Monaco
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Quelle: pixelio.de Fotograf: Peter Heinrich
Monaco ist ein Stadtstaat, der sich im Westen von Europa befindet. Ihren Namen erhielt die Stadt, als sich griechische Siedler im 5. Jahrhundert dort ansiedelten und einen Tempel errichteten, der dem Herakles Monoikos geweiht wurde. Heute zählt Monaco zu einem der dicht bevölkerten Staaten der Welt.
Der Stadtstaat Monaco unterteilt sich in sechs Stadtteile, die jeder für sich etwas Besonderes zu eigen hat, u. a. das wunderschöne Schloss in Monaco-Ville oder das Spielcasino in Monte-Carlo. Der Stadtteil La Condamine grenzt an den Hafen. Das Stadtviertel Fontvieille entstand direkt im Meer durch die Aufschüttung von Sand. Moneghettiist wegen seines exotischen Gartenseine Attraktion. Larvoto, der sechste Stadtteil, ist bekannt für seinen künstlichen Strand. Jeder einzelne Stadtteil von Monaco hat seinen ganz speziellen Reiz, daher lohnt sich ein Besuch allemal.
Weithin berühmt und berüchtigt ist Monaco für finanziell gut Gestellte und macht es daher auch äußerst interessant. Denn hier werden keine Steuern, wie Einkommens- und Erbschaftssteuern, erhoben. Steuern müssen nur die ortsansässigen Unternehmen zahlen. Kein Wunder also, dass sich Monaco als beliebter Wohnsitz für die Reichen und Schönen etablierte. Ein sicherer Platz zum Sparen für Reiche, denn es werden ja auch keine im Ausland begangenen Finanzvergehen verfolgt.
Monaco einmal sehen und erleben, die Welt des Reichtums schnuppern, dies macht die Stadt für jeden Besucher nicht nur interessant, sondern zeigt den sonst „nur Traum“ vom Luxus von seiner realen Seite. Im Besonderen bei einem Bummel durch die zahlreichen Geschäfte in den Straßen mit seinen Auslagen, wo der Preis eines Kleides oder einem Paar Schuhen, einem normalen Monatsgehalt entspricht. Dennoch sollte jeder einmal Monaco und seine Sehenswürdigkeit gesehen haben, denn die Abwechslung von der Norm, macht einen Besuch zu einem Erlebnis.
nach obenDer exotische Garten in Monaco
Der 1933 eröffnete exotische Gartenim Stadtteil Moneghetti wurde an einem Abhang angelegt. Er bietet außer seiner Pflanzenvielfalt noch einen beeindruckenden Ausblick auf das Fürstentum Monaco, wie auf die französische und italienische Riviera. In einem sagenhaften Ambiente werden hier Tausende von Pflanzen präsentiert,vorwiegend Sukkulenten, dazu gehören u. a.Aloe vera und Agaven. Einige von ihnen erreichen eine imposante Größe. Die Bepflanzung, die vor allem aus einem großen Teil Kakteen aus den trockenen Gebieten Südamerikas besteht, stammt aus vielen Teilen der Welt und wurde in einerbeeindruckenden Weise angepflanzt.
Sogar Pflanzen aus Afrika haben hier nun eine neue Heimat gefunden. Durch die verschiedenen Herkunftsorte und die damit verbundenen Blütezeitenerstrahlt der Garten das ganze Jahr über in einem Blütenmeer. Im Winter entfalten z. B. die Aloen ihre ganze Blütenpracht. Wobei viele Arten der Kakteen ihre Blüten nur in der Nacht (z. B. die „Königin der Nacht“) zeigen, gibt es dennoch auch Kakteenblüten, woran der Mensch sich bei Tag erfreuen kann.
Das Highlight im exotischen Garten ist der Gewächshauskomplex, wo nicht nur eine größten und artenreichsten Sammlung von Kakteen und Sukkulenten stehen, sondern auch an das südfranzösische Klima gewöhnt und nachgezogen werden. Diese Gewächshaus stellt mit seinem Pflanzenreichtum nicht nur etwas für das Auge dar, sondern ist für jeden Besucher und Liebhaber eine Bereicherung über das Wissen von Herkunft und Haltung der Pflanzen aus den trockenen Gebieten der Welt. Wer sich einen Besuch in Monaco ermöglicht, darf einen Rundgang durch den exotischen Garten nicht versäumen. Denn hier wird alles, was es über Kakteen und Sukkulenten zu wissen gibt, anschaulich vermittelt.
nach obenDer Palais Princier du Monaco
Auf Mittelmeerfelsen „le Rocher“ entstand bereits 1191 eine genuesische Festung, von deren Burg aus dem Mittelalter bestehen noch heute drei Türme auf der rechten Seite des Palasts. Diese Burg wurde immer wieder erweitert, bis die Regenten von Monaco damit begannen, die Anlage als Palast zu gestalten. Etwa ab 1520 wurden Gebäude zum Repräsentieren mit Flügeln um den Ehrenhof mit der im weißen Marmortreppe hinzugefügt. Das fürstliche Schloss befindet sich im Stadtteil Monaco-Ville, wo die Familie Grimaldi, seit sie 1297 die Herrschaft im Fürstentum übernahm, ihren Wohnsitz hat.
Die Räumlichkeiten des Schlosses sind teilweise zur Besichtigung freigegeben, wie u. a. der Blaue Salon, wo große Empfänge abgehalten werden, und der Thronsaal. Die Besucher des Schlosses erhalten zum Rundgang durch das Schloss einen jeweiligen Audioguide mit Erklärungen über die Geschichte der Grimaldis und was sonst dazugehört. Zum Schloss selbst gehören drei Museen, die in einem der Gebäude untergebracht sind, wo die gesamte Historie des Fürstentums dokumentiert wurde. Außerdem beherbergt eines der Museen das berühmte Gemälde „Krieg und Frieden“ von Picasso, dessen Grundgedanke die Gerechtigkeit und der Friede einer Zivilisation darstellt.
Eine Besichtigungstour durch den Palast dauert etwa eine Stunde, doch sollte die, jeden Tag um 11.55 Uhr stattfindende Wachablösung, unbedingt mit einbezogen werden. Auch für Naschkatzen wäre etwas abzustauben, denn es befindet sich hier auf der Anlage auch der königliche Schokoladenhersteller und Lieferant. Wo nicht nur Schokolade probiert werden kann, sondern auch gekauft und vielleicht für Daheimgebliebene mitgebracht werden kann.So bleibt nur anzumerken, dass Monaco mit seinem Schloss weiterhin unabhängig bleibt, wie es 1489 im Schutzvertrag mit Frankreich gesichert wurde.
nach obenOzeanografisches Museum Monaco
Dieses beeindruckende Museum wurde 1889 von Fürst Albert I. gegründet, jedoch erst 1899 an einem Steilhang der Halbinsel Monaco gebaut. Der Fürst, selbst ein begeisterter Seefahrer, nutzte die Gelegenheit die Ozeane zu erforschen. Er brachte von seinen langen Reisen seltene Fundstücke mit und stellte sie in seinem Museum aus, wie u. a. Skelette von Meeresbewohnern oder historische Taucherglocken und Taucheranzüge. Auf bemerkenswerte Weise wird in diesem Museum die rasante Entwicklung und Forschung der Seefahrt nachvollzogen.
Im Untergeschoss des Museums befindet sich ein enorm großes Meeresaquarium, das Meeresbewohner in ihrem natürlichen Lebensraum zeigt. Seeigel, Clownsfische, wie auch viele andere Meerestiere sind dadurch dem Betrachter sehr nah. So ziehen selbst Haie ihre Runden vor den Zuschauern. Mit über 450 verschiedenen Arten aus der Unterwasserwelt gehört das Ozeanografische Museum, zu einem der besten Europas. Ein berühmter Leiter des Museums war, seit 1957, Jacques Cousteau, der sich bis zu seinem Tod ausschließlich mit seinen Reisen der Meereserforschung widmete, und war insofern ein würdiger Nachfolger des Gründers des Ozeanografischen Museums Fürst Albert I..
Durch die Mitwirkung von Cousteau im Bereich der Meeresforschung erlangte das Museum seine heutige Bedeutung und sein Ansehen. Das Ozeanografische Museum gehört heute zu einer Stiftung, die nach dem Tod von Fürst Albert I. aus der Taufe gehoben und von der „Fundation Albert II. de Monaco“, dem jetzigen Regenten, seit 2006 weitergeführt bzw. neugegründet wurde. So kann auch Fürst Albert II. die Arbeit seiner Vorfahren würdig fortsetzen. Erste Priorität der bestehenden Stiftung ist der Schutz und der Erhalt der Arktis.
nach obenDie Kathedrale Notre-Dame-Immaculée
Im Stadtteil Monaco-Ville steht die Kathedrale Notre-Dame-Immculée, die Hauptkirche des Fürstentums und Sitz des Erzbischofs von Monaco. Die neoromanische Kathedrale, die sich in der Nähe des Palastes befindet, wurde auf den Grundmauern der, im Jahr 1874 zerstörten Kirche Saint-Nicolas, errichtet. Die Bauzeit dauerte von 1875 bis 1903, doch wurde die Kirche erst 1911 als Kathedrale von Monaco geweiht. Das Kircheninnere wird von einem Altarbild des Künstlers Louis Bréa neben anderen Werken der Schule von Nizza verziert.
Ein besonderes Augenmerk verdient die Cathedra aus Carraramarmor, dem Stuhl des Erzbischofs, unweit des Altars. Eine ebensolche Sehenswürdigkeit in der Kathedrale ist die im Jahr 1976 eingeweihte Orgel, die vom Orgelbauer Jean-Loup Boisseau gebaut wurde. Diese Orgel umfasst 60 Register, d. h. 4840 Pfeifen, auf vier Manualen und Pedal. Zurzeit wird die Orgel auf 74 Register umgestaltet und erweitert. Die Arbeiten werden von der Manufacture d’Orgues André Thomas ausgeführt.
Unter dem Chor der Kathedrale fanden 25 Mitglieder der Familie Grimaldi, u. a. die Fürstin Gracia Patricia und ihr Mann Fürst Rainier III. von Monaco, ihre letzte Ruhestätte. Neben den Fürsten und Fürstinnen, die hier verewigt wurden, befinden sich in der Gruft die Grabstätten sämtlicher Bischöfe von Monaco.
nach obenDas anthropologische Museum und die Observatoriumsgrotte
Das Fürstentum Monaco hat zwar nur eine begrenzt bebaubare Fläche, dennoch war es möglich, einige interessante Museen anzusiedeln. Eines davon ist das anthropologische Museum, das seinen Besuchern einige interessante Einblicke in die Geschichte der Menschheit während des Paläolithikum (Frühsteinzeit), des Neolithikums (Neusteinzeit) und der Bronzezeit gewährt. Das Museum ist in zwei weitläufige Säle unterteilt, wobei der erste Saal die allgemeine Vorgeschichte, gegossene Abdrücke wie auch echte Artefakte der vorgeschichtlichen Menschheit zeigt.
Der zweite Saal beherbergt Geschichte der Region mit der Ausstellung von Objekten, die durch Ausgrabungen an den Roten Felsen, wo sich Höhlen im roten Sandstein direkt am Meer befinden. Die einst als Wohnhöhlen genutzt wurden (italienisch „Balzi Rossi“) oder an der Observatoriumsgrotte ans Tageslicht kamen. Die Observatoriumsgrotte ist eine natürliche Grotte, die im exotischen Garten besichtigt werden kann.
Die Grotte liegt in etwa 100 m Höhe, am Felsen des Gartens. Der Name der Grotte wurde von dem Observatorium abgeleitet, das in früherer Zeit hier seinen Platz hatte. Dadurch, dass die Grotte beleuchtet und über einen befestigten Pfad begehbar ist, haben Besucher die Möglichkeit, sich die vom Wasser geschaffenen Kreationen aus Stein wie Schleier und Säulen, die Stalagmiten und Stalagmiten, zu bestaunen. Außerdem belegen einschlägige Knochenfunde, dass diese Grotte schon in der vorgeschichtlichen Zeit von Menschen betreten wurde.
nach obenStade Louis II – das Fußballstadion
Wenn auch Monaco weltweit der zweitkleinste Staat, neben dem Vatikan, ist, so sind die Monegassen, wie überall, auch Fußballanhänger, was sie mit dem Stadion "Stade Louis II.“ auch fürstlich darstellen. Hier absolviert der Fußballverein AS Monaco seine Heimspiele, auch wenn Monaco keine eigene Liga betreibt. Denn der Fußballklub spielt in der französischen Liga mit. Dennoch ist im Stadion für fast 19.000 Fußballfans gesorgt, welches im Stadtteil Fontvieille seinen Standort hat. Der Vater des jetzigen Fürsten Albert II., Rainier III. gab den Auftrag zum Bau des Stadions, was nach der Fertigstellung am 25. Januar 1985 feierlich eröffnet wurde. Hier in Fontvieille, dem Teil Monacos, der dem Meer durch Erdaufschüttung abgerungen wurde, ist das Stadion von hoch aufragenden Hochhäusern umringt.
Schon ziemlich pfiffig, aber sehr platzsparend, befindet sich das Spielfeld 8,50 m über der Straße, direkt auf einem viergeschossigen Parkhaus. Dieses Parkhaus kann bis zu 1.700 Autos Unterschlupf bieten. Doch ist das noch nicht alles, denn im sogenannten Bauch des Stade Louis II., haben Besucher die Möglichkeit zu einem Bummel durch verschiedene Boutiquen. Außerdem kann sich, wer möchte, sportlich betätigen. Raum dazu ist genug in einer Sporthalle und für die Wasserratten, in einer Schwimmhalle. Jedoch das wirklich am beeindruckendstesind die großen Rundsäulen, einem echten Architekturwunder, welche sich hinter den Toren befinden.
nach obenNachtleben in Monaco
Wer Monaco besucht, sollte sich auch das Nachtleben nicht entgehen lassen. Bei Nacht kommen die Reichen und Schönen auf den Plan. Sie fahren in ihren Luxuskarossen vor und präsentieren sich in ihren teuren Outfits. Um dieses Schauspiel zu erleben, sollte ein Besuch eines der zahlreichen Spielcasinos in Betracht gezogen werden. Vor allem im großen Monaco Spielcasino “ Monte Carlo“ wird bis in die Morgenstunden nicht nurgespielt, sondern in den Bars ist ebenso erstaunens- wie Sehenswertes zu entdecken.In zahlreichen Nachtklubsmit ihren schillernden Programmen strömen die Besucher nur so hinein.
Denn hier wird nach Herzenslust getanzt, sodass jeder der Spaß sucht bei allen möglichen Amüsements voll auf seine Kosten kommt. Richtig austoben kann sich jeder im „Le Jimmy ‘z“, wo sich alles, was Rang und Namen hat, trifft. Kann schon vorkommen, dass plötzlich Boris Becker oder sogar Mitglieder des Fürstenhauses vor einem auftaucht. Allerdings vor dem Eintritt ins „Le Jimmy ‘z“ noch einmal schnell prüfen, ob das Limit der Kreditkarte noch nicht überschritten ist, wenn ja, es gibt auch noch andere geeignete Orte, wo das Nachtleben in Monaco erschwinglicher ist.
Wer die Abwechslung liebt, ist in Monaco genau richtig, denn hier kann bis in die Morgenstunden durch die unzähligen Bars getingelt werden. Wer es lieber ruhiger haben möchte, der kann im Sommer das Freilichtkino besuchen, wo jeden Abend internationale Filme in der Originalversion vorgeführt werden. Eines ist bei jeglichen, nächtlichen Aktivitäten ganz klar, ein Besuch in Monaco ist nur dann wirklich gelungen, wenn dieser Ort auch seine „dunkle Seite“, d. h. das Nachtleben, herzeigen kann.
nach obenShopping in Monaco
Manchmal kann es ja die reine Freude sein, wenn das Auto in der Garage bleiben kann. Genau dies ist in Monaco an der Tagesordnung, denn die Möglichkeit zum Einkaufen zu Fuß, ist hier normal. In der Altstadt reihen sich Souvenirläden aneinander mit ihren unzähligen Vitrinen, die Schmuck und anderes Kleinod hergeben. Fündig wird bestimmt jeder. Wo es so viel zu sehen und zu stöbern gibt, macht es besonders Freude durch Straßen und idyllische Gassen zu schlendern. Natürlich nicht, ohne zwischendurch mal eine Kaffeepause zu machen.
Doch wäre Monaco keine richtige Stadt, gäbe es kein Einkaufszentrum. Mit dem Metropole Shoppingcenter, ist alles unter einem Dach, wo nicht nur gebummelt wird, sondern auch alles in den 80 Boutiquen zu haben ist, was das Herz so begehrt. Noch nicht genug in den Einkaufstüten, dann schnell noch ins nächste Einkaufszentrum im Stadtviertel von Fontvieille. Hier können sich die Hi-Fi-Freaks richtig austoben, ob CDs oder den neuesten Flachbildschirm, alles in 36 Geschäften vorhanden. Hinzu kommen noch die vielen Parfümerien, wo die neusten Duftnoten besonders die Damen anlachen. Allerdings beim Shoppen nicht den Blick auf den Kontostand vergessen.
Denn, wer seinen Kaufrausch so richtig auslebt, könnte ein böses Erwachen erleben. Ganz speziell in Monaco, wo das Einkaufen eine ganz andere Dimension einnimmt als im Laden um die Ecke. Denn eines ist sicher, hier wird nicht nur eingekauft, sondern hier werden Sinne und die „Goldene Kreditkarte“ beansprucht. Auch wenn es noch so verlockend ist, dort seine Einkäufe zu tätigen, wo auch Jet-Set und High Society ihre Dollars und Euros lassen, sollte niemand übersehen, dass Monaco in jeder Beziehung einen anderen, sehr exklusiven Status hat.
nach obenHotels, Restaurants und öffentlicher Verkehr in Monaco
Jeder findet unter den vielen Übernachtungsmöglichkeiten, das Nachtlager, was seinem Kontostand am nächsten ist. Ob nun Hotels/Backpacker, ein Ferienhaus- oder Wohnung oder der Sinn nach einem 5-Sterne-Hotel steht, es können alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden. Ebenso befinden sich, natürlich, auch Campingplätze in Monaco oder in der näheren Umgebung, teilweise mit direktem Zugang zu Strand und Meer. Eine besondere Übernachtungsmöglichkeit gibt es außerdem, das sogenannte Homestay, einer Mitwohngelegenheit.
Frankreich bzw. die französische Küche lässt sich bei den Monegassen nicht verleugnen, was die ausgesprochenen Gourmets erfreut. Doch gibt es auch Unterschiede, wie der Imbiss für zwischendurch. Barbalguan, die gefüllten, kleinen Reis- und Kürbispasteten, erhält die Naschkatze in allen Backstuben und Bäckereien. Ebenso Fougasse, einem Keks, der mit Haselnüssen, Mandeln und Anis bestreut werden. Eine Spezialität ist Stocafi, der getrocknete Stockfisch, der in Tomatensoße mit Kräutern der Provence geschmort und mit schwarzen Oliven auf den Tisch kommt. Pikante Crêpes aus Kichererbsenmehl, die Socca, schmeckt mit schwarzem Pfeffer gewürzt, am besten frisch zubereitet. Getrunken werden alle Arten von Wein, ob rosé, weiß oder rot, dazu das obligatorische Wasser und zum Schluss ein echter italienischer Espresso.
In Monaco ist nicht viel Platz, daher ist es auch kein Wunder, dass es während der Sommermonate häufig zu einem regelrechten Chaos auf den Straßen kommt. Aber die große Anzahl öffentlicher Parkhäuser macht es einfach, das Auto stehen zulassen. Diese Parkhäuser befinden sich fast alle unterirdisch in den Felsen, wo sie hineingebaut wurden. Sechs fürstliche Buslinien lassen jeden Punkt des Zwergstaates gut erreichen und mit nur einem Euro, kostet die Busfahrt nicht die Welt. So bietet sich für Besucher die Tageskarte an, die für drei Euro für einen Tag unbegrenzt nutzbar ist. Auch der Bahnhof ist unterirdisch, der an der Strecke liegt, die Marseille entlang der Küste mit Ventimiglia verbindet. Wer nach Monaco fliegen möchte, muss zuerst nach Nizza. Mit Hubschrauber oder einer privaten Buslinie geht es dann weiter nach Monaco.
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