Sehenswürdigkeiten und Infos zu Meran & Meranerland
Inhaltsverzeichnis

Sehenswürdigkeiten in Meran
- Museen in Meran
- Vinschgauer Tor
- Kapuzinerkirche
- Landesfuerstliche Burg
- Zenoburg
- Laubengasse
- Spazierwege Aussichtspunkte
- Kurhaus Therme Meran
- Stadttheaters Meran
- Rathauses Meran
- Das Klarissenkloster
- Steinerner Steg
- Andreas Hofer-Denkmal
- Dr. Franz Tappeiner Denkmal
- Josef Valentin Haller-Statue
- Skulptur La Misura del vuoto
- Der Sissi Park in Meran
- Die Postbrücke
- Die Wandelhalle
Sehenswürdigkeiten im Meraner Land & Umgebung
- Schloss Trauttmansdorff
- Schloss Rametz
- Schloss Fragsburg
- Schloss Labers
- Schloss Rubein
- Schloss Tirol
- Haflinger Hochplateau
- Erdpyramiden Dorf Tirol
- Burgen und Schlösser bei Tisens
- Brunnenburg
Kultur - Gastronomie - Campingplätze
Aktivitäten und Freizeittipps
- Rundfahrten Meraner Land
- Fahrradtour Südtiroler Weinstraße
- Wanderrouten
- Bergtouren
- Skigebiet Meran 2000
- Langlaufloipen
Tipps rund um den Urlaub im Meraner Land
- Skiurlaub was braucht man
- Labyrinthgarten Kraenzel Tscherms
- Meraner Höhenweg
- Filmkulisse Meran Luis Trenker
- Baden in der Falschauer
- Promi Urlaubsregion Meran
- Highlights beim Merano Wine Festival
- Culturonda
- Planetarium Suedtirol Karneid
- Wellnesshotels
- Ein literarischer Wanderweg
- Was ist Ice Cross Downhill?
- Was ist Skijöring?
- Haflinger Galopprennen
- Die Geschichte des Archeoparc
- Die Gärten auf dem Kränzelhof
- Knottnkino: ein Kino im Herzen der Natur
- Eisenbahnwelt Rabland
- Freilichtmuseum Stoffels Säge-Mühle
- Tierwelt Rainguthof
- Ultner Urlärchen
- Domschatzkammer Bozen
- Pfarrkirche zur Schmerzhaften Muttergottes
Sehenswürdigkeiten im Meraner Land & Umgebung
Das Meraner Land mit der Stadt Meran bietet viele Sehenswürdigkeiten und lädt zu einem abwechslungsreichen Urlaub in herrlicher Umgebung ein. Schöne Burgen und Schlösser, Wanderrouten zu Fuß oder mit dem Fahrrad, oder ein Skiurlaub: Aktiv- und Genußurlauber kommen hier auf ihre Kosten.
nach obenSchloss Trauttmannsdorff
1870 kam die österreichische Kaiserin Sissi erstmals nach Meran und logierte im Schloss Trauttmansdorff. Auch bei ihrem zweiten Kuraufenthalt schlug sie ihr Domizil in dem Schloss hoch über den Dächern von Meran aus. Dieser prominente Besuch machte Schloss Trauttmannsdorff mit seinen Gartenanlagen und dem Botanischen Garten zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten im Kurort.
Die Geschichte
Bereits um 1300 wurde an der Stelle des Schlosses eine kleine Burg, die Neuberg, errichtet. Das Adelsgeschlecht der Trauttmannsdorfer erwarb diese Burg anno 1543. Zunächst wurde die Burganlage erweitert, doch nachdem die Meraner Linie des Adelsgeschlechts ausgestorben war, verfiel die Burg. 1846 rettete Joseph von Trauttmannsdorf, seines Zeichens Graf der Steiermark, das Gebäude. Er kaufte die Burg und erweiterte sie erheblich. Der Großteil der Anlage stammt aus dieser Zeit, von der ursprünglichen Burg sind nur noch wenige Reste, darunter einige Festungsmauern und die Krypta, erhalten. Weil bei diesem Neubau zahlreiche neogotische Elemente verwendet wurden, wurde Schloss Trauttmannsdorff das Vorbild anderer neogotischer Schlösser in Südtirol. Ab Ende des 19. Jahrhunderts wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer, bis es schließlich 1977 an das Land Südtirol fiel.
Eine neue Blüte
1990 wurde Schloss Trauttmannsdorff kräftig aufpoliert. Im Inneren wurde das Touriseum untergebracht, während die Außenanlagen in eine faszinierende Gartenlandschaft verwandelt wurde.
Die Landesregierung verfolgte damit das Konzept eines früheren Besitzers weiter, der vor dem Ersten Weltkrieg bereits Gärten und Obstwiesen anlegen ließ. Die Gartenwelten von Schloss Trauttmannsdorff teilen sich in folgende Bereiche auf: Wildgärten, Sonnengärten, Wasser- und Terrassengärten und Landschaften Südtirols. Diese Gärten wurden 2005 als schönste Gärten Italiens ausgezeichnet. Insgesamt teilen sich auf diese vier Welten über 80 Gartenlandschaften aus allen Klimazonen auf. Eine besondere Attraktion ist die australische Wollemie, ein immergrüner Baum aus der Urzeit, der als ausgestorben galt. Zu den weiteren botanischen Highlights gehören ein 700 Jahre alter Olivenbaum und die vermutlich älteste Weinrebe der Welt.
nach obenSchloss Rametz
Weinliebhabern ist das Schloss Rametz ein Begriff: Das zinnenbewehrte Schloss liegt im Meraner Stadtteil Obermais. Gesichert ist die Weinbaukultur in den für den Weinbau geradezu idealen Hügeln bis zur ersten urkundlichen Erwähnung anno 1227. Vermutlich reicht die Geschichte dieses Weinguts am Naifbach aber sogar bis in die Zeit der Römer zurück.
Zu einem herrschaftlichen Sitz wurde Schloss Rametz gegen Ende das 14. Jahrhunderts. In der heutigen Form mit den beiden zinnenbewehrten Türmen wurde das Schloss 1843 errichtet.
Der Weinbau, aus dem Schloss Rametz hervorgegangen ist, wird auf einer Anbaufläche von zehn Hektar auch heute noch traditionell betrieben. Die erste Blauburgunder-Rebe Südtirols wurde hier 1860 angepflanzt. Seitdem liegt der Schwerpunkt bei edlen Rebsorten wie Blauburgunder, Riesling, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Die Reben werden in einzelnen Zeilen quer zum Hang terrassenförmig angepflanzt. Betonsäulen, wie sie in vielen Weinbergen üblich sind, um die Reben anzubinden, werden auf Schloss Rametz nicht geduldet. Hier werden nur Säulen aus dem beständigen Holz der Kastanie benutzt.
Das Museum
Vier Räume von Schloss Rametz sind für ein Weinbaumuseum reserviert. Die Besucher können sich hier darüber informieren, mit welchen Geräten einst der Weinbau betrieben wurde. Die Sammlung zeigt Werkzeuge, die für die Bearbeitung des Bodens, Weinlese und Transport verwendet wurden. Auch die Schädlingsbekämpfung in früheren Zeiten wird beleuchtet. Teilweise sind diese Geräte mittlerweile längst in Vergessenheit geraten.
Weitere Aspekte des Weinbaumuseums sind der Kornanbau und die Verarbeitung des Getreides sowie die Herstellung des bekannten Südtiroler Specks. Auch zu diesen Themen werden die entsprechenden Geräte gezeigt.
Die Besucher auf Schloss Rametz erfahren bei einem Rundgang Wissenswertes über die Arbeit im Weinberg, aber auch über die Geschichte des Schlosses. Bei der Führung dürfen die Besucher auch einen Blick in die Weinkeller werfen, die im 18. Jahrhundert angelegt wurden. Die wertvolleren Barriqueweine allerdings werden in einem kleineren Weinkeller gelagert, der aus dem 12. Jahrhundert stammt.
nach obenSchloss Fragsburg
Die Geschichte des Schlosses Fragsburg reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Damals wurde oberhalb des Meraner Ortsteiles Sinch ein befestigter, aber wenig wehrhafter Bau errichtet. Man vermutet, dass hier bereits in vorgeschichtlicher Zeit eine Siedlungsanlage bestand.
Schließlich errichtete Graf Mämmingen anno 1620 an dieser Stelle ein Jagdschloss. Nachdem Schloss Fragsburg mehrfach den Besitzer gewechselt hatte, wurde es 1954 von der Familie Ortner übernommen und in ein Vier-Sterne-Luxushotel verwandelt. Es genießt den Status des kleinsten Vier-Sterne-Superior-Hotels in den Dolomiten. Bei der Renovierung wurde der ursprüngliche Landhausstil erhalten, die 20 Zimmer wurden mit Holzvertäfelungen und Antiquitäten ausgestattet.
Die Lage
Das Schloss Fragsburg liegt etwa 734 Meter über dem Talkessel von Meran. Die Aussicht reicht von über Meran bis in das Etschtal hinein. Schloss Fragsburg ist eingebettet in eine Landschaft aus Obstgärten und Weinbergen. Erreicht wird es über eine romantische Panoramastraße.
Besonders faszinierend ist die Aussicht vom Gourmetrestaurant des Schlosses, welches auf einem Felsvorsprung liegt. Bei schönem Wetter können die Gäste auf der gläsernen Veranda mit allen Sinnen genießen. Die Küche kombiniert die traditionelle Südtiroler Küche mit mediterranen Spezialitäten. Dazu gibt es auf der Weinkarte etwa 170 Weine, die hauptsächlich aus Südtirol und Italien stammen.
Aktivitäten
Schloss Fragsburg ist auch für Besucher, die sich nicht im Hotel eingebucht haben, ein attraktives Ausflugsziel. Denn hier ist der Ausgangspunkt für zwei beliebte Freizeitaktivitäten.
Der Klettergarten beispielsweise führt vom Schloss aus nach Unterweiler/Greiterhof und Klatten. Kletterer finden an der senkrechten Porphyrwand mehr als 30 Routen verschiedener Schwierigkeitsgrade.
Ebenfalls am Parkplatz von Schloss Fragsburg ist der Ausgangspunkt für die Familienwanderung zum 135 Meter hohen Fragsburger Wasserfall. Die Wanderer gehen etwa 30 Minuten lang entlang des Waldes bergan zu Südtirols höchstem Wasserfall, dessen Fluten sich in eine enge Schlucht ergießen. Unterwegs können sie die Aussicht auf Schloss Fragsburg, aber auch auf den südlich von Meran gelegenen Ort Lana genießen.
nach obenSchloss Labers
Hoch über Meran ragt Schloss Labers imposant in den Himmel. Das Schloss liegt in der Streusiedlung Labers, die zum Meraner Villenviertel Obermais gehört, eingebettet von Weinreben und Apfelbäumen. Wann Schloss Labers errichtet wurde, verliert sich im Dunkel der Geschichte. Experten vermuten den Ursprung des Schlosses im 11. Jahrhundert. Auch aus den folgenden Jahrhunderten ist nicht viel bekannt.
Im Brennpunkt der Geschichte
Eine Blüte erlebte Schloss Labers gegen Ende des 19. Jahrhunderts: Der Kopenhagener Adolph Neubert kaufte das Schloss, ließ es renovieren und baute es zum Schlosshotel um. Im Zuge dieser Arbeiten wurden auch zwei neue Ecktürme hinzugefügt. Seit dieser Zeit befindet sich das Schloss im Familienbesitz.
In den Brennpunkt der Geschichte rückte Schloss Labers während des Zweiten Weltkrieges: Denn hier wurde die Werkstatt eingerichtet, in der falsche US-Dollar und Pfundsterling produziert wurden. Diese dienten den Achsenmächten Finanzierung ihrer Agenten hinter den feindlichen Linien. Sie versuchten außerdem, damit, Währung und Wirtschaft der Alliierten zu destabilisieren. Für Historiker und Verschwörungstheoretiker sind die Legenden, die sich in diesem Zusammenhang ums Schloss Labers ranken, eine wahre Fundquelle. Der Grund: Meran spielte eine Schlüsselrolle sowohl für die Ausreise der Juden nach Israel als auch für die Flucht von hochrangigen Nazis nach Südamerika.
Das Hotel
Während der Großteil des Schlosses für das Hotel reserviert ist, kann die Schlosskapelle nach wie vor von jedermann besucht werden. Sie wurde im 15. Jahrhundert errichtet und ist dem Heiligen Michael geweiht. Hier findet auch jeden Samstagabend ein Gottesdienst statt.
Das besondere Ambiente des Schlosses zieht seit jeher auch prominentes Publikum an. Beispielsweise logierten hier bereits die Dichter Stefan Zweig, Paul Heyse oder Gertrud von Le Fort. Der romantische Schlossgarten mit mächtigen Bäumen bietet einen Ausblick über das ganze Burggrafenamt und die umliegenden Berge der Texelgruppe. Bei einem Spaziergang durch die Obstgärten rund um das Schloss haben die Besucher die Meraner Altstadt direkt im Blickfeld.
nach obenSchloss Rubein
Wie ein Märchenschloss aus dem 12. Jahrhundert präsentiert sich Schloss Rubein im Villenviertel Obermais. Errichtet wurde es von den Herren von Ruvina, die sich später in Rubein umbenannten. Sie dienten den Grafen von Tirol als Ministerialen und residierten ab 1220 in Obermais. Zu den bekannten Mitgliedern der Familie gehörte der Minnesänger Rubein.
1388 wechselte Schloss Rubein in den Besitz der Starkenberger und Rottenburger, nachdem der letzte Rubeiner ohne Erben verstorben war. Seine heutige Gestalt mit dem idyllischen Innenhof entstand bei einem Umbau im 16. Jahrhundert. Einige Jahrzehnte zuvor wurde die Schlosskapelle errichtet. Diese wird anno 1455 erstmals erwähnt.
Freiherr Franz von Reyer erwarb das Schloss 1880 und begann unverzüglich mit der Modernisierung des Schlosses. Der Freiherr blieb allerdings nur drei Jahre lang Schlossherr. 1883 nämlich erwarben Gräfin Wolff-Metternich und ihr Gatte, der Graf Camille du Parc-Locmarià das Anwesen. Sie ließ den Westflügel des Schlosses umfangreich umbauen. Das Herz der Anlage aber blieb der fünfgeschossige Wohnturm aus dem 12. Jahrhundert. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts ist es in Familienbesitz und wurde schließlich zum Schlosshotel.
Die Lage
Schloss Rubein liegt im Osten von Meran, etwa 20 Gehminuten vom Zentrum entfernt. Das Schloss wird von einem etwa fünf Hektar großen Park umgeben. Als Besonderheit des Parks gilt der jahrhundertealte Bestand an Bäumen. Den Gästen des Hotels stehen im Park eine Liegewiese und ein großzügig angelegtes Schwimmbecken zur Verfügung.
Mehrere prominente Sänger wie Lucio Dalla oder Luciano Pavarotti schätzen die Idylle von Schloss Rubein. Sie haben Haus und Gelände schon öfter für Proben genutzt.
Was die Besucher an Schloss Rubein besonders schätzen: Dank der ruhigen Lage können sie sich wie auf einer einsamen Insel fühlen, und haben trotzdem das reichhaltige Angebot der Kurstadt Meran direkt vor der Haustür. Beispielsweise ist der botanische Garten rund um Schloss Trauttmannsdorf nur wenige Gehminuten entfernt.
nach obenSchloss Tirol
Unzweifelhaft ist Schloss Tirol das bedeutendste Schloss des Landes. Schließlich ist das zwischen 1138 und 1160 errichtete Bauwerk im Dorf Tirol der Stammsitz der Grafen von Tirol. Vom Schloss aus regierten sie bis 1420 das Land, dann wurde der Regierungssitz in das verkehrsmäßig günstiger gelegene Innsbruck verlegt.

Schloss Tirol | ©: fotolicious2904 - Fotolia
Die Geschichte
Besiedelt ist der Burghügel seit jeher, wie zahlreiche archäologische Funde belegen. Schloss Tirol wurde auf dem Areal einer Burganlage errichtet, die schon vor 1100 hier gebaut worden war. Ab dem 16. Jahrhundert setzte der Verfall von Schloss Tirol ein. Zwar versuchte am zwischen 1882 bis 1898 und von 1904 bis 1912, die Burg zu sanieren. Allerdings wurden wichtige Elemente wie Burgfried, Südtrakt und Kapelle nicht originalgetreu saniert, sondern willkürlich verändert.
Chaotisch waren auch die Besitzverhältnisse, nachdem Bayern Tirol 1807 annektiert hatte: Zunächst wurde Schloss Tirol für 2.000 Forint versteigert, 1816 kaufte die Stadt Meran und verschenkte es an Kaiser Franz I. 1919 übernahm Italien das Schloss und ließ es bis 1973 vorsichtig restaurieren, um die ursprüngliche Gestalt bestmöglich zu erhalten. Heute gehört das Schloss dem Land Südtirol, das hier das Landesmuseum eingerichtet hat.
Schloss Tirol entdecken
Den Besuchern wird auf Schloss Tirol eine etwa einstündige historische Führung angeboten. Sie erfahren dabei Wissenswertes über die Geschichte der Anlage, des Grafengeschlechts und des Landes. Vor allem der Burgkern und das südliche Gelände sind sehenswert. Am Kapelleneingang und am Vorhof des Palas sehen die Gäste zwei Marmorportale mit faszinierenden Beispielen der Kunst des 12. Jahrhunderts. Die beiden Portale sind mit zahlreichen Skulpturen verziert und gelten zu den herausragenden Objekten der romanischen Kunst in Tirol. Im großen Saal befinden sich drei ursprüngliche, gekuppelte Rundbogenfenster mit Mittelsäule. Durch den Saal erreicht der Besucher auch die Kapelle mit ihren Marmorskulpturen, frühgotischen Wandmalereien und dem gotischen Altar. Weitere Highlights sind die geschnitzte Kreuzigungsgruppe, die aus dem 14. Jahrhundert stammt, sowie die älteste Tiroler Glasmalerei.
nach obenHaflinger Hochplateau
Auch für die Meraner ist das Haflinger Hochplateau ein beliebtes Naherholungsziel. Almen und schattige Wälder prägen das Gesicht dieser Landschaft, die unmittelbar am Skigebiet Meran 2000 liegt und dank eines gut ausgebauten Netzes als hervorragendes Revier für Wanderer gilt. Ein beliebtes Ausflugsziel ist das Haflinger Hochplateau auch, weil die Besucher hier einen vollen Rundumblick über die Alpen haben.
Die Lage:
Das Haflinger Hochplateau liegt auf dem Tschögglberg. Dieser Bergrücken erstreckt sich in den Sarntaler Alpen zwischen Bozen und Meran entlang des linken Etschufers. Der Tschögglberg erreicht Höhen von 1.200 bis 2.000 Metern über dem Meeresspiegel.
Geschichtliches:
Obwohl Hafling erstmals 1170 erwähnt wird, dürfte die Besiedlung noch viel weiter zurückreichen. Bis 1923 war das Haflinger Hochplateau eine abgeschottete Welt, nur ein beschwerlicher Weg aus Steinplatten führte von Meran aus hierher. Das Haflinger Hochplateau war nur zu Fuß erreichbar, Waren wurden mit Saumpferden befördert. Deshalb wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hier die anspruchslose Rasse der Haflingerpferde gezüchtet. 1923 wurde eine Seilbahn errichtet, die erste richtige Straße führt seit 1978 auf das Haflinger Hofplateau.
Sehenswert:
Das Wahrzeichen des 700-Einwohner-Ortes Hafling ist die Kirche St. Kathrein, die im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Der Überlieferung nach ist anno 1202 die erste Kirche des Ortes abgebrannt. Die heutige Kirche wurde 1251 eingeweiht. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde sie im gotischen Stil umgebaut und um einen Turm erweitert.
Auf dem Haflinger Höhenweg erreichen die Besucher auf einer Höhe von 2.000 Metern eine Reihe von 150 steinernen Männern. Diese dürften aus der Zeit der Kelten stammen. Während der Hexenverfolgung in Europa wurden an diesem Ort Hexen verbrannt.
Aktivsportler finden auf der Haflinger Hochalm zu jeder Jahreszeit Wege zum Wandern und Biken. Und hier, in der Heimat der Haflinger, können sie einen Teil des Burggrafenamtes, auch ganz bequem zu Pferd erkunden.
nach obenErdpyramiden in Dorf Tirol
Ein faszinierendes Naturschauspiel erleben die Besucher in Dorf Tirol: Sie sehen meterhohe Erdsäule in den Himmel ragen, die oft einen Stein auf der Spitze tragen. Deshalb sehen sie auf den ersten Blick aus, als seien sie in grauer Vorzeit von Menschen geschaffen worden. Doch in Wirklichkeit sind sie das Ergebnis einer natürlichen Geologischen Entwicklung, wie sie an verschiedenen Orten in ganz Europa entstehen können. Zumindest dann, wenn am jeweiligen Ort die Voraussetzungen dafür gegeben sind.
So sind die Erdpyramiden entstanden
Eine windgeschützte Lage ist ebenso Grundvoraussetzung für das Entstehen der Erdpyramiden wie ein felsiger Untergrund und ein Wechsel zwischen Trocken- und Regenzeiten. Zunächst weicht der Untergrund durch starke Regenfälle auf, im Lauf der Zeit rutschen große Teile des Erdreichs ab, bis sich eine Steilkante gebildet hat.
Dann schneiden weitere Regenfälle Furchen in den Hang. Herrscht zwischen den Regenfällen auch eine längere Phase der Trockenheit, kann die Erde aushärten und wird widerstandsfähiger gegen Erosion. Durch diesen Wechsel zwischen Regen und Trockenheit entstehen allmählich Säulen, die sehr oft von einem Deckstein geschützt werden. Dieser schützt die Erdpyramide vor weiterer Erosion. Verschwindet dieser Stein, ähnelt die Gestalt der Erdpyramide einem Zuckerhut, der allmählich abgetragen wird.
Erdpyramiden bilden sich vorwiegend in Moränenlandschschaften, wie sie für das Meraner Land typisch sind. Hier ist die Erdschicht bereits stark verdichtet. Die feinen Sedimentteile lassen sich hier nicht mehr so leicht vom Regen auswaschen und wirken als natürliches Bindemittel.
Der Weg zu den Erdpyramiden
Die Besichtigung der Erdpyramiden lässt sich ideal mit einer Wanderung rund um Dorf Tirol verbinden: Vom Buswendeplatz im Zentrum führt der Weg zur Pension Örtlerhof. Über den Wiesenweg und den Waalweg erreichen die Wanderer Schloss Auer, wo sie der Markierung zum Tiroler Kreuz folgen. Links weist die Markierung Schloss Tirol den Weg bis zum Außenfarmerhof. Eine steile Treppe führt hier zu den Aussichtspunkten, wo die Erdpyramiden bestaunt werden können.
nach obenBurgen im Gebiet Tisens-Prissian im Meraner Land
Südtirol gilt europaweit als das Land der Burgen, Schlösser und Ruinen, befinden sich in der Region doch mehr als 800 entsprechende Anlagen. Einige der schönsten Anlagen thronen auf den Weinbergen und Moränenhügeln rund um die Kurstadt Meran, darunter zahlreiche Edelsitze. Neben den bekannten Schlössern wie etwa Schloss Tirol, auf dem die Grafen von Tirol ihren Sitz hatten, gibt es in der Region zahlreiche weniger bekannte aber nicht minder sehenswerte Anwesen.
Tisens: ein Ort der Burgen und Schlösser
Der südlich von Meran gelegene Ort Tisens ist in erster Linie für seine Edelkastanien bekannt. Jedoch befinden sich auf dem Gemeindegebiet auch verschiedene Burgen und Schlösser wie etwa die Fahlburg, die Zwingenburg, Schloss Katzenzungen oder die Pfeffersburg, von der lediglich noch eine Ruine erhalten ist.
Die Fahlburg
Bei der Fahlburg in Prissian handelt es sich um einen Ansitz, der in Trisens während des 13. Jahrhunderts als Wehrburg erbaut worden war. Die Fahlburg befindet sich im Tisner Mittelgebirge unmittelbar über dem Etschtal. Der älteste Teil der heutigen Anlage ist der Wohnturm, der während des 13. Jahrhunderts errichtet worden war. Jakob Andrä von Brandis erwarb die Fahlburg anno 1597 und verlieh ihr das heutige Aussehen.
Das Schloss Katzenzungen
Beim Schloss Katzenzungen, das in der Nähe von Prissian erbaut wurde, handelt es sich um eine Anlage, die bis ins 12. Jahrhundert zurück reicht. Bekannt ist das Schloss Katzenzungen vor allem, weil sich neben dem Gebäude einer der weltweit ältesten Versoain-Rebstöcke befindet. Die Rebe, die ein nachgewiesenes Alter von rund 350 Jahren hat, bedeckt eine Fläche von etwa 300 Quadratmetern.
Die Wehrburg
Ebenfalls in Prissian befindet sich die Wehrburg, die im 13. Jahrhundert angelegt wurde. Von hier aus wurde der Verkehrsweg zwischen dem Etschtal ins Nonstal, die über den Gampenpass verbunden sind, überwacht. In den folgenden Jahrhunderten verfiel die Wehrburg zusehends, bis sie Adalbert Freiherr Epersjey von Szászváros und Tóti 1898 kaufte und wieder in einen bewohnbaren Zustand versetzte.
nach obenDie Brunnenburg: Auf den Spuren des Märchenkönigs
Neben dem bekannten Schloss Tirol, in dem sich eine Station des Messner Mountain Museums befindet, liegt auch die Brunnenburg - auf Italienisch Castel Fontana - in Merans Nachbargemeinde Tirol. Bei der Anlage handelt es sich um eine sogenannte Hangburg, die während des Hochmittelalters angelegt wurde.
Die Geschichte der Brunnenburg
Man nimmt an, dass das Adelsgeschlecht der Taranten die Brunnenburg um 1250 errichten ließ. Zumindest für einige Teile der Anlage gilt die Erbauung während des 13. Jahrhunderts als gesichert. Nachdem die Anlage im Lauf der folgenden Jahrhunderte zunehmend verfiel, ließ der Pforzheimer Industrielle Karl Schwickert die Brunnenburg zu Beginn des 20. Jahrhunderts im historisierenden Stil wiederaufbauen. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Brunnenburg in den Besitz von Mary und Boris de Rachewiltz über. Mary de Rachewiltz Vater, der US-amerikanische Dichter Ezra Pound, lebte von 1958 vier Jahre lang auf der Brunnenburg, wo er auch sein Hauptwerk Cantos verfasste.
Die Anlage der Brunnenburg
In ihrer heutigen Form, die historisch nicht original ist, erinnert die Anlage der Brunnenburg sowohl an den rheinischen Baustil als auch an die Königsschlösser des bayerischen Königs Ludwig II. Dieser hatte unter anderem die bekannten Schlösser Neuschwanstein und Herrenchiemsee erbauen lassen.
Nach wie vor ist die Brunnenburg der Sitz der Familie de Rachewiltz. In der Brunnenburg ist auch das "Ezra Pound Literaturmuseum" untergebracht, welches von Studenten aus aller Herren Länder besucht wird, um das Werk des US-amerikanischen Dichters zu studieren. Eine weitere Einrichtung auf der Brunnenburg ist das Landwirtschaftsmuseum Brunnenburg. Dort können sich die Besucher über die bäuerliche Kultur und Traditionen in Südtirol informieren.
nach obenFeste & Feiern in Meran und dem Meranerland
Internationales und hochkarätiges Publikum hat Meran vor mehr als einem Jahrhundert als beliebten Urlaubsort entdeckt. Sie schätzen nicht nur das milde Klima, die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und die unzähligen Freizeitangebote, sondern auch ein hochkarätiges Veranstaltungsprogramm.
MeranFlora
Alljährlich verwandelt sich die Meraner Kulturpromenade in ein Meer von Blüten. Bei dieser Gartenschau werden die verschiedensten Blumen und Zierpflanzen ausgestellt und verkauft.
Pferderennen
Das erste Pferderennen wurde auf der Rennbahn in Untermais anno 1935 ausgetragen. Neben einer 2.000 Meter langen Grasbahn besitzt die Rennbahn auch Bahnen für Jagd- und Hürdenrennen, Sandrundbahnen und Querfeldeinparcours. Die Höhepunkte sind das Haflingergalopprennen am Ostermontag sowie ein Hindernisrennen im Herbst, das hoch dotiert ist, und damit auch im internationalen Rennsport einen Namen hat.
Oswald von Wolkenstein Ritt
Die größte Reitveranstaltung Südtirols findet im Juni in den Dörfern am Fuß des Schlern statt. Benannt ist der Oswald von Wolkenstein Ritt nach dem Dichter, Komponisten und Ritter Oswald von Wolkenstein. Als Politiker wirkte der Ritter weit über die Region hinaus. So stand er als Diplomat in den Diensten von Kaiser Sigismund und der Görzer Meinhardinger.
Auf dem Programm stehen vier Turnierspiele. Die Reiter starten am frühen Morgen bei der Trostburg und ziehen nach Kastelruth. Ein Ringstechen steht am Kofel auf dem Programm, bevor die Reiter in einem Labyrinth in Seis auch ihre Geschicklichkeit beweisen müssen. Anschließend messen sich die Reiter im Geschicklichkeitsgalopp am Völser Weiher. Der krönende Höhepunkt ist schließlich der Tor-Ritt auf Schloss Prösels. Fast 40 Mannschaften, die in traditioneller Tracht und mit Wappen gewandet sind, ziehen von Turnier zu Turnier, um ihr Können unter Beweis zu stellen.
MeranJazz
Obwohl es erst seit 1997 veranstaltet wird, hat sich dieses Jazzfestival bereits fest in der internationalen Jazzszene etabliert. Die Organisatoren arbeiten eng mit der mitteleuropäischen Jazzakademie zusammen. Programmatisch liegt der Schwerpunkt auf Jazzmusik aus den USA und aus Italien. Das Festival beginnt Ende Juni und zieht sich in den Juli hinein.
Meraner Musikwochen
Der August und September steht in Meran ganz im Zeichen der Klassik. Schließlich finden dann die Meraner Musikwochen statt. Sie wurden erstmals 1986 veranstaltet, als Meran seinen 150. Geburtstag als Kurstadt feierte. Von Anfang an stellten die Organisatoren den Anspruch, höchsten künstlerischen Ansprüchen genügen zu wollen. Mittlerweile haben sich die Meraner Musikwochen zu einem der wichtigsten Festivals für klassische Musik entwickelt. Hochkarätige Orchester, Kammermusik-Ensembles und Interpreten sorgen für einen einzigartigen Musikgenuss. Der Schwerpunkt liegt alljährlich auf einem anderen Musikstil. Die Besucher erleben allerdings auch Konzerte, welche den Rahmen eines traditionellen klassischen Konzerts sprengen.
Meraner Traubenfest
Bereits seit 1886 findet alljährlich am dritten Oktoberwochenende das Meraner Traubenfest in der Innenstadt statt. Für die Weinbauern ist es der lang ersehnte Höhepunkt, weil der Großteil der Weinlese und Obsternte nun erledigt ist. Ein Highlight ist der Umzug durch die Stadt, an dem auch internationale Musikkapellen und Trachtengruppen teilnehmen. Mehr als 40 festlich geschmückte Wägen werden von Haflingern und Oldtimertraktoren durch die Stadt gezogen.
Weinfest & Culinaria
Ganz im Zeichen des Weines steht das internationale Weinfest & Culinaria Anfang November. Von Anfang an hatten die Organisatoren den Anspruch, nur die Elite der Gourmets und rund 450 sorgfältig ausgewählte Weinproduzenten im Kurhaus aufzunehmen. Deshalb konnte sich diese Genussmesse rasch in den Reihen der italienischen Top-Events platzieren. Die Besucher erleben saisonale Vielfalt ebenso wie die Nouvelle Cousine.
Meraner Weihnacht
Seit 1993 wird der Meraner Advent alljährlich veranstaltet, der erst 2012 in "Meraner Weihnacht" umgetauft wurde. Angeboten werden bei diesem Weihnachtsmarkt neben Weihnachtsschmuck aus Keramik und Glas auch Holzfiguren, Wollpantoffeln, Spielsachen, traditionelle Webarbeiten und Weihnachtsgebäck. Traditionell gehören ein Kinderprogramm ebenso zum Rahmenprogramm wie Benefizkonzerte und ein Krampusumzug. Nach einem Rezept der Landesberufsschule für Gast- und Nahrungsmittel backen die Meraner Bäcker Lebkuchen speziell für den Weihnachtsmarkt. Mit dem Erlös wird ein Projekt der Stiftung "FondazioneFrancesca Rava" unterstützt.
nach obenGastronomie in Meran und dem Meranerland
Besondere kulinarische Genüsse dürfen die Gäste im Meraner Land erwarten. Schließlich erstreckt sich die Südtiroler Weinstraße von Nals aus bis nach Salurn entlang wichtiger Weinbauregionen wie Kaltern und Tramin.
Gegründet wurde die Südtiroler Weinstraße bereits 1964, was sie zu einer der ältesten Weinstraßen in Italien macht. Der Verein Südtiroler Weinstraße e.V. mit Sitz in Eppan sorgt mit verschiedenen Angeboten dafür, dass den internationalen Besuchern ganzjährig jede Menge geboten wird. Dazu gehören neben verschiedenen Weinseminaren und Verkostungen auch besondere Highlights, etwa das alljährliche Trekking durch die Anbaugebiete unter dem Motto "Bacchus Urbanus".
Weinwege und mehr
Verschiedene Weinwege entlang der Weinstraße bringen den Gästen Wissenswertes rund um den Wein näher. Weinwege gibt es in Kaltern, Terlan, Kurtatsch und Gurlan. Wer sich umfassend über das Thema Wein informieren möchte, findet in der Südtiroler Weinakademie einen kompetenten Ansprechpartner. Die Weinakademie versteht sich als Ort des Lernens, aber auch des Genießens und Netzwerkens. Bei den Veranstaltungen unter dem Motto "Wein & Erleben" beispielsweise steht der Wein nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit, sondern dient als Begleiter für einen netten Abend unter Freunden.
Essen:
Entlang der Südtiroler Weinstraße treffen die traditionelle Küche Südtirols und die leichte, mediterrane Küche aufeinander und bieten dem Gast einen abwechslungsreichen und faszinierenden Mix, weil die Köche Südtiroler und italienische Elemente zu neuen Kreationen kombinieren. So werden in der modernen Küche des Landes Traditionsgerichte wie Schlutzkrapfen nach altem Rezept zubereitet, aber anschließend mit Parmesan garniert. Oder der frische Spargel wird neben der Variante mit Bozner Soße alternativ mit mediterranen Kräutern oder Rucola serviert.
Trinken:
Der Schwerpunkt des Weinbaus entlang der Weinstraße liegt mit einem Anteil von 65 Prozent beim Rotwein. Angebaut werden die Rebsorten Edelvernatsch, Lagrein, Rosenmuskateller, Merlot, Cabernet Sauvignon und Blauburgunder. Weißwein hat zwar mit 35 Prozent Anbaufläche einen geringeren Anteil, dafür aber eine größere Sortenvielfalt. Weißburgunder, Grauer Burgunder, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Müller Thurgau, Chardonnay, Riesling, Silvaner und Goldmuskateller sind die bevorzugten Weißweinreben der Südtiroler Weinbauern.
nach obenUnterkünfte: Hotels – Ferienhäuser – Campingplätze
Von der Luxusunterkunft bis zur Ferienwohnung für Selbstversorger bietet das Meraner Land seinen Gästen eine breite Palette an Urlaubsdomizilen. Natürlich stehen auch Campingplätze und Jugendherbergen zur Verfügung. Hier eine Auswahl:
Campingplätze:
Wellnesscamping auf hohem Niveau verspricht Dolcevita Camping in Naturns. Neben Stellplätzen für Wohnmobile und Zeltplätze stehen verschiedene Bungalows zur Auswahl. Zur Anlage gehört ein Wellness- und Relax-Center mit Hallenbad.
Die Adresse: Lidostraße 14, I-39025 Naturns.
120 Stellplätze im Herzen des Weinbaugebietes am südlichen Rand von Lana bietet Camping Arquin. Ein Schwimmbecken mit Liegewiese ist im Gelände integriert. Ganz in der Nähe bestehen Bus- und Bahnverbindungen nach Bozen und Meran.
Die Adresse: Feldgatter 25, I-39011 Lana.
Umgeben von Weinreben, Obstgärten und einem Fischteich liegt Camping Via Claudia Augusta. Die 48 Stellplätze sind terrassenförmig angelegt, für die kleinen Gäste gibt es einen Spielplatz.
Die Adresse: Marktgasse 14, I-39020 Algund bei Meran.
Jugendherbergen:
Nur knapp zehn Gehminuten von Zentrum und Bahnhof gelegen steht das Youth Hostel Meran. 70 Betten und 14 Zustellbetten stehen in den 31 Ein- bis Vierbettzimmern zur Verfügung.
Die Adresse: Carduccistraße 77, I-39012 Meran.
Rundfahrten mit dem Fahrrad oder Auto
Das Meraner Land darf als wahres Urlaubsparadies gelten. Ein grenzenloses Angebot an sportlichen Möglichkeiten, vom Wandern über Bergsteigen bis hin zu alpinem Skilauf und Langlauf erwartet die Aktivurlauber sommers wie winters. Genussurlauber können die Köstlichkeiten der Weinstraße entdecken. Und auch das sonstige Freizeitangebot ist fast grenzenlos.
Autotouren
Für passionierte Autofahrer gibt es nichts Schöneres, als das Burggrafenamt mit dem Auto zu erkunden. Kurvenreiche Alpenstraßen und herrliche Panoramastraßen mit grandiosen Aussichten machen Südtirol zu einem wahren Paradies für Autofahrer. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten runden auf Rundtouren das Fahrerlebnis gelungen ab.
Autotour Meran - Bozen - Sarntheim - Penser Joch - Sterzing - Jaufenpass St. Leonhard im Passeier - Meran
Auf dieser Tour erleben die Autofahrer Südtirol in seiner ganzen Vielfalt. Die reine Fahrzeit für diese 154 Kilometer lange Tour beträgt etwa viereinhalb Stunden. Mit Pausen bei den Sehenswürdigkeiten lässt sich die Route aber auch zu einer Ganztagestour ausdehnen.
Von Meran aus führt die Route zunächst durch das mittlere Eschtal in die Landeshauptstadt Bozen. Hier lohnt sich ein Stopp, um die verwinkelte Altstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Dazu gehören etwa die Laubengasse mit dem Rathaus aus dem 14. Jahrhundert oder die Dominikanerkirche mit Fresken aus dem 14. Jahrhundert und einem sehenswerten Kreuzgang.
Die Route führt entlang des Siegesplatzes mit den monumentalen Zeugen der faschistischen Architektur in Richtung Bozner Becken. Hier lohnt sich ein Abstecher zur Burg Runkelstein, die rechts auf einem hohen Felsen thront. In der Befestigungsanlage können die Besucher profane Malerei aus dem Mittelalter bestaunen. Zum Angebot der Burggaststätte gehört eine originale Brotzeit mit Südtiroler Spezialitäten und sehr gutem Hauswein.
Aus dem Bozner Becken führen 24 Tunnels nach Bundschen, dem Eingang ins Sarntal. In Richtung des Hauptortes Sarntheim weitet sich die Schlucht mit ihren steilen Felswänden zum Tal aus. Sehenswert sind in Sarntheim etwa Schloss Reinegg aus dem 11. Jahrhundert oder das St. Cyprianskirchlein mit Fresken aus dem 14. Jahrhundert.
Weiter geht es in Richtung Astfeld. Hier lohnt sich ein Abstecher in das etwa 12 Kilometer entfernte Durnholzertal. Hier erleben die Besucher eine urwüchsige Landschaft mit einem See als Zentrum. Von Astfeld aus führt die Tour entlang der Talfer durch das Sarn- und das Pensertal. Nun führt die Straße bis auf eine Höhe von 2.200 Metern zum Penser Joch, das von Mai bis November befahrbar ist.
Über Egg führt ein mäßiges Gefälle den Zieseler hinunter, vorbei an Schloss Reifenstein. Ein Zwischenstopp empfiehlt sich in Sterzing. Das Auto kann am südlichen Ende des historischen Stadtkerns am Untertorplatz abgestellt werden, um die Stadt zu Fuß zu erkunden. Dank ihrer Lage zwischen den Übergängen Penser Joch, Brenner- und Jaufenpass ist die Stadt seit Jahrhunderten eine wichtige Handelsstadt. Von dieser Pracht zeugen heute noch Sehenswürdigkeiten wie das Rathaus mit dem Zwölferturm. Das Gebäude wurde im 15. Jahrhundert errichtet und gilt als Wahrzeichen von Sterzing. Einen Zeugen aus der Römerzeit finden die Besucher am Marktplatz. Hier steht der Mithrasstein, einst ein römischer Altar.
Hinter Gasteig führt die Straße bergan durch einen Wald bis zum Sterzinger Jaufenhaus, das nicht weit vom 2.094 Meter hohen Jaufenpass entfernt ist. Eine kurze Wanderung auf diesem Gebirgskamm lohnt sich, denn von hier aus haben die Besucher eine traumhafte Aussicht über die Zillertaler, die Ötztaler und die Stubaier Alpen.
Vom Jaufenpass aus geht es weiter ins Waltental. Zehn Kehren mit einer maximalen Steigung von 12 Prozent führen von hier aus entlang von Almweiden und einem Lärchenwald ins Passeiertal, bis St. Leonhard im Passeier erreicht ist. Die Gäste können hier das Geburtshaus des Tiroler Freiheitshelden Andreas Hofer besichtigen, das heute ein kleines Museum beherbergt.
Über das Dorf Riffian geht es schließlich zurück nach Meran. Bald, nachdem sie die Zenoburg passiert haben, erreichen sie den Stadtrand von Meran.
Meran - Lana - Gampenjoch - Fondo - Mendelpass - St. Michael - Bozen - Meran
Diese Route gilt als eine der schönsten Autotouren, die sich auf einen halben Tag bewältigen lassen. Die reine Fahrzeit für die 73 Kilometer lange Strecke beträgt etwa zweieinhalb Stunden.
Die Tour beginnt im Meraner Ortsteil Untermais und führt, nachdem die Etschbrücke bei Marling überquert ist, entlang von Obstgärten nach Lana. Die mehr als 11.000-Einwohner zählende Gemeinde ist das Herz des Obstanbaus im Etschtal. Ein Prozent der europäischen Bioäpfel wird hier erzeugt. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Niederlana. Sie beherbergt den von Hans Schnatterbeck gestalteten Flügelaltar, den größten in Tirol.
Nach Lana muss die Valschauer überquert werden, dann führt der Weg nach rechts zum Gamperjoch. Über einen felsigen Hang führt ein mäßiger Aufstieg auf die Terrasse von Tisens. Nach dem zweiten Tunnel lohnt es sich, eine Fahrpause einzulegen. Denn hier führt ein kleiner Fußmarsch zum Kirchlein St. Hippolyt, das im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Das Kirchlein liegt auf einem Hügel, der zu den schönsten Aussichtspunkten im Burggrafenamt zählt.
Nach der Gabelung, die nach Tisens abzweigt, führt die Straße bergan durch das Prissianer Tal nach Gfrill. Von hier aus führen zwei Serpentinen zum 1.518 Meter hoch gelegenen Gampenjoch. Es handelt sich dabei um einen Einschnitt zwischen den Bergen Tillgamp und Laugenspitze.
Hier ist der Eingang zum Nonstal. Weil es von der Ortlergruppe, der Brenta, dem Mendelzug und den Bergen des Ultentales umschlossen wird, gleicht es einem gigantischen Amphitheater. Etwas unterhalb des Passes steht rechts die Häusergruppe "Unser Liebe Frau". Zu den Gebäuden gehört neben einem alten Hospiz eine Wallfahrtskirche, die im 15. Jahrhundert errichtet wurde.
Schließlich führt die Tour bergab nach St. Felix und Triet. Hier ist die Sprachgrenze zwischen Deutsch und Italienisch. Eindrucksvoll ist der Ort Fondo, den eine Schlucht in zwei Ortsteile trennt.
In der Ortsmitte zweigt hier die Straße in Richtung Malosco ab. Entlang des Waldes führt die Mendelstraße ab der Siedlung Belvedere zum 1.363 Meter hohen Mendelpass.
Hier, zwischen den Bergen Penegal und Monte Roen existierte vor dem Ersten Weltkrieg ein mondäner Tourismusort, davon zeugt heute noch die damals angelegte Seilbahn aus Kaltern. Vom Penegal aus haben die Besucher eine Aussicht, die vom Etschtal bis hin zu den Ötztaler Alpen reicht.
In engen Kehren und später in weiten Schleifen führt die Straße nach dem Mendelpass nach Überetsch. Beim Gasthaus Kalterer Höhe haben die Besucher einen Ausblick auf das Weinbaugebiet rund um den Kalterer See.
Die Mendelstraße endet schließlich in St. Michael, einem Ortsteil der Großgemeinde Eppan. Sehenswert sind in dieser Gemeinde nicht nur die zahlreichen Winzerhäuser, sondern auch die vielen Burgen und Schlösser. Dazu gehören Burg Hocheppan, sowie die Schlösser Freudenstein, Korb, Englar und Moos-Schulthaus. In diesem ist auch ein Museum untergebracht, in dem die Besucher einen Eindruck von der Wohnkultur des Mittelalters bekommen.
In die Landeshauptstadt Bozen führt entweder die Südtiroler Weinstraße oder die Überetscher Straße. Durch die riesigen Obstgärten des mittleren Etschtals führt die Tour von Bozen aus wieder zurück nach Meran.
nach obenFahrradtouren in Meran und dem Meranerland
Das Burggrafenamt ist dank der zahllosen Möglichkeiten ein beliebtes Ziel für Biker. Sie können die Berge und Täler des Meraner Landes ebenso entdecken wie die Kulturlandschaften der Region. Etwa im Rahmen einer Tagesetappe auf dieser rund 50 Kilometer langen Tour entlang der Weinstraße.
Fahrradtour Südtiroler Weinstraße
Die Radfahrer starten in Meran/Untermais auf der kurvigen, aber wenig befahrenen Straße durch Obstgärten in Richtung Lana. Unterwegs durchfahren sie zahlreiche Bergdörfer wie die Ortsteile der Großgemeinde Eppan.
Wer in Lana eine Pause einlegen möchte, kann diese nutzen, um die sehenswerte Pfarrkirche in Niederlana zu besichtigen oder einen Spaziergang in der romantischen Gaulschlucht in Oberlana unternehmen.
Die Straße führt durch das Tal weiter nach Nals. Der Ort ist bekannt für seine ausgezeichneten Weinlagen am Fuße von Schloss Payersberg. Auch die am oberen Dorfrand gelegene Schwanburg ist in Nals einen Abstecher wert. Die ältesten Teile des Schlosses stammen aus dem 13. Jahrhundert.
Eine schmale Straße führt zum 1.000-Seelen-Ort Andrian, der malerisch auf einem Hügel liegt. Ein beliebter Aussichtspunkt ist hier die Burg Wolfsthurn. Eine kulinarische Pause können die Biker im Schwarzen Adler einlegen, dessen Spezialität der hiesige Rotwein ist.
Hinter Adrian führt die Straße wieder hinunter in die Ebene und anschließend - von Wald gesäumt - nach Unterrain. Hier halten sich die Radfahrer an der Weggabelung rechts. Sie fahren nun auf die Hügelplatte des Überetsch zu, dessen südliche Flanke fast durchgehend mit Rebflächen bedeckt ist.
Die Route führt nun direkt nach St. Michel, das Herz der Großgemeinde Eppan. Hier können sich die Radfahrer in zahlreichen Gasthöfen einen Eindruck von den kulinarischen Genüssen der Weinstraße verschaffen.
Auf dem Weg nach Kaltern durchqueren die Radfahrer das Zentrum des Südtiroler Weinbaugebietes. Beim Kalvarienberg führt eine Abzweigung in Richtung Dorfkern. Sehenswert sind in Kaltern neben den Renaissancehäusern um den Dorfplatz auch der barocke Brunnen, die Pfarrkirche aus dem 18. Jahrhundert sowie Schloss Kampan, das im 13. Jahrhundert errichtet wurde.
Die Weinstraße führt weiter zum Kalterer See, dem wärmsten Badesee in den Alpen. Kurz vor dem See steht das Schloss Ringberg, das ein Weinmuseum und die Südtiroler Burgenschau beherbergt.
Über den Weiler St. Josef am See fahren die Biker nach Tramin im Etschtal. Bekannt ist dieses Weinbaudorf für den Gewürztraminer. Das Wahrzeichen von Traimin ist der mit 86 Metern höchste gemauerte Kirchturm sowie die neugotische Pfarrkirche.
Die Weinstraße führt weiter über Kurlatsch nach Margreid. Der Ortskern besteht aus liebevoll gepflegten, historischen Bauten und bietet ein ganz besonderes Highlight: Die älteste Weinrebe Europas aus dem Jahr 1601 rankt sich entlang einer Hausmauer nahe des Ortskerns.
Weiter führt die Tour nach Salurn, dem südlichsten Dorf Südtirols. Bekannt ist Salurn etwa für die zahlreichen Sitze alter Adelsgeschlechter.
In der nächsten Zwischenstation, der Marktgemeinde Auer, ist die St. Peterskirche, erbaut im 11. Jahrhundert, sehenswert. Ein Abstecher in Richtung Montan zum Biotop Castelfeder. Neben mittelalterlichen Wehranlagen gibt es hier römische Siedlungsspuren, vorgeschichtliche Wallburgen und steinzeitliche Siedlungen zu sehen.
Der Weg in die Landeshauptstadt Bozen führt die Radfahrer durch die Orte Branzoll und Leifers. Von hier aus erreichen sie den Bozener Vorort St. Jakob. Zurück nach Meran geht es durch das mittlere Etschtal, in dem neben Wein auch Obst angebaut wird.
nach obenWanderrouten in Meran und dem Meranerland
Als Urlaubsland für die ganze Familie und jeden Geschmack präsentiert sich das Südtiroler Burgenamt. Neben zahlreichen Touren mit höherem Schwierigkeitsgrad bietet die Region auch leichtere Wanderungen für die ganze Familie.
Familienwanderung Rundwanderweg Dorf Tirol
Dieser Rundweg wird als leicht eingestuft und gilt als beliebter Parcours für die ganze Familie. Auf dieser Wanderung können die Wanderer in die Geschichte des Landes eintauchen und erleben auf kleinem Raum die Vielfalt des Naturraums in Südtirol.
Wanderer, die mit dem Auto angereist sind, können an der Seilbahn zum Hochmuter parken. Sie folgen anschließend dem Fahrweg, der als Wanderweg Nr. 6 markiert ist. Dieser führt zum Tiroler Kreuz, wo sie auf den Muter Weg mit der Markierung Nr. 23 abbiegen. Der Wanderweg führt durch den Wald bergan zum Lipphof. Von hier aus führt sie nun der Wanderweg Nr. 24 hinunter ins Spronser Tal.
Im Tal müssen sie den Finelebach überqueren, bevor sie den Longfallhof überqueren. Hier haben die Wanderer die Möglichkeit, einzukehren und sich mit einer typischen Tiroler Brotzeit für den Weitermarsch zu stärken.
Ambitionierte Wanderer können diesen Zwischenstopp auch als Ausgangspunkt für eine ausführlichere Tour nutzen. Vom Spronser Tal aus führen weitere Wanderwege zu weiteren Zielen wie der Bocker Hütte, zum Oberkaser, zur Mutspitze oder zu den Spronser Seen.
Wer auf dem Rundweg weiterwandern möchte, schlägt den nicht allzu schwierigen Höhenweg nach Gfeis im Walde ein. Der malerische Weiler liegt auf einer Höhe von 1.310 Metern direkt unter den Abhängen des Hahnenkammes, an denen sich in der Vergangenheit zahlreiche Erdstürze ereignet haben. Hier haben die Wanderer einen Ausblick auf das Passeier- und das Etschtal, das Blickfeld reicht sogar bis in die Sarntaler Alpen hinein.
Beim Abstieg folgen die Wanderer dem Weg Nr. 21 bis zum Gasthaus Untergericht. Hier folgen sie der Markierung TK, passieren Schloss Auer und kehren nach Dorf Tirol zurück.
Familienwanderung Ifinger Spitzen
Als mittelschwer ist der Rundweg um die Spitzen des Meraner Hausberges Ifinger eingestuft. Die Wanderer müssen mit einer reinen Gehzeit von etwa fünf Stunden rechnen und dabei einen Höhenunterschied von etwa 380 Metern überwinden. Für die Mühen des Marsches werden die Wanderer mit einer grandiosen Rundschau belohnt.
Die Wanderer können in Vernaun bei Obermais direkt bei der Seilbahn parken, die ins Skigebiet Meran 2000 führt. Mit der Bahn fahren sie zur Kirchsteiger Alm, die auf einer Höhe von 1.560 Metern liegt. Von hier aus folgen sie dem Weg Nr. 19. Der führt ansteigend zur Kirchsteiner Scharte. Diese liegt zwischen dem Ifinger und der Verdinser Plattenspitze.
Von hier aus erreichen die Wanderer auf dem bergab führenden Weg die Streitwalder Alm. Dort angekommen schwenken sie auf den Weg Nr. 40 ein. Dieser Weg führt die Wanderer direkt zum Oberen Taser.
Sie passieren nun den "Greiter Hof zum Egger" und marschieren über den Rabenschnabel weiter zum Gasthaus Gsteir. Nun haben sie zwei Möglichkeiten, um an den Ausgangspunkt zurückzukehren: Entweder sie marschieren zur Mittelstation der Ifinger Seilbahn und lassen sich von dieser bequem bergab bringen. Wenn sie den Rückweg lieber auf Schusters Rappen bewältigen wollen, können sie auch den Fußweg Nr. 3 einschlagen. Dieser führt direkt nach Vernaun, wo sie das Auto stehen haben.
Die Wanderer können diesen Rundweg mit leichtem Gepäck bewältigen. Unterwegs finden sie entlang der Route mehrere Gelegenheiten zur Einkehr. Diese bestehen auf der Streitwalder Alm, am Oberen Teiser, am "Greiter Hof zum Egger" sowie im Gasthaus Gsteir.
Rundwanderung Hafling
Unter den zahlreichen Wanderangeboten auf dem Haflinger Plateau gilt die mittelschwere Rundwanderung als besonders beliebt. Die Wanderer überwinden dabei einen Höhenunterschied von etwa 800 Metern, die reine Gehzeit beträgt etwa fünfeinhalb Stunden. Die Route verläuft von Hafling aus über die Maiser Alm, die Maiser Rast, das Kreuzjoch, die Vöraner Alm und Hafling.
Wanderer, die mit dem Auto anreisen, können an der Talstation der Haflinger Seilbahn. Mit dieser fahren die Wanderer zur Bergstation St. Kathrein.
Von hier aus folgen die Wanderer dem Fahrweg in Richtung Osten. Bei der zweiten Weggabelung biegen sie nach links in den Fahrweg mit der Markierung 15 ein. Dieser Weg führt die Wanderer zunächst zum Mitterberger Hof, und anschließend weiter auf die Maiser Alm. Auch hier bleiben sie auf dem Weg Nr. 15.
Erst hier biegen die Wanderer auf den Weg Nr. 4 ab. Der führt sie auf dem Kamm zur Maiser Rast und weiter zum Kreuzjoch. Sie haben nun den höchsten Punkt dieses Rundwegs erreicht und können hier den Ausblick über das Haflinger Plateau genießen.
Für den Abstieg zum Auenjoch schlagen sie den Weg Nr. 2 ein. Vom Auenjoch aus führt ebenfalls der Weg Nr. 2 via Vöraner Alm bis zur Wurzer Alm und schließlich zurück nach Hafling. Hier können sie die Gelegenheit nutzen, um das Kirchlein St. Kathrein zu besuchen. Pferdefreunden ist dieser Sakralbau ohnehin ein Begriff. Denn hier finden alljährlich viel beachtete Ausstellungen von Haflingerpferden statt, die hier ihren Ursprung haben.
Unterwegs finden die Wanderer drei Einkehrmöglichkeiten vor: auf der Maiser, der Vöraner und der Wurzer Alm.
Wandern an den Spronser Seen
Wanderfreunde sollten sich bei ihrem Aufenthalt in Meran einen Abstecher zu den nahe gelegenen Spronser Seen nicht entgehen lassen. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe von zehn Seen in der Texelgruppe, die sich am oberen Ende des Spronser Tals befinden. Alle Seen haben heute den Status eines Naturdenkmals.
Weil sich die Spronser Seen auf einer hochalpinen Seenplatte in einer Höhe von etwa 2.500 Metern befinden, können sie nicht als Badeseen genutzt werden. Denn auch im Sommer werden die Ufer bisweilen von Schnee gesäumt. Jedoch führen mehrere Wandertouren die Besucher entlang der Seen, wobei die Wanderung, die auf den Gipfel der Spronser Rötelspitze führt, als besonders empfehlenswert gilt. Von hier aus können die Wanderer auch einen besonders guten Überblick über die Region genießen.
Wanderer, welche die Spronser Seen entdecken möchten, erreichen von der oberhalb Algunds gelegenen Leieralm aus zunächst den Inneren und den Äußeren Milchsee, die sich auf einer Höhe von 2540 Metern über dem Meeresspiegel befinden. Anschließend erreichen sie den Langsee, den größten unter den Spronser Seen, auf welchem der Besitzer von Schloss Auer Fischereirechte hat. Zu den Spronser Seen gehören ferner der Grünsee, der Schwarzsee, der kleine Schiefersee, der Kesselsee, der Kasersee, der Pfitscher See sowie die kleine Mückenlacke.
Bedeutend sind die Spronser Seen übrigens nicht nur aus touristischer Sicht. Denn die Spronser Seen gewährleisten, dass die Stadt Meran und Teile des Meraner Landes zuverlässig mit Trinkwasser versorgt werden.
nach obenBergtouren Meranerland
Paradiesische Zustände finden Wanderer im Nationalpark Stilfser Joch und in der Texelgruppe vor. Rund um Meran finden Wanderer gemütliche und ausgedehnte Routen für Spaziergänge vor. Aber auch anspruchsvolle Berg-, Hütten und Gletschertouren erwarten die Wanderer. Hier eine kleine Auswahl des Angebots:
Wanderung zum Saxalbergsee
Diese Route ist als mittelschwer eingestuft, die Wanderer bewältigen auf einer Länge von etwa fünf Kilometern circa 1.150 Höhenmeter. Von Karthaus im Schnalstal führt der Weg Nr. 23 die Wanderer durch einen Lärchenweg zur Klosteralm. Die Wanderer können sich hier für den Weitermarsch stärken. Anschließend führt der Weg zu einem Aussichtspunkt mit Ausblick auf den Saxalbergsee. Zurück geht es über den gleichen Weg oder über den Sattel hinter dem Gipfel des Sardut. Beide Wege führen zum Ausgangspunkt zurück.
Bergtour zur Fundstelle des Ötzi
Die Wanderer brauchen eine gute Kondition und Erfahrung im Bergsteigen, wenn sie von Vernagt aus zur Fundstelle des Ötzi wandern wollen. Die Route führt von Vernagt aus über markierte Wanderwege und den Fahrweg zum Tiesenhof. Von hier aus folgen die Wanderer dem archäologischen Weg Nr. 2 ins Thiesental. Westlich des Steiges liegt auf einer Höhe von circa 2.300 Metern die "Schneckenhütte", in der archäologische Funde gemacht wurden.
Ab hier wird der Weg zur Similaunhütte steiler. Klettern müssen die Wanderer hinter der Hütte, wenn sie der Markierung RW folgen, um das Tiesenjoch zu erreichen. Sobald der Grad erklommen ist, führt in Richtung Norden ein gesicherter Pfad zu der Stelle, an der 1991 Ötzi gefunden wurde. Zurück geht es auf dem gleichen Weg.
Wanderung zu den Stoanernen Mandln
Etwa sechs Stunden brauchen die Wanderer, bis sie die fast 20 Kilometer lange Strecke zu den sagenumwobenen Stoanernen Mandln bewältigt haben. Die Tour startet in Vöran und führt über die Leadneralm und das Auenerjoch zu den Mandln, anschließend über Mältner Kaser zurück nach Vöran. Am Zwischenziel reihen sich mehr als 100 steinerne Figuren um das Gipfelkreuz des Schöneck. Der Ursprung dieser Figuren ist noch immer ungeklärt. Während manche sie auf die Kelten zurückführen, sind sie für andere eine alte Kultstätte oder aus bloßem Zeitvertreib entstanden.
nach obenSkigebiet Meran 2000
Die Markenzeichen des Skigebiets Meran 2000 auf der Sonnenseite Südtirols sind: ein mildes Klima und ein breit gefächertes Freizeitangebot. Zudem finden die Wintersportler rund um Meran 2000 auch hervorragende Möglichkeiten zur Einkehr.
Mehr als 40 Pistenkilometer unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade machen Meran zum idealen Wintersportgebiet für Anfänger und Profis. Diesen bietet Meran 2000 sogar den Einstieg in einen grenzenlosen Spaß im Schnee. Denn Meran 2000 ist Teil der Ortler Skiarena, einem Verbund von 15 Skigebieten mit einem Pistennetz von rund 300 Kilometern.
Ein familienfreundliches Ressort
Kleine Skihasen können ihre ersten Versuche auf Skiern auf dem Kinderskihügel starten. Sobald sie sich auf den Skiern sicher fühlen, können sie auf eine der leichten Pisten umsteigen, die auch von Anfängern geschätzt werden.
Für Kids hat außerdem direkt neben der Bergstation "Luckis Kinderland" seine Pforten geöffnet. Die kleinen Gäste können hier Spielen, Rodeln oder Snow-Tube fahren. Wer Skifahren lernen möchte, findet hier in der Skischule ebenfalls den richtigen Ansprechpartner. Und wenn die Eltern einmal allein auf die Piste wollen, werden die Kids im Skikindergarten betreut.
Insgesamt sind in Meran 2000 40 Pistenkilometer präpariert. 12,5 Kilometer davon gelten als leicht, 25 Kilometer sind mittelschwer eingestuft. Profis können sich auf 2,5 Kilometern schwieriger Pisten austoben.
Zu Berge gebracht werden die Skifahrer von insgesamt zehn Liftanlagen. Es handelt sich um fünf Sessellifte, eine Gondel, eine Luftseilbahn und drei Zauberteppiche. Zum Apres-Ski treffen sich die Skifahrer in sieben Bergrestaurants und Hütten. Die Skisaison dauert von Anfang Dezember bis Anfang April.
Grenzenloser Spaß im Schnee
Selbstverständlich finden auch Freerider, Snowboarder und Carver ideale Voraussetzungen. Ein weitläufiges Areal ist für Schneeschuhwanderer und Tourengeher reserviert. Wer statt auf Skiern lieber auf dem Schlitten oder im Bob zu Tale rauscht, findet in Meran 2000 neben der Naturrodelbahn auch den Alpin Bob. Dabei handelt es sich mit einer Länge von 1.100 Metern um die längste Schienenrodelbahn Italiens.
nach obenLanglaufloipen in Meran und dem Meranerland
Als wahres Paradies gilt Südtirol dank seiner schneesicheren Lage für Wintersportler. Auch wenn es naheliegen könnte, so steht die nördlichste Provinz Italiens nicht nur bei Alpinisten hoch im Kurs. Auch Langlaufsportler finden hier ideale Bedingungen und hervorragend ausgebaute Pisten vor.
Hier einige Loipenvorschläge:
Das Skigebiet Schnalstal bietet auf dem Hochjochferner-Gletscher drei Möglichkeiten für Langläufer.
Die Loipe Hochjoch 1 ist ein mittelschwerer Rundkurs auf einer Höhe von etwa 2.800 Metern. Auf dem zehn Kilometer langen Kurs kann sowohl klassischer Langlauf, als auch Skating betrieben werden.
200 Meter höher liegt fünf Kilometer lange Loipe Hochjoch 2. Hier sind ebenfalls Skating und klassischer Langlauf möglich. Auf dieser Loipe trainieren dank der Höhenlage auch Spitzensportler gerne.
Ideal für Anfänger ist die leichte, etwa drei Kilometer lange Loipe Lazaun. Sie liegt auf 2.000 Metern und eignet sich ebenfalls für klassisch und Skating.
In erster Linie ist Meran 2000 für seine alpinen Pisten bekannt. Doch auf dem Haflinger Hochplateau kommen auch Langläufer auf ihre Kosten:
Die Loipe Flazeben wird als leicht bis mittel eingestuft und eignet sich für klassisch und Skating. Der fünf Kilometer lange Rundkurs führt durch den Wald.
Im Passeiertal konzentriert sich der Wintersport auf das Skigebiet Pfelders. Hier stehen zwei Loipen zur Verfügung:
Innerhütt können die Langläufer in einer 2,3 Kilometer und einer fünf Kilometer langen Variante absolvieren. Es handelt sich um eine leichte bis mittelschwere Rundloipe mit Varianten auf dem Kurs. Dienstags und donnerstags ist auch Nachtlanglauf möglich.
Die als leicht eingestufte Loipe Lazins führt von Pfelders aus auf die Lasizer Alm und zurück. Die Langläufer und Skater können zwischen einer 5,7 Kilometer und einer 12 Kilometer langen Variante wählen.
Die Schwemmalm ist das Skigebiet des Ultentals. Auf einer Länge von 25 Kilometern verläuft die Talloipe, leicht bis mittelschwer eingestuft, entlang des Falschauer Baches. Es gibt mehrere Möglichkeiten zum Einstieg in die Loipe.
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