Südtiroler Weinstraße

Die Südtiroler Weinstraße: Aktivurlaub und Genießerurlaub

Genießern ist die nördlichste Provinz Italiens vor allem wegen seiner hervorragenden Weine ein Begriff. Dabei konzentriert sich der Weinanbau vor allem entlang der Südtiroler Weinstraße, im Eisacktal und im Vinschgau. Bei der Südtiroler Weinstraße handelt es sich um einen Zusammenschluss von 15 Städten und Gemeinden, die seit 1964 den Wein ihrer Region ins beste Licht rücken und den Gästen hochkarätige Veranstaltungen bieten.

Der Anfang der Südtiroler Weinstraße liegt im Norden bei Nals. Sie erstreckt sich über die Gemeinden Terlan, Andrian, Terlan, Bozen, Eppan, Kaltern, Tramin, Kurtatsch, Margreid, Kurtinig, Auer, Montan, Neumarkt und Pfatten nach Salurn. Angebaut werden auf den 4.250 Hektar Anbaufläche Rot- und Weißweine, wobei mehr als 60 Prozent auf Rotweine entfallen. Fast alle Weine dürfen das D.O.C.-Siegel für Qualitätswein aus kontrollierten Anbaugebieten tragen. Regelmäßig finden sich in den italienischen Weinführern Weine aus dem Gebiet der Südtiroler Weinstraße auf Spitzenpositionen.

Sehenswerte Orte

Meran

Obwohl der Kurort nicht unmittelbar zum Gebiet der Weinstraße gehört, lohnt sich ein Abstecher. Die Besucher atmen hier den Hauch der Geschichte und erleben Reichtum und Pracht vergangener Jahrhunderte. Denn von Meran aus regierten die Grafen von Tirol das Land bis ins 15. Jahrhundert hinein.

Bozen

Als Brücke zwischen den Kulturen versteht sich die Provinzhauptstadt Bozen, mit mehr als 100.000 Einwohnern eine der größten Städte in den Alpen. Neben den sehenswerten Schlössern Sigmundskron und Runkelstein lohnt sich ein Besuch in den Bozner Lauben oder im Dom Maria Himmelfahrt.

Eppan

Weinberge, Schlösser und Burgen prägen die Landschaft rund um die Weinbaugemeinde Eppan. Die Burg Hocheppan ist eine der bedeutendsten Wehrbauten in Südtirol. Sie wurde im Hochmittelalter errichtet, als die Grafen von Eppan den Grafen von Tirol die Vorherrschaft über Südtirol streitig machten. Einen Eindruck davon, wie die Menschen während des Mittelalters gelebt haben, erfahren die Besucher in Schloss Moos-Schulthaus. In diesen Räumlichkeiten befindet sich nämlich ein Museum für mittelalterliche Wohnkultur.

Aktivurlaub

Radfahren

Von Frühling bis Herbst werden die Orte entlang der Südtiroler Weinstraße zu einem Mekka für Radfahrer. Sie können die Region auf kurzen Touren wie dem Mountainbiketrail Alte Fleimstaler Bahntrasse oder der Radrundfahrt Südliche Weinstraße erkunden oder ihre Radtour in mehrere Tagesetappen aufteilen. Beliebte Radwanderwege in der Region sind der Eisacktal Radweg und der Etschtal-Radweg. Natürlich lassen sich die Touren für kurze Ausflüge auch in beliebigen Etappen streckenweise befahren.

Wandern

Die Orte entlang der Südtiroler Weinstraße bieten Wanderern während des ganzen Jahres attraktive Reviere an. Von Herbst bis zum Frühling sind vor allem die Täler der Region beliebt bei Wanderern. Im Sommer dagegen lockt auch der eine oder andere Gipfel, von wo aus die Bergwanderer atemberaubende Ausblicke auf das faszinierende Panorama der Alpen genießen.

Auch für Wanderer gibt es neben kürzeren Etappen Routen, die sie in mehreren Tagen zurücklegen können. Dazu gehört eine Wanderung durch die Kulturlandschaft Südtirols zwischen Neumarkt und Meran ebenso wie der Dürerweg. Dieser führt die Wanderer auf den Spuren des Renaissancemalers zum Sauchpass und Cembratal.

Sehenswertes

Die Burgen und Schlösser sind zweifellos der größte historische und kulturelle Schatz der Region. Zu entdecken gibt es in den einzelnen Orten noch sehr viel mehr. Für ein hochkarätiges Veranstaltungsprogramm rund um den Wein sorgt der Verein Südtiroler Weinstraße. Bei diesen Veranstaltungen erleben die Besucher eine gelungene Mischung aus Kulinarik und Kultur. Die Arbeit der Weinbauern und deren Brauchtum wird im Südtiroler Weinmuseum in Kaltern dargestellt. Die fast 10.000jährige Geschichte der Menschheit wird in Kaltern im Museum Zeitreise Mensch anschaulich präsentiert. Mit einer Sonderausstellung zum Thema Volksglauben schlagen die Macher des Museums einen gelungenen Bogen zur Region. Ein intensives Kunst- und Naturerlebnis verspricht der Garten der Sehnsucht mit seinen mehr als 200 Objekten bei Salurn.

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Meran

Schon im 19. Jahrhundert war der Kurort Meran in einem Talkessel der Texelgruppe der Inbegriff für einen erholsamen und entspannten Kuraufenthalt. Wegen der reinen Luft galt Meran als idealer Ort, um Lungenleiden zu lindern oder auszukurieren. Der Kurort beherbergte eine illustre und prominente Schar an Gästen aus ganz Europa. Die österreichisch-ungarische Kaiserin Sissi weilte sogar zweimal in Südtirol. Sie residierte im Schloss Trauttmannsdorff, auf dessen Gelände sich der Botanische Garten mit Gartenlandschaften aus aller Welt befindet. Vom Schloss aus führt ein Fußweg direkt in die Altstadt von Meran, die sich ihr mittelalterliches Flair bis heute bewahrt hat.

Die Therme

Fit für die Zukunft als Kurort wurde Meran 2005 mit der neuen Therme gemacht. Der futuristisch anmutende Kubus aus Holz, Glas und Stahl steht inmitten eines rund 50.000 Quadratmeter großen Parks. Die Therme bietet ihren Besuchern eine Badelandschaft mit 25 Pools. Der medizinische Bereich wird von Heilquellen am Viglijoch mit radonhaltigem Wasser versorgt. Behandelt werden mit diesem Wasser vor allem Arthrosen und weitere Erkrankungen an Gelenken, Knochen und Muskeln, aber auch chronische Venenleiden. Zudem hat das radonhaltige Wasser eine leicht desensibilisierende Wirkung und lindert die Folgen von Allergien. Bei Nervenleiden hat das Heilwasser eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem.

Das Kurhaus

Prächtige Jugendstilbauten wie das Kurhaus auf der Passerpromenade zeugen von der einstigen Bedeutung des Kurortes. Heute ist das Kurhaus, das 1874 errichtet und von 1912 bis 1914 erweitert wurde, Schauplatz zahlreicher hochkarätiger Veranstaltungen. Zu den Highlights gehört MeranFlora, wenn sich Kurhaus und Umgebung in ein blühendes Meer verwandeln. Musikfreunde kommen bei MeranJazz oder den Meraner Musikwochen auf ihre Kosten.

Die Altstadt

Ein Großteil der Altstadt zwischen den drei Stadttoren wurde im Mittelalter errichtet. Die einstige Pracht ist noch heute zu erahnen. Denn bis ins 15. Jahrhundert hinein war Meran das politische Zentrum Tirols. Dann wurde die Residenz nach Innsbruck verlegt, das verkehrstechnisch günstiger zu erreichen war.

Sehenswert sind beispielsweise die Stadttore. Diese wurden im 13. Jahrhundert errichtet, als Meran zur Stadt erhoben wurde. Das Vinschgauer Tor, das Bozner Tor und das Passeier Tor sind nach den Regionen benannt, in die sie führen.

Die Kapuzinerkirche ist die größte Kirche des Kapuzinerordens in Tirol. Gleich neben der Kirche wurde Anfang des 17. Jahrhunderts das Kapuzinerkloster gegründet.

Die Landesfürstliche Burg ließ Erzherzog Johann in Form eines Festen Hauses mit dicken Mauern errichten. Sonstige Befestigungsanlagen sind nicht vorhanden. Der Erzherzog nutzte das Gebäude als Stadtwohnung.

Das Herz der Altstadt ist die Laubengasse, noch heute die wichtigste Einkaufsstraße in Meran. Die Lauben wurden im 13. Jahrhundert unter Meinhard II. Dieser hatte im Zuge seiner Reformpolitik den Pfingstmarkt von Dorf Tirol nach Meran verlegt und damit den Grundstein für die Geschäftsstraße gelegt. Auf Geheiß des Fürsten sollten die Meraner Lauben um 100 Schritt länger sein als ihr Bozner Pendant. Sie sind nach wie vor die längsten Lauben in Südtirol und erstrecken sich vom Kornplatz zum Pfarrplatz.

Kultur

Kulturell interessierte Gäste finden in Meran zahlreiche Museen. Zu den herausragenden Häusern gehören das Touriseum in Schloss Trauttmannsdorf, in dem auf einem interaktiven Parcours die Geschichte des Tourismus in der Region dargestellt wird. Zeitgenössische Kunst wird in Kunst Meran präsentiert, wo auch regelmäßig Konzerte stattfinden.

Aktiv

Meran und Umgebung können die Besucher auf den zahlreichen Spazier- und Wanderwegen entdecken. Der Brunnenweg etwa führt zu zehn Brunnen im Stadtgebiet und erläutert die Bedeutung des Elementes Wasser für Meran.

Für Genießer

Besondere Köstlichkeiten erwarten Genussurlauber in Meran und Umgebung. Denn die Küche Südtirols bietet traditionelle Tiroler Gerichte ebenso wie mediterrane Spezialitäten. Die Weine der nahe gelegenen Südtiroler Weinstraße ergänzen die Mahlzeiten perfekt. Ein Ausflug zur Weinstraße zwischen Nals und Salurn lohnt sich. Dort sind zahlreiche Veranstaltungen geboten, die Wissenswertes rund um den Wein mit Kunst und Kultur kombinieren.

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Urlaub in den Dolomiten in Südtirol

Bozen

Bozen ist mit seinen fast 103.000 Einwohnern eine der größten Städte in den Alpen. Ferner ist diese Metropole an der Südtiroler Weinstraße das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Südtirols.

Gegründet wurde Bozen zwischen 1170 und 1180 am Schnittpunkt der alten Handelswege zum Brenner- und Reschenpass, wo schon die Römer eine kleine Siedlung errichtet hatten. Der Ort wuchs rasch an und wurde bereits 1265 zur Stadt erhoben. Der Handel blieb auch in den folgenden Jahrhunderten ein wichtiger Erwerbszweig der Stadt, die günstig zwischen den Handelsmetropolen Venedig und Augsburg lag. Nachdem der Austausch zwischen den Völkern eine lange Tradition hat, sehen die Stadtväter Bozen als Brücke zwischen dem italienischen und dem deutschen Kulturraum. Deshalb wird an der Freien Universität, die 1998 ihre Pforten öffnete, auch dreisprachig unterrichtet.

Der Wein

Dank seiner Lage ist Bozen an der Südtiroler Weinstraße Teil des größten Weinbaugebietes in Südtirol. Die Bozner Weine werden hauptsächlich in den Stadtteilen Gries, Guntschna und St. Magdalena angebaut. Gekeltert werden sie in der Kellerei Bozen.

Sehenswertes in Bozen

Auf Bozner Territorium befinden sich acht Schlösser und Burgen. Am bekanntesten dürften wohl das Schloss Runkelstein und Schloss Sigmundskorn sein. Diese ausgedehnte Festungsanlage wurde ursprünglich Mitte des 10. Jahrhunderts errichtet. Seit 1957 gilt es als Symbol für die Autonomiebewegung. Damals protestierten hier etwa 30.000 Südtiroler, sie forderten die Unabhängigkeit von Italien. Heute ist es einer von fünf Standorten des Messner Mountain Museums.

Die Bozner Lauben

Die Bozner Lauben bilden den ältesten Teil der Stadt. Ihr heutiges Gesicht erhielten sie gegen Ende des 12. Jahrhunderts. Die Bischöfe von Trient ließen einen damals typischen Straßenmarkt mit einem Getreidemarkt als Zentrum anlegen. Die Bozner Lauben durchziehen die historische Altstadt in Ost-West-Richtung und sind auch heute noch eine wichtige Einkaufsstraße.

Laurinbrunnen

Der Laurinbrunnen in der Altstadt erinnert an die Sage um den Zwergenkönig Laurin, der im Massiv des Rosengartens residierte. Der Sage nach wurde er nicht zur Vermählung der Prinzessin Similde eingeladen, weshalb er von einer Tarnkappe geschützt unsichtbar am Fest teilnehmen wollte. Doch er verliebte sich in die Prinzessin und entführte sie. Dietrich von Bern führte die Ritter an, welche ihn verfolgten, und besiegte Laurin im Kampf. Der Laurinbrunnen zeigt Szenen des Kampfes.

Dom Maria Himmelfahrt

Der herausragendste Sakralbau unter Bozens zehn Kirchen ist der Dom Maria Himmelfahrt, der 1964 mit der Bildung der Diözese Bozen-Brixen zur Bischofskirche wurde. An dieser Stelle wurde anno 1180 bereits eine Pfarrkirche Maria Himmelfahrt geweiht. Diese war auf dem Fundament einer frühchristlichen Basilika erbaut worden. Im folgenden Jahrhundert wurde mit dem Bau einer spätgotischen Kirche begonnen. Vollendet war diese aber erst 1517, nachdem der Kirchturm fertiggestellt war. Alliierte Bomber hatten die Kirche 1943 fast vollständig zerstört, sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg nach dem historischen Vorbild wieder aufgebaut.

Evangelische Christuskirche

Obwohl in Österreich-Ungarn schon ab 1781 Religionsfreiheit galt, konnten die evangelischen Christen Tirols erst öffentlich ausüben, nachdem Kaiser Franz Josef das Protestantenpatent am 8. April 1861 erlassen hatte. Trotz des Widerstandes der Weinbauern konnte die Christuskirche von 1906 bis 1908 im Stadtteil Gries in neugotischem Stil erbaut werden.

Kultur

Kulturell lässt Bozen mit einem Stadttheater, einem Konzerthaus, einer Kleinkunstbühne und diversen Kinos keine Wünsche offen. Im April finden alljährlich die Bozner Filmtage im Filmclub, einem Programmkino, statt.

Zeitgenössische und moderne Kunst wird im Museion, einem 54 Meter langen, 23 Meter breiten und 15 Meter hohen Kubus präsentiert. Symbolisch steht das Museion für die Verbindung von Alt- und Neustadt, auf dem Gelände befindet sich neben dem Museum ein Atelierhaus.

Der Kurort

Seine Blüte als Kurort erlebte das Dorf Gries bei Bozen im 19. Jahrhundert, als ganz Südtirol von einem internationalen Publikum entdeckt wurde. Zeugen dieser Vergangenheit sind neben der Guntschna-Promenade zahlreiche prächtige Villen in Gries. Die Nationalsozialisten legten in den 1920er Jahren Gries und die Siedlung Quirein zusammen und gliederten sie in Bozen ein.

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Eppan

Wein ist das Lebenselixier der Gemeinde Eppan mit ihren rund 14.000 Einwohnern. Die größte Weinbaugemeinde Südtirols besteht aus acht Ortsteilen und dem Hauptort St. Michael. Weinbau und romantische Burgen, Schlösser und herrschaftliche Häuser prägen die Landschaft rund um Eppan.

War ein Römer Taufpate?

Wie Funde aus der späten Bronzezeit belegen, war Eppan schon relativ früh begegnet. Auch der Name der Gemeinde dürfte seinen Ursprung in der Vergangenheit haben - man vermutet einen römischen Gutsbesitzer als Namensgeber. Während des hohen Mittelalters galten die Herren Eppans als größte Widersacher der Grafen von Tirol um die Vorherrschaft über Südtirol.

Sehenswürdigkeiten

Vom früheren Reichtum der Eppaner zeugt die Pfarrkirche St. Pauli in der Fraktion St. Pauls. Wegen ihrer prächtigen Ausstattung trägt die Kirche den Beinamen "Dom auf dem Lande". Die Madonna mit Jesuskind aus dem 15. Jahrhundert gilt als eines der wertvollsten Stücke. Sie steht am südlichen Pfeiler. Errichtet wurde die spätgotische Hallenkirche im 15. Jahrhundert. Der älteste Teil ist der gotische Chor, der in den 1460er Jahren errichtet wurde. Obwohl die Kirche bereits 1490 geweiht wurde, setzten sich die Bauarbeiten fort. Vollendet wurde der Dom auf dem Lande 1647, als der Turm mit der Zwiebelhaube vollendet war.

Burg Hocheppan

Die Burg liegt in der Fraktion Missian und gilt als eine der wichtigsten Befestigungsanalgen in Südtirol. Wann die Burg errichtet wurde, ist nicht geklärt. Ein möglicher Bauherr ist Graf Ulrich II. in den 1120er Jahren. Wegen der Auseinandersetzungen mit den Grafen von Tirol war diesen ihr bisheriger Sitz zu unsicher geworden.

Untypisch für die Burgen Tirols ist der fünfeckige Bergfried, der allerdings wegen Rissen im Mauerwerk in seinem Bestand gefährdet ist. Die Fresken in der Burgkapelle stellen das Leben Jesu, der Apostel und weitere biblische Szenen dar. Sie gehören zu den besterhaltenen Fresken in Südtirol. Der Kreideturm ist ein vorgelagertes Bauwerk zur Verteidigung. Der weiß gekalkte Turm wird von einer Ringmauer umgeben.

Schloss Moos-Schulthaus

Der ursprünglich rechteckige Wehrturm stand bereits, als Heinrich III. von Rothenburg das Anwesen zu einem Jagdschloss ausbaute. Sein heutiges Gesicht erhielt das Schloss nach mehreren Anbauten um 1650. Der Kaufmann Walther Amonn aus Bozen kaufte das Anwesen 1958 und ließ es restaurieren. Seit 1983 befindet sich in Schloss Moos-Schulthaus ein Museum für mittelalterliche Wohnkultur. Zum Inventar gehören beispielsweise eine mittelalterliche Küche sowie Stücke aus der Volkskunst.

Schloss Freudenstein

Dieses Schloss aus dem Hochmittelalter kann nur von außen besichtigt werden. Die Räume werden nämlich für einen Hotelbetrieb genutzt, der seinen Gästen auch dank des nahe gelegenen Golfklubs ein exklusives Ambiente verspricht. Schloss Freudenstein wurde ursprünglich im 13. Jahrhundert als Anlage mit zwei kleinen Burgen errichtet. Erst die Familie Fuchs von Fuchsberg erweiterten die Bauten Ende des 16. Jahrhunderts zu einem Schloss.

Schloss Korb

Unterhalb der Burgruine Boymont steht der viereckige Wohnturm von Schloss Korb. Errichtet wurde es ab 1230 von den Herren von Korb, die in den Diensten der Eppaner Grafen standen. In den 1830er Jahren wurde das Schloss in romantischem Stil umgebaut. Die Herren von Dellago betreiben in Schloss Korb ein Luxushotel.

Frühlingstal

Schon ab Mitte Februar steht die Natur im Frühlingstal in voller Blüte und ist ein beliebtes Ziel für Wanderer. Typische Blumen des Frühlingstals sind das Große Schneeglöckchen, Leberblümchen, Veilchen, Windröschen und das Scharbockskraut. Wanderer steigen bei Montiggl ein und erreichen in etwa eineinhalb Stunden den Kalterer See.

Montiggler Seen

Die Montiggler Seen sind ein gut frequentiertes Naherholungsgebiet in Eppan. Der Große Montiggler See liegt nordöstlich von Montiggl auf dem Mitterberg. Am westlichen Ufer erwartet die Besucher ein Freibad, ein Badesteg sowie ein Restaurant. Der Kleine Montiggler See ist vollständig von Wald umschlossen und befindet sich wenige Hundert Meter nordöstlich des Großen Montiggler Sees. Hier kann ebenfalls gebadet werden, am Ufer des Sees steht außerdem ein kleines Gasthaus.

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Rund um den Wein

Die Südtiroler Weinstraße, 1964 als eine der ersten Weinstraßen in Italien gegründet, repräsentiert mehr als 80 Prozent der gesamten Weinbaufläche in Südtirol. Auf einer Rebfläche von rund 4.250 Hektar werden sowohl Weiß- als auch Rotweine angebaut. Der Schwerpunkt liegt allerdings mit einer Anbaufläche von 65 Prozent deutlich bei den Roten. Die klimatischen Bedingungen für Weißwein gelten im Eisacktal als besser.

Gewürztraminer

Vor allem in Italien ist der Gewürztraminer sehr beliebt. Der Geschmack nach Rosen, Gewürznelken, und reifen Früchten geben zusammen mit der gehaltvollen Note und der intensiven goldgelben Farbe machen ihn unverwechselbar. Der Gewürztraminer erreicht einen Alkoholgehalt von bis zu mehr als 14 Prozent und wird gern als Aperitiv oder Dessertwein getrunken.

Südtiroler Ruländer

Der Südtiroler Ruländer ist auch als Pinot Grigio bekannt und duftet nach Wiesenblumen und Birnen. Der Geschmack des eher dickflüssigen Weines gilt als weich, bei reifen Weinen schwingt oft eine Note von Nuss oder Honig mit. Getrunken wird der Ruländer als Aperitiv, zu Meeresfrüchten und Fisch oder zu Pilzgerichten.

Cabernet Sauvignon

Die Edelrebe Cabernet Savignon riecht nach schwarzen Johannisbeeren und Zedernholz. Den Geschmack dominieren Dörrobst, Schokolade und grüne Paprika. Im Glas schimmert der Cabernt Sauvignon schimmert im Glas in tiefem Rubinrot, sein Alkoholgehalt beträgt bis zu 14 Prozent. Der Wein harmoniert gut mit Wild, Fleisch und pikantem Käse.

Marlot Noir

Die intensive Farbe des Marlot reicht von granatrot bis rubinrot. Im kräftigen Bukett des leicht herben Weines schimmert ein Hauch von Minze und Lakritze mit. Gern wird er zu Wild, Fleisch und pikantem Käse getrunken.

Blauburgunder

Der granat- bis rubinfarbene Blauburgunder hat einen intensiven Geschmack nach Waldbeeren oder Kirschen. Getrunken wird der bis zu 14 Prozent starke Wein gern zu Wild, Fleischgerichten und pikantem Käse.

Vernatsch

Der leichte Vernatsch wird in Südtirol am häufigsten angebaut. Der hell- bis rubinrote Wein hat ein fruchtig-mildes Aroma und passt hervorragend zu traditionellen Südtiroler Gerichten wie Wurstwaren, Schinken, Brot und mildem Käse.

Rosenmuskateller

Eher selten wird der Südtiroler Rosenmuskateller angebaut. Im Geschmack ist der Rosenmuskateller würzig, vollmundig und süß, blumig schmeckt und duftet der junge Wein. Der Rosenmuskateller ist ein idealer Begleiter zu Mehlspeisen.

Weißburgunder

Frisch und fruchtig schmeckt der grünlich bis hellgelb schimmernde, trockene Wein. Im Geschmack schimmern Nüsse, grünes Laub, aber auch Butter - bei reifen Weinen - durch. Der Weißburgunder sollte bei einer Temperatur von zehn bis zwölf Grad serviert werden und wird gern zu leichten Vorspeisen und Fischgerichten getrunken.

Chardonnay

Ein fruchtiger und frischer Geschmack zeichnet den trockenen Chardonnay mit seinem relativ hohen Alkoholgehalt aus.

Sauvignon Blanc

Der strohgelbe Sauvignon Blanc erinnert vom Geschmack her an Gras, Brennnesseln, Holunder oder unreifen Stachelbeeren. Getrunken wird der Wein gern als Aperitif oder zu Spargel, Salat, Ziegenkäse und deftigen Vorspeisen.

Riesling

Der elegante Riesling gilt als leicht bis mittelschwer, sein Geschmack variiert je nach Anbaugebiet sehr stark. Die Bandbreite der Nuancen reicht von Rosen über Pfirsiche bis hin zu Aprikosen. In der trockenen Variante wird er gern zu Fisch und Mehlspeisen gegessen, ein lieblicher Riesling harmonisiert gut mit Frischkäse, in der edelsüßen Variante begleitet er zum Dessert.

Weingüter

Zahlreiche Weingüter produzieren entlang der Südtiroler Weinstraße ihre Weine oft nach überlieferter Tradition. Die Hochburgen für Weingüter sind Kaltern, wo die Wiege des Gewürztraminers steht und die Weinbaugemeinde Eppan. Die Bandbreite reicht vom Bioweingut Hof Gnadenberg bis zur exklusiven Schlosskellerei Fritz Dellago.

Prämierte Weine

Insgesamt gibt es in Italien fünf Weinführer, die alljährlich die besten Weine des Landes ermitteln. Der unangefochtene Spitzenreiter aus der Weinstraße ist der Goldmuskateller Castel Giovanelli Passito 2007 Serenade der Kellerei Kaltern. Vier der fünf Weinführer haben diesen Dessertwein in der Spitzengruppe gelistet. Der Sauvignon Blanc 2009 St. Valentin aus der Kellerei St. Michael wurde von drei Führern zum Spitzenwein gekürt.

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Radwege entlang der Südtiroler Weinstraße

Aktivurlauber können die Orte der Südtiroler Weinstraße auf einem hervorragend ausgebauten Netz an Radwegen erkunden. Sportlich ambitionierte Radfahrer können die Natur der Region während des Sommers auf den zahlreichen Trails für Mountainbiker entdecken. Hier folgen einige Tipps für den Ausflug mit dem Rad:

Eisacktal Radweg

Der Eisack-Radweg ist vom Start am Brenner bis Bozen etwa 100 Kilometer lang und lässt sich auch von ungeübteren Radfahrern innerhalb von zwei Tagesetappen bewältigen.

Die erste Etappe ist etwa 49 Kilometer lang und führt zunächst bis Brixen. Die Radfahrer starten direkt am Brennerpass und erreichen zunächst Gossenass und Sterzing. Von hier aus führt die Route weiter nach Thumberg, anschließend nach Stilfes und Mittewald, bevor sie Franzensfeste erreichen. Über den Vahrner See und Vahrn erreichen sie schließlich Brixen.

Von Brixen aus führt die Route über Albeins nach Klausen, über dem sich Kloster Säben mächtig erhebt. Entlang der Eisack führt der Weg nach Waidbruck und Kollmann, wo sich eine kleine Pause lohnt. Über Blumau und Kardaun erreichen die Radler Bozen.

Der Etschtal-Radweg

Entlang der Etsch, dem längsten Fluss in Südtirol, können Radfahrer in drei Etappen von Reschen aus bis hinunter nach Verona fahren. Eine Variante für Radfahrer, die ihren Urlaub komplett in Südtirol verbringen wollen, bietet das Teilstück zwischen Bozen und Meran.

Die Radfahrer starten am Verdiplatz beim Stadttheater und fahren zunächst in Richtung Loretobrücke. Kurz bevor sie die Brücke erreichen, biegen sie in den Radweg entlang der Eisack ein. Sobald die Häuserzeilen der Stadt von Obstbäumen abgelöst werden, müssen die Radfahrer darauf achten, die Kreuzung nach Meran und Eppan nicht zu verpassen. Sie biegen bei dieser Abzweigung nach rechts ab und fahren zunächst durch Obsthaine. Einige Hundert Meter hinter einem Bahnübergang erreichen sie die Landstraße nach Frangart. Sobald sie den kleinen Bahnübergang an der Etsch erreicht haben, biegen sie nach rechts ab und folgen dem Lauf des Flusses. Sie folgen diesem Weg über malerisch Dörfer bis zum Zentrum von Burgstall. Von hier aus erreichen die Radler entlang der Landstraße den Meraner Ortsteil Untermais.

Radrundfahrt Südliche Weinstraße

Als Start und Ziel dieser Rundfahrt kann im Prinzip jeder Ort entlang der Route dienen. Radfahrer, die in Neumarkt starten, fahren zunächst in Richtung Norden nach Vill, wo sie die Kreuzung der Brenner Staatsstraße erreichen. Hier erreichen sie den Etsch-Radweg. Bei Auer halten sie sich linkerhand und überqueren eine Brücke, um das Etappenziel Tramin zu erreichen.

In südlicher Richtung bewältigen sie die Steigung nach Kurtatsch, von wo aus die Route hangabwärts nach Margreid führt. Sobald die Radfahrer Margreid erreicht haben, folgen sie den Markierungen nach Kurtinig. Weiter geht es in Richtung Osten bis zur Abzweigung nach Salurn.

Die Radfahrer folgen der Brenner Staatsstraße in nördlicher Richtung zum Dorf Laag und von hier aus schließlich wieder zurück zum Ausgangspunkt in Neumarkt.

Radwege in Bozen

In den vergangenen Jahren hat sich Bozen zu einer fahrradfreundlichen Stadt entwickelt. Die Besucher können die Stadt auf insgesamt acht Hauptrouten und verschiedenen Nebenstraßen, die mit einem Radstreifen ausgestattet sind, erkunden.

Alte Fleimstaler Bahntrasse

Auf dieser Mountainbike-Tour, die von Neumarkt nach San Lugano führt, bewältigen die Biker einen Höhenunterschied von etwa 800 Metern.

Vom Neumarkter Rathausplatz führt dieser Trail nach Vill, wo die Mountainbiker in die Landstraße nach Montan abbiegen. Hier peilen sie das Ortszentrum an, biegen aber zuvor am Sportplatz links ab. Etwa 100 Meter hinter dem früheren Bahnhof endet die Asphaltierte Straße. Die Mountainbiker folgen nun auf einem Schotterweg der einstigen Bahnstrecke ins Fleimstal.

Der Trail führt die Mountainbiker durch Weinbaugebiete und dichte Wälder, die bereits zum Naturpark Trudner Horn gehören. Unterwegs können sie an verschiedenen Ausblicken eine Pause einlegen. Faszinierend ist etwa der Ausblick von der Aldeiner Brücke aus.

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Wandertouren und Wanderwege entlang der Südtiroler Weinstraße

Die Südtiroler Weinstraße bietet Wanderern zu jeder Jahreszeit optimale Bedingungen, um die Region auf Schusters Rappen zu entdecken. Von Herbst bis Frühling sind Täler und Mittelgebirge die bevorzugten Reviere der Wanderer. In den Sommermonaten reizt es sie aber auch, den einen oder anderen Berg im Rahmen einer Bergwanderung zu entdecken. Hier einige Tourenvorschläge:

Die Kulturlandschaft Südtirol

Die reizvollsten Jahreszeiten, um die Kulturlandschaft Südtirols bei einer mehrtägigen Wanderung zu entdecken, sind der Frühling und der Herbst. Eine Route führt von Neumarkt im Süden in vier Tagen nach Meran.

Der Start der ersten Etappe ist der Bahnhof in Neumarkt. Die Wanderer folgen den Wegweisern in Richtung Tramin. Wiesenwege führen entlang der Straße zum Ort. Weiter führt der Weg vom Traminer Ortszentrum aus über den Rathausplatz, vorbei an der Pfarrkirche, in die Hans-Feuer-Straße. Der Weg ist mit der Nummer 10 markiert. Später folgen die Wanderer der Markierung "10 B" und erreichen Söll über Kastellaz.

Von Söll aus folgen die Wanderer dem Weg Nummer 11 durch den Altenburger Wald. Vom Altenburger Ortskern aus wandern sie in die Rastenbachklamm hinab. Für diese Etappe sollten die Wanderer schwindelfrei und trittsicher sein, Kinder sollten besser mit einem kurzen Seil gesichert werden. Alternativ erreichen die Wanderer das Etappenziel Kaltern über den Friedensweg mit der Markierung "11".

Die dritte Tagesetappe starten die Wanderer auf dem Kalterer Marktplatz. Die Markierung "15" führt sie in Richtung Oberplanizing. Von hier aus marschieren sie weiter zum Naturphänomen der Eislöcher, von wo aus die Route auf der Markierung 7a zum Weinhof Steinegger führt. Auf einer asphaltierten Straße erreichen die Gäste von diesem Aussichtspunkt aus den Eppaner Ortsteil St. Pauls. Vom Brunnen im Ortszentrum folgen sie zunächst der Markierung "9", dann den Wegweisern nach Perdonig und Gaid. Sobald sie vom Missanerweg aus einen mittelalterlichen Wohnturm erreicht haben, führt der Weg "9a" zur Burgruine Boymont und anschließend weiter nach Eppan. Auch auf dieser Etappe sollten die Wanderer schwindelfrei sein. Von Hocheppan aus führt die Route direkt nach Perdonig.

Die vierte Tagesetappe beginnt mit der Wegmarkierung "8" in Richtung Gaid. Als Nächstes erreichen die Wanderer das Höllental und schließlich Obersirmian. Auf einem Forstweg marschieren sie weiter nach Grissian. Die Markierung "W" leitet sie ab dem Hotel Grissianer Hof nach Prissian. Die Wanderer durchqueren das Dorf und folgen dem Wegweiser zum Gruberkeller. Diesen passieren sie und folgen der Nummer "5" nach Niederlana. Bei der Gaststätte "Waalrast" beginnt der Brandiswaalweg, der die Wanderer schließlich zur Bushaltestelle führt, wo sie einen Anschluss nach Bozen und Meran bekommen.

Dürerweg

Der Renaissancekünstler Albrecht Dürer reiste 1494 über Sauchpass und Cembratal. 1.450 Höhenmeter bergauf und 850 Höhenmeter bergab legen die Wanderer auf der 35 Kilometer langen Route zurück. Deshalb empfiehlt sich eine zweitägige Wanderung.

Der Start für die erste Etappe ist beim E-Werk in St. Florian nahe Laag. Hier folgen die Wanderer am südlichen Ortsrand der Markierung "AD". Die asphaltierte Straße geht in einen Schotterweg, später in einen Weg für Ochsenkarren über. Über eine Anhöhe erreichen die Wanderer das Laukental, wo sie eine Brücke aus der Römerzeit überqueren. Vom Tal aus marschieren die Wanderer durch Weinberge nach Buchholz.

Etwas anspruchsvoller ist die 17 Kilometer lange Etappe von Buchholz zum Sante Lago. Die Wanderer starten südlich von Buchholz, wo der Weg "AD" von der Straße nach Salurn abzweigt. Der abwechslungsreiche Weg führt bergan zum 915 Meter hoch gelegenen Sauchpass. In der Sauchhütte können die Wandersleute eine Rast einlegen, bevor sie zum Lago Santo weitergehen. Für den anschließenden Abstieg vom Waldsee sollten die Wanderer etwa drei Stunden einkalkulieren.

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Sehenswürdigkeiten entlang der Südtiroler Weinstraße

Wein, Genuss und Kultur, diese Elemente sind in den Orten entlang der Südtiroler Weinstraße untrennbar miteinander verbunden. Ein engagierter Verein sorgt mit hochkarätigen Veranstaltungen dafür, den Gästen die Traditionen und Schönheiten - und natürlich die Weine der Region - näherzubringen. Doch Südtirol, die Brücke zwischen Deutschland und Italien bietet eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten entlang der Weinstraße.

Das Südtiroler Weinmuseum

Der Verein Südtiroler Weinstraße bietet beispielsweise im Südtiroler Weinmuseum eine Verkostung mit Weinen an, die aus alten Rebsorten gekeltert wurden.

Gegründet wurde das Weinmuseum 1955 auf Schloss Ringberg. Das neue Heim des Museums liegt seit 1986 im Herzen von Kaltern, nämlich im Pflegehaus und dem Zehentkeller im landesfürstlichen Gutshof. Brauchtum und die tägliche Arbeit der Südtiroler Weinbauern sind das Thema der Dauerausstellung. Die Besucher erfahren außerdem, welche Rolle der Wein in der Volkskunst gespielt hat. In einem Weingarten werden rund um das Museum rare Rebsorten kultiviert.

Garten der Sehnsucht

In Buchholz bei Salurn hat die Künstlerin Sieglinde Tatz-Borgongno einen Skulpturenpark mit mehr als 200 Skulpturen und Installationen angelegt. Thematisch beschäftigt sich diese Ausstellung im Herzen der Natur mit den Begriffen "Freiheit" und "Harmonie zwischen Kunst und Natur".

Glockenturm beim Birtihof

Der mehr als 24 Meter hohe Glockenturm am Birtihof bei Pfatten ist das letzte Zeugnis der Kirche zur Heiligen Maria Magdalena, die im 18. Jahrhundert abgerissen wurde. Erbaut wurde der Turm im 12. Jahrhundert. Die Fresken aus dem frühen 15. Jahrhundert, die hier gefunden wurden, sind heute im Bozner Stadtmuseum zu besichtigen. Kopien davon werden in Pfatten aufbewahrt.

Archäologiemuseum

Das bekannteste Exponat des Archäologiemuseums in Bozen ist die Gletschermumie Ötzi, die 1991 am Hauslabjoch gefunden wurde. In der Dauerausstellung werden außerdem zahlreiche Funde aus der Umgebung von Bozen präsentiert.

Museum Zeitreise Mensch

Der fast 10.000jährigen Geschichte der Menschheit widmet sich dieses Museum in Kurtatsch. Anschaulich gezeigt wird, wie sich der Mensch vom Sammler und Jäger zum sesshaften sozialen Wesen entwickelt hat. Wie die ersten Berufe entstanden sind und wie sich aus dieser Spezialisierung die moderne Konsumgesellschaft entwickelt hat, erfahren die Besucher ebenso. Zum Museum gehört außerdem eine Ausgrabungsstätte, in welcher bereits einige historisch wichtige Funde gemacht wurden. Die Ausstellung "Götter, Hexen Heilige" mit vielen Informationen zum Volksglauben rundet das Angebot ab.

Museum für Alltagskultur

Eine Zeitreise in den bürgerlichen Alltag des 19. und 20. Jahrhunderts erleben die Besucher in Neumarkt. Untergebracht ist es in einem der letzten Saalhäuser. Hier wurde eine Wohnung mit originalen Stücken so ausgestattet, als könnten die ursprünglichen Bewohner jederzeit nach Hause kommen.

Merkantilmuseum

Die jahrhundertelange Tradition des Handels der Stadt wird im Merkantilmuseum wieder lebendig. Es befindet sich in den Räumen des früheren Merkantilmagistrates im einzigen Gebäude Bozens, das aus der Renaissance erhalten blieb. 600 Jahre lang trafen sich in Bozen Kaufleute aus Deutschland und Italien, um ihre Waren auszutauschen. Beim Merkantilgericht handelte es sich um ein Sondergericht, das Streitfälle zwischen den Händlern schlichten sollte.

Mendelbahn

Die Mendelbahn bewältigt den Höhenunterschied von mehr als 850 Metern zwischen St. Anton und dem Mendelpass in nur zwölf Minuten. In Betrieb genommen wurde die Mendelbahn am 19. Oktober 1903. Zwei Jahre später beförderte sie mit Kaiser Franz Josef den wohl prominentesten Fahrgast. Erst 2009 wurde die Mendelbahn modernisiert. Dabei wurden neue Wagen angeschafft und eine Zwischenstation errichtet.

Südtiroler Weinstraßenwochen

Rund um den Wein dreht sich in den 15 Orten der Südtiroler Weinstraße im Mai und Juni zwei Wochen lang alles. Neben vielen Informationen über die Weine Südtirols bekommen die Besucher einen Einblick in Geschichte, Brauchtum und Kultur der Region. Das grandiose Finale dieser Veranstaltungsreihe ist die "Nacht der offenen Keller" am letzten Abend.

Fasching

Bozen und sein Umland gelten als norditalienische Hochburgen der Fünften Jahreszeit. Vor allem im Unterland haben sich im Lauf der Jahrhunderte zahlreiche besondere Faschingsbräuche entwickelt.

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