Sehenswürdigkeiten und Infos zu Meran & Meranerland

Inhaltsverzeichnis

Meranerland Urlaub- und Freizeittipps

Sehenswürdigkeiten in Meran

Sehenswürdigkeiten im Meraner Land & Umgebung

Kultur - Gastronomie - Campingplätze

Aktivitäten und Freizeittipps

Tipps rund um den Urlaub im Meraner Land


nach oben

Bloß nichts vergessen! Diese Winterutensilien brauchen Sie für Ihren Skiurlaub in Südtirol

Obwohl von langer Hand geplant, gibt es in jedem Jahr kurz vor der Abreise in den Winterurlaub Stress. Die Wohnung muss ordentlich hergerichtet werden, schließlich will man beim Heimkommen kein Chaos vorfinden. Und natürlich müssen die Sachen für den Urlaub gepackt werden. Gerade beim Skiurlaub sollte man unbedingt darauf achten, nichts Wichtiges zu vergessen. Zwar kann in der Regel am Urlaubsort alles gekauft werden, aber oft nur in kleiner Auswahl und zu überzogenen Preis. Was sind also die wichtigsten Utensilien für einen gelungenen Skiurlaub? Hier die wichtigsten Tipps:

nach oben

„Kunst im Garten“ - Im Labyrinthgarten Kränzel in Tscherms

Obwohl Meran und seine Umgebung jedem Besucher unzählige Möglichkeiten für tolle Ausflüge und alle nur denkbaren Aktivitäten bieten, wird ein Geheimtipp von den meisten Touristen stets gerne genommen. Und genau ein solcher Geheimtipp kommt nun:

Im Kränzelhof in Tscherms befindet sich der sogenannte Labyrinthgarten, dessen Motto „Kunst im Garten“ lautet. Es handelt sich hierbei nicht um ein klassisches Labyrinth aus akkurat geschnittenen Hecken, sondern um ein ganzes Ensemble verschiedenster Elemente, die zusammengenommen das Labyrinth ergeben. Integriert sind beispielsweise ein Teich, eine Grotte, das Bodenlabyrinth, der Irrgarten sowie der Lärchenwald.

Der gesamte Garten ist mit Kunstwerken durchzogen, die in regelmäßigen Abständen immer wieder gewechselt werden. Dies gilt übrigens auch für die Bepflanzung. So kann sich jeder Besucher sicher sein, immer wieder neue Attraktionen im Labyrinthgarten vorzufinden.

Es gibt übrigens keine Vorgaben, wie der Garten zu erkunden bzw. zu durchlaufen ist. Alles ist völlig frei, der Besucher soll sich einfach treiben lassen und alle Attraktionen nach und nach entdecken. Eine solche Attraktion sind auch die 32 Holzfiguren, die mit dem Garten zu verschmelzen scheinen und sich in allen möglichen Winkeln verstecken. Es macht einfach Spaß, auf die Suche zu gehen und immer wieder neues zu entdecken.

Wer noch mehr Entspannung und Erholung möchte, kann an einer der regelmäßig angebotenen Meditationen im Garten teilnehmen. Außerdem befindet sich direkt nebenan ein sehr gutes Restaurant namens „miil“, in dem sich der Besucher herrlich ausklingen lässt.

Weitere Infos zum Kränzelhof und seinem Labyrinthgarten finden sich auf der Webseite www.kraenzelhof.it.

nach oben

Tipp: Die Veranstaltungsreihe „Meraner Frühling“

Endlich ist es soweit: Der Winter entlässt das Land aus seinem starren Griff, und die Natur kann im wahrsten Sinne des Wortes wieder aufblühen. Krokusse, Schneeglöckchen und Narzissen beginnen sich zu regen und ein Teppich aus Apfelblüten gibt dem Meraner Land einen märchenhaften Anblick.

Das Ende des Winters und den Beginn der warmen Jahreszeit möchte nicht nur die Natur, sondern auch den Menschen feiern. Und so findet im Frühjahr wieder die Veranstaltungsreihe „Meraner Frühling“ in Meran und Umgebung statt. Das Motto lautet in diesem Jahr: „Das Erleben der erwachenden Landschaft“. Der Meraner Frühling besteht aus einer ganzen Reihe verschiedener Veranstaltungen. Hier einige Highlights:

Frühlingswandern auf dem Meraner Höhenweg

Sie möchten einen einmaligen Ausblick auf das Meraner Land und den Vinschgau genießen? Dann ist die Frühlingswanderung am Meraner Höhenweg genau das Richtige für Sie! Sie findet in der Zeit von Anfang Mai bis Mitte Juni immer mittwochs statt und wird von einem erfahrenen Bergführer begleitet.

KornArt

Rund ums Getreide geht es bei der Veranstaltungsreihe KornArt in den Orten Hafling und Vöran. Es gibt u. a. kulinarische Themenwanderungen, Backkurse und Führungen. Zahlreiche Gasthöfe und Restaurants nehmen an diesem Event teil.

Bike-Opening-Woche

Voll auf ihre Kosten kommen MTB-Fans. Bei diesem Event geht es mit dem Fahrrad über Stock und Stein zu den schönsten Locations des Vinschgaus.

Psairer Langis

Mit der Veranstaltungsreihe „Psairer Langis“ feiert man im Passeiertal zwischen dem 3. Mai und dem 28. Juni das Erwachen der Natur. Unter andrem werden geführte Bergtouren, Kräuterwanderungen, Konzerte, Verkostungen und Sportevents angeboten.

Tiroler Kulturfrühling

„Volksmusik an besonderen Schauplätzen“, das ist das Motto des Tiroler Kulturfrühlings. In der Regel vom Mitte April bis Mitte Mai laden zahlreiche Gaststätten in Dorf Tirol zu entsprechenden Volksmusik-Events ein, die sowohl traditionell als auch modern gestaltet sind.

nach oben

Meran als Filmkulisse für Luis Trenker Film

Wo könnte ein Film über den legendären Alpinisten und Bergsteiger Luis Trenker besser gedreht werden, als in Meran und Umgebung? Der beliebte Südtiroler Ort war kürzlich Kulisse für einige Szenen des neuen Kinofilms „Luis Trenker: Der schmale Grat der Wahrheit“.

In diesem Film soll erstmals nicht ausschließlich die Bergsteigertätigkeit Luis Trenkers im Vordergrund stehen (schließlich gibt es darüber schon einige Filme), sondern seine teilweise umstrittene Beziehung zur deutschen Schauspielerin und Filmemacherin Leni Riefenstahl. Im weiteren Verlauf kommt dann auch die Beziehung zu den totalitären Regimen im damaligen Italien sowie später in Deutschland zur Sprache und wird in beeindruckenden Bildern dargestellt.

Neben vielen bekannten Schauspielern aus Deutschland und Österreich, welche die Hauptdarsteller im Film verkörpern, wirken auch diverse Südtiroler am Entstehen dieses Kinofilms mit - teilweise als Schauspieler in Rollen, teilweise aber auch hinter der Kamera in unterschiedlichen Funktionen.

Über die Drehtage in Meran waren sich alle Beteiligten einig: Es ist eine wunderschöne Stadt, die wie gemacht ist als Kulisse für diesen bedeutenden Film. Insgesamt verbrachte das Filmteam 16 Drehtage in Südtirol, davon etwa sechs Tage in Meran, insbesondere in der Villa Salgat. Danach geht es weiter nach Bozen und Brixen sowie in diverse kleinere Orte, wo einzelne Szenen abgedreht werden.

Wer als Zuschauer nun Lust auf den neuen Film über das Leben von Luis Trenker bekommen hat, der muss sich leider noch bis zum Herbst 2015 gedulden. Dann kommt der Streifen auch in die deutschen Kinos.

nach oben

Vorsicht beim Baden in der Falschauer!

Sommer, Sonne, Badevergnügen. Vor allem in den kühlen Gebirgsbächen macht ein Bad im Sommer so richtig Spaß! Das finden auch viele Jugendliche und baden momentan reihenweise in der Falschauer, dem bekannten Bach bei Meran.

Allerdings kann das sehr gefährlich werden, warnen jetzt ortskundige Experten. Erst vor wenigen Tagen kamen drei Jugendliche in eine sehr brenzlige Situation, die auch hätte viel schlimmer ausgehen können.

Was war passiert?

Es waren drei ortsunkundige Jugendliche, einer davon aus Großbritannien, die Abkühlung in der Falschauer suchten. Sie hatten sich nahe des Ufers auf eine Sandbank gesetzt, das Wasser floss ihnen zunächst ruhig um die Beine. Doch plötzlich änderte sich die Situation. Der kleine, ruhige Fluss wurde innerhalb von wenigen Sekunden zu einem reißenden Strom. Die drei Jugendlichen waren daraufhin auf ihrem Platz gefangen, kamen weder vor noch zurück.

Zum Glück gibt es die Bootsgruppe der Feuerwehr Meran. Sie rückte nach Bekanntwerden der misslichen Lage der drei Jugendlichen sofort aus und konnte sie unversehrt retten. Alle kamen mit einem gehörigen Schrecken davon. Dabei hätte sie die Gefahr erkennen können, wenn sie auf die Schilder am Ufer geachtet hätten. Überall ist dort „Achtung Gefahr!“ zu lesen.

Doch woher kommt die Gefahr denn nun?

Es ist das sogenannte Auslassen von Wasser. Dabei werden die Schleusen am nahe gelegenen Stausee für kurze Zeit geöffnet. So strömen große Wassermassen in die Falschauer, was die Fließgeschwindigkeit stark beschleunigt. Zum Vergleich: Während die Wasserführung normalerweise rund 500 Liter pro Sekunde beträgt, erhöht sie sich beim Auslassen auf bis zu 25.000 Liter pro Sekunde.

Es kann daher nur dazu geraten werden, nicht in der Falschauer zu baden. Selbst geübte Schwimmer haben keine Chance gegen die Wassermassen, wenn die Schleusen im Stausee geöffnet werden. Schnell wird aus dem Bach ein reißender Strom. Die Feuerwehr hatte in den letzten Wochen gut damit zu tun, immer wieder Badegäste aus der Falschauer zu retten – trotz der ganzen Warnschilder.

nach oben

Meran / Südtirol: ein Geheimtipp für Prominente?

Die Urlaubsregion rund um Meran scheint sich immer mehr zu einem Urlaubsort für Prominente zu etablieren. Sie schätzen, wie in der Vergangenheit schon die österreichische Kaiserin Sissi, vor allem die Ruhe und Beschaulichkeit, die sie hier genießen können, ohne ständig von Paparazzi belagert zu werden.

Diskretion ist die oberste Pflicht

Der aktuell wohl prominenteste Gast in Südtirol ist die (ehemalige) deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Wie Landeshauptmann Arno Kompatscher zu berichten weiß, geht es ihr in erster Linie um Diskretion: "Sie hat mir das bei meinem Besuch in Berlin gesagt, dass sie sich schon sehr auf den Urlaub in Südtirol freut - ganz besonders deshalb, weil sie in Ruhe gelassen wird." Das soll auch künftig die Philosophie bleiben. "Wir werden versuchen, die prominenten Urlauber das machen zu lassen, was man im Urlaub tut. Nämlich die Zeit in Südtirol zu genießen und sich nicht stören zu lassen", so der Landeshauptmann.

Angela Merkel ist übrigens nicht die einzige Prominente, die in Südtirol Urlaub macht. Auch Giorgio Napolitano, Staatspräsident von Italien oder Caroline von Monaco logieren gerne in der Kurstadt Meran. Zu weiteren prominenten Gästen gehören Til Schweiger, Diego Maradonna, Thomas Gottschalk oder Zinédine Zidane.

Ein neuer Trend?

Dass Prominente gezielt in Südtirol Urlaub machen, ist nach der Blütephase an der Schwelle vom 19. zum 20. Jahrhundert ein relativ neuer Trend. Marco Pappalardo, Direktor der Südtirol Marketing meint, dass man nun die Früchte der Arbeit aus den vergangenen zehn Jahren ernten könnte.

Die Verwaltung Südtirols sieht die Besuche von Prominenten als willkommenen Werbeeffekt. Beispielsweise wurde über den Aufenthalt der deutschen Fußballnationalmannschaft im Passeiertal noch zwei Monate später in zahlreichen Medien berichtet. "Natürlich ist ein Land, das von interessanten Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und dem Weltgeschehen gut frequentiert wird, immer eine gute Werbebotschaft für eine Tourismusdestination", erklärt dazu Manfred Pinzger, Präsident des Hoteliers- und Gaststättenverbandes in Südtirol.

nach oben

Wine Festival & Culinaria in Meran

Ein besonderes Highlight erwartet Genießer meistens im November im Kurhaus in Meran. An 3-4 Tagen findet nämlich das Genießerfest "WineFestival & Culinaria statt". Bei dieser Gelegenheit präsentieren 450 - 500 Weinproduzenten aus aller Welt ihre edlen Tropfen. Dadurch ist das Merano Wine Festival in nur wenigen Jahren zu einem der wichtigsten Ereignisse für Weinfreunde in ganz Italien geworden. Im kulinarischen Bereich Culinaria werden vor allem mediterrane Köstlichkeiten angeboten. Abgerundet wird das Merano Wine Festival von der Messe "bio&dynamica", bei welcher der biologische und natürliche Weinanbau im Vordergrund steht. Im Rahmen von geführten Verkostungen können die Besucher Wein entdecken und Wissenswertes über die verschiedenen Weine erfahren.

So ist das Wine Festival entstanden

Die Idee für das Merano Wine Festival entstand bereits Ende der 1980er Jahre. Denn damals bereiste der Meraner Helmuth Köcher Bordeaux und entdeckte dort seine Liebe zum französischen Wein. Daraufhin beschloss er, in Südtirol Weinverkostungen zu organisieren. Um in Meran hochwertige Spitzenweine zu präsentieren, gründete Köcher zusammen mit zwei Freunden, die seine Liebe zum Wein teilten, den Gourmet Club Südtirol, um das Festival zu organisieren.

Jedoch wurde das Merano WineFestival, welches alljährlich im Spätherbst stattfindet, rasch erweitert. Nun werden hier auch diverse gastronomische Produkte, Grappa und Öle präsentiert.

Highlights beim Merano Wine Festival

Von Kennern wird das Merano Wine Festival auch geschätzt, weil hier regelmäßig im Rahmenprogramm hochkarätige Vorträge zum Thema Wein und genießen angeboten werden.

Besucher, die einmal den einem Star in der Küche über die Schultern schauen wollen, sollten sich die "Chef´s Challenge vormerken. Bei diesem Schaukochen der besonderen Art zeigen namhafte Köche, wie sich die hohe Kochkunst verwirklichen lässt.

Bier Passion: Ein eigener Bereich des diesjährigen Merano Wine Festival ist dem Bier gewidmet, das auch in der Gastronomie zunehmend als hochwertiges Getränk geschätzt wird.

Diese Rolle spielt der Weinbau in Italien

Der Weinbau zählt zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktor in Italien. Insgesamt wird landesweit eine Rebfläche von nahezu 703.000 Hektar bewirtschaftet, während der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch bei nahezu 50 Litern liegt.

In Südtirol werden etwa 5.300 Hektar Fläche mit Weinbau bewirtschaftet, weshalb diese Region auch zu den kleinsten Weinbaugebieten in Italien zählt. Zehn Kellereigenossenschaften, rund 30 private Kellereien sowie 100 Winzer produzieren hier zu circa 60 Prozent Weiß- und zu rund 40 Prozent Rotweine. Die Preise für den Wein aus Südtirol liegen im mittleren Preissegment, wobei vor allem der Weißwein einen hervorragenden Ruf genießt. Der Wein aus diesem gesamten Anbaugebiet darf mit dem Zusatz „Südtiroler“ oder „Südtirol“ vermarktet werden sofern er die DOC-Kriterien erfüllt, wobei es in Südtirol insgesamt sieben Unterregionen gibt. Dort gelten teilweise eigene Regelungen.

nach oben

Culturonda: ein besonderer Reiseführer durch Südtirol

Kaum eine Urlaubsregion in Europa ist so facettenreich und reich an landschaftlichen und kulturellen Kontrasten wie Südtirol. Denn auf relativ engem Raum leben hier Italiener, Deutsche und Ladiner zusammen, haben eine gemeinsame Kultur entwickelt und sich dennoch zahlreiche ihrer charakteristischen Eigenheiten bewahren können. Für Besucher, welche Südtirol und seine Facetten kennenlernen wollen, haben die Touristiker des Meraner Landes nun den Reiseführer Culturonda herausgegeben.

Das bietet der Reiseführer

Auf ausgewählten Routen können die Besucher die Burgen, Klöster, Bergbauernhöfe und die faszinierenden Gartenlandschaften Südtirols kennenlernen. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Weinbaugebiete sowie das Thema Kulinarik. Denn auch die Küche Südtirols mit ihren alpinen und mediterranen Einflüssen gilt als einzigartig.

Highlight-Stationen aus dem Reiseführer

Die erste Station des besonderen Reiseführers ist das Schloss Tirol, der Stammburg der Grafen von Tirol. Sie gilt als bedeutendste Burganlage der Region und beherbergt heute einen Parcours, auf welchem die Besucher die Land- und Kulturgeschichte hautnah erleben können. Der Parcours schlägt einen Bogen vom siebten Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Weil das milde Klima mit rund 300 Sonnentagen als wahres Paradies für Pflanzenfreunde gilt, widmet sich der Culturonda-Führer auch den Gärten von Schloss Trautmannsdorff. In diesem botanischen Garten gedeihen Kakteen und Palmen ebenso wie Zypressen und Lavendel. Direkt im Herzen der Gärten von Trautmannsdorff liegt die einstige Ferienresidenz der österreichischen Kaiserin Sissi. Nicht zuletzt diesem prominenten Gast verdankt Meran seinen Status als einer der ersten mondänen Luftkurorte Europas.

Im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen wird Ötzi, der Mann aus dem Eis aufbewahrt. Als die Mumie 1991 im Schnalstal entdeckt worden war, galt diese als Sensation. Denn bislang konnten die Forscher keinen so unmittelbaren Einblick in das Leben und den Alltag der steinzeitlichen Menschen im Alpenraum nehmen wie durch die Mumie. Wer sich für den Lebensraum und den Alltag der steinzeitlichen Menschen interessiert, hat auch im Acheoparc im Schnalstal Gelegenheit dazu.

nach oben

Ein Veranstaltungs-Kosmos im Planetarium Südtirol

Eine Reise in ferne und unbekannte Welten können die Besucher in Gunner, einem Ortsteil der südtiroler Gemeinde Karneid im Eisacktal, unternehmen: Dort steht seit Sommer 2014 das einzige Planetarium Südtirols. Das Planetarium bietet den Besuchern nicht nur die Gelegenheit, den Kosmos mit allen Sinnen zu erfassen, sondern bietet darüber hinaus zahlreiche Veranstaltungen. Beispielsweise können die Besucher bis zum 4. Januar untersuchen, ob das Auftauchen des Sterns von Bethlehem ein reales Ereignis oder nur ein Mythos war.

Auf Entdeckungsreise im Simulator

Als Highlight des Planetariums Südtirol gilt der Kosmos-Simulator. Maximal 55 Gäste können darin auf eine Entdeckungsreise rund um die Erde gehen und erleben unter der acht Meter durchmessenden Bildschirmkuppel Eindrücke fast wie in einem Startreck-Raumschiff. Denn das Planetarium Südtirol besitzt einen von wenigen Bewegtbildprojektoren weltweit. Die Besucher sehen die dreidimensionalen Projektionen nicht nur vor sich, sondern sitzen genau darin.

Ein Rundum-Erlebnis

Damit rundet das Planetarium Südtirol die kosmischen Erlebniswelten in den Gemeinden Karneid, Welschnofen und Deutschnofen ab. Weil hier die geographischen Voraussetzungen äußerst günstig zur Beobachtung des Sternenhimmels sind, befindet sich hier bereits die einzige öffentliche Sternwarte in Südtirol, welche auch ein Sonnenobservatorium besitzt.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der Nähe

Bekannt ist die Gemeinde vor allem für die Burg Karneid, die als eine der schönsten in Südtirol gilt. Sie wurde zur Mitte des 13. Jahrhunderts auf einem von zwei Seiten her unüberwindlichen Felshügel errichtet und in den folgenden Jahrhunderten erweitert.

Auf die Spur eines ganz irdischen Mysteriums können sich die Besucher im Ortsteil Steinegg bei den Erdpyramiden machen. Dabei handelt es sich um steile Erosionsformen, die sich aus eiszeitlichem Gestein entwickelt haben und im Laufe von Jahrtausenden nicht vollständig abgetragen wurden.

nach oben

Wellnesshotels in Südtirol

Der Wohlfühlurlaub wurde in Meran schon gepflegt als der Begriff Wellness in anderen Urlaubsgebieten noch nicht bekannt war und in weiter Ferne lag. Seit einigen Jahren erfreuen sich Wellnessangebote auch bei Winterurlaubern in Südtirol immer größerer Beliebtheit. Sofern ein Wintersportgebiet in der Nähe des Wellnessressorts ist, gehen die aktiven Sportler mittlerweile am liebsten von der Piste aus direkt in den Wellnessbereich. Das Bewertungsportal Holidaycheck hat eine Auswahl von beliebten Wellnesshotels zusammengestellt:

Hotel Wiesenhof

Das Vier-Sterne-Haus in St. Leonard bietet neben einem Hallenbad mit Unterwassermassage auch ein beheiztes Freischwimmbad. Der Ruheraum lädt zur Tiefenentspannung ein. Hier erwarten die Gäste auch entspannende Massagen mit Ölen, die aus einheimischen Kräutern hergestellt wurden.

Hotel Andreus Golf & Spa Resort

Das Fünf-Sterne-Haus in St. Leonard bietet seinen Gästen eine 7.000 Quadratmeter große Wellness-Landschaft. Besonders geschätzt wird von den Gästen der abendliche Saunaaufguss.

Hotel Feldhof

Ein umfangreiches Aktiv- und Wellnessangebot hält das Hotel Feldhof in Naturns für seine Gäste bereit. Sie können im Fitnessraum Sport treiben und sich anschließend in der großzügigen Wellness-Landschaft erholen. Das Haus bietet auch einen Außenpool zum Schwimmen.

Hotel Lindenhof

Als großes Plus des Hotels Lindenhof in Naturns gilt das kompetente Service-Team, bestehend aus Kosmetikern, Masseuren und Therapeuten, die verschiedene Anwendungen anbieten. Zum Wellness-Angebot gehören auch spezielle Angebote für Kids und Jugendliche im Kinder-Spa.

Spa & Family Resort Sonnenhof

Im Wellnessbereich "Sonnenaufgang" bietet das Spa & Family Resort Sonnenhof seinen Gästen neben belebenden Bädern und einem Kneipp-Tretbecken auch Anwendungen wie die Farblicht-Therapie und ein Sonnen-Thermarium.

Familien & Wellnesshotel Prokulus

Bei der Neugestaltung der Bade- und Wasserwelt wurde im Prokulus in Naturns ein besonderes Augenmerk auf die jungen Gäste gelegt. Neben Erholungssuchenden dürfen sich hier auch Familien mit Kindern besonders wohl fühlen.

nach oben

Meran: eine Stadt der Literatur

Seit jeher waren zahlreiche Künstler, Intellektuelle und Schriftsteller von Meran fasziniert. Viele von ihnen, darunter auch die österreichische Kaiserin Sissi als prominentester Gast, haben die Stadt bei einem Kuraufenthalt kennengelernt und sich in Stadt und Landschaft verliebt. Viele von ihnen haben ihre Aufenthalte in Meran auch zum Arbeiten genutzt und der Kurstadt ein reiches kreatives Erbe hinterlassen.

Dieses Erbe wird von zahlreichen Institutionen gepflegt und fortgeführt. Dazu gehört etwa die Veranstaltung "Appuntamento a Merano", wo sich während des Sommers Schriftsteller mit Wissenschaftlern, Regisseuren und Journalisten zum interdisziplinären Austausch treffen. Als feste Größe im künstlerischen Leben der Stadt gilt außerdem der Meraner "Lyrikpreis", der in zweijährigem Turnus an Autoren aus dem deutschsprachigen Raum vergeben wird.

Ein literarischer Wanderweg

Kunst und Kultur in Meran können die Besucher etwa auf der Promenade der Poesie erleben. Diese wurde 1997 durch die Zusammenarbeit der Stadtbibliothek mit dem Künstler Marco Nereo Rotelli. Man wollte eine Promenade schaffen, welcher der Poesie gewidmet ist. Von dieser Idee ausgehend brannte der Künstler die Verse von deutschen und italienischen Dichtern in Promenadenbänke ein. Verwendet wurden ausschließlich die Werke von Poeten, die in Meran gelebt haben oder sich zeitweise hier aufgehalten haben.

Weitere Promenaden in Meran

Zwischen Post- und Theaterbrücke befindet sich auf dem rechten Ufer der Passer die Kurpromenade, die vom Meraner Kurhaus geprägt wird.

Von der Postbrücke aus führen Winter- und Sommerpromenade flussaufwärts. Beide Wege vereinigen sich am Steinernen Steg, der sich am Ausgang der Gilfschlucht befindet.

Als schönste Promenade in Meran gilt der Tappeiner Weg, der vom Pulverturm aus nach Gratsch führt. Wer eine ausgedehntere Wanderung machen möchte, kann von Gratsch aus zum Dorf Tirol oder nach Algund wandern. Beliebt ist dieser Weg, weil er von subtropischer Vegetation gesäumt wird und stimmungsvolle Ausblicke auf die Altstadt von Meran gewährt. Der Weg führt außerdem an zahlreichen Wein- und Obstgärten vorüber.

nach oben

Ice Cross Downhill: Hier sind starke Nerven gefragt

Eine einzigartige Attraktion bietet Waidring im Pillertal Gästen, die sportlichen Nervenkitzel suchen. Denn dort befindet sich die weltweit einzige Ice Cross Downhill-Strecke direkt auf dem Hausberg, also fast direkt im Ort. Diese 300 Meter lange Strecke wurde 2010 eröffnet und bietet den Besuchern spektakuläre Kurven, Schanzen und Wellen.

Was ist Ice Cross Downhill?

Bei diesem Sport handelt es sich um eine Mischung aus Eislaufen, Downhill und Boardercross. Bei den Teilnehmern handelt es sich in den meisten Fällen um Eishockeyspieler. Diese sind also bereits von ihrem anderen Sport her mit der für Ice Cross Downhill erforderlichen Montur vertraut. Bei den Wettbewerben treten vier Läufer im Wettstreit gegeneinander an, die den Eiskanal bergab rasen.

Bei Ice Cross Downhill handelt es sich um eine relativ junge Sportart, die erst 2000 von Stefan Aufschnaiter erfunden worden war. Die erste sportliche Veranstaltung dieser Art wurde 2001 in Stockholm ausgetragen. Seitdem erfreut sich dieser Fun- und Extremsport zunehmender Beliebtheit, sodass seit 2010 sogar Weltmeisterschaften ausgetragen werden. Bei den Meisterschaften finden zunächst Qualifizierungsläufe statt, in welchen Teams, die sich regional qualifiziert haben, gegen die Spitzenläufer antreten. Die 64 schnellsten Läufer qualifizieren sich schließlich für die Meisterschaftsläufe und kämpfen um den Einzug ins Finale.

Eine Anlage für Profis und Amateure

Weil die Profis keine dauerhafte Trainingsmöglichkeit haben, nutzen sie die Ice Cross Downhill-Bahn von Waidring, wo auch die Qualifikationsläufe für die erste Weltmeisterschaft stattgefunden haben, zur Vorbereitung auf die Wettkämpfe. Die Bahn kann aber auch von Hobby-Sportlern genutzt werden, die sich einmal in dieses Abenteuer stürzen wollen. Eine geeignete Witterung vorausgesetzt, ist die Bahn in Waibling ab Dezember während des gesamten Winters in Betrieb.

nach oben

Skijöring: Ein skandinavischer Sport in Südtirol

Eigentlich stammt die Sportart Skijöring aus Skandinavien. Und obwohl es vor allem in der Schweiz, aber auch in Südtirols Wintersportorten regelmäßig Wettbewerbe und Veranstaltungen im Skijöring gibt, ist dieser Sport in der breiten Masse noch nahezu unbekannt. Jedoch wird er von zunehmend mehr Freunden actionreicher Sportarten gepflegt.

Was ist Skijöring?

Vom Grundprinzip her ähnelt das Skijöring dem Wasserski-Fahren. Denn ein Skifahrer ist beim Skijöring mit einem Pferd über eine Schleppleine verbunden und wird von diesem gezogen. Seltener werden statt Pferden Schlittenhunde eingespannt. Das Pferd kann dabei geritten werden, dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich.

Das besondere an diesem Sport

Ursprünglich diente das Skijöring in Skandinavien als gute Fortbewegungsmöglichkeit während der Wintermonate. Hier wurde die Kombination aus Skiern und Pferden vor allem dann genutzt, wenn längere Distanzen zu überwinden waren. Daraus hat sich im Laufe der Zeit der heutige Sport Skijöring entwickelt. Die besondere Herausforderung besteht dabei darin vor allem für den Skifahrer. Denn dieser muss ständig gegensteuern, um in Kurven nicht aus der Bahn getragen zu werden oder bei den schnellen Beschleunigungsmanövern nicht zu stürzen. Immerhin erreichen die Gespanne eine Geschwindigkeit von bis zu 55 Kilometer pro Stunde.

Darauf kommt es an

Bei den traditionellen Wettbewerben in Südtirol treten in erster Linie gut aufeinander eingespielte Teams an. Denn allzu oft entscheidet das nötige Quäntchen Coolness im richtigen Augenblick über Sieg oder Niederlage. Die Skijörings mit der längsten Tradition finden in Alta Badia, Compatsch auf der Seiseralm, Hafling, Graun, Wolkenstein im Grödnertal sowie in Jenesien statt.

nach oben

Ein Veranstaltungshighlight: das Haflinger Galopprennen in Meran

Das Haflinger Galopprennen, das alljährlich am Ostermontag auf dem Pferderennplatz in Meran stattfindet, ist inzwischen längst zu einer festen Tradition in der Kurstadt geworden. Zugleich läutet das Haflinger Galopprennen die Rennsaison in Meran ein.

Das Rahmenprogramm zum Haflinger Galopprennen

Das Rahmenprogramm des Haflinger Galopprennens startet bereits am Vormittag. Und auch hier dreht sich alles um die kleinen Pferde mit ihrer charakteristischen blonden Mähne. Schließlich stammen die Haflinger aus dem nahe gelegenen Tschögglberg zwischen Talfer und Etsch. Abseits der Rennbahn können die Besucher die Haflinger und ihre Reiter beispielsweise beim großen Umzug am Ostermontag ab 10.30 Uhr bewundern. Dabei ziehen Festwagen und Pferde, begleitet von Musikkapellen, aus der Meraner Innenstadt zum Rennplatz.

Der Startschuss für das Haflinger Galopprennen fällt schließlich am Nachmittag. Die Pferde galoppieren in mehreren Durchgängen über eine Distanz von 1.600 Metern. Die verschiedenen Durchgänge des Haflinger Galopprennens werden von musikalischen Einlagen, traditionellen Darbietungen und einem Trabrennen umrahmt, bevor gegen 17.45 Uhr schließlich der Finallauf stattfindet.

Die Haflinger: eine besondere Pferderasse

Haflinger werden heute von Reitern als robuste und widerstandsfähige Freizeitpferde geschätzt. Ursprünglich wurden diese Gebirgspferde aber gezielt als Arbeitspferde gezüchtet, die mit den harten Bedingungen und dem kargen Futterangebot in den Südtiroler Bergen zurechtkamen. Benannt wurden die Haflinger nach dem kleinen Dorf Hafling, zwischen Meran und Bozen gelegen.

Weil Haflinger ausschließlich in Südtirol gezüchtet wurden, bedeutete das Ende der Donaumonarchie auch fast das Ende dieser Pferderasse. Denn nahezu alle Hengste befanden sich bei Kriegsende im staatlichen Hengstdepot in der Steiermark, während in Südtirol hauptsächlich Stuten gehalten wurden. In Italien wurden nach dem Ersten Weltkrieg Zuchthengste zugekauft, um die Haflingerzucht neu aufzubauen. Jedoch mussten wegen der schlechten Wirtschaftslage zahlreiche Zuchtstuten nach Bayern und Österreich verkauft werden, sodass sich diese Pferderasse vor allem in Mitteleuropa weiter verbreitete.

nach oben

Eine Reise in die Vergangenheit im Archeoparc

In „Unser Frau im Schnalstal“ befindet sich der Archeoparc, in dem die ganze Familie eine Reise in die Vergangenheit unternehmen kann. In diesem Aktivmuseum können sich die Besucher einmal selbst an Tätigkeiten wie Feuermachen versuchen, die für Steinzeitmenschen überlebenswichtig waren.

Die Geschichte des Archeoparc

Verwirklicht wurde der Archeoparc, der auf einem 4.000 Quadratmeter großen Freigelände den Lebensraums der Eiszeitmenschen vorgestellt wird. Verwirklicht wurde der Archeoparc in Zusammenarbeit des Kulturvereins Schnals mit der Gemeinde, wodurch eine Förderung aus dem Interreg-Programm in Anspruch genommen werden konnte. Das Forstinspektorat Meran hingegen übernahm die Rekonstruktion der steinzeitlichen Gebäude und Anlagen.

Möglich wurde der Archeoparc, nachdem 1991 die Mumie des Steinzeitmenschen Ötzi gefunden worden war. Durch den Fund war es möglich geworden, die Lebensweise und Gewohnheiten steinzeitlicher Menschen näher zu studieren.

Die Dauerausstellung im Archeoparc

Die Dauerausstellung widmet sich auf drei Ebenen voll und ganz dem Leben der eiszeitlichen Menschen. Als Highlight gelten die Steinzeitlichen Hütten, die auf dem Freigelände des Archeoparcs in originalgetreuer Größe aufgebaut wurden. Im Freigelände können die Besucher außerdem einmal selbst versuchen, Brot zu backen, Leder zu verarbeiten oder Bogen zu schießen. An jedem Tag werden im Archeoparc drei verschiedene Tätigkeiten angeboten. Neben dieser Dauerausstellung werden in unregelmäßigen Abständen Sonderausstellungen über die Vergangenheit in der Region präsentiert.

Der Archeoparc als Startpunkt für Wanderungen

Wer selbst einmal auf den Spuren der eiszeitlichen Menschen wandern möchte, hat beim Archeoparc ebenfalls Gelegenheit dazu. Denn der Kulturverein Schnalstal hat mehrere archäologische Wanderwege errichtet, die beim Archeoparc ihren Ausgangspunkt haben. Entlang dieser Wege wurden zahlreiche Funde gemacht, die bis in die Mittelsteinzeit zurück reichen. Unter anderem können die Wanderer jenen Weg begehen, auf welchem Ötzi vom Tisental bis zum Tisenjoch marschiert war.

nach oben

Kränzelhof: genießen mit allen Sinnen

Als einzigartig in ganz Südtirol gilt der Kränzelhof in Tscherms bei Lana. So erwarten die Besucher auf dem ursprünglich im Mittelalter angelegten Weingut Gebäude aus den verschiedensten Epochen, eine vielfältige Gartenanlage samt einem Irrgarten aus Weinreben und kulinarische Genüsse im Restaurant Miil, das in einer denkmalgeschützten, barocken Mühle untergebracht ist. Regelmäßig werden im Garten des Kränzelhofes außerdem diverse Kunstwerke ausgestellt, einmal jährlich findet sogar ein großes Kunstfestival auf dem Areal statt.

Die Gärten auf dem Kränzelhof

Gemäß dem Anspruch, dass die Gäste bei einem Besuch auf dem Kränzelhof Alltag und Zeit vergessen können sollten, wurde der Garten ab 1. August 2006 zu einem Gesamtkunstwerk umgestaltet. Die Gartenanlage besteht aus insgesamt sieben Gärten, nämlich dem Garten der Liebe, einer Festwiese, einem Yin & Yang Garten, dem Garten des Vertrauens, dem Garten der Sinnlichkeit, dem Weingarten und einem Labyrinthgarten. Eingebettet in die Gartenlandschaft ist außerdem ein Amphitheater, in dem regelmäßig kulturelle Veranstaltungen stattfinden können.

Kunst im Garten des Kränzelhofes

Für die Garten-Galerie zeichnet das Kuratorium Kränzel, ein nicht gewinnorientierter Verein, verantwortlich. Hier wollte man einerseits Künstlern die Gelegenheit geben, ihr Schaffen und Werk zu präsentieren und andererseits im Besucher die Freude an der gestalteten Natur erwecken. Damit wurde auf dem Kränzelhof ein Ort geschaffen, in dem die Besucher Inspiration in der Natur finden können.

Veranstaltungen auf dem Kränzelhof

Auf dem Kränzelhof finden regelmäßig diverse Veranstaltungen für Besucher statt. Dazu gehört etwa eine Weinprobe mit Besichtigung des Gartens, eine weinkundliche Führung durch Weinberge und den historischen Weinkeller. Genießer haben außerdem die Möglichkeit, regelmäßig diverse Raritäten aus den Weinkellern des Kränzelhofes zu verkosten.

nach oben

Knottnkino: ein einmaliges Naturschauspiel

Im Jahr 2000 gestaltete der Bozner Künstler Franz Messner auf dem über Vöran und Hafling gelegenen Rotsteinkogel das sogenannte Knottnkino. Dieses hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Ausflugsziel für die Gäste in Meran und Umgebung entwickelt.

Ein Kino im Herzen der Natur

Im Südtiroler Dialekt bedeutet das Wort "Knottn" in etwa so viel wie "Fels". Das Knottnkino besteht aus insgesamt 30 Kinosesseln, die aus Kastanienholz und Stahl errichtet wurden. Die Besucher können hier bei einer Wanderung inne halten und die Aussicht über das Etschtal wie im Kino genießen. Der Ausblick reicht bis zum Meraner Becken, wo die Seitentäler sternförmig abzweigen. Hinter den Tälern erheben sich die Dolomiten, die Ötztaler Alpen sowie der Naturpark Texelgruppe.

Das Erlebnis Naturkino genießen

Wanderer erreichen dieses einmalige Naturkino auf verschiedenen Wegen. Sie können beispielsweise von Voran aus auf dem Weg Nr. 12 marschieren. Dieser startet beim Gasthof Grüner Baum und steigt schon wenig später direkt zum Rotsteinkogel hin an. Die Wanderer benötigen für den Hin- und Rückweg insgesamt etwa zweieinhalb Stunden. Diese Wanderung, auf welcher die Wanderer einen Höhenunterschied von 150 Metern überwinden, ist mit dem Schwierigkeitsgrad "leicht" eingestuft. Der höchste Punkt, das Knottnkino, liegt auf einer Höhe von 1.465 Metern.

Alternativ können Wanderer den Besuch beim Knottnkino mit einer Rundwanderung verbinden. In diesem Fall marschieren sie vom Gasthof Grüner Baum aus zum Knottnkino und dann weiter über die Leander Alm. Auf dem Wanderweg Nr. 16 erreichen sie schließlich wieder den Ausgangspunkt.

nach oben

Südtirol in Miniatur erleben in der Eisenbahnwelt Rabland

Kleine und große Eisenbahnfreunde sollten sich beim Urlaub in Meran einen Besuch in der Eisenbahnwelt in Rabaland bei Meran nicht entgehen lassen. Dabei handelt es sich um die größte digitale Modelleisenbahnanlage in ganz Italien.

Den Grundstock für die Eisenbahnwelt Rabaland bildet eine umfangreiche Sammlung von Modelleisenbahnen. Mit mehr als 20.000 Eisenbahnen zählt diese zu den größten Privatsammlungen Europas. Noch faszinierender als die Bahnen selbst ist die Miniaturlandschaft, in der sie fahren. Denn im Maßstab 1:87, welcher der Spurgröße H0 entspricht, entdecken die Besucher zahlreiche Sehenswürdigkeiten Südtirols.

Geöffnet hat die Eisenbahnwelt Rabaland dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. Größere Gruppen und Schulklassen können die Eisenbahnwelt Rabaland allerdings nach Voranmeldung auch zu anderen Zeiten besuchen.

Ein Bummel durch den Ort

Den Besuch in der Eisenbahnwelt Rabaland können die Gäste natürlich auch nutzen, um Rabland zu erkunden. Als besondere Sehenswürdigkeit gilt die St.-Jakob-Kirche, die im spätgotischen Stil erbaut wurde. Gestiftet wurde das Gotteshaus um das Jahr 1513 von den Brüdern Gaudenz Guet und Hans Maurer. Die beiden Zolleinnehmer hatten nicht nur den Bau an sich finanziert, sondern darüber hinaus auch ihre Höfe sowie sämtliche Grundstücke gestiftet, um die Kirche zu erhalten und Almosen an Bedürftige auszahlen zu können. 1521 wurde die Kirche St. Jakob dem Älteren sowie Margareta von Antiochia geweiht. Vom gotischen Flügelaltar, den der Holzbildhauer Franz Lederer um 1525 gestaltet hatte, ist nur noch die Skulptur der Heiligen Margareta erhalten. An der südlichen und westlichen Fassade befinden sich je eine Sonnenuhr, die 1598 angebracht wurden. Die jüngste Renovierung der Kirche erfolgte 1978, seitdem wird sie als Totenkapelle genutzt, seit 1980 steht sie unter Denkmalschutz. Unmittelbar dahinter befindet sich die neue, 1961 erbaute und vom Künstler Friedrich Gurschler ausgestattete, Pfarrkirche.

nach oben

Stoffels Säge-Mühle: ein einzigartiges Museum

Ein Freilichtmuseum der ganz besonderen Art erwartet die Besucher in Hohenems. Denn in Stoffels Säge-Mühle können sich die Besucher über die Mühlentechnik der vergangenen zwei Jahrtausende informieren. Das Freilichtmuseum befindet sich übrigens an einem historischen Ort: Schon im 16. Jahrhundert wurde die örtliche Bevölkerung von den ansässigen gräflichen Zwangsmühlen mit Mehl versorgt. Im historischen Gewerbegebiet befinden sich außerdem seit mindestens 1626 Sägen. Nachdem die Grafen von Ems Anfang des 19. Jahrhunderts ausgestorben waren, übernahmen Privatleute die Betriebe und bauten das Gewerbegebiet im Zuge der Industrialisierung weiter aus.

So ist das Freilichtmuseum Stoffels Säge-Mühle entstanden

Entstanden ist das Freilichtmuseum Stoffels Säge-Mühle auf Initiative von Alois Amann. Dieser übte der Familientradition folgend selbst ebenfalls die Handwerke Müllerei und Sägerei aus und baute das Museum in unermüdlicher Kleinarbeit auf. Die Besucher erwartet eine historische, wasserradangetriebene Säge und Mühle, die in der originalen Größe in ihre ursprüngliche Umgebung eingebettet sind. Über die Geschichte des historischen Gewerbegebietes können sich interessierte Besucher auf Schautafeln informieren. Ausgestellt werden ferner 30 verschiedene Werkzeuge sowie Laufräder, welche die Nutzung der Wasserkraft ermöglicht haben.

Das Museum wird erweitert

Alois Amanns Sohn, Ing. Bernd Amann, regte schließlich ein Jahr nach der Fertigstellung an, das Museum um die frühere Sägewerkhalle zu erweitern. Diese Anregung wurde schließlich bis ins Jahr 1999 von Vater und Sohn gemeinsam realisiert. Dargestellt wird hier die Entwicklung der Mühlentechnik ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert anhand von historischen Müllereimaschinen bis hin zu computergesteuerten Mühlen aus den 1990ern. Über die verschiedenen Prozesse in der Herstellung von Mehl sowie die Rohstoffe wird anhand von Schautafeln aufgezeigt. Neben einem Modell von zwei modernen Mühlen erwartet die Besucher auch ein ganz besonderes Highlight: Eine Mühle aus dem Jahr 1950, die eine Mahlleistung von täglich 24 Tonnen erbrachte, ist in Originalgröße aufgebaut.

Die Öffnungszeiten:

Von 25. April bis 31. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr (inklusive Filmvorführung „Vom Korn zum Brot“. Führungen in Deutsch und Englisch, Abendführungen nach Absprache.

Kontakt:

Familie Alois Amann
Sägerstraße 11
A-6845 Hohenems
Webseite: www.museum-stoffels-saege-muehle.at

nach oben

Gfrill / Tisens: die Tierwelt Rainguthof

Vor allem die jüngsten Gäste dürften vom Besuch im kleinen Ort Gfrill in der Fraktion Tisens begeistert sein. Der Grund: Ganz in der Nähe des Cafés Bad Brill und des Gasthofes Gfrillerhof wurde der an der Straße zum Gampenpass gelegener Bergbauernhof Rainguthof im Sommer 2014 in ein kleines Paradies für Tiere verwandelt.

Die Besonderheiten in der Tierwelt Rainguthof

Das große Gelände des Rainguthofes ist nicht nur in verschiedene Gehege für die Tiere unterteilt, sondern bietet den Besuchern auch noch weitere Extras. So können die Besucher in der Jausenstation nicht nur regionale Spezialitäten, sondern auch verschiedene saisonale Besonderheiten wie gebratene Kastanien verkosten. Zur Weihnachtszeit werden in der Tierwelt Rainguthof außerdem Theateraufführungen abgehalten.

Die Tiere in der Tierwelt Rainguthof

Gehalten werden in der Tierwelt Rainguthof unter anderem alte Haustierrassen wie Walliser Schwarznasenschafe, Wollschafe und Gallowayrinder. Die besonderen Stars in der Tierwelt Rainguthof sind jedoch die beiden Hirsche Max und Moritz, der Jersey Stier Kamillo sowie der Ziegenbock Reinhard. Aber auch zahlreiche andere Tiere haben in der Tierwelt Rainguthof eine Heimat gefunden, darunter Esel, Präriehunde, Zwergziegen oder Eichhörnchen. Zu den jüngsten Bewohnern der Tierwelt Rainguthof gehören zwei Emus, die eigentlich in Australien zu Hause sind und sich das Gehege mit mehreren Wasserschildkröten teilen.

Was vor allem die kleinen Gäste der Tierwelt Rainguthof begeistert: Einige der Tiere werden in der Tierwelt Rainguthof nicht in Gehegen gehalten, sondern können sich komplett frei auf dem Gelände bewegen. Und auch die Aussicht begeistert die Besucher. Von der hinter dem Hof gelegenen Wiese aus können sie nämlich den Blick in Richtung Rosengartengruppe und Bozen genießen.

Wann hat die Tierwelt Rainguthof geöffnet?

Der Besuch in der ganzjährig geöffneten Tierwelt Rainguthof lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Denn im Frühling und Sommer können die Besucher den süßen Tiernachwuchs beobachten, während sie im Herbst eine farbenprächtige Fernsicht genießen können. Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden sind jedoch erbeten. Nähere Informationen gibt es unter gfrillerhof@rolmail.net.

nach oben

Baum-Methusalems: die Ultner Urlärchen

Ganz in der Nähe der 200 Einwohner zählenden Ortschaft St. Gertraud stehen die drei sogenannten Ultner Urlärchen. Dabei handelt es sich um drei Europäische Lärchen, die für ihr hohes Alter – Schätzungen zufolge dürften die Bäume etwa 850 Jahre alt sein – bekannt sind.

Hier stehen die Ultner Urlärchen

Der Standort der Ultner Urlärchen befindet sich in der Schattenseite des inneren Ultentals, östlich des St. Gertrauder Dorfzentrums. Gepflanzt dürften die Ultner Lärchen vermutlich als Teil eines Schutzwaldes worden sein, der die Ortschaft vor Lawinen, Steinschlag und Erdrutschen schützen sollte. Die drei verbliebenen Lärchen waren Teil eines ursprünglich größeren Bestandes, der jedoch im 19. und frühen 20. Jahrhundert abgeholzt worden war.

Die Lärche, die auf einer Höhe von circa 1.430 Metern über dem Meeresspiegel stehen, markieren einen Übergang von Wald- zu Wiesengelände und stehen in einer etwa dreieckigen Formation. Die höchste Lärche misst 36,5 Meter und besitzt einen Stammumfang von etwa sieben Metern. Ihr Gipfel ist nach einem Blitzeinschlag abgedorrt. Auch die mit 34,5 Metern zweithöchste Lärche hat den Gipfel verloren, während die dritte Lärche auf einer Höhe von sechs Metern geborsten ist – seitdem fungiert ein Seitenast als Leittrieb, der mittlerweile eine Höhe von 22,5 Metern erreicht hat.

Bekannt waren die Ultner Urlärchen im Volksmund als Fledermauslarch, weil Fledermäuse ihre Baumhöhlen bewohnten. Seit 1979 haben die Ultner Urlärchen den Status eines Naturdenkmals und wurden mit Hilfe von Unterfassungen stabilisiert. Im direkten Umfeld der Ultner Urlärchen wurden 2002 neue Zäune und Wege angelegt, um die Bäume zu schützen.

nach oben

Die Domschatzkammer Bozen: ein Highlight für die Freunde sakraler Kunst

Wer sich für Geschichte und sakrale Kunst interessiert, sollte sich bei seinem Aufenthalt in Südtirol einen Besuch in der Domschatzkammer Bozen nicht entgehen lassen. Schließlich gibt es dort eines der umfangreichsten Kircheninventare im gesamten Tiroler Raum zu sehen. Unter anderem umfasst die Sammlung neben Fahnenbildern und liturgischen Gewändern auch erlesene Goldschmiedearbeiten aus dem 18. Jahrhundert.

Die Ausstellung in der Domschatzkammer Bozen

Für die Besucher der Domschatzkammer Bozen, die in der Probstei des Doms Maria Himmelfahrt untergebracht ist, stehen etwa 100 ausgewählte Objekte bereit, die nicht nur einen Einblick in die römisch-katholische Liturgie, sondern auch in die Volksfrömmigkeit. Des Weiteren wird in der Ausstellung auch die Geschichte der Pfarrei aufgezeigt.

Insgesamt verteilt sich die Ausstellung in der Domschatzkammer Bozen auf vier Räume. Auf den weiteren Besuch können sich die Gäste im ersten Raum einstimmen, wo die Geschichte der Stadt Bozen sowie des Doms lebendig wird. Im anschließenden zweiten Raum stehen die Verehrung von Gnadenbildern sowie die Prozessionskultur im Zentrum, hier wird auch die Reliquiensammlung der Domschatzkammer Bozen präsentiert.

Der dritte Raum ist Goldschmiedearbeiten aus Silber und Gold vorbehalten, während im vierten Raum dargestellt wird, wie aus der Pfarrei ein Kollegiatstift wurde. Dieser Begriff umschreibt eine Gemeinschaft von Säkularkanonikern, also die Mitglieder kirchlicher Gemeinschaften, welche kein Ordensgelübde abgelegt haben.

Die Öffnungszeiten:

Geöffnet hat die Domschatzkammer Bozen dienstags bis samstags jeweils von 10 bis 12.30 Uhr.

Der Dom ist montags bis freitags von 7.30 Uhr bis 18 Uhr und sonntags von 8 Uhr bis 20 Uhr durchgehend geöffnet.

Kontakt:

Domschatzkammer Bozen
Pfarrplatz 27
I-39100 Bozen

nach oben

Die Pfarrkirche zur Schmerzhaften Muttergottes

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit in der am Eingang zum Passeier gelegenen Gemeinde Riffian ist die barocke Wallfahrtskirche zur Schmerzhaften Muttergottes. In unmittelbarer Nähe der Kirche befindet sich die Kapelle Unsere Liebe Frau am Friedhof, zu deren Ausstattung ein herausragender Freskenschatz aus der Gotik gehört.

Die Pfarrkirche zur Schmerzhaften Muttergottes: eine sagenhafte Kirche

Der Legende nach soll ein Bauer aus Riffian mehrfach nachts ein Leuchten in der Passer bemerkt haben. Gemeinsam mit anderen Bauern wollte er dem Geheimnis des Leuchtens auf den Grund gehen: Sie fanden ein Gnadenbild im Flussbett, woraufhin die Dorfbewohner beschlossen, für die Figur der Schmerzhaften Muttergottes eine Kapelle zu bauen. Am dafür vorgesehenen Ort misslang dieser Bau jedoch, weil jener mehrfach einstürzte und mehrere Bauarbeiter verunglückten. Daraufhin sollen der Legende nach Schwalben Späne von zerborstenen Balken auf eine nahe gelegene Anhöhe gebracht haben, was die Menschen als göttlichen Willen deuteten, dass die Kapelle hier errichtet werden sollte.

Die heutige Pfarrkirche zur Schmerzhaften Muttergottes jedoch geht auf eine romanische Kirche zurück, welche während des 12. Jahrhunderts erbaut wurde. 1368 folgte schließlich der Bau der gotischen Kirche. Diese wurde anno 1465 erweitert. Einige Elemente dieses Gotteshauses wurden später in den barocken Bau übernommen, darunter der Unterbau des Kirchturmes.

Die Wallfahrt zur Pfarrkirche zur Schmerzhaften Muttergottes

Die Wallfahrtstradition in Riffian wurde vermutlich während des 14. Jahrhunderts begründet. Weil sich die Wallfahrt immer größerer Beliebtheit erfreute, wurde schließlich erneut eine Erweiterung der Pfarrkirche zur Schmerzhaften Muttergottes notwendig. Dieser erfolgte ab Ende der 1660er Jahre.

Die Ausstattung der Pfarrkirche zur Schmerzhaften Muttergottes

Als zentrales Ausstattungselement der Kirche gilt der Hochaltar, der 1748 geschaffen wurde. Auf dem Hochaltar steht das gotische Gnadenbild in einem Strahlenkranz. Rund um den Strahlenkranz fliegen sieben Putten, die Mariens Schmerzen darstellen.

[ © Das Copyright liegt bei www.europe-sightseeing.com | Informationen und Sehenswürdigkeiten von Europa, Städte und Landschaften]


nach oben | Home | Sitemap | Impressum & Kontakt
©: www.europe-sightseeing.com