Oslo
Inhaltsverzeichnis
- Oslo
- Bygdoy – die Museenhalbinsel
- Holmenkollen – die Skisprunganlage
- Vigeland-Park – die atemberaubenden Skulpturen
- Oslo Reptilienpark
- Oslofjord
- Fotballmuseet
- Schloss und Festung Akershus
- Oslo Winter Park Tryvann
- Oslo im Regen
- Nobel Friedenszentrum
- Festivals
- Botanischer Garten Oslo
- Nordmarka naturbelassenes Gebiet
- Eisbar Oslo
- Norwegisches Museum für Magie
- Nachtleben
- Shopping
- Unterkünfte, Essen & Trinken, öffentliche Verkehrsmittel
Oslo
Die charmante Hauptstadt Norwegens vergisst man nicht, ist man einmal hier gewesen. Mit knapp 600.000 Einwohnern ist Oslo keine riesige Hauptstadt. Jedoch wer ihrem nordischen Charme verfällt, wird definitiv wiederkommen! Oslo hat Sehenswürdigkeiten für wahrlich jeden Geschmack und birgt eine Fülle von Überraschungen für diejenigen, die geduldig genug sind, die Stadt zu erkunden und sich eventuell nach alternativen Reiseführern richten, statt die üblichen Touristenrouten abzuklappern.

Oslo Fjord Quelle: pixelio.de Fotograf: Dr. Jutta Nowack
Das neue Gebäude der Norwegischen Oper, spektakulär am Wasser errichtet, erinnert an einen Eisberg oder ein futuristisches Monument. Die aufwendige Konstruktion weckt sogar das Interesse derjenigen Besucher Oslos, die sich weder für die Oper, noch für Architektur interessieren. Hier werden oft Fotosessions für berühmte Fashion-Magazine durchgeführt, weil das Gebäude eine hervorragende Kulisse bietet.
Auch den Begriff "Museum" hat die Stadt Oslo neu interpretiert. Hier gibt es eine ganze Halbinsel, Bygdoy, die, außer Villen, reichlich mit Museen bestückt ist. Wer sich für Schifffahrt interessiert, wird begeistert sein: Von Wikingerschiffen bis Kon-Tiki und Fram ist hier alles vertreten. Außerdem eignet sich die Halbinsel für lange Spaziergänge zwischen prachtvollen Villen und bietet die einmalige Möglichkeit, einen äußerst malerischen Strand für sich allein zu haben, wenn man Glück hat.
Kultkneipen gibt es hier in Hülle und Fülle (zum Beispiel das gemütliche studentische "Apoteket"), die Preise befinden sich zwar eher im Bereich zwischen "teuer" und "sehr teuer", doch lohnt sich jede ausgegebene Krone (zu beachten gilt, dass Norwegen, da nicht in der EU, eine eigene Währung hat: norwegische Kronen).
Das Unterhaltungsviertel am Hafen, Aker Brygge, belohnt einen mit dem Anblick von malerischen, winzigen Gässchen mit stilvollen Neubauten. Ein sehr trendiges Wohnviertel Oslos und eine begehrte Touristenattraktion ist das. Spektakulär ist auch der Schichtwechsel der Wache am königlichen Schloss, dort wird täglich eine Show durchgeführt, die zahlreiche Beobachter genießen.
Wer etwas für seine Allgemeinbildung tun möchte und die bildende Kunst des 20. Jahrhundert interessant findet, ist im Munch-Museum gut aufgehoben. Mit Hightech-Geräten ausgestattet, bietet es jedem Besucher eine spannende Führung durch das Leben und Wirken des Künstlers. Das berühmteste Gemälde Munchs, "Der Schrei", ist ebenfalls im Munch-Museum zu sehen. Dort erfährt man auch die spannende Geschichte eines der berühmtesten Gemälde der Welt, neben solchen Meisterwerken wie da Vincis "Mona Lisa" oder den "Sonnenblumen" von van Gogh.
nach obenBygdoy – die Museenhalbinsel

Wikingermuseum
Quelle: pixelio.de Fotograf: Swetlana K
An einem schönen Tag lohnt sich ein Besuch auf der Halbinsel Bygdoy, die von Oslos Hafen aus mit einer kleinen Fähre erreichbar ist. Unterwegs genießt man den malerischen Blick auf den Hafen und die Stadt und ist im Nu auf der Halbinsel. Hier findet man zahlreiche sehenswerte Museen, die nur wenige Minuten zu Fuß auseinanderliegen. Bygdoy selbst eignet sich hervorragend für lange Spaziergänge und bietet neugierigen Touristen nicht nur Sehenswürdigkeiten, sondern auch zahlreiche Villen und Bungalows, von denen viele ihren privaten Steg und Zugang zum Meer haben.
Das riesige Volkskunde-Freilichtmuseum (Norsk Folkemuseum) führt den Besucher durch zahlreiche Etappen der norwegischen Geschichte, illustriert die geografischen Besonderheiten des Landes und lässt einen vergessen, dass man sich im 21. Jahrhundert befindet. Wer sich für Wikinger und Schifffahrt interessiert, ist hier auf jeden Fall gut aufgehoben, kann aber auch tiefer ins Detail gehen und das Vikingskipshuset besuchen – das Wikingerschiffsmuseum. Eines der beeindruckendsten Schiffe dort wird mit dem Jahr 800 n. Chr. datiert und kann ausgiebig bestaunt werden.
Wer mehr darüber erfahren will, was für eine wichtige Rolle das Meer in der Geschichte des Königreichs Norwegen stets gespielt hat, kann das Norwegische Schifffahrtsmuseum (Norsk Sjofartsmuseum) besuchen. Hier gibt es alles, von Fischfang und Wikingern, bis zu kunstvollen Modellbooten und Öltankern. Geheimnisvolle Gegenstände aus der fernen Vergangenheit und aktuelles Filmmaterial steht hier dem Besucher zur Verfügung.

Fram, das Expeditionsschiff von Fridtjof Nansen das
speziell f?r den Aufenthalt im Packeis gebaut
Quelle: pixelio.de Fotograf: Bildpixel
In der Nähe befindet sich auch das besondere Museum der Insel, Frammuseet. Es handelt sich hier um das Polarschiff von F. Nansen und R. Amundsen, das sowohl zum Nordpol gesegelt ist, als auch in die Antarktis. Dieses Museum ist besonders sehenswert für diejenigen, die Dinge gerne hautnah erleben, statt sie bloß in Vitrinen zu bestaunen. Vitrinen gibt es hier zwar genügend, doch findet man auch zahlreiche Angebote, um das Schiff näher kennenzulernen.
Ein Besuch auf Bygdoy lässt sich am besten mit einem Spaziergang und Picknick am Strand kombinieren, dann ist man auch aufnahmefähiger für die vielen Sehenswürdigkeiten auf der Halbinsel.
nach obenHolmenkollen – die Skisprunganlage
Bei der Holmenkollen-Wintersportanlage handelt es sich um die modernste Anlage dieser Art weltweit. Es ist eine sogenannte Designer-Sprungschanze und bietet dem Betrachter einen höchst spektakulären Anblick. Das riesige Bauwerk aus Stahl und Beton ragt über Oslo und ist bei Nacht erleuchtet, damit es auch von Weitem deutlich zu sehen ist. Seit dem Sommer 2010 kann auch der dazugehörige Turm besichtigt werden. Aus der 60 m Höhe hat man einen einzigartigen Blick auf die Stadt Oslo und auf den Fjord. 2011 wird die Skisprungschanze Holmenkollen zur Schauplatz der FIS Nordischen Ski-WM.

Holmenkollen – die Skisprunganlage
Quelle: pixelio.de Fotograf: Andreas H?ne
Im Mai 2010 wurde das Skimuseum auf Holmenkollen wieder eröffnet. Hier wird man ausgiebig über die Geschichte des Skilaufens informiert und erfährt einiges über die Polarexpeditionen der berühmten Söhne Norwegens, F. Nansen und R. Amundsen. Wer sich für Olympische Spiele interessiert, wird hier reichlich Auskunft erhalten über die Winterspiele von Lillehammer von 1994 und Oslo von 1952.
Holmenkollen ist außerdem die älteste Skisprungschanze der Welt. Zwar ist vom ursprünglichen Bauwerk so gut wie nichts mehr übrig, war die Ende des 19. Jahrhunderts errichtete und durch den ersten Skisprungwettbewerb eingeweihte Anlage schon damals weltweit berühmt. Die Bauarbeiten zur Erneuerung der Skisprungschanze begannen 2008, da Oslo das Recht bekam, die Nordische Skiweltmeisterschaft zu beherbergen (die Stadt hatte mit Zakopane in Polen und Val die Fiemme in Italien konkurriert). Beim Umbau sollte das Profil des Aufsprung bloß insignifikant verändert werden. Somit liegt der K-Punkt der neuen Sprungschanze bei 117 Metern.
Erwähnenswert ist auch der Ski-Simulator, der in Holmenkollen Besuchern zur Verfügung steht. Hier kann jeder ausprobieren, wie es sich anfühlt, von der berühmten Skisprungschanze zu springen. Dies ist sicherlich ein Erlebnis, das man nicht so bald vergisst. Eine Hightech-Lösung, die früher nur von Piloten und Astronauten genutzt werden konnte. Die Kombination der Bewegungen eines Flugsimulationsgeräts zusammen mit einem sog. "Eye-View-Film" sorgen für ein atemberaubendes, extrem realistisches Erlebnis.
nach obenVigeland-Park – die atemberaubenden Skulpturen

Skulpturen im Park
Quelle: pixelio.de Fotograf: Swetlana K

Skulpturen im Park
Quelle: pixelio.de Fotograf: Uwe Wagschal
Das Gesamtkunstwerk des norwegischen Künstlers Gustav Vigeland überzeugt sogar Menschen, die bis dato nichts für Kunst übrig gehabt haben. Hier handelt es sich nämlich nicht um staubige Exponate in einem Museum, sondern um großzügig im Raum verteilte riesige Steinfiguren. Wenn man den Park der riesigen Skulpturen betritt, ist man überwältigt und fasziniert. Der Vigeland-Park ist mit seinen 32 Hektar Fläche und dem kostenlosen Eintritt ein Muss für jeden Besucher der Stadt. Mit Fotoapparat ausgestattet sollte man sich die Statuen am besten an einem sonnigen Tag anschauen, dieser Anblick lohnt sich auf jeden Fall!
Die Tier- und Menschenfiguren im Park sind so natürlich und lebensecht dargestellt, dass man tief Luft holen muss, wenn man den Park zum ersten Mal betritt. Niemand, der hier gewesen ist, wird jemals behaupten, gar nichts für Kunst übrig zu haben. Der Künstler Vigeland arbeitete an seinem Meisterwerk vierzig Jahre lang. Nicht nur sämtliche Steinfiguren, sondern auch die schmiedeeisernen Tore und die Brücke stammen von Vigeland.

Skulpturen im Park
Quelle: pixelio.de Fotograf: Bildpixel
Mehr als 200 Steinfiguren hat einer der berühmtesten Künstler Norwegens in dieser Sphäre, der Bildhauer Gustav Vigeland, in diesem malerischen Park angeordnet und dem Betrachter präsentiert. Kritiker des Künstlers behaupten, sein Werk habe etwas mit der Nazi-Ideologie zu tun, denn Vigeland habe mit den Nazis sympatisiert. Dies lässt sich nicht leugnen, jedoch sollte man seine Werke frei von Vorurteilen betrachten, denn die Steinfiguren haben keinerlei Schuld an den ideologischen Vorlieben ihres "Vaters".
Beim Besichtigen des Vigeland Parks gilt allgemein: Je mehr Fantasie man hat, desto besser! Stellt man sich vor, die Figuren erwachten zum Leben, ist bereits das halbe Drehbuch für einen Sci-Fi-Blockbaster fertig! Diese Attraktion ist wohl die billigste in Oslo, denn der Eintritt in den Park ist kostenlos und die Öffnungszeiten sind entsprechend 24 Stunden täglich. Ob in der Morgensonne oder in der Abenddämmerung, ein Besuch im Vigeland lohnt sich auf jeden Fall!
nach obenOslo Reptilienpark
Lohnenswert ist auch ein Besuch im Reptilienpark Oslo (norw. "Reptilpark Oslo"). Nichts für schwache Nerven und empfindliche Mägen, bietet diese Anlage dem neugierigen Betrachter über 100 Tierarten, von Vogelspinnen und Schwarzen Witwen (den giftigsten Spinnen der Welt, die Krimiautoren so gerne in ihre Bücher einbauen!), Echsen und Waranen bis hin zu Riesenschlangen wie dem Tigerpyton, einem Kaiman; Schildkröten und Fische sind auch vertreten – für jeden Reptilien-Fan ist hier etwas dabei. Der Park garantiert artgerechte Haltung der Tiere.
Wer sich für die kulinarischen Vorlieben von Reptilien interessiert und nicht gerade gegessen hat, sollte den Park am besten an einem Dienstag gegen 17 Uhr aufsuchen: Zu dieser Zeit werden die "Insassen" des Reptilienparks in Anwesenheit der neugierigen Besucher gefüttert. Als Futter dienen für die Schlangen Mäuse, Ratten und Kaninchen, Echsen hingegen begnügen sich mit Insekten und Grünfutter. Mitarbeiter des Reptilienparks beantworten gerne Fragen zu den Ernährungs-Gewohnheiten der Tiere.
Ein kleiner Insider-Tipp: Mit dem Oslo-Pass ist der Eintritt in den Reptilienpark kostenlos, deswegen lohnt sich diese Anschaffung auf jeden Fall. Mit dem Pass bekommt man an zahlreichen Touristenorten der norwegischen Hauptstadt Ermäßigungen – was nicht zu unterschätzen ist, wenn man das Preisniveau Oslos berücksichtigt! Wer also möglichst viele Sehenswürdigkeiten besuchen möchte und dabei Geld sparen, sollte unbedingt einen Oslo-Pass erwerben. Bei der Reiseplanung ist auch zu beachten, dass der Reptilienpark im Winterhalbjahr (von September bis März) montags geschlossen ist.
Einen Vorgeschmack auf den Besuch kann man auf der Webseite des Parks bekommen, www.reptilpark.no. Die farbenfrohen Reptilien und ihre Nachbarn sehen äußerst spektakulär aus: Ein weißgelber Tigerpython, der giftig blau gefleckte Frosch, der Brillenkaiman Brutus und ihre Artgenossen freuen sich auf Besucher aus aller Welt! Sogar auf Facebook ist der Park mittlerweile vertreten. Dort können sich Reptilienfans über ihren Besuch im Park austauschen oder aber auch im Vorfeld Informationen einholen.
nach obenOslofjord

Oslo Fjord Quelle: pixelio.de Fotograf: Dr. Jutta Nowack
Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten der norwegischen Hauptstadt ist der Oslofjord. Dabei handelt es sich um eine tief eingeschnittene Meeresbucht mit über 100 Kilometer Länge, an deren nördlichen Ende Oslo liegt. Der Oslofjord ist bis zu 300 Metern tief und gehört zu den meistbefahrenen Wasserstraßen Norwegens. Gleichzeitig bildet er eine der größten Attraktionen Oslos, da es viele Einheimische und Touristen an und auf diese malerische Meeresbucht zieht.
Einen zusätzlichen Reiz bietet der Oslofjord seinen Besuchern durch die vielen kleinen Inseln, von denen die meisten leicht per Boot Taxi von der Hauptstadt aus erreichbar sind. Jede der Inseln hat ihren eigenen Charakter und lädt zu unterschiedlichen Aktivitäten ein. So ist die Insel Hovedøya wegen ihrer gut erhalten Klosterruinen bekannt. Nankholmen, Bleikøya und Lindøya sind berühmt wegen ihrer gemütlichen Hütten am Strand. Die Insel Langøynene ist bekannt wegen ihres schönen Sandstrandes und den ausgezeichneten Campingplätzen. Überhaupt haben die Norweger seit jeher schon ein enges Verhältnis zu Booten und zum Wasser. Deswegen ist auch der Oslofjord das Zentrum zahlreicher Freizeitaktivitäten. Besonders in der warmen Jahreszeit kann man dort beispielsweise Boot fahren, angeln oder ein kühles Bad im Fjord nehmen.
Es ist auch möglich, ganz einfach mit dem Boot zu einer der kleinen Inseln zu fahren und von dort aus das hektische Treiben der Hauptstadt zu beobachten, während man selbst in Stille und Einsamkeit Entspannung findet. Dazu kommen noch Rundfahrten mit dem Boot oder Segelkurse. Selbst Tauchlehrgänge werden angeboten. Ob für Erwachsene oder Kinder, im Oslofjord werden für jede Altersgruppe die passenden Outdooraktivitäten angeboten.
Die Norweger sind überhaupt große Outdoor-Enthusiasten. Das ist auch kein Wunder bei den vielen Naturschönheiten, die diese Perle Nordeuropas zu bieten hat. So wie in der Schweiz jeder Ort seinen Hausberg hat und in Mecklenburg jeder Ort seinen eigenen See, besitzt in Norwegen, diesem schmalen, lang gestreckten Küstenland jeder Ort seinen Hausfjord. Die wetterfesten Norweger besuchen ihre Fjorde nicht nur in der schönen Jahreszeit, sondern auch im Winter.
nach obenFotballmuseet
Eine zugegeben etwas ungewöhnliche Sehenswürdigkeit in Oslo ist das Fotballmuseet, das Fußballmuseum. Diese Sehenswürdigkeit ist ein absolutes Muss für jeden Fußball-Fan. Passend zum Thema des Museums befindet sich das Fotballmuseet neben dem Ullevaal-Stadion, Norwegens Fußball-Nationalstadion. Das Fußballmuseum liegt im Westen Oslos. Übrigens zählt Norwegen fast 400.000 aktive Fußballspieler. Gemessen an der relativ kleinen Einwohnerzahl hat kein anderes Land der Welt so viele aktive Fußballspieler wie Norwegen.
Zwar beschäftigt sich das Museum ausschließlich mit der Thematik des norwegischen Fußballs, trotzdem sind aber Führungen auch in englischer Sprache erhältlich. Zur gezeigten Ausstellung gehören nicht nur Gegenstände aus dem persönlichen Besitz bekannter norwegischer Fußballspieler, sondern auch viele interaktive Tondokumente und Videos. Diese Videos können mittels Touchscreen-Displays angeschaut und gesteuert werden, was sicherlich viele Fans begeistern dürfte. Der absolute Höhepunkt des Museumsbesuchs für jeden Besucher dürfte der im Eintrittspreis enthaltene geführte Rundgang durch das Ullevaal- Stadion sein. Dabei erhalten die Besucher die seltene Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen eines modernen Fußballstadions zu werfen. Diese geführte Besichtigung schließt auch einen Besuch der königlichen Tribüne, des Tunnels, der als Zugang der Spieler zum Spielfeld als auch der Umkleideräume der Spieler selbst ein. Den Abschluss der Führung durch das Fußballmuseum bildet die Vorführung eines Films, der speziell für das Fußballmuseum gedreht wurde.
Der Eingang zum Fußballmuseum führt durch den angegliederten Fanshop, der zahlreiche Souvenirs und Fanartikel zum Kauf anbietet. Das Museum ist normalerweise Montag bis Freitag sowie Samstag geöffnet. Mit dem Oslo-Pass ist der Eintritt kostenlos. Das Museum bietet ebenfalls sogenannte Match-Pakete an. Diese umfassen neben der Führung durch das Museum und das Stadion eine Pizza und ein Erfrischungsgetränk sowie eine Eintrittskarte für ein Spiel. Führungen werden etwa alle 45 Minuten angeboten. Im Jahre 2002 wurde das Fußballmuseum von der einflussreichen norwegischen Zeitung "Aftenposten" zum coolsten Museum Oslos erklärt.
nach obenSchloss und Festung Akershus

Karl-Johans-Gate in Oslo bei Nacht mit Blick zum k?niglichen Schloss
Quelle: pixelio.de Fotograf: Renate Hermesmeier
Diese Sehenswürdigkeit befindet sich mitten im Zentrum Oslos. Das ursprüngliche mittelalterliche Schloss wurde im Jahre 1299 erbaut und diente auch als Residenz des Königs. Im Jahre 1592 wurde das Schloss in eine Festung umgebaut. Anschließend erfolgte in den Jahren 1637 bis 1648 der Umbau in ein Schloss im Renaissance-Stil. Über die 700 Jahre ihres Bestehens haben Schloss und Festung Akershus eine herausragende Rolle in der Geschichte Norwegens gespielt. In der Gegenwart wird Schloss Akershus als Tagungsort offizieller Veranstaltungen und für Staatsempfänge benutzt. Daher kann es vorkommen, dass diese Sehenswürdigkeit an bestimmten Tagen für den Publikumsverkehr geschlossen ist.

Festung Akershus
Quelle: pixelio.de Fotograf: Swetlana K
Schloss und Festung Akershus haben dem interessierten Besucher vieles zu bieten. Die Festung kann durch verschiedene Tore betreten werden, die unterschiedliche Öffnungszeiten haben. Das Haupttor öffnet beispielsweise während der warmen Monate Mai bis Ende September von Montag bis Freitag von 6 bis 21 Uhr am Wochenende von 8 bis 21 Uhr, die Nebeneingänge öffnen etwa eine Stunde später bzw. schließen etwas eher. In der historischen Anlage kann man die wunderschön rekonstruierten historischen Säle, die düsteren Kerker und ehemaligen Kassematten bestaunen. Für interessierte Besucher werden regelmäßig geführte Besichtigungen angeboten. Diese Besichtigungen sind kostenlos. Im Schloss Akershus kann man beispielsweise das königliche Museum, die Schlosskapelle sowie die offiziellen Empfangs- und Festräume der Regierung besichtigen. Das Schloss ist während der Wochenenden für das Publikum geöffnet.
Auch heute noch untersteht die Festung Akershus den norwegischen Streitkräften. Eine besondere Attraktion für die Touristen ist die Wachablösung der königlichen Wachen, die jeden Tag um 13.30 vor der Festung stattfindet. Eng mit der Festung und ihrer Geschichte verknüpft sind das Militärhistorische Museum und das Museum des Nationalen Widerstands, das dem Widerstandskampf der Norweger gegen die Nazibesatzer gewidmet ist. Auch das Nationaldenkmal des Widerstandskampfes auf dem Gelände der Festung ist eine Besichtigung wert. Für Inhaber des Oslo-Passes ist der Eintritt frei.
nach obenOslo Winter Park Tryvann
Wie bereits in einem früheren Artikel gesagt, sind die Norweger große Outdoor-Enthusiasten. So gelten die Norweger beispielsweise als Erfinder des Skisports. Wegen der geografischen Lage des Landes in Nordeuropa und der langen und schneereichen Winter waren Skier in den alten Zeiten oft das einzig mögliche Fortbewegungsmittel im Winter. Die Norweger verstanden es aber großartig, aus der Not eine Tugend zu machen und führten das Skilaufen als Sport ein.
Obwohl es nicht allgemein bekannt ist, überrascht es deshalb nicht, dass es auch in unmittelbarer Nähe der Hauptstadt ein gut etabliertes Skigebiet gibt. Das Skiressort heißt Tryvann Vinterpark und liegt nur etwa 10 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist es in ungefähr 30 Minuten zu erreichen. Man fährt mit der U-Bahn Linie 1 bis zur Station Voksenkollen. Dort nimmt man den Skibus Tryvann Tower bis zur Endstation. Das Ressort verfügt über 14 Abfahrten und 7 Lifts und eignet sich für alle Altersklassen und Schwierigkeitsstufen.
Es sind sowohl Pisten für alpine Abfahrten, Pisten für Snowboarder als auch Loipen für den Skilanglauf vorhanden. Für Kinder und Anfänger sind besonders abgegrenzte Gebiete vorhanden. Da alle Abfahrten mit Flutlicht ausgestattet sind, ist es möglich, an 5 Tagen in der Woche auch abends Ski zu laufen. Die längste Abfahrt, Wyllerløypa, ist fast 1.500 Meter lang und weist auf dieser Entfernung ein Gefälle von 380 Metern auf. Da das Tryvann Vinterpark in einer Höhe von mehr als 500 Metern über dem Meeresspiegel liegt und das Skiressort mit modernen Schneekanonen ausgerüstet ist, gilt das Skigebiet von Anfang Dezember bis weit in den April hinein als schneesicher.
Man braucht noch nicht einmal sein eigenes Sportgerät mitzubringen, da man sich die entsprechende Ausrüstung vor Ort ausleihen kann. Für das leibliche Wohl sorgt ein Café. Für ausreichend Parkplätze und Toilettenanlagen ist gesorgt. Der Tryvann Vinterpark ist montags bis freitags von 10 bis 22 Uhr und am Wochenende von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
nach obenOslo im Regen
Gerade in einer nordeuropäischen Stadt, die wie Oslo auch noch nahe am Meer liegt, kann es immer wieder mal vorkommen, dass es regnet. Dann braucht man aber noch lange nicht den Tag in der Unterkunft vor dem Fernseher zu verbringen. Das kann man schließlich auch daheim tun. Oslo bietet auch im Regen viele interessante Angebote für Touristen.
Man kann beispielsweise die Zeit für eine Stadtrundfahrt mit dem Bus nutzen. Auf diesem Gebiet gibt es verschiedene Auswahlmöglichkeiten. Das Busunternehmen HMK bietet beispielsweise die Touren Oslo Grand Highlights, Oslo Highlights, Oslo Panorama, Oslo Best Choice und City sightseeing (hop on – hop off). Inhaber des Oslo-Passes erhalten bei einigen dieser Touren 30 % Rabatt.
Man kann die Zeit auch dazu nutzen, mal wieder ins Kino zu gehen. In Oslo gibt es insgesamt 9 Kinos. Die meisten Filme werden in Norwegen in der Originalfassung mit Untertiteln gezeigt. Wenn man der englischen Sprache mächtig ist, kann man daher in Oslo die neuesten Hollywood Filme genießen.
Genau so gut kann man mit Freunden und Bekannten auch eine schöne Zeit im Oslo Bowling Center im Stadtzentrum verbringen. Die Sportstätte verfügt über 12 Bahnen und ein Café für das leibliche Wohl der Besucher. An Wochentagen gibt es bis 17 Uhr ermäßigte Eintrittspreise. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 11 bis 0 Uhr, Freitag und Samstag von 11 bis 2 Uhr und sonntags von 12 bis 0 Uhr.
Man kann auch ins Vestkantbadet gehen. Dabei handelt es sich um ein öffentliches Schwimmbad mit beheiztem Indoor-Swimming Pool. Das Wasser hat eine Temperatur von etwa 30 °C. Die nötige Badebekleidung kann man im Schwimmbad kaufen, Handtücher werden vermietet. Das Bad ist jeden Dienstagnachmittag nur für Frauen geöffnet, Männer haben dann keinen Zutritt. Das Bad befindet sich etwa 1 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und kann mit Tram Linie 12/13, Haltestelle Solli Plass erreicht werden.
nach obenNobel Friedenszentrum
Das Nobel Friedenszentrum ist ein einmaliges Museum, das selbst in einer Stadt wie Oslo seinesgleichen sucht. Das Museum bietet ausführliche Informationen über den von Alfred Nobel gestifteten Preis. Dabei werden die Besucher auf 3 Etagen mit solchen Themen wie Krieg, Frieden und friedliche Lösung von Konflikten bekannt gemacht, die nicht nur in Norwegen interessant, sondern international von großem Interesse sind.
Die Besucher des Friedenszentrums erhalten Hintergrundinformationen über die Richtlinien, Sinn und Zweck der Vergabe des Nobel-Friedenspreises. Dabei arbeitet das Museum mit einem durchdachten System von Dauer- und Wechselausstellungen, die sich gegenseitig ergänzen. Zum Beispiel werden alle bisherigen Preisträger des Friedensnobelpreises in digitalen Displays vorgestellt. Die Besucher können zudem ein sogenanntes "magisches Buch" über das Leben und Werk Alfred Nobels, des Stifters des Preises, ansehen. Besonders für Kinder dürfte die "elektronische Tapete", elektronische Wanddisplays und der Filmraum "The Eye" interessant sein. Besonders bemerkenswert ist auch die interaktive Ausstellung "Nansen und ich", in der Kinder und auch Familien mit der humanitären Hilfe bekannt gemacht werden, die Fridtjof Nansen für die Flüchtlinge dieser Welt leistete. In einem Teil der Ausstellung können die Kinder erfahren, was es heute bedeutet, ein Flüchtling zu sein und in einem Zeltlager der UN auszuharren.
Das Nobel Friedenszentrum sollte man unbedingt auf die Liste der Orte setzen, die man besuchen will, besonders, wenn man zum ersten Mal in Oslo ist. Es vermittelt allgemeine Grundwerte und gibt Informationen, die man sonst in dieser Art anderswo nur schwer findet. Das Museum liegt nahe dem Zentrum unmittelbar an der Anlegestelle der Fähren im Hafen. Dem Friedenszentrum angegliedert ist ein Geschenkladen, in dem es geschmackvolle Souvenirs zu kaufen gibt. So umfasst das Sortiment beispielsweise zahlreiche Bücher, die sich mit derselben Thematik wie das Friedenszentrum beschäftigen. Für Inhaber des Oslo-Passes ist der Eintritt ins Friedenszentrum kostenlos. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann man das Nobel Friedenszentrum mit der Tram Linie 12, Haltestelle Aker Brygge, erreichen.
nach obenFestivals
Oslo hat nicht nur viele historische Sehenswürdigkeiten, touristische Attraktionen und eine wunderschöne umgebende Landschaft, sondern bietet auch in kultureller Hinsicht seinen Besuchern eine wahre Fülle von Veranstaltungen und Events. Der Festivalkalender in Oslo ist prall gefüllt. Es gibt größere und kleinere Festivals für beinahe jeden Geschmack und beinahe jede Stilrichtung.
Das erste Festival im neuen Jahr heißt Larm. Dabei handelt es sich um das größte Festival einheimischer Musik in Skandinavien. Das Festival findet 2011 in der Zeit vom 17. bis 19. Februar statt. Es ist für die Öffentlichkeit zugelassen und findet in vielen teilnehmenden Clubs im Zentrum Oslos statt. Das Festival gibt jungen, kommenden skandinavischen Talenten, die kurz vor dem Durchbruch stehen, die Gelegenheit, sich vor einem breiteren Publikum zu präsentieren. Wenn man bedenkt, wie viele heute international bekannten Gruppen und Stars aus Skandinavien kommen, ist dieses Ereignis auch für Deutsche aus der Clubszene interessant. Die Namen der teilnehmenden Gruppen und die Auftrittsorte entnimmt man am besten dem aktuellen Programm. Das Festival präsentiert viele verschiedene Stilrichtungen. Eintrittskarten kosten umgerechnet etwa 100 Euro. Das Festival ist erst für Besucher ab 18 Jahren zugelassen.
Vom 20. bis 23. April findet das Inferno Metal Festival statt. Es ist das größte Heavy Metal Festival in Norwegen und zieht Fans aus der ganzen Welt an. Über den Zeitraum von 4 Tagen zeigen 40 Bands auf 2 Bühnen ihr Können. Das genaue Veranstaltungsprogramm und die Namen der teilnehmenden Bands entnimmt man am besten den aktuellen Veröffentlichungen.
Anfang Juni 2011 findet das "Norwegian Wood Rock Festival" statt. In der Vergangenheit sind bei diesen Festivals zahlreiche international berühmte Künstler aufgetreten. So hat beispielsweise Eric Clapton für 2011 sein Erscheinen zugesagt. Im Internet kann man spezielle Angebote für dieses Festival inklusive Flug, Unterkunft, Eintritt und Oslo-Pass buchen.
Nicht nur Musikfestivals werden in Oslo angeboten. Am 18/19. Juni 2011 findet das alljährliche Mittelalter-Festival statt, das sich für Jung und Alt gleichermaßen eignet. An diesem Wochenende wird das Mittelalter mit Ritterturnieren, Märkten, Gauklern, Wettbewerben im Bogenschießen sowie Konzerten auf mittelalterlichen Instrumenten wieder lebendig.
Vom 15. bis 20. August dagegen findet das Oslo Jazz Festival statt, das Jazz in all seinen Stilrichtungen für ein begeistertes Publikum erklingen lässt.
nach obenBotanischer Garten Oslo
Im Allgemeinen gilt Oslo mit vollem Recht als sehr teure Stadt. Besucher aus Deutschland sind von den Preisen in Norwegens Hauptstadt oft überrascht. Dabei ist aber nicht alles teurer als daheim. Es gibt selbst in Oslo Sehenswürdigkeiten, deren Besuch kostenlos ist. Zu diesen touristischen Attraktionen gehört der Botanisk Hage, der Botanische Garten. Einige der Treibhäuser gehören zu den altehrwürdigen Einrichtungen der Stadt. Das Palmenhaus zum Beispiel wurde bereits im Jahre 1868 gegründet und das sogenannte Victoriahaus im Jahre 1876. Darin sind viele exotische Pflanzen aus aller Welt zu sehen. Aber auch die Außenanlagen lohnen zu jeder Jahreszeit einen Besuch. Dort findet man mehr als 1.800 Pflanzenarten aus aller Herren Länder, die nach taxonomischen Familien angeordnet sind.
Die zur Schau gestellten Pflanzen umfassen zum größten Teil Bäume und Sträucher. Um Freude und Entspannung im Botanischen Garten zu finden, braucht man gar nicht pflanzenkundlich interessiert zu sein. Der botanische Garten ist eine willkommene Oase der Ruhe und Erholung mitten im Zentrum der betriebsamen Großstadt. Ganz davon abgesehen, dass man mit einem Besuch im Botanischen Garten immer wieder etwas Neues und Interessantes lernen kann und etwas zur Verbesserung seiner Allgemeinbildung tun kann. An einem regnerischen Herbsttag oder eiskalten Wintertag bieten die Treibhäuser des Botanischen Gartens zudem eine willkommene Zuflucht und Abwechslung von den Unbilden des Osloer Wetters.
Der Botanische Garten ist auch an die speziellen Bedürfnisse und Ansprüche behinderter Menschen eingestellt. Die Zugänge sind beispielsweise barrierefrei. Ein besonderer Bereich des Botanischen Gartens ist der Duftgarten. Obwohl er natürlich auch den allgemeinen Besuchern offensteht, vermittelt er gerade Besuchern mit eingeschränkter Sehkraft oder mentalen Problemen eine anregende Erfahrung aus erster Hand. Die Gewächshäuser sind von Dienstag bis Sonntag von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Die Außenanlagen sind Montag bis Freitag von 7 bis 17 Uhr und am Wochenende von 10 bis 17 Uhr für das Publikum geöffnet. An öffentlichen Feiertagen gelten dieselben Eintrittszeiten wie am Wochenende. Der Botanische Garten ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Mit der U-Bahn fährt man bis zur Station Tøyen, mit der Tram bis zur Haltestelle Lakkegata Skole und mit dem Bus Linie 31 ebenfalls bis zur Haltestelle Lakkegata Skole.
nach obenNordmarka naturbelassenes Gebiet
Es gibt nur wenige Großstädte auf der Welt, in deren unmittelbarer Nähe sich so viele naturnahe Gebiete befinden, wie in der Gegend um Oslo. Eines der schönsten und bekanntesten Gebiete in der Nähe von Oslo ist die Nordmarka. Dabei handelt es sich um ein mehr als 400 Quadratkilometer großes Gebiet nördlich der Hauptstadt.
Die Nordmarka ist eine Landschaft mit vielen Gesichtern. Sie bietet einsame Wälder, verträumte Seen und stille Wiesen und hat zu jeder Jahreszeit ihre Reize. Während der warmen Jahreszeit beispielsweise findet man zahlreiche, blau markierte Pfade, die zum Wandern und Radfahren einladen. In den klaren Seen der Nordmarka kann man ein erfrischendes Bad nehmen. Im Winter stehen den Besuchern mehr als 450 Kilometer rot markierte Skiloipen zur Verfügung. Einige der wichtigsten Loipen sind sogar mit Beleuchtung versehen, um auch abends das Skilaufen zu ermöglichen. Wenn einem die Natur gut gefällt, kann man in der Nordmarka sogar übernachten bzw. mehrere Tage verbringen. Verschiedene Vereine und Organisationen wie beispielsweise DNT Oslo og Omegn, Skiforeningen und Friluftsetaten unterhalten mehrere unbewirtschaftete und bewirtschaftete Hütten, wo man übernachten kann.
Die Wege in der Nordmarka sind im Allgemeinen gut markiert. Bei längerem Aufenthalt oder größeren Touren empfiehlt sich trotzdem, eine genaue Karte des Gebiets mitzubringen. Sie ist bei den oben genannten Organisationen erhältlich. Die Nordmarka ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Man kann entweder mit der U-Bahn Linie 1 bis zur Station Frognerseteren fahren und dann mit dem Zug weiter bis zur Station Movatn-Stryken oder mit der U-Bahn Linie 3 bis zur Station Sognsvann. Das Gebiet liegt nicht mehr als 8 Kilometer oder 30 Fahrminuten vom Stadtzentrum entfernt. Bei der Nordmarka handelt es sich um eine Mittelgebirgslandschaft. Der höchste Gipfel im Park, die Svattjernshøgda, liegt 719 Meter über dem Meeresspiegel. Neben Mountainbiking, Wandern und Skilaufen kann man im Park auch Angeln.
nach obenEisbar Oslo
Bei dieser Sehenswürdigkeit handelt es sich um eine in ganz Norwegen, ja fast in der ganzen Welt einmalige Sehenswürdigkeit. Es handelt sich um eine Bar, die vollständig aus Eis besteht. Selbst im Sommer, in dem auch in Oslo Temperaturen von mehr als +25 °C erreicht werden können, sorgen spezielle Kühlaggregate dafür, dass die Temperatur nicht über -5 °C steigt, damit das Eis nicht schmilzt. Für die einzige permanente Eisbar Norwegens wurden insgesamt 50 Tonnen Eis verwendet, die aus dem Fluss Torne bei Jukkasjarvi im nördlichen Schweden. Das gesamte Innere der Bar besteht aus diesem kristallklaren Eis.
Um möglichst vielen Besuchern Gelegenheit zu geben, diese einzigartige Bar zu besuchen, ist die Verweildauer pro Barbesuch auf 45 Minuten beschränkt. Die Gäste erhalten leihweise während ihres Aufenthalts in der Eisbar einen speziellen wärmeisolierenden Designerumhang mit Kapuze sowie Handschuhe, um sie warm zu halten. Im Preis der Eintrittskarten ist ebenfalls ein vollständig aus Eis bestehendes Glas mit einem Getränk zur freien Auswahl. Obwohl die Eisbar für alle Altersgruppen offensteht, ist der Einlass ab 21 Uhr erst Personen über 20 Jahren gestattet. Wegen der starken Nachfrage besonders an Wochenenden oder in der Hochsaison empfiehlt sich eine Kartenvorbestellung, ganz speziell, wenn es sich um größere Gruppen handelt. Der Einlass zur Eisbar erfolgt zu jeder vollen Stunde. Die Sitzkapazität der Eisbar beträgt 60 Personen. Das Angebot umfasst verschiedene Drinks. Alle Drinks sind auch in einer alkoholfreien Variante erhältlich. Daneben gibt es eine ganze Reihe alkoholfreie Getränke, sogenannte Softdrinks.
Die Eisbar befindet sich in zentralen Lagen im Herzen von Oslo. Die Adresse lautet: Kristian IV's gate 12, 01264 Oslo. Die Bar befindet sich nahe beim Hotel Bristol und unweit der Nationalgalerie. Die Bar ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Sowohl U-Bahn-Stationen als auch Tram- und Bushaltestellen befinden sich ganz in der Nähe.
nach obenNorwegisches Museum für Magie
Eine andere preisgünstige, da kostenlose Attraktion von Norwegens Hauptstadt ist das Norwegische Museum für Magie. Dabei handelt es sich keineswegs um eine Zauberschule im Stil von Hogwarts aus den Harry-Potter-Filmen, sondern um ein relativ neues, erst 1997 gegründetes Museum, dass sich mit dem Themenkreis Bühnenzauberei beschäftigt.
Dieses Museum wird vor allem bei Familien mit Kindern und allen im Herzen jung gebliebenen Besuchern begeisterten Zuspruch finden. Das Museum nahm seinen Anfang als "Norwegisches Archiv für Magie" mit einer umfangreichen Sammlung von Programmen, Zeitungsausschnitten, Postern, Visitenkarten und Fotos. Im Jahre 2001 bezog das Museum seine neuen Räumlichkeiten in der Munkedamsveien. Nach dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten wurde die Skala der ausgestellten Exponate erweitert und umfasst jetzt Bühnenaufbauten, Kostüme und Requisiten, die von norwegischen Magiern während ihrer Vorstellungen benutzt worden waren. Neben diesen Ausstellungsstücken bietet das Museum für Magie immer sonntags um 14 Uhr eine Zaubershow zur Unterhaltung der Besucher an. Im angrenzenden Museumsshop kann man Bücher zum Thema Zauberkunst und magische Requisiten, die zur Vorführung von Zauberkunststücken benötigt werden, käuflich erwerben. Heiße und kalte Getränke zur Erfrischung der Besucher werden ebenfalls angeboten.
Das Museum ist normalerweise immer sonntags in der Zeit von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Zeiten können für größere Gruppen auf Wunsch spezielle Öffnungszeiten vereinbart werden. Das Museum für Magie liegt unmittelbar im Zentrum Oslos und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Mit der Tram, Linie 12, fährt man bis zur Haltestelle Aker Brygge, mit dem Bus Linie 53 ebenfalls bis zur gleichnamigen Haltestelle. Das Museum bietet allen interessierten großen und kleinen Anhängern der Zauberkunst eine einmalige Gelegenheit, einen erlebnisreichen und interessanten Nachmittag in Oslo zu verbringen. Besonders eignet sich das Museum für einen Besuch an einem Tag, wenn das Wetter mal nicht so gut ist und man beispielsweise kein Geld für einen Kinobesuch ausgeben möchte.
nach obenNachtleben von Oslo
Oslo ist eine schöne Stadt. Da sie bei Weitem die größte Stadt Norwegens ist, konzentriert sich dort sozusagen das Nachtleben des Landes. Ungefähr 40 % der norwegischen Bevölkerung leben im Umkreis einer Autostunde vom Oslofjord. Gleichzeitig hat Oslo den höchsten Migrantenanteil aller norwegischen Städte. Ungefähr 25 % der Bevölkerung Oslos sind von nicht-norwegischer Herkunft. Das macht die Stadt sozusagen zum norwegischen Schmelztiegel und bringt eine große kulturelle Vielfalt mit sich. Die Kriminalitätsrate ist niedrig und beschränkt sich, was Touristen anbetrifft, meist auf Taschendiebstähle oder Bagatelldiebstähle. Trotzdem sollte man sich beim Ausgehen in einer fremden Stadt umsichtig verhalten und seinen gesunden Menschenverstand walten lassen. Wie in fast allen skandinavischen Großstädten sprechen die meisten Einheimischen sehr gutes Englisch, sodass es kaum Verständigungsschwierigkeiten gibt, wenn man diese Sprache wenigstens etwas beherrscht. Oslo gilt als sehr teure Stadt. So kostet ein halber Liter Bier in einem durchschnittlichen Restaurant durchschnittlich etwa 50 NOK (norwegische Kronen), das sind fast 6,50 Euro. Es gibt aber auch preiswerte Gelegenheiten zum Ausgehen, man muss sie nur zu finden wissen.
Für Touristen ist es gut zu wissen, dass alle Bars, Restaurants und Clubs in Oslo Nichtraucher-Einrichtungen sind. Wenn man rauchen will, muss man nach draußen gehen. Gleichzeitig gilt in ganz Norwegen die Regel, dass das Trinken von Alkohol im Freien nicht erlaubt ist. Den Drink kann man also zum Rauchen nicht mit hinausnehmen. An gewissen Plätzen, zum Beispiel in Parks, wird es jedoch toleriert, wenn man es nicht übertreibt und man friedlich und unauffällig bleibt.
In Oslo haben viele Bars und andere Einrichtungen bis 3 Uhr morgens geöffnet. Nach dieser Uhrzeit gibt es keinen Alkoholausschank mehr. Szeneviertel in Oslo sind beispielsweise die Stadtviertel Grünerløkka, zu erreichen mit Tram 11, 12 und 13, Haltestellen Nybrua, Schouss Plass, Olaf Ryes Plass, das Stadtviertel Aker Brygge, erreichbar mit Tram 12, Haltestelle Aker Brygge, das Stadtviertel Solli/Frogner, erreichbar mit Tram 12/13, Haltestelle Solli oder auch das Viertel Grønland, erreichbar mit der U-Bahn zur gleichnamigen Station sowie das Stadtzentrum selbst. In diesen Szeneviertel gibt es eine Vielzahl von kleinen Bars, Cafés und Clubs. Einige bieten Life-Musik mit bekannten internationalen und norwegischen Musikern an, andere locken ihre Gäste mit guter einheimischer oder internationaler Küche. Ein guter Platz zum Ausgehen ist beispielsweise die Oslo Ocean Bar in der Trondheimsveien 20. Dort verkehren überwiegend Einheimische. Die Preise sind günstig, trotzdem ist der Service perfekt.
Auch für die Liebhaber von Rock, Punk und Indie Rock gibt es einige interessante Treffs in Oslo. Darunter fallen zum Beispiel die "Garage", U-Bahnstation Stortinget, das "Last Train" am Karl Johans Gate 45, das "Café Mono" am Pløens Gate 4, das "Revolver" in der Møllergata 32 und das "Sound of Mu" in der Markveien 58. Da die Norweger wie fast alle Skandinavier sehr freundlich und tolerant sind, gibt es auch einige bekannte Treffs in der Schwulen- und Lesbenszene. Dazu gehören zum Beispiel der "London Pub", der größte Treffpunkt dieser Art in Oslo. Dort ist es aber ziemlich teuer und die Türsteher sind meist unfreundlich. Für das weibliche Publikum dürfte das "So" interessant sein. Dabei handelt es sich um eine kleine Bar in der Arbeidergata 12, unweit des Zentrums. Die Bar ist von Mittwoch bis Samstag geöffnet, wobei es samstags oft überfüllt ist.
nach obenShopping in Oslo
Obwohl Oslo wegen des allgemein hohen Preisniveaus nicht gerade als ein Shopping-Paradies gilt, kann man auch dort mit etwas Glück echte Schnäppchen machen. Beim Einkaufen sollte man sich beispielsweise auf Markenartikel konzentrieren. Diese Produkte sind in Oslo zumindest nicht teurer als in anderen Weltstädten auch. Oft bekommt man sie sogar etwas günstiger. Zum anderen kann man während der Zeit der Schlussverkäufe, des Winterschlussverkaufs im Januar und des Sommerschlussverkaufs im August, Produkte von guter Qualität zu einem günstigen Preis kaufen.
Es gibt etliche Einkaufsstraßen mit guten Geschäften. Die wichtigste ist die Karl Johan gate Fußgängerzone. Eine andere Einkaufsstraße ist die Bygdø Allé, in der man hauptsächlich Küchen, Kücheneinrichtungen, Inneneinrichtung und norwegische Möbel findet. Auch Einkaufszentren gibt es in Oslo zur Genüge. Zu den teuersten und schicksten gehört Aker Brygge. Dort ist immer viel los, den Aker Brygge ist auch ein Zentrum des Nachtlebens in Oslo. Das exklusivste Einkaufszentrum Oslos ist das neu eröffnete Eger in der Egertoret. Steen & Strøm ist eines der ältesten Kaufhäuser in Oslo und konzentriert sich überwiegend auf Bekleidung, Kosmetik und Inneneinrichtung. Das Einkaufszentrum Byporten dagegen hat ein breit gefächertes Angebot, das von Reisebedarf, Designermode bis zu anderen Markenartikeln reicht. Das Einkaufszentrum Oslo City gleich gegenüber vom Hauptbahnhof hat in erster Linie junge Leute als Zielgruppe. An Spezialgeschäften dürfte für einige das Geschäft "Living Large" interessant sein. Dabei handelt es sich um ein Geschäft für Herrenmoden, das sich auf Übergrößen, von 3X bis 9X, spezialisiert hat. Ein Geheimtipp sind auch die Geschäfte der Frelsesarmeen (Heilsarmee). Dabei handelt es sich um Läden mit Secondhand-Kleidung. In Norwegen heißt das aber, dass es sich um Ware bester Qualität zu günstigen Preisen handelt. Dort kann man beispielsweise preiswert Mützen, Schals oder Handschuhe kaufen, wenn man in Oslo vom Winter überrascht werden sollte.
nach obenUnterkünfte, Essen & Trinken, öffentliche Verkehrsmittel
Unterkünfte
Eine Unterkunft in Oslo zu finden, kann zeitweise sehr schwierig sein, besonders während der Hauptsaison. Das betrifft vor allem preisgünstige Übernachtungsmöglichkeiten, denn diese sind nur knapp bemessen. Dies trifft besonders auf die Woche während der Nobelpreisverleihung zu. Dann sind die Osloer Hotels regelmäßig ausgebucht und die Preise verdoppeln sich. Darum empfiehlt sich auf jeden Fall eine rechtzeitige Reservierung. Als preisgünstigste Übernachtungsmöglichkeit bieten sich Campingplätze an. Der dem Stadtzentrum am nächsten gelegene Platz ist Ekeberg Camping, etwa 10 Kilometer vom Zentrum entfernt. Auf Langøyene, einer Insel im Oslofjord ist Camping sogar kostenlos. Dafür sind dort aber nur Zelte erlaubt und man darf maximal 2 Tage bleiben. Der Zeltplatz muss vor dem Verlassen gesäubert werden. Die Polizei achtet streng auf die Einhaltung der Regeln. Langøyene erreicht man mit der Fähre No. 94 von Vippetangen. Es gibt auch einige Jugendherbergen wie beispielsweise das zentral gelegene Anker Hostel in der Storgata oder das Haraldsheim Youth Hostel, das zwar gute Preise und Service bietet, aber schwer zu finden ist. Preisgünstige Hotels sind beispielsweise das zentral gelegene Cochs Pensjonat oder das Oslo Budget Hotel.
Essen & Trinken, Restaurants
Typisch norwegisches Essen wird meist nur in teuren Restaurants angeboten. Es gibt aber auch einige Orte, wo man landestypisches Essen zum günstigen Preis bekommt. Dazu gehören u.a. die Dovrehallen an der Storgata, das Schrøder am Waldemar Thranes gate oder auch das Carl Berner-Kjelleren in der Trondheimsv 113. Günstig essen kann man auch in den verschiedensten asiatischen Imbissen und Restaurants, von denen es besonders in den Stadtvierteln Torggata und Grønland sehr viele gibt, von Thai-, Vietnam- und Chinarestaurants bis hin zu Pizzerias und Kebab-Häusern.
Öffentlicher Nahverkehr
Der öffentliche Nahverkehr in Oslo ist gut organisiert. Es gibt Busse, Straßenbahnen (Trams), U-Bahnen (T-bane), Vorortzüge und Fähren. Für alle Verkehrsmittel gelten einheitliche Fahrkarten und man kann mit einer Karte die Verkehrsmittel wechseln. Die Einzelkarten gelten für jeweils eine Stunde und sind am Automaten billiger als vom Bus- oder Tramfahrer. Es gibt auch günstigere Streifenkarten mit 8 Einzelfahrten, Tages-, Wochen- und Monatskarten. Diese Karten gibt es für Jugendliche bis 20 Jahre mit 50 % Rabatt. Die Zeitkarten gelten nur dann, wenn sie vor Antritt der ersten Fahrt gestempelt werden. Auch die Einzelkarten müssen vorher entwertet werden. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, eine Fahrkarte zu kaufen, da Kontrollen häufig sind und die Strafe für Schwarzfahren beträgt 750 Kronen, fast 100 Euro. Trafikanten ist das Informationssystem für das Osloer Nahverkehrssystem. Es befindet sich direkt außerhalb des Osloer Hauptbahnhofs. Dort gibt es neben Fahrkarten und Informationen auch kostenlose Fahrpläne. Die 2 wichtigsten Knotenpunkte für Oslos Nahverkehr sind Oslo Central (Oslo S) und Nationaltheateret (unterirdisch). Alle U-Bahnen halten an diesen Stationen, alle Züge halten bei "Oslo S" und die meisten ebenfalls bei Nationaltheateret.
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