Bern

Bern

Bern an der Aare
Bern an der Aare
Quelle: pixelio.de        Fotograf: Michael Berger

Die Besiedelung des Stadtgebietes von Bern wird auf die La-Tène-Zeit datiert, einer jüngeren vorrömischen Eisenzeit Mitteleuropas im 5. Bis 1. Jahrhundert v. Chr., deren Name sich auf La Tène den Fundplatz am Schweizer Neuenburger See bezieht. Die möglicherweise älteste keltische Siedlung war auf der Engehalbinsel nördlich von Bern, die die Aare umfließt.

Bärenpark in Bern mit dem Bärengraben: Die Berner Bären leben in einem Park von 6000 m2 Fläche am Ufer der Aare.
Bärenpark in Bern mit dem Bärengraben: Die Berner Bären
leben in einem Park von 6000 m2 Fläche am Ufer der Aare.
Quelle: pixelio.de        Fotograf: tokamuwi

Die Stadt Bern ist als Bundesstadt sozusagen die Hauptstadt der Schweiz und Hauptort des Kantons Bern. Bern zählt über 132.000 Einwohner und ist somit bei den Schweizer Städten an 4. Stelle. Im Ballungsraum Bern leben rund 351.000 Menschen. Standort der Stadt ist das Schweizer Mittelland 542 m ü. M., das von der Aare durchflossen wird. Bern liegt zwischen dem südlichen Hausberg Gurten und dem östlichen Bantiger.

Finn ist der Vater des Nachwuchses im Bärenpark in Bern
Finn ist der Vater des Nachwuchses im Bärenpark in Bern
Quelle: pixelio.de        Fotograf: tokamuwi

Die Aare, die südöstlich in das Gebiet einfließt, prägt das Bild der hiesigen Landschaft. Das breite Tal der Aare vor der Stadt wird innerhalb der Stadt immer enger. So wird der Fluss um die Altstadt, wo die Aare eine Schleife bildet, eine schmale Talkerbe. Etwa ab der Mündung des kleinen Flusses Worble bildet die Aare die nördliche Stadtgrenze. Ihr Lauf folgt noch nach Westen weiter und verbreitert sich durch den aufgestauten Wohlensee.

Erwähnt und belegt wurde der Name der Stadt Bern das erste Mal in einer Urkunde vom 1.12.1208. Jedoch hat sich bis heute nicht klären lassen, woher der Name kommt. So ist es legendär, dass der Name durch einen erlegten Bär entstand. Mehr wahrscheinlich ist nach der heutigen Überzeugung die Anlehnung an das keltische Wort „berna“, was im Mittelirischen so viel wie „Kluft“ oder „Schlitz“ bedeutet.

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Die Berner Altstadt

Historisches Rathaus Bern mit Aussentreppe getrennt rechtslinks für Gute und Schlechte Menschen
Historisches Rathaus Bern mit Aussentreppe getrennt
rechts/links für Gute und Schlechte Menschen
Quelle: pixelio.de        Fotograf: Wolfgang Ludewig

Die Hauptattraktion der Stadt Bern ist ihre Altstadt, die bereits 1983 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Seit der Stadtgründung im 12. Jahrhundert hat die Stadt ihr mittelalterliches Gefüge erhalten, aber dennoch sich immer an die Rolle eines modernen Landes angepasst. Unterhalb der Zytglogge hat sich das Bild der Altstadt am wenigsten verändert. Oberhalb des Tores sind von den Gebäuden, die älter als 150 Jahre sind, nur noch ein paar übrig. Die über 6 km lange überdeckte Einkaufsmeile in der Altstadt, wo sich die Sandsteinbauten mit ihren Arkaden (Lauben) aneinanderreihen, ist eine der wenigen ihrer Art in Europa.

Die 11 Figurenbrunnen aus dem 16. Jahrhundert verteilen sich auf die in gleichen Abständen strukturierten Gassen. Der Nydegghof, die mehrmals veränderte gotische Nydeggkirche und das Zähringerdenkmal befinden sich wohl genau dort, wo einst die Burg Nydegg ihren Platz hatte. Etliche Häuser im Nydeggstalden (Straßenname), die nach einem Brand im Jahr 1405 erbaut wurden, haben ihren spätmittelalterlichen Kern erhalten. Bei einigen Häusern ist es auch noch außen zu sehen. Eine der ältesten Brücken der Schweiz aus dem Spätmittelalter, die Untertorbrücke verbindet die Stadt mit der Felsenburg.

Altstadt Bern mit Münster, Kirche St.Peter und Paul und der Hausberg Gurten im Hintergrund
Altstadt Bern mit Münster, Kirche St.Peter und Paul und
der Hausberg Gurten im Hintergrund
Quelle: pixelio.de        Fotograf: tokamuwi

Auf Höhe des Käfigturms, einem Tor am Ende der oberen Marktgasse, öffnet sich der Bundesplatz mit den Parlamentsgebäuden, den Bundeshäusern und der in einem Haus der Neurenaissance untergebrachten Sitz der Berner Kantonalbank. Die Bundesterrasse liegt vor dem Bundeshaus, wo auch noch die Kleine Schanze, eine ehemalige Befestigungsanlage, noch zu erahnen ist. Die Altstadt von Bern ist mit den restlichen Teilen der Stadt über Hochbrücken verbunden, die hauptsächlich erst ab dem 19. Jahrhundert entstanden sind. Im sogenannten Bärengraben, der sich am Ende der Nydeggbrücke befindet, wurden von 1858 bis 2009 Bären gehalten. Die Symboltiere von Bern wurden dann in einen größeren Park umgesiedelt.

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Die Zytglogge

Kramgasse mit Zytgloggenturm
Kramgasse mit Zytgloggenturm
Quelle: pixelio.de        Fotograf: tokamuwi

Der Zeitglockenturm oder wie die Berner sagen Zytglogge, ist ein mittelalterlicher Uhrturm mit einem Glockenspiel und einer astronomischen Uhr. Sie ist eines der attraktiven Sehenswürdigkeiten in Bern und so bekannt, dass die Schweizer Post 1960 in einer Briefmarkenserie über Postgeschichte und Baudenkmäler die Zytglogge als Motiv für eine 60 Rappen Marke erwählte. Nachdem die Stadt 1191 gegründet war, wurde der im Laufe der Zeit einige Male erhöhte Wehrturm, der die westliche Begrenzung darstellte, zwischen den Jahren 1218 und 1220 gebaut. Da sich die Stadt durch die Windung der Aare nach Westen weiter ausdehnte, bewegte sich die Zytglogge immer mehr ins Zentrum der Stadt.

Astronomischer Spieluhr
Astronomischer Spieluhr
Quelle: pixelio.de        Fotograf: tokamuwi

Der Wehrturm diente bis zum großen Brand Anfang des 15. Jahrhunderts als Gefängnis. Danach wurde er als Uhrturm aus Berner Sandstein wieder aufgebaut, um der Stadt die Zeit anzugeben. Im 16. Jahrhundert wurde der Turm in eine anmutigere aufragende Fasson gebracht und erhielt eine neue Uhr. Erst in den Jahren 1770/71 wurde die Zytglogge mit weiteren Umbauten völlig in sein Umfeld eingegliedert. Die Berner Turmuhr ist eine der ältesten Großuhren in der Schweiz. Das Besondere daran ist, dass beide Turmuhren, der Stundenschläger, die astronomische Uhr und das Figurenspiel von nur einer Mechanik betrieben werden.

Kurz vor jeder vollen Stunde läuft in der Turmuhr eine richtige kleine Vorstellung ab, wo mehrere Figuren beteiligt sind. Ein krähender Hahn, der in einer Nische sitzende Narr, eine bewaffnete Bärengruppe, der bärtige Chronos, der Gott der Zeit, der vergoldete Ritter Hans von Thann und ein stehender Löwe, der seinen Kopf dreht, um dem ganzen Geläute zuzuhören. 1930 wurde die westliche Seite mit einem Gemälde von Victor Surbek neu eingekleidet. Jedoch das ganz besondere Merkmal des Uhrturmes ist das sich an der nördlichen Seite befindende Pissoir. Hier wird, nur durch einen Sichtschutz verdeckt, an die Fassade uriniert.

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Die zahlreichen Brunnen der Stadt Bern

Sch?tzenbrunnen in Bern
Sch?tzenbrunnen in Bern
Quelle: pixelio.de        Fotograf: Volker Innig

Die Stadt Bern könnte auch als Stadt der Brunnen bezeichnet werden. Die Vielzahl der Brunnen veranlasste den Pfarrer und Chronist Karl Howald im 19. Jahrhundert sogar, eine in 6 Bänden verfasste Chronik zu schaffen. Die wohl bekanntesten Brunnen sind die 11 Figurenbrunnen in der Altstadt, die fast alle von dem Freiburger Bildhauer, Hans Gieng, entworfen und kreiert wurden. U. a. gehört dazu der Gerechtigkeitsbrunnen, einer Brunnenfigur, die die Justitia mit verbundenen Augen, dem Richtschwert in der rechten und einer Waage in der linken Hand, darstellt. Oder der Kindlifresserbrunnen, einem, ein Kind verschlingender, Oger, an dessen Seite ein Sack mit noch weiteren Kindern hängt.

Der Mosesbrunnen steht auf dem Münsterplatz in Bern und gehört  zu den Berner Altstadtbrunnen aus dem 16. Jahrhundert
Der Mosesbrunnen steht auf dem Münsterplatz in Bern
und gehört zu den Berner Altstadtbrunnen aus dem
16. Jahrhundert
Quelle: pixelio.de        Fotograf: tokamuwi

Die Existenz der Brunnen in Bern lässt sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen, denn schon zu dieser Zeit gab es verschiedene Quellbrunnen, wahrscheinlich auch Zisternen oder private Sodbrunnen. In der Stadtchronik ist dokumentiert, dass bereits Ende des 14. Jahrhunderts Wasser aus 5 fließenden Brunnen geholt werden konnte. Die Brunnen dieser Zeit waren gewöhnlich Stockbrunnen aus Holz. Der erste Brunnen aus Stein wurde 1520 in der Kreuzgasse errichtet. Weitere Holz-Brunnen wurden in der Zeit von 1542 bis 1546 durch Stein-Brunnen, mit typischen Berner Brunnenfiguren, ersetzt. Es wurde gleichzeitig eine Brunnenordnung erstellt und das Amt eines Brunnenmeisters besetzt.

Meret-Oppenheim-Brunnen
Meret-Oppenheim-Brunnen
Quelle: pixelio.de        Fotograf: tokamuwi

Ab dem 16. Jahrhundert wurden die Brunnen immer wieder instand gesetzt, wie auch in den Jahren 1712/13 und 1757, wo alle Brunnen saniert wurden. Bereits im 19. Jahrhundert wurden die Brunnen als Verkehrshindernis angesehen. Ein Grund die Brunnen ab dem Jahre 1840 zu versetzen, und mit Blei und Zement nicht besonders fachmännisch zu erneuern.

Als dann die Stadt Bern zu ihrer 700-Jahr-Feier aufrief, war die Renovierung der meist abgewirtschafteten Brunnen in den Jahren 1890/91 beschlossene Sache. Eine weitere Renovierung der gesamten Brunnen konnte im Jahr 1925 realisiert werden, da der Schuhmachermeister Heinrich Philipp Lösch, sein Vermögen für die Brunnen 1896 der Stadt überließ.

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Der Käfigturm

Bern - Käfigturm
Bern - Käfigturm
Quelle: pixelio.de        Fotograf: tokamuwi

Der Käfigturm ist wie die Zytglogge ein Stadttor, allerdings am oberen Ende der Marktstraße und gehörte zur alten Befestigungsanlage. Der erste Wehrturm aus dem Jahr 1256 wurde durch den, von 1641-1644, neu gebauten ersetzt. Im Laufe der Jahrhunderte hatte der Käfigturm viele Funktionen, mal diente er als Wehrturm, später dann als Gefängnis, Staatsarchiv und ist heute eine Anlaufstelle für Veranstaltungen im politischen Bereich wie auch für Ausstellungen. Er begrenzt den westlichen Teil der Altstadt, wo auch die Spitalgasse, einer Fußgängerzone, zum Hauptbahnhof führt. Auf der Westseite des Tores befindet sich der verkehrsreiche Bärenplatz, wo Trambahnen und Busse von West nach Ost durch den Käfigtorbogen fahren. Fußgängerwege führen seitlich am Stadttor vorbei.

Der erste Turm wurde zur westlichen Stadtbefestigung 1256 errichtet. Nachdem sich die Stadt im Jahr 1345 weiter bis zur Heiliggeistkirche ausgebreitet hatte, verlor der Turm seine Funktion als Wachturm. Der Brand des Zytgloggeturms 1405 verursachte, dass nun die Gefangenen in den Käfigturm verlegt wurden. Im Jahr 1640 war der Wehrturm so baufällig, dass er abgerissen und durch einen neuen ersetzt werden musste, wobei sich vorher um den Standort gestritten wurde. Jedoch blieb dieser, mit einer Verschiebung von 4 m nach Westen erhalten. In den Jahren 1690/91 kam noch ein mechanisches Uhrwerk hinzu. Ab 1897 wurden die Gefangenen im neuen Bezirksgefängnis untergebracht.

Nachdem der Käfigturm 1980 komplett runderneuert wurde, dient er seitdem als kantonales Ausstellungszentrum. Während der Renovierung wurde das Uhrwerk, was vorher im Estrich war, ebenfalls in den Ausstellungsraum verlegt. Heute wird der Turm nur noch ab und zu als Gewerbebibliothek, für private Anlässe oder für Ausstellungen benutzt. Seit im Herbst 1999 ein politisches Forum des Bundes durch die Schweizerische Bundeskanzlei wie auch den eidgenössischen Parlamentsdiensten im Käfigturm initiiert wurde, finden nun dort turnusmäßig Events zu Themen der Politik statt.

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Das spätgotische Münster

Altstadt Bern mit Münster, Kirche St.Peter und Paul und der Hausberg Gurten im Hintergrund
Altstadt Bern mit Münster, Kirche St.Peter und Paul und
der Hausberg Gurten im Hintergrund
Quelle: pixelio.de        Fotograf: tokamuwi

Das Berner Münster ist eine evangelisch-reformierte Kirche und zählt zu den größten Kirchen in der Schweiz, die aus dem Mittelalter stammen. Das Münster wurde im Gotikstil errichtet und erst im 19. Jahrhundert, wie auch andere gotische Kirchen, im Historismus fertiggestellt. Ein im 15. Jahrhundert gefertigter Glasmalereizyklus gilt als der wichtigste der Schweiz, neben dem der ehemaligen Klosterkirche Königsfelden. Die Parkanlage des Münsters liegt in südlicher Richtung zur Aare hin. Der Bau für das unter dem Schutz des Vinzenz von Saragossa stehende Münster wurde 1421 begonnen, wo sich bereits vorher die bei der Stadtgründung entstandene Leutkirche befand.

Die romanische Kapelle wurde 1276 neu erbaut, wo das Grab des Knaben Rudolf von Bern geehrt wurde. Der Erzählung nach soll der Junge im April 1294 Opfer eines jüdischen Ritualmordes gewesen sein. Das Münster wurde um diese Leutkirche im Uhrzeigersinn herum und bis auf den oberen Turmteil in Berner Sandstein angelegt. Das Geld für den Bau des Münsters stellten die Stadt Bern und der Deutsche Orden. Die Finanzen für Kapellen und die Chorfenster stifteten wohlhabende Berner Familien, Bruderschaften wie auch Gesellschaften. Weltweit berühmt sind die 234 Sandsteinfiguren, die im Portal des Münsters das Jüngste Gericht darstellen. Inzwischen wurden 47 lebensgroße Figuren aufgrund der Luftverschmutzung durch Kopien ersetzt. Die Originale sind nun im Historischen Museum zu sehen, wo sie auch restauriert wurden.

Die endgültige Höhe von ca. 100 m erhielt der Turm des Münsters erst in der Zeit von 1889 bis 1893, da der Bau im Jahr 1521 bei 61 m unterbrochen wurde. Er ist nun der höchste Kirchturm der Schweiz. Für den baulichen Rest ist aber kein Berner, sondern Oberkirchener Sandstein aus Niedersachsen verbaut, da dieser der Witterung besser standhält. Die neun Glocken des Münsters sind über zwei Stockwerke verteilt. Diese Glocken erschallen mit dem tiefsten Glockenton der Schweiz, welcher der Stiftskirche St. Gallen nachempfunden ist.

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Nachtleben


Quelle: pixelio.de        Fotograf: tokamuwi

Die Stadt Bern macht eher einen idyllischen Eindruck, doch dies ändert sich, sobald es dunkel wird. Denn trotz der relativ überblickbaren Zahl der Einwohner herrscht des Nachts ein reges Treiben, was natürlich auch den übermäßig vielen Studenten, den Touristen und der alternativen Szene zu zuschreiben ist. Auf jeden Fall verbergen sich in den oft alten Häusern, interessante Bars, u. a. die Arcady Bar, Adriano’s Bar & Café oder die Allegro Bar, mit einem sehr modernen Flair.

Sobald die Sonne am Horizont verschwindet, füllen sie die Plätze und Straßen mit den angesagten Bars, Pubs, Klubs und Diskotheken der Innenstadt. Aber auch Kinos, wie das Kellerkino, das Kino im Kunstmuseum oder der Kulturverein Cinematte. Kulturinteressierte besuchen die zahlreichen Theaterveranstaltungen, die Oper oder lassen sich einfach mal nur in einem der mannigfachen Cafés der Innenstadt nieder. Dort fällt es bestimmt nicht schwer sich zu amüsieren und nette Gespräche zu führen. Wer mal wieder so richtig abtanzen möchte, lässt sich im Bierhübeli, wo auch Konzerte veranstaltet werden, von den DJ’s berieseln.

Auch die Kulturhallen Dampfzentrale oder das Du Théâtre laden zum Schuhsohlendurchtanzen ein. Es gibt genügend Möglichkeiten, wenn die Lust zum Ausgehen geweckt ist, einen geselligen und angenehmen Abend zu verbringen. Allerdings ist in Bern die offizielle Sperrstunde schon um 3.30 Uhr, in den Kneipen, auf Schwyzer Dütsch, Beizen, ist schon um 24 Uhr Schluss. Wobei im sogenannten Kreissaal und in der bekannten Reitschule, das rechtzeitige Schließen schon mal vergessen wird. Das Besondere an der Reitschule hier gibt es viele Kneipen, Tanztheater und andere Veranstaltungsorte, wo kein Eintritt bezahlt wird, sondern erst nachdem die Örtlichkeit wieder verlassen wird.

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Shopping in Bern

Die Altstadt von Bern ist mit den 6 km Arkaden, Europas längste überdeckte Shoppingmeile. Hier bietet sich für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas. Ob supermoderne Warenhäuser, Modegeschäfte, Juweliere, Second-Hand-Läden, Märkte oder kleine oder große Shoppingmalls. Jeder der gerne zum Einkaufbummel geht wird das Richtige finden und noch dazu, ohne nass zu werden. Wer an den üblichen Einkaufstagen nicht dazu gekommen ist oder vergessen hat einzukaufen, kann das beim Sonntagskauf im Bahnhof nachholen.

Das große Thema in Bern sind die Märkte. An verschiedenen Tagen ist alles zu finden, was das Herz begehrt. Ob nun frisches Obst oder ein paar Schuhe. So findet auf dem Mühleplatz in der Matte jeden 3. Samstag im Monat von Mai-Oktober ein Flohmarkt statt. Auf dem Waisenhaus- und Bärenplatz und den umliegenden Gassen werden täglich von Mai-Oktober frisches Gemüse, Früchte und Blumen angeboten. Von März bis Dezember ist an jedem 1. Samstag des Monats auf der Münsterplattform der Handwerkmarkt. Dienstags -und Samstagsvormittag gibt es an der Münstergasse Lebensmittel und Gemüse. Das ganze Jahr ist auf dem Waisenhausplatz dienstags, samstags und von Mai bis Oktober auch donnerstags mit Abendverkauf der Warenmarkt geöffnet.

Für diejenigen, die gerne alles unter einem Dach haben, gehen ins Westside, einem Einkaufzentrum mit einer beeindruckenden Architektur. Auf 23.500 m² Verkaufsfläche ist Shopping ein wahres Erlebnis. In 55 verschiedenen Geschäften werden internationale Marken wie Navyboot, Tommy Hilfiger oder H&M angepriesen. Aber auch elektronische Geräte, Schreibwaren, Bücher, Schmuckwaren, Uhren oder Gesundheitsprodukte. Wer ein Fan von den Migros-Supermärkten ist, auch dem kann geholfen werden, denn ein ganz großer ist in der Shoppingmall ebenfalls integriert.

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Unterkünfte, Restaurants, Nahverkehr

Die Schweizer Hauptstadt Bern hat für jeden Reisenden das passende Bett parat. Vom einfachen 1-Stern bis zum 5-Sterne Hotel, Backpackers, Bed & Breakfast, Pensionen, Appartements oder alternativ Alphütten, Bauernhöfe, Biwaks, private Unterkünfte, Skihütten, Jugendherbergen oder Campingplätze. Es gibt für jeden Geldbeutel die richtige Unterkunft. So empfiehlt sich für den exklusiven Geschmack das Astoria Swiss Qualtiy Hotel oder das Hotel Continental. Junge Leute gehen in die Jugendherberge in der Weihergasse.

Eine Hauptstadt wie Bern hat natürlich alles Kulinarische zu bieten, ob asiatisch, französisch oder einfach nur Snacks zum Mitnehmen. Wer gerne etwas Deftiges zu sich nimmt, der versucht es mal mit Spezialitäten wie z. B. die „Berner Platte“, die auf eine Siegesfeier zurückgeht, wo die Berner die Franzosen am 5.3.1798 geschlagen hatten. Aber es gibt ja auch noch den berühmten Käse mit den Löchern, den Emmentaler und natürlich das Käse-Fondue. Diejenigen die Süßigkeiten mögen kennen natürlich die Berner Toblerone. Alles einmal genießen und der Gaumen wird entzückt sein.

Wie in jeder anderen modernen Stadt verfügt auch Bern über einen großen Bahnhof. Der innerstädtische Verkehr kann mit der Tram, mit dem Bus (für Nachtschwärmer gibt es extra Nachtbusse, die donnerstags, freitags und samstags eingesetzt werden), mit der S-Bahn oder mit dem Taxi bewältigt werden. Wer es eher romantisch mag, hat die Möglichkeit sich in einer Kutsche durch Bern fahren zu lassen oder mit einem Fahrrad, dass am Bahnhof ausgeliehen wird, selbst zu radeln. Auch hier ist für jeden das richtige Transportmittel an Ort und Stelle.

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