Madeira - Aktivitäten und Tipps für Wanderungen

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Aktivitäten und Tipps zu Madeira

Madeira ist heute nicht nur dem europäischen Adel vorbehalten, wie es Mitte des 19. Jahrhunderts üblich war, als die ersten Touristen sich auf der Insel einfanden. Durch sein sommerliches Klima, welches das ganze Jahr sattes Grün und üppig blühende Blumen und Pflanzen hervorbring, ist Madeira eines der schönsten und attraktivsten europäischen Reiseziele. Vor allem für die Leute, die sich richtig erholen wollen und Ruhe genießen können. Außerdem ist Madeira wohl auch eines der sichersten Reiseziele, denn die Insel ist so gut wie frei jeglicher Kriminalität. Es ist eine paradiesische Insel, wo das Meer immer blau ist, mit imposanten Klippen und außergewöhnlichen Ausblicken, prachtvollen Gärten und Parks sowie ländlichen Dörfern und hohen Bergen.

Übernachtungsmöglichkeiten sind ebenso reich vorhanden, wie bunte Blumen. Dafür stehen genügend Hotels- bzw. Hotelanlagen, Ferienwohnungen, Ferienhäuser zur Verfügung. Wem dies nicht luxuriös genug ist, kann sich ebenso in eine Villa oder sogar in ein stattliches Herrenhaus einmieten. Die Insel ist einmal ein Paradies für Erholungssuchende, aber auch ein ebensolches für die Naturliebhaber, die Wanderer und die Golfer. Gerade in dem gemäßigten Klima ist es auch bei anstrengenden Touren in der Bergwelt oder auf dem Golfplatz niemals zu heiß.

Auf einer Insel wird natürlich der Sport im und um das Wasser groß geschrieben. Aufgrund der überall aus der Tiefe aufragenden Felsenküste ist Madeira zum Tauchen prädestiniert. Segeltörns oder Touren mit einem Katamaran sind an vielen Stellen buchbar, denn der Wind ist immer günstig. Dies gilt auch für die professionellen Surfer, die an der Küste ihre Reviere haben. Für die Amateure bietet sich Surfen auf der Nachbarinsel Porto Santo an. Aufgrund der Artenvielfalt um Madeira bietet sich für Angelfreunde das Hochseeangeln an. Für diejenigen, die es gern etwas abenteuerlicher haben möchten, können Canyoning-Touren auf den Flüssen im Inselinneren mitmachen. Parallel dazu auch Kanutouren, die genauso gerne an der Küste entlang führen.

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Wüste mitten im Atlantik erleben: die Panoramatour auf der Halbinsel de Sao Lourenco

Anders als der Rest der Insel ist das Ostkap von Madeira nicht von üppigen Regenwäldern geprägt, sondern von steppenartigen Grasflächen, welche sich im Sommer nahezu in eine Wüste verwandeln. Die Panoramatour über die Halbinsel startet an der Baia da Abra, wo die Straße zum Ostkap Ponta de Sao Lourenco endet. Markiert wird der Startpunkt von einer Wandertafel am dortigen Parkplatz.

Wanderung auf der Halbinsel de Sao Lourenco
Wanderung auf der Halbinsel de Sao Lourenco
©: www.europe-sightseeing.com

Über einen Treppenweg gelangen die Wanderer auf einen Holzsteg, der durch eine Senke führt und von wo aus die Wanderer den Ausblick über die Casa Do Sardinha sowie auf ein Felsentor im Meer. Nach Süden hin reicht der Blick über die Ilhas Desertas.

Auf diesem Weg erreicht der Wanderer schließlich einen Durchlass in einer Steinmauer, von wo aus sie den weiteren Verlauf des Wanderweges gut erkennen können. An der nächsten Wegkreuzung bietet sich ein Abstecher zu einem Aussichtspunkt, der sich bei einem schlanken Felsturm in der Brandung befindet. Nach rechts führt der Weg weiter in die Baia da Abra, wo Schnorchler Kugel- und Papageienfische, gelegentlich sogar Oktopusse, beobachten können.

Wanderung auf der Halbinsel de Sao Lourenco
Wanderung auf der Halbinsel de Sao Lourenco
©: www.europe-sightseeing.com

Der Hauptweg führt weiter gen Ostkap, wo die Wanderer nach etwa 30 Minuten vom nächsten Aussichtspunkt erwartet werden, von wo aus sie den Blick auf das Meer und eine vorgelagerte Felseninsel genießen. Spektakuläre Ausblicke erwarten die Wanderer auch am Estreito, wo die Felsen beidseitig steil ins Meer abbrechen. Anschließend erreichen die Wanderer den alten Bootsanleger Cals do Sardinha sowie die Casa do Sardinha. Von hier aus können sie den Pico do Furade besteigen oder im Gebäude eine Ausstellung zur hiesigen Geologie, Flora und Fauna besichtigen.

Der Rückweg startet an der Nordseite der Casa do Sardinha und führt zu einem weiteren Aussichtspunkt, der einen grandiosen Ausblick über die Basaltsäulen entlang der Küste bietet. Diese Wanderung ist leicht zu bewältigen und dauert etwa drei Stunden und hat eine Länge von acht Kilometern, wobei kaum Höhenmeter zu überwinden sind.

Wanderung auf der Halbinsel de Sao Lourenco
Wanderung auf der Halbinsel de Sao Lourenco
©: www.europe-sightseeing.com

Wanderung auf der Halbinsel de Sao Lourenco
Wanderung auf der Halbinsel de Sao Lourenco
©: www.europe-sightseeing.com

Wanderung auf der Halbinsel de Sao Lourenco
Wanderung auf der Halbinsel de Sao Lourenco
©: www.europe-sightseeing.com

Wanderung auf der Halbinsel de Sao Lourenco
Wanderung auf der Halbinsel de Sao Lourenco
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Eine kurze Wanderung zum Pico Ruivo

Diese Wanderung zum Pico Ruivo führt auf gut ausgebauten Wegen zur höchsten Erhebung Madeiras und den atemberaubenden Ausblick genießen. Die Tour startet auf dem Parkplatz am Ende der Bergstraße zur Achada do Teixeira und ist die wohl gemütlichste Variante, um den Berg zu besteigen. Gleich zu Beginn lohnt sich der 15minütige Abstecher zur Felsformation „Homem em Pé“. Hierbei handelt es sich um eine bizarre Felsformation, die an den Kopf eines liegenden Riesen erinnert.

Wanderung zum Pico Ruivo
Wanderung zum Pico Ruivo
©: www.europe-sightseeing.com

Vom Parkplatz au führt ein breiter Pflasterweg Richtung Pico Ruivo. Bereits nach etwa 20 Minuten entdecken die Wanderer die ersten halb offenen Steinbauten, welche diese Route säumen und die von Wanderern bei schlechtem Wetter als Unterstand genutzt werden. An dieser Stelle verlässt der Weg den Bergkamm und führt um eine Kuppe herum, von wo aus die Pico Ruivo-Hütte bereits zu sehen ist.

Wanderung zum Pico Ruivo
Wanderung zum Pico Ruivo
©: www.europe-sightseeing.com

Wanderung zum Pico Ruivo
Wanderung zum Pico Ruivo
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Ein hölzerner Wegweiser mit der Beschriftung „Miraduro do Pico Ruivo“ führt schließlich die Hütte, wo auch der Weg aus Pico do Ariero einmündet. Der Anstieg auf den Gipfel mündet kurz nach der Hütte nach links ab. Zurück marschieren die Wanderer auf dem selben Weg.

Wer nicht den kompletten Weg zurück gehen möchte, hat die Möglichkeit, von der Hütte aus in 30 Minuten den Abstieg zur Achada do Telxeira zu machen Von Santana aus können die Wanderer per Taxi zum Parkplatz zurück fahren.

Auf dieser fünf Kilometer langen Wanderung sind insgesamt 540 Höhenmeter zu überwinden.

Wanderung zum Pico Ruivo
Wanderung zum Pico Ruivo
©: www.europe-sightseeing.com

Wanderung zum Pico Ruivo
Wanderung zum Pico Ruivo
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Wanderung zum Pico Ruivo
Wanderung zum Pico Ruivo
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Levadawanderung zum Caldeirao Verde
Levadawanderung zum Caldeirao Verde
©: www.europe-sightseeing.com

Levadawanderung zum Caldeirao Verde
Levadawanderung zum Caldeirao Verde
©: www.europe-sightseeing.com

Den grünen Kessel entdecken

Levadawanderung zum Caldeirao Verde
Levadawanderung zum Caldeirao Verde
©: www.europe-sightseeing.com

Diese 13 Kilometer lange Wanderung führt den Wanderer in 2 Stunden zum Caldeirao Verde. Dabei handelt es sich um einen grünen Kessel, der von überwucherten Wänden umschlossen wird. An diesen stürzt ein 100 Meter hoher Wasserfall in einen kleinen See.

Diese Tour beginnt am Parkplatz von Queimadas. Hinter einer Teichanlage, die von einer Holzbrücke überquert wird, führt ein Wegweiser entlang der Levada Richtung Caldeirao Verde. Der Weg wird von Hortensien und flechtenbehangenen Bäumen gesäumt und ist gut gesichert. Zunächst führt der Weg in ein tiefes Tal, die von einer Brücke überquert wird. Schließlich erreichen die Wanderer ein Tief eingeschnittenes Tal, in dem ein Wasserfall einen Bach speist, über welchen eine Brücke führt.

Im weiteren Verlauf ist der Weg an gefährlichen Passagen gut durch Drahtseile gesichert und führt zu mehreren Tunneln, durch die er weiter verläuft. Sobald die vier Tunnel passiert sind, marschieren die Wanderer durch eine Schlucht, deren Wände urwaldartig bewachsen sind. Der Steig zum Caldeirao Verde zweigt im weiteren Verlauf nach oben ab. Im grünen Kessel erwartet sie schließlich ein etwa 100 Meter hoher Wasserfall, der einen See speist, welcher wiederum zwei Tümpel speist.


Levadawanderung zum Caldeirao Verde
Levadawanderung zum Caldeirao Verde
©: www.europe-sightseeing.com

Levadawanderung zum Caldeirao Verde
Levadawanderung zum Caldeirao Verde
©: www.europe-sightseeing.com


Ein hervorragender Rastplatz für ein Picknick erwartet die Wanderer an der Levada in Richtung Caldeirao do Inferno. Den Ausgang des kleinen Tälchens markiert ein Felsentor, hinter dem sich ein ebener und trockener Rastplatz befindet.

Der Rückweg zum Ausgangspunkt dauert in etwa so lang wie der Hinweg. Übrigens lohnt sich zum Abschluss dieser Wanderung ein Bummel durch Santana, dessen Ortsbild von strohgedeckten Häusern mit spitzen Giebeln und nahezu bis zum Boden reichenden Dächern geprägt wird. Bekannt sind diese Häuser vor allem als Postkartenmotive aus Madeira.

Levadawanderung zum Caldeirao Verde
Levadawanderung zum Caldeirao Verde
©: www.europe-sightseeing.com

Levadawanderung zum Caldeirao Verde
Levadawanderung zum Caldeirao Verde
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Levadawanderung zum Caldeirao Verde
Levadawanderung zum Caldeirao Verde
©: www.europe-sightseeing.com

Levadawanderung zum Caldeirao Verde
Levadawanderung zum Caldeirao Verde
©: www.europe-sightseeing.com


Levadawanderung zum Caldeirao Verde
Levadawanderung zum Caldeirao Verde
©: www.europe-sightseeing.com

Levadawanderung zum Caldeirao Verde
Levadawanderung zum Caldeirao Verde
©: www.europe-sightseeing.com

Levadawanderung zum Caldeirao Verde
Levadawanderung zum Caldeirao Verde
©: www.europe-sightseeing.com

Levadawanderung zum Caldeirao Verde
Levadawanderung zum Caldeirao Verde
©: www.europe-sightseeing.com

Levadawanderung zum Caldeirao Verde
Levadawanderung zum Caldeirao Verde
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Levadawanderung zum Caldeirao Verde
Levadawanderung zum Caldeirao Verde
©: www.europe-sightseeing.com

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Den Pico Ruivo do Paúl erwandern

Diese 3,4 Kilometer lange Wanderung, bei der es 280 Höhenmeter zu überwinden gilt, führt an nördlichen Rand der Hochfläche Paul da Serra auf einen Aussichtsgipfel - Pico Ruivo do Paúl. Ein wenig Vorsicht ist lediglich bei Nebel geboten, weil dann die Orientierung unter Umständen schwer fällt.

Kurze Levadawanderung zum Pico Ruivo do Paúl
Kurze Levadawanderung zum Pico Ruivo do Paúl: vom Parkplatz ist dieser Baum zu sehen...
©: www.europe-sightseeing.com

Die Wanderung startet beim Parkplatz unterhalb der Straßenkreuzung ER 110/ER 208. Dort lässt sich eine kleine Levada erkennen, welcher der Wanderer nach Norden – also entgegen ihrer Laufrichtung – in Richtung einer unscheinbaren Hügelkuppe folgt. Nach etwa 20 Minuten ist eine Fichtenschonung erreicht, die dem Wanderer Schatten bietet. Einige Minuten später ist die Hochebene mit ihren kargen und weiten Flächen erreicht. Die Grillstellen und Picknickplätze werden am Wochenende übrigens gern von den Einheimischen frequentiert.

Die Levadarinne endet schließlich an einem viereckigen Wasserbecken. Von hier aus führt der Weg durch ein Farnfeld weiter. Von hier aus lässt sich schon ein weißes Vermessungszeichen erkennen, welches den Gipfel des Ruivo do Paul markiert.

Kurze Levadawanderung zum Pico Ruivo do Paúl
Kurze Levadawanderung zum Pico Ruivo do Paúl
©: www.europe-sightseeing.com

Schon kurz unter dem Gipfel öffnet sich der Blick nach Osten hin, wo die Rotorreihen eines Windkraftwerks die Landschaft prägen. Einen Eindruck von den Ausmaßen der Hochfläche erhalten die Wanderer allerdings erst vom Gipfelplateu aus: Während im Osten das zentrale Bergmassiv das Panorama dominiert, liegen im Norden und Süden gewissermaßen die Weiten des Atlantiks zu Füßen des Wanderers.

Der Wanderer kehrt auf demselben Weg zum Ausgangspunkt zurück. Alternativ kann er auch auf den weiter östlich gelegenen Steigspuren absteigen und den Parkplatz über die Zufahrtsstraße zum Forsthaus Estanquinhos erreichen.

Kurze Levadawanderung zum Pico Ruivo do Paúl
Kurze Levadawanderung zum Pico Ruivo do Paúl: im Hintergrund der "Aufstieg" zum Pico Ruivo do Paúl
©: www.europe-sightseeing.com

Kurze Levadawanderung zum Pico Ruivo do Paúl
Kurze Levadawanderung zum Pico Ruivo do Paúl
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Kurze Levadawanderung zum Pico Ruivo do Paúl
Aufstieg zum Pico Ruivo do Paúl
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Kurze Levadawanderung zum Pico Ruivo do Paúl
Tolle Aussicht vom Pico Ruivo do Paúl. Hinter dem Wäldchen (ungefähr etwas rechts der Bildmitte) liegt
der Parkplatz von woher die Wanderung begonnen wurde. ©: www.europe-sightseeing.com

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Wanderung am Fuße des Berg Fanals vorbei an Lorbeerbäumen hin zu Madeiras letztem Kratersee.
Wanderung am Fuße des Berg Fanals vorbei an Lorbeerbäumen
hin zu Madeiras letztem Kratersee. ©: www.europe-sightseeing.com

Auf den Berg Fanal

Die vier Kilometer lange Wanderung auf den Berg Fanal, die Wanderer überwinden dabei insgesamt 100 Höhenmeter. Vorsicht ist lediglich bei Nebel geboten, weil es dann zu Schwierigkeiten mit der Orientierung kommen kann.

Die Wanderung startet auf dem Parkplatz unterhalb der Forststation Fanal, von wo aus der Weg von alten Lorbeerbäumen gesäumt wird. Größtenteils setzen sich die Lorbeerwälder Madeiras aus vier verschiedenen Baumarten zusammen. Den weitaus größten Anteil haben der Azorische und der Kanarische Lorbeer, welche auch auf den benachbarten Inselgruppen verbreitet sind. Am seltensten ist der sogenannte Madeira Mahagoni. Der Grund: Das rötliche Holz dieses Baumes wurde einst sehr gerne verarbeitet.


Wanderung am Fuße des Berg Fanals vorbei an Lorbeerbäumen hin zu Madeiras letztem Kratersee.
Wanderung am Fuße des Berg Fanals vorbei an Lorbeerbäumen
hin zu Madeiras letztem Kratersee. ©: www.europe-sightseeing.com

Wanderung am Fuße des Berg Fanals vorbei an Lorbeerbäumen hin zu Madeiras letztem Kratersee.
Wanderung am Fuße des Berg Fanals vorbei an Lorbeerbäumen
hin zu Madeiras letztem Kratersee. ©: www.europe-sightseeing.com


Wanderung am Fuße des Berg Fanals vorbei an Lorbeerbäumen hin zu Madeiras letztem Kratersee.
Wanderung am Fuße des Berg Fanals vorbei an Lorbeerbäumen
hin zu Madeiras letztem Kratersee. ©: www.europe-sightseeing.com

Die Wanderer marschieren links am Grillplatz vorbei und über die Weideflächen entlang der Zäune in Richtung Nordwesten. Hier erreichen sie eine Mulde, in welcher sich Madeiras letzter natürlicher Kratersee befindet. Einst gab es mehrere dieser nahezu kreisrunden Seen, diese wurden jedoch oft zugeschüttet oder zu Löschwasserteichen umfunktioniert oder anderweitig umgebaut.

Von hier aus halten sich die Wanderer nach rechts und erreichen eine gut festgetretene Erdpiste, welche von der Forststation aus weiterführt.

Wanderung am Fuße des Berg Fanals vorbei an Lorbeerbäumen hin zu Madeiras letztem Kratersee.
Wanderung am Fuße des Berg Fanals vorbei an Lorbeerbäumen
hin zu Madeiras letztem Kratersee. ©: www.europe-sightseeing.com

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Die Levadas am Encumeadapass entdecken

Levadawanderung am Encumeadapass
Levadawanderung am Encumeadapass
©: www.europe-sightseeing.com

Landschaftlich äußerst abwechslungsreich präsentiert sich diese zehn Kilometer lange Levadawanderung am Encumeadapass, bei der keine Höhenmeter zu überwinden sind. Die Wanderer sollten wegen einer Tunneldurchquerung lediglich eine Taschenlampe mitnehmen.

Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der Parkplatz an der Encumeadapasshöhe. Von hier aus führen mehrere Stufen zur Levada do Norte, wo den Wanderer ein farbenprächtiges Blütenmeer erwartet. Nach etwa 15 Minuten ist ein Tunnel erreicht, an welchem sich die Levada es Rabacas mit der Levada do Norte, welche durch den Tunnel fließt, vereinigt.

Der Marsch durch den Tunnel dauert etwa zehn Minuten. An Ende des Tunnels erwartet die Wanderer eine gänzlich veränderte Landschaft. Nun führt der Weg weiter durch einen urwüchsigen Lorbeerwald. Schon bald ist ein zweiter Tunnel erreicht, die Wanderer kehren hier aber um und folgen vom Zusammenfluss der Levadas nun der Levada das Rabacas.

Levadawanderung am Encumeadapass
Levadawanderung am Encumeadapass
©: www.europe-sightseeing.com

Levadawanderung am Encumeadapass
Levadawanderung am Encumeadapass
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Levadawanderung am Encumeadapass
Levadawanderung am Encumeadapass
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Dieser Weg verläuft entlang der Kuppe des Pico Fledondo. Die Wanderer marschieren über eine immer karger werdende Gebirgslandschaft zu den Hängen des Crista de Galo. Die Wanderer erreichen schließlich ein verfallenes Haus, hinter welchem ein schluchtartiges Seitental abzweigt. Nach einer kurzen Strecke mündet die Levada in einen Tunnel. An dieser Stelle kehren die Wanderer um und marschieren zurück zum Encumeadapass.

Diese Bilder wurden im April aufgenommen - etwas zu früh um die ganze Blütenpracht, die sich 1-2 Monate später am Wegesrand zeigen wird zu genießen.

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Levadas über Ponta do Sol
Levadas über Ponta do Sol
©: www.europe-sightseeing.com

Die Levadas über Ponta do Sol

Auf dieser 9,5 Kilometer langen Tour marschieren die Wanderer entlang zweier Levadas unter anderem durch ein enges Tal im Süden der Insel.

Levadas über Ponta do Sol
Levadas über Ponta do Sol
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Die Wanderung beginnt im Ortsteil Lombada, etwa zwei Kilometer oberhalb des Hauptortes von Porta do Sol. Gegenüber der Schule, die in einem früheren Landhaus untergebracht ist, befindet sich die Kapelle Espirito Santo, wo die Wanderung beginnt. Hinter dem Sakralgebäude gelangen die Wanderer durch ein eisernes Tor zur Levado do Moinho, welcher sie landeinwärts durch die vielgestaltige Terrassenlandschaft folgen.

Nach etwa einer Stunde ist ein dunkles Seitental, welchem ein Bergbach entspringt, erreicht, wenig später führt Kurz nach diesem Punkt zweigt ein Pfad ab, der hinauf zur Levada Nova hinauf führt. Diese ist nach einem etwa zehnminütigen, äußerst steilen Aufstieg erreicht.

Die Wanderer können hier nach links einen kurzen Abstecher zur Levadaquelle machen, bevor sie dieser talauswärts folgen.

Der spektakulärste Teil dieser Wanderung ist bald erreicht. Denn der vorher passierte Bergbach präsentiert sich hier im selben Seitental als Wasserfall, den die Wanderer unterqueren müssen.


Levadas über Ponta do Sol
Levadas über Ponta do Sol
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Levadas über Ponta do Sol
Levadas über Ponta do Sol
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Levadas über Ponta do Sol
Levadas über Ponta do Sol
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Levadas über Ponta do Sol
Levadas über Ponta do Sol
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Durch einen Tunnel und auf der Levadamauer geht es schließlich weiter, bis die ersten oberhalb von Lombada gelegenen Häuser erreicht sind. Von der Levadamauer aus führt eine Treppe hinunter auf eine Asphalt-Straße, auf welcher die Wanderer zur Kapelle zurückkehren.

Levadas über Ponta do Sol
Levadas über Ponta do Sol
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Levadas über Ponta do Sol
Levadas über Ponta do Sol
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Levadas über Ponta do Sol
Levadas über Ponta do Sol
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