Straßburg
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Straßburg

Straßburg
Quelle: pixelio.de Fotograf: Alexander Bartl
Im östlichen Frankreich befindet sich die Hauptstadt der Region Elsass, Straßburg. Sie ist ebenso Sitz des Regionalrates, des Regionspräfekten sowie Präfektur des Départements Bas-Rhin. Außerdem ist Straßburg mit rd. 640.000 Einwohner auch die größte Stadt von Bas-Rhin und dem Elsass. Die Geschichte der Besiedelung des Straßburger Beckens reicht bis etwa 700.000 v. Chr. zurück. Gegründet wurde die Stadt im Jahr 12 v. Chr. vom römischen Feldherrn Drusus. Er errichtete später, in der Germania superior genannten Provinz, einen militärischen Außenposten mit Namen „Argentoratum“, was so viel wie Silberburg heißt. Die heutige Stadt Straßburg liegt an der Ill, einem Fluss, der sich im ganzen Gebiet der Stadt ausbreitet.
Die historische Altstadt von Straßburg befindet sich auf der „Grande Île“, der großen Insel, die auf beiden Seiten von der Ill umflossen wird. Die im Osten befindlichen Stadtteile inklusive dem Hafen verlaufen entlang des Rheins. Wobei auf der anderen Rheinseite die deutsche Stadt Kehl beheimatet ist. Außerdem hat der „Canal de la Marne au Rhin“, der Marne-Rhein-Kanal, hier seinen Endpunkt. Straßburg ist nicht nur sozusagen die Hauptstadt Europas, was die Sitze u. a. von Europarat oder Europaparlament bestätigen, sondern zählt auch zu einer der schönsten Städte weltweit.

Europäisches Parlament
Quelle: pixelio.de Fotograf: Monika Albert
Ein Grund dafür ist das Wahrzeichen, das bekannte Straßburger Münster oder auf Französisch „La Cathédrale Notre-Dame“, mit seinem Marktplatz und den vielzähligen Fachwerkhäusern, die teilweise bis zu 5 Stockwerken hoch sind. Die „Grande Île“, die das Zentrum der Stadt darstellt, wurde aufgrund seiner bemerkenswerten und abwechslungsreichen Architektur ins Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. Eine Auszeichnung, die sich in diesem Fall auf ein ganzen Stadtzentrum bezieht. Ein Besuch in dieser schönen Stadt lohnt sich immer. Sogar für Familien mit Kindern, denn die Stadt hilft mit dem sogenannten Strasbourg-Pass, eine Menge Geld zu sparen. Für drei Tage haben Familien die Möglichkeit mit diesem Pass sowohl kostenlos als auch mit Ermäßigung viele der Sehenswürdigkeiten der Stadt anzuschauen.
nach obenDas Straßburger Münster

Straßburger Münster
Quelle: pixelio.de Fotograf: mischi43
Das Wahrzeichen der Stadt Straßburg, das Münster oder auf Französisch, „La Cathédrale Notre-Dame“ ist in der ganzen Welt berühmt. Weithin überragt der 140 m hohe Turm die Stadt mit den Portalstatuen und der, im Durchmesser 15 m großen Fensterrose an der außergewöhnlichen Hauptfassade. Das Straßburger Münster wurde in drei verschiedenen Stilrichtungen erbaut. Im Jahre 1015, während der Romanik, wurde der Grundstein gelegt und von 1235 bis 1275 im gotischen Stil weitergebaut. Der dritte Bauabschnitt erfolgte in der Zeit 1276 bis 1330 im Stil der Hochgotik.

Rosette Straßburger Münster
Quelle: pixelio.de Fotograf: Anguane

Straßburger Münster
Quelle: pixelio.de Fotograf: Anja Semling
Im Inneren des Münsters befinden sich einige Besonderheiten, wie der Engelspfeiler, die aus weißem Sandstein bestehende Kanzel, die in der Spätgotik des Jahres 1486, von Johannes Hammer angefertigt wurde. Weitere sehenswerte Objekte sind die, aus dem Mittelalter stammende, Astronomische Uhr und die Orgel von Andreas Silbermann. Er baute die Orgel mit 40 Registern und 2602 Pfeifen im Jahr 1716. Wobei das 20 m hohe, vergoldete Gehäuse bereits aus dem Jahr 1489 stammt. Sind Tag und Nacht gleichlang, kann ein geheimnisvoller „grüner Strahl“, der durch ein Fenster vom südlichen Seitenschiff bis zum Kruzifix an der Kanzel erstrahlt, beobachtet werden.
Um die, in 66 m Höhe liegende Plattform, im unvollendeten Südturm, zu erreichen, müssen 332 Stufen über eine schmale Treppe überwunden werden. Doch Vorsicht bei denen die Puste schnell aus geht, denn das Erklimmen ist mühsam und anstrengend. Dafür entschädigen die wunderschöne Aussicht auf die Altstadt und ihre engen Gassen. Das Blickfeld reicht bis in die Rheinebene, zum Schwarzwald und in die Vogesen. Direkt neben der Aussichtsplattform steht der 142 m hohe Nordturm, der allerdings nicht öffentlich ist.
nach obenPalais du Rhin – Kaiserpalast
Der Rheinpalast bzw. der Palais du Rhin wurde zwischen 1884 und 1889 gebaut. Der ehemalige Kaiserpalast gehört zu den markantesten Gebäuden der Stadt Straßburg. Am Place de la République gelegen, ist dieses Bauwerk mit seiner großen Kuppel ein Zeugnis deutscher Architektur, wie sie im späten 19. Jahrhundert üblich war. Ein Gitterzaun aus geschmiedetem Eisen fasst den weitläufigen Garten ein. An der Ecke der Rue du Maréchal Foch und Rue du Général Frère steht der nur noch teilweise erhaltene, ehemalige Marstall (Pferdestall), der einen Pferdekopf am Hauptportal zeigt.
Der Palais du Rhin wurde nach Plänen des Architekten Hermann Eggert angelegt. Der Bau des prunkvollen Palasts im Neorenaissancestil begann am 22. März 1884 zu Ehren des 87. Geburtstags von Wilhelm I. und kostete die Riesensumme von 3 Mio. Goldmark. Trotz der lauten Kritik wurde das Gebäude 1889 vom Wilhelm II. eingeweiht, der es höchstens einmal im Jahr benutzte, weil er den Stil des Palastes nicht mochte. Wilhelm II. nannte den Palais du Rhin den „Elefantenstall“, wegen der angeblichen Ähnlichkeit mit dem Elefantenhaus des Berliner Zoos. Im Laufe der Jahrzehnte wurde der Palast diversen Zwecken zugeführt.
So war es während des 1. Weltkrieges ein Lazarett. 1920 erhielt es dann seinen neuen Namen und wurde zum Sitz der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt. Der Sitz der Kommandatur der nationalsozialistischen Lokalregierung zog 1940 ein. Der Stadtbefreier, General Philippe de Hauteclocque (Leclerc) übernahm den Palast im November 1944 als sein Hauptquartier. Nachdem Engländer und Amerikaner die Stadt im August 1944 bombardierten, wurde der Palast teilweise zerstört, doch wurde mit viel Aufwand innen und außen restauriert. Heute befindet sich im Palais du Rhin neben der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt auch die Direction réginale des Affaires culturelles des Elsass.
nach obenPalais Rohan
Dieser Palast gehört zu den wichtigsten Gebäuden in Straßburg. Der Kardinal Armand-Gaston-Maximilien de Rohan-Soubise gab dem Architekten Joseph Massol den Auftrag für den Bau, der dann in der Zeit von 1731 bis 1742 errichtet wurde. Er steht an der Stelle, wo zuvor das ab 1262 erbaute Palatium, die ehemalige Residenz des Erzbischofs, stand. Einige bekannte Persönlichkeiten, wie Marie-Antoinette, Napoléon Bonaparte, Marie-Louise von Österreich oder König Charles X. haben hier Zeit verbracht.
In der Zeit von 1872 bis 1898, bis zur Einrichtung der neuen „Kaiser-Wilhelms-Universität“, diente der Palast als Hauptgebäude der kaiserlich-deutschen Universität und danach als Sitz der kaiserlichen Museen in Straßburg. Als Schmuckstück der lokalen, barocken Architektur hat seit Ende des 19. Jahrhunderts das Museum für Archäologie, für Kunstgewerbe und das Museum für schöne Künste hier die Pforten geöffnet. Die städtische Galerie „Robert Heitz“ ist in einem der Seitenflügel untergebracht. Die fürstlichen Räume der ehemaligen Erzbischöfe sind fast originalgetreu vorhanden. Die Schauräume „Grand Appartement“ zeigen auf den Fluss Ill, die Wohnräume „Petit Appartement“ zum Innenhof.
Die fast viereckige Grundfläche des Palasts, die zum Fluss Ill hin abfällt, gruppiert sich durch eine Galerie um einen in 3 Abschnitte geteilten Innenhof. Wobei sich der Haupttrakt südlich über die gesamte Gebäudebreite mit einer klassizistischen Fassade erstreckt. Die Fassadenseite, die sich zur Ill richtet, mit Flachterrasse und Gittern zeigt sich jedoch noch pompöser, wie auch das Hoftor, das sich dem Münster zuwendet. Auf jeder Seite der beiden Zimmerfluchten erstrecken sich je über die gesamte Länge des Trakts, einmal der Speisesaal und die Bibliothek, die außerdem der Schlosskapelle als Kirchenschiff dient.
nach obenDie Straßburger Altstadt

Altstadt Straßburg
Quelle: pixelio.de Fotograf: Alexander Bartl

Straßburger Altstadt
Quelle: pixelio.de Fotograf: Alexander Bartl
Den Namen „Grande Île“ erhielt die historische Altstadt von Straßburg, da sie von der Ill umflossen wird. Die Altstadt wurde 1988 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. Hier befindet sich auch das Straßburger Münster mit dem Münsterplatz, der zu den schönsten städtischen Plätzen Europas zählt. Neben der Westfassade des Münsters gruppieren sich die bis zu fünf Stockwerke hohen Fachwerkhäuser. Bezeichnend für den alemannischen Stil der Häuser, sind die fast senkrechten Dächer mit bis zu 4 Geschossen.
Am nördlichen Rand des Münsterplatzes, an der Seite des Münsters, steht das Kamerzellhaus oder „Maison Kammerzell“ mit seiner üppig geschnitzten Fassade. Dieses bürgerliche Fachwerkhaus wurde 1427 errichtet und 40 Jahre später umgebaut. Als ein Prunkstück der deutschen Spätgotik, gehört es zu einem der schönsten erhaltenen Fachwerkbauten und ist vergleichbar mit dem, 1944 verbrannten, Salzhaus in Frankfurt am Main. Heute ist in dem schönen Fachwerkhaus Hotel „Maison Kammerzell“ mit seinem 3-Sterne-Gourmet-Restaurant untergebracht, wo der Koch die deliziösesten Elsässer Spezialitäten zaubert.
Ein weiterer Anziehungspunkt für die Touristen ist das „Gerberviertel“, Französisch „Quartier des Tanneurs“, im Stadtteil La Petite France. Pittoreske kleine Gassen mit Fachwerkhäusern und ihren typischen Dachgauben verteilen sich am Ufer der Ill sowie an mehreren Kanälen. Zu Zeiten als Straßburg noch nicht in französischer Hand war, befand sich auf der „Grande Île“ ein Militärkrankenhaus, wo Soldaten mit der Geschlechtskrankheit Syphilis, spöttisch auch Franzosenkrankheit genannt, behandelt wurden. Die französischen Soldaten jedoch glaubten an die heilsamen Kräfte, der an diesem Ort wachsenden Weiden. Aus dieser Theorie heraus entwickelte sich der Namen dieses Viertels.
nach obenParc de l’Orangerie in Straßburg
Ein Bummel durch die Altstadt, das Münster mit seinem Münsterplatz und die vielen sehenswerten Häuser sind spannend, doch ebenso anstrengend. So bietet sich ein Besuch im Parc de l’Orangerie für Familien mit Kindern förmlich an. Nicht weit vom Gebäude des Europarates liegt der größte und auch älteste Park der Stadt Straßburg. Eine grüne Oase mit vielen Bäumen, hauptsächlich aus Platanen und Buchen, wie auch großflächige Wiesen bestehend. Ein Kinderspielplatz und ein kleiner Zoo, indem Störche, Affen, Luchse und andere ein Zuhause haben.
Der Park wurde bereits gegen Ende des 17. Jahrhunderts von Le Nôtre entworfen. Die 138 Orangenbäume, die nach der Französischen Revolution hier gepflanzt wurden, gaben dem schönsten Park Straßburgs seinen Namen. Napoléon ging hier mit seiner Kaiserin Josephine spazieren. Um Kaiserin Josephine die Ehre zu erweisen, wurde 1804 im Park ein Vergnügungspavillon errichtet. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde der Park umgestaltet und in einen romantisch angehauchten Englischen Garten verwandelt. Zur großen Industrie- und Gewerbeausstellung 1895 wurde die Orangerie noch einmal erweitert.
Heute lädt der 26 ha große Park mit seinen vielzähligen Bäumen, seinem Rosengarten und den bunten Blumenbeeten zum Verweilen und Spazieren ein. Die Kinder haben nicht nur Spaß mit dem kleinen Tiergehege, sondern auch im Scheunenhof mit den Haustieren. Laufen und Spielen regen natürlich den Appetit an, daher kann auch für das leibliche Wohl gesorgt werden. Dafür befindet sich im Fachwerkhaus, das einst für die Industrieausstellung gebaut wurde, das edle Restaurant „Le Bürehiesel“ oder das Mahl wird im Bowling-Restaurant direkt am See eingenommen. Wo sich nach dem Essen gleich wieder Bewegung verschafft werden kann, denn hier befindet sich ein Bootsverleih.
nach obenNachtleben in Straßburg
Straßburg ist die siebtgrößte Stadt in Frankreich mit allein drei Universitäten und anderen Hochschulen, sowie ca. 40.000 Studenten und den verschiedenen europäischen Institutionen, eine Metropole mit einem regen Innenleben. Daher ist fast selbstverständlich, dass hier auch ein buntes Treiben herrscht, wenn die Sonne erst einmal hinter dem Horizont verschwunden ist. So treffen sich die Menschen am Place du Marché oder am Place Brandt zum Café oder After-Hour-Drink in einem der vielen Straßencafés, wie dem „Café Brandt“.
Der Place du Marché befindet sich hinter dem Münster, hier ist das sogenannte Kneipenviertel von Straßburg, wo sich die Menschen im Sommer bis tief in die Nacht niederlassen, um sich zu treffen und einen netten Abend beim Plaudern zu verbringen. Doch viele treibt es auch in die Bars mit und ohne Musik und in die Diskotheken. Ein Highlight ist das „L ‘Abattoir“. Im orientalischen Flair gestaltet, wird sich auf langen Sofas niedergelassen um bei House-Musik, je nach dem vor oder nach dem Abendessen, einen Aperitif oder Schlaftrunk zu genießen. Weitere angesagte Adressen sind das „La Passerelle“ mit seiner steinernen Bar, den Tischen aus Gusseisen und seinen Kunstwerken.
Leute, die voll im Trend liegen, gehen in den „Living Room“ zu Aperitif und Tappas. Zum Sehen und gesehen werden geht der Insider ins „Les Aviateurs“, mit langer amerikanischer Bar und Postern aus der frühen Luftfahrt. Seinem Wunsch nach Kulturellem wird im Nationaltheater Straßburg nachgegangen, wo regelmäßig Stücke in deutscher Sprache aufgeführt werden. Oder ab ins Théâtre de la Choucrouterie (Kleinkunsttheater), wo der Kabarettist Roger Siffer in Französisch, Deutsch und Elsässisch seine Kunst darbietet. Zeitgenössische Kunst wird im Musée d’Art Morderne et Contemporain de Strasbourg präsentiert. Hobbyastronomen finden sich im Planetarium der Stadt Straßburg in der Rue de l’Observatoire ein.
nach obenShopping
Das Quartier nördlich bzw. westlich des Münster, mit seinen kleinen Gassen, ist das Haupteinkaufsviertel von Straßburg. Hier reiht sich ein Geschäft ans andere, wobei es rund um die „Place Kléber“ normale Geschäfte ihren Standort haben, hingegen sind die feineren Läden um die Rue de l’Outre/Place du Temple Neuf. Allerdings ist Straßburg für Schnäppchenjäger kein Ziel, aber für Qualität schon. So auch in der sogenannten Goldschmiedegasse, der Rue des Orfèvres, wo neben Souvenirs Antiquitäten, Mode, Töpferwaren wie auch Kulinarisches angeboten wird. Wer alles unter einem Dach bevorzugt, findet im „Centre Les Halles“, einem Einkaufszentrum mit ca. 130 Geschäften bestimmt das Richtige.
Auch auf dem Flohmarkt in der Rue du Vieil Hôpital, gibt es etwas, was in den eigenen vier Wänden schon lange fehlt. Ein echtes Erlebnis ist das „Lafayette“ ein traditionsreiches Warenhaus in Straßburg. Echte handbemalte Keramik aus dem Elsass, wie Krüge, Becher, Steingut oder Schalen als Alltagsgeschirr oder als Kunsthandwerk aus Terrakotta, hat die 1860 gegründete Poterie d’Alsace links des Münsters anzubieten. Etwas ganz Besonderes ist der Recto-Verso-Postkarten-Laden, der nicht nur Sammlern das Expertenherz höher schlagen lässt. Hier gibt es eine Sammlung mit rd. 100.000 Karten von überall her und aus der Region, die 1890 angefangen wurde und noch andauert. Einige Antiquariate, wie u. a. das „Gangloff“ laden Leseratten zum Durchstöbern und Schmökern alter Bücher ein.
Am Place Gutenberg kann rustikaler Wandschmuck oder Figuren aus Salzteig aus eigner Herstellung erworben werden, aber auch Uhren, Untersetzer, Küchentücher und Mützen mit Katzen-Motiven. Doch was wäre ein Besuch in Straßburg ohne den Elsässer Weißwein zu probieren. Die beste Adresse hierfür ist der mittelalterlich Weinkeller, „Cave historique des Hospices de Strasbourg“, wo der Wein noch in uralten Eichenfässern seine Reife erlangt und der älteste Weißwein aus dem Jahr 1492 noch immer genießbar ist. Neben den Verkauf von Weinen kann bei einer Führung alles Wissenswerte in Erfahrung gebracht werden, was die Vergangenheit der Gewölbe und Eichenfässer erzählen.
nach obenUnterkünfte, Restaurants und öffentlicher Verkehr

Tram in Strasbourg
Quelle: pixelio.de Fotograf: Wetterhorn
Durch den besonderen Status als „Europas Hauptstadt“ verfügt Straßburg und Umgebung über alle möglichen Unterkunftsmöglichkeiten. Angefangen vom 5-Sterne-Hotel bis zur Jugendherberge gibt es etwas für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel. So gibt es auch diverse Unterkünfte, die besonders für Behinderte geeignet sind. Ein spezielles Faltblatt „Strasbourg facile“ bietet außerdem die Möglichkeit Rundgänge mit Begleitung und ausgebildete Führer, wie z. B. für Gehörlose. Für Familien mit Kindern bietet sich der Strasbourg-Pass an. Dies ermöglicht für 3 Tage Ermäßigungen oder gratis Eintritt in vielen Einrichtungen der Stadt.
Wer gerne lecker isst, der hat die Möglichkeit sich in Straßburg so richtig durchzuschlemmen, denn die elsässischen Spezialitäten, wie u. a. das Eintopfgericht „Baeckeoffe“, welches einige Stunden im Ofen gegart wird. Oder das traditionelle „Choucroute“ (Sauerkraut), das auch mit Fisch serviert wird, sind vorzüglich. In und um Straßburg haben sich etwas 150 Restaurants etabliert, wie u. a. das „Maison Kammerzell“, einem 3-Sterne-Gourmet-Restaurant in der Altstadt. Egal, ob moderne oder herkömmliche Küche, kulinarischer Genuss ist in jedem Fall garantiert.
Etwa 20 km im Südwesten von Straßburg liegt der internationale Flughafen in Entzheim. Auch der Bahnhof in der Stadt bildet einen bedeutenden Verkehrsknotenpunkt für die französische Staatsbahn wie auch die Deutsche Bahn und die Ortenau-S-Bahn. Straßburg ist ebenso von einigen Autobahnen bzw. Schnellstraßen umgeben. Die RN4 und die A4 führen nach Paris. Über die Europabrücke ist die B28 in Kehl zu erreichen, die zur A5, der Autobahn Frankfurt-Basel führt. In der Stadt Straßburg selbst existieren neben etlichen Buslinien, 6 Straßenbahnlinien. Aufgrund seines gut ausgebauten Fahrradwegenetzes gehört Straßburg zu den radfahrerfreundlichen Städten Frankreichs. An diversen Stationen können daher für einen geringen Betrag Fahrräder ausgeliehen werden.
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