Istanbul

Istanbul

Die Sultan-Ahmed-Moschee (Sultanahmet Camii, Sultan-Ahmet Camii, Sultan Ahmet Camii, auch als Blaue Moschee bekannt)
Die Sultan-Ahmed-Moschee (Sultanahmet Camii, Sultan-Ahmet Camii,
Sultan Ahmet Camii, auch als Blaue Moschee bekannt)
Quelle: pixelio.de        Fotograf: Bildpixel

Istanbul wurde nicht ohne Grund im Jahr 2010 Kulturhauptstadt von Europa, denn seit die Metropole mit ihren ursprünglichen Stadtteilen besteht, kann sie auf eine Geschichte zurückblicken, die schon seit 2.600 Jahre andauert. Vor allem, welche Stadt kann schon sich behaupten 3 großen Weltreichen als Hauptstadt gedient zu haben? Heute ist die Stadt Istanbul, die seit ihrer Gründung verschiedene Namen trug, wie Kalchedon und Byzantion, mit 13,1 Mill. Einwohner, die drittgrößte bevölkerungsreichste weltweit und an erster Stelle der Türkei.

Istanbul ist einmalig in der Welt, keine andere Stadt auf dem gesamten Globus gehört zwei verschiedenen Kontinenten an, d. h. sowohl zu Thrakien auf der europäischen Seite als auch zu Anatolien auf der kleinasiatischen Seite. Der Grund dafür, die Stadt breitet sich am nördlichen Ufer des Marmarameeres aus und verteilt sich dabei auf beiden Seiten des Bosperus, einer Meerenge, die das Mittelmeer mit dem Schwarzen Meer verbindet. Außerdem ist Istanbul das türkische Zentrum für Finanzen, Handel, Medien und Kultur. Als Verbindung von Kleinasien und Europa bildet die Metropole auch den größten Verkehrsknotenpunkt seines Landes.

Zwei große Flughäfen, etliche Fernbusbahnhöfe, 2 zentrale Kopfbahnhöfe und ein reger Schiffsverkehr bezeugen seine bedeutende Transitlage internationaler Logistik. Das Stadtbild Istanbul formte sich aus den verschiedenen Baustilen der Antike, des Mittelalters, wie auch der Neuzeit und der Modernen. Eine Symbiose der griechischen, römischen, byzantinischen, osmanischen und türkischen Kultur. Eine Einmaligkeit, die dazu führte, die historische Altstadt mit in das UNESCO-Weltkulturerbe aufzunehmen. Eine weitere Besonderheit, Istanbul ist der Sitz des Ökumenischen Patriarchen, denn seit Langem war hier das Zentrum der orthodoxen Christen und der sunnitischen Islamen.

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Topkapi-Palast

Im Topkapi-Palast, wörtlich übersetzt Kanonentor-Palast, befand sich für Jahrhunderte die Verwaltung des Osmanischen Reiches und war gleichzeitig der Wohn- bzw. Regierungssitz der Sultane. Im Jahr 1453, wenig später nach der Eroberung von Konstantinopel, veranlasste Sultan Mehmed II. den Bau des Palastes zu beginnen. Der erste Standort war auf dem heutigen Beyazitplatz. Doch der Sultan änderte seine Meinung und die Errichtung erfolgte dann auf der Landspitze zwischen dem „Goldenen Horn“ und dem „Marmarameer“. Der byzantinische Mangana-Palast wurde dafür teilweise überbaut. Mehrere Renovierungen und Erweiterungen in großem Umfang, die bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts vorgenommen wurden, gaben dem Palast sein heutiges Erscheinungsbild.

Der Topkapi-Palast war seit Mehmed II. die Residenz aller osmanischen Sultane. Erst als Sultan Abdülmecid I. 1856 die Herrschaft übernahm, änderte sich dies. Er ließ sich am Ufer des Bosporus im neuen Dolmabahce Sarayi nieder, gegenüber dem Goldenen Horn. Heute sind alle beiden Paläste Museen. Der Topkapi-Palast war, wie es die türkische Tradition vorschrieb, eine Anlage, die aus mehreren Gebäuden und einem großen Garten bestand. Auf der Fläche von 69 ha und mit bis zu 5000 Bewohnern war der Palast eine Stadt für sich. Zu Beginn hatte der Palast den Namen Yeni Saray, was so viel wie neuer Palast bedeutet. Durch die palasteigne Kanonengießerei setzte sich im 18. Jahrhundert die Bezeichnung Topkapi Sarayi durch.

Durch jeweilige Tore abgetrennt ist der Palast auf vier Höfe verteilt. Der Eingang zum Palastgelände bildet ein großes Tor, das rechts und links Räumlichkeiten vorweist, die für die Wächter vorgesehen waren. Im 1. Hof befindet sich der Paradeplatz. Im 2. Hof, neben den Staats- und Verwaltungsräumen, war auf der östlichen Seite die Küche des Palastes, wo die täglichen Mahlzeiten für ca. 6000 Personen bereitet wurden. Außerdem hatten Leibgarde und Lanzenträger hier ihre Quartiere. Der 3. Hof, der nur mit Erlaubnis betreten werden durfte, diente für Empfänge der Wesire und Gäste, war die Palastschule und enthielt die Privatgemächer des Sultans und dem Harem mit bis zu 2000 Frauen. Der 4. Hof umfasste Parks und Gärten, die auf verschiedenen Terrassen angelegt waren.

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Hagia Sophia

Die, bereits im 6. Jahrhundert n. Chr., erbaute Hagia Sophia, was „heilige Weisheit“ bedeutet, ist wohl das bekannteste Wahrzeichen der Stadt Istanbul. Als ehemalige byzantinische Kirche und Moschee war sie das religiöse Zentrum der Orthodoxen wie auch Hauptkirche der Byzantiner. Seit dem Jahr 641 war die Hagia Sophia die Krönungskirche der byzantinischen Kaiser und daher eng mit der Geschichte des Byzantinischen Reiches verknüpft. Als geschichtsträchtige Stätte hatte dieses Gebäude einen hohen Stellenwert für die orthodoxen Christen und zählt auch noch heute bei vielen Christen als Heiligtum. Nachdem die Osmanen die Stadt Konstantinopel, wie Istanbul zu dieser Zeit hieß, erobert hatten, entfernten sie die Insignien der Christen, das Interieur, Ausschmückungen und die Glocken der Hagia Sophia.

Diese Kuppelbasilika ist das letzte große Bauwerk aus der späten Antike und das imposanteste Beispiel dieses Bautyps. Die Kirche wurde auf einem Rechteck errichtet, das ca. 80 m lang und 70 m lang ist. Die Kuppel hat einen Durchmesser von etwa 32 m, der Raum, wo sich die Kuppel befindet, hat eine Höhe von 55 m, gemessen vom Boden bis in die Kuppelspitze. Die mächtige Kuppel wird sowohl von vier riesigen Pfeilern als auch einer Hilfskuppel (Pendentifs) getragen und dominiert auf diese Weise den Innenraum der Hagia Sophia. Der baugeschichtliche Schwerpunkt der Kuppel ist jedoch nicht ihre Stattlichkeit, sondern das erstmalige Tragen durch vier Pfeiler, sodass sie sich in dieser Ausführung sozusagen über dem Innenraum in der Schwebe hält.

Am 24. November 1934 wurde vom Ministerrat der Türkei, auf Anraten Atatürks, dem 1. Präsidenten der Republik, abgestimmt die Moschee Hagia Sophia zukünftig als ein Museum zu nutzen. Durch die Umwandlung zum Museum wurde der geschichtliche Verlauf der Kirche ersichtlich wie auch seine ehemals religiöse Nutzbarkeit verdeutlicht.

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Hippodrom

Wo sich heute in Istanbul der Sultan-Ahmet-Platz befindet, stand einst in der Hauptstadt des Byzantinischen Reiches, Konstantinopel, das Hippodrom (Pferderennbahn) als sportliches wie soziales Zentrum. In der Antike waren diese Pferde- und Wagenrennen die angesagten Freizeitvergnügungen bei den Römern wie auch bei den Griechen. Zu einer Zeit als Istanbul unter dem lateinischen Namen Byzantium bekannt war und zur römischen Provinz Thracia gehörte, wurde hier das erste Hippodrom gebaut. Die Stadt wurde während eines Bürgerkrieges zerstört und im Jahre 195 vom römischen Kaiser Septimius Severus wieder aufgebaut und die Mauern erweitert. Außerdem bekam die Stadt im Jahr 203 eine Arena für Wagenrennen.

Der römische Kaiser Konstantin I. entschied sich im Jahr 324 seinen Regierungssitz von Rom nach Byzantium umzusiedeln und die Stadt in Constantinopolis (Stadt Konstantins) umzubenennen. Nach der Einweihung am 11. Mai 330 wurde die Stadt um einige neue Bauten erweitert. Dazu gehörte auch eine neue Pferdrennbahn, die mit einer Länge von 429 m und einer Weite von 119 m, Platz für ca. 100.000 Menschen bot. Wie der Circus Maximus in Rom lag das Hippodrom aus Bequemlichkeit für den Regenten, ganz nahe dem kaiserlichen Palast.

Im 20. Jahrhundert wurden von Zeit zu Zeit Ausgrabungen unter britischer und deutscher Leitung vorgenommen. Beim Abriss alter Häuser wurde in den 1980er Jahren ein Teil der Nordkurve entdeckt und 1993 wurden einige Sitzreihen und Säulen freigelegt, als die Bauarbeiten für eine Toilettenanlage in der Nähe der Sultan-Ahmet-Moschee ausgeführt wurden. Die ausgegrabenen Teile stehen heute im Garten der Moschee. Die einstige Rennbahn liegt etwa 2 m tiefer als der heutige Sultan-Ahmet-Platz. Daher erheben sich jetzt die Reste der ehemaligen Volksvergnügungsstätte aus einer Senke heraus über die Anlage.

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Valens-Aquädukt und Cisterna Basilica

In der Stadt Istanbul befinden sich gleich zwei phänomenale Bauten der Römer, die in der Antike für die Wasserversorgung der Bevölkerung wie auch deren Herrscher sorgten. In den Stadtteilen Saraçhane und Zeyrek ist heute noch ein Teil der alten Wasserleitung zu sehen. Das Valens-Aquädukt war etwas mehr als 1 km lang und verband die beiden Hügel Fatih und Eminönü. Davon sind heute noch ca. 800 m vorhanden, die über dem Atatürk Bulvari liegen. Die antike Wasserleitung wurde entweder durch Angriffe oder Erdbeben immer mal wieder zerstört, aber auch immer wieder aufgebaut. Die letzte Restaurierung erfolgt im Jahr 1697. Den ursprünglichen Bau des Aquädukts veranlasste Kaiser Konstantin der Große, während seiner Amtszeit von 306 bis 337. Der allerdings erst unter der Regierung von Kaiser Valens im Jahr 378 seinen Abschluss fand.

Das Trinkwasser wurde über das zweistöckige Aquädukt, bestehend aus übereinandergesetzten Mauerbögen, die zwischen 18,5 und 26,5 m hoch sind, an alle Stellen der Stadt verteilt. Das Valens-Aquädukt, der auch nach 1453 noch für Wasser sorgte, wie auch die aus der Spätantike stammende Zisterne „Cisterna Basilica“ wurden im Laufe der Zeit kaum wesentlich verändert. Diese Zisterne, die westlich der Hagia Sophia liegt, wird auch oft als „versunkener Palast“ bezeichnet. Sie gehört zu den imposantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt Istanbul und ist für die Öffentlichkeit zur Besichtigung freigegeben.

Entstanden ist die unterirdische Zisterne, die eine Länge von 138 m und eine Breite von 65 m hat, in der Zeit zwischen ca. 532 und 542. Diese Zisterne hat Kaiser Justinian als Wasservorrat für den „Großen Palast“ unter einer großen Basilika anlegen lassen. Daher kommt auch der Name „Cisterna Basilica“. Der Wasserspeicher kann ca. 80.000 qm³ Wasser fassen. Das qualitativ reine Wasser kam zu dieser Zeit aus dem Belgrader Wald, der im Hochland westlich von Istanbul lag, um den kaiserlichen Haushalt zu versorgen. Das Gewölbe der Zisterne wird von 336, 8 m hohen, meist korinthischen Spolienkapitellen getragen, die in 12 Reihen mit je 28 Säulen aufgestellt sind.

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Die Festungsanlagen Rumeli Hisari und Anadolu Hisari

Die rumelische Festung, Rumeli Hisari, ist eine osmanische Festungsanlage, die Sultan Mehmed II. im Jahr 1452 errichten ließ, um die Eroberung Konstantinopels (Istanbul) an der engsten Stelle des Bosporus vorzubereiten. Die Anlage steht in Sariyer, einem Stadtteil von Istanbul, am europäischen Bosporusufer, wo die Meerenge nur 700 m breit ist. Der Aufbau der 250 m langen und 125 m breiten Festung dauerte mit Hilfe von 3000 Osmanen nur 4 Monate. Die 3 Türme, Saica Pascha, Halil Pascha und Zagonos Pascha, die den Namen von je einem Wesir tragen, hatten bis zum Jahr 1830 Spitzdächer aus Blei.

Die beiden runden Türme haben auf dem Kamm eines Hügels ihren Platz, wobei der Eckturm direkt am Fluss steht. Am Seetor im Osten befindet sich noch eine Artillerie-Vorburg. Nachdem Konstantinopel von den Osmanen erobert wurde, diente die Festungsanlage als Gefängnis. Die rumelische Festungsanlage wurde im Jahr 1953 restauriert. Der Anlass dazu war die Feier zum 500jährigen Jubiläum der Eroberung der Stadt Konstantinopel. Seit dieser Zeit wird die Burganlage als Museum genutzt. Außerdem werden jeden Sommer Konzerte berühmter türkischer Musiker veranstaltet.

Auf der gegenüberliegenden Seite, am kleinasiatischen Bosporusufer, steht die sogenannte „anatolische Festung“, Anadolu Hisari. Die Burg war im Jahr 1395 von Sultan Bayezid I. gebaut worden, um mit der am europäischen Ufer liegenden rumelischen Festung zusammen den Schiffsverkehr zu kontrollieren. Diese kleine Festungsanlage gehört zu den ersten der osmanischen Burgen am Bosporus. Zur Burg gehören auch das Dorf „Anadolu Hisari“ mit seinen denkmalgeschützten alten Holzhäusern und der kleine Hafen „Göksu deresi“. Hier kann sich wer möchte in einem Restaurant mit Blick auf den Bosporus niederlassen, oder sich bei einem Bootsausflug amüsieren.

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Nachtleben

Wer nicht nur an Sightseeing in Istanbul denkt und Attraktionen, wie Bauchtanz als das übliche Nachtleben vermutet, der irrt sich gewaltig. Die Stadt präsentiert sich, auch wenn es dunkel ist mit buntem Treiben und Impressionen, wie sie gegensätzlicher nicht sein können. Für die Nachtaktiven finden sich eine stattliche Anzahl an Diskotheken, Rock- oder Jazzklubs und Bars, denn eine Metropole wie Istanbul schläft niemals. Dies zeigt sich besonders im Viertel Beyoglu, was bis in die frühen Morgenstunden voller Leben ist. Kein Wunder bei über 600 Kneipen, Discos und Bars, wie u. a. die Open-Air-Disco Laila.

Das Highlight im Sommer ist die Open-Air-Disco Hayal Kahvesi im Stadtteil Cubuklu direkt am Bosporus. Ruhiger geht es im Tophane-Viertel zu, hier treffen sich hauptsächlich die jungen Leute in einer der unzähligen Wasserpfeifenkneipen. Wer wirklich etwas erleben möchte, der begibt sich in die Touristenattraktion, dem sogenannten Orient House. Es nicht gerade preiswert, aber dafür fühlt sich jeder wie im Hofbräuhaus auf türkische Art. Nicht ohne Stolz präsentiert Murat, der Inhaber, sein „Sugar Club Cafe“, einem Homosexuellentreff, wo das Bier heimlich aus der Kaffeetasse getrunken wird. Obwohl es sonst keine Probleme gibt, ist es manchmal schwierig mit einer Alkohollizenz.

Lizenzprobleme gibt es in den vielen kleinen Bars in der Nevizade Sokak allerdings nicht. Hier wird eine Menge Bier konsumiert, das besonders gerne selbst aus den sogenannten „Türmen“, die 2 l fassen, gezapft wird. Die Bars sind meist zum Bersten voll, dennoch werden die Passanten auf der Straße animiert hereinzukommen. Diejenigen, die es eher künstlerisch vorziehen, lassen sich in Cihangir nieder. Egal wonach einem der Sinn steht, Istanbul ist eine Stadt, die 24 Stunden voller Leben ist und jeder findet genau das, was er sucht. Allerdings ist es schon etwas differenzierter als in anderen Ländern.

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Shopping

In einer Stadt wie Istanbul ist es mehr als selbstverständlich auf einen der großen Basare zu gehen, was ja nichts anderes ist als ein Wochenmarkt. Auf diesen Märkten wird alles feilgeboten, was es an Lebensmitteln gibt. Frisches Obst, Gemüse, Frischkäse, Eier, Fleisch besonders günstig und dennoch einwandfrei. Der berühmteste Markt in Istanbul ist der „Balikpazari“, ein überdachter Fischmarkt. Frisch gebratene Muscheln oder Antalya’s Calamari in verschiedenen Geschmacksrichtungen, die es sonst nirgends mehr gibt, können vor dem Kauf probiert werden. Aber es werden hier auch Obst, Gemüse und die leckeren türkischen Vorspeisen „Meze“ in großer Anzahl angeboten.

Der Grand Bazar ist einer der größten Märkte der Welt mit über 4.000 Geschäften, die eine breite Auswahl an Teppichen, Schmuck, Gewürzen, Geschirr, Antiquitäten, Souvenirs oder Kleidung anbieten. Aber Vorsicht vor gefälschten Marken, das kann teuer werden! Die Stände sind je nach Artikeln gruppiert, so sind Lederwaren wie Handtaschen oder Schuhe eine dieser Gruppen. Auf diese Weise ist es einfach, dass zu finden, was gesucht wird. Wer sich speziell für Gewürze interessiert, geht zum „Misir Carsisi“, einem ägyptischen Gewürzbasar, der immer am Sonntag tagt. Interessant für Leseratten ist der Buchbazar, „Sahaflar Carsisi“, der seinen Bekanntheitsgrad durch berühmte Schriftsteller des 16. Und 17. Jahrhunderts erhielt.

Doch neben den Basaren bietet Istanbul auch große Einkaufszentren, wie z. B. „Maxi City Çengelköy“ auf der asiatischen Seite Istanbuls. Hier befinden sich auf 15.000 m² Fläche eine reiche Anzahl an Geschäften, ein Supermarkt und 5 Kinos. Außerdem gibt es auf dieser Seite des Bosporus, die Bagdad Avenue, einer interessanten Einkaufsstraße. Das Pendent im europäischen Teil Istanbuls heißt Istiklal Avenue. In dieser Straße wie auch rund um den Taksim-Platz befinden sich etliche Geschäfte, die qualitativ hochwertige und günstige Waren verkaufen. Im Stadtteil Nisantasi wird in edlen Boutiquen alle bekannte Designermode präsentiert. Doch Achtung! Wer hier einkaufen möchte, muss auch entsprechend gekleidet sein.

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Unterkünfte, Restaurants und öffentlicher Verkehr

Je nachdem, was für Istanbul geplant ist, dementsprechend sollte auch ein Hotel gewählt werden. Hotels gibt es mehr als genug und auch in verschiedenen Kategorien. Je näher im Stadtzentrum gebucht wird, umso teurer sind auch die Preise. Dennoch sollten diejenigen, die sich die Stadt ansehen möchten und etwas erleben möchten, ein Hotel in der Stadtmitte wählen. So gibt es z. B. auch einige Hotels in der Nähe der Basare. Für Urlauber, die den Strand genießen möchten, kann es sich in einem der Hotels mit Meerblick oder mit Blick auf die Stadt gut gehen lassen. Wer beides haben möchte, Sightseeing und Baden, kann zu günstigen Preisen ein ideales Hotel etwas außerhalb des Zentrums finden.

Istanbul ist prädestiniert zum richtigen Schlemmen, denn die türkische Küche ist weltweit eine der besten. Die Spezialitäten sind von Gebiet zu Gebiet verschieden und entsprechend sind die Gerichte vielfältig. So ist die Region Adana bekannt für seine Kebabs, Meze und Baklava. Istanbul hat eine große Anzahl an Restaurants, jedoch einige davon sind besonders individuell, wie das Asitane Restaurant, das mit dem Kariye Hotel 1991 in einem aus dem 19. Jahrhundert stammenden osmanischen Herrenhaus eröffnet wurde. Das Restaurant serviert regelmäßig Menüs nach Themen, wie z. B. „Das Zeitalter des Sultans Mehmet dem Eroberer“ oder „Fisch und Meeresfrüchte im osmanischen Stil“. Die Gerichte werden nach alten Rezepten zubereitet.

Für die individuelle Fortbewegung sorgen in Istanbul die gelben Taxis, wobei der Preis für die Fahrt vorher vereinbart werden sollte. Besonders günstig und sehr beliebt ist der Dolmus. Eine Fahrt damit ist ein absolutes Muss. Der Fahrpreis ist nicht der Rede wert. Diese Minibusse waren eigentlich einmal als Sammeltaxi gedacht und sind rund um die Uhr auf einer Strecke unterwegs. Ein Dolmus stoppt, wenn er ein Handzeichen am Straßenrand sieht und hält auch genau dort, wo der Fahrgast wieder aussteigen möchte, aber vorher bitte beim Fahrer bezahlen. Die Endstation der meisten dieser Minibusse ist die Topkapi-Minibus-Station. Das nationale Busnetzwerk ist besser als das Schienennetzwerk. In Istanbul gibt es zwei Bahnstationen, wo die nationaltürkische Linie hält und den Westen mit dem Osten der Türkei verbindet. Wer sich lieber auf sich selbst verlässt, kann überall mit einem gültigen internationalen Führerschein ein Auto mieten.

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