Sehenswürdigkeiten auf Fehmarn

Alversteen

Etwa 5.500 Jahre alt ist die Megalithanlage Alversteen im Südosten von Fehmarn. Erhalten blieben von dieser Grabanlage ein Deckstein sowie vier Tragsteine an den Längsseiten. Der Erdhügel, der die Steine bedeckte, wurde wie bei den anderen Megalithgräbern abgetragen. Der Alversteen steht fast direkt am Strand an einem leicht erhöhten Standort. Erhalten blieb der Alversteen, weil er einst den Schiffen bei ihrer Einfahrt in den Fehrmansund als Orientierungspunkt diente.

Burg Glambeck

Im Süden, auf der Halbinsel Burgtiefe, steht die mittelalterliche Burg Glambek. Der dänische König Waldemar II. ließ sie anno 1210 errichten. Bis Burg Glambek während des 30jährigen Krieges bis auf wenige Überreste zerstört wurde, war sie der wichtigste Schauplatz der Inselgeschichte. Der Grund dafür waren die ständigen Streitigkeiten zwischen den dänischen Königen und den Holsteiner Grafen. Das Ende der Burg kam 1628, als der Dänenkönig Christian IV. sie wieder aus den Händen des Deutschen Reiches reißen wollte. In den folgenden Jahren wurden die Backsteine der Burg anderweitig verbaut, während diese vom Flugsand begraben wurde. Erst 1872 legte ein Hochwasser Burg Glambek wieder frei, ab 1908 wurde sie professionell freigelegt.

Fehmarnsundbrücke
Quelle: pixelio.de      Fotograf: Rasmus


Die Fehmanrsundbrücke

Die Fehmarnsundbrücke trägt den Beinamen "größter Kleiderbügel der Welt" und verbindet die Insel mit dem Festland. Die 963 Meter lange Eisenbahn- und Straßenbrücke wurde 1963 vollendet. Die Fehmahrnsundbrücke führt nach Großenbode und überspannt den Fehmarnsund zwischen der Kieler und der Mecklenburger Bucht. Die ältesten Planungen für eine Brücke nach Fehmarn reichen bis ins Jahr 1912 zurück. Der erste Versuch eines Brückenbaus scheiterte aber am Zweiten Weltkrieg.

St.-Jürgen-Kapelle

Auf einem Fundament aus Findlingen wurde der gotische Backsteinbau der St.-Jürgen-Kapelle in Burg auf Fehmarn errichtet. Diese Kapelle gehörte ursprünglich zu einem Siechenhaus, in dem Aussätzige und Pestkranke behandelt wurden. Während des 17. Jahrhunderts wurden nahe der Burg auf einem Platz Hexen verbrannt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kapelle auch als Pferdestall und Waffenarsenal genutzt. Sehenswert ist das Sakramentshäuschen, das aus dem 13. Jahrhundert stammt, aber auch die Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert.

Die Kirche St. Nikolai

Neben der Petrikirche, die in Landkirchen steht, ist die Kirche St. Nikolai das älteste Gotteshaus auf der Insel Fehmarn. St. Nikolai wurde vermutlich ab 1230 errichtet, weshalb die Kirche in ihrem ältesten Teil Stilelemente aus Romantik und Gotik in sich vereint. Weitere Bauabschnitte erfolgten im 15. und frühen 26. Jahrhundert. Zu den sehenswerten Details in der Kirche St. Nikolai gehört die sogenannte Mondsichelmadonna, die zu Beginn des 16. Jahrhunderts gefertigt wurde.

Leuchtturm Flügge

Im Südwesten der Insel Fehmarn steht der Leuchtturm Flügge, der baugleich mit dem Neulander Leuchtturm ist. Der Leuchtturm Flügge musste 2009 saniert werden und ist seit dem Herbst 2010 wieder in seinem ursprünglichen Zustand zu sehen.

Leuchtturm Marienleuchte

Der Leuchtturm Marienleuchte steht im Nordosten der Insel Fehmarn in der Nähe des Fährbahnhofs Puttgarden. Erbaut wurde der Leuchtturm Marienleuchte als Ersatz für den alten Turm, der zu Beginn der 1830er Jahre unter der Herrschaft der Dänen errichtet wurde. Weil der alte Leuchtturm wegen des höheren Verkehrsaufkommens nicht mehr ausreichte, wurde der Leuchtturm Marienleuchte in dessen Nähe erbaut.

Leuchtturm Strukkamphuk

Der Leuchtturm Strukkamphuk steht westlich der Fehmarnsundbrücke. Erreichbar ist er nur zu Fuß und Besucher können ihn nur von außen betrachten. Das erste Leuchtfeuer, das an dieser Stelle 1872 errichtet wurde, befand sich auf einem hölzernen Gerüst. Das Laternenhaus, 1896 errichtet, wurde schließlich 1935 durch den heutigen Turm aus Beton ersetzt.

Der Leuchtturm Westermarkelsdorf

Der Leuchtturm Westermarkelsdorf, er wird auch Leuchtturm am Hakenorth genannt, steht im Nordwesten von Fehmarnsdorf.

Der denkmalgeschützte Leuchtturm weist Schiffen den Weg in den Fehmarnbelt. Ursprünglich war der aus Backstein gebaute Turm etwa zehn Meter hoch, 1902 wurde er auf fast 18 Meter erhöht,

Die Petrikirche in Landkirchen

Vermutlich wurde die Petrikirche in Landkirchen um 1230 errichtet. Sie gilt neben der Buger St. Nikolai-Kirche als ältestes Gotteshaus der Insel. Zum Interieur der Kirche gehört der Landesblock. Dabei handelt es sich um eine Truhe, die im 13. Jahrhundert aus dem Holz einer Eiche gefertigt worden sein soll. Die Landschaft Fehmarn bewahrte hier bis 1867 Siegel und wichtige Urkunden auf. Sehenswert sind außerdem der Altar, die Kanzel und das achteckige Taufbecken, die aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts stammen.

Die St. Johanniskirche

Im 13. Jahrhundert wurde die St. Johanniskirche in Petersdorf auf Fehmarn erbaut. Weil der Kirchturn der St. Johanniskirche mit 60 Metern, diente er lange Zeit als Landmarke für Schiffe. Der Altaraufsatz der St, Johanniskirche stammt aus dem Ende des 14. Jahrhunderts. Das Sakramentshaus, das in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtet wurde, zeigt das Christuskind sitzend auf einem Kissen.

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