Ostseeinsel Rügen
Inhaltsverzeichnis
Rügen: ein Eldorado für Wassersportler und Naturfreunde
Die größte deutsche Insel, Rügen, gilt als eine der touristischen Hochburgen in Deutschland. Rund die Hälfte aller Übernachtungen in Mecklenburg-Vorpommern entfallen auf Rügen. Die meisten Gäste besuchen Rügen während des Sommerhalbjahres zwischen April und Oktober, doch auch im Winter glänzt Rügen mit seinen zahlreichen landschaftlichen Reizen.
Die touristische Tradition auf Rügen reicht bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Damals wurde das Baden im Meer bei einer breiteren Masse beliebt. Die Ostseebäder wie Sellin, Göhren, Sassnitz und allen voran das mondäne Binz, haben sich diesen Status bis heute bewahrt. Doch auch Orte wie Bergen, Putbus oder Rielswiek sind mit ihren Sehenswürdigkeiten und kulturellen Highlights, etwa den Störtebeker-Festspielen einen Besuch wert.
Wassersport auf Rügen
Badegäste finden rund um die Insel Badestrände, die dank des seichten Wassers den unbegrenzten Badespaß für die ganze Familie garantieren.
Auch die verschiedenen Machthaber während des 20. Jahrhunderts schätzten die Insel Rügen als Reiseziel. Unter der Regie der Nationalsozialisten wurde beispielsweise das Kdf Bad Prora errichtet werden. In dem Monumentalbau sollten nach Fertigstellung 10.000 Zweibettzimmer zur Verfügung stehen. Vollendet wurde das Bauwerk nie. Nachdem es die NVA für ihr Militär genutzt hatte, steht es heute teilweise als kulturelles Zentrum offen.
An Rügens Küste sind aber auch andere Wassersportarten wie Wind- und Kitesurfen möglich. Vor allem unter Seglern gilt die Ostsee als reizvolles Segelrevier, weshalb auch verschiedene Segelschulen und Charterer ihre Dienste anbieten.
Radfahren und Wandern auf Rügen

Kreidefelsen | ©: olafler - Fotolia
Radfahrer können die Insel fast flächendeckend auf eigene Faust erkunden. Wer lieber auf Schusters Rappen auf Entdeckungsreise geht, sollte sich aus dem umfangreichen Angeboten eine geführte Wanderung heraussuchen. Beispielsweise ist auf der Insel Vilm mit ihren urwüchsigen Wäldern der Zugang nur einer begrenzten Zahl von Besuchern erlaubt.
Ausflugsziele auf Rügen
Die Steilküste Kap Arkona auf der Halbinsel Wittow ist mit 250.000 Besuchern ein absoluter Besuchermagnet auf Rügen. Neben zwei Leuchttürmen und einem Peilturm locken die Besucher das Fischerdorf Vitt und die geschichtsträchtigen Wälle der Jaromarsburg. Die Slawen hatten hier eine befestigte Kultstätte errichtet. Diese wurde anno 1160 von den Dänen erobert. Damit endete die slawische Herrschaft auf Rügen und die Insel wurde christianisiert.
Den ursprünglichen Charme von Rügen, der die Gäste im 19. Jahrhundert faszinierte und verzauberte, können die Besucher heute noch auf der Nachbarinsel Hiddensee erleben. Die Insel ist komplett autofrei. Zu Fuß oder per Kutsche können Besucher die Sehenswürdigkeiten wie den Leuchtturm Dornbusch oder das Gerhart-Hauptmann-Haus zu Fuß oder mit der Kutsche erkunden.
Das Jagdschloss Granitz gilt mit 250.000 Besuchern pro Jahr als meistbesuchtes Schloss in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Errichtet wurde das Jagdschloss Granitz auf dem Tempelberg auf Rügen. Die Besucher haben vom 38 Meter hohen Turm aus einer Gesamthöhe von 145 Metern fantastische Ausblicke über Rügen und die Ostsee.
Kultur auf Rügen
Das herausragende kulturelle Ereignis auf Rügen sind die Störtebeker-Festspiele. Sie finden seit 1993 auf einer Naturbühne in Ralswiek statt. Im Fokus der monumentalen Aufführung im Sommer steht der legendäre Freibeuter Klaus Störtebeker, der mit seinen Viktualienbrüdern die Ostsee im 14. Jahrhundert unsicher machte.
Der Nationalpark Jasmund auf Rügen
Seit 1990 existiert Deutschlands kleinster Nationalpark Jasmund im Nordosten der Halbinsel Jasmund. Zum Gebiet des 3.0003 Hektar großen Nationalparks gehört mit der Kreide-Kliffküste und dem Königsstuhl als höchsten Kreidefelsen auch das Wahrzeichen von Rügen.
Seit 2004 bietet das Nationalpark-Zentrum Königstuhl den Besuchern viele Informationen rund um den Nationalpark Jasmund. Die Ausstellungsfläche des Besucherzentrums beträgt insgesamt etwa 30.000 Quadratmeter, davon 28.000 im Außenbereich. Zum Angebot des Nationalparks gehören geführte Wanderungen, die teilweise unter bestimmten thematischen Schwerpunkten stehen. Wer den Park und seine alten Buchenwälder auf eigene Faust erkunden möchte, sollte sich an die Absperrungen bei den Felsen halten. Abbrüche sind nämlich jederzeit möglich.
nach obenSehenswürdigkeiten auf der Insel Rügen
Die Kreideküste
Das Wahrzeichen der Insel Rügen ist die steil aufragende Küste aus Kreidefelsen mit den alten Buchenwäldern auf ihrer Spitze. Der größte Kreidefelsen ist der 118 Meter hohe Königstuhl. Dessen unmittelbare Umgebung wird als Stubbenkammer bezeichnet. Der Name leitet sich aus den slawischen Begriffen für Stufe und Fels ab.
Faszinierend für die Besucher ist, dass die Küstenlinie je nach dem Einfluss des Meeres und des Wetters immer wieder anders aussieht. Besucher sollten die Absperrungen beachten. Es kommt nämlich immer wieder zu Abbrüchen an der Küste.
Das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl
Seit 2004 informiert das Besucherzentrum des Nationalparks Jasmund über das Naturdenkmal im Nordosten von Rügen. Mit einer Fläche von 2.003 Hektar umfasst Deutschlands kleinster Nationalpark die Buchenwälder auf der Stubnitz, Rügens Kreideküste, Moore, Wiesen, Kreidebrüche und einen 500 Meter breiten Wasserstreifen der Ostsee. Das Gebiet des Parks gehört zum UNESCO-Welterbe.
Das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl vermittelt auf einer Fläche von 30.000 Quadratmetern, davon 28.000 im Außenbereich, das Park-Motto "Natur Natur sein lassen". In der Erlebnisausstellung unternehmen die Besucher eine Zeitreise durch die Erdgeschichte. Ein Multivisionskino präsentiert auf vier Leinwänden die landschaftlichen Schönheiten des Parks.
Kap Arkona
Rund 80.000 Besucher pro Jahr machen die Steilküste auf der Halbinsel Wittow zum beliebtesten Ausflugsziel auf Rügen. Die markantesten Punkte sind die beiden Leuchttürme. Der ältere, quadratische, Leuchtturm wurde in den 1820ern gebaut und ist der älteste Leuchtturm an der Ostseeküste. Der runde Turm wurde 1902 erbaut.
Sehenswert sind neben dem Fischerdorf Vitt auch der Peilturm, in dem die Besucher eine Plattform auf 46 Metern Höhe erklimmen können, die beiden Militärbunker und die Wallanlage der Jaromarsburg. Dabei handelt es sich um eine befestigte Kultstätte der Slawen, die 1160 von den Dänen erobert wurde.
Die Nachbarinsel Hiddensee
Den ursprünglichen Charme Rügens, der die Gäste im 19. Jahrhundert verzaubert hat, können die Besucher auf Rügens Schwesterinsel Rügensee heute noch spüren. Fährschiffe und die Weiße Flotte steuert die autofreie Insel von Rügen aus mehrmals täglich an. Das Wahrzeichen von Hiddensee ist der Leuchtturm Dornbusch. Dieser Leuchtturm wurde Ende der 1880er Jahre gebaut. 102 Stufen führen den Besucher auf die Aussichtsplattform. Das Gerhart-Hauptmann-Haus kaufte der Schriftsteller 1930. Besuchern steht es als Museum und bei kulturellen Veranstaltungen offen. Die Inselkirche wurde 1332 geweiht und war ursprünglich teil eines Klosters. Heute zelebriert die evangelische Gemeinde hier ihre Gottesdienste.
Das Jagdschloss Granitz
Umgeben von einem alten Buchenwald liegt das Jagdschloss Granitz südlich des Badeortes Binz. Ab 1836 wurde es in zehnjähriger Bauzeit auf dem Tempelberg errichtet. Architekt Johann Gottfried Steinmeyer lehnte seine Planung an den Stil norditalienischer Kastelle der Renaissance an. Einst war es das Reiseziel des europäischen Hochadels, heute zieht das Jagdschloss Granitz etwa 250.000 Besucher pro Jahr an und gilt als meistbesuchtes Schloss in Mecklenburg-Vorpommern.
Nachträglich wurde in dem quadratischen Bau mit vier Ecktürmen der 38 Meter hohe Mittelturm errichtet. Die Besucher können den Turm auf einer Wendeltreppe erklimmen und aus einer Höhe von 145 Metern die Aussicht genießen. Im Jagdschloss Granitz sind alte Möbelstücke, Jagdgewehre, die Dauerausstellung "Hirsche der Welt" sowie Wechselausstellungen zu sehen.
Das KdF Bad Prora
Zwischen 1935 und 1939 wurde der 4,5 Kilometer lange "Koloss von Prora" errichtet. Die Nationalsozialisten hatten den Monumentalbau mit 10.000 Zweibettzimmern als Seebad der Organisation "Kraft durch Freude" errichtet. Komplett fertiggestellt wurde das gigantische Bad wegen des Kriegsausbruches allerdings nicht. Lediglich acht Häuser und die Kaianlage wurden vollendet. Das KdF Bad Prora wurde für seinen eigentlichen Zweck nicht genutzt. Stattdessen bezog in den 1950er Jahren die Nationale Volksarmee der DDR das Gebäude. Seit 1993 steht das KdF Bad Prora unter Denkmalschutz. Die Besucher auf Rügen können hier mehrere Museen, etwa das KdF-Museum, und Ausstellungen besichtigen.
Rasender Roland
Eine Zeitreise in die Vergangenheit können die Fahrgäste in der historischen Schmalspurbahn zwischen Putbus und Göhren unternehmen. Historische Dampfloks und Wagen, teils fast 100 Jahre alt, verkehren auf der mehr als 24 Kilometer langen Strecke. Die Schmalspurbahn wurde 1895 eröffnet und gilt heute als eine der touristischen Hauptattraktionen auf Rügen. Während der Hauptsaison fährt der Rasende Roland dreimal pro Tag, ansonsten zweimal.
Seebrücke Sellin
Bis 1906 mussten die Gäste die Insel Rügen mit Segelbooten anlaufen. Nachdem bei einem Bootsunglück 1901 mehrere Menschen starben, wurde fünf Jahre später die 508,5 Meter lange Seebrücke errichtet. Weil die Witterung dem Bauwerk stark zusetzte, musste sie in den 1920er und 1940er Jahren neu errichtet werden. Doch der Brückenkopf, in dem zwischenzeitlich ein Tanzlokal untergebracht war, verrottete. Erst 1992 wurde die Seebrücke Sellin nach historischem Vorbild wiederaufgebaut.
Der Stadthafen Sassnitz
Auf der 1450 Meter langen Mole genießen Rügener und ihre Gäste die einmalige Mischung aus Tourismus- und Fischereihafen. Denn hier legen regelmäßig Ausflugsboote, Segelschiffe und Fischkutter an. Der Stadthafen Sassnitz gilt als kulturelles Zentrum der Stadt, in dessen Umfeld sich zahlreiche Restaurants und Museen angesiedelt haben. Die Gäste können einen Besuch an der Hafenpromenade mit einem Bummel durch die nahe gelegene Altstadt verbinden.
nach obenPutbus: die "Weiße Stadt"
Der älteste Badeort Rügens ist zugleich die jüngste Stadt der Insel. Fürst Wilhelm Malte I. ließ Putbus 1810 im Stil des Klassizismus ausbauen, sodass sein Heimatort ein einheitliches Ensemble mit Schloss und Schlosspark bildete. Den Beinamen "weiße Stadt" verdankt Putbus dem weißen Anstrich der Gebäude. Putbus liegt im Süden der Insel, etwa acht Kilometer von Bergen entfernt. Das erste Seebad ließ bereits Fürst Malte in der Nähe des Waldgebietes Goor im Ortsteil Lauterbach errichten.
Putbus: die Kulturhauptstadt von Rügen
Im Lauf der vergangenen Jahrzehnte hat sich Putbus zum kulturellen Zentrum der Insel entwickelt. Das verdankt die Stadt den zahlreichen hochkarätigen Veranstaltungen. Dazu gehören die "Putbus Festspiele", ein Konzertreigen an wechselnden Orten im Mai. Im September misst sich im Residenztheater der kabarettistische Nachwuchs mit der deutschen Kabarett-Elite.
Sehenswürdigkeiten in Putbus
Der Schlosspark und die Orangerie
Ursprünglich ließ Wilhelm Malte I. den Schlosspark 1804 nach französischem Vorbild anlegen. Heute präsentiert sich der Schlosspark als englischer Landschaftspark. Die Besucher sehen hier einige Raritäten aus der Pflanzenwelt, etwa Mammutbäume aus der Urzeit, Tulpenbäume und Zedern. In einem Wildgehege neben dem Schlosspark lebt Rot- und Damwild.
Einen Lustgarten ließ Graf Moritz Ulrich I. bereits im 18. Jahrhundert angelegt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das Belvedere durch eine Orangerie ersetzt. Der heutige Bau wurde 1853 erstellt und beherbergte ab 1973 die Kurverwaltung und Stadtbibliothek. Seit Mai 1996 ist die Orangerie das Ausstellungszentrum Rügens.
Der Circus von Putbus
Alle Straßen der Stadt laufen auf diesem runden Platz zusammen. Den Mittelpunkt des Circus bildet ein Obelisk, um den herum ein Park angelegt ist. Errichtet wurde der Circus Putbus unter Wilhelm Malte I. Der Platz ist der letzte Rondelplatz in Deutschland, der einheitlich ausgeführt wurde.
Das Pädagogium
Eine höhere Lehranstalt ließ Fürst Wilhelm Malte I. am größten Gebäude am Circus unterbringen. Das Pädagogium wurde 1833 erbaut und mit Internat, Turnhalle und Mensa ausgestattet. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente die Bildungseinrichtung bis 1975 der Ausbildung von Lehrern. Seit 2002 sitzt das "IT-College Putbus" im Pädagogium.
Das Residenztheater
Direkt gegenüber dem Schlosspark liegt das Residenztheater, das zwischen 1819 und 1821 im klassizistischen Stil gebaut wurde. Nach einem ersten Umbau wurde das Residenztheater in den 1990er Jahren saniert. Ein eigenes Ensemble existierte nur in den 1950er und 1960er Jahren, ansonsten war das Residenztheater meist ein Sommertheater. Mittlerweile dient es nur noch als Bühne für Gastspiele und die Putbus-Festspiele.
Die Christus-Kirche in Putbus
Die 1840 selbstständige Kirchengemeinde Putbus musste in den ersten Jahren die Schlosskapelle nutzen, weil sie keine eigene Kirche besaß. Erst ab 1891 wurde der Kursaal im Schlosspark zur Kirche umgebaut. Seit dem Abriss von Schloss Putbus ist die Christus-Kirche das größte Bauwerk im Schlosspark.
nach obenRalswiek: der Störtebeker-Ort
Etwa fünf Kilometer von Bergen entfernt liegt der Ort Ralswiek mit nur etwa 250 Einwohnern. Bekannt ist der Ort vor allem für sein Schloss und die Störtebeker Festspiele, doch hat er eine lange Geschichte. Denn die ersten Menschen hatten sich hier, in einer malerischen Bucht am Großen Jasmunder Bodden schon vor etwa 8.000 Jahren angesiedelt.
Der slawische Stamm der Ranen gründete Ralswiek im 9. Jahrhundert als Hafenort. Im Mittelalter hatte der Hafen eine herausragende Bedeutung als Handelsort. Das belegen zahlreiche Funde in Rielswiek, etwa eine Sammlung von arabischen Münzen, die im Kulturhistorischen Museum Stralsund ausgestellt sind.
Sehenswürdigkeiten in Ralswiek
Schloss Ralswiek und der Schlossgarten
Das alte Herrenhaus der Adelsfamilien Rügens wurde während des 19. Jahrhunderts abgerissen und neu aufgebaut. Nachdem der Fabrikant Hugo Sholto Graf Douglas aus Aschersleben das Landgut erworben hatte, ließ er das Schloss Ralswiek im Stil der Renaissance erbauen. Die Familie Douglas wurde nach dem Zweiten Weltkrieg enteignet. Bevor das Schloss 1999 zu einem Hotel umgebaut wurde, diente es als Altenheim und Pflegeheim. Rund um das Schloss erstreckt sich ein weitläufiger Schlossgarten mit seltenen Bäumen. Er gehört zu den sehenswertesten Gärten auf Rügen.
Die Holzkapelle Ralswiek
Ein einmaliges Bauwerk auf Rügen stellt die Holzkapelle Ralswiek dar. Graf Douglas hatte die schwedische Holzkirche 1907 auf der Weltausstellung in Stockholm entdeckt und sie für Ralswiek gekauft. Die Kirche gehört heute der evangelischen Kirchengemeinde Schaprode. In der Holzkapelle Ralswiek finden gelegentlich auch Orgelkonzerte statt.
Das Ralswieker Hünengräberfeld
Die Frühgeschichte von Ralswiek wurde ab 1963 erforscht. Ein maßgeblicher Akteur war der Archäologe Peter Herfert. Zu den spektakulären Funden gehören vier Boote aus der Zeit der Wikinger und ein Hünengräberfeld. Im Nordosten von Ralswiek stehen etwa 400 Hügelgräber aus dem ersten nachchristlichen Jahrtausend.
Die Störtebeker Festspiele
Die Störtebeker-Festspiele werden seit 1993 alljährlich auf einer Naturbühne in Ralswiek von Ende Juni bis Anfang September aufgeführt und gelten als erfolgreichstes Open-Air in Deutschland. Bei diesem Spektakel im Großen Jasmunder Bodden sind mehr als 150 Mitwirkende, 30 Pferde und vier Schiffe im Einsatz.
Die Störtebeker-Festspiele in Ralswiek gehen auf die "Rügenfestspiele" zurück, welche die DDR 1959 ins Leben gerufen hatte. Sechs Sommer lang wurde die dramatische Ballade "Klaus Störtebeker aufgeführt.
Die modernen Störtebeker-Festspiele hingegen widmen sich der Legende des Seeräubers, der mit seinen Vitalienbrüdern im 14. Jahrhundert der Schrecken der Ostsee war. Weitere Aktionen wie Störtebekers Adlershow machen die Festspiele zu einem Spektakel für die ganze Familie. Zweimal täglich erheben sich Bussarde, Adler und Falken in die Lüfte und zeigen ihre spektakulären Flugmanöver.
nach obenBergen auf Rügen
Direkt im Herzen von Rügen liegt rund 14.200 Einwohner zählende Stadt Bergen. Umgeben wird sie vom Kleinen Jasmunder Bodden und dem Greifswalder Bodden. Die mehr als 1.000jährige Geschichte Bergens können die Gäste der Stadt im Rahmen von historischen Stadtführungen entdecken. Die Touristinformation hält acht verschiedene Angebote bereit, die durch verschiedene Stadtteile führen und unterschiedliche Aspekte beleuchten.
Sehenswürdigkeiten in Bergen auf Rügen
Das Kloster Bergen mit Stadtmuseum und Schauwerkstatt
Ein Zisterzienserinnenkonvent wurde 1193 zusammen mit der Marienkirche eingeweiht, um welches herum sich die Stadt entwickelte. Im 16. Jahrhundert wurde aus dem römisch-katholischen Kloster ein evangelisches Fräuleinstift, das bis 1945 Bestand hatte. Die heutigen Gebäude wurden 1732 errichtet, nachdem ein Stadtbrand das Kloster vernichtet hatte. Der Klosterhof wurde ab 1991 saniert und 2004 wiedereröffnet.
In einem Gebäude befindet sich Bergens Stadtmuseum. Es ist das einzige Museum auf Rügen, das die historische Entwicklung der Insel beleuchtet. Im Erdgeschoss ist die Ära von der Steinzeit bis zum Ende der slawischen Herrschaft anno 1168 dargestellt. Die Ausstellung im Obergeschoss widmet sich der Gründungszeit des Klosters bis zum 19. Jahrhundert. Sonderausstellungen runden das Angebot ab. Direkt neben dem Stadtmuseum können die Besucher einheimischen Handwerkern zuschauen.
Zwischen Mai und September finden im Klosterhof Handwerker- und Flohmärkte statt. Angeboten werden typische Produkte wie Kerzen, Keramik, Souvenirs, Liköre und Konfitüren.
Das Bendix-Haus
Im Herzen von Bergen steht das Benix-Haus, das wohl im 16. Jahrhundert errichtet wurde. Es handelt sich um eines der ältesten Fachwerkhäuser Rügens. Der Name rührt von den letzten Bewohnern, der Familie Bendix her. Das Haus wurde in den 1990er Jahren saniert, seitdem befinden sich hier Bergens Standesamt und das Tourismusbüro.
Billroth-Haus
Theodor Billroth gilt als herausragender Arzt des 19. Jahrhunderts. Für die Öffentlichkeit zugänglich ist das Billroth-Haus, in dem er 1829 geboren wurde und die ersten drei Lebensjahre verbrachte, bei der Veranstaltung "Hauskonzert bei Billroth".
Bergens Wahrzeichen: der Ernst-Moritz-Arndt-Turm
Der 27 Meter hohe Aussichtsturm steht auf dem Rugard, dem höchsten Punkt der Stadt. Errichtet wurde er von 1869 bis 1876. Das heutige Wahrzeichen Bergens galt ursprünglich als Denkmal für den Reformer und Dichter Ernst Moritz Arndt, einem gebürtigen Bergener.
Die Kirche St. Marien
Die Pfarrkirche St. Marien ist das älteste Bauwerk Bergens und eines der ältesten auf Rügen. Errichtet wurde sie ab 1180 unter Fürst Jaromar I. Herausragend sind die Malereien, die bei einer Restaurierung zwischen 1896 und 1903 entdeckt wurden und ergänzt wurden. Der Wert der Malereien aus der späten Romantik mit biblischen Motiven gilt heute als unschätzbar. Die Kirche St. Marien wurde sowohl in die Europäische Route der Backsteingotik als auch in das Programm "National wertvolle Kulturdenkmäler" aufgenommen. Eine Kuriosität sehen die Besucher am nördlichen Zifferblatt der Turmuhr: Sie ist in 61 Minuten unterteilt. Der Grund: Ein Sturm hatte 1983 das ursprüngliche Ziffernblatt zerstört, beim Neubau passierte der handwerkliche Fehler.
St. Bonifatius-Kirche
Die St. Bonifatiuskirche in Bergen ist die einzige katholische Kirche auf Rügen. Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts kamen katholische Erntehelfer so zahlreich auf die Insel, dass die ursprünglich für Gottesdienste benutzte Kapelle nicht mehr ausreichte. Die neugotische Kirche wurde 1912 geweiht.
nach obenBinz: vom Fischerdorf zum Ostseebad
Einen rasanten Aufschwung erlebte der Ort Binz an der östlichen Küste von Rügen, nachdem ab 1875 das Baden im Meer zur Mode wurde. Schon zehn Jahre später war Binz ein Badeort und erlebte einen Boom, nachdem der Ort seit dem 14. Jahrhundert als Fischerdorf im Dornröschenschlaf geschlummert hatte. Einen erneuten Boom erlebte Binz im Zuge der Wiedervereinigung nach der deutsch-deutschen Vereinigung, als die Villen aus der Goldenen Ära saniert wurden. Heute präsentiert sich Binz als moderner Badeort mit einem Feuerwerk an Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten.
Veranstaltungen in Binz
Erst seit 2012 gibt es den Festspielfrühling Rügen. Fünf Tage lang macht diese Veranstaltungsreihe auch in Binz Station.
Einen bunten Veranstaltungsreigen gibt es am Osterwochenende. Höhepunkt ist die Binzer Oster-Feuermeile , wenn sich der Strand in ein Lichtermeer aus Osterfeuern verwandelt.
Das Blue Wave Festival und Camp mit Stationen in Binz und Gören gilt als kultureller Höhepunkt auf Rügen. Insgesamt zehn Tage lang hat die deutsche Bluesszene hier eine Plattform.
Sehenswertes in Binz
Bäderarchitektur
Binz ist berühmt für die Bäderarchitektur. Dieser Baustil wurde an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert entwickelt und prägte vor allem Badeorte an der Küste. Typisch sind Bauwerke mit bis zu vier Geschossen, die mit Veranden und Balkonen verziert sind. Klassische Formen werden bei den Gebäuden frei kombiniert, meist sind die Fassaden weiß gestrichen.
Das Kurhaus Binz
Nachdem das erste Kurhaus in Binz 1906 niedergebrannt war, wurde es ab 1907 neu errichtet und gilt heute als Wahrzeichen des Seebades. Nach einer wechselvollen Geschichte gehört das Kurhaus seit der Wende zur Berliner "Travel Gruppe".
Dorfkirche Binz
Die Dorfkirche Binz wurde von 1911 bis 1913 im Stil der Neugotik errichtet. Ursprünglich war sie ein Ableger der Zirkower Gemeinde, seit 2003 gehören beide Gemeinden zusammen. Die Orgel wurde von der berühmten Orgelbauer-Familie Grüneberg hergestellt und wurde bereits zweimal restauriert.
Das Fälschermuseum in Binz
Während die Originale der großen Meister oft nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind, zeigt das Fälschermuseum Kopien, die sich von den Originalen kaum unterscheiden. Die bekanntesten Exponate sind Kopien von van Goghs "Sonnenblumen" und Leonardo da Vincis "Mona Lisa". Kids können sich in der sogenannten Kinderfälscherwerkstatt auch einmal als Kopist versuchen.
Museum Ostseebad Binz
Die Geschichte des Badeortes präsentiert das Museum Ostseebad Binz. Die Besucher sehen historische Gästezimmer und Bademode im Wandel der Zeit. Auch ein Modell des ersten Kurhauses wird ausgestellt.
Die Kunstmeile Binz
Dank zahlreicher Galerien und Kunsthandwerker gilt die Margaretenstraße in Binz als Kunstmeile. Die Besucher erleben die Kunsthandwerker live bei der Arbeit und bekommen persönliche Souvenirs, von Keramik bis zum Gemälde.
nach obenSassnitz
Das Tor zum Nationalpark Jasmund und beherbergt den größten Hafen Rügens.
Erst 1906 entstand die Stadt Sassnitz auf der Halbinsel Jasmund durch die Zusammenlegung der Fischerdörfer Sassnitz und Crampas. Erst als der Nordosten Rügens verkehrstechnisch erschlossen wurde, wuchs der Ort rasant. Die wichtigsten Wirtschaftszweige waren zunächst die Fischerei und die Kreideindustrie. Der Tourismus wurde zu einem wichtigen Erwerbszweig, als die Strandpromenade zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der damals typischen Bäderarchitektur entstand. Sassnitz gilt als das Tor zum Nationalpark Jasmund.
Sehenswertes in Sassnitz
Das Grundtvighaus
Zwischen Seestraße und Altstadt liegt das Grundtvighaus Sassnitz. Diese Einrichtung versteht sich als gastlicher Ort der Zusammenkunft, in dem zahlreiche kulturelle Veranstaltungen stattfinden.
Der Alaris Schmetterlingspark
Als tropische Insel, auf der hunderte Schmetterlinge frei flattern, präsentiert sich der Alaris Schmetterlingspark in Sassnitz. Die Besucher können die bunten Falter bestaunen und sich über die Welt der Schmetterlinge informieren.
Tierpark Sassnitz
Rügens einziger Tierpark liegt am Stadtrand von Sassnitz. Er beherbergt auf einer Fläche von circa 2,5 Hektar etwa 60 Tierarten mit 250 Exemplaren. In erster Linie werden einheimische Arten wie Enten, Esel, Wildschweine und Luchse gehalten, aber auch einige exotische Tiere wie Affen oder Nasenbären.
Die St.-Johannis-Kirche
Auf einem Hügel zwischen den Orten Crampas und Sassnitz steht die evangelische St.-Johannis-Kirche. Sie wurde ab 1880 innerhalb von drei Jahren nach den Plänen des Stadtbaurates Adolf Gerstenberg errichtet. Geweiht wurde der neugotische Kirchenbau Johannes dem Täufer. Im Rahmen einer Sanierung wurde die Ausstattung in den 1960er Jahren entfernt. Bei der nächsten Sanierung 30 Jahre später wurde die ursprüngliche Ausstattung wiederhergestellt.
Das U-Boot-Museum Sassnitz
28 Jahre lang stand die HMS Otus im Dienst der Royals Navy, etwa während des Falklandkrieges. Ihr Heimathafen ist nun Sassnitz, wo Besucher die "Erlebniswelt U-Boot" hautnah erleben können. Im Inneren des U-Bootes geben die originale Einrichtung, Info-Tafeln und Sound-Einspielungen einen Einblick in den Alltag an Bord. Durch zwei Periskope können die Besucher den Hafen Sassnitz aus einer anderen Perspektive entdecken.
Das Museum für Unterwasserarchäologie
Der Glasbahnhof, wie das Gebäude am Ende des Hafens in Sassnitz genannt wird, dient heute als Location für Veranstaltungen und Ausstellungen. Seit 2009 ist die Ausstellung zum Thema Unterwasserarchäologie wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Stattdessen dokumentiert eine Sonderausstellung die 100jährige Geschichte der Fährverbindung zwischen Rügen und Schweden.
Das Fischerei- und Hafenmuseum
Wie aus einem Fischerdorf in einem Jahrhundert die größte Hafenstadt Rügens wurde, erfahren die Besucher im Fischerei- und Hafenmuseum. Die Sammlung umfasst auf einer Ausstellungsfläche von etwa 300 Quadratmetern historische Fotos, Schiffsmodelle, -technik und Fanggeräte. Den Alltag der Fischer erleben die Besucher an Bord des Kutters "Havel" am eigenen Leib.
nach obenStrände auf der Insel Rügen
So vielfältig wie die Insel präsentieren sich die Strände Rügens. Beliebt sind natürlich die familienfreundlichen Strände für den Badespaß für die ganze Familie.
Ostseebad Binz
Das exklusivste Ostseebad bietet einen Strand mit einer Länge von 5,5 Kilometern. Der fünf Kilometer lange und 70 Meter breite Hauptstrand bietet feinen Sand. Sandig bis steinig ist dagegen der Fischerstrand, der sich anschließt. Der Service umfasst öffentliche Toiletten und eine mobile Versorgung am Strand. Gastronomie, Arzt und Apotheke sind in Strandnähe.
Lobbe bis Thiessow
Der Strandabschnitt bei Lobbe erstreckt sich an den Göhrener Strand an und erstreckt sich bis Theissow. Besonders familienfreundlich ist die flache Badebucht am 5 Kilometer langen und bis zu 30 Meter breiten, feinsandigen Strand.
Ostseebad Baabe
Auch kleine Kinder dürfen sich im seichten Wasser an diesem zwei Kilometer langen und bis zu 30 Kilometer langen Strand sicher fühlen. Öffentliche Toiletten und eine mobile Strandversorgung stehen zur Verfügung.
Die "Schaabe"
Zehn Kilometer lang und bis zu 20 Meter breit ist die feinsandige Verbindung zwischen den Halbinseln Jasmund und Wittow. Dieser Strand ist vor allem bei Naturfreunden, welche Ruhe genießen möchten, beliebt.
Ostseebad Sellin
Eine lange Treppe oder ein Aufzug führen die Badegäste zum zwei Kilometer langen und 25 Meter breiten Hauptstrand des Ostseebades Sellin. Dieser Strand eignet sich hervorragend für Familien mit Kindern. Der Strand ist feinsandig, die Wassertiefe steigt nur langsam. Hier gibt es auch eine mobile Strandversorgung und öffentliche Toiletten.
Ostseebad Göhren
In Göhren können die Badegäste zwischen dem Nord- und dem Südstrand wählen. Der zwei Kilometer lange und 30 Meter breite Nordstrand geht direkt in den Südstrand über, der drei Kilometer lang, 30 Meter breit und eher steinig ist. Am Nordstrand ragt eine 270 Meter lange Seebrücke ins Meer, die Ausflugsschiffen als Anlegestelle dient. Öffentliche Toiletten und eine mobile Versorgung gibt es am Strand, in Strandnähe gibt es gastronomische Betriebe, auch ein Arzt und eine Apotheke sind in der Nähe. Als besonderes Highlight bietet das Ostseebad Göhren die Möglichkeit, am Strand zu heiraten.
Strände für Hundefreunde auf Rügen
Mukran
Der 2,5 Kilometer lange Naturstrand von Mukran liegt hinter dem Fährhafen, der Strand von Prora schließt sich an. Der Strand ist am Ufer relativ steinig.
Hiddensee
Drei Strände gehen auf der Insel Hiddensee nahtlos ineinander über. Weil die Insel autofrei ist, können die Gäste den Badespaß in Ruhe genießen.
Kloster
Ruhig aber steinig ist der etwa 20 Meter breite Natursstrand bei Kloster. Dieser ist vor allem bei FKK-Anhängern sehr beliebt.
Vitte
Etwa fünf Kilometer ist der Sandstrand in Vitte lang. Für Kinder garantiert das seichte, mit Sandbänken durchzogene, Wasser Badespaß.
Neuendorf
Sechs Kilometer lang und 30 Meter breit ist der Sandstrand in Neuendorf. Er ist auch bei Familien beliebt, weil das seichte Wasser nur allmählich tiefer wird.
nach obenAktivitäten, Ausflugs- & Urlaubstipps
Wassersport auf Rügen
Segeln
Für Freunde des Segelsports gilt die Ostsee als traumhaftes, aber anspruchsvolles Segelrevier.
Segler, die im Besitz des erforderlichen Segelscheins sind, können Yachten an folgenden Orten chartern:
- RSI-Reederei GmbH im Vilmnitzer Weg 19, 18581 Lauterbach, www.rsi-reederei.de.
- im-jaich wasserferienwelt, Am Yachthafen 1, in 18581 Putbus, www.im-jaich.de.
Segelschulen auf Rügen
Wer segeln lernen möchte, hat mehrere Segelschulen zur Auswahl. Vor allem auf den Segelsport spezialisiert haben sich:
- im-jaich wasserferienwelt, Am Yachthafen 1, in 18581 Putbus. Hier werden auch Törns zum Mitsegeln angeboten.
- Sail & Surf Rügen Altefähr-Thiessow-Neuhof, Am Fährberg 8 in 18573 Altefähr auf Rügen, www.segelschule-ruegen.de. Das Angebot umfasst außerdem Kurse im Wind- und Kitesurfen, der Sportbootführerschein sowie die Charter für Yachten, Kanus und Kajaks.
Surfen und Kiten
Als beste Reviere für Windsurfer gelten auf Rügen Altefähr, Nordstrand und Schaprode. Windsurfer und Kiter finden ideale Bedingungen in folgenden Revieren: Dranske, Groß Banzelvitz, Hiddensee, Juliusruh/Drewoldke, Kreptitz, Lobbe, Mukran Rosengarten, Suhrendorf, Thiessow, Wiek und Zudar.
Wasserski und Wakeboard
Wasserski und Vieles mehr bietet das Wassersportcentrum Zarkow seinen Gästen. Sie können unter anderem Wasserski und Wakeboard fahren. Weitere Infos gibt es unter www.wasserskiruegen.de. Die Adresse: Am Kapellenberg 1, 18528 Zirkow.
Kanu und Kajak
Wer seinen Rügenurlaub mit Kanu- und Kajaktripps garnieren möchte, kann sich die Wasserfahrzeuge an folgenden Stellen ausleihen:
- Windsurfing Rügen, Surendorf 8, in 18569 Ummanz, www.surfen-auf-ruegen.de. Hier werden unter anderem auch Kurse im Windsurfen angeboten.
- Wassersportschule Timpeltu Lietzow, Dargaster Straße 8 in 18528 Lietzow, www.timpeltu.com. Ein umfangreiches Kursprogramm für verschiedene Wassersportarten rundet das Angebot ab.
Die Küsten der Insel Rügen gelten als beliebtes Revier für Surfer und Kiter. Anfänger können diesen Wassersport in zahlreichen Schulen erlernen.
Surfen und Kiten bildet den Schwerpunkt im Kursprogramm der Rügen Piraten, Am Ufer in 18556 Dranske. Infos zum kompletten Angebot gibt es unter www.ruegen-piraten.de.
Rügen-Aktivitäten an Land
Rügen wandernd und per Rad entdecken
Die Insel Rügen bietet auch Wanderern und Radfahrern zahlreiche Möglichkeiten, die Insel zu entdecken. Ausgewiesene Radwege gibt es praktisch auf der ganzen Insel. Für Wanderer ist es empfehlenswert, sich einer geführten Wanderung anzuschließen. Zur Auswahl stehen unter anderem folgende Ziele:
Nationalpark Jasmund
Die Ranger im Nationalpark Jasmund bieten eine ganze Reihe von geführten Wanderungen durch den Nationalpark an. Einen Schwerpunkt bilden Themenwanderungen für die jungen Nationalparkbesucher.
Die Insel Vilm
Einen Urwald im Herzen der Ostsee können die Rügen-Besucher auf der Insel Vilm entdecken. Teilweise ist die Insel heute wieder für den Besucherverkehr geöffnet, allerdings ist der Zugang von der Teilnehmerzahl her beschränkt. Deshalb sollten sich Interessierte auf der Seite www.vilmexkursion.de vorab anmelden.
Seilgarten Prora
13 Parcours und 17 Seilbahnen bietet der Seilgarten Prora seinen Besuchern. Die Gratwanderungen in luftiger Höhe bieten damit Klettervergnügen für jeden Schwierigkeitsgrad. Geeignet ist der Klettergarten Prora übrigens für Kids ab fünf Jahren. Die jungen Besucher bekommen natürlich eine gründliche Einweisung, bevor sie sich auf die Spuren von Tarzan und Jane begeben.
Waldseilpark Rügen in Altefähr
Die Besucher klettern im Waldseilpark Rügen auf Bäumen und genießen dabei die Aussicht auf das Meer. Die Parcours sind in verschiedenen Schwierigkeitsstufen angelegt, vom Kinderparcours bis hin zur Kletterroute für Kamikaze.
Dinosaurierland Rügen in Spyker
Ein etwa 800 Meter langer Rundweg entführt die Besucher in die Urzeit. Anhand von detaillierten Nachbildungen der frühen Erdbewohner wird die Geschichte der Evolution nacherzählt. Sie erfahren auch Wissenswertes über die menschliche Evolution.
Im Dinokino erfahren die Besucher, wie eine Ausgrabung abläuft. Unter fachkundiger Anleitung können sie auch selbst fossile Abdrücke herstellen.
Geöffnet hat das Dinosaurierland Rügen täglich von 10 bis 18 Uhr.
[ © Das Copyright liegt bei www.europe-sightseeing.com | Informationen und Sehenswürdigkeiten von Europa, Städte und Landschaften]
nach oben | Home | Sitemap | Impressum & Kontakt
©: www.europe-sightseeing.com