Sehenswürdigkeiten in Kopenhagen
Inhaltsverzeichnis
- Kopenhagen
- Die Kleine Meerjungfrau
- Nyhavn
- Tivoli
- Rådhuspladsen
- Sankt Petri Kirche
- Schloss Amalienborg
- Schloss Rosenborg
- Ny Carlsberg Glyptotek
- Rundetårn
- Dänische Königliche Bibliothek
- Freistadt Christiania
- Zoo Kopenhagen
- Kongens Nytorv
- Stadion Parken
- Das Rathaus
- Das Nachtleben in Kopenhagen
- Shopping in Kopenhagen
- Unterkünfte in Kopenhagen
Kopenhagen
Die Urlaubszeit dürfte wohl eine der beliebtesten Zeiten für die Deutschen sein, schließlich kann man dann das eigene Land verlassen und andere Kulturen und Länder kennenlernen. Eine wichtige Frage hierbei ist immer, wohin die Reise gehen soll, schließlich möchte man in den meisten Fällen ja nicht immer ins gleiche Land reisen. Ein wirklich beliebtes und auch sehenswertes Ziel ist Kopenhagen. Die Stadt ist das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Dänemarks und gilt gleichzeitig auch als Drehscheibe Skandinaviens. Kein Wunder also, dass diese facettenreiche Großstadt auch gleichzeitig die Hauptstadt von Dänemark ist.

Quelle: pixelio.de Fotograf: Cornerstone
Obwohl ein Viertel aller Dänen in Kopenhagen leben, ist die Stadt an sich doch überschaubar, was ihr ihren ganz eigenen Charme verleiht und jährlich zahlreiche Besucher in den hohen Norden zieht. Kopenhagen ist eine vielseitige Stadt, die sehr viel zu bieten hat, und dazu zählen nicht nur der Sitz des Parlaments und der Regierung und des Königshauses. Die Stadt, die zur dänischen Verwaltungsregion Region Hovedstaden gehört und um die halbe Millionen Einwohner hat, kann sowohl einen entspannten als auch einen spannenden Urlaub bieten, je nachdem, wonach man sich gerade sehnt.
Deswegen sollte man sich nicht die Chance nehmen lassen, eine solch vielseitige Großstadt zu besuchen, die auch mit einer wunderschönen Innenstadt überzeugt. Entscheidet man sich, Kopenhagen zu besuchen, dann sollte man sehr viel Zeit mitbringen, schließlich ist diese Stadt sehr gut dafür geeignet entspannt die verschiedenen Stadtviertel kennenzulernen und vor allem auch zu erkunden. Doch bietet Kopenhagen nicht nur eine wunderschöne Innenstadt und ein beachtliches kulturelle Erbe, sondern auch zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, sodass auch das Shopping nicht zu kurz kommt – genügend Möglichkeiten für einen ausgewogenen Urlaubseinkauf gibt es also allemal.
Möchte man nach Kopenhagen, um die kulturelle Seite dieser großartigen Stadt kennenzulernen, dann hat man hier viele Möglichkeiten, schließlich gibt es hier wirklich sehr gute und bekannte Museen, die sich mit den verschiedensten Themen beschäftigen. Vom Nationalmuseum, das sich mit der dänischen Geschichte von der Steinzeit bis heute beschäftigt, über das Kunstindustriemuseet , das berühmte Werke des Industriedesigns zeigt, bis hin zum Arken, das Werke der modernen Kunst ausstellt. Doch auch architektonisch bekommt man hier wirklich etwas geboten, wie beispielsweise die "Kleine Meerjungfrau", die von Edvard Eriksen entworfen wurde.
nach obenDie Kleine Meerjungfrau

Quelle: pixelio.de Fotograf: Cornerstone
Möchte man Kopenhagen näher kennenlernen, dann sollte man der Kleinen Meerjungfrau einen Besuch abstatten, schließlich gehört sie zu einem der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Die Figur an sich entstammt dem Märchen "Die Kleine Meerjungfrau", die von dem dänischen Dichter Hans Christian Andersen geschrieben wurde. Dieses Märchen ist in Dänemark sehr bekannt und eigentlich jeder Däne hat dieses Märchen in seinem Leben schon einmal gehört beziehungsweise gelesen. Dieses Wahrzeichen Kopenhagens wurde im Jahre 1913 aufgestellt und von dem bekannten dänischen Bildhauer Edvard Eriksen, der von 1876 bis 1959 lebte, erstellt.

Quelle: pixelio.de Fotograf: Carsten Weber
Natürlich hat diese wunderschöne Skulptur auch menschliche Ebenbilder wie beispielsweise die berühmte Primaballerina Ellen Price, die zu dieser Zeit in Kopenhagen in einem Ballett gleichen Namens sehr beliebt war und dementsprechend auch von vielen Männern begehrt wurde. Ihr Kopf diente dabei als Vorlage für die Kleine Meerjungfrau, während der Körper dieser sagenhaften Skulptur an den Körper seiner eigenen Ehefrau Eline angelehnt ist; diese Kombination war nötig, weil sich die Ballerina Ellen nicht vor dem Künstler ausziehen wollte, sodass ein anderes Model nötig war – letztlich war es dann seine eigene Ehefrau. Interessanterweise sieht man heute nur eine Kopie der Kleinen Meerjungfrau, welche am 23. August 1913 aufgestellt wurde; die echte Kleine Meerjungfrau ist verschollen beziehungsweise wird von den Nachfahren Edvard Eriksens an einem unbekannten Ort aufbewahrt.
Die Kleine Meerjungfrau musste an ihrem angestammten Platz bei der Kopenhagener Hafeneinfahrt schon viel durchmachen, schließlich wurde sie schon angemalt, zersägt und sogar von ihrem Felsen gesprengt. Glücklicherweise konnte man sie bisher immer angemessen restaurieren, sodass man heute keine Spuren mehr von Schändungen oder Beschädigungen vorfinden wird. Obwohl die Kleine Meerjungfrau mit 125 cm relativ klein ist, ist sie eines der bekanntesten Wahrzeichen Kopenhagens. Durch ihre geringe Größe gilt diese Skulptur also auch noch als kleinstes Wahrzeichen der Erde. Besucht man Kopenhagen sollte man unbedingt die Kleine Meerjungfrau aufsuchen, schließlich sollte man bei einem Urlaub in Kopenhagen dieses Wahrzeichen gesehen haben.
nach obenNyhavn

Quelle: pixelio.de Fotograf: Rosel Eckstein
Der zentrale Hafen Nyhavn der dänischen Hauptstadt Kopenhagens ist ein beliebtes Ziel für Touristen aus aller Welt, schließlich ziert diese bunte Häuserwand nahezu jede Postkarte Kopenhagens und ist damit auch eine wirklich wichtige Sehenswürdigkeit, die man besuchen sollte, schließlich ist der Anblick wahrhaftig gigantisch. Das Markenzeichen dieses Hafens und auch der Grund, warum dieser Ort zu beliebt ist, sind die bunt gestrichenen Giebelhäuser, die sich an beiden Seiten des kleinen Hafenarms befinden. Interessanterweise entstanden diese Gebäude schon im 18. und 19. Jahrhundert und sind dementsprechend auch wirklich traditioneller gebaut.
Wenn man Nyhavn besucht, dann kann man die kulinarischen Spezialitäten der Dänen genießen, schließlich ist dieses Hafenmilieu mit zahlreichen Bierstuben, Tanzlokalen und Restaurant ausgestattet, sodass man hier genüsslich, in einer atemberaubenden Atmosphäre, dinieren kann. Vor allem nachts ist Nyhavn zu empfehlen, denn dann spiegeln sich die Licht der Gebäude wirklich wunderschön im Kanal, sodass hier eine wirklich romantische Stimmung aufkommen kann. Generell ist dieses Viertel aber auch für Menschen gedacht, für die der Tag mit der Nacht beginnt, denn im Grunde gilt Nyhavn als das Vergnügungsviertel Kopenhagens schlechthin. Jeder, der in Kopenhagen etwas von sich hält, wird früher oder später am Abend hier auftauchen und ordentlich feiern. Kein Wunder, schließlich gibt es hier in wunderschönem Ambiente viele Ausgangsmöglichkeiten, sodass man seinen Abend nicht langweilig im Hotel verbringen muss, sondern auch den Abend aktiv nutzen und Kopenhagen von seiner feierlichen Seite kennenlernen kann.
Natürlich hat Nyhavn durch sein Alter auch eine historische Bedeutung. Das erste Giebelhaus wurde dabei im Jahre 1681 gebaut und trägt die Nummer 9. Dieses schmale, blaue Giebelhaus ist also im Grunde das erste Gebäude dieser Art, das den Kanal besiedelte. Hier kann man also aktiv ein Stück Geschichte miterleben. Wurden in diesem Viertel früher nur Seeleute versorgt, so feiert heute hier vor allem die dänische Mittelklasse und natürlich Touristen aus aller Welt. Möchte man also in einer ungezwungenen Atmosphäre essen und gleichzeitig leicht neue Leute kennenlernen, dann ist das hier genau der richtige Ort.
nach obenTivoli
Tivoli ist der Name des weltbekannten Vergnügungs- und Erholungsparks, der sich genau in der Mitte von Kopenhagen befindet und mit zahlreichen Springbrunnen und Blumenbeeten geschmückt ist. Möchte man also eine schöne Zeit in Kopenhagen haben, dann sollte man diesem wunderschönen Park auf alle Fälle einen Besuch abstatten. Der Tivoli befindet sich dabei zwischen dem Rathausplatz und dem Kopenhagener Hauptbahnhof, dürfte man also auch als Tourist schnell ausfindig machen. Hat man trotzdem Probleme, den Vergnügungspark zu finden, dann kann man die Hilfe der wirklich freundlichen Dänen wahrnehmen.

Quelle: pixelio.de Fotograf: epmuts
Bereits am 15. August 1843 wurde der Freizeitpark von dem Offizier und Verleger Georg Carstensen eröffnet, was dazu führt, dass Tivoli als ältester, heute noch existierender, Vergnügungspark der Welt gilt. Zu verdanken ist der Park vor allem auch dem König Christian VIII. der das Militärgelände entlang der Stadtmauer für den Bau eines Freizeitparks Carstensen überließ. Das Unternehmen dieses Freizeitparks hatte nur für relativ geringe Zeit Georg Carstensen, den Gründer dieses Vergnügungsparks, als Oberhaupt, wobei dieser auch bei einzelnen Attraktionen entscheidend mitbestimmend war. Auch in der Zeit des Zweiten Weltkrieges wurde Tivoli weiterhin betrieben, wobei der Park unter den Folgen der deutschen Besatzung litt, schließlich schätzten diese den Ort als einen "Hort des kulturellen Widerstandes" ein; ein Grund hierfür war auch die Jazzmusik und das Auftreten von der musikalischen Legende Louis Armstrong.
Trotz dieser Missbilligung des Parks durch die Deutschen wurde der Betrieb des Vergnügungsparks nur kurz eingestellt. Auch heute noch kann man sich hier als Tourist von den verschiedensten Attraktionen des Tivolis beeindrucken lassen. Zum Repertoire gehören dabei die verschiedensten Achterbahnen, Fahrgeschäfte, Pantomimentheater und Kabaretts. Der Tivoli ist also ein echter Vergnügungspark, der jedem gefallen dürfte, der auch gerne mal etwas atemberaubendere Erfahrungen in Kopenhagen erleben möchte. Besonders nachts ist der Park ansehnlich, da er hier mehrfarbig angestrahlt wird und somit eine wirklich mystische Atmosphäre erhält.
nach obenRådhuspladsen
Der Rådhuspladsen, was auf Deutsch so viel wie Rathausplatz bedeutet, ist ein Platz im Zentrum von Kopenhagen und für einen Besuch auch wirklich geeignet. Der Platz befindet sich in der Innenstadt von Kopenhagen, Indre By genannt, und beheimatet das bekannte Kopenhagener Rathaus, das man bei dieser Gelegenheit auch besuchen sollte, schließlich ist der Platz zusammen mit dem Rathaus wirklich sehr idyllisch und bietet ein perfektes Postkartenmotiv. Möchte man also schöne Fotos in Kopenhagen schießen, dann eignet sich der Platz hierfür wirklich sehr gut. Ist man kulturell interessierter, dann kann man hier als Tourist sehr viele Monumente entdecken, die allesamt ihre ganz eigene Geschichte erzählen.

Quelle: pixelio.de Fotograf: Ann-Christin Cordes
Beispielsweise der Drachenspringbrunnen, der im Jahre 1904 eingeweiht und aufgrund heftiger Kritik immer wieder verändert wurde. Aber auch andere Statuen und Erinnerungssteine befinden sich auf diesem Platz und thematisieren die verschiedensten Sagen, Legenden oder historischen Ereignissen. Ist man an solchen Geschichten interessiert, dann sollte man den Platz auf alle Fälle aufsuchen, schließlich erzählt jede dieser Monumente eine ganz eigene Geschichte. Doch muss man auch sagen, dass der Rathausplatz ein Ort ist, an dem man sich im Sommer entspannen und einfach mal zur Ruhe kommen kann. Der Platz ist sehr weitläufig und ermöglicht es, ein gewisses Gefühl von Freiheit zu erhalten, wenn man vorher durch die eher beengenden Straßen gewandert ist.
Der Rathausplatz gehört im Grunde einfach zu Kopenhagen dazu und sollte daher auch besucht werden, schließlich gibt der Platz an sich und die Gebäude, die sich darauf befinden, ein ganz eigenes Bild ab und stellen mit dem Rathaus eigentlich das Herz von Kopenhagen dar. Das Kopenhagener Rathaus wurde 1905 gebaut und ist bereits seit 1981 denkmalgeschützt. Der Turm des Rathauses ragt mit einer Höhe von 105,6 Meter in die Höhe und stellt damit den höchsten Turm Kopenhagens dar und ist somit auch ein Wahrzeichen der Stadt.
nach obenSankt Petri Kirche

Quelle: pixelio.de Fotograf: Ann-Christin Cordes
Kann man sich für Bauwerke begeistern und vor allem für Kirchen, dann ist die Sankt Petri Kirche genau der richtige Ort für den gebildeten Besucher von Kopenhagen. Die Kirche gehört zur deutschsprachigen evangelisch-lutherischen Gemeinde von Kopenhagen und dürfte so für alle deutschen Protestanten interessant sein, die auch im hohen Norden ihrem Glauben nachgehen möchten. Möchte man zu dieser sehr schönen Kirche, dann kann man sie mitten in Kopenhagen schräg gegenüber zum Dom "Vor Frue Kirke" finden. Doch nicht nur vom religiösen Gesichtspunkt aus ist die Kirche wirklich wert besucht zu werden.
Die Sankt Petri Kirche ist dabei die älteste, erhaltene Kirche in der Kopenhagener Innenstadt und somit auch historisch gesehen ein echtes Schwergewicht. Bereits Mitte des 15. Jahrhunderts wurden der Turm, das Mittelschiff und der Chor gebaut; natürlich stammt die Kirche nicht komplett aus dieser Zeit, schließlich wurde sie mehrere Male erweitert. Beispielsweise wurde im 17. Jahrhundert durch Christian IV., der damalige König von Dänemark und Norwegen, veranlasst, dass das Süd- und Nordschiff gebaut wird, wodurch die Kirche ihre Kreuzform erhielt. Auch Ende des 17. Jahrhunderts wurden durch Christian V. weitere Baumaßnahmen durchgeführt, wobei auch ein weiteres Nordschiff errichtet wurde, das heute den Namen seines bekannten Königs trägt – nämlich Christian V.-Saal.
Man kann also schon sehen, dass diese Kirche seine ganz eigene Geschichte erzählt; besonders bemerkenswert ist dabei, dass die Kirche vor allem für die deutschsprachige Gemeinde Dänemarks gedacht war und auch heute noch ist. Somit kann man in der Kirche also auf zahlreiche deutsche Merkmale in der Kirche treffen, was natürlich sehr beachtlich ist. Auch heute noch wird die Kirche aktiv genutzt, zählt aber inzwischen weniger als 500 Mitglieder, was daran liegt, dass die Mitglieder nicht automatisch angemeldet werden, sondern sich von selbst anmelden müssen beziehungsweise dürfen. Dadurch ist die Mitgliederzahl nicht so hoch, die Gemeinde für ihre Größe aber umso lebendiger.
nach obenSchloss Amalienborg
Ein wirklich imposantes Bauwerk, das man in Kopenhagen unbedingt gesehen haben sollte, ist das wunderschöne Schloss Amalienborg, das sich in unmittelbarer Nähe zum Hafenbecken befindet. Das Schloss Amalienborg dient dabei als Stadtresistenz der dänischen Königsfamilie beziehungsweise der derzeitigen Königin Margrethe II. Das Gebäude ist deswegen auch immer wieder Ziel verschiedenster Tourismusgruppen, die hoffen, die Familie dort anzutreffen: Ist die Flagge mit dem königlichen Wappen gehisst, zeigt dies, dass die Familie derzeit zugegen ist. Wirklich interessant ist dabei auch immer die Wachablösung der Garde vor dem Schloss, was jeden Tag um 12 Uhr stattfindet.
Diese Zeremonie ist wirklich beeindruckend und ein Überbleibsel von längst vergangenen Zeiten und dementsprechend auch wirklich interessant, schließlich ist dies ein Stück echte Tradition. Möchte man diese Ablösung von einer guten Stelle beobachten, dann sollte man möglichst früh das Schloss aufsuchen, schließlich ist diese Wachablösung auch bei den Dänen immer sehr beliebt und dementsprechend auch gut besucht. Dieses wirklich imposante Schloss besteht aus verschiedenen Palästen, die man teilweise sogar besichtigen kann.
Das Palais Moltke ist dabei für jeden Besucher ein unvergessliches Erlebnis, schließlich kann man hier im Rahmen von Führungen die wunderschönen Prunkräume dieses Palastes besichtigen – vorausgesetzt die Königsfamilie und Staatsgäste sind nicht zugegen. Diese Chance sollte man sich auf alle Fälle nicht entgehen lassen, denn dies ist eine wirklich schöne Erfahrung und man kann dabei auch viel Interessantes in Erfahrung bringen, zum Beispiel, wie die Adligen von heute residieren dürfen. Gleichzeitig schwingt hier aber auch immer eine gewisse Romantik mit, die solche adligen Gemächer immer mit sich haben. Im Palais Levetzau befindet sich ein Museum, das man natürlich auch besuchen kann und auch die ein oder anderen interessanten Ausstellungsstücke beinhaltet.
nach obenSchloss Rosenborg
Ein ebenfalls wirklich schöner Ort ist das Schloss Rosenborg, das historischen Aufzeichnungen zufolge im Jahre 1607 gebaut wurde. Natürlich ist das Schloss heute nicht mehr in der ursprünglichen Verfassung, denn auch das Schloss Rosenborg wurde über die Jahre hinweg immer weiter ausgebaut und den Bedürfnissen der jeweiligen Bewohner angepasst. Bereits wenige Jahre nach dem Bau wurde das Schloss beispielsweise um einen Lustgarten erweitert. Trotz der Maßnahmen zur Erweiterung des Schlosses ist Rosenborg auch heute noch äußerlich kaum verändert, was natürlich jeden Besucher freuen dürfte, der sich für solche wirklich wunderschönen Gebäude erwärmen kann. Errichtet wurde das Gebäude von niederländisch-flämischen Architekten, wobei der Auftrag von dem damaligen König Christian IV. kam.
Der helle Farbton des Mauerwerkes, die verspielten Giebel und Türme sorgen dafür, dass das Schloss eine wirklich märchenhafte Ausstrahlung bekommt und bei nahezu jedem Mädchen den Wunsch Prinzessin zu sein wieder aufleben lassen dürfte. Doch nicht nur das Äußere des Schlosses weiß zu überzeugen, schließlich haben die 24 königlichen Gemächer auch noch eine wirklich imposante Innenausstattung bei der man kaum aus dem Staunen herauskommt. Hier wurden im Laufe der Jahre Kunstschätze aus aller Welt von den Königen gelagert, wobei die Sammlung heute natürlich nicht mehr ganz so gigantisch ist, wie es einst einmal war.
Jeden Tag um 11:30 Uhr dürfen die stolzen königstreuen Wachen am Schloss Rosenborg Richtung Innenstadt marschieren, damit sie um Punkt 12 Uhr am Schloss Amalienborg, welches den Sitz der Königin darstellt, ankommen und die Wachablösung stattfinden kann, die auch immer wieder gerne von Touristen besucht werden. Im Schloss Rosenborg befindet sich bereits seit 1833 ein Museum in dem sich das Volk die Kostbarkeiten der Königsfamilien bestaunen kann. Der Garten um das Schloss herum, wurde von Christian V. errichtet, damit er und seine Familie Lustwandeln können. Heute darf auch das normale Volk durch diesen Garten wandern und eine sehr schöne Zeit haben.
nach obenNy Carlsberg Glyptotek
Das Ny Carlsberg Glyptotek ist eines der populärsten Museen, die sich mit Kunst beschäftigen und befindet sich direkt in Kopenhagen. Doch ist das Museum nicht nur in Kopenhagen beliebt, sondern hat auch im gesamten Dänemark einen sehr guten Ruf, was sich natürlich auf die Besucherzahlen auswirkt. Um die 400.000 Besucher besuchen jährlich dieses wirklich gut gemachte Museum. Ist man selbst kulturell interessiert und kann sich für Kunstausstellungen erwärmen, dann sollte man sich dieses Museum nicht entgehen lassen, schließlich kann man hier viel sehen beziehungsweise lernen – was auch Menschen interessieren dürfte, die normalerweise nicht so häufig ins Museum gehen.
Besucht man das Museum heute, dann kann man hier vor allem antike Skulpturen des Mittelmeerraumes aus Ägypten, Griechenland und Rom begutachten. Natürlich beherbergt das Museum aber auch modernere Skulpturen, die von Edgar Degas und Auguste Rodin, beide französische Künstler, stammen. Gemälde dürfen bei einer richtigen Kunstausstellung natürlich auch nicht fehlen, sodass man sich beim Ny Carlsberg Glyptotek gedacht hat, dass man auch die französischen und dänischen Gemälde des Impressionismus beziehungsweise des Post-Impressionismus aus dem 19. und 20. Jahrhundert ausstellen könnte. Folglich wird einem hier also eine ausgewogene Ausstellung geboten, die wunderschöne Skulpturen aus der Antike mit den moderneren von Degas und Rodin verbindet.
Zusätzlich kann man dann noch die wunderschönen Gemälde des Impressionismus beziehungsweise des Post-Impressionismus begutachten, was den Besuch des Ny Carlsberg Glyptotek zu einem vollen Erfolg machen kann – vorausgesetzt natürlich, man interessiert sich für eine solche Ausstellung. Die meisten Bestände des heutigen Museums gehen auf den dänischen Industriellen Jacob Christian Jacobsen zurück, wobei sein Sohn 1888 die Sammlung der Öffentlichkeit stiftete und somit diese kulturellen Gegenstände einer breiteren Masse zugänglich machte. Jedoch ist nicht nur die Ausstellung sehr beeindruckend, denn auch die Anlage an sich ist einen Besuch wert. Um das Ny Carlsberg Glyptotek herum befindet sich eine wunderschöne Gartenlage, die ebenfalls sehr interessante Skulpturen zu bieten hat.
nach obenRundetårn
Rundetårn, was auf Deutsch so viel wie "runder Turm" bedeutet, ist ein wunderschöner Turm, der sich im Stadtzentrum von Kopenhagen befindet. Durch seine Höhe von 35 Metern kann man den Turm auch schon von Weitem erspähen und findet ihn dementsprechend auch leicht. Der "Runde Turm" wie er in Deutschland genannt wird, hat einen Durchmesser von fünfzehn Metern. Interessanterweise muss man beim Aufstieg des Turmes keine ewig langen Treppenaufgänge besteigen, sondern kann einfach einen 209 Meter langen spiralförmigen Gang hoch laufen, der sich insgesamt 7,5 Mal um die Turmmitte windet und dementsprechend auch architektonisch beeindruckend ist.
Der Aufgang zum Observatorium auf dem Dach dann, wird über Treppen bewältigt. Der Vorteil eines solchen Ganges, der einen nach oben bringen soll, ist, dass man hier eine konstante Steigung hat und keine großen Treppenaufgänge bewältigen muss. Diese ganz spezielle Rampenkonstruktion hat es Pferdewagen ermöglicht, Waren direkt in den Turm zu transportieren. Der Turm wurde bereits 1642 errichtet, wobei der Auftrag von dem damaligen König Christian IV. kam. Letztendlich diente der Turm bis 1861 als Observatorium für die Universität Kopenhagen. Auch heute noch ist dieses Observatorium funktionsfähig und gilt damit zu Recht als das älteste, noch funktionierende Observatorium Europas. Der Turm ist direkt angebunden an die Universitätsbücherei und die Dreifaltigkeitskirche.
Besuchen sollte man diesen geschichtsträchtigen Turm vor allem deswegen, weil man sich auf das Dach des Turmes begeben kann und dort einen wundervollen Aussichtspunkt geboten bekommt, der einen wunderschönen Blick über Kopenhagen ermöglicht. Eine solche Aussicht ist nahezu einzigartig in Kopenhagen. Beispielsweise kann man auf der einen Seite die Öresundbrücke sehen, wobei auf der anderen Seite der Frederiksberg zu bestaunen ist. Zusätzlich befindet sich auf dem Runden Turm noch ein großes Teleskop, das regelmäßig von Hobbyastronomen genutzt wird, die einen Blick in die Weiten des Weltalls wagen möchten. Der Turm befindet sich an der Kobmagergarde in der Altstadt und ist von Weitem schon gut sichtbar.
nach obenDänische Königliche Bibliothek
Die Dänische Königliche Bibliothek ist ein echter Besuchermagnet in Kopenhagen und gilt sogar für ganz Skandinavien als die größte sowie bedeutendste Bibliothek. Die Nationalbibliothek Dänemarks beherbergt zahlreiche historische Schätze, wobei man hier nahezu jedes Werk finden kann, das seit dem siebzehnten Jahrhundert in Dänemark publiziert wurde. Natürlich gehört zu einer ordentlichen Bibliothek auch ein Saal für das Eigenstudium, was hier ebenfalls in Form des Lesesaals West ermöglicht wird – dies ist ein richtiger Forschungslesesaal, wobei man hier als normaler Besucher nicht hinkommt.

Quelle: pixelio.de Fotograf: Hans Dunker
Gegründet wurde die Bibliothek bereits im Jahre 1648 durch den damaligen König Frederik III.; bereits zu dieser Zeit wurde die Bibliothek mit einer sehr großen Sammlung europäischer Arbeiten ausgestattet, wobei die Bibliothek erst 1673 sein eigenes Gebäude bezog – das heutige Reichsarchiv. Die Geschichte dieser Bibliothek ist geprägt von Umbauten und Zubauten, wodurch sich das Aussehen dieses Areals immer wieder verändert hat und inzwischen sogar dafür gesorgt hat, dass es drei verschiedene Standorte gibt, die für verschiedene Themengebieten zuständig sind. Das neueste Gebäude an diesem Standort ist der "Schwarze Diamant", der diesen Namen seiner Fassade zu verdanken hat, die aus schwarzem Granit aus Simbabwe besteht. Neben einem Teil der Bibliotheksbestände beherbergt dieses Gebäude auch noch einen Konzertsaal.
Interessiert man sich weniger für die historischen Dokumente, die in diesem Museum gelagert werden, dann sollte dies aber kein Grund sein, diesen Gebäudekomplex nicht doch noch zu besuchen, schließlich ist der "Schwarze Diamant" auch von außen optisch sehr schön und dementsprechend auch einen Besuch wert. Den Sorte Diamant, wie der schwarze Diamant auf Dänisch heißt, besitzt verschiedene Bestandteile, die sich mit den unterschiedlichsten Themengebieten beschäftigen. Beispielsweise gibt es ein Museum für dänische Karikaturen und ein Nationales Fotomuseum, die beide sehr gut gelungen sind und dementsprechend auch wirklich äußerst ansprechende Werke beinhalten. Letztlich kann man eigentlich nur jedem Besucher Kopenhagens, der sich für die kulturelle Seite dieser Stadt begeistern kann, raten, diese Bibliothek zu besuchen.
nach obenFreistadt Christiania
Ein wirklich abgefahrenes Ziel in Kopenhagen ist die Freistadt Christiania, die auf Dänisch Fristad Christiania heißt. Diese Freistadt ist eine alternative Wohnsiedlung mitten in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen und wird von der dänischen Regierung als politisch unabhängiges Gebiet geduldet. Seit 1971 besteht Christiania nun, wobei die Gründung dieser Freistadt wirklich interessant ist. Im Jahre 1971 räumte das dänische Militär einige Baracken auf dem Christianshavn, woraufhin auf diesem Gebiet dann ein Musikfestival stattfand. Während ein großer Teil der Festivalbesucher wieder verschwand, blieb eine Gruppe und besetzte die Häuser; natürlich versuchte die Regierung die Siedlung zu räumen, doch waren die Hausbesetzer so zahlreich, dass die Räumung des Geländes auch nach mehreren Versuchen scheiterte und letztendlich auch aufgegeben wurde.
Natürlich haben es sich die Bewohner von Christiania nicht nehmen lassen am 24. September 1971 die Freistadt Christiania auszurufen. Wirkliche Regeln gibt es in dieser alternativen Siedlung nur wenige. Generell verboten sind Waffen, Gewalt, harte Drogen und Rockerwesten mit Klubabzeichen – sonst ist die Gemeinde sehr tolerant und natürlich auch herzlich gegenüber Neuankömmlingen. Zusätzlich gibt es in dieser Freistadt zwei demokratische Institutionen. Einerseits ein Plenum, das die Zusammenarbeit mit Kopenhagen und Dänemark regelt und andererseits die Gebietssitzung in der die lokalen Themen dieser fünfzehn Gebiete großen Stadt besprochen werden. Die Stadt ist vor allem deswegen für die Besucher interessant, weil hier ein wahres Experiment stattfindet, das sich nun seit mehreren Jahrzehnten hier bewähren konnte und zeigt, dass auch alternativere Bevölkerungsgruppen in der Lage sind, eine Stadt zu führen beziehungsweise zu leiten.
Für den Besucher ist diese Stadt sehr interessant, weil sie ein so großer Kontrast zu Kopenhagen darstellt. Natürlich wird man auch hier auf den Hauptstraßen viele Touristen antreffen, doch abseits dieser Straßen kann man sich auch mit diesen Menschen unterhalten und ihre oft sehr interessanten Geschichten in Erfahrung bringen. Zusätzlich ist die Atmosphäre eine andere, die Stimmung ist gelassen und die Bewohner Christianias sind wirklich äußerst nett. Zum Essen und Trinken kann man hier genauso herkommen wie für einen kleinen Einkaufsbummel, schließlich bieten die Läden, die hier angesiedelt sind, wirklich sehr schöne Waren an, die man in der normalen Großstadt so sonst eher nicht finden würde.
nach obenZoo Kopenhagen
Möchte man sich einmal von all dem Trubel befreien, der in Kopenhagen herrscht, dann kann man natürlich auch den Zoo Kopenhagen aufsuchen, der ebenfalls sehr viel zu bieten hat und einem auch einfach mal die Möglichkeit gibt, die Tierwelt zu beobachten, ohne sich selbst größere Gedanken machen zu müssen. Der Zoo Kopenhagen ist also ein Ort, an dem man sich entspannen und die Wunder der Natur direkt erleben kann. Der Zoo wurde im Jahre 1859 logischerweise in Kopenhagen erbaut und ist dementsprechend auch der älteste Zoo Dänemarks – und einer der ältesten Tiergärten Europas.
Insgesamt tummeln sich in diesem bekannten Zoo um die 3.300 Tiere in 264 verschiedenen Arten. Im Zoo Kopenhagen werden, im Gegensatz zu anderen Zoos in Europa, die Tierarten nicht nach Klassen und Familien sortiert, beziehungsweise gehalten, sondern nach ihren Herkunftsgebieten und Erdteilen. Man spricht hierbei von einem Geozoo, also einer ganz besonderen Gestaltung des Zoos. Im Zoo Kopenhagen werden vor allem nordländische Tiere gezeigt, wie beispielsweise Bären, Wölfe und Moschus-Ochsen. Die Spezialisierung hat dazu geführt, dass diese Tiere hier sehr stark verbreitet sind und das auch in den verschiedensten Arten und Familien. Doch ist der Zoo damit noch lange nicht zu Ende, schließlich gibt es noch ein Nachttierhaus, ein Giraffenhaus und einen tropischen Zoo. Interessanterweise kann sich der Kopenhagener Zoo damit rühmen, einen Tasmanischen Teufel zu besitzen. Damit sind sie nämlich der einzige Zoo außerhalb Australiens der dieses Tier halten darf.
Derzeit befindet sich der Zoo Kopenhagen in einer größeren Umbauphase bei der neue Anlagen entstehen sollen, jedoch gilt der Zoo jetzt schon zu dem besten in Europa. Seit 2008 gibt es im Zoo nun auch noch ein Elefantenhaus in dem derzeit sieben asiatische Elefanten zu bestaunen sind. Wenn man also bereits in Kopenhagen ist und sich für Tiere interessiert, dann ist der Zoo Kopenhagen ein wirklich sehenswerter Ort. Dieser Zoo ist inzwischen nämlich einer der besten in ganz Europa und die Chance, einen solch exquisiten Zoo zu besuchen, sollte man sich nicht entgehen lassen.
nach obenKongens Nytorv
Wenn man als Tourist die Stadt Kopenhagen erkundet, dann wird man früher oder später an diesem Ort sowieso ankommen – an den Kongens Nytorv. Dieser Platz, der auf Deutsch so viel wie "Königlicher Neuer Markt" bedeutet, ist der größte Platz, der sich in der Innenstadt von Kopenhagen in Dänemark befindet. Einen solchen zentralen Ort entdeckt man meist bei diversen Erkundungstouren durch die Stadt, ohne wirklich zu wissen, was dies eigentlich ist. Der Kongens Nytorv wurde bereits im Jahre 1680, auf Wunsch von dem damaligen König Christian V. angelegt, und sollte als repräsentativer Platz am Rande der mittelalterlichen Altstadt dienen.
Dieser Platz, der sehr unregelmäßig ist, was auch an seiner Form liegt, ist heute von den verschiedensten öffentlichen Gebäuden und Palais bebaut. Interessanterweise sind diese teilweise sehr prachtvollen Gebäude aber nicht der Mittelpunkt des Platzes; diesen hat nämlich schon eine ovale Grünfläche mit einer Reiterstatue des Königs für sich beansprucht. Diese Reiterstatue wird von den Bewohnern Kopenhagens nur Hesten, was so viel wie "das Pferd" bedeutet, genannt. Als Tourist in Kopenhagen sollte man sich überlegen, ob man seine Reise hier nicht beginnen möchte, schließlich befinden sich sehr viele wirklich bedeutende Bauwerke in unmittelbarer Nähe. Zum Platz Kongens Nytorv angehörig sind beispielsweise das Königliche Theater, das Schloss Charlottenborg mit seiner Königlich Dänischen Kunstakademie, das bekannte Kaufhaus Magasin du Nord und das Hotel D'Angleterre.
Ein weiterer Punkt, der dafür spricht, seine Suche nach den Sehenswürdigkeiten Kopenhagens hier zu starten, ist, dass man eine wirklich vorzügliche Verkehrsanbindung vorfinden kann – der Platz ist heute nämlich ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in der dänischen Hauptstadt; schließlich liegt hier auch die U-Bahn-Station Kongens Nytorv. Zusätzlich endet an diesem Platz die beliebte Einkaufsstraße Strøget. Finden kann man den Kongens Nztorv am Ende des Nyhavn, wodurch er früher mit dem Hafen von Kopenhagen verbunden war und somit auch schon damals ein wichtiger Platz war, der genügend Platz bot und ebenso einen wichtigen Stellenwert als Verkehrsknotenpunkt hatte.
nach obenStadion Parken
Das Stadion Parken ist ein Fußballstadion, das den dänischen Fußballklub FC Kopenhagen beheimatet und sich gleichzeitig in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen befindet. Dieses Stadion überzeugt den Besucher, der Annehmlichkeiten nicht scheut, mit einem schließbaren Dach, wodurch das Wetter im Notfall draußen gehalten wird. Damit herrschen im Stadion immer die besten Temperaturen und die Stadionbesuche enden nicht in einer Zitterpartie – zumindest ist dann das Wetter daran nicht schuld. Das Stadion, mit dem für Deutsche relativ ungewohnten Namen, Parken ist das größte Fußballstadion in ganz Dänemark und dient dementsprechend auch als Nationalstadion; das heißt, dass hier auch die Heimspiele der dänischen Nationalmannschaft und das Finale des landeseigenen Wettbewerbs ausgetragen wird.
Natürlich finden in diesem Stadion auch immer wieder Veranstaltungen statt, die nur zweitrangig etwas mit Fußball zu tun haben, also beispielsweise Konzerte von weltbekannten Bands bei denen der Ansturm groß genug ist, dass ein solch großes Stadion vollständig belegt werden kann. Das Stadion fällt hierbei in die Klasse der Elitestadions, was auch erklärt, warum das Stadion, welches 1992 fertiggestellt wurde, insgesamt 85 Millionen Euro gekostet hat. Logischerweise wurde es bis heute immer wieder in gewissen Teilen renoviert, so hat das Stadion Parken beispielsweise im Jahre 2001 ein neues Dach erhalten, während im Jahre 2009 eine neue Nordtribüne fertiggestellt wurde. Insgesamt ist das Stadion Parken ein wirkliches technisches Wunder, schließlich kann der untere Teil der Tribüne vor und zurückgefahren werden, sodass man im Innenraum des Stadions je nachdem mal mehr oder weniger Platz hat. Dadurch kann man dieses Stadion sehr flexibel nutzen.
Wie bereits erwähnt, finden hier regelmäßig Konzerte statt, dabei haben schon wirklich weltbekannte Bands und Künstler hier ihre Auftritte gehabt. Beispielsweise U2, Celine Dion, Robbie Williams, AC/DC und viele mehr. Ist man also ein wahrer Musikfan, dann sollte man sich informieren, ob in der Zeit, in der man in Kopenhagen ist, nicht eventuell doch ein Konzert hier stattfindet. Ist dies der Fall, sollte man sich diese Chance nicht entgehen lassen, schließlich ist die Stimmung im Stadion immer ausgezeichnet. Natürlich ist das Glück, eine solche Veranstaltung blind zu erwischen, eher gering, da die Vereinsleitung natürlich nicht will, dass der Rasen durch zu viele Auftritte beschädigt wird.
nach obenDas Rathaus

Quelle: pixelio.de Fotograf: Ann-Christin Cordes
Das Rathaus von Kopenhagen ist ein wirklich imposantes Gebäude, das vielen Besuchern, die dieses prachtvolle Bauwerk am Rathausplatz finden können, beeindrucken dürfte. Zu finden ist dieses wirklich schöne und eindrucksvolle Gebäude in der Altstadt, um genauer zu sein am Anfang des Rathausplatzes; hier befinden sich auch noch zahlreiche andere wirklich sehenswerte Monumente und Bauwerke, sodass sich der Besuch zum Rathaus beziehungsweise zum Rathausplatz wirklich lohnen kann und man diese Sehenswürdigkeit schnell und einfach mit anderen verbinden kann, die Strecke zwischen diesen ist hier nämlich sehr gering.
Interessanterweise erkennt man das Rathaus am Rathausplatz sofort, zwar ist dieser Platz sehr groß, doch dieses gewaltige Gebäude dominiert diesen Platz sofort, sodass das Rathaus einem wahrlich sofort ins Auge fällt. Fertiggestellt wurde dieses Gebäude bereits im Jahre 1905, wobei es inzwischen natürlich des Öfteren renoviert wurde, damit das Gebäude nicht auf Dauer beschädigt wird. Trotzdem ist das Rathaus von Kopenhagen auch heute noch nahezu gleich mit dem Bauwerk von 1905. Sorgen, dass hier zu viel gemacht wurde, muss man sich keine machen. Heute dient dieses Gebäude als Sitz des Bürgermeisters, sodass man diesen hier als Tourist eventuell sogar antreffen könne. Direkt an der Front des Rathauses befindet sich eine große Statue, die schön vergoldet ist und den Bischof Absalon darstellen soll. Doch ist dies nur ein wirklich sehenswertes Element am Rathaus. Auch der Glockenturm weiß zu überzeugen, schließlich besitzt dieser eine grandiose Weltuhr, die auch weltweit berühmt ist. 1955 wurde sie in Betrieb genommen, wobei der damalige Uhrmacher Jens Olsen, der an der Planung und am Bau aktiv beteiligt war, dies leider nicht mehr miterleben durfte. Interessant an dieser Glockenuhr ist, dass man die Uhrzeit der verschiedenen Zeitzonen ablesen kann und somit sofort weiß, wie viel Uhr es in anderen Ländern ist – eine wirklich beeindruckende Uhr. Sie besteht dabei aus 15.000 Einzelteilen und arbeitet trotzdem tadellos. Teile des Rathauses kann man kostenlos betreten, während man andere Räume, wie beispielsweise den Glockenturm, nur mit geführten Touren betreten beziehungsweise besichtigen darf.
nach obenDas Nachtleben in Kopenhagen
Natürlich dürfte es jeden Tourist, der die dänische Hauptstadt Kopenhagen besucht, interessieren, wie das Nachtleben in Kopenhagen aussieht. Bei dieser Frage kann man gleich antworten, dass die Nachtszene von Kopenhagen zwar klein ist, dafür aber auch sehr fein, schließlich gibt es wirklich schöne Bars und Cafés, die bis spät in die Nacht geöffnet haben und somit auch noch einen Kaffee um zwei Uhr morgens ermöglichen. Ist einem nach einem anstrengenden Tag voller wunderschöner Sehenswürdigkeiten nach richtigem Feiern zumute, dann kann man eine der zahlreichen Discos besuchen, in denen die neusten, musikalischen Werke gespielt werden. Auch hier sind die Dänen sehr tolerant und ermöglichen es, die ganze Nacht zu den neuesten Beats durchzutanzen.
Doch keine Sorge! Kann man mit House oder Techno nichts anfangen, dann gibt es auch Lokalitäten, die für den eigenen Musikgeschmack angemessen sind. In Kopenhagen gibt es nämlich Clubs und Bars für jeden Geschmack, sodass man nach kurzer Zeit bereits einen Club finden kann, der von der Musik her zu einem passt. Sorgen muss man sich also keine machen. Sucht man eine Designer-Bar wird man diese also genauso schnell finden können wie eine Spelunke mit Undergroundmusik. Kopenhagen zeigt sich also nicht nur an Sehenswürdigkeiten sehr vielseitig, sondern auch, wenn es ums Nachtleben geht, kann man sicher sein, dass Kopenhagen genügend verschiedenen Optionen bietet, um einen erfolgreichen Abend zu verbringen. Die meisten Clubs haben eine sehr große Bandbreite an musikalischen Richtungen, so kann man von den aktuellen Charts bis hin zu Salsa alles hören. Natürlich besuchen auch renommierte DJs immer wieder die Clubs in Kopenhagen, sodass man sicher sein kann, dass die Musik im Club angemessen ist und die Besucher wirklich ermuntert, einen schönen Abend in dem jeweiligen Club zu haben. Wirklich auf einen Stadtteil konzentrieren sich die Clubs dabei nicht, vielmehr ist es in Kopenhagen so, dass man an nahezu jeder Stelle eine Bar, ein Café oder einen Club finden kann. Am besten sollte man sich aber vorher informieren, welche Clubs infrage kommen könnten.
Um natürlich auch konkretere Vorschläge zu geben, werden nun Clubs genannt, die in Kopenhagen derzeit wirklich begehrt sind. Der Mantra Club, manchmal auch Club Climax genannt, ist wirklich sehr beliebt und hat einfach ein sehr gutes Ambiente. In dem Club in der Bernstorffsgade wird bevorzugt Techno gespielt, wobei auch Titel anderer Musikrichtungen ab und an als Abwechslung gespielt werden. Der Subsonic Club ist ebenfalls eine wirklich beliebte Adresse; hier werden vor allem Titel der 80er und 90er Jahre gespielt. Finden kann man diesen Club in der Skindergade 45.
Die Clubs Le Kitch, Gothersgade 11, und Park Diskotek, Sterbrogade 79, spielen eher aktuellere Titel. Während die erstere Location eher auf die aktuelle Tanzmusik setzt, spielt die letztere mehr Happy House und alles was in dieses Genre passt. Möchte man sein Glück im hohen Norden austesten, dann bietet sich das Casino Copenhagen an, dass einem die Möglichkeit gibt, die verschiedensten Spiele zu spielen, wie beispielsweise Roulette oder Blackjack. Zu beachten ist hierbei, dass das Casino eine angemessene Kleidung voraussetzt sowie ein Ausweis mit Foto verlangt. Zusätzlich wird am Eingang ein Eintrittsgeld verlangt, bei dem die Höhe je nach Zielgruppe variieren kann. Hier sollte man sich vorher einfach informieren.
nach obenShopping in Kopenhagen
Die dänische Hauptstadt Kopenhagen bietet seinen Besuchern zahlreiche, verschiedene Möglichkeiten, um erfolgreich shoppen zu gehen. Natürlich sollte man eine gewisse Affinität für den skandinavischen Stil haben, wobei es natürlich auch Geschäfte gibt, die internationalere Kleidungsstücke anbieten. Letztlich kann man Kopenhagen aber wirklich als Shoppingparadies sehen, welches einem ungeahnte Möglichkeiten bietet. Hat man bisher Second Hand-Läden gemieden, sollte man sich dies in Kopenhagen noch mal überlegen, schließlich sind diese hier sehr gut sortiert und liegen allesamt in der mittleren Preisklasse. Hier kann man also nicht nur Schnäppchen, sondern vor allem auch sehr schöne Kleidungsstücke finden. Möchte man in Kopenhagen erfolgreich shoppen, dann sollte man für Neues offen sein – dann wird die Stadt wirklich zum Shoppingparadies.
Im Zentrum von Kopenhagen gibt es verschiedenste Möglichkeiten, um zu Fuß einkaufen zu gehen. Die Distanzen zwischen den einzelnen Läden und Shops sind sehr gering und ermöglichen damit einen sehr angenehmen Einkaufstrip. Sollte man vorhaben einen ganzen Tag in Kopenhagen zu shoppen, ist es notwendig, die Öffnungszeiten zu beachten, schließlich unterscheiden sich diese stärker zu Deutschland. Unter der Woche, also an allen Werktagen, kann von 10 bis 18 Uhr geshoppt werden; an Samstagen sind die Läden sogar nur bis 17 Uhr geöffnet. Möchte man also nicht vor verschlossenen Türen stehen, dann sollte man sich diese Zeiten auch wirklich gut merken.
Interessiert man sich für sogenannte Vintage-Läden, dann ist der Laden Carmen eine wirklich interessante Adresse. Hier kann man neben sehr gut erhaltenen Vintage-Kleidern, auch viele Kleinigkeiten wie Duftkerzen, Accessoires, Nagellack oder Kissenbezüge finden. Die Auswahl ist dabei relativ groß und die Bandbreite an Gegenständen ebenfalls. Ein beliebter Ort, um auch allgemeinere Kleidung zu kaufen, ist das Kaufhaus Magasin, das vor allem wegen seiner Topshop-Filiale im obersten Geschoss beliebt ist. Ein weiterer Ort, der sich ausgezeichnet zum Shoppen eignet, ist das Kaufhaus Illum. Hier gibt es zahlreiche junge Marken wie beispielsweise All Saints, Acne oder Carin Wester zu finden. Letztlich kann man also sagen, dass die Auswahl in Kopenhagen sehr reichlich ist und man dementsprechend hier auch erfolgreich shoppen kann.
nach obenUnterkünfte in Kopenhagen
Bevor man seinen Urlaub antreten kann, sollte man sich natürlich, um die Unterkunft kümmern, denn möchte man es wohl kaum riskieren, dass man am Ende ohne ein Hotelzimmer in Kopenhagen festsitzt. Glücklicherweise hat sich aber die Hotelszene in Kopenhagen in den letzten Jahren stark gewandelt. So sind zahlreiche Hotels gebaut und viele auch von Grund auf renoviert worden. Dadurch hat sich der Komfort, den die Hotels bieten, stark verbessert und jeder Europäer dürfte hier ein Hotel finden, das seinen Ansprüchen, aber auch seinem Geldbeutel, entspricht. Als sehr glücklich erweist sich auch die Tatsache, dass Kopenhagen sehr kompakt ist und sich die meisten Hotels in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum befinden. Dadurch kann man die Innenstadt meist zu Fuß erreichen.
Zu beachten ist, dass in Kopenhagen insgesamt 25 % Mehrwertsteuer und eine kommunale Umweltsteuer in den Zimmerpreisen schon enthalten sind. Zusätzlich sollte man sich daran gewöhnen, den Portiers ein kleines Trinkgeld zu geben, dies ist inzwischen fast schon ein traditioneller Brauch, den man auch befolgen sollte, schließlich verrichten diese ihre Arbeit auch meist sehr zuverlässig. Möchte man mehr Geld für das Shoppen in dieser großartigen Stadt haben, dann sollte man auf Rabattaktionen achten, denn auch in Kopenhagen variieren die Preise der Hotelzimmer je nach Saison und Art der Buchung. Wer mehr Zeit in die Suche nach dem passenden Hotel investiert, kann am Ende einen wirklich beachtlichen Betrag sparen.
Kopenhagen hat in den letzten Jahren einen wirklich beachtlichen Wandel vollzogen, den man auch an den Restaurants erkennen kann. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von internationalen Etablissements, die einem wirklich delikate Köstlichkeiten anbieten. Besonders beliebt ist die französische sowie die asiatische Küche. Aber auch die dänische Küche weiß zu begeistern, was vor allem an dem intelligenten Gebrauch heimischer Zutaten liegt. Kulinarisch ist also Kopenhagen ebenfalls sehr vielseitig und dementsprechend sollte man sich hier auch experimentierfreudig zeigen, denn auch hier kann man viel entdecken und neue Leibgerichte finden. In Dänemark ist es eigentlich üblich, dass man mindestens 5% des Rechnungsbetrages als Trinkgeld gibt, wobei man diesen Prozentsatz je nach Service natürlich auch erhöhen kann.
Besucht man Kopenhagen, dann wird man feststellen, dass sehr viele Distanzen eher gering sind und auch einfach zu Fuß bewältigt werden können. Doch sollte man es sich nicht entgehen lassen, das öffentliche Verkehrsnetz zu nutzen. Dieses ist nämlich sehr gut ausgebaut und im Vergleich zu anderen europäischen Städten auch sehr günstig und vor allem auch zuverlässig. Das Bus- und Bahnnetz, das unter dem Namen S-Tog bekannt ist, ermöglicht es jedem Touristen, schnell und einfach durch die Stadt zu reisen. Die Metro in Kopenhagen besteht aus insgesamt zwei Linien, die die Stadt auch mit dem Flughafen verbinden und so eine problemlose Reise ermöglichen.
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