Hamburg
Inhaltsverzeichnis
- Hamburg
- Michel
- Reeperbahn
- Fischmarkt
- Tierpark Hagenbeck
- Alster
- Landungsbrücken
- Schanzenviertel
- Hamburger Flughafen
- Planten un Blomen
- Miniatur Wunderland
- Planetarium
- Tiefbunker Steintorwall
- Panoptikum
- U-Bootmuseum – U434
- HighFlyer Fesselballon
- Nachtleben, Szenetreffs
- Shopping
- Unterkünfte, Essen & Trinken & Restaurants, öffentlicher Nahverkehr
Hamburg
Es gibt ganz gewiss viele Städte in Deutschland und in der Welt, die eine Reise wert sind, die man auf jeden Fall einmal gesehen haben muss. Jede größere Stadt hat ihren besonderen Charme und ihr besonderes Flair, jede Stadt hat ihre Eigenheiten und die ganz besonderen Gebäude, Bauten etc., die man einfach gesehen haben muss. Hamburg gehört zu den Metropolen der Welt, die als Pflichtprogramm für Jung und Alt gelten, die man gesehen haben muss. Ob Tagesreise, verlängertes Wochenende oder richtiger Urlaub: Hamburg ist vom Stellenwert her ähnlich wie Berlin und wie schon gesagt, Hamburg ist für Touristen eine Pflicht.
Hamburg ist die zweitgrößte Stadt in Deutschland, und hat ca. 1,8 Millionen Einwohner. In der gesamten Europäischen Union belegt Hamburg von der Größe her den 7. Platz, und gleichzeitig ist Hamburg die größte Stadt in der Europäischen Union, die keine Hauptstadt ist. Weltbekannt dürfte die Reeperbahn sein, die jedes Jahr Millionen Besucher anlockt. Insgesamt kann die Hansestadt Hamburg auf über 8 Millionen Übernachtungen im Jahr verweisen, und hat ca. 70 Millionen Besucher, die für einen Tag in der Hansestadt bleiben. Somit verfügt Hamburg über eine der höchsten Besucherzahlen in Deutschland, und stellt sich weit an die Spitze im Bereich Tourismus.

Hamburg Speicherstadt
Quelle: pixelio.de Fotograf: Michael Sieling
Hamburg als eigenständiges Bundesland wie Brandenburg, Thüringen oder das Saarland und verfügt über einen der größten Häfen auf der Welt – nur eine der vielen Sehenswürdigkeiten, die man sich nicht entgehen lassen darf. Die Anreise nach Hamburg gestaltet sich durch die gute Autobahnanbindung und die Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Berlin sehr einfach. Gerade für Touristen ist das Ankommen in der Stadt so einfach wie möglich gemacht worden. Umfangreiche Ausschilderungen an den Bahnhöfen und ein sinniges Leitsystem für Autos machen es auch in einer Großstadt wie Hamburg für nicht Ortskundige leichter. Die gute Infrastruktur und die Ausrichtung auf Touristen, machen Hamburg zu einem mehr wie angenehmen Ausflugsziel.
Hamburg und Venedig haben etwas gemeinsam und sind dennoch komplett verschieden. Hamburg verfügt zwar nicht über die Wassermassen wie Venedig, aber kann in Sachen Brücken ganz klar mit der "Stadt der Verliebten" mithalten. Insgesamt befinden sich in Hamburg und allen angrenzenden Stadtteilen über 2.500 große und auch kleine Brücken, und somit wesentlich mehr als in London oder Amsterdam. Hamburg hat es somit auf Platz 1 der brückenreichsten Stadt Europas geschafft.

Hamburg Reeperbahn
Quelle: pixelio.de Fotograf: Rainer Sturm
Hamburger Michel

Hamburger Michel, Landungsbrücken und Rickmer Rickmers
Quelle: pixelio.de Fotograf: Jürgen Mala
Die Stadt Hamburg verfügt über viele Wahrzeichen, der Hamburger Michel gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Die evangelische Kirche Sankt Michaelis ist in mehrerer Hinsicht etwas Besonderes, in mehrerer Hinsicht ein Bauwerk mit besonderen Maßen und besonderer Anziehungskraft für Touristen. 132 m ragt der Hauptturm in den Hamburger Himmel, und gehört somit zu den größten Gebäuden in Hamburg, ist weit sichtbar, und mitunter hat man das Gefühl, vom Hamburger Michel auf Schritt und Tritt verfolgt zu werden. Aber nicht nur die Höhe des Hamburger Michels ist imposant, auch die Möglichkeit, von ganz weit oben über die Stadt zu schauen und die Kulisse von Hamburg auf sich wirken zu lassen.
Die Aussichtsplattform befindet sich in 82 m Höhe, die Aussicht ist gerade bei klarem und sonnigem Wetter grandios, eine Kamera darf auf gar keinen Fall fehlen. Und ein weiteres Highlight des Michels befindet sich knapp unter der Aussichtsplattform, die größte Turmuhr Deutschlands. 8 Meter Durchmesser und Zeiger, die knapp 5 Meter lang sind, verdeutlichen die Ausmaße dieser Uhr und sie ist somit zu Recht die größte Turmuhr in Deutschland. Mit 2.500 Plätzen ist das Kirchenschiff eine der größten Kirchen in Hamburg, und nicht nur die Größe und die Schönheit oberhalb der Erde werden Besucher faszinieren, auch unter der Erde geht die Erkundungstour weiter.
Das gesamte Kirchenschiff ist vollständig unterkellert und ein Blick in alte Gewölbe, in die Gruften unter der Kirche ist ganz besonders für junge Leute ein Erlebnis, was man sich nicht entgehen lassen sollte. Musikfreunde werden ebenso auf ihre Kosten kommen, denn nicht nur das tägliche Spiel um 12 Uhr begeistert, auch das tägliche Trompeten um 10 und 21 Uhr sowie sonntags um 12 Uhr ist eine besondere Attraktion und ein Genuss für das Ohr. Ein Besuch des Hamburger Michels ist für jede Altersgruppe zu empfehlen, täglich ist der Michel geöffnet und bietet das besondere Erlebnis.
nach obenReeperbahn

Casino Reeperbahn
Quelle: pixelio.de Fotograf: Thomas Stallkamp
Wenn die Rede von Hamburg ist, dann werden wohl die meisten Menschen zuerst an die Reeperbahn denken, wohl das Wahrzeichen schlechthin, das Wahrzeichen mit dem höchsten Bekanntheitsgrad weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. Die Reeperbahn ist für Nachtschwärmer wohl der erste Anlaufpunkt, die Reeperbahn bietet mehr als nur Erotik & Co, die Reeperbahn ist die Partymeile in der Nacht schlechthin. Über fast 1.000 m erstreckt sich die für Touristen wohl einmalige Mischung aus Nachtleben, Party, Erotik, Gastronomie und Show. Ob junge Rucksacktouristen oder ältere Besucher der Stadt, die Reeperbahn gehört wohl zum Pflichtprogramm von Hamburg, wie das Brandenburger Tor in Berlin.
Besonderes Augenmerk dürfte auf der "Großen Freiheit" liegen, eine Nebenstraße von der Reeperbahn. Auch hier pulsiert das Nachtleben, auch hier finden sich Gastronomie, Clubs und Shows neben Erotik & Co. Weltberühmte Musiker hatten hier ihre ersten Auftritte, die Beatles haben in der Großen Freiheit Nr. 39 ihre ersten Schritte in der Öffentlichkeit gehabt und fast jeden Abend im Star-Club gespielt. Der Anfang einer einmaligen Karriere – ein Anfang, der heute noch besonders gewürdigt wird, so wie zum Beispiel mit dem unweit gelegenen Beatles Platz. Die Große Freiheit gehört zu der Reeperbahn, ist vom Gesamtpaket Reeperbahn nicht wegzudenken und ist kaum unbekannter als die Reeperbahn selbst.

Hamburg Reeperbahn
Quelle: pixelio.de Fotograf: Rainer Sturm
Die Reeperbahn ist zweifelsohne auch die erste Adresse wenn es um Erotik und mehr geht. Besonders die Nebenstraßen der Reeperbahn bieten eine hohe Auswahl an diversen Clubs, die Herbertstraße dürfte die bekannteste Adresse für Rotlicht & Co sein. Weder Minderjährige noch Frauen haben Zugang zu der Herbertstraße, an beiden Seiten finden strenge Kontrollen statt. Doch die Reeperbahn bietet mehr, St. Pauli Theater und Schmidts Tivoli laden Liebhaber von Theater & Co ein. Musicals bietet das Operettenhaus an, kulinarische Genüsse findet man im wahrsten Sinne des Wortes an jeder Ecke der Reeperbahn. Nachtleben pur, egal in welche Richtung dies für einen selbst ausgehen soll, die Reeperbahn macht die Nacht zum Tag und wird ganz gewiss begeistern.
nach obenHamburger Fischmarkt

Hamburger Fischmarkt
Quelle: pixelio.de Fotograf: Waltraud Strobel
Kaum eine Sehenswürdigkeit lockt innerhalb weniger Stunden über 70.000 Besucher an. Der Fischmarkt in Hamburg schafft diese Besucherzahl an einem einzigen Tag. Der Fischmarkt bietet den Touristen aus ganz Deutschland und gar aus der ganzen Welt allerdings nicht nur Fisch, er bietet seinen Besuchern Obst, Blumen und vieles mehr. Vergleichbar ist der Fischmarkt mit einem Wochenmarkt, jedoch sind die Dimensionen in Hamburg auf dem Fischmarkt ganz anders. Aus diesem Grund ist ein Besuch des Fischmarktes für Touristen ebenso ein absolutes Muss. Auf Tausenden Quadratmetern werden Waren aller Art angeboten, die Marktschreier haben an einem Sonntag ihren ganz großen Auftritt, und das Beobachten alleine ist schon ein Erlebnis für sich.
Ein immer wiederkehrendes Naturschauspiel kann den Fischmarkt unter Wasser setzen, dann stehen die gesamten Freiflächen, sowie die Auktionshalle komplett unter Wasser. Besonders in stürmischen Zeiten, wenn das Wasser in der Elbe gestaut wird und zurückgedrängt wird, kann der Fischmarkt komplett unter Wasser stehen. Eine zweifelsohne leicht makabre Attraktion, die man zum Glück nicht oft im Jahr beobachten kann. In normalen Zeiten verwandelt sich die Auktionshalle oft in eine Tanz-Lokation, ein Ort an dem neben dem Shoppen auch das Tanzbein geschwungen werden kann und so das ganz besondere Flair des Fischmarktes zur Geltung kommt. Nicht selten findet am Fischmarkt für viele der Ausklang der Samstagnacht statt.
Wer neben dem Flair auch noch einkaufen möchte, der kann am Fischmarkt viele Schnäppchen machen, denn die Marktschreier geizen weder mit Worten, Lautstärke, noch mit Waren. Vor den Ständen der einzelnen Marktschreier herrscht ein reges Treiben, mit lautem Gebrüll werden die Körbe mit den verschiedensten Waren gefüllt, und so lange gefüllt, bis sich ein Käufer findet. Für Touristen und Einheimische sind nicht nur die Schnäppchen von Bedeutung, sondern ganz besonders die stimmgewaltigen Marktschreier, die mit Humor und Brisanz das Publikum begeistern und nicht nur zum Schmunzeln bringen.
nach obenTierpark Hagenbeck

Bären im Tierpark Hagenbeck
Quelle: pixelio.de Fotograf: Sabine Markmann
Wer an Hamburg denkt, der wird auch den Tierpark Hagenbeck im Hinterkopf haben, einen der schönsten Tierparks in ganz Deutschland und ein Tierpark, der nicht von öffentlicher Hand geführt wird, sondern privat ist. Auf einem 25 Hektar großen Gelände verbinden sich Bauten mit Wiesen und Seen, ist eine einmalige Naturverbundenheit mit modernen und artgerechten Gehegen vorhanden. Wer den Tierpark besucht, der sollte viel Zeit mitbringen, denn mit ein oder zwei Stunden kommt man hier nicht davon. Weit über 16.000 Tiere beherbergt Hagenbeck incl. dem Tropen-Aquarium; insgesamt sind zurzeit weit über 500 verschiedene Tierarten zu bewundern, und es werden ganz gewiss immer mehr werden.

Elefanten im Tierpark Hagenbeck
Quelle: pixelio.de Fotograf: Verena M?nch
Im Jahr 1907 wurde der Tierpark eröffnet, und war schon damals etwas ganz Besonderes. Es war der erste Tierpark weltweit, der gitterlose Gehege hatte. Heute findet man auf dem 25 Hektar großen Gelände ein 7 km langes Netz an Wegen umspannt von vielen Gehegen, besonderen Bauten und einfallsreichen Gestaltungen. Mit weit über 1,5 Millionen Besucher kann sich der Tierpark Hagenbeck komplett alleine finanzieren, kommt ohne staatliche Beihilfe aus und ist ein Musterbeispiel für das gesamte Bundesgebiet. Besonders bekannt wurde das Walross Antje, welches von 1984 – 2001 das Maskottchen des Norddeutschen Rundfunks war und durch kleine Filmchen, Pausenfüller und Einspieler bekannt wurde.
Der Tierpark Hagenbeck hat es in den letzten 100 Jahren geschafft, sich allen Bevölkerungsschichten und allen Altersstrukturen anzunehmen. Sowohl für Kleinkinder, als auch für Jugendliche und Ältere ist der Tierpark die erste Adresse, wenn es um Artenvielfalt und um Anschauliches aus dem Leben anderer Tierarten geht. Familienfreundliche Öffnungszeiten, eine sehr gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr (U2 Haltestelle "Tierpark Hagenbeck") runden das ganz besondere Tageserlebnis ab. Der Tierpark Hagenbeck ist mehr als nur ein Zoo, er hebt sich ganz besonders durch seine liebevolle Gestaltung bis ins Detail von vielen anderen Zoos ab und wird ganz gewiss jeden faszinieren.
nach obenAlster

Aussenalster Hamburg
Quelle: pixelio.de Fotograf: Peter Kirchhoff

Binnenalster Hamburg
Quelle: pixelio.de Fotograf: Peter Kirchhoff
Was für Berlin die Spree, ist für Hamburg die Alster. Die Alster hat einen ganz besonderen Charme, der sich auf 164 Hektar erstreckt, 164 Hektar Wasser, was romantischer und idyllischer inklusive der Umgebung nicht sein kann. Durch die Binnen-und Außenalster wird ein gigantischer See im Herzen von Hamburg gebildet, der Alstersee der nicht nur Touristen in der Abenddämmerung anzieht, sondern der auch bei Einheimischen sehr beliebt ist und durch seine Ruhe, Schönheit und besonderen Lage jeden Tag aufs Neue begeistern kann. Umgeben von prachtvollen Bauten und Villen, von kupferfarbenen Dächern, die in der Sonne funkeln, sind der Alstersee und die Alster Orte der Entspannung und der Ruhe, gleichzeitig aber auch Orte des Treffens und Begegnens.

Sonnenuntergang über der Aussenalster
Quelle: pixelio.de Fotograf: Pambieni

Jungfernstieg Hamburg
Quelle: pixelio.de Fotograf: Peter Kirchhoff
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Alster bequem zu erreichen, der Jungfernstieg ist nicht nur der Name der Haltestelle von S-Bahn und U-Bahn, sondern auch der Beginn einer ganz typischen Flaniermeile rund um die Alster bzw. den Alstersee. Ein Aktivurlaub im Herzen von Hamburg wird ohne die Alster mit ihren Wegen und Routen kaum möglich sein. Das Joggen zu jeder Tageszeit ist an der Alster ein Erlebnis, es ist entspannend und auch ohne MP3-Player zu genießen. Nach einer langen Nacht in Hamburg sind die Alster und der Alstersee wohl die ersten Anlaufpunkte, um alles ruhiger und romantisch ausklingen zu lassen, kleinen Booten entspannt zuzuschauen.
Eine ganz besondere Attraktion findet man auf der Außenalster besonders im Winter, wenn es eisig kalt ist und das Gewässer für Tausende Menschen zu einem großen Park aus Eis und Schnee wird. Die Außenalster verwandelt sich dann in eine riesige Eislandschaft und hat den Flair eines Volksfestes. Tausende Menschen genießen bei eisigen Temperaturen das Spazieren auf dem Wasser. Wer im Winter in Hamburg zu Besuch ist, wird an der Alster genauso seine Freude haben wie im Sommer und sollte diese naturgegebene Attraktion von Hamburg auf gar keinen Fall verpassen.
nach obenLandungsbrücken

Landungsbrücken Hamburg
Quelle: pixelio.de Fotograf: hldg
Hamburg ist bekannt und berühmt für seine Gewässer, das bekannteste Gewässer von Hamburg ist die Elbe. Direkt an der Elbe liegen die St. Pauli-Landungsbrücken, eine Touristenattraktion auf halber Strecke zwischen Fischmarkt und Niederhafen. Wie viele der Sehenswürdigkeiten sind auch die Landungsbrücken bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (S-Bahn und U-Bahn) zu erreichen und bilden den Ausgangspunkt für viele weitere Erkundungen in Hamburg. Die Hamburger Band Kettcar beschreibt die Landungsbrücken in einer Liedzeile mit "An den Landungsbrücken raus, dieses Bild verdient Applaus" – treffender kann man den Komplex der Landungsbrücken wohl nicht beschreiben. Das riesige Bauwerk aus Tuffstein lässt Hoffnungen und Sehnsüchte nach vergangenen Tagen aufkommen.

Landungsbrücken Hamburg bei Nacht
Quelle: pixelio.de Fotograf: Ich-und-Du
Einst waren die Landungsbrücken eine Anlegestelle für Dampfschiffe, heute kann man direkt zu einer imposanten Hafenrundfahrt starten und die Elbe erkunden. Staunen können Touristen und Einheimische jeden Tag über Giganten der Meere, ob es nun das riesige Containerschiff ist oder ein Luxus-Kreuzfahrtschiff, die Landungsbrücken laden ein, die Größen der Weltmeere zu bewundern. Für Touristen bieten die Landungsbrücken mit ihren markanten Wahrzeichen, dem Tuffstein-Gebäude und den großen Türmen, eine ideale Möglichkeit, ausgiebig einzukaufen, sich mit Souvenirs einzudecken und die kulinarischen Spezialitäten von Hamburg zu genießen. Für den Besuch der Landungsbrücken und der Umgebung sollte ein guter Tag eingeplant werden, zu umfangreich ist das Areal, um es in ein paar wenigen Stunden zu erkunden.
Beliebtes Objekt für den Fotoapparat ist ganz sicher der Pegelturm, der weit über das gesamte Gelände sichtbar ist. Nicht nur das besonders schöne Ziffernblatt lädt zum Fotografieren ein, nicht nur der Glockenschlag zur vollen Stunde ist für Hobbyfilmer etwas ganz Besonderes, der Wasserstandsanzeiger der auf halber Höhe des Turmes über die Gezeiten informiert, ist etwas ganz Besonders und Einmaliges. Ob zum Verweilen und zum Flanieren, ob der Start zu einer Hafenrundfahrt oder das Besuchen des alten Elbtunnels, die Landungsbrücken sind einen Besuch wert und werden durch die imposanten Bauwerke begeistern.
nach obenSchanzenviertel

Schanzenviertel in Hamburg "Rote Flora": tolles
Szeneviertel mit aussergewöhnlichen Klamottenläden,
Restaurants/Bars und jungen, jungebliebenen,
hippigen und individuellen Menschen.
Quelle: pixelio.de Fotograf: Marlit Hartkopf
Hamburg bietet viele Sehenswürdigkeiten für Jung und Alt, das Schanzenviertel zählt ganz gewiss zu einer der Sehenswürdigkeit, die eher bei jungen Leuten Anklang finden wird. Wer die Partymeilen, wie zum Beispiel die Reeperbahn, für zu touristenlastig hält und wem das alles ein wenig zu viel Normalität ist, wer es eher auf ungewöhnliche Orte, ungewöhnliche Lebenskultur abgesehen hat, der ist im Schanzenviertel richtig. Die berühmteste Straße im Schanzenviertel ist "Schulterblatt", eine Straße die mit ihren Seitenstraßen mehr verspricht als das Gängige für Touristen in Hamburg. Besonders beliebt sind hier die Szene-Plattenläden, die eine Kultur versprühen und auch vermarkten, die man so in den Einkaufsmeilen Hamburgs nicht finden wird.
Bars, Kneipen, Lokale und Boutiquen der besonderen Art werden im Schanzenviertel junge Besucher begeistern. genauso wie alternative Musik und eine ganz andere Kultur und Lebensweise. Jeder, der das Besondere sucht, wird im Schanzenviertel auf seine Kosten kommen. Ein Besuch der vielen Bars und Kneipen ist zu jeder Tageszeit ein besonderes Erlebnis. Die Straßen sind nicht mit edlen Tischen und Stühlen gesäumt, die einfache Biertischgarnitur versprüht den ganz besonderen Charme des Schanzenviertels und ganz besonders der Straße Schulterblatt. Besonders bekannt ist die "Rote Flora", ein ehemaliges Theatergebäude, was sich durch alternative Veranstaltungen in den letzten Jahren einen besonderen Namen gemacht hat.
Seit 1988 findet jährlich das Schanzenfest statt, welches Tausende Besucher aus ganz Deutschland anzieht, ganz besonders junge Leute. Besonders alternative Musik, Straßenkünstler, ein riesiger Flohmarkt über mehrere Straßenzüge machen das Schanzenfest zu etwas ganz Besonderem. Wer im Schanzenviertel wohnen möchte, dem ist der Schanzenturm ans Herz zu legen, ein ehemaliger Wasserturm, der zu einem Hotel umgebaut wurde, und das ganz besondere Flair inmitten des Schanzenviertels versprüht. Kulturelle Höhepunkte, alternative Musik, Szene-Kneipen und Bars versprechen gerade dem jungen Besucher ein ganz besonderes Erlebnis. Mit S-Bahn und U-Bahn sehr gut zu erreichen, ist das Schanzenviertel für einen gelungenen Tag, der mal anders sein soll, ganz sicher die erste Adresse.
nach obenHamburger Flughafen

Landeanflug auf den Flughafen Fuhlsbüttel
Quelle: pixelio.de Fotograf: saschay2k
Nicht nur für Reisende in alle Welt dürfte der Hamburger Flughafen von Interesse sein, auch ein Tagesausflug ohne einzuchecken ist ganz gewiss interessant und empfehlenswert. Der Hamburger Flughafen ist der Fünftgrößte in ganz Deutschland und gleichzeitig auch der älteste Flughafen Deutschlands. Im Dezember 2008 wurde die Flughafen-Endhaltestelle der S-Bahn in Betrieb genommen, und somit ist der ca. 8 km von der Innenstadt entfernt liegende Flughafen auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bequem und schnell zu erreichen. Wer mit dem Auto anreisen möchte, der findet viele Parkplätze direkt am Flughafengebäude. Über 12 Millionen Passagiere, 60 Fluggesellschaften und 125 Ziele in alle Welt sind einige wenigen Fakten des Hamburger Flughafens.
"Sky World" nennt sich die besondere Einkaufsmeile im Hamburger Flughafen, die 7 Tage in der Woche geöffnet hat und so auch für Touristen sonntags zu einem interessanten Erlebnis werden kann. Während die Geschäfte in der Hamburger Innenstadt geschlossen haben, lockt der Hamburger Flughafen mit einem Einkaufserlebnis und kulinarischen Genüssen in einem überdachten Bereich. Aber nicht nur das Flanieren und Einkaufen macht den Hamburger Flughafen interessant, auch die verschiedenen Veranstaltungen und Führungen werden besonders von Touristen gerne angenommen. So ist zum Beispiel eine Vorfeld-Rundfahrt und Besichtigung der Werksfeuerwehr ein ganz besonderes Erlebnis, was man sich nicht entgehen lassen sollte.
Besonders beliebt sind die Aussichtsterrassen, die einen grandiosen Blick über das Vorfeld versprechen und Starts und Landungen aus nächster Nähe beobachten lassen. Sowohl das Terminal 1, als auch das Terminal 2 verfügt über eine Aussichtsterrasse. Aber auch andere Veranstaltungen machen den Hamburger Flughafen fast immer zu einem beliebten Ausflugsziel. Ob besondere Ausstellungen oder Events für die ganze Familie, der Flughafen Hamburg bietet Groß und Klein, Jung und Alt immer ein ganz besonderes Programm, und auch wenn man nicht mit dem Flugzeug anreist, sollte ein Besuch des Flughafens zum festen Bestandteil eines Urlaubes gehören.
nach obenPlanten un Blomen

Hamburg Planten un Blomen
Quelle: pixelio.de Fotograf: Lisa Schwarz
Eine der größten und wohl auch schönsten Parkanlagen in Hamburg ist Planten un Blomen. Das Plattdeutsche wurde hier bei der Namenswahl ganz bewusst gewählt, Pflanzen und Blumen ist die hochdeutsche Bezeichnung für diesen einzigartig schönen Park im Herzen von Hamburg. Über 47 Hektar groß ist dieser Park und sowohl für Einheimische als auch Touristen ist es sehr erfreulich, dass kein Eintritt verlangt wird, dass jeder kostenfrei diesen ganz besonderen Park mit seinen ganz besonderen Veranstaltungen nutzen kann. Themenschwerpunkte des Parks sind der Japanische Garten, der Botanische Garten, der Rosengarten, sowie besondere musikalische Konzerte am Tage und auch in den Abendstunden.
Neben der besonders im Sommer einmalig schönen Kulisse des blühenden und grünen Parks, bietet Planten un Blomen viele Attraktionen sowohl für Kinder als auch für junge Leute. Großzügig angelegte Spielplätze begeistern die Kleinen wie auch die Großen und eine Rollschuhbahn sorgt in den Sommermonaten für eine besondere Abwechslung. Auch hier sollte es nicht unerwähnt bleiben, dass die Rollschuhbahn in den Sommermonaten komplett kostenfrei benutzt werden kann. Von Oktober bis Anfang April wird aus der Rollschuhbahn eine große Freiluft-Kunsteisbahn, die dem Besucher auf über 4.000 Quadratmetern ein ganz besonderes Erlebnis auf Schlittschuhen bietet, aber im Gegensatz zur Rollschuhbahn nicht kostenlos ist. Das Erlebnis ist allerdings jeden Euro wert.
Musikalische Highlights gibt es im Planten un Blomen-Park zu fast jeder Zeit, von besonders großem Interesse sind kostenlose Konzerte. Wer die Mischung aus Musik und visuellem Genuss mag, der kommt in den Monaten Mai bis September jeden Abend auf seine Kosten. Eine Wasserorgel mit Fontänen-Anlage und stimmungsvollen Lichtern begeistert das Publikum jeden Abend ca. 30 Minuten lang, lädt zum Abschalten und Genießen ein. Ein einzigartiges Spektakel aus Musik, Licht und Wasser, was man sich als Besucher von Hamburg auf gar keinen Fall entgehen lassen sollte.
nach obenMiniatur Wunderland

Miniatur Wunderland Hamburg
Quelle: pixelio.de Fotograf: klaas hartz

Miniatur Wunderland Hamburg
Quelle: pixelio.de Fotograf: klaas hartz
300.000 Lampen, 5 m hohe Berge, 850 digital gesteuerte Züge, 30.000 Liter Nord/Ostsee – dies sind nur einige Fakten zu der größten Modelleisenbahnanlage der Welt. Eine einmalige Miniaturwelt an der täglich gearbeitet wird, die immer vergrößert wird und die bei Fertigstellung im Jahr 2020 ca. 20 km Gleisanlagen (zur Zeit 13 km) haben wird, befindet sich im Herzen von Hamburg und begeistert täglich Tausende Besucher aus ganz Deutschland und der Welt. Ob ein Blick in den Hamburger Hauptbahnhof, nach Las Vegas oder nach Skandinavien – im Miniatur Wunderland ist alles möglich und großes Staunen wird bei jedem Besucher vorprogrammiert sein. Über 1 Million Besucher jährlich sind verblüfft, sind sprachlos und begeistert zugleich.

Miniatur Wunderland Hamburg
Quelle: pixelio.de Fotograf: klaas hartz
Das Miniatur Wunderland bietet seit dem Jahr 2000 jährlich neue Attraktionen, jährlich werden neue Bauabschnitte in Betrieb genommen und mittels moderner Technik spielt auch Zeit im Miniatur Wunderland keine Rolle. Damit jeder Besucher so viel wie möglich aus dem Besuch mitnehmen kann, wechseln sich Tag und Nacht in einem 15 Minuten Rhythmus ab. Somit haben Besucher die Chance, an fast jedem Ort der Anlage sowohl über die einmalig beleuchtete Nachtwelt zu staunen, als auch das geschäftige Treiben am Tage zu beobachten. Langeweile wird hier ganz gewiss nicht aufkommen, denn von einer normalen Modelleisenbahn ist dieses einmalige Projekt weit entfernt.

Miniatur Wunderland Hamburg
Quelle: pixelio.de Fotograf: klaas hartz
Um in den vollen Genuss zu kommen und lange Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt es sich, Tickets immer im Voraus zu reservieren und online zu erwerben. Maximal 1.000 Besucher können gleichzeitig in dem Miniatur Wunderland unterwegs sein, gerade in Ferienzeiten oder an Wochenenden muss mit einer gewissen Wartezeit gerechnet werden. Eine Wartezeit die sich aufgrund der Einmaligkeit aber ganz sicher lohnen wird. Und wer das ganz besondere Erlebnis genießen und mit maximal 300 anderen Gästen einen ganz besonderen Abend erleben möchte, der reserviert sich Tickets für eine der wenigen Nachtöffnungszeiten, ganz ohne Andrang und viel persönlicher.
nach obenPlanetarium in Hamburg

Planetarium in Hamburg
Quelle: pixelio.de Fotograf: Verena M?nch
Das Planetarium in Hamburg zählt mit jährlich über 300.000 Besuchern zweifelsohne zu einer der interessantesten Sehenswürdigkeiten in der Hansestadt. Von 1912 – 1915 wurde das heutige Planetarium als Wasserturm erbaut und ist seit dem 30..1930 ein Planetarium. Das imposante 60 m hohe Gebäude verfügt nicht nur über eine 42 m hohe Aussichtsplattform, sondern auch über modernste Technik. Die Projektionskuppel hat einen Durchmesser von über 20 m und bietet dem Besucher ein einmaliges Schauspiel am Nachthimmel. Im Jahr 2009 wurde das Planetarium mit neuster digitaler Projektionstechnik aufgerüstet und bietet dem Besucher noch mehr Effekte in der Darstellung. Ob wissenschaftliche Darstellungen oder kindgerechte Erklärungen, das Planetarium Hamburg bietet für jeden das gewisse Etwas.
Neben modernster Technik und ausgefeilten Darstellungen, sind die wertvollen Vorträge und besonders die Darstellungen für Kinder und Schüler zu erwähnen. Während Erwachsene oft ganz andere Interessen am Nachthimmel haben, gilt es für Kinder und Schüler in einer ganz besonderen Form den Nachthimmel mit all seinen Phänomenen darzustellen. Diese Aufgabe wird vom Hamburger Planetarium ganz besonders gut gemeistert und so wird auf lehrreiche Art und Weise die Arbeit des Weltraumteleskops Hubble erklärt, oder das Suchen nach außerirdischem Leben kindgerecht dargestellt. Besonders für Schulklassen, aber auch für Hobby-Astronomen ist das Planetarium in Hamburg eine wertvolle Hilfe und wird viele versteckte Geheimnisse des Nachthimmels ans Tageslicht bringen.
Aber nicht nur der blanke und reine Blick in die Sterne fasziniert in dem Planetarium, auch besondere Shows und Events begeistern regelmäßig Besucher und Einheimische. Ob Klassik, Jazz, Rock oder Pop, das Planetarium Hamburg bietet eine Vielzahl an Sternenkonzerten an, bietet besonderen Infoveranstaltungen und ist mehr als nur ein einfaches Planetarium. Inmitten des Stadtparks gelegen, ermöglicht das Planetarium einen besonderen Blick in die Sterne, aber auch einen romantischen Spaziergang im Park. Natur und moderne Computeranimation lassen sich auf wunderbare Art und Weise verbinden und zu einem ganz besonderen Erlebnis werden.
nach obenTiefbunker Steintorwall – Hamburg Hauptbahnhof
Der zweite Weltkrieg hat Bauwerke geschaffen, die noch heute Menschen in ihren Bann ziehen. So waren Bunkerbauten in den 1940er Jahren etwas ganz Normales. Der Bunker am Hamburger Hauptbahnhof blickt auf eine lange Geschichte zurück. Nach dem zweiten Weltkrieg in Vergessenheit geraten, wurde er 1965 erneuert und aufgrund des kalten Krieges umgebaut und mit moderner Technik ausgestattet. Als größter Bunkerraum in Hamburg kann man auf ca. 2.700 Quadratmeter ein Blick in die Geschichte des Bunkers werfen und sich in eine unsichere Zeit zurückversetzt fühlen. Über 150 Räume boten ca. 2.460 Menschen im zweiten Weltkrieg Schutz, ein Schutz der durch bis zu 3,75 m starke Betonwände erreicht werden sollte.

Einer der vielen Bunkeranlagen in Hamburg:
der Hochbunker Heiligengeistfeld
Quelle: pixelio.de Fotograf: Bernd Sterzl
Heute ist dieser Bunker für 2.702 Menschen ausgelegt und ist für den Katastrophenfall vorgesehen. Der Eingang befindet sich direkt neben dem Hamburger Hauptbahnhof und die Gesellschaft zur Erforschung und Dokumentation unterirdischer Bauten Hamburger Unterwelten e.V. bietet regelmäßige Führungen unter anderem in diesem Bunker an. Bis zu 80 m lange Gänge, Hunderte Sitzplätze und Feldbetten versetzen den Besucher in eine andere Welt. Eine Welt, die zum Teil aus Angst besteht, die aus Staunen besteht, eine Welt in der man definitiv nur in einer Führung "leben" möchte. Interessante Einblicke über Technik und Versorgung, sowie Wissenswertes zur Entstehung erwartet den Besucher des Tiefbunkers Steintorwall.
Die Tour durch diesen Bunker dauert etwa 90 Minuten, das Mitführen von Taschen, Rucksäcken etc. ist aufgrund der baulichen Gegebenheiten und behördlichen Auflagen nicht gestattet. Hamburger Unterwelten e.V. bietet in zeitlich unterschiedlichen Abständen weitere Bunkerführungen wie zum Beispiel durch den OP-Bunker Eppendorf oder den HKH-Bunker in Wedel an. In jedem Fall ist eine Reservierung erforderlich, eine Reservierung die sich lohnen wird. Auf eindrucksvolle Art und Weise bekommt der Besucher anschaulich demonstriert wie das Leben in einem der über 700 Bunker der Stadt Hamburg ablaufen sollte und kann, welchen Schutz diese Bunker bieten.
nach obenPanoptikum

Die beiden Alt-Politik-Größen beim Saumagen essen
- hier leider nur in Wachs im Panoptikum in Hamburg
Quelle: pixelio.de Fotograf: Marco Barnebeck
Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett in London ist weltberühmt und Tausende Besucher pilgern täglich zu der bekanntesten Ausstellung von Wachsfiguren in Europa, wenn nicht gar in der ganzen Welt. Doch bis nach London muss man gar nicht reisen, um sich besondere Persönlichkeiten in besonderen Haltungen anzuschauen, auch Hamburg bietet dem Besucher ein Wachsfigurenkabinett. Das Panoptikum ist ein Museum das es in sich hat, das es seit 125 Jahren gibt und was sehr wohl mit dem Original in London mithalten kann. Das Panoptikum Hamburg wurde im Jahr 1879 gegründet und hatte bis zum 2. Weltkrieg bereits 300 Figuren. Brandbomben zerstörten das Haus fast vollständig und nur ca. 20 Figuren konnten gerettet werden.
Heute verfügt das Panoptikum über ca. 130 Figuren die detailgetreu den Originalen nachempfunden wurden und für Begeisterung und Staunen sorgen werden. Noch immer wird das Panoptikum von einem Familienmitglied des Gründers geleitet, Dr. Hayo Faerber ist der Urenkel des Gründers aus dem Jahr 1879. Ob gruselige Figuren die einem das Fürchten lehren, Robbie Williams der Frauenherzen höherschlagen lässt, oder Harry Potter der fasziniert, große Weltstars wie auch berühmte Persönlichkeiten aus Deutschland sind in dem Panoptikum vertreten, und ein Verstecken von Madame Tussauds ist absolut nicht angebracht. Durch moderate und familienfreundliche Eintrittspreise und gelungene Führungen kann sich das Hamburger Wachsfigurenkabinett gar abheben.
Ganz besonders wurde im Panoptikum auch an die Kinder und an Jugendliche gedacht, denn ein trockener Museumsbesuch soll ein Besuch im Panoptikum auf gar keinen Fall werden. Mit einer spannenden Rallye, die besonders auf Jugendliche und Schulklassen ausgelegt ist, wird aus dem trockenen Besuch ein Erlebnis der besonderen Art. Auch die Jüngsten werden ihren Spaß im Panoptikum haben, Pauli P., die kleine Piratenmaus sorgt bei Kindern bis 12 Jahren für spannende Momente im Wachsfigurenkabinett und für das besondere Erlebnis. Egal ob jung oder ob alt, das Panoptikum in Hamburg wird Spaß, den Lehreffekt und das Staunen bei jedem Besucher hervorzaubern und ist ein absolutes Muss in der Hansestadt.
nach obenU-Bootmuseum – U434
Auf den Spuren des kalten Krieges wandeln, eines der faszinierendsten militärischen und ehemals streng geheimen Dinge betreten, ein Wunsch den Viele haben. Eine besondere Faszination haben U-Boote. Seit jeher gelten sie als mystisch, als etwas Besonderes und etwas Geheimnisvolles. In Hamburg hat man seit einigen Jahren die Möglichkeit, sich auf die Spuren russischer Militäroperationen zu begeben, und hautnah eines der größten U-Boote zu bewundern und zu bestaunen. U434 liegt in St. Pauli am Fischmarkt und ist eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten der Hansestadt. Mit viel Aufwand wurde es im Jahr 2002 nach Hamburg gebracht und begeistert seither die Besucher aus nah und fern.

U-434 im Hamburger Hafen
Quelle: pixelio.de Fotograf: Gerhard Bulyga
Das 1976 erbaute U-Boot hat eine Gesamtlänge von 90,16 m, eine Breite von 8,72 m und eine komplette Höhe von 14,72 m. Bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, hat das Museum täglich geöffnet und zu besonderen Veranstaltungen werden die Öffnungszeiten auch deutlich ausgedehnt. Ob nun alleine auf Erkundungstour oder mit fachkundiger Führung, die Technik und selbst die Enge werden begeistern. In 7 Abteilungen hat man vom Torpedoraum über die Kommandozentrale bis hin zu den Unterkünften einen spannenden Einblick in den Alltag einer U-Boot-Besatzung, die hier 10 Mann zu Einsatzzeiten betrug. Unheimliche Enge und gleichzeitig Technik, die begeistert, werden den Besucher in seinen Bann ziehen.

U-Boot U-434 im Hamburger Hafen
Quelle: pixelio.de Fotograf: Wotan
Für echte Fans von U-Booten empfiehlt es sich auf jeden Fall, eine Führung zu buchen. Mit einer Führung hat man ca. 45 Minuten spannende Informationen zu den einzelnen Abteilungen, bekommt interessante und pikante Details zum Leben und Arbeiten auf einem U-Boot geliefert. Alle halbe Stunde finden diese Führungen statt, eine Führung, die unvergessen bleiben wird. Platzangst sollte man in diesem Museum natürlich keine haben, denn Kopf einziehen und sich an Maschinen und Ausrüstung vorbeischlängeln gehört zu den ganz normalen Dingen, die ein Besucher in Kauf nehmen muss. Ob allein oder mit Führung, ein spannendes Erlebnis ist garantiert.
nach obenHighFlyer Fesselballon

Fesselballon
Quelle: pixelio.de Fotograf: Jerzy Sawluk
Über einer Großstadt zu schweben, den Fotoapparat ungehindert in alle Richtungen schwingen und beeindruckende und einmalige Fotos aus der Luft zu machen, ist sicherlich ein ganz besonderes Erlebnis. Wer hoch hinaus will, der muss sich nicht auf einem Hochhaus versuchen, nicht nur eine Seite der Hansestadt betrachten. Mit dem HighFlyer Fesselballon hat man die Möglichkeit, in einem 360° Winkel die Hansestadt komplett von oben zu betrachten, und das aus einer grandiosen Höhe von 150 m. Zusammen mit bis zu 30 Personen kann bis in den späten Abend eine etwa 15 minütige Fahrt gebucht werden und grandiose Eindrücke mit auf den Boden genommen werden.
In wenigen Minuten kann der HighFlyer Fesselballon direkt vom Hauptbahnhof erreicht werden, für Autofahrer sind an der Deichtorstraße 1-2 genügend Parkplätze vorhanden. 23 Meter Durchmesser und ein Volumen von 6.400 Kubikmetern machen diesen Fesselballon zu einem der größten der Welt. 150 m Stahlseil, welches 22 mm stark ist, lassen den Ballon in die Höhe gleiten und bei Bedarf schnell und sicher über eine Winde wieder auf den Boden holen. Sicherheit wird bei diesem Projekt ganz groß geschrieben, so ist bei einem Stromausfall auch das manuelle Bedienen der Seilwinde möglich. Ausgebildete Piloten bieten ein zusätzliches Maß an Sicherheit, bei Windgeschwindigkeiten von 35 km/h und mehr geht Sicherheit vor und ein Flug ist nicht möglich.
Gruppenfahrten sollten immer rechtzeitig telefonisch oder per Kontaktformular über das Internet angemeldet werden, und wenn gutes Wetter und perfekte Flugbedingungen herrschen, dann steht dem 15-minütigen Flug hoch über Hamburg nichts mehr im Wege. Ein Erlebnis, das man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen sollte, denn durch eine Mindestsicht von 5 km sind einmalige und wunderschöne Bilder oder Filme garantiert und machen den Flug im HighFlyer zu einem Erlebnis der ganz besonderen Art. Rechtzeitig buchen, auf gutes Wetter setzen und dann hoch in die Lüfte und atemberaubende Minuten genießen.
nach obenNachtleben, Szenetreffs

Mit dem Namen der Washington Bar in Hamburg-St.Pauli
ist untrennbar der Name 'Freddy Quinn' (Sänger,
Entertainer, Schauspieler) verbunden. Im Jahre 1954
wurde Freddy Quinn in dieser Bar entdeckt
Quelle: pixelio.de Fotograf: Oxfordian Kissuth
Das Nachtleben einer Großstadt wie Hamburg ist so vielfältig wie einmalig. Viele werden als erstes an die Reeperbahn und an die Herbertstraße denken, doch natürlich hat Hamburg viel mehr als ein besonders weltbekanntes Rotlichtviertel zu bieten. Hamburg ist eine offene Stadt mit vielen Kulturen, mit vielen verschiedenen Menschen, und dementsprechend ist auch die Nightlife-Szene ganz einmalig. Besonders auffällig im Nachtleben ist ein Club im Untergrund, der sich "Wagenbau" nennt. Der Club ist zurzeit einer der angesagtesten in Hamburg und bietet für jeden das perfekte Programm. Ob Techno oder Soul, "Wagenbau" hat die Musik, die die ganze Nacht über beschäftigen wird, und das in einem einmaligen Flair, das von außer alles andere als Top ist, innen aber 100%ig punkten kann.
Ausgefallen, besonders, einmalig und absolut anders als alles andere dürfte das Nachtleben in der Sternenschanze sein. Das Viertel ist bekannt für alternative Musik, für den ganz besonderen Charme und für alles, was nicht mit Masse zu tun hat. Im Schanzenviertel wird ganz besonders auf Klasse gesetzt. Ob es die "Bar Rossi" mit Musik aus den Siebzigern ist, die "Astra Stube" mit Punkrock oder Reggae oder "Le Fonque" mit Soul und Jazz, Besucher der Sternenschanze bekommen das ganz Besondere geboten. Früher ein Geheimtipp und auch noch heute ein kultiger Tipp für Besucher, die es anders mögen.
Der Stadtteil Ottensen darf in Sachen Nightlife auf gar keinen Fall vergessen werden. Viele Künstler, junge Menschen und Migranten sind in diesem Stadtteil zu Hause, und das spiegelt sich auch in dem Nachtleben wieder. Ob Chinarestaurant, Fischbrötchenstand oder spanisches Bier – der Magen kommt nicht zu kurz und auch die Ohren bekommen im Nachtleben was zu hören. Das Nachtleben von Ottensen kann man ein wenig mit der Sternenschanze vergleichen, denn hier geht es um das Besondere und Ausgefallene. Die "La Douche Bar" spielt hauptsächlich House, Drum und Ambient, die "Fabrik" hauptsächlich Folk, Jazz und Soul und "Aurel" begeistert Anhänger und Fans mit Drum 'n' Bass bis in die frühen Morgenstunden.
Und auch St. Pauli hat mehr zu bieten als Erotik und einschlägigen Etablissements. Wer in St. Pauli unterwegs ist, wird sich auf einen wesentlich höheren Besucherstrom als in Ottensen oder der Sternenschanze einstellen müssen, hier ist Masse Klasse. Die ganz einfache Pauli-Kneipe mit dem ganz speziellen Flair findet sich hier genauso, wie der sündhaft teure Edel-Club der für die dickere Geldbörse interessant sein dürfte. Besonders stechen in St. Pauli allerdings "Cult" mit grandioser Musik aus den Siebzigern und Achtzigern hervor, ebenso wie der "Funky Pussy Club" mit aktueller Chartmusik und Dance-Classics oder "Grünspan" mit Metal, Alternative und Crossover-Musik.
Und wer sich nicht entscheiden kann, wer nicht auf sich selbst und seine Auswahl vertrauen möchte, der vertraut sich zum Beispiel der Hamburger City Tour an. Jeden Freitag und Samstag gibt es das Night-Clubbing. Night-Clubbing bringt jeden, der auf Party und gute Laune setzt, in 3-4 angesagte Clubs, im Preis enthalten sind die Eintritte, sowie ein Freigetränk in jedem Club. Eine wunderbare Alternative zum Selbstsuchen, und vielleicht bleibt man ja auch schon schnell in einem Club hängen.
nach obenShopping in Hamburg

Shopping in Hamburg: Schuhe auf St. Pauli
Quelle: pixelio.de Fotograf: Stihl024
Wer in Hamburg eine Shoppingtour machen möchte, der kommt voll auf seine Kosten. Insgesamt 26 Einkaufsstraßen und Passagen befinden sich in Hamburg und machen das Einkaufen zu einem ganz besonderen Erlebnis. Wer das ganz Besondere in Hamburg sucht, wird in der Designerstraße "Neuer Wall" fündig. Hier gilt es das ganz Außergewöhnliche, das Exquisite und das Beste aus der Mode- und Schmuckwelt an den Mann und die Frau zu bringen. Zweifelsohne sollte die Brieftasche für diese Shoppingmeile ein klein wenig besser gefüllt sein. Liebhaber von bestimmten Modemarken, Schmuck oder gar von eleganten Schreibutensilien kommen hier auf ihre Kosten. Dinge, die es nicht in jeder Einkaufspassage zu kaufen gibt, und Dinge, die von sehr hohem Wert sind, sind das Markenzeichen von "Neuer Wall".

Textilgeschäft im Europacenter in Hamburg
Quelle: pixelio.de Fotograf: Jetti Kuhlemann
Wer auf gängige Marken und eine große Auswahl unter einem Dach setzt, der wird sich in der Europa-Passage sicher gut aufgehoben fühlen. Auf ca. 30.000 m² Verkaufsfläche erwarten den Besucher 120 Geschäfte und 25 Gastronomiebetriebe. Vom Supermarkt über Kindermode, bis hin zum Uhrmacher finden Kunden in der Europa-Passage einfach alles, was das Herz begehrt. Über 12 Millionen Besucher strömen jährlich in diese beliebte Einkaufspassage, die über eine wunderschöne offene Architektur verfügt. Eine sehr gute Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr, sowie über 700 Parkplätze sorgen für ein entspanntes und stressfreies Einkaufen für Jedermann. Ob auf der Suche nach etwas Bestimmten oder nur der Snack zwischendurch, die Europa-Passage bietet Besuchern alles unter einem Dach.

Schanzenviertel in Hamburg "Rote Flora": tolles
Szeneviertel mit aussergewöhnlichen Klamottenläden,
Restaurants/Bars und jungen, jungebliebenen,
hippigen und individuellen Menschen.
Quelle: pixelio.de Fotograf: Marlit Hartkopf
Schnäppchenjäger und alle die auf der Suche nach etwas Ausgefallenem sind, werden auf einem der vielen Flohmärkte am ehesten fündig. Ob in St. Pauli, Bramfeld, HafenCity oder Bahrenfelder Trabrennbahn, besonders samstags finden viele Flohmärkte regelmäßig statt und das schon teilweise ab 6 Uhr in der Früh. Besondere Schnäppchen, antike Schalen und Vasen, vergessen geglaubte Literatur oder einfach Omas Teekessel, es wird wohl nichts geben, was es auf den vielen Hamburger Flohmärkten nicht gibt. Auf der Homepage der Stadt Hamburg finden sich alle Termine, auch für Flohmärkte, die nicht regelmäßig an einem Samstag oder Sonntag stattfinden.
nach obenUnterkünfte, Essen & Trinken & Restaurants, öffentlicher Nahverkehr

Hotel-Unterkunft in Hamburg
Quelle: pixelio.de Fotograf: Bernd Sterzl
Hamburg kann mit knapp 8,2 Millionen Übernachtungen jährlich sehr stolz auf die Tourismusbranche blicken. Kaum eine Stadt verfügt über eine solch hohe Übernachtungsanzahl. Über 300 gewerbliche Beherbergungsbetriebe bieten dem Rucksacktouristen der sich in einer Jugendherberge wohlfühlt, als auch dem anspruchsvollen Touristen, dem das 5-Sterne-Hotel gerade gut genug ist, eine enorm hohe Auswahl. Alle Stadtteile Hamburgs verfügen über eine sehr hohe Dichte an Hotels und Pensionen. Die kleine Pension für wenige Euros findet sich in allen Stadtteilen, die exquisiten 5-Sterne-Häuser sind dagegen besonders in der Innenstadt mit Nähe zum Bahnhof zu finden. Hamburg kann seinen Gästen jegliche Art von Unterkünften bieten, und durch ein Online Reservierungssystem wird es in Sachen Übersichtlichkeit und Auswahl dem Hamburg-Besucher besonders einfach gemacht.

Alsterarkaden in Hamburg: An den Alsterarkaden locken
einige edle geschäfte Kundschaft an, ausserdem gibt
es hier nette Cafe's, man kann draussen sitzen und
hat einen schönen Blick auf das Rathaus.
Quelle: pixelio.de Fotograf: Birgit Winter
Kulinarische Höhepunkte in der Hansestadt sind selbstverständlich, und so sind nicht nur die noblen Hotels in ausreichender Anzahl vorhanden, sondern auch Restaurants, die mit einer ganz besonders gehobenen Küche aufwarten. Besonders sind auch die kulinarischen Spezialitäten in den Stadtteilen von Hamburg, die viele Migranten beherbergen. Ob es der Döner, das indische Lamm, das argentinische Steak oder die französische Küche ist, Hamburg kann durch seine Kulturvielfalt jedem Besucher genau das bieten, was er sich wünscht, was er sucht. Gerade die Szenestadtteile wie zum Beispiel Sternenschanze bieten dem Besucher etwas ganz anderes, bieten ein ganz anderes Flair. Alternative Bars und Cafés gehören hier genauso zum Stadtbild, wie ungewöhnliche Restaurants.
Die Angebote, die das Besondere für den Besucher ausmachen, erstrecken sich aber nicht nur auf Szenestadtteile, sondern auch die bekannte Reeperbahn bietet dem Besucher in vielerlei Hinsicht eine ganz besondere Vielfalt an Bars, Restaurants. Manch Besucher von Hamburg fühlt sich überfordert, weiß nicht, wo er zuerst hinschauen soll, was er eigentlich möchte. Es kann sehr hilfreich sein, wenn man einen Spaziergang macht, schaut, was es alles an gängigen und ungewöhnlichen Lokalen gibt und sich dann entscheidet, was man möchte. Essen & Trinken in Hamburg kann zur Qual werden, ganz besonders wird es aber nach der Qual der Wahl beeindrucken können.
Der Öffentliche Personennahverkehr wird in Hamburg groß geschrieben. Fast 400 Buslinien, etliche S-Bahn und U-Bahn-Linien befördern in Hamburg täglich über 2,2 Millionen Fahrgäste. Eine sehr dichtes Netz, sehr gute Anbindungen von Sehenswürdigkeiten, öffentlichen Plätzen und darüber hinaus in das Hamburger Umland, machen Autofahrten fast schon überflüssig. Mit durchdachten Streckenführungen, idealen Angeboten für Touristen und einem breit gefächerten Angebot, ist der Öffentliche Personennahverkehr in Hamburg für Einheimische, aber auch Touristen die bequemste und beste Art und Weise von A nach B zu gelangen.
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