Vaduz
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Vaduz

Vaduz - Festungsanlage vom Schloss Vaduz
Quelle: pixelio.de Fotograf: Horst Schröder
Einmal im Leben sich fühlen wie ein Fürst. Im Fürstentum Liechtenstein ist das möglich. Im Herzen Europas, zwischen Schweiz und Österreich liegt der Ort der Gegensätze und der Offenbarungen. Da trifft Tradition auf Modernes, Idylle auf Action und Geschichte auf Lifestyle. Sie treffen nicht nur aufeinander, sie ergänzen sich auch wie an kaum einer anderen Stelle auf dieser Welt. Liechtenstein hat ungefähr 36 200 Einwohner. 5200 davon leben in der Hauptstadt Vaduz. Schneebedeckte Berge gehören genauso in diese Welt wie grüne Täler und Landschaft, Landschaft, Landschaft. Eine besondere Atmosphäre, geprägt von einer sehr eindrucksvollen Gebirgswelt und reizenden Dörfern und Städten mit lebendiger Kultur und Weltoffenheit. Die Landessprache ist Deutsch.
Egal zu welcher Jahreszeit – eine erholsame Zeit ist hier sicher. Man kann biken, wandern, bergsteigen, schwimmen, golfen, … entspannen, die Seele baumeln lassen und Wintersportlern eh. Mit dem ersten Schnee verwandelt sich Liechtenstein in ein Winterparadies. Ski- und Langlauf, Rodeln und Schlittschuhlaufen bieten besonders für Familien ein abwechslungsreiches Erlebnisgeschehen.
1150 wird Vaduz erstmals urkundlich erwähnt. Es ist nicht klar, ob der Name romanische Wurzeln hat und von den lateinischen Worten „aquaeductus“ oder „avadutg“, was so viel wie „Wasserleitung“ bedeutet hervorgeht, oder aber von „Valdutsch“ dem lateinischen Wort „Vallis“ für „Tal“ und dem althochdeutschen „diutisk“ für „Deutsch“ abstammt. Nach neueren Forschungen wird davon ausgegangen, dass Vaduz nicht im zwölften, sondern wahrscheinlicher im vierzehnten Jahrhundert entstand und auf die Grafen von Werdenberg zurückgeht. Dass Schloss Vaduz, Regierungssitz der späteren Landesherren wurde um 1300 erbaut. 1342 entstand die Grafschaft Vaduz durch die Teilung des sarganisch-werdenbergischen Bezirks. 1592 erhielt Vaduz das Marktrecht durch Kaiser Rudolf II. 1712 erwarb Fürst Johann Adam von Liechtenstein die Grafschaft Vaduz, die 1719 von Kaiser Karl VI. mit der Herrschaft Schellenberg vereinigt und zum Reichsfürstentum Liechtenstein, mit Vaduz als Hauptort wurde. Seit 1939 ist Schloss Vaduz der Wohnsitz der Fürsten von und zu Liechtenstein
Vaduz ist ein regelrechter Bildungsstandort. Vom Kindergarten bis zur Universität sind alle Schulstufen vertreten. Großzügige Sportanlagen wie auch kulturelle Angebote im In- und Outdoorbereich erfüllen jeden Anspruch. Einen Steinwurf vom Zentrum entfernt, quasi vor der Wohnungstür, beginnt eine unvergleichliche Naturlandschaft.
Raum für Kultur! In der Fußgängerzone Städtle laden Skulpturen bekannter Künstler zum Anschauen ein. Die kulturelle Vielfalt spiegelt sich auch in den zahlreichen Museen die Vaduz zu bieten hat.
nach obenMuseen in Vaduz
Kunstmuseum Liechtenstein
Im Zentrum von Vaduz steht das Kunstmuseum Liechtenstein. Ein schwarzes, architektonisches Wunderwerk das futuristisch anmutet. Der Bau aus Basaltgestein und farbigem Flusskies gilt als größter Kunststein der Welt. Im Innern verteilen sich Kunstwerke verschiedener Natur auf 1750 Quadratmetern. Die Sammlung des staatlichen Ausstellungshauses beinhaltet internationale, moderne und zeitgenössische Kunst.
Werke aus eigenen Beständen, aber auch Wechselausstellungen, hauptsächlich zur Kunst seit 1900, sind vertreten. Ein Highlight sind die Sammlungen des Fürsten von Liechtenstein mit ihren Themenausstellungen. Das Museum wurzelt in der Liechtensteinischen Staatlichen Kunstsammlung, die 1968 gegründet wurde. Seit dem Sommer 2000 findet man es in einem neu erbauten Gebäude in Vaduz.
Liechtensteinisches Landesmuseum
1954 eröffnete der Historische Verein im Obergeschoss der Landesbank das Liechtensteinische Landesmuseum. Das Museum zog 1972 in die restaurierte einstige fürstliche Taverne. Im selben Jahr richtete das Land eine öffentlich-rechtliche Stiftung als Trägerschaft ein. Seit Wegen extremer Bauschäden war das Landesmuseum im Jahr 1991 geschlossen. Von 1999 bis 2003 wurde es erneuert und erweitert. Im November 2003 wurde dann die Neueröffnung gefeiert. Mit einer Dauerausstellung zur Kultur- und Naturgeschichte Liechtensteins und zwei Sonderausstellungen wurde die Eröffnungsfeier abgerundet. Das Landesmuseum sammelt, erforscht und erhält natur- und kulturgeschichtliche Objekte der Liechtensteiner Geschichte. In den 42 Ausstellungsräumen lässt sich liechtensteinisches Kulturgut betrachten.
Eine thematische Dauerausstellung gliedert sich in folgende sechs Schwerpunkte: 1.) Siedeln: inhaltlicher Schwerpunkt Archäologie 2.) Schützen: Mittelalter 3.) Herrschen: Neuzeit 4.) Feiern: Volkskunde 5.) Schaffen: 19. bis 21. Jahrhundert 6.) Nutzen: Naturgeschichte Sonderausstellungen ergänzen das Programm. Als Außenstelle verwaltet das Landesmuseum das historische Biedermann-Haus in Schellenberg seit 1994. Dort kann man die alte landwirtschaftliche Kultur und Lebensart Liechtensteins betrachten. Das, am Landesmuseum angeschlossen, Postmuseum ist für viele Besucher Liechtensteins eine beliebte Attraktion. Im Postmuseum werden liechtensteinische Briefmarken-Raritäten sowie historische Dokumente, Geräte und Einrichtungen zur Postgeschichte und Sonderausstellungen ausgestellt.
Ski-und Wintersportmuseum
Ausrüstung und Dokumentation der Ski-Geschichte vom Anfang bis heute ist Inhalt eines der größten und schönsten Wintersportmuseen der Welt. Mit der Aufnahme in die Gruppe der „FIS-Skimuseen“ bekam die Sammlung von Gründer Noldi Beck eine hohe Auszeichnung. Über 100 Jahre Ski-Geschichte sind hier zu bestaunen. Es begann mit ein paar Ski-Bindungen aus den sechziger Jahren und entwickelte sich zu einer einzigartigen Wintersportsammlung, die den Werdegang des Ski-Sports in Europa vollständig dokumentiert. Ausgestellt sind zum Beispiel die 58er WM-Skier von Toni Sailer und Hanni Wenzels Olympia-Ausrüstung von 1980.
nach obenSchloss Vaduz
Wahrzeichen Luxemburgs und Highlight jeder Reise nach Vaduz, ist das Schloss der liechtensteinischen Hauptstadt. Es thront auf einem Felsplateau über Vaduz und ist von fast allen Plätzen der Stadt aus zu sehen. Vom „Städtle“ führt ein Spazierweg zum Schloss hinauf. Das "Känzile", eine kleine Plattform bei der Einmündung des Wegs in die Schlossstraße, ist schon wegen des wundervollen Ausblicks auf Vaduz den Aufstieg wert.
Zum ersten Mal schriftlich erwähnt wird Schloss Vaduz 1322, als das Bauwerk samt Land und Leuten für 400 Silber Mark an Vogt Ulrich von Matsch verpfändet wurde. Die Freiherren von Brandis waren von 1416 bis 1507 im Besitz der Burg. 1499 brannten Eidgenossen sie im Engadiner Krieg nieder. Ludwig von Brandis sorgte später für den Wiederaufbau. 1507 bis 1613 waren die Grafen von Sulz Herren der Burg und danach die Grafenfamilie von Hohenems. Ab 1712 gehörte sie den Fürsten von Liechtenstein. Das Haus diente als Vogtei und auch als Militärkaserne.
Fürst Johann II. von Liechtenstein ließ das ziemliche verfallene Gebäude von 1905 bis 1912 wieder herrichten. Franz Josef II. ließ es schließlich ausbauen und zog 1939 mit Familie in das Schloss ein. Noch heute wird es von dem Landesfürsten bewohnt und kann darum nicht von Innen besichtigt werden.
nach obenVaduz
Kathedrale St. Florin
Als 1342 die Grafschaft Vaduz gegründet wurde, wurde die Florinskapelle zur gräflichen Eigenkirche. Mit Erwerb der Grafschaft auf die Fürsten von und zu Liechtenstein, gingen 1712 auch die Patronatsrechte über. Es wird vermutet, dass eine Kapelle schon im damaligen Mittelalter entstand, erwähnt wird sie aber erstmals 1375. Die Kapelle, die zeitweise auch Grabstelle der Landesherren aus den Familien der Grafen von Werdenberg, von Sulz, von Hohenems und von Brandis war, wurde mehrfach vergrößert und renoviert.
1602 wurde sie neu geweiht. Von 1844 an ist der Friedhof südöstlich von der Kirche zur allgemeinen Nutzung geöffnet. Seit dem siebzehnten Jahrhundert war Dieser der gräflichen Familie und ihren Hausangestellten zugeteilt. Im Jahre 1860 entschied man sich für einen Neubau der Kirche. Der Bau wurde 1868, parallel zur Südflucht der alten Kapelle, begonnen. Gebaut wurde nach den Plänen von Friedrich von Schmidt und unter der Leitung des Architekten Ignaz von Bank. Grundsteinlegung war am 17. August 1869, Richtfest am 18. Juni 1870. 1872 wurden der alte Turm und die Sakristei abgerissen und 1873 wurde Vaduz zur selbständigen Pfarrei mit eigener Kirche.
Nach dem Kollaps der österreichisch-ungarischen Monarchie mussten die liechtensteinischen Fürsten ihre Schlösser in Eisgrub und Feldsberg verlassen. Vaduz wurde zur Residenz und es wurde notwendig, eine neue Familiengrabstätte zu errichten. 1960 wurde die Fürstliche Gruft bei St. Florin fertig gestellt. Die Fürstengruft befindet sich rechts neben der Kathedrale. Neben Mitgliedern der liechtensteinischen Fürstenfamilie sind hier auch die Fürstin Georgina von Wilczek (1921-1989) und ihr Ehemann Fürst Franz Josef II. (1906-1989) beigesetzt. Patron der Kirche ist St. Florin (Florinus), der im siebten Jahrhundert lebte und aus Matsch im Vintschga stammte. Am 2. Dezember 1997 richtete der damalige Papst Johannis Paul II. das Erzbistum Vaduz neu ein und ernannte Wolfgang Haas zum ersten Erzbischof.
So wurde aus der einfachen Pfarrkirche St. Florin eine Kathedrale. Zu bewundern gibt es in dem Gotteshaus zahlreiche Schätze. Unter anderem eine 47 Zentimeter hohe Büste des heiligen Florin aus dem Jahr 1520.Die barocken Wandfiguren von Petrus und Paulus neben dem Hochaltar, Christus als Weltenherrscher in der Seitenkapelle, Maria unter dem Kreuz und Johannes wurden wohl um 1670 herum für die ehemalige Florinskapelle hergestellt. Der Hochaltar mit Statuen der Evangelisten wurde 1873 von Josef Leimer in Wien geschaffen.
Die Kirchenorgel entstand 1872 bis 1874 nach Plänen des Komponisten Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901) in der Firma Steinmeyer in Oettingen in Bayern. 1947 wurde sie umgebaut und erweitert und 1979 erneut renoviert. Graßmayer aus Feldkirch lieferte 1873 die Glocken: Johannes-Glocke (2442 kg), Muttergottes-Glocke (1288 kg), Lucius-Glocke (734 kg) und Florinsglocke (302 kg). 1965 lieferte Firma Eschmann aus Wil zwei weitere Glocken, die Dreifaltigkeitsglocke (6190 kg) und die Engel-Glocke (736 kg).
nach obenDas rote Haus
Das Rote Haus ist eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten, die die Liechtensteiner Hauptstadt Vaduz im Oberdorf zu bieten hat. Es handelt sich dabei um einen Treppengiebelbau aus dem späteren Mittelalter.
Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde es im Jahr 1338. Die sehr reiche Familie Vaistli, die ursprünglich aus Nüziders im Raum Voralberg stammte und zu den Dienstmannen der Grafen von Vaduz-Werdenberg gehörte, erwarb das Gebäude 1525 vom Kloster St. Johann im Thurtal. Zu dem Gebäude gehört ein Weinberg der noch heute nach den damaligen Begebenheiten „Abtswingert“ genannt wird. Auch ein Torkel, in dem noch bis 1989 Wein gekeltert wurde, gehört zu dem Komplex. Der Torkel, in dem sich immer noch der Torkelbaum, die Weinpresse befindet, stammt aus dem siebzehnten Jahrhundert.
1807 ging das Rote Haus dann in den Besitz der Familie Rheinberger über. Von 1902 bis 1904 baute der Architekt Egon Rheinberger den imposanten Turm an das Haus an. Der Turm ist weithin zu sehen und macht das Gebäude zu einem der markantesten Anziehungspunkte der Stadt. Das rote Haus ist heute in Privatbesitz und kann deshalb leider nicht von Innen besichtigt werden, aber auch von außen betrachtet gibt es ein eindrucksvolles Bild ab.
nach obenWanderwege, Mountainbikerouten, Skulpturen und Monumente
Skulpturen und Monumente
Vaduz ist übersät mit Skulpturen und Monumenten. Da steht zum Beispiel neben dem Rathaus eine Büste aus Bronze von Fürst Franz Josef II. Sie wurde 2006 von der Gemeinde Vaduz bei dem Niederländer Kees Verkade in Auftrag gegeben. Anlass war der hundertste Geburtstag von Franz Josef II., dem ersten regierenden Fürsten mit Wohnsitz in Liechtenstein. Er war sehr beliebt und machte Liechtenstein zum modernen Staat mit Schwerpunkt auf Industrie und Dienstleistung.
Vor dem Rathaus stehen drei Stelen, die aus südafrikanischem Granit gefertigt sind. „ka“, das ägyptische Zeichen und Symbol für ewiges Leben gab ihre Form vor. Die Skulptur ist offen und reflektiert alles, was ein Abbild hat und soll auf die Offenheit zwischen Liechtenstein, Österreich und der Schweiz hinweisen. Erschaffen hat das Kunstwerk der Schweizer Christian Megert, der für seine Arbeiten 1976 an den Lehrstuhl für die "Integration von Bildender Kunst und Architektur" an die Kunstakademie Düsseldorf gerufen wurde.
Erlebniswege, Lehrpfade und Freizeit
Eine idyllische Bergwelt lockt mit interessanten Themen und Lehrpfaden. In Liechtenstein gibt es über 400 Kilometern Wanderwege in einer der abwechslungsreichsten Gebirgslandschaften der Alpen. Sie führen bis auf eine Höhe von 2600 Meter. Verschiedenste Touren für Mountainbiker, Wanderer, Bergsteiger und Naturliebhaber sind im Angebot.
Die Triesenbergtour für konditionsstarke Mountainbiker verläuft vom Zentrum hoch zum Schloss Vaduz und führt dann über die Triesenberger Weiler Fromahus, Rotaboda, Masescha und Gaflei bis zum Maiensäss Silum auf ca. 1400 Meter Höhe. Die Abfahrt führt über Gnalp, die Weiler Lavadina, Steinort und dann durch den Wald nach Triesen. Von dort wieder zurück nach Vaduz.
Eine schöne Wandertour führt von der Residenz durch den fürstlichen Wald nach Triesenberg. Vorbei am Schloss Vaduz geht es durch den Wald. Eine wunderbare Aussicht ins Tal und auf die Schweizer Berge verzaubert.
Der Erlebnisweg "Mit Goethe durch Vaduz" vermittelt allerhand Wissenswertes. Ein Audioguide ist bei Liechtenstein Tourismus erhältlich Er begleitet den Besucher auf einer 17 Stationen umfassenden Tour. Ein Bienenlehrpfad, ein Walderlebnispfad, ein Weinlehrpfad, viele Parkanlagen und Gärten, Sportanlagen, Kinder-Erlebniswelten, Spielplätze, Minigolf und das Erlebnisbad Mühleholz bieten alles an Freizeitaktivitäten an, was das Herz begehrt.
nach obenVaduz
Unterkunft, Shopping und Nachtleben
Shopping
In Vaduz gibt es eine Vielzahl von Läden für den täglichen Gebrauch, Fachgeschäften und Boutiquen mit großem Sortiment. Sämtliche Geschäfte sind Dank zentrumsnaher Parkplätze gut fußläufig erreichbar.
In der Adventszeit sind die Geschäfte auch sonntags geöffnet. St. Nikolaus kommt auf Besuch und verteilt kleine Geschenke, die Christkindlpost steht für Wunschzettel bereit, Karussell- und Zugfahrten, Weihnachtsmärchen und Musik entführen in eine wunderschöne Weihnachtswelt.
Seit dem Mittelalter ist die Ortschaft Vaduz eine Marktgemeinde. Der Markt wurde im achtzehnten Jahrhundert mehrmals wiederbelebt und vergrößert. Ab 1802 bis Ende des neunzehnten Jahrhunderts wurden immer wieder Wochenmärkte abgehalten. Heute finden in Vaduz drei Märkte unterschiedlicher Art statt. Das wäre einmal der Jahrmarkt, der Bauernmarkt und der, überall beliebte, Weihnachtsmarkt. Während der Jahrmarkt und der Weihnachtsmarkt jeweils nur einmal im Jahr stattfinden, kann man den Bauernmarkt von Ende April bis Ende Oktober einmal im Monat auf dem Rathausplatz besuchen.
Nachtleben
Vaduz mit seinen Ausgehmöglichkeiten überzeugt durch Vielseitigkeit, Geselligkeit und außerordentliche Gastlichkeit mit dem Charme einer toleranten und besonderen Stadt. Am Vaduzer Hauptplatz laden zahlreiche Cafés und Restaurants mit vielseitiger Küche zu annehmbaren Preisen zum Verweilen ein. Eine Partystadt ist Vaduz nicht, wer aber die Nacht zum Tag machen möchte findet vom Nobelrestaurant über die Bar/ Lounge bis zum Pub mit interessanten Namen wie „Blue Lounge Bar“, „Cafe Bar Vanini“ oder „New Castle“ alle Möglichkeiten.
Weinliebhaber kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten. Weine die Sanitas, Amor oder Cultus heißen, sind Schätze die sich hinter den Etiketten des Hause Harry Zech verstecken. Unter freiem Himmel, spielen mitten im Herzen von Vaduz Jazz- und Blues-Bands in persönlicher Atmosphäre auf. Im Hof der Liechtensteinischen Landesbank trifft man sich und genießt die Klangerlebnisse im einzigartigen Ambiente.
Beim Filmfest Vaduz finden Filmliebhaber ihr besonderes Highlight. Das sehr abwechslungsreiche Programm garantiert jeden Sommer zwei Wochen lang Romantik, Spannung und Abenteuer pur.
Hotels
Unterkünfte gibt es in Vaduz vom noblen, topmodernen Residenz Designhotel in der verkehrsfreien Fußgängerzone, bis zur Jugendherberge mit gepflegten Räumlichkeiten in ruhiger Lage und mit schönstem Ausblick. Gasthöfe, Pensionen und Bed & Breakfast liegen dazwischen. Die Jugendherberge wurde vor einigen Jahren renoviert. Sie liegt zwischen Schaan und Vaduz. Das Haus ist großzügig und hell gebaut. Und ist bestens für Familien und Seminare geeignet. Sie liegt an der Rhein-Route 2.
Das Jugendheim in Vaduz ist für Gruppen bis zu 25 Personen und Selbstverpflegung ideal. Im Sommer gibt es dort gute Wandermöglichkeiten. Sitzplätze und eine große Spielwiese direkt vor der Hütte lassen keine Langeweile aufkommen.
Unterkunft der besonderen Art ist die „Suite 13“, ein Business Loft mit 4,5 Zimmern. Es liegt direkt am Fürstenwald nur drei Minuten vom Vaduzer Zentrum entfernt und besticht durch einen großen Garten. Die „Suite 13“ ist eine ausgefallene Alternative zum Hotel.
Verkehr
Vaduz ist gut an den öffentlichen Verkehr angebunden. Die Busse der Liechtenstein Bus Anstalt verkehren regelmäßig. Alle Gemeinden Liechtensteins und auch die Nachbarorte Sargans, Sevelen und Buchs in der Schweiz wie auch Feldkirch in Österreich werden angefahren. Die Gemeinden im Rheintal sind, wie auch die Berggemeinden Planken und Triesenberg und die Ausflugsziele des Alpengebiets sehr gut zu erreichen. Von ca. 5.30 Uhr morgens bis Mitternacht verkehren die Busse regelmäßig auf den Hauptlinien. Im Zentrum von Vaduz sind genügend Parkplätze vorhanden. Sie sind an Werktagen gebührenpflichtig, wobei die erste Stunde gratis ist.
Vom dem Parkplatz Rheinpark Stadion wird ein P+R-Shuttlebus angeboten. Der Bus fährt im 10-Minuten-Takt morgens, mittags und abends. Der Bahnhof Schaan-Vaduz hat eine regionale Anbindung. Die Bahnhöfe Sargans, Buchs SG und Feldkirch verfügen über internationale Anschlüsse. Sie sind mit den öffentlichen Bussen der Liechtenstein Bus Anstalt zu erreichen. Auch die restlichen Gemeinden des Fürstentums sind mit dem öffentlichen Verkehrsnetz problemlos erreichbar.
Ein Bonbon in Vaduz ist der Citytrain. Er fährt auf den Weg zurück ins „Städtle“ durch das Mitteldorf und durch die kleine Weinberge zum Roten Haus, und von dort weiter zum Rhein-Binnendamm und zum Rheinpark Stadion. In vierzehn Sprachen erfahren die Fahrgäste während der Fahrt interessante Informationen über Liechtenstein.
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