanartiger Käse, der im Val di Sole hergestellt wird, sein.
Die Feste werden gefeiert, wie sie fallen
Ein ganz besonderes Erlebnis erwartet die Besucher im Trentino entlang der Apfelstraße übrigens im September und Oktober: Dann findet nämlich sowohl der Almabtrieb von Schafen und Kühen als auch die Apfelernte statt. Für die Einheimischen sind diese Anlässe Grund genug, zahlreiche Feste in den Ortschaften der Region zu feiern, bei welchen natürlich auch Urlaubsgäste gern gesehen sind. Bei diesen Festen haben die Gäste natürlich auch die Gelegenheit, die eine oder andere Spezialität aus der Region zu verkosten.
Erreichbar sind das Val di Non sowie das Val di Sole übrigens von Südtirol aus ganz einfach. Urlaubsgäste müssen lediglich vom Kalterer See aus den Mendelpass überqueren. Auf dieser Route erreichen die Besucher Fondo, den Hauptort im oberen Nonstal. Alternativ können die Gäste Fondo von Meran aus auch über den Gampenpass erreichen.
nach obenDer Sarner Kirchtag: ein Volksfest mit Tradition
Schon seit Jahrhunderten wird traditionell am ersten Septemberwochenende in Sarnthein drei Tage lang der Sarner Kirchtag gefeiert. Heute zählt der Sarner Kirchtag zu den größten Volksfesten in ganz Südtirol und wird von der Freiwilligen Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der örtlichen Musikkapelle ausgerichtet.
Das erwartet die Besucher rund um den Sarner Kirchtag
Der Sarner Kirchtag startet am Samstag gegen Abend mit dem Einzug der Musikkapelle, die auf dem Festplatz Haberleanger ihr Eröffnungskonzert gibt. Anschließend findet ein Fackelzug ins Ortszentrum statt. Der Eröffnungstag klingt anschließend mit einem Tanzabend aus.
Der zweite Festtag – der sogenannte Schutzengelsonntag – wird mit einer Messe sowie einer Prozession zur St. Zyprian Kapelle eingeläutet. Als Höhepunkt des Festes gilt der große Festumzug. An diesem nehmen Musikkapellen aus ganz Südtirol teil, wobei sich die Teilnehmer in ihren traditionellen Trachten präsentieren.
Der Sarner Kirchtag klingt schließlich montags mit einem großen Bauernmarkt aus. Bereits ab 7 Uhr können die Besucher dort verschiedene lokale und regionale Spezialitäten erstehen.
Der Sarner Kirchtag und das Kirchtemandl
Das Kirchtemandl, also das Kirchtagsmännchen, wird in der sogenannten „Kirchte-Wer-Wöch“ - zu deutsch „Kirchtags-Werde-Woche“ hergestellt und aufgestellt. Es handelt sich dabei um eine riesige Statue, die aus Stroh hergestellt und mit der Sarner Tracht bekleidet wird. Aufgestellt wird sie in der Einfahrt zu Sarnthein. Die Veranstalter haben sich für das Männchen einen kleinen Gag einfallen lassen: So hat es bei der Einfahrt in den Ort gerade Augen, als sei es nüchtern, während es bei er Ausfahrt aus dem Ort betrunken wirkt.
nach obenDas Dante-Denkmal: zum Gedächtnis an einen Literaten
Seit Ende des 19. Jahrhunderts gedenkt Trient mit einer gigantischen, 18 Meter hohen Bronzestatue dem italienischen Dichter und Philosophen Dante Alighieri. Bekannt ist der Dichter vor allem für seine „Göttliche Komödie“, mit welcher er das Italienische als Schrift- und Literatursprache begründet hatte. Geschaffen wurde die Statue vom Bildhauer Cesare Zocchi aus Florenz.
So ist das Denkmal entstanden
Bereits 1886 hatte sich Gugliemo Ranzi damit beschäftigt, ein Denkmal von Dante Alighieri zu schaffen, mit dem zugleich der Kultur des Trentino ein Denkmal gesetzt werden sollte, jedoch verfolgte er diese Pläne nicht weiter. Erst als 1889 in Bozen ein Denkmal zu Ehren Walthers von der Vogelweide errichtet wurde, welches als deutsch-national interpretiert wurde, beschäftigte er sich erneut mit dieser Idee. Obwohl man sich der Gefahr, dass dadurch die Selbstbestimmungsbestrebungen der Trentiner beflügelt werden konnte, gestatteten die österreich-ungarischen Monarchen das Dante-Denkmal. Schließlich wurden der entsprechenden Kommission 42 Entwürfe vorgelegt, man entschied sich für denjenigen Cesare Zocchis, der in einer abgeänderten Fassung umgesetzt wurde. Der Grundstein für das Dante-Denkmal wurde schließlich am 20. April 1893 gelegt.
So sieht das Dante-Denkmal aus
Die Basis des Dante-Denkmals ist rund 30 Meter breit und wurde aus Granit, der aus dem Steinbruch bei Predazzo stammt, angefertigt. Im unteren Bereich des Statuen-Ensembles wird das Inferno aus der „Göttlichen Komödie“ stilisiert dargestellt. Des weiteren werden Dante und Vergil gezeigt, als sie die Seelen von büßenden Personen treffen. Der dritte Teil der Statue zeigt schließlich das Paradies sowie Beatrice, welche die geläuterten Seelen mit offenen Armen empfängt, sowie mehrere Engel. Über diesem Ensemble ragt die Statue von Dante Alighieri selbst, der in der linken Hand ein Buch hält und die Rechte ausgestreckt hat. Des weiteren zieren verschiedene Inschriften das Dante-Denkmal.
nach obenDer Acropark Castello Molina: Nervenkitzel vor einer atemberaubenden Kulisse
Seit dem Sommer 2016 ist die 2.200 Einwohner große Gemeinde Castello-Molina die Fiemme um eine atemberaubende Attraktion reicher. Denn am 6. Juli diesen Jahres wurde der Acropark Castello Molina vor der beeindruckenden Kulisse der Dolomiten eröffnet. Hierbei handelt es sich um einen weiteren Hochseilgarten aus der Familie der Acroparks.
Ebenso wie im gleichnamigen Park in Centa San Nicoló erwartet abenteuerlustige Gäste hier purer Nervenkitzel, den sie in völliger Sicherheit genießen können. Für Gäste, die den ganz besonderen Kick nicht erleben möchten, gibt es innerhalb des Acroparks Castello Molina speziell ausgestattete Bereiche, in welchen sie in dieser besonderen Umgebung ein Picknick machen können.
Wann hat der Acropark Castello Molina geöffnet und was kostet das Kletterabenteuer?
Geöffnet hat der Acropark Castello Molina zwischen Anfang April und Mitte Oktober, allerdings nicht täglich. Die jeweiligen Öffnungszeiten werden auf der Webseite des Betreibers veröffentlicht (www.acropark.it).
Die Besucher erwartet ein gelber Parcours, auf dem auch abenteuerlustige Kids ihr Kletterglück versuchen können, sofern sie größer als 1,20 Meter sind. Der Eintritt für den gelben Parcours kostet zehn Euro (Stand 2017).
Der grüne Parcours ist für Besucher mit einer Größe von mehr als 1,40 Metern geöffnet. Hier kostet der Eintritt 15 Euro.
Ebenfalls 15 Euro kostet das Klettern auf dem blauen Parcours. Diesen dürfen Besucher absolvieren, sofern sie größer als 1,40 Meter sind.
Des Weiteren gibt es einen blau-grünen Parcours, der sich ebenfalls für Besucher mit einer Größe von mehr als 1,40 Metern eignet. In diesen kostet der Eintritt 22 Euro.
Aber auch an ganz junge Kletterfreunde haben die Betreiber gedacht. So gibt es noch einen fuchsienfarbenen Parcours für Kletterer, die größer als 80 Zentimeter sind. Der Eintritt für diesen Parcours kostet acht Euro.
Wollen Besucher einen Parcours mehrfach absolvieren, müssen sie nicht mehr den vollen Preis zahlen. Die Ermäßigung für einen zweiten oder dritten Durchgang liegen bei bis zu 50 Prozent.
nach obenPergine Valsuna: eine besondere Perle des Trentino
Ruhe und Erholung finden die Gäste in und um Pergine Valsuna ebenso wie Sport und Spannung. Dafür sorgen die zahlreichen nahe gelegenen Seen, wie der Levico See oder der Caldonazzo. Und auch die Bergwelt in der Umgebung bietet zahlreiche Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung. Schließlich liegt die Stadt Pergine Valsugana mit ihren rund 21.000 Einwohnern direkt an der Mündung des Fersentals in das Suganertal.
Pergine Valsuna: eine faszinierende Geschichte
Die Region rund um Pergine Valsuma war bereits in prähistorischer Zeit besiedelt, wie zahlreiche Funde belegen. Unter römischer Herrschaft führte die Via Claudia Augusta unmittelbar im Westen vorüber, welche Rom mit Altino verband.
Im 11. Jahrhundert wurde Pergine Teil des Herrschaftsgebietes des Fürstbistums Trient und war bis 1786 der Diözese Feltre unterstellt. Eine Blütezeit erlebte Pergine Valsugana Anfang des 16. Jahrhunderts durch den hier angesiedelten Bergbau. Nach der Auflösung des Fürstbistums wurde Pergine Valsugana Teil des damaligen Tirols, bevor die Region 1919 Italien zugeschlagen wurde. Den heutigen Namen erhielt Pergine Valsugana erst 1928, als 13 umliegende Gemeinden in den Hauptort eingemeindet wurden.
Die überragende Sehenswürdigkeit in Pergine Valsugana: die Burg Persen
Möglicherweise wurde die Burg Persen, welche im Osten über Pergine Valsugana thront, auf einer römischen Militäranlage errichtet. Weil diese Verteidigungsanlage an einer strategisch äußerst günstigen Stelle liegt, wurde sie während des kompletten Mittelalters genutzt. Die Nachweise einer Verteidigungsanlage reichen bis ins Jahr 845 zurück. Die Burg wurde in ihrer heutigen Form im spätgotischen Stil erbaut.
Seit Anfang der 1990er Jahre wird die Burg Persen als Hotel sowie Restaurant betrieben und Zug um Zug kontinuierlich restauriert. Bekannt ist die Burg Persen außerdem für die zahlreichen Kunstausstellungen, die hier regelmäßig stattfinden. Im Rahmen dieser Ausstellungen werden regelmäßig namhafte europäische Plastiker und deren Werke vorgestellt.
nach obenDer Friedensweg in Kaltern: Ruhe und Besinnung im Herzen der Natur
Der Friedensweg in der Rastenbachklamm bei Kaltern lädt die Besucher an seinen unterschiedlichen Besinnungspunkten zum Verweilen, Innehalten und Besinnen ein. Und auch für reichlich Bewegung ist auf dem Friedensweg gesorgt. Denn dieser führt von St. Anton bei den nahe gelegenen Sportzentren bis zur Ruine der Kirche St. Peter in Altenburg.
Die Besinnungspunkte entstanden in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern. Diese hatten Skulpturen zu folgenden Themen geschaffen, die an diesen Punkten aufgestellt wurden:
- Maß
- Klugheit
- Gerechtigkeit
- Glaube
- Hoffnung
Eingebunden wurden in dieses Konzept aber auch die Kirchenruine St. Peter sowie die Rastenbachklamm selbst. Erstere steht als Symbol für die Liebe, während die Klamm den Mut symbolisiert.
So ist der Friedensweg entstanden
Initiiert wurde der Friedensweg Mitte der 1990er Jahre von einer Initiativgruppe rund um Georg Reider, welche dieses Projekt auch verwirklichte. Die Besucher können vom Parkplatz der Sportzone entweder durch die wilde Rastenbachklamm oder durch das Kardatschertal nach Altenburg wandern. Es dauert in etwa drei Stunden, um den Weg komplett zu erwandern. Die Tourist-Info vor Ort empfiehlt dafür festes Schuhwerk und macht darauf aufmerksam, dass an einigen Stellen von den Wanderern Trittsicherheit verlangt ist.
Das ist die Rastenbachklamm
Die Rastenbachklamm zählt dank ihrer Wasserfälle, der Wasserbecken und den efeubewachsenen Bäumen entlang der Strecke ein imposantes Naturdenkmal in Südtirol dar. Neben dem Friedensweg führt außerdem ein Rundwanderweg durch die Rastenbachklamm. Auch diese startet in der Sportzone in St. Anton. Auf diesem Rundwanderweg überwinden die Wanderer einen Höhenunterschied von rund 260 Metern, sie sind circa zweieinhalb Stunden unterwegs.
nach obenCelledizzo: Das Trentino von seiner schönsten Seite erleben
Traumhafte Ruhe und einen idealen Ausgangspunkt für Ausflüge in das gesamte Trentino bietet das malerische Dorf Celledizzo, auf einer Höhe von knapp 1.190 Meter im Val di Sole gelegen. Der heutige 340-Einwohner-Ort liegt größtenteils am Hang eines Schuttkegels, welcher 1888 bei einem Erdrutsch entstanden ist. Ältere, zu Celledizzo gehörende Gebäude befinden sich an den Hängen des al die Sole.
Erstmals erwähnt wurde Celledizzo anno 1220, jedoch dürfte der Ort wesentlich älter sein, eine Kirche lässt sich ab dem Jahr 1323 nachweisen. So lange sich Celledizzo unter österreichisch-ungarischer Herrschaft befand, bildete der Ort eine eigene Gemeinde, nach dem Ersten Weltkrieg wurde er unter der italienischen Herrschaft nach Peio eingemeindet.
Die Freizeit genießen in Celledizzo
Celledizzo ist vor allem bei Wanderurlaubern und Wintersportlern äußerst beliebt. So befindet sich ganz in der nähe ein ausgedehntes Netz von Wanderwegen, die durch das Val di Sole führen, so dass die Gäste von Celledizzo auch optimale Möglichkeiten haben, die benachbarten Orte kennenzulernen. Für Wintersportler steht in Celledizzo eine Langlaufloipe offen. Ausgedehntere Skigebiete erwarten die Wintersportler in den benachbarten Ortschaften Cobolo und Peio.
Sehenswürdigkeiten in Celledizzo
Als sehenswert gelten in Celledizzo vor allem verschiedene historische Bauwerke. Geprägt wird das Gesicht des Ortes vor allem von der Pfarrkirche, welche den Heiligen Sebastian und Fabian geweiht ist. Im Lauf der Jahrhunderte wurde dieses Gotteshaus mehrfach umgebaut. Beispielsweise wurde während des 17. Jahrhunderts ein barocker Kreuzgang angebaut. Direkt hinter der Kirche befindet sich eine – allerdings nicht mehr vollständig erhaltene – Kapelle. Der Saal der Kapelle wurde anno 1473 von den Brüdern Battista und Giovanni Bascheni mit einem sehenswerten Freskenzyklus geschmückt.
Auch in der näheren Umgebung erwarten die Besucher einige sehenswerte Gebäude. Beispielsweise die historischen Bauten des Nachbarortes Cobolo. Und auch Peio mit seinem bekannten Skigebiet ist lediglich vier Kilometer entfernt.
nach obenDas Flaschauer Biotop Lana
Wie viel Lebensraum lässt der Mensch der Natur? Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte lässt sich am Mündungsdelta der Flaschauer hervorragend nachvollziehen. Dieses war noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein gigantisches Naturparadies mit einer Fläche von mehr als 100 Hektar, welches im Zuge des Wirtschaftswunders nach dem Zweiten Weltkrieg zusehends schwand. Gegen Ende der 1970er Jahre setzte jedoch allmählich ein Umdenken in Bevölkerung und Politik ein, sodass die verbliebenen Naturflächen am Mündungsdelta der Flaschauer unter Naturschutz gestellt wurden, in welchem die Gäste zahlreiche Tiere und Pflanzen hautnah erleben können.
So hat sich das Mündungsdelta verändert
Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts hatten im Mündungsdelta der Flaschauer noch mehr als 100 Hektar Land brach gelegen und blieben der Natur überlassen. Die zunehmende Industrialisierung der Region in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg hätte diesem Naturparadies beinahe ein Ende gesetzt. Erst Ende der 1970er Jahre erklärte die Regierung das Flaschauerdelta zum Biotop, welches heute in Lana eine Fläche von 32 Hektar einnimmt. Dieses stellt einen unersetzlichen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten dar. So leben im Delta der Froschauer heute mehr als 230 verschiedene Vogelarten, darunter auch 50 Brutvögel. Zur typischen Tierwelt dieser Region zählen auch Nattern, Amphibien, Lurche, aber auch verschiedene Arten von Fischen und Wasserinsekten. Zudem ist das Biotop Lebensraum für diverse Pflanzen, die ansonsten nur noch selten zu finden sind.
Das ist die Flaschauer
Die Flaschauer hat ihren Ursprung im hinteren Ullental und mündet nach einem Verlauf von mehr als 40 Kilometern schließlich bei Lana in die Etsch. Entlang der Flaschauer wurde in den 1950er und 1960er Jahren ein umfangreiches System zur Energieerzeugung durch Wasserkraft aufgebaut. Insgesamt kann dieses System 250 Megawatt Energie erzeugen.
nach obenDer Parco Fluviale Novella: eine Abenteuertour im Trentino
Wer eine außergewöhnliche Tour durch fremdartig anmutende Welten erleben möchte, braucht nicht weit zu reisen. Denn der Parco Fluviale Novella, der sich in der Schlucht des Flusses Novella in den drei Gemeinden Dambel, Romallo und Cloz befindet, bietet den Besuchern genau das.
Die Besucher können im Parco Fluviale Novella an einer geführten Tour über eine Länge von 3,5 Kilometern teilnehmen. Der Parco Fluviale Novella ist bestens mit Stegen ausgestattet und bietet den Besuchern die Gelegenheit, so manchen versteckten Canyon zu entdecken und zugleich Wissenswertes über die geologische Geschichte dieser Region zu erfahren. Die Strecke ist gut ausgestattet und leicht begehbar, sodass nahezu jeder Besucher diese außergewöhnliche Welt entdecken kann.
Das Wasser hat das Gesicht des Parco Fluviale Novella geprägt
In den Parco Fluviale Novella gelangen die Besucher über Obstwiesen und durch Wälder und erreichen schließlich den Canyon, er während der jüngsten Eiszeit von unterirdischen Gletscherbächen geformt wurde. Im Rahmen der Führung passieren die Teilnehmer schwindelerregende Plattformen und Stege in den gewaltigen Felswänden der Schlucht, während tief unter ihnen der Wildbach rauscht. Unterwegs passieren sie neben bizarren Felsformationen auch alte Ruinen und mehrere Mühlen. Angeboten werden die Führungen durch den Parco Fluviale Novella übrigens von Romallo, Cloz und Dambel aus. Wer den Parco Fluviale Novella nicht zu Fuß erkunden möchte, kann dies auch mit einem Kanu oder Kayak machen.
Zunächst wandern die Besucher durch ein charakteristisches, V-förmiges Flusstal, welches in eine spektakuläre Schlucht übergeht. Das Element Wasser hat auch Einfluss auf Vegetation und Landschaft: Während an den sonnigen und trockenen Hängen Kiefernwälder dominieren, gedeihen an den feuchten Wänden der Schlucht Felspflanzen bestens.
Das sollten die Teilnehmer beachten
Zwar handelt es sich beim Parcours durch den Parco Fluviale Novella um eine einfache Tour, die auch von Kindern ab drei Jahren bequem begangen werden kann. Die Besucher sollten aber nicht auf Helm und Wanderschuhe verzichten. Empfohlen wird dieser Ausflug nicht für Besucher, die unter Schwindel oder Herzkrankheiten leiden.
nach obenOssana: eine Perle des Trentino
Das Brauchtum und die Traditionen der Region können die Besucher im 850-Seelen Ort Ossana im Nordwesten des Trentino bestens kennenlernen. Beispielsweise finden hier an der Mündung des Val die Peio im hinteren Val di Sole-Tal ganzjährig zahlreiche Veranstaltungen und Feste statt, die von Einheimischen und Urlaubsgästen gleichermaßen gern besucht werden. Aber auch die nähere und weitere Umgebung hat jede Menge Möglichkeiten für kurzweilige Aktivitäten zu bieten.
Die Freizeit in Ossana erleben
Von Ossana aus führt ein Fußweg nach Val Piana, auf dem der Spaziergänger gemütlich marschieren kann. Dort erwarten den Gast zahlreiche Möglichkeiten, einen Abstecher in die Bergwelt der Region zu unternehmen.
Schier grenzenlos sind die Möglichkeiten für Wintersportler in den nahe gelegenen Skigebieten. Dazu gehören die Skigebiete Folgarida-Marilleva, Pejo und Passo Tonnale. Im letztgenannten ist das Skilaufen übrigens fast ganzjährig möglich.
Sehenswürdigkeiten in Ossana
Auf einem Felsvorsprung gelegen befindet sich unmittelbar über Ossana das Castel San Michele, welches vermutlich von den Langobarden errichtet worden war. Im Lauf der Jahrhunderte wechselte es jedoch mehrfach den Besitzer. Beispielsweise gehörte es zwischenzeitlich zu den Besitzungen der Prinzbischöfe von Trient und der Grafen von Görz-Tirol.
Im Herzen des Ortsteils Cusiano steht die Kirche Santa Maria Maddalena. Als äußerst sehenswert gilt darin der Freskenzyklus, der um 1400 von Giovanni und Battista Baschènis erschaffen wurde. Als sehenswert gilt auch der Parco della Pace neben dem österreichisch-ungarischen Friedhof. Dieser beherbergt etwa das sogenannte Kaiserschützen-Denkmal.
Historisch interessierte Besucher sollten sich einen Ausflug ins nahe gelegene Pellizzano nicht entgehen lassen. Dort wird die Geschichte der Region anhand der Hausfassaden lebendig. Und auch abenteuerlustige Besucher kommen voll auf ihre Kosten: Bietet der Fluss Noce hier doch beste Voraussetzungen zum Rafting.
Nicht minder faszinierend ist die Festung Forte Strino, ein Schauplatz des sogenannten „Weißen Krieges“ während des Ersten Weltkrieges. Weitere Informationen zu dieser Epoche erhalten die Besucher im Museum des Weißen Krieges.
nach obenDer Gardasee: ein Dorado für Klettersportler
Beliebt ist der Gardasee als Reiseziel nicht nur für Familien mit Kindern oder Wassersportlern. Denn vor allem am nördlichen Seeufer erwarten die Gäste geradezu ideale Bedingungen, um dem Klettersport zu frönen. Gern besucht wird beispielsweise das Klettergebiet Massone oberhalb von Arco. Hierbei handelt es sich um einen Felsriegel aus Kalkstein, auf welchem die Kelterer über 160 Routen verschiedenster Schwierigkeitsgrade erwarten.
Die verschiedenen Sektoren des Klettergebietes am Gardasee
Die leichten Routen des Klettergebietes Massone befinden sich im untersten Sektor, der bei Kletterfreunden als Massone Bassa bekannt ist. Aus diesem Grund finden hier auch die meisten Kletterkurse statt. Die leichteren Routen befinden sich überwiegend im rechten und linken Teil der Wand. Im Mittelteil dagegen befinden sich auch schwierigere, teilweise leicht überhängende Routen.
Der Sektor Gola trägt seinen Namen wegen der Lage über einer kleinen Schlucht. In diesem Sektor finden Klettersportler die längsten Routen des Klettergebietes vor. Die Routen mit den Schwierigkeitsgraden 7b bis 8a führen meist senkrecht nach oben oder sind sogar leicht überhängend.
Beim Sektor Pueblo, der auch als Sektor Tirol bekannt ist, handelt es sich um den obersten Sektor, auf dem die spektakulärsten Routen zu finden sind. Charakteristisch für den Sektor Pueblo sind die weit ausladenden Überhänge sowie ein Höhlensystem im rechten Bereich des Sektors. Diese Höhlen entstanden aus einem Steinbruch und dienten während des Zweiten Weltkrieges als Versteck für Panzer. Einen Teil dieses Sektors kaufte der World Wildlife Fund 2002 auf, weil hier ein geologischer Lehrpfad errichtet werden sollte. Dieser Bereich ist seitdem für Kletterer gesperrt.
Lange Zeit galt die Kletterroute im Klettergebiet Massone als schwierigste Route in ganz Italien. Diese verläuft nahezu waagrecht durch das Dach einer Höhe und überwindet auf einer Länge von 25 Metern gerade einmal fünf Höhenmeter.
nach obenDer Wald Caproni: mehr als als nur Naturgenuss
Besucher, die sich in der Natur bewegen wollen und zugleich Wissenswertes über die Geschichte des Garda Trentino erfahren wollen, sollten sich einen Spaziergang durch den Caproni-Wald nicht entgehen lassen. Dort können sie auf einer Strecke von nur wenigen Kilometern über verschiedene geschichtsträchtige Ereignisse erfahren. Benannt wurde der Wald übrigens nach Giovanni Battista Caproni, einem italienischen Luftfahrtpionier, der 1886 in der Nähe geboren wurde.
Eine Zeitreise in unberührter Landschaften
Die 5,1 Kilometer lange Strecke durch den Wald Caproni gleicht fast einem Naturlehrpfad. Die Wanderer marschieren hier durch Europas größten Steineichenwald und können zahlreiche weitere Pflanzen entdecken. Unter anderem passieren sie auch die Oolithgruben, in welchen einst Rogenstein abgebaut wurde. Hier haben sie die Gelegenheit, die Ruinen der Häuser der Minenarbeiter sowie Schützengräben aus dem Zweiten Weltkrieg zu betrachten.
In jedem Fall sollten die Wanderer an passendes Schuhwerk denken. Denn die Wege durch den Wald Caproni sind stellenweise oft holprig und uneben. Zwar wird die Strecke als leicht eingestuft, die Wanderer sollten diesen Rundweg jedoch keinesfalls unterschätzen. Unter anderem erwartet sie ein Auf und ein Abstieg von je 220 Metern, weshalb die Wanderer für diese Tour gut und gern zwei Stunden einplanen sollten.
Eine kurze Beschreibung der Rundtour durch den Wald Caproni
Startpunkt für die Tour ist der Parkplatz bei der Brücke in Arco. Von hier aus marschieren sie in nördlicher Richtung nach San Martino und weiter in den Ortsteil Troiana. Dort führt von einer Kletterwand ein Saumpfad ins Tal hinein direkt zu den Oolithgruben. Im weiteren Verlauf erreichen die Wanderer den Case Caproni sowie die Schützengräben von Vastrè. Schließlich erreichen sie wieder die Family Kletterwand von San Martino und marschieren von hier aus zurück nach Arco. Das eigene Auto können die Wanderer übrigens im Urlaubsdomizil stehen lassen, da sie den Ausgangspunkt bequem per Bus oder Bahn erreichen können.
nach obenSounds of the Dolomites: ein besonderes Erlebnis für Musik- und Kulturfreunde
Naturfreunde und Naturliebhaber sollten sich den Sommer in den Dolomiten nicht entgehen lassen. Dort treffen nämlich hohe Kunst und hohe Berge seit mehr als 25 Jahren aufeinander, wenn das Musikfestival „Sounds of the Dolomites stattfindet. Der besondere Höhepunkt ist dabei das traditionelle Konzert, welches in den Trentiner Dolomiten zur Morgendämmerung stattfindet.
Was zeichnet Sounds of the Dolomites aus?
Herausragende Konzerte an außergewöhnlichen Orten vor der imposanten Kulisse der Dolomiten zeichnen das Musikfestival Sounds of the Dolomites aus. Alljährlich finden im Rahmen dieses Festivals mehr als 20 Konzerte aus den verschiedensten Genres statt. Das Spektrum reicht von Abenden mit Liedermachern oder Weltmusik bis hin zu Klassik- und Jazzkonzerten. Regelmäßig sind bei Sounds of the Dolomites außerdem internationale Größen aus der Welt der Musik zu Gast.
Natürlich ist dieses Festival sowohl für die Besucher als auch die Musiker ein besonders Ereignis, weil sie hier Musik und Klettern miteinander verbinden können. Für Künstler wie beispielsweise den Cellisten Mario Brunelli, der von Anfang an dabei war, zeichnet sich Sounds of the Dolomites dadurch aus, dass sie in den Bergen immer wieder ganz besondere Orte der Stille entdecken, die sich deutlich von der Stille in einem Konzertsaal, welche ja künstlich erzeugt ist, unterscheidet.
Ferner haben die Besucher die Gelegenheit, die Musiker bei Sounds of the Dolomites auch einmal von einer anderen Seite her kennenzulernen. Der Grund: Sie wandern mehrere Stunden lang gemeinsam mit den Musikern. Letztere fangen dann oft bei passender Gelegenheit einfach an, miteinander zu musizieren. Dadurch wird das Konzerterlebnis für Musiker und Zuhörer unmittelbarer und intensiver.
nach obenDer Nationalpark Stilfser Joch: die Natur in vier Provinzen entdecken
Eine Fläche von 134.620 Hektar macht den Nationalpark Stilfser Joch zu einem der größten Naturschutzgebiete in ganz Europa. Er erstreckt sich über das Gebiet der autonomen Provinz Bozen – Südtirol, die Region Trentino-Südtirol, die Provinz Breschia und die Provinz Sondrio. Während die nördliche Grenze des Nationalparks Stilfser Joch an den Nationalpark Engadin angrenzt, bilden das Val Müstair, der Vinschgau, das Ultental, das Val di Sole, Valcamonica, Veltlin und das Val di Livigno die weiteren Grenzmarken.
Die Geschichte des Nationalparks Stilfser Joch
Erste Gedanken über den Naturschutz im Ortler-Gebiet wurden bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts laut. Ein Nationalpark wurde dann schließlich 1935 eingerichtet, eine Erweiterung erfolgte 1977. Die Verwaltung des Parks erfolgte bis 1995 durch den staatlichen Forst- und Domänenbetrieb, daraufhin wurde ein Nationalpark-Konsortium eingerichtet. Darin vertreten waren neben dem italienischen Umweltministerium auch Südtirol, die Lombardei und das Trentino. Aus diesem Konsortium stieg das italienische Umweltministerium 2016 aus, sodass die Verwaltung nunmehr ausschließlich durch die Provinzen Südtirol, Trentino und Lombardei erfolgt. Das Umweltministerium ist lediglich noch in einem Koordinierungs- und Ausrichtungskomitee vertreten, durch welches das einheitliche Auftreten und die gemeinsamen Leitlinien überwacht werden.
Ihren Sitz hat die Verwaltung des Nationalparks Stilfser Joch in der Gemeinde Bormio. Darüber hinaus gibt es insgesamt zehn Nationalparkhäuser. Die dortigen Ausstellungen geben einen faszinierenden Einblick in die Fauna und Flora des Alpenraumes.
Die Höhenlage des Nationalparks Stilfser Joch
Von der Höhenlage her erstreckt sich der Nationalpark Stilfser Joch von 650 Metern über dem Meeresspiegel bis zu einer Höhe von 3.905 Metern am Gipfel des Ortlers. Somit umfasst der Nationalpark Stilfser Joch alle alpinen Höhenlagen.
nach obenSan Lorenzo in Banale: die Aussicht über Berge und Täler genießen
Etwa 16 Kilometer westlich von Trient liegt der Ort San Lorenzo in Banale, wo die Besucher die Aussicht über die Brenta Dolomiten und die Giudicarie-Täler genießen können. Voll auf ihre Kosten kommen sowohl historisch interessierte Besucher als auch sportlich ambitionierte Urlaubsgäste.
Historisches über San Lorenzo in Banale
Anhand zahlreicher archäologischer Funde lässt sich nachweisen, dass die Region rund um San Lorenzo in Banale bereits in römischer Zeit besiedelt war. Die Felsenfestung Castel Mani, von der heute nur noch Ruinen zu sehen sind, wurde während des zwölften Jahrhunderts erbaut. Ein Teil Tirols wurde San Lorenzo in Banale anno 1815, als ganz Judikarien unter österreichisch-ungarische Herrschaft kam. Zu einer viel besuchten Urlaubsregion wuchs San Lorenzo in Banale im Lauf des 20. Jahrhunderts heran. Bekannt ist der Ort auch für seine kulinarischen Spezialitäten wie die Räucherwurst „Ciuìga sowie die hervorragenden Weine. Bevorzugt wird die Räucherwurst übrigens in den Wintermonaten zusammen mit Kartoffeln, Sauerkraut oder Polenta.
Das ist für Sportler geboten
Wer sich im Urlaub sportlich betätigen möchte, findet in und um San Lorenzo in Banale zahlreiche Möglichkeiten vor. So bietet der Ort ein Sportzentrum mit Fußballfeld und Schwimmbad. Wanderer haben in der Brentagruppe und im Val d´Ambiez zahlreiche Möglichkeiten, die Welt der Berge zu erkunden. Beliebte Routen führen auf den Monte Brugnol, den Monta Casale, den Beo-Hügel und den Monte Valandro. Gern besucht werden auch der Wasserfall Rio Bianco und die beiden Berghütten Agostini und Al Cacciatore. Ferner gibt es in Bleggio Superiore am Durone-Pass zahlreiche Möglichkeiten zum Trekking, während das nahe gelegene Riva del Garda als absolutes Dorado für Mountainbiker gilt. Und natürlich kommen auch Wintersportler auf ihre Kosten: Die nächsten Skigebiete befinden sich in Madonna di Campiglio, Pinzolo, Paganella und Andalo.
nach obenEin ganz besonderes Abenteuer für Jung und Alt: Der Erlebnis-Hochseilweg in Gröden
Ganz in der Nähe der Talstation der Seceda-Umlaufbahn erwartet die Besucher im Grödener Ortsteil St. Ulrich ein Erlebnis der besonderen Art: Die Besucher haben hier die Gelegenheit, auf einem Erlebnis-Hochseilweg Südtirol einmal aus der Vogelperspektive kennenzulernen.
Der Erlebnis-Hochseilweg: ein Erlebnis für die ganze Familie
An den Erlebnis-Hochseilweg ist außerdem ein Park mit einem Streichelzoo für die jüngsten Besucher angeschlossen. Dort wird den Besuchern viel Wissenswertes über die hier lebenden Tiere erzählt, darüber hinaus haben die kleinen Besucher auch die Gelegenheit auf einem Pony zu reiten. Abgerundet wird die Erlebniswelt rund um den Erlebnis-Hochseilweg in St. Ulrich von mehreren Trampolinen, die sich auf dem Gelände befinden. Diese können von jungen Besuchern einfach nur zum Spaß oder von Erwachsenen als Fitnesstraining benutzt werden.
Im Eintrittspreis für den Erlebnis-Hochseilweg ist übrigens auch die komplette Sicherheitsausrüstung enthalten. Wer sich dieses besondere Erlebnis gönnen möchte, muss lediglich die Verhaltensregeln gründlich durchlesen und ein Teilnahmeformular unterzeichnen. Ferner dürfen Kinder bis zu zwölf Jahren den Erlebnis-Hochseilweg lediglich betreten, wenn sie von einem Erwachsenen begleitet werden.
Die verschiedenen Wege des Parcours
Der Erlebnis-Hochseilweg bietet mehrere Wege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Der leichte Weg eignet sich auch bestens für Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren. Des Weiteren gibt es einen klassischen Parcours, der mit Balken, Netzen, mobilen Holzklötzen und Brücken ausgestattet ist, sodass die ganze Familie ihren Spaß in luftiger Höhe erleben kann. Besonders abenteuerlustige Gäste können an zwei Abzweigungen anspruchsvollere Wege beschreiten, die jedoch wieder zum klassischen Parcours zurückführen. Und das absolute Highlight des Erlebnis-Hochseilweges ist die Fly Line, eine Abfahrt mit einer Länge von 680 Metern.
nach obenDas Nonstal: ein Garant für einen erholsamen Urlaub in Südtirol
Das Val di Non – zu Deutsch Nonstal – erstreckt sich über drei Hochebenen in Südtirol. Charakteristisch für die Landschaft im Nonstal sind die tiefen Schluchten sowie die sanften Hänge, auf welchen Apfelgärten angelegt wurden.
Besonders gern besucht wird das Nonstal, das für die herausragende Qualität seiner Äpfel bekannt ist, übrigens zur Zeit der Apfelblüte sowie während der Ernte, wo die Besucher ein wahres Schauspiel genießen können.
Aber auch historisch interessierte Besucher kommen bei einem Ausflug auf ihre Kosten. Neben dem herrschaftlichen Castel Thun erwarten sie in dieser Region zahlreiche Herrensitze und Museen, aber auch Palazzi, die reich mit Fresken verziert sind. Ein besonderes Erlebnis für die Besucher stellen ferner die zahlreichen kleinen Kirchen in der Region dar, die in die Natur eingebettet sind.
Das Nonstal für Sportler
Wanderfreunde erwarten auf dem Monte Peller und in den anderen Bergen des oberen Nonstals zahlreiche Wanderstrecken. Und die Wanderfreunde erwarten einmalige Naturerlebnisse, geht das Nonstal doch direkt in das Valle di Tovel über, welches Teil des Naturparks Adamello Brenta ist.
Aber auch für Radfahrer bietet das Nonstal jede Menge Möglichkeiten: Diese können sich entweder am gemeinsamen Rad- und Fußweg des Val di Non austoben oder die Radstrecken, die der Dolomiti Brenta Bike zur Verfügung stellt, austesten.
Doch auch im Winter hat das Nonstal seine besonderen Reize. Immerhin wird hier die Ciaspolada, ein berühmtes Rennen auf Schneeschuhen, ausgetragen. Alpinisten finden an der Altopiano della Predaia sowie am Passo della Mendola geeignete Aufstiegsmöglichkeiten.
Darüber hinaus haben die Besucher im Nonstal die Gelegenheit, unverfälschtes Landleben hautnah zu erleben und regionale Spezialitäten kennenzulernen. Dazu gehört beispielsweise die typisch italienische Mortadella-Wurst.
nach obenFrühjahrswanderungen im Trentino: Wandern durch ein Blütenmeer
Vor allem die Wochen ab Ende März sind bei Wanderfreunden, die durch das Trentino marschieren, äußerst beliebt. Der Grund: Mit der Obstblüte wird im Trentino der Frühling eingeläutet und die Wanderer marschieren förmlich durch ein buntes Blütenmeer. Und auch die Welt der Berge können die Wanderer dabei entdecken. Zwar sind Gipfeltouren ins Hochgebirge erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich, die Ruhe in den Gardaseebergen können sie aber sehr wohl bereits genießen.
Einige Tourenbeispiele für die Frühlingswanderung im Trentino
Die Rundtour auf den Monte Creino
Wanderer, die sich für diese Tour auf den 1.292 Meter hohen Monte Creino entscheiden passieren unterwegs unter anderem alte Schützengräben sowie Trassenäcker. Der Ausgangspunkt für diese Tour ist das rund zehn Kilometer im Osten von Riva del Garda gelegene Pannone. Von hier aus steuern sie die Kapelle San Rocco an und marschieren weiter zum Albergo in Richtung Monte Brugnolo. Über Santa Barbara erreichen sie den Gipfel des Berges und marschieren anschließend via Varano zurück. Beschildert ist dieser Weg als „Sentiero della pace“. Die Wanderer überwinden 1.000 Höhenmeter und müssen mit einem Zeitaufwand von rund vier Stunden rechnen.
Die Rundtour um den Ledro-See
Die Rundtour durch die Almenlandschaft rund um den Ledro-See startet in Prè di Ledro. Zunächst marschieren die Wanderer zur Kirche S. Antonio sowie zur Malga Leano und weiter via Passo Giul zum Rifugio Baita B Sgala. Via Malga führt der Weg zurück nach Adriane. Die Wanderer überwinden auf dieser Tour 700 Höhenmeter und sind etwa fünf Stunden lang unterwegs.
Die Tour zum Cima d´Oro
Der Cima d´Oro befindet sich oberhalb des Ledro-Sees und bietet mit seiner Höhe von 1.802 Metern fantastische Ausblicke in die Region. Die Wanderer starten am Parkplatz Mezzolago durch das Val die Dromaè in Richtung Malga Dromaè, dann weiter zur Bocca Dromaè und schließlich auf die Cima d´Oro. Nach einem Gipfelbesuch bei der Bocca Giumella durch das Valle Giumella und über Molina di Ledro zurück. Auf dieser sechsstündigen Wanderung überwinden die Wanderer 1.200 Höhenmeter.
Die Tour zum Monte Casale
Mit einer Höhe von 1.631 Metern bietet der zwischen Brenta und den Gardaseebergen gelegene Monte Casale eine hervorragende Aussicht auf den Toblino See. Die Wanderer starten im Dorf Comano, am Fuße des Berges gelegen, und haben für den Marsch zum Rifugio Don Zio Pisconi die Wahl zwischen einem schmalen Wanderpfad und einen breiten Wirtschaftsweg. Von hier aus haben sie den Gipfel erreicht, bevor sie auf dem gleichen Weg zurück marschieren. Bei dieser vierstündigen Wanderung überwinden die Gäste 1.000 Höhenmeter.
nach obenDie Seegrubenalm im Ultental: eine charmante Perle für Wanderer
Bei St. Walburg liegt die Seegrubenalm in einer Höhe von 1.915 Metern direkt über dem Zoggler Stausee. Was für viele Wanderfreunde den besonderen Charme der Seegrubenalm ausmacht, ist die Tatsache, dass sie ausschließlich zu Fuß zu erreichen ist. Gäste, welche die Seegrubenalm besuchen möchten, folgen dem Weg Nummer 20. Dieser führt vom Zoggler Stausee aus steil in die Berge. Allerdings ist für diese Strecke etwas Kondition erforderlich.
Die Seegrubenalm und das kulinarische Angebot für Wanderer sind eher einfach. Angeboten werden beispielsweise Wasser aus der eigenen Quelle, Melissensaftschorle aus eigener Produktion und Kaiserschmarrn. Dafür haben die Besucher einen großartigen Blick über das Ultental und haben bei guter Sicht sogar einen Ausblick auf den Ifinger und auf das Skigebiet Meran 2000. Und natürlich können die Wanderer nach einer kleinen Stärkung auch weitere Touren in Angriff nehmen.
Die Seegrubenalm als Zwischenstation
So So führt beispielsweise der Weg 23 von der Seegrubenalm aus zur Pfandlalm. Diese liegt auf einer Höhe von 1.838, sodass die Wanderer diese Strecke fast ebenerdig in etwa 40 Minuten zurücklegen können. Allerdings sollten die Wanderer sich vorab erkundigen, an welchen Tagen die Pfandlalm geöffnet hat. Von hier aus führt der Weg 23 weiter zur Spitzneralm, die 1.850 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Von der Spitzneralm aus gelangen die Wanderer schließlich über den Weg 22 zurück zum Zoggler Stausee. Dieser Weg ist aber teilweise ziemlich steil, teils führt er auch über Forststraßen. Für diese Wanderung müssen die Gäste in etwa vier Stunden einrechnen.
Bewirtschaftet wird die Seegrubenalm übrigens von Mitte Juni bis September.
nach obenWildromantisch und unberührt: das Val Meledrio
Die ursprüngliche und unberührte Natur des Trentino erleben die Besucher im Val Meledrio hautnah. Denn anders als in der östlich gelegenen Brenta ist das Verbindungstal zwischen dem Val Rendena und dem Val di Sole touristisch weniger stark erschlossen. Für Gäste, die den Adamello-Brenta-Naturpark besuchen, lohnt sich ein Abstecher in dieses Tal also allemal.
Das Val Meledrio
Geprägt wird das Gesicht des Tals von dichten Nadelwäldern und Geröllhalden, über welchen die mächtige Nordkette der Brenta thront. Durch das Tal fließt ferner der Meledrio, welcher dem See der Malghette entspringt und schließlich im Val die Sole in den Noce mündet. Ein Highlight erwartet die Besucher in jenem Flussabschnitt, welcher durch eine Felsenschlucht führt und der Meledrio zum tosenden Pison Wasserfall wird. Dieses Naturspektakel können die Besucher von einer Brücke oder vom Ende eines Wanderpfades aus bestaunen.
Im Vel Meledrio erwarten die Besucher zahlreiche Routen, die sich sowohl zum Wandern, als auch für Nordic Walking oder für Schneeschuhwanderungen eignen. Ferner besuchen auch Alpinskifahrer das Val Meledrio gerne.
Der Naturpark Adamelio-Brenta
Das Val Meledrio ist Teil des Adamello-Brenta-Naturparks, der 1967 eingerichtet wurde und direkt an drei weitere Schutzgebiete grenzt. Nicht minder faszinierend wie die abwechslungsreiche Landschaft dürfte die reichhaltige Tierwelt im Park sein. Unter anderem ist der Naturpark die Heimat des Alpen-Braunbären, der auch zum Wappentier des Parks gekürt wurde. Nicht minder artenreich ist auch die Pflanzenwelt. Unter anderem lässt sich das Edelweiß im westlichen Teil des Parks sehr häufig finden.
Im Naturpark erwartet die Gäste ein gut ausgebautes Netz an Wanderwegen und Hütten, die zur Rast einladen. Wer sich darüber hinaus näher über den Naturpark informieren möchte, findet in den umliegenden Ortschaften Besucherzentren, die jeweils einen thematischen Schwerpunkt haben. Beispielsweise ist die Besuchereinrichtung in Spormaggiore ganz und gar dem Bären gewidmet.
nach obenWeinlese Urlaub im Trentino mit Wein und Grappa
Das Trentino mit seinen zahlreichen regionalen Köstlichkeiten gilt als wahres Dorado für Genießer. Und auch Weinliebhaber kommen in dieser Region voll und ganz auf ihre Kosten. Schließlich werden die edlen Tropfen auf einer Fläche von rund 9.000 Hektar kultiviert. Weil die Zeit der Weinlese für viele Familien in der Region die wichtigste Zeit im Jahr ist, gibt es auch entsprechend attraktive Angebote für Urlaubsgäste. Beispielsweise gibt es das Spezial-Angebot „Vendemmi/Amo – Weinlese, ich liebe Dich!“. Hier haben die Gäste zwischen Mitte August und Ende Oktober die Möglichkeit, die Weinlese hautnah mitzuerleben.
Hintergründe zum Angebot für die Gäste
Während der Weinlese öffnen nicht nur die Winzergenossenschaften, sondern auch Brennereien und private Winzer ihre Pforten für die Gäste. Diese können verschiedene Angebote nutzen. Dazu gehört beispielsweise ein Spaziergang durch die Weingärten. Winzer aus der Region erläutern ihnen dabei Hintergründe zur Weinbaugeschichte. Außerdem erfahren die Besucher hier, wie die besten Trauben ausgewählt werden. Die Gäste haben ferner die Möglichkeit, bei der Weinlese selbst Hand anzulegen und die geernteten Trauben zu verkosten. Schließlich besuchen sie dann auch die Kellereien, wo sie einen umfassenden Einblick in die Geheimnisse der Weinverarbeitung erhalten. Natürlich darf dabei auch eine Visite in den Kellereien, welche sich auf die Herstellung von Trentiner Grappa spezialisiert haben, in diesem Angebot für die Gäste nicht fehlen. Abgerundet wird dieses Genusserlebnis zu guter Letzt durch eine Weinverkostung, die mit einem Picknick zwischen den Reben kombiniert werden kann. Während ihres Aufenthalts können die Gäste selbstverständlich auch die Trentino Guest Card mit ihren attraktiven Angeboten nutzen. Nähere Informationen zu diesem Angebot gibt es unter www.pianarotaliana.it.
nach obenEggenschlucht
Ein ursprüngliches und wildromantisches Ziel für einen Tagesausflug bietet die Eggenschlucht. Beispielsweise im Rahmen einer Rundfahrt um Bozen durch das Tierseetal und das Eggental. Mit dem Auto lässt sich die romantische und tief eingeschnittene Schlucht nicht entdecken, weil die Strecke entlang der Eggenschlucht, etwa nach Birchabruck und Welnschhofen durch mehrere Tunnel führt. Radfahrer und Bergwanderer aber können das Panorama der zerklüfteten Schlucht genießen. Der prominenteste Gast in dieser Region Südtirols dürfte der Schriftsteller Karl May sein, der von der Landschaft zu seinem Roman "Durch´s Wilde Kurdistan" Inspiriert wurde.
Die Lage
Erreichbar ist die Eggenschlucht von drei Seiten her: Über die Autobahnausfahrt Bozen-Nord, Passo di Lavazè oder den Karerpass. Die Eggenschlucht teilt sich in Birchabruck in Richtung Karerpass und Passo die Lavazé auf. Für Urlaubsgäste, die ihren Urlaub im Sportparadies Eggental verbringen wollen, ist das enge Nadelöhr der Eggenschlucht die Zufahrt zum Tal mit den Ortschaften Obereggen, Deutschnofen, Petersberg und Deutschnofen.
Das Eggental im Sommer
Nicht nur Bergsteiger, Wanderer, Radfahrer und Mountainbiker finden traumhafte Voraussetzungen für ihren Lieblingssport. Angebote für Reiter und Golfsportler runden das Programm ab.
Das Eggental im Winter
Von Obereggen aus haben Skifahrer einen Zugang zu den 38 Pisten des Skigebietes Ski Center Latemar. Für Snowboarder und Freestyleskifahrer gibt es einen eigenen Snowpark.
Sehenswertes
Das Kloster Maria Weißenstein gilt als wichtigster Wallfahrtsort in Südtirol. Die Geschichte des Klosters reicht bis 1553 zurück, als Maria dem Bergbauern Leonhard Weißensteiner erschienen sein soll. Daraufhin errichtete der Bauer eine Kapelle, zu der bald zahlreiche Gläubige pilgerten, um Hilfe zu erbitten. Beeindruckend ist der 1520 Meter lange Gang, in dem zahlreiche Votivtafeln zu sehen sind.
Der Gasserhof
Das Gebäude wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts errichtet und ist somit einer der ältesten Höfe in Eggen. Angeblich war das Gebäude im 14. Jahrhundert ein Jagdhaus der Ritter von Karneid. Der Gasserhof dient seit Mitte des 17. Jahrhunderts. Die Gäste können jederzeit zwei Freskenmalereien, die um 1400 entstanden, besichtigen. Ein anderes Highlight ist die Selchkuchl, eine Bauernküche aus dem 15. Jahrhundert.
St. Helena Kirche
Ein beliebtes Ziel für Wanderer ist die St. Helena Kirche in Deutschnofen. Das abgeschiedene Gotteshaus ist ganzjährig auf leicht begehbaren Wanderwegen erreichbar. Bemerkenswert an der Kirche, die an der Stelle einer vorgeschichtlichen Kultstätte erbaut wurde, ist der große Schatz an gotischen Fresken.
Pfarrkirche Petersberg
Die Geschichte dieser Kirche reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Aus der Romantik ist aber nur ein kleiner Teil erhalten, die Kirche wurde im 17. Jahrhundert umfangreich umgebaut, das Spitzdach wurde im 18. Jahrhundert angebracht.
nach obenWeinanbaugebiet Überetsch - die Südtiroler Weinstraße
Schon längst schätzen Genießer die edlen Tropfen aus Südtirol. Als wichtigstes Anbaugebiet gilt Überetsch, in dem Eppan und Kaltern, die beiden größten Weinbauorte Südtirols zusammengefasst sind. Produziert werden hier vor allem Cabernet Sauvignon, Vernatsch, Merlot und Blauburgunder. An Weißweinen werden Weißburgunder, Gewürztraminer, Chardonnay, Sauvignon Blanc und Ruländer gekeltert. Die Weine der Region können die Gäste im Rahmen einer Weinreise entdecken. Sie können dabei Verkostungen und Weinseminare in Vinotheken besuchen oder direkt beim Winzer eine Verkostung genießen. Doch auch für Aktivurlauber bietet Überetsch zahlreiche Attraktionen.

Burg Hoch Eppan | ©: Thomas Bruttel - Fotolia

Eppan Überetsch | ©: feinefotos - Fotolia
Die Region
Überetsch liegt westlich der Etsch und südwestlich von Bozen, das Gebiet deckt sich mit dem der Gemeinden Eppan und Kaltern. In der Architektur ist Überetsch für den typischen Baustil der Landhäuser, die hier zwischen 1550 und 1650 erbaut wurden. Rund um einen großen Mittelsaal gruppieren sich mehrere kleinere Räume. Der Überetscher Baustil vereinigt Elemente der Spätgotik mit der italienischen Renaissance.
Freizeitmöglichkeiten
Wanderurlauber finden in Überetsch zahlreiche Wandermöglichkeiten in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Hier zwei Beispiele:
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Burgenwanderung
Vom Parkplatz bei Schloss Korb aus kann die ganze Familie auf einem Rundweg die Burgen Boymont, Hocheppan und Korb. Markiert ist der Weg mit der Nummer 9A. Unterwegs zweigt der Weg 9 ab, der zum Unterhauser Weinstadel führt.
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Auf den Wilder Mann Bühel
Besonders eindrucksvoll ist diese Wanderung, die durch den Montiggler Wald zum Aussichtspunkt auf dem Mitterberg führt, im Herbst. Der Ausgangspunkt für die etwa acht Kilometer lange Wanderung ist der Parkplatz Montiggler See.
Radfahren
Radfahrern bietet Überetsch ein dichtes Netz von Radwegen und Trails, die sich für Anfänger und Profis eignen. Zwei Routenvorschläge:
Radweg zum Kalterer See

Kalterer See | ©: Thomas Bruttel - Fotolia
Für die ganze Familie eignet sich die leichte, etwa neun Kilometer lange Tour zum Kalterer See, wo sich die Radfahrer im kalten Wasser erfrischen können. Die Route führt vom Eppaner Bahnhofsplatz nach Klughammer oder St. Josef am See.
Höhentour Eppaner Höhenweg
Über verkehrsarme Straßen und Forstwege führt die Panorama-Mountainbike-Tour über die 1.000-Meter-Grenze. Ausgangspunkt ist das Eisstadion in St. Michael. Etwa ein Drittel der 17,5 Kilometer langen Tour besteht aus Schotterstraßen und Forstwegen. Die Mountainbiker bewältigen an den Steilhängen der Mendel etwa 600 Höhenmeter.
Klettern
Wer in seinem Urlaub in Überetsch auch klettern möchte, braucht nicht weit zu reisen. Denn in den umliegenden Bergen gibt es zahlreiche Klettersteige der verschiedensten Schwierigkeitsgrade. Für Einsteiger in den Klettersport steht in St. Michael eine Kletterhalle täglich außer sonntags und montags offen. Im Montiggler Wald gibt es außerdem einen Klettergarten mit verschiedenen Felswänden.
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