Wien: Museen, Theater und seine schöne Umgebung
Inhaltsverzeichnis
- Wien erleben
- Wiens Sehenswürdigkeiten ganz kurz
- Das Loos Haus
- Das Hundertwasserhaus
- Von der Staatsoper bis zum Burgtor
- Vom Heldenplatz bis zum Naturhistorischen Museum
- Parlament und Franz Josefs Kai
- Das Rathaus und das Burgtheater
- Das berühmte Ringstraßenpalais
- Vom Schwedenplatz zum Heiligen Kreuzerhof
- Schönlaterngasse und Basiliskenhaus
- Der Stephansdom
- Vom Graben bis zur Hofburg
- Von der Hofburg bis zum Karlsplatz
- Die Secession
- Vorstädte Wiens und Peripherie
- Das moderne Wien von heute
- Das grüne Wien und die Lobau
- Die Lobau
- Grinzing und die Weine
- Schönbrunn
- Theater, Opern und Aufführungen
- Wichtige Museen in Wien
- Unterkunft: Hotel, Camping oder Jugendherberge?
- Essen & Trinken & Restaurants
- Bus & Bahn & Taxi oder Kutsche
- Sonstiges zu Wien
Die Secession
Die Secession – ein Bauwerk und eine Epoche zugleich

Das Wiener Secessionsgebäude, einst Hassobjekt nun
Wahrzeichen - von den Wienern liebevoll Krauthapperl genannt
Quelle: pixelio.de Fotograf: Christian Eckinger
Die Secession befindet sich ganz in der Nähe vom Karlsplatz und ist gleichzeitig ein Andenken an die damalige Epoche und deren Baustile. Ihre Errichtung dauerte von 1898-1899 und war ursprünglich ein Museum, welches Maler dazu nutzen konnten, ihre neuen Werke auszustellen. Den Bau finanzierte der Industrielle Karl Wittgenstein. Innen war es möglich, anhand von Trennwänden jede Ausstellung unterschiedlich zu gestalten. Die bekannteste Ausstellung, die dort stattfand, war jene von Beethoven. Gleich am Eingang der Secession ist der Leitspruch der Künstler "Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit" zu sehen.
Das Erste, das dem Besucher an der Erscheinung der Secession äußerlich auffällt, ist das "Krauthapperl" – damit ist das vergoldete Lorbeerblattensemble als krönendes Dach der Secession gemeint. Insgesamt sind neben 700 Lorbeeren darauf 3.000 einzelne Lorbeerblätter verarbeitet. Die Verzierung setzt sich auch an den Seitlichen Fronten des Gebäudes für Ausstellungen fort. Neben der Secession befindet sich der berühmte Löwenfiaker, hinter welchem Marcus Antonius in Statuenform steht. Der Hintergrund zu diesem Denkmal ist allerdings niemandem bekannt. Im Gewölbe des Gebäudes liegt eine Bar, welche man auch ohne ein Museumsticket besuchen kann. Anschließend kann man an der linken Wiener Zeile entlang spazieren. Man gelangt zum Naschmarkt und sieht sich am besten in aller Ruhe die ganzen Einkaufsstände und das große Angebot an.
Otto Wagner als Begründer der Sezession
Die Wohnhäuser von Otto Wagner befinden sich in der anliegenden Köstlergasse. Otto Wagner ist am 13. Juli 1841 geboren und verstarb am 11. April 1918. Bekannt war Wagner vor allem durch seine architektonischen Meisterwerke und Leistungen im Herzen Wiens. Er verewigte sich in erster Linie durch Bauten im Jugendstil sowie durch seine prägenden Lehrgänge an den Universitäten. Er war gebürtiger Wiener und genoss selbst eine hervorragende Ausbildung im Konvikt Kremsmünster. Anschließend begann er ein Studium der Bauakademie in der deutschen Hauptstadt Berlin.
Ab dem Jahr 1864 begann Wagner, sich selbst durch diverse Bauprojekte zu verwirklichen und schaffte es, sich mit dem Wiener Stadtpark einen Namen zu machen. Er gewann den Wettbewerb, in dem es um die Neugestaltung des Kursalons im Stadtpark ging. Anschließend richtete Wagner die Dekoration für die silberne Hochzeitsfeier des Kaisers im Jahr 1880 aus, was ihn an die Spitze beförderte. Auf der 500-Schilling-Note wurde Otto Wagner ebenfalls durch sein Abbild verewigt. In erster Linie ist Wagner aber weltweit für seine sezessionistischen Stile bekannt. Später ging er dann über in sachliche und vor allem funktionelle Bauten.
nach obenDas periphere Wien und die interessanten Vorstädte Wiens
Der Wiener Westbahnhof und die Mariahilferstraße
Um das periphere Wien am besten kennenzulernen, bietet sich der Bus der Nr. 5, welcher beim Westbahnhof Wiens beginnt, am besten an. Die Mariahilferstraße wurde erst im Jahr 1994 neu gestaltet und bietet mit ihren 200 Bäumen einen wunderschönen Anblick. Seither gilt die Mariahilferstraße als einer der größten und wichtigsten Einkaufsboulevards in Wien. Der echte Wiener Gürtel stellt durchschnittliche Wohnhäuser aus dem Ende des 19. Jahrhunderts dar. Ähnlichen dichten und gedrängten Verkehr erlebt man kaum woanders als hier. Als Haltestelle bietet sich die Lerchenfelder Straße an. Hier ist noch jeder auf "du und du" und die Atmosphäre scheint vertraut. Wer genauer hinsieht, wird von diesem Teil Wiens immer wieder überrascht, wenn er in vielen Innenhöfen den einen oder anderen kleinen, liebevoll angelegten Teich oder ein kleines Biotop entdeckt.
Das alte Allgemeinen Krankenhauses (AKH) befindet sich auf einer Fläche von 100.000 m² an der Alser Straße. Der Narrenturm – auch "Guglhupf" genannt – bietet sich für einen kleinen Abstecher an, um selbst den Unterschied zwischen "Irrsinn und Normalität" zu erleben. In der Nußdorfer Markthalle kann man durch das reichhaltige Angebot an frischem Gemüse und Obst bzw. allen möglichen Lebensmitteln durchschmökern. Das Palais Liechtenstein erinnert an die Türkenkriege und war die damalige Sommerresidenz. Die Strudlhofstiege liegt in der Nähe der Strudlhofgasse und ist eine der berühmtesten Brücken in Wien. Ihren Namen trägt sie nicht aufgrund des bekannten Wiener Apfelstrudels, sondern auf Grund ihres Begründers: Herr Peter von Strudel. Der Franz-Josefs-Bahnhof ist eigentlich kein Bahnhof, sondern eher ein Lagergebäude.
Das proletarische Wien und sein Praterstern
Überquert man den Donaukanal, so begegnet man als Erstes den Zinskasernen Wiens. Dort trifft man auf eine interessante Mischung aus den unterschiedlichsten Geschäften, wie beispielsweise dem typischen "Tante-Emma-Laden", der sich Tür an Tür zum neumodernen, türkischen Imbiss befindet. Setzt man seinen Spaziergang fort, so trifft man auf die beiden Flak-Türme in der Rauscherstraße.
Der charakteristische Praterstern ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Wiens und liegt am Rande des Wiener Praters. Die Säule, welche sich auf dem Platz des Pratersterns befindet, ist unverkennbar, denn sie ist mit dem Konteradmiral Wilhelm von Tegetthoff geschmückt. Der Praterstern hatte früher hauptsächlich den Ruf, dass sich dort nur Obdachlose und Stadtstreicher umgaben. Heute dominieren in erster Linie türkische Einwohner das Gebiet rund um den Praterstern.
Der Wiener Prater

Wiener Prater
Quelle: pixelio.de Fotograf: Didi01
Es lohnt sich immer, dem Wiener Prater einen Besuch abzustatten, der sich besonders für junge, mutige Leute eignet, die auf der Suche nach dem "Kick" sind. Von den Einwohnern Wiens wird er oft auch als der "Wurschtelprater" bezeichnet. Genau genommen liegt er im 2. Wiener Bezirk "Leopoldstadt" und war zu aller Anfang noch ein Jagdrevier der damaligen Monarchen, was sich so bis zum Jahr 1920 fortsetzte. Erst später siedelten sich mehr und mehr Kaffeehäuser und Wurstbuden dort an, was dem Prater auch seinen Spitznamen verlieh. Von da an wurde der Prater, der vorher noch eine allgemeine Bezeichnung für die "Wiener Auenlandschaft" war, zum Vergnügungspark. Heute findet man dort ein Riesenrad sowie viele anderen Vergnügungsmöglichkeiten, wie beispielsweise eine Achterbahn oder ein Karussell.
Auch Automaten für das Glücksspiel verlocken dazu, es mit ein paar Euromünzen zu probieren. Das Riesenrad, welches im Jahr 1896 errichtet wurde, ist von Weitem zu erkennen. Der Eintritt selbst in den Wiener Prater ist übrigens frei – der Besucher muss nur die jeweiligen Konsumationen der Schausteller bezahlen.
nach obenDas moderne Wien von heute
Die UNO-City von Wien
Wien ist nicht nur die Hauptstadt von Österreich, sondern gilt auch als wichtiges Zentrum für Konferenzen und Tagungen der Vereinten Nationen. Das ist auch der Grund, warum die UNO-City eine äußerst wichtige Position hat. Sie gehört, wie vieles andere, zum modernen Teil von Wien und ist stets Mittelpunkt der Verhandlungen. Eigentlich heißt das Gebäude im ursprünglichen Sinne mit seinen nationalen Namen "Vienna International Centre" und wurde im Jahr 1969 gebaut.

Die UNO-City in Wien, offiziell das Vienna International Centre (VIC) ist einer der vier Amtssitze der Vereinten Nationen.
Quelle: pixelio.de Fotograf: Bildpixel
Es war der Architekt Johann Staber aus Graz, der das Bauprojekt leiten durfte. Die Türme der Bürogebäude kann man am besten auf der Seite der Wagramer Straße besichtigen. Der höchste dieser Türme ist 120 m hoch, der niedrigste misst nur 60 m. In der Mitte der Türme befindet sich das Zentrum der Konferenzen der UNO. Die Türme beherbergen unterschiedliche Einrichtungen der UNO, wie zum Beispiel der Organisation für die Entwicklung der Industrie sowie der Internationalen Organisation für Atomenergie. Gleichzeitig befinden sich im Zentrum eine Bibliothek, eine Druckerei und ein Einkaufszentrum.
Das Wiener Austria-Center
Das Austria-Center ist strukturell von der UNO-City getrennt und dient ebenfalls zum Ausrichten verschiedenster Konferenzen. Im Jahre 1987 eröffnete man das Austria-Center und stellte es als Gebäude mit multifunktioneller Nutzung vor. Das Ziel war es, dort unterschiedliche Arten von Seminaren und Konferenzen, sowie Tagungen und Symposien abzuhalten. Gleichzeitig dient es als Schauplatz für Konzerte und Modeschauen. Von außen sieht das Austria-Center aus wie ein gleichschenkeliges Dreieck, dessen Ecken abgerundet sind. Insgesamt verfügt das Gebäude über vier Ebenen im unterirdischen Bereich. Am Eingang befinden sich eine Post, ein Bankinstitut und ein Zentrum für die Presse. Weiters gibt es fünf Ebenen in den oberen Etagen. Es finden insgesamt 1.200 Pkws auf dem Parkdeck Platz.
Der Donaupark
Der Donaupark liegt ganz in der Nähe vom Austria-Center und ist oft gesäumt von vielen Baustellen, die sich am Weg dorthin befinden. Der Donaupark wurde 1964 Geschichte, als dort die berühmte Internationale Gartenschau stattfand. Nach wie vor kann man Erinnerungen daran betrachten, wie beispielsweise die Donauparkbahn oder auch Liliputbahn genannt, sowie den Irissee und zahlreiche Blumenbeete. In früheren Zeiten konnte man mit einem Sessellift über die Blumenbeete hinwegschweben.
Der Donauturm ist nur 5 min entfernt und ist aus drei unterschiedlichen Teilen zusammengebaut: die Gondel, der Stahlmast und der Turmschaft. Das besondere an der Gondel ist, dass sich darin zwei Kaffeehäuser befinden, die sich drehen können. Sie erreichen eine Höhe bis zu 170 m und bieten unterhalb eine Terrasse für die schöne Aussicht. Der Stahlmast liegt 6 m oberhalb der Gondel und ragt insgesamt 71 m in die Höhe. Er hat unterschiedliche Funktionen, da er sowohl für diverse Funkanlagen, als auch für Messstationen der Meteorologie Verwendung findet. Mit dem Lift ist man in nur 35 Sekunden oben angekommen. Befindet man sich als Besucher auf dem Turm, so hat man nicht nur das Gefühl, dass er sich bewegt, denn er schwankt tatsächlich. Möchte man zwischendurch eine Tasse Kaffee genießen, so dauert es nur 26 Minuten, bis man eine Runde gedreht hat. Nirgendwo sonst erhält man einen derartig atemberaubenden Ausblick über die Donau beziehungsweise die nahe gelegene UNO – man blickt sogar bis zu den kleinen Karpaten und den Kalkalpen, wenn das Wetter schön ist.
nach obenDas grüne Wien und die Lobau
Die Donauinsel
Die Donauinsel ist etwas, das man bei einer Besichtigung von Wien nicht auslassen sollte. Wenn man Zeit für einen Spaziergang hat, so sollte man den Damm entlang schlendern, der sich an der Neuen Donau befindet. Auf der linken Seite befindet sich eine Safari Lodge. Die Donau überquert man folglich mit Hilfe der Steinspornbrücke. Anschließend befindet man sich auf der aufgeschütteten Donauinsel. Geht man 200 m weiter geradeaus, so kommt man zur wirklichen echten Donau. Auf der linken Seite kann man die Einrichtungen für Wettbewerbe des Rudersports erkennen.
Im Jahr 1991 fand an diesem Platz die Weltmeisterschaft für das Rudern statt. Auf der gegenüberliegenden Seite der Donau bekommt man einen speziellen Kuppelbau zu sehen: es ist die Friedenspagode. Diese Pagode wurde von Nonnen und Mönchen errichtet, welche vom japanischen Orden "Nipponzan Myohoji" stammten. Der erste Stein wurde am 9. August 1982 gesetzt. Dasselbe Datum entspricht dem Abwurf der Atombombe auf Nagasaki. Wenn die Dämmerung hereinbricht, kann man die Schläge der Trommeln von den Mitgliedern des Ordens hören, während die Mitglieder zu ihrer täglichen Versammlung für Meditationen zusammenkommen. Für die Ordensmitglieder dient der Rhythmus jenem Zweck, sich zu konzentrieren und den umliegenden Kosmos in sich einströmen lassen zu können.
Wer gerne Flora und Fauna bestaunt, sollte einen Abstecher zu den Grünen Räumen auf der Insel machen, welche in nur 20 Minuten zu Fuß erreichbar sind. Das Schild "Zum toten Grund" ist dabei der Wegweiser. Ist man schon zu müde für einen weiteren Ausflug, so lohnt es sich zum "Roten Hiasl" einzukehren. Man sollte allerdings erwähnen, dass der Name der Landschaft absolut nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat, weil es absolut nicht der Fall ist, dass dort nichts lebt. Man kann dort alle möglichen Arten von Fischen und Fröschen beobachten und am Ufer herrlich entspannen.
Der neue Donauraum
In den siebziger Jahren machten es sich die Wiener besonders stark zum Ziel, den Donauraum umzugestalten. Zuvor hatte man noch eher den Eindruck, dass sich Wien als die Stadt an der Donau dem Fluss selbst anpasste. Wenige Leute wissen, dass das ursprüngliche Wien sämtliche Hintergründe am heutigen Donaukanal hat. Bevor man den Donauraum gebaut hatte, war es im Durchschnitt alle vier Jahre der Fall, dass die Donau über ihre Ufer trat und alles überschwemmte. Das war der Grund, wieso man begann, einen neuen Donauraum zu schaffen und diesen parallel zur bereits bestehenden Donau anlegte. Dieser ist durch Schleusen von der originalen Donau abgetrennt, welche sich aber im Falle einer Überschwemmung öffnen lassen, um das über Wasser zu übernehmen.
nach obenDie Lobau
Die Lobau beherbergt nach wie vor viele unterschiedliche Tierarten, wie beispielsweise den selten gewordenen Biber oder Fischreiher und Hirsche. Die Lobau gehört zusammen mit den anderen Auen an der Donau zu den letzten Gebieten dieser Art in Mitteleuropa und Westeuropa. Gleichzeitig wurde sie von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt und ist heute ein streng geschütztes Naturschutzgebiet. Es gilt daher, sich als Besucher beim Wandern sich dementsprechend zu verhalten und nichts wegzuwerfen. Die schönste Variante, um die Lobau zu durchwandern, ist der Biberaufenweg, welcher in den Luitpold-Stern-Weg mündet.
Wenn man sich an die grünen Markierungen hält, kann man nicht verloren gehen. Viele Besucher sind verblüfft darüber, dass man dort einen derartigen Urwald, welcher mit Eichen und Buchen gesäumt ist, antrifft. Hier gibt es niemanden, der für typische menschliche Ordnung sorgt, sondern es bleibt alles so, wie es die Natur vorsieht und es gibt kein Eingreifen. Am Ende des Weges kommt man zur Napoleonstraße beziehungsweise zum Napoleonstein, welcher während der Schlacht in Aspern das Hauptquartier von Napoleon Bonaparte war.

Lobau
Quelle: pixelio.de Fotograf: Helga Gross
Laut den Aufzeichnungen, die sich stark an die Monarchie der Habsburger anlehnen, wurde Napoleon in genau dieser Schlacht geschlagen und erlebte seine erste Niederlage, welch im selben Zuge den Erzherzog Karl zum Sieger machte. Die Schlacht gegen Napoleon am 21. Mai im Jahr 1809 wurde je unterbrochen, als der Führer Napoleon erkennen musste, dass er gegen die plötzlichen Hochwassermassen der Donau nichts ausrichten konnte und seine Truppen hatten keine Chance. Will man also bei der Wahrheit bleiben, so kann man den Sieg eigentlich nur als Rückzug von Napoleon bezeichnen. Die Schlacht zog sich über 16 h. Beide Seiten mussten Verluste von circa 20.000 Männern verzeichnen. Als man diese nicht vollenden konnte, wurde sie am fünften und am 6. Juli im in Deutschland fortgesetzt. Bei diesem Krieg war es aber Napoleon, der als Sieger herausragte.
Badespaß an der Lobau
Der Donau-Oder-Kanal bietet sich für wundervolle Stunden an. Wenn man einen weiteren Fußmarsch durch die Umgebung der Donau bevorzugt, so kann man sich für die Napoleonstraße entscheiden, welche an den Öltankern der Raffinerien vorbeiführt und beim Russenlager ihren weiteren Verlauf nimmt. Nach wenigen Minuten befindet sich an der rechten Seite die namenhafte Lacke "Zur Waldblöße". Die meisten Leute wissen bereits, dass dieser Teil des Donau-Oder-Kanals für die Freikörperkultur und das nackte Baden bekannt ist. Es war übrigens Adolf Hitler, der den Donau-Oder-Kanal errichten ließ. Grundsätzlich hatte Hitler geplant, den Ölhafen mit der Oder zu verbinden. Allerdings kam es nie zum Bau des Kanals.
Wer gerne mit dem Rad unterwegs ist, der findet eine wundervolle Möglichkeit entlang des Kanals, der mit vielen Schildern gut erklärt ist. Der Ölhafen von Lobau befindet sich nur wenige Meter weiter entlang der Finster-Buschstraße. Will man den Abend in besonders netter Stimmung ausklingen lassen, so kann man diesen in einem netten Lokal am Damm verbringen.
nach obenGrinzing und die Weine

Weißwein des Grünen Veltliners
Quelle: pixelio.de Fotograf: Mike Frajese
Grinzing wird auch als "der Himmel Wiens" bezeichnet, welcher in erster Linie bekannt für den Weißwein des Grünen Veltliners ist. Man folgt der Himmelstraße und gelangt am Himmel an, bei jener Route des Papstes Johannes Paul den Zweiten. Grinzing ist besonders durch seine bekannten Heurigen erschlossen, welche sich dicht aneinanderreihen. Nach wie vor fühlt man sich in das 19. Jahrhundert zurückversetzt, wenn man sich die Brunnen, die Innenhöfe und die Statuen der Maria ansieht, denn alles ist so wie früher.
Zu dieser Zeit war sehr angesagt, dass man sich als Musiker in dieser Gegend einen Zweitwohnsitz einrichtete. Nirgendwo anders war es möglich, sich derartig für neue Noten inspirieren zu lassen. Das wussten schon Schubert und Beethoven, die hier ihre Muse fanden. Zu aller erst sticht die Pfarrkirche ins Auge, die sich mitten in den Heurigen befindet. Die Einrichtung ist eher karg und man würde eine derartige Kirche in einer so prächtigen Umgebung nicht vermuten. An der Front der Kirche stehen zwei alt gewachsene Bäume, welche im Jahr 1719 und im Jahr 1897 gepflanzt wurden. Möchte man sich in der Gegend einmieten, so hat man im "Wohnhaus aus der Gründerzeit" die Gelegenheit dazu. Wer nach Grinzing kommt, lernt schnell, was eine Burschenschenke ist.
Folgt man der Himmelstraße weiter, so erreicht man eine Steilstufe, die bald zum Nadelöhr wird. Passiert man diese, so kommt man in eine Gegend, die sich mit vielen Villen säumt. Hier lassen sich Industrielle sowie Schauspielerfamilien nieder. Man kommt sich fast vor wie in einem wienerischen Hollywood. Fährt man mit dem eigenen Auto ein paar Minuten weiter, so erreicht man die Gegend, in welcher sich das Schloss Bellevue befindet, für welches der Direktor des Burgtheaters Adolf Freiherr von Braun bekannt war.
Während der Zeit zwischen dem ersten und dem Zweiten Weltkrieg beschloss die Gemeinde Wien, das Schloss Bellevue in ein Erholungszentrum für Kinder, die lungenkrank waren, umzubauen. Als der Zweite Weltkrieg beendet war, entschloss man sich dazu, aus dem Erholungsheim ein Hotel der Luxusklasse zu errichten. Heute sieht man nicht mehr viel von dem Schloss, weil es abgerissen wurde, nachdem es in den siebziger Jahren eine große Pleite erfuhr. Aktuell sieht es so aus, dass es dort hier und da wenige Camper gibt, die ihr Lager aufschlagen.
nach obenSchloss Schönbrunn
Wer in die Hauptstadt Österreichs kommt, darf das Schloss Schönbrunn nicht versäumen. Es ist von Juli bis August täglich von 8:30 bis 18:00 Uhr geöffnet und öffnet vom April bis zum Juni und vom September bis zum Oktober seine Pforten täglich von 8:30 bis 17:00 Uhr. In den kalten Wintermonaten ist es nur bis 16:00 Uhr geöffnet. Der Besucher muss für seinen Eintritt 9,50 € bezahlen. Der barocke Prachtbau des Schlosses Schönbrunn ist auf die Kaiserin Maria Theresia sowie Karl dem Ersten zurückzuführen. Der ersten Eindruck, den man von diesem Sommerschloss hat, ist, dass man ihm zuallererst in seiner völligen Pracht und Herrlichkeit einfach einmal nur bestaunen möchte, um alle Details zu erfassen. Der Architekt Johann Bernhard Fischer von Erlach verwirklichte sich durch diesen Prachtbau.

Schloss Schönbrunn
Quelle: pixelio.de Fotograf: Norbert Svojtka
Sein Vorbild war dabei das Schloss Versailles aus Frankreich und mit dem Bau begann er im Jahr 1696. Später war es sein Sohn, der das Werk weiterführte. Es wurde nicht mit Balkonen und aufwendigen Treppen gespart und ständig waren Neuerungen das große Thema. Somit setzte sich nach und nach auch der Stil des Rokoko durch. Jeden Sommer verbrachte die kaiserliche Familie im Schloss Schönbrunn. Das Schloss verfügt in seiner Gesamtheit über 1.441 Zimmer, wobei nur 390 Zimmer im eigentlichen Zweck des Wohnens und repräsentieren erfüllen. Es bot sage und schreibe 1.000 Menschen ein Zuhause.
Auch heute noch kann man das Arbeitszimmer des Kaisers Franz Joseph besichtigen, welcher am 21. November im Jahr 1916 verstarb. Wer nicht für den Eintritt bezahlen möchte, der kann sich kostenfrei den Schlosspark ansehen. Man sollte jedoch berücksichtigen, stets auf den Wegen zu bleiben.
Die herrlichen Alleen und Bäume führen den Spaziergänger bis hin zum Brunnen des Neptun. Die Chorkirche befindet sich auf einem kleinen Hügel und steht für ein weiteres Symbol Schönbrunns. Insgesamt besteht die Chorkirche aus zwei Hallen mit offenen Säulen und breiten Treppen. Früher wurden in der Chorkirche die Feste des Hofes ausgerichtet. Heute befindet sich an diesem Ort ein Kaffeehaus. Die römische Ruine, die allerdings einen Nachbau ist, liegt inmitten der Parkanlage. Ein weiteres Highlight bietet der Tiergarten Schönbrunn seinen Besuchern. Jährlich lassen sich immer größere Mengen Pilger, die sich dort die Tiere ansehen, verzeichnen. Ständig werden die Gehege vergrößert, um dem Besucher einen besseren Einblick in das wahre Leben der Tierwelt zu bieten. So gibt es viele Anhänger, die einzig und allein deshalb zum Tiergarten kommen, weil sie der Orang-Utan-Dame "Nonja" dabei zusehen wollen, wie sie ihre Bilder malt.
nach obenWien, seine Theater, Opern und Aufführungen
Das Burgtheater in Wien

Hofburgtheater
Quelle: pixelio.de Fotograf: kultor
Die Stadt Wien ist vor allem für ihr Wiener Burgtheater bekannt und dessen Aufführungen, wie beispielsweise den "Heldenplatz" von Thomas Bernhard. Zu Spitzenzeiten, beziehungsweise saisonal bietet es 70.000 Zuschauern Platz. Immer wieder sind die Konflikte zwischen den Wienern und den Piefkes zentrales Thema der Aufführungen. Das Burgtheater befindet sich am Dr.-Karl-Lueger-Ring 2 und für dieses Theater erhält der Besucher bereits ab fünf Euro bis hin zu 44,00 € eine Eintrittskarte. Es kommt darauf an, ob man Stehplätze bevorzugt oder lieber die besseren Plätze möchte. Der Beginn des Kartenvorverkaufes ist immer im vorigen Monat am 20. Das erste Mal eröffnete das Burgtheater im Jahr 1888. Insgesamt stehen 80 Logen für Vorführungen zur Verfügung. Das Gemälde an der Decke ist ein Werk der Brüder Klimt.
Die Staatsoper von Wien und die Privattheater
Die Krönung aller Aufführungen bietet die Staatsoper in Wien am Opernring 2. Dort traten schon die größten Stars und Dirigenten der Geschichte auf und ließen die Herzen schmelzen. Eine Eintrittskarte kann bis zu 254 € kosten. Zu den privaten Theatern zählen das Theater an der Wien, sowie das Raimund Theater. Das Volkstheater ist das zweitgrößte Sprechtheater der Hauptstadt.
Das typische Wiener Kabarett
Protagonisten und ihr Kabarett gehören ebenfalls zu Wien unwiderruflich dazu und sind vorzugsweise für jene geeignet, die gerne lachen wollen und diese Art der Unterhaltung lieben. Einer der berühmtesten Stars der Unterhaltung war Johann Nestroy. Zu den Spielstätten des Kabaretts gehören die berühmte Kulisse an der Rosensteingasse 39 und auch das "Metropol". Auch hier spielt das politische Schwarz beziehungsweise Rot eine signifikante Rolle. Übrigens zählt das "Spektakel" zu den allerersten Lokalen für Kabaretts seiner Art. Die Wiener Kabarettisten sind zwar in erster Linie österreichweit bekannt, doch einige von ihnen haben sogar großen Erfolg bis über die Grenzen hinaus. Dazu gehört beispielsweise Lukas Resetarits oder Erwin Steinhauer.
Bevorzugt man hingegen, lieber ins Kino zu gehen, so bieten sich viele verschiedene Möglichkeiten dazu. Im österreichischen Filmmuseum kann man sich typische Klassiker ansehen, während man im Stadtkino eine delikate Auswahl für spezielle Filme hat. In den warmen Monaten des Sommers hat der Besucher die Möglichkeit, die Angebote unter freiem Himmel wahrzunehmen und Kultur in Verbindung mit der passenden Kulinarik zu erleben. Das Musikfilmfestival bietet sich mit seiner riesengroßen Leinwand mit freiem Eintritt an. Ist man gerne in der Nacht unterwegs, so sollte man die Donauinsel ansteuern.
nach obenWichtige Museen in Wien
Die Stadt selbst als Museum in Ihrer Einzigartigkeit

Museen in Wien
Quelle: pixelio.de Fotograf: Templermeister
Wien stellt eine unzählige Art und Vielfalt an Museen zur Verfügung und überrascht jeden Besucher in jeder Weise. Das mag auch deshalb der Grund sein, weil es selbst eine Art Museum ist und durch seine langjährige Geschichte glänzt. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es ein so großes Angebot, was Kultur und Museen betrifft. Egal, ob es um allgemeine Geschichte geht oder ob es sich um spezielle Museen handelt – hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack. Genau genommen dauert es insgesamt ungefähr drei Jahre, wenn man sich vornimmt, jedes Museum in Wien ganz genau zu betrachten und jedem einen Besuch abzustatten.

Museen in Wien
Quelle: pixelio.de Fotograf: Templermeister
Zum Beispiel kann man ein Museum besuchen, das sich speziell auf die Ausstellung von Zweirädern spezialisiert hat oder man widmet sich dem Geburtshaus von Schubert, in welchem man sämtliche Ausstellungsstücke des Komponisten betrachten kann. Auch Joseph Haydn bietet sich an, sein Museum genauer anzusehen, vor allem, wenn man ein Anhänger seiner Werke ist. Dasselbe gilt auch für das Beethovenmuseum. Dort kann man unter anderem erfahren, dass Beethoven zu Lebzeiten insgesamt 24 unterschiedliche Wohnungen in Wien bewohnte.
Wien und sein Museumsquartier der Moderne
Im Gegensatz zu London oder Venedig hatte sich Wien zum Ziel gesetzt, seine Museen einzigartig auszustatten. Das ist auch der Grund, warum man vergeblich auf der Suche nach der typischen Kunst der neuen Zeit und der Gegenwart ist. Jene Museen, die sich darauf spezialisiert haben, gibt es in Wien nur in der Minderheit. In Wien stehen nämlich nach wie vor die Tradition und das Brauchtum erster Stelle.
So sollte man sich aber trotzdem keinesfalls das berühmte Museumsquartier Wiens entgehen lassen. Es ist das Einzige in seiner Art, was in Wien seinen Platz gefunden hat und als Zentrum der Moderne gilt. Der Eintritt ist komplett frei, dabei gibt es nur wenige Ausnahmen für spezielle Gebäude des Museumsquartiers. Insgesamt hat man auf dem gesamten Gelände des Museumsquartiers die Wahl zwischen sieben unterschiedlichen Restaurants oder Cafés, in denen man eine kleine Pause einlegen kann. Es kommen 1,1 Millionen Besucher pro Jahr zum Museumsquartier.
Das Leopoldmuseum und die Kunsthalle
Den größten Anziehungspunkt kann man wohl dem Leopoldmuseum zuschreiben. Dieses wurde im Jahr 1713 von Fischer von Erlach gebaut und hatte damals noch den Zweck als Hofstallgebäude. Es war erst nach Kriegsende, als man damit begann, es als "Messepalast" zu bezeichnen und dort Werke ausstellte. Das Museumsquartier setzt sich aus vielen einzelnen Gebäuden zusammen. Das Leopoldmuseum stellt auch die größte Sammlung der Welt von Egon Schieles aus. Des Weiteren zählt das Museum "MUMOK", sowie die Kunsthalle Wien dazu. Bei der Kunsthalle Wien sei allerdings erwähnenswert, dass man dort vorrangig Ausstellungen für Filme und Fotografie sowie Neuer Medien finden kann. Der Eintritt beträgt 10,50 € pro Person.
Vom Albertina und Albrecht Dürer bis zum Kunsthistorischen Museum

Kunsthistorischen Museum
Quelle: pixelio.de Fotograf: Didi01
Ein weiteres weltweit bekanntes Museum in Wien ist das Albertina. Es hat deshalb einen Weltruf erlangt, weil man dort Stücke von Albrecht Dürer bewundern kann, wie zum Beispiel den "Feldhasen" oder die berühmten "zum Gebet gefalteten Hände". Wer sich schon immer für Siegmund Freud interessiert hat, sollte unbedingt dem Siegmund Freud Museum einen Besuch abstatten. Zentrales Thema ist dabei die Psychoanalyse und diverse Heilungsmethoden von Freud.
Das kunsthistorische Museum in Wien bietet seinen Besuchern ein breites Angebot und viele unterschiedliche Gebiete, aufgeteilt in insgesamt 100 Sälen. Diese reichen von der Sammlung der Antike, bis zur großen Galerie der Gemälde und vielem mehr. Im Museum für Völkerkunde kann man sich einen Überblick über den Verlauf der Menschheit in den letzten Jahrtausenden verschaffen. Insgesamt kann man circa 200.000 Objekte betrachten. Im Gegensatz dazu hat man im naturhistorischen Museum die Möglichkeit, Flora und Fauna, beziehungsweise Tiere und Pflanzen zu besichtigen, welche auf sechs 30 Räume aufgeteilt sind.
nach obenUnterkunft: Hotel, Camping oder Jugendherberge?
Wenn man in Wien eine Nacht verbringen möchte, sollte man grundsätzlich einen Unterschied machen, ob es kostengünstig sein sollte oder, ob man keine Rücksicht darauf nehmen muss, was man ausgibt. Die besten Auskünfte erteilen entweder Prospekte über Wien oder sogenannte Hotelverzeichnisse im Internet. Möchte man sich genauer informieren, so kann man sich jederzeit an die Österreich-Werbung im jeweiligen Land wenden. Natürlich ist es alternativ auch machbar, sich vor Ort Informationen zu holen, indem man die jeweiligen Infos an den diversen Ortschaften ansteuert. Es spricht jedoch nichts dagegen, sich vor der Ankunft bereits ein Zimmer zu reservieren. In den meisten Fällen dürfte es aber kein Problem sein, ein Zimmer vor Ort zu finden. Voraussetzung dafür ist aber, dass es nicht gerade Saisonzeit ist, oder ein bestimmter Feiertag in der Nähe liegt, da Wien nun einmal als Hauptstadt ein beliebtes Pilgerzentrum ist und die Touristen von nah und fern strömen.
Wann ist Hochsaison in Wien?

Eine grosse Einkaufsstrasse in Wien ist die Kärntnerstrasse.
Sie zieht sich vom Stephansplatz bis zum Opernring
Quelle: pixelio.de Fotograf: Adolf Riess
Natürlich ist es im Monat August besonders empfehlenswert, eine Reservierung im Voraus zu tätigen, weil dieses Monats den Höhepunkt der Sommersaison darstellt. Wer sich nicht für ein bestimmtes Hotel entscheiden kann oder auf der Suche nach einer Alternative ist, kann sich auch mit der Kreditkarte online ein Zimmer auf den diversen Plattformen für Internetbuchungen absichern. Dabei sollte man unbedingt die Reservierungsbestätigung mitnehmen, auf welchem der Buchungscode zu finden ist. Wer mit dem eigenen Pkw anreisen möchte, kann sich an die offizielle Touristeninformation wenden, die direkt an der Westautobahn liegt. Sie ist das ganze Jahr über täglich von 8:00 Uhr bis 23:00 Uhr geöffnet, außer in der Nebensaison von November bis März. In dieser Zeit hat sie von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Auch die Südautobahn bietet ein offizielles Touristen-Informationszentrum an, welches man ebenfalls zu diesen Zeiten ansteuern kann.
Welche Möglichkeiten an Unterkünften bietet Wien?
Man hat die freie Wahl, ob man sich für ein Hotel, eine kleine Pension oder ein Apartment entscheidet, wenn man nach einer Unterkunft in Wien sucht. Vor allem große Hotelketten haben sich auf den Städte-Tourismus spezialisiert. Genauso, wie man es in Europa gewöhnt ist, gibt es eine Einteilung über fünf Klassen, die den Sternen von 1–5 entsprechen. Daran kann der Gast erkennen, mit welchen Leistungen und welchem Preis er rechnen muss. Möchte man in der Ringstraße übernachten, so hat man nicht unbedingt eine große Auswahl, was die günstigen Alternativen betrifft, denn hier gibt es nur die teuren Hotels, welche sich der Tradition verschrieben haben. Preiswerte Quartiere kann man in Form von Jugendherbergen oder Sommerhotels finden. Alternativ kann man natürlich auch mit dem Campingwagen anreisen und sich an einem Campingplatz niederlassen.
Eines der typischen klassischen Hotels ist das Hotel Imperial am Ring. Hier kann man auf höchstem Niveau und in purem Luxus schwelgen, wobei man mit hohen Preisen pro Nacht rechnen muss. Ein Quartier, das dem Zentrum nahe liegt, ist zum Beispiel das Hotel Roter Hahn an der Landstraßer Hauptstraße. Hier ist eine sehr belebte Einkaufsstraße sowie die U-Bahn nicht weit. Wer preiswert absteigen möchte, kann sich zum Beispiel an die Pension Mozart wenden, die in der Theobaldgasse liegt. Hier sind die Mariahilferstraße und der Naschmarkt nicht weit. Wenn man eine Jugendherberge oder ein günstiges Gästehaus bevorzugt, so kann man sich an diversen Herbergen wenden, wie zum Beispiel das Jugendgästehaus Hütteldorf-Hacking oder die Jugendherberge Myrthengasse.
nach obenEssen & Trinken & Restaurants
Die Hauptstadt Wien in Österreich ist dafür bekannt, dass man sowohl am frühen Morgen als auch am späten Abend ständig irgendetwas zu essen oder zu trinken findet. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass es unterschiedliche Typen von Lokalen in Wien gibt. Ein gutes Beispiel zum Verständnis ist, dass man in einem Heurigen niemals ein Bier bestellen würde oder auch niemals ein Schnitzel in einem Kaffeehaus ordert. Ist der typische Wiener auf der Suche nach einer Wohnung, so spielen die umliegenden Lokale eine wichtige Rolle.
Ein echtes Wiener Café

Annagasse im Zentrum Wiens
Quelle: pixelio.de Fotograf: Rewolve44
Das Kaffeehaus ist in Wien nicht nur dazu da, um einen schlichten Kaffee zu trinken. Dort trifft man sich, um sich zu unterhalten oder einfach nur gemütlich seine Zeitung zu lesen. Ein guter Tipp, wenn man einen Kaffee in Wien bestellt: Man sollte peinlich genau darauf achten, wie man das Wort betont, da es nicht vorteilhaft ist, als Piefke angesehen zu werden. Wer zu seinem Heißgetränk etwas Süßes möchte, der sollte keinesfalls auf die Spezialitäten Wiens verzichten und sich einen originalen Apfelstrudel oder leckere Punschkrapferl bestellen. Eine gute Wahl ist beispielsweise das Café Museum an der Ringstraße oder das Café Landtmann am Dr. Karl Lueger Ring.
Beisln und Heurigen in Wien
Beisln und Restaurants gibt es in Wien zur Genüge. In erster Linie findet man die typische bodenständige Küche, doch auch griechische oder türkische Varianten sind im Angebot. Das typische wienerische Gericht ist das Wiener Schnitzel oder auch der Tafelspitz. Ab dem 19. Jahrhundert begannen die Wiener, ihrer Küche auch diverse Knödel in süßer oder deftiger Form den Speisekarten hinzuzufügen. Wer sich im Sommer nach Wien begibt, sollte Rast in einem außen liegenden Schanigarten machen. Eine Grießnockerlsuppe oder eine Frittatensuppe bieten sich als Vorspeise sehr gut an. Übrigens besteht das echte Wiener Schnitzel aus Kalbfleisch und kommt ursprünglich aus Mailand. Wer seine Rechnung begleicht, sollte daran denken, Trinkgeld zu geben. Das beschränkt sich allerdings nicht nur auf Restaurant-Konsultationen, sondern zählt auch für andere Dienstleistungen. An der Wollzeile liegt das Restaurant "Plachutta", dass man für seinen berühmten Tafelspitz unbedingt aufsuchen sollte. Auch das Gulaschmuseum an der Schulerstraße ist einen Besuch auf jeden Fall wert. Die besten Heurigen findet man in Grinzing.
nach obenBus & Bahn & Taxi oder Kutsche
Wer sich in Wien nicht auskennt, dem ist es nicht empfohlen, mit dem eigenen Auto Entdeckungen zu machen. Es ist eher empfehlenswert, den öffentlichen Verkehr zu nutzen oder sich zu Fuß auf den Weg zu machen. Auf keinen Fall sollte man sich direkt in die Ringstraße wagen, wenn man mit dem eigenen Auto fährt. Grundsätzlich ist dort ständig hoher Verkehrsstau zu erwarten und es ist gar nicht so einfach, wieder aus der Ringstraße herauszufinden. Wer in der Ringstraße parken möchte, muss mit hohen Gebühren rechnen. Auch die inneren Bezirke von Wien sollte man alternativ mit Bus, Rad oder zu Fuß erkunden.
Mit dem Auto oder doch lieber mit dem Bus?
Insgesamt gibt es in der Hauptstadt 152 Zonen, die mit Tempo 30 beschränkt sind. Andernfalls sind 50 km/h vorgeschrieben. Kurzparkzonen befinden sich hauptsächlich in den inneren Bezirken 1-9. Man kann sie an einer Hinweistafel und einer blauen Bodenmarkierung erkennen. Möchte man dort parken, so ist ein Parkschein erforderlich, welchen man an jeder Tabaktrafik erhalten kann. Dieser gilt dann für circa 2 h. Allerdings sollte man immer damit rechnen, dass die Parkgebühren in den Parkzonen oder den Parkhäusern sehr teuer sind. So kann es gut möglich sein, dass man, wenn man einen ganzen Tag in Wien verbringt und sein Auto dort parkt, mit circa 30 € rechnen muss. Grundsätzlich gelten in Wien alle üblichen internationalen Verkehrsregeln. Wenn man es bevorzugt, sich ein Auto zu mieten, so muss man mindestens 18 Jahre alt sein und bereits ein Jahr Fahrpraxis und Erfahrung aufweisen.
Welche Linien gibt es in Wien?

U-Bahn in Wien
Quelle: pixelio.de Fotograf: Norbert Svojtka
Wien ist sehr gut mit den typischen Wiener Linien erschlossen. Diese fahren täglich von 5:15 Uhr bis circa 23:00 Uhr. Möchte man lieber die U-Bahn nehmen, so kann man diese bis 0:30 Uhr benützen. Alternativ dazu gibt es sogenannte Nacht-Autobusse, die sich aber nur an spezielle Routen und gesonderte Zeitpläne halten. Eine Fahrkarte für den Bus kann man an sämtlichen Stationen der Verkehrsbetriebe erhalten oder an größeren Bahnhöfen kaufen. Auch Tabaktrafiken und Automaten bieten an, eine Busfahrkarte zu erwerben. Je nachdem, was man alles unternehmen möchte, kann man sich die Vienna Card zulegen.
Die Stadt Wien verfügt über fünf unterschiedliche U-Bahnen, welche von U6 bis U1 reichen, wobei die Linie U5 nicht vorhanden ist. Die Schnellbahnen sind in Wien mit einem S gekennzeichnet. Neben den ständigen Buslinien gibt es auch drei individuelle Busse, welche immer in der Nähe des Ringes fahren, solange die Geschäfte geöffnet sind. Wer immer schon einmal mit einer Straßenbahn fahren wollte, hat jetzt dazu Gelegenheit.
Mit dem Taxi durch die Hauptstadt
Ein Taxi kann man am schnellsten ordern, wenn man die direkte Nummer des Taxidienstes wählt. Man kann sich zwischen vier Diensten entscheiden: 31300, 40100, 60160, 9101. Wenn man in der späten Nacht eine Taxifahrt unternehmen möchte oder auch einen speziellen Transport für das Gepäck benötigt, dann werden zusätzliche Gebühren verrechnet. Um auf eine sehr romantische Art und Weise die Hauptstadt zu erkunden, wendet man sich an einen Fiaker. Generell ist ein Kutscher mit seinem Fuhrwerk eine ideale Möglichkeit, ein typisches Foto aus Wien zu ergattern. Es lohnt sich, wenn sich 4-5 Personen für eine Fahrt mit dem Fiaker entscheiden, da es nicht die billigste Art zu reisen ist.
Mit der Kutsche eine romantische Fahrt erleben

Fiaker am Michaelerplatz in Wien
Quelle: pixelio.de Fotograf: Norbert Svojtka
Man kann einen Fiaker entweder auf dem Stephansplatz oder auf dem Michaelerplatz finden. Wer mit dem Fahrrad durch Wien unterwegs ist, kann sich über ein 500 km langes Radwegenetz freuen. Wer den Wiener Ring erkunden will, kann sich auf einen Rundweg begeben, der allerdings sehr unfallgefährdet ist. Möchte man sein Fahrrad mitnehmen in die U-Bahn, so sind bestimmte Zeiten dafür vorgesehen. Der berühmte Donau-Radweg lädt zu einer wundervollen Fahrt mit dem Rad ein. Hat man sein eigenes Fahrrad nicht dabei, so kann man sich an eine der vielen Verleihstellen wenden. Möchte man Wien mit dem Schiff entdecken, so hat man dazu nur im Raum Wien und in der Wachau Gelegenheit, indem man sich an private Firmen mit deren Rumpfprogramm wendet. Die Fahrten reichen von der klassischen Route bis zur Route "Budapest".
nach obenDaten & Fakten

Das berühmte Haas Haus im ersten Wiener Gemeinde Bezirk
Quelle: pixelio.de Fotograf: Rewolve44
Interessiert man sich für die diplomatischen Vertretungen in Wien, weil man zum Beispiel Probleme mit dem Reisepass oder den Personalausweis hat, so sollte man dies umgehend bei der örtlichen Polizei melden. Besonders dann, wenn man mit dem Flugzeug unterwegs ist und keinen Ausweis mit sich führt, bekommt man Probleme und kann nicht mehr ausreisen. Handelt es sich um einen Notfall, indem es entweder um medizinische Gründe oder rechtliche Probleme geht, so helfen einem die jeweiligen Auslandsvertretungen. Geht es um Deutschland, so befindet sich die Vertretung in der Reisnerstr. 4.
Welche Ausweise benötigt man in Wien?
Wenn man einreisen möchte, so benötigt man einen Personalausweis oder einen Reisepass, der unbedingt gültig sein muss. Seitdem der Eiserne Vorhang gefallen ist, werden an den Grenzen keine Kontrollen mehr ausgeübt. Plant man einen längeren Aufenthalt in Wien, so gelten die Gesetze der Europäischen Union. Es ist auch möglich, dass sich ein deutscher Bürger für einen Job in Österreich bewirbt. Eine Aufenthaltserlaubnis ist dann nötig, wenn ein Bürger aus einer Region kommt, die nicht zur Europäischen Union gehört. Unter Umständen ist auch ein Visum vorausgesetzt. Was die Verzollung in Österreich betrifft, so sind persönliche Güter sowie gebrauchtes Reisegut oder auch Reiseproviant zollfrei. Melden muss man nur jene Waren, die man für gewerbliche Zwecke benötigt. Besondere Beschränkungen gelten für die Einfuhr von Tieren, Pflanzen oder Waffen, beziehungsweise starken Medikamenten.
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