Gran Canaria
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Gran Canaria

Playa del Ingles Südküste Gran Canarias
Quelle: tokamuwi / pixelio.de
Nach Teneriffa und Fuerteventura ist Gran Canaria mit einer Fläche von 1560 km², die drittgrößte Kanareninsel. Ihre Hauptstadt ist Las Palmas de Gran Canaria. Die fast kreisförmige Insel ist im Durchmesser ca. 50 km und hat eine Küstenlinie von rund 236 km. Die Insel befindet sich zwischen Teneriffa westlich und Fuerteventura östlich im Atlantik und ist 210 km von der Küste des südlichen Marokkos entfernt. Gran Canaria hat wie die anderen Inseln der Kanaren vulkanischen Ursprung. In der Mitte der Insel erhebt sich mit 1949 m der ehemalige Vulkan „Pico de las Nieves“, dem höchsten Gipfel der Insel. Der 1813 m hohe „Roque Nublo“ ist das Wahrzeichen von Gran Canaria.
Die Ureinwohner sind die Guanchen, die samt Insel von den Spaniern bekämpft und im April 1483 annektiert wurden. Seitdem gehört Gran Canaria zu Spanien. Die Herkunft der Urkanarien und wann die Insel von ihnen besiedelt wurde, ist noch immer nicht vollständig geklärt. Aber es ist dokumentiert, dass die Ureinwohner in Höhlen oder auch in runden Steinhäusern lebten. Der Ursprung des Namens wird in „Canis“, dem lateinischen Wort für Hund, vermutet, die in Rudeln auf der Insel lebten. Eine andere Variante der Forschung nimmt Bezug auf den Berberstamm der „Canarii“, die im nordöstlichen Afrika angesiedelt waren.
Gran Canaria verfügt über 14 Mikroklimazonen, die sich durch wetter- und lagebedingte Mannigfaltigkeit sowie einer ausgewählten Flora und Fauna auszeichnet. Daher wird die Insel auch als „Miniaturkontinent“ deklariert. So führen viele trockene Täler, die Barrancos, aus dem gebirgigen Inselinneren bis zur Küstenlinie. Regenfällen sind selten, doch wenn es welche gibt, können die sehr heftig sein, sodass die Barrancos zu reißenden Flüssen werden. Aus diesem Grund wurden die Barrancos in den besiedelten Gebieten befestigt.
Die Passatwinde beeinflussen Gran Canaria aus nordöstlicher Richtung, welche an den Nordhängen der Berge aufsteigen und teilweise für Niederschläge sorgen, die sich meist als Nebel äußern. Aus diesem Grund ist die Insel klimatisch in den feuchteren Norden und den trockeneren Süden unterteilt. Die Saharawinde tragen außerdem noch verstärkt zur Trockenheit des südlichen Inselteils bei. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die Vegetation ebenso unterschiedlich entwickelt hat. Der Nordteil wird von natürlichen Lorbeerwäldern überdeckt, während wüstenähnliche Pflanzen den Süden prägen. In den Bergregionen haben Kiefernwälder, die mehrheitlich aus Kanaren-Kiefern bestehen, den Vorrang.
nach obenLas Palmas de Gran Canaria
Die Stadt zählt über 383.300 Einwohner und ist damit auch die größte Stadt der Kanaren. Sie ebenso Hauptstadt der Provinz Las Palmas und eine der Hauptstädte der Kanarischen Inseln. Las Palmas befindet sich im Nordosten der Insel und wird einmal durch seinen Hafen, der einer der größten am Atlantik ist, sowie durch die zwei Buchten mit den schönen Stränden „Playa de las Canteras“ und „Playa de las Alcaravaneras’’ geprägt. Gegründet wurde die Stadt im Jahr 1478, wovon auch noch heute einiges im alten Viertel der Stadt zeugt. Die Altstadt gehört seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Am Hauptplatz „Plaza Santa Ana“ steht die, 1497 mit 5 Kirchenschiffen errichtete, Kathedrale Santa Ana, wo einst sich die erste Siedlung mit Namen „Real de Las Palmas“ aus einem kastilischen Militärlager entwickelte. Die Kathedrale ist Sitz des Bischofs der Kanarischen Inseln.
Das Militärlager befand sich dem rechten Hang der Schlucht „Barranco de Guiniguada“. An dessen Stelle heute die Kapelle „San Antonio Abad“ steht. An den Rändern der Schlucht dehnte sich die Siedlung immer weiter aus, bis zur Entstehung der Stadtteile Vegueta rechts und Triana links. Die historischen Stadtviertel werden heute durch die, ins Zentrum der Insel führenden, Hauptstraße "Calle Juan de Quesada“ getrennt. Vegueta und Triana waren für fast 400 Jahre durch eine Stadtmauer begrenzt. Doch wuchs die Stadt im 16., 17. und 18. Jahrhundert nur in Richtung Inland. Erst als im 19. Jahrhundert der Hafen „Puerto de La Luz“ entstand, erweiterte sich Las Palmas entlang der Küste in nördlicher Richtung.
Gegenüber der Kathedrale steht das im Stil des Klassizismus 1853 gebaute Rathaus. Das Kolumbus-Museum im „Casa de Colón“, einem prunkvollen Kolonialbau, befindet sich gleich hinter der Kathedrale Santa Ana. Die „Plaza Espíritu Santu“, die ihren Namen von der Kapelle erhielt, an der südlichen Seite des Rathauses, wird von einigen Gebäuden umgeben, die im Stil der Renaissance, des Klassizismus und dem Mudéjar errichtet wurden.
Das Stadtviertel, zwischen dem Hafen und dem Badestrand, heißt „Santa Catalina“, welches hauptsächlich durch den Tourismus geprägt wird. Hier befindet sich auch die Strandpromenade, der „Paseo de las Canteras“, mit dem 3 km langen Stadtstrand „Playa de las Canteras“ mit Bars, Terrassencafés und Läden und der „Park Santa Catalina“. Außerdem überragt der 2003 errichtete „Torre Woermann“, einem 60 m hohen Wohn- und Geschäftsgebäude das Viertel. Das, 1997 gebaute und nach dem Tenor Alfredo Kraus, benannte „Auditorio Alfredo Kraus“, einem modernen Konzerthaus, liegt am nordwestlichen Stadtausgang direkt am Meer.
nach obenAgüimes
Die Gemeinde befindet sich etwa 2 km von Ingenio und 29 km von Las Palmas entfernt. Das Gemeindegebiet unterteilt sich in drei unterschiedliche Zonen. In der Höhe von 300 m die Weide- und Bergzone, die historische Ortsmitte und der Argrarzone, auf ca. 275 m und dem Fischerdorf Arinaga an der Küste.
Im alten Ortskern von Agüimes befindet sich die Pfarrkirche „San Sebastián“, die bemerkenswerterweise Ähnlichkeit mit einer Kathedrale hat. Die schöne Fassade wurde im neoklassizistischen, kanarischen Stil gestaltet und aus diesem Grund auch 1981 zum kunsthistorischen Denkmal erhoben. Den Mittelpunkt des Ortes bildet ein über 300 Jahre altes Hotel „Casa de los Camellos“, das einst einer Adelsfamilie gehörte. Nicht weit davon, an der „Plaza de San Antón“, befindet sich das sogenannte Interpretationszentrum von Agüimes, wo den Interessierten der Baukunst die künstlerischen wie historischen Gegebenheiten des alten Ortskerns nahe gebracht werden.
Zeuge einer 400-jährigen Hochburg des Bischofs in Agüimes ist der Bischofspalast, der heute das „Museo de Historia“, dem Geschichtsmuseum, mit seinen 8 Ausstellungsräumen beherbergt. Bemerkenswert an diesem Gebäude sind dabei das Eingangstor, das Mauerwerk sowie die Steinarbeiten, welche aus Gestein des einzigen Steinbruchs in diesem Teil der Insel stammen. Ebenso interessant sind das Satteldach und das schöne Holzwerk.
Inmitten einer reizvollen Landschaft, etwa 9,6 km von Agüimes entfernt, liegt Temisas, das von der kanarischen Regierung als ein typischer, kanarischer Weil deklariert wurde. Neben der faszinierenden Berglandschaft „Roque Aguayro“ befindet sich hier außerdem die „Eremitage San Miguel“ aus dem 18. Jahrhundert, umgeben vom größten Olivenhain der Kanarischen Inseln.
nach obenArtenara
Dieser typische kanarische Ort liegt im Südwesten von Las Palmas und im Norden von Puerto Rico auf einer Höhe von etwa 1230 m über dem Meeresspiegel. Damit ist Artenara auch der höchstgelegenste Ort auf Gran Canaria. Gelegen am nordwestlichen Rand der „Caldera de Tejeda“, einer Hochebene mit almähnlichen Wiesen, eignet sich der Ort besonders gut für einen Rundgang. Denn der Ort Artenara verfügt, wie die vielen Weiler, über Höhlenhäuser, die direkt in den Fels gebaut sind. Was sich oft erst auf den zweiten Blick erkennen lässt, denn die Fassaden sind gemauert, gestrichen und mit bunt blühenden Pflanzen verziert.
Diese Art zu wohnen stammt schon aus der Zeit, bevor die Spanier hierher kamen. Wahrscheinlich gehen die Wohnhöhlen bis in die Steinzeit zurück, was durch Ausgrabungen in der Umgebung vermuten lässt. Das Wahrzeichen von Artenara ist „San Matias“, die Pfarrkirche. Die Höhlenkapelle der „Virgen de la Cuevita“ (Jungfrau der kleinen Höhle), beherbergt eine Marienstatue, die der Überlieferung nach durch Missionare im 14. Jahrhundert von Mallorca aus hierher kam. Sie verkörpert heute die Schutzpatronin der Veteranen und Radsportler auf Gran Canaria.
Artenara liegt nördlich der ausladenden Kratersenke von Tejeda und wird von Schluchten sowie ungewöhnlichen Felsformationen umringt. Dass die Besiedlung hier schon vor der Zeit der Spanier stattfand, wird durch den altkanarischen Ortsnamen „Artenara“ bewiesen, was in etwa „zwischen Felsen verstricktes Land“ bedeutet. Auch der spanische Schriftsteller Miguel de Unamuno (1864-1936), der den Ort besuchte, war sehr von dem unbeschreiblichen Panorama beeindruckt. Er wurde geehrt, indem seine Statue an einer Stelle des Ortes platziert wurde, wo der Blick über das weite Tal und den beiden heiligen Felsen „Roque Nublo“ und „Roque Bentaiga“ schweifen kann. Den Blick weiter gerichtet folgt mit der Bergkette „Cuevas del Rey“, und in der Ferne der „Pico de las Nieves“, der höchste Berg auf Gran Canaria mit einer Höhe von 1.941 m.
nach obenFirgas
Dieser relativ kleine Ort mit einer Fläche von 15,33 km² rund 7640 Einwohnern liegt auf einer Höhe von 465 m und etwa 25 km westlich von Las Palmas. Die Nahe Umgebung ist geprägt durch eine Landschaft langer, schmaler Bergrücken mit einem Netz komplexer Schluchten. Der Ort wird nicht nur gerne von Touristen aufgesucht, sondern ist auch schon seit langer Zeit auf der gesamten Insel für die, nahe dem Ort entspringenden, Wasserquellen im „Barranco de La Montaña“ bekannt. Von der ortsansässigen Abfüllanlage „Agua Minerales de Firgas“ aus, wird auch heute noch Mineralwasser auf sämtlichen Kanareninseln vertrieben.
Die Attraktion von Firgas ist die Promenade „Paseo de Gran Canaria“ in der Ortsmitte, die 1995 von mehreren spanischen Künstlern entworfen wurde. Der ursprüngliche Name war eigentlich „Calle Real del Centro“. Neben den 21 Gemeinden, die jeweils mit einer aus Keramik gefertigten Bank sowie im oberen Teil die 7 Kanarischen Inseln aus Kacheln dargestellt sind, wurde aus Steinen, unter zur Hilfenahme des natürlichen Gefälles der Fußgängerzone, ein ansehnlicher Wasserfall angelegt. Er hat eine Länge von 30 m Länge, der bei einem Denkmal endet. Doch Firgas hat noch andere kulturelle wie historische Sehenswürdigkeiten in seiner Mitte zu bieten.
Auf den Ruinen der, 1502 erbauten, Kapelle „Ermita de San Juan Ortega“ steht heute die Pfarrkirche „San Roque“, wobei das Hauptportal, die Deckentäfelung des Hauptschiffs und bedeutsame Heiligenfiguren von der ehemaligen Kapelle noch vorhanden sind. Über dem Bewässerungskanal „Heredad de Aguas“, der zu Firgas und Arucas gehört, befindet sich die Gofiomühle von Firgas oder auch „Molino del Conde“ genannt, aus dem 16. Jahrhundert. Direkt neben der Mühle liegen das Müllerhaus, der alte Kornspeicher und die Röstmaschine.
nach obenSanta María de Guía de Gran Canaria
Der Ort befindet sich im Norden von Gran Canaria, etwa 25 km westlich von Las Palmas. Auf einer Gesamtfläche von knapp über 42 km² hat die Gemeinde rund 14.100 Einwohner zu verzeichnen, deren Haupteinnahmequelle im Obst- und Gemüseanbau sowie in der Viehzucht liegt. Hier wird u. a. die Käsespezialität „Queso de flor“ hergestellt. Er wird aus Kuh- oder Schafsmilch gewonnen, der durch Distelblüten gerinnt und dadurch seinen herben Geschmack erhält. Auch trägt das Kunsthandwerk zum Lebenserhalt der Bewohner bei. Im Besonderen die Fertigung der „Cuchillos Canarios“, das sind Messer mit sehr dünnen Klingen und durch Einlegearbeiten verzierten Griffen.
Das umliegende Gebiet der Gemeinde ist von einer felsigen Küste und deren Klippen eingerahmt. Zudem zeichnet sich das Umland von Santa Maria de Guía durch ein reichhaltiges Ökosystem aus. In dem die vielen Naturräume unter Naturschutz gestellt wurden. Dazu gehören ein Heidereservat, die „Reserva natural especial del Brezal“, der „Parque Rural de Doramas“ ein Naturpark, das Naturdenkmal „Montañón Negro“ sowie das Gipfel- und Landschaftsschutzgebiet der „Cumbres“.
Bis 1526 war Santa María de Guía ein Ortsteil von Gáldar, wo sich nur die reichen Familien niederließen. Hier wurde auch 1756 einer der bedeutungsvollsten Bildhauer der Kanaren, Die heutige Stadt war bis 1526 ein Ortsteil von Gáldar, in dem sich die wohlhabenden Familien ansiedelten. 1756 wurde hier, der bedeutendste Bildhauer der Kanarischen Inseln, José Luján Pérez, geboren. Auch überwinterte hier mehrere Male der französische Komponist Camille Saint-Saëns. Schon 1982 wurde der historische Ortskern der Stadt, der zu den am besten erhaltenen auf Gran Canaria gehört, unter Denkmalschutz gestellt. Das älteste Haus im kanarischen Stil „Casa de Quintana“, entstand bereits im 16. Jahrhundert. Die Pfarrkirche aus dem Spätbarrock mit den neoklassizistischen Türmen wurde im 18. Jahrhundert errichtet. In ihrem Inneren werden Skulpturen von José Luján Pérez aufbewahrt.
Etwas außerhalb des Ortes, in einem halbrunden Basaltabbruch befindet sich der „Cenobio de Valerón“. Die Fundstätte der Guanchen besteht aus ca. 300 in den Stein gehauenen Höhlen, die den Ureinwohner als Kornspeicher dienten.
nach obenStrände auf Gran Canaria
Maspalomas
Der bekannte Strand ist vor allem durch seine Dünenlandschaft berühmt. Als großer Naturraum gibt es neben den Dünen, eine Lagune und einen Palmenhain, welches ein dreiteiliges Ökosystem darstellt. Das Strandgebiet ist in mehrere Abschnitte unterteilt, wobei ein Bereich für FKK-Hänger reserviert ist. Ein anderer Teil wird hauptsächlich von Familien mit Kindern genutzt.
Playa de las Canteras
Dieser 3 km lange goldene Sandstrand befindet sich direkt in Las Palmas. Sowohl bei Urlaubern als auch bei Einheimischen beliebt, ist er durch das natürliche Riff „La Barra“ geschützt, sodass das Wasser hier sehr ruhig ist. Am südlichen Teil des Strandes finden sich die Surfer zum Wellenreiten ein.
Playa de las Alcaravaneras
Dieser goldene Sandstrand befindet sich ebenfalls in der Hauptstadt Las Palmas und ist der ideale Ort sich zu entspannen, egal an welchem Wochentag.
Playa de San Agustín
Dieser Strand ist knapp 670 m lang, jedoch leicht abschüssig, aber dennoch gut gegen die Wellen geschützt. Daher sind die Voraussetzungen zum Tauchen und Schnorcheln geradezu optimal. Außerdem gibt Duschen direkt am Strand. Der Strand ist sowohl an das Busnetz angeschlossen als auch mit einem Parkplatz versehen.
Playa del Inglés
Der 2,7 km lange Strand von Playa del Inglés wird von den zwei Stränden, östlich San Augustin und westlich Maspalomas, begrenzt. Der Strand verfügt sowohl über öffentliche Toiletten und Duschen als auch mehrere Rampen zum Strand, um Behinderten den Zugang zu gewähren.
Puerto Rico
Der Strand ist äußerst familienfreundlich, d. h. das Meer ist ruhig und das Wasser des Atlantiks war, sodass Kinder hier einen optimalen Tummelplatz haben.
Amadores
Der Strand, der übersetzt „Strand der Liebenden“ heißt, liegt an der südwestlichen Küste der Insel zwischen Puerto Rico und Puerto Mogán. Der 800 m lange goldenen Sandstrand liegt in einer ausladenden, jedoch geschützten Bucht mit kristallklarem Wasser.
Mogán
Dieser Urlaubsort ist der westlichste an der Südküste von Gran Canaria. Der gut geschützte, goldfarbene Sandstrand ist aufgrund des ruhigen Meeres und des klaren Wassers, sehr bei Familien mit Kindern beliebt. Die Umgebung der Wellenbrecher ist optimal zum Schnorcheln.
Playa Taurito
Der Strand befindet sich an der südlichen Küste der Insel zwischen Puerto Mogán und Puerto Rico. Weitab vom Trubel ist es hier möglich, gut zu entspannen und sich zu erholen.
Playa Meloneras
Der Strand befindet sich ganz in der Nähe der Sanddünen von Maspalomas und eignet sich hervorragend zum Schwimmen. Der goldene, weiche Sandstrand ist 500 m lang und nur spärlich bevölkert. Daher auch sehr beliebt bei Familien mit Kindern.
nach obenSehenswürdigkeiten auf Gran Canaria
Palmitos Park
Der Park befindet sich in der von Maspalomas und umfasst eine Fläche von 200 km². Er stellt den Lebensraum für 51 unterschiedliche Palmenarten, rund 1500 exotischen Vögeln, Säuge- und Beuteltieren sowie Reptilien. Attraktionen sind die Papageien- und Raubvögel-Shows (Adler, Eulen und Falken). Außerdem befindet sich auf dem Gelände ein Orchideenhaus, ein Kakteengarten, ein Schmetterlingshaus sowie ein Aquarium. Für einen Besuch in diesem Park sollte ein ganzer Tag eingeplant werden.
La Cueva Pintada
Die Höhle der Ureinwohner Guanchen in Gáldar wurde im Jahr 1873 entdeckt, wo eine Reihe Felsmalereien zu verzeichnen sind, die einen außerordentlichen historischen Wert darstellen. Während umfassender Ausgrabungen, die im Laufe der Jahre getätigt wurden, ist bewiesen worden, dass die „Cueva Pintada“ zu einer der bedeutungsvollsten prähistorischen Siedlungen auf Gran Canaria zählt. Ursprünglich von einem Dorf eingerahmt, das aus über 60 Häusern und künstlichen Höhlen bestand, die zwischen dem 6. Und 16. Jahrhundert errichtet wurden. Die archäologischen Arbeiten dienen in erster Linie dem Erhalt der Felsenmalereien, die u. a. an die Keramiken der Ureinwohner erinnern.
Atlantisches Zentrum für Moderne Kunst
Der auffällige Glaskuppelbau des Zentrums für Moderne Kunst befindet sich in Las Palmas, das sich ausschließlich zeitgenössischen Werken widmet. Das, abgekürzt, CAAM stellt wechselnde Ausstellungen, die bedeutsame Kunst des 20. Jahrhunderts beinhaltet, und arbeitet dabei mit weltweiten Kunstzentren zusammen. Zudem verfügt das CAAM über eine eigene umfassende Sammlung mit Kunstwerken kanarischer sowie spanischer Künstler des 20. Jahrhunderts.
Casa de Colón
Das Haus befindet sich an der Rückseite der Kathedrale in Las Palmas. Es wurde 1777 auf das Fundament seines Vorgängers errichtet und stellt mit seinen kunstvollen Steinmetz- und Tischlerarbeiten ein Prunkstück kanarischer Baukunst dar. Das Casa de Colón widmet sich in erster Linie der Rolle der Kanaren bei der Entdeckung Amerikas. Wobei sich unter den Exponaten ebenso zahlreiche Gemälde kanarischer Künstler des 15. und 16. Jahrhunderts sowie einige Leihgaben des Prados in Madrid befinden.
Barranco de Guayadeque
Die immergrüne Schlucht teilt das südliche Gran Canaria in zwei Hälften. An den steilen Hängen wachsen in einer Vielzahl Kakteen, Agaven, Palmen, Kiefern, Mandelbäume und Mohnblumen, was geradezu ein paradiesischer Ort für Naturliebhaber und Wanderer darstellt. Wobei das Wandern durch den Barranco zur Zeit der Mandelblüte im Januar und Februar am schönsten ist. Mit Glück kann derjenige, der zu Fuß unterwegs ist, auch ein Exemplar der größten Eidechsenart weltweit, der Lagarto Canarión, begegnen, die hier im Barranco de Guayadeque ihre Heimat hat.
Museo de Guayadeque
Unmittelbar an der Schlucht und in der Nähe von Ägüimes, an einem der Hänge, befindet sich dieses Museum, das die Entwicklung des Barrancos seit der Entstehung in der prähistorischen Zeit bis heute dokumentiert. Dazu gehört die Nutzung durch die Ureinwohner und die Eroberung der Kastilier. Außerdem umfasst es eine Ausstellung über Flora und Fauna, die Geologie der Schlucht sowie umfangreiche Exponate der archäologischen Bedeutung.
Los Tilos de Moya
Etwa 2 km vom Bergdorf Moya entfernt, befindet sich das Tal „Los Tilos“. Hier erstreckt sich über knapp 200 m ein langsam wachsender Lorbeerwald, der heute unter Naturschutz steht. Der sattgrüne Lorbeerwald zeigt sich dschungelartig und lässt nur wenig Tageslicht durch seinen Dickicht hindurch. Daher gedeihen in seiner kaum durchdringbaren Umgebung nur noch Farne und Moose. Der dichte Lorbeerwald überdeckte einst weite Teile der Kanarischen Inseln, bevor er den Rodungen zum Opfer fiel, um Brennholz und Anbaufläche für Zuckerrohr zu beschaffen. Doch Mitte des 20. Jahrhunderts wurde wieder begonnen, den Lorbeerwald aufzuforsten.
Caldera de Bandama
Das wohl eindrucksvollste Naturdenkmal auf Gran Canaria befindet sich zwischen Santa Brigida und Tafira. Der „Caldera de Bandama“ ist ein 569 m hoher Krater mit einem Durchmesser von 1000 m und einer Tiefe von 200 m, der den vulkanischen Ursprung der Insel in hohem Maße verdeutlicht. Auf dem „Pico de Bandama“, seinem höchsten Punkt, ist die Aussicht auf die gesamte Nord- und Ostküste sowie auf das Zentralmassiv überwältigend. Mit einer Sondergenehmigung des „Calbildo Insular“ in Las Palmas, ist es sogar möglich, in 30 Minuten in den Krater hinabzusteigen. Die Hänge sind mit Eukalyptusbäumen, Agaven und teilweise mit kanarischen Weinreben bewachsen, der hier auf Lavakieseln gedeiht. Im Kraterboden selbst haben sich inzwischen Palmen, Orangen- und Feigenbäume angesiedelt.
Roque Nublo
Das Wahrzeichen von Gran Canaria ist der auf 1803 m Höhe ragende, monolithische 80 m hohe Fels Turm. Er erhebt sich oberhalb eines Tafelberges, nur einige Kilometer westlich des „Pozo de las Nieves“, dem höchsten Gipfel der Insel. Seine eigentümliche Gestalt verdankt er dem Umstand, ein Überrest eines Vulkanschlotes zu sein. Der über ihn durch Witterung und Erosion über Jahrtausende hinweg von den Felsschichten, die ihn einst umgaben, befreiten. Der „Roque Nublo“ ist eines der beliebtesten Wanderziele auf Gran Canaria, denn er ist auch nur zu Fuß zu erreichen.
Jardin Botanico
Dieser botanische Garten befindet sich zwischen Las Palmas und Santa Brigida bei La Calzada und genießt einen einschlägigen Ruf bei allen Pflanzenliebhabern der nördlichen Halbkugel. Die Gartenanlage erstreckt sich weitläufig über einen Hügel, der eine Ansammlung von 450 Pflanzenarten mit 27 unterschiedlichen Gattungen umfasst. Die Pflanzen wurden seit der Gründung des Gartens von Eric R. Sventenius, einem Schweden, angesammelt. Um das steil ansteigende Gelände zu bewältigen, wurden zahlreiche Treppen und Pfade angelegt. Wie in der Natur wurden hier immer bestimmte Pflanzen miteinander gesetzt, die in einem Lebensraum gedeihen. Daher ist der Garten in seiner Struktur sehr unterschiedlich, wo sich Drachenbaum- und Lorbeerhaine mit großen Grünflächen abwechseln. Außerdem ist der Garten zur Heimat vieler endemischen Arten geworden, die nur noch auf den Kanaren wachsen und wild vom Aussterben bedroht sind.
nach obenAktivitäten
Gran Canaria, wie auch die anderen Kanarischen Inseln sind bei Urlaubern besonders beliebt. Dies hat natürlich seinen Grund, denn die Inseln haben vieles zu bieten, wie auch Gran Canaria mit seiner landschaftlichen Vielfalt, was der Insel den Beinamen „Miniatur-Kontinent“ eingetragen hat. Durch die großen Höhenunterschiede haben sich zahlreiche mikroklimatische Bedingungen entwickelt, die eine Vielfältigkeit der Flora und Fauna hervorbrachten, die vor allem in den tiefen Barrancos, die sich von der Inselmitte in Richtung Norden ziehen, ihre Lebensräume haben. Der Süden dagegen zeigt sich von einer ganz anderen Seite und ist im Gegensatz zum Norden sehr trocken. Entsprechend ist auch die Vegetation sehr viel spärlicher.
Dafür befinden sich hier die schönen Strände, die das ganze Jahr über die Urlauber nur so anziehen. Entsprechend ist die Auswahl reich an Hotels oder Hotelanlagen mit Ferienwohnungen, Bungalows und Ferienhäusern. Aber auch schön liegende Fincas oder sonstige private Unterkünfte bieten den Gästen die gewünschte Unterkunft. Aber auch die Möglichkeiten seinen Urlaub mit sportlichen Aktivitäten, Ausflügen oder Sehenswertem zu gestalten, können jederzeit in Anspruch genommen werden. Wo viel Wasser ist, hat auch der Wassersport sein Refugium, besonders für die Surfer und die Taucher, die auf Gran Canaria die besten Bedingungen dafür vorfinden.
Die abwechslungsreiche Landschaft bietet natürlich ebenso zum Wandern, Klettern, Mountainbiking oder Radwanderungen die besten Gelegenheiten. So bekommen Biker oder Kletterer an den steilen Hängen ihre Herausforderung, die ihren Adrenalinspiegel ansteigen lässt. Zumal jeder Sport auf Gran Canaria, bedingt durch das milde Klima ganzjährig eine Saison hat. Davon profitieren natürlich auch die Naturliebhaber, die sich auf Schusters Rappen auf den Weg machen, um die vielen Schluchten oder andere interessante Naturräume zu erforschen und zu entdecken. Aber ebenso diejenigen, die für Sport nicht so viel übrig haben und sich dem Kulturellen oder Historischen widmen möchten, können den Spuren der Ureinwohner folgen und bei Ausgrabungsstätten oder in Museen ihren Horizont auf diesem Gebiet erweitern.
nach obenKleine, spirituelle Oase mitten in Gran Canaria: Teror
Fernab des beliebten Trubels befindet sich auf Gran Canaria auch ein kleines Plätzchen zur bloßen Erholung, zum Kräftetanken aber auch zum spirituellem Austausch: nämlich in Teror, einem Zentrum für Religion und Spiritualität – als Gegenpol zum Tourismus, eine kleine Oase zum genüsslichen Abschalten oder Austausch mit Gleichgesinnten.
Symbiose aus Historischem und Natur pur
Eintönigkeit ist hier dennoch nicht angesagt: Eine seltene Kombination aus Geschichte, der besonderen Natur und Sehenswürdigkeiten versammeln hier vor allem solche Menschen, die den besinnlicheren Teil der Einheimischen präsentieren oder diesen zumindest nahe sein möchten. Dabei handelt es sich um das Zentrum der Religion auf der Insel, die andernorts von Trubel und anderen Highlights gekennzeichnet ist. Sie ist auch die kleinste der Gemeinden und liegt im Mittelgebirge. Besonderer Charakter wird ihr durch die unebenen Flächen zuteil: Schluchten, Berge und der Vulkan-Kessel “Pino Santo” gestalten das Flair auf beeindruckende Weise. Wer in diesem schönen Fleckchen Erde zuhause ist, fühlt sich der Schöpfung vielleicht nicht zuletzt deshalb besonders nahe. Diese Gemeinde zeichnet sich ganz besonders durch ein allgegenwärtiges, sattes Grün aus. Denn es ist das wasserreichste Gebiet der Insel. Ob Zitruspflanzen, Kiefer, Pinien, Feigen, Lorbeerbäume oder auch Kiefer, Kakteen und Mandelbäume ist hier eine Flora anzutreffen, die gerade für unser Auge besonders ungewohnt und sehenswert ist.
Rund 13 000 Menschen sind dort ansässig und lassen den Gästen tiefe Einblicke in ihre authentische Lebensweise. Darin liegt der entscheidende Unterschied zum Tourismus-Gebiet Gran Canarias: so kurz entfernt, und doch anders. Die Teilnahme am sozialen Leben in Teror ist anders als im “üblichen Gran Canaria”.
nach obenArucas – mal nicht der Strand auf Gran Canaria
Die kanarischen Inseln locken vor allem mit Sonne, Strand und Meer. Speziell die Menschen die nach Gran Canaria reisen, landen meistens im äußersten Süden der Insel am Strand von Maspalomas, Playa del Ingles oder Puerto Rico.
Dabei befinden sich die wirklich sehenswerten Orte gar nicht im Süden sondern im Zentrum der Insel oder im Norden. Ein besonders schöner und beliebter Ort ist Arucas, etwas westlich der Hauptstadt Las Palmas.
Mit seinen gut 36.000 Einwohnern ist er der viertgrößte Ort auf Gran Canaria, zu sehen gibt es einiges. Die Kirche San Juan Bautista beispielsweise, die den Ort imposant überragt. Das Gebäude wurde im neugotischen Stil aus dem dunklen Basaltgestein der Umgebung erbaut und zwar erst 1909 bis 1917.
Die alt anmutende Kirche ist also quasi noch ein Neubau, der katalanischen Architekt Manuel Vega y March hat sie entworfen. Manchmal wird sie sogar als Kathedrale bezeichnet, was aber nicht korrekt ist, denn sie ist kein Bischofssitz.
Wer es handfester mag, der besichtigt die berühmte Rumfabrik an der Straße Richtung Firgas. Hier gibt es Führungen und der Besucher erfährt eine Menge über Produktion, Lagerung und die Rohstoffe des Rums. Probieren kann man die edle Flüssigkeit natürlich auch und kaufen sowieso. Vom Rum erholen kann sich der Besucher anschließend im Stadtpark mit vielen exotischen und heimischen Pflanzenarten, das Stadtmuseum rundet einen Besuch ab. Die meisten Reiseveranstalter bauen den Ort Arucas schon fest in ihr Programm ein, so auch das Reisebüro Aaretal Reisen, neben einer Vielzahl weiterer Angebote.
So lassen sich die kanarischen Inseln auch von kulturell interessierten Menschen besuchen, die nicht nur am Strand liegen möchten.
nach obenGay-Parade auf Gran Canaria
Ein einwöchiger Event für Homosexuelle sowie alle, denen Toleranz kein Fremdwort ist und für denjenigen, der nur Lust hat, einem international ausgerichteten Trubel beizuwohnen fand in den Maitagen 2012 auf Maspalomas, Gran Canaria, statt. Den Auftakt bildete ein Spektakel im Yumbo Einkaufszentrum und lockte bereits dort an die 1300 Besucher an. Der Bürgermeister, Marco Aurelio Pérez, hielt eine offizielle Ansprache als Lokalpolitiker der Gemeinde San Bartolome dé Tirajana mit ihrem 50. Geburtstag als weltweit bekanntes Reiseziel.
Travestiekünstler, Profi-Tänzer und berühmte Bands
Nicht nur die Sängerin Katerina, welche mit den Hits “Walkin´on Sunshine” und “Love Shine a Light” globale Erfolge erzielte, schaffte gute Laune. Bis zu 60.000 Menschen waren angereist und bewunderten bunte, fantasievolle Kostüme, freuten sich an den Beats und feierten Party an jedem Plätzchen von Playa del Ingles. Als Highlight wurde natürlich die Straßenparade erlebt, wobei Schwule und Lesben längst nicht alle Teilnehmer bildeten – zumindest als Zuseher. Und jährlich werden es mehr. Trotz dieser riesigen Menschenmenge verlief auch dieses Jahr alles friedlich und doch alles andere als langweilig. Bei 30 Grad lässt es sich auch angenehm feiern – an den öffentlichen Plätzen und in den Gastbetrieben herrschte Hochbetrieb. Wer es in Betracht zieht, künftig einmal Teil des Mega-Spektakels zu werden, sollte Sonnenschutz nicht vergessen. Denn bei all den gebotenen Ablenkungen könnte man es leicht übersehen, dass auch auf den Straßen Vorsorge zu treffen ist.
Das wohl Schönste an der Veranstaltung ist die Tatsache, dass Menschen mit unterschiedlichen Neigungen gemeinsam feiern und ohne Streit miteinander auskommen können. Gran Canaria wurde damit zum Symbol für tolerante Lebensweise.
nach obenGran Canaria im Winter
Spätestens wenn hier in Deutschland die Tage wieder kürzer, die Morgen nebliger und die Temperaturen niedriger werden, denken viele Menschen darüber nach, den Winter doch in angenehmeren Gefilden zu verbringen.
Für den ganzen Winter reicht die Zeit bei den meisten Menschen leider nicht, aber ein Urlaub von ein paar Tagen oder Wochen ist immer drin. Ein sehr beliebtes Reiseziel um zur Winterzeit etwas Sonne und Wärme zu tanken sind die Kanarischen Inseln, allen voran Gran Canaria.
Gran Canaria – immer eine Reise wert
Das schöne an Gran Canaria ist, dass die Insel ihren Besuchern fast immer schönes und warmes Wetter zu bieten hat, egal zu welcher Jahreszeit. Es wird zwar ein klein wenig kühler als im Sommer, aber das ist im Vergleich zu Deutschland eher unwesentlich.
So herrscht zwischen Dezember und Februar Hochsaison auf der Insel, wobei man auch dann seine Ruhe findet, wenn man sie denn sucht. Denn die Touristenmassen konzentrieren sich im Süden der Insel, während der Norden und das Zentrum eher ruhiger sind.
Warum auch immer, denn außer Strand, Sonne und Hotels hat der Süden der Insel eigentlich nicht viel zu bieten. Der Rest des Eilandes wartet dagegen mit immerhin 14 Mikroklimazonen auf, bis hin zum feuchten und kühleren Nebelwald und im Winter sogar gelegentlich Schnee auf den Berggipfeln.
Die Insel zu erkunden ist auf Gran Canaria leicht, denn die Straßen sind gut ausgebaut, Mietwagen gibt es an jeder Ecke und das Linienbusnetz ist sehr dicht und komfortabel. Zudem bieten die Hotels natürlich Touren quer über die Insel an, auch in kleinen Gruppen, bei Bedarf. Preislich gibt es auf der Insel für fast jeden Geschmack etwas, vom günstigen Familienhotel mit eher einfachem Standard bis hin zum Resort der internationalen Spitzenklasse mit eigenem Golfplatz.
Momentan ist übrigens eine sehr günstige Zeit für einen Urlaub auf Gran Canaria, denn die Hochsaison startet erst im Dezember, der Oktober oder der November sind relativ günstig zu haben.
nach obenGran Canaria mit dem Fahrrad entdecken
Gran Canaria, die drittgrößte der kanarischen Inseln, gehört seit vielen Jahren zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Genau wie ihre beiden größeren Schwesterinseln Fuerteventura und Teneriffa kann Gran Canaria das gesamte Jahr über mit einem angenehm warmen Klima aufwarten. Die atemberaubende Natur und die schönen Landschaften lassen sich sowohl bei einer Rundreise mit dem Auto als auch bei spannenden Radtouren erkunden.
Die Insel mit dem Mountainbike erkunden
Auf Gran Canaria steigen die Temperaturen nur selten über 25°C und es gibt nur wenige Regentage. Dadurch eignet sich das Wetter perfekt um sich im Urlaub sportlich zu betätigen. Natürlich kann man an einem der vielen schönen Sandstrände schwimmen oder surfen, doch wer auch das Innere der Insel näher kennen lernen möchte, der sollte dies mit dem Rad tun. Da die Insel vulkanischen Ursprungs ist, sollte man für die Radtouren ein robustes Mountainbike verwenden, wie man sie zum Beispiel auf bikeunit.de findet.
Spannende Touren vom Strand durch die Berge
Die bei Touristen beliebtesten Orte liegen im Süden der Insel: San Agustín, Playa del Inglés und Maspalomas. Diese Ferienorte eignen sich bestens als Ausgangspunkt für eine Entdeckungstour ins Inselzentrum. Von Playa del Inglés aus kann man beispielsweise sehr gut mit dem Rad bis in die Berge fahren. Die 17 Kilometer lange Strecke bis nach Fataga ist durch die vielen Anstiege recht anspruchsvoll und sollte nicht unterschätzt werden.
Allerdings wird man durch die schöne Aussicht für alle Mühen entlohnt. Wer eine mehrtägige Tour unternehmen will, der kann von Fataga aus weiter durch die Berge fahren bis zum anderen Ende der Insel nach Agaete. Die Strecke ist knapp 80 Kilometer lang, allerdings wechseln sich Anstiege und Abfahrten ab. Für diese anspruchsvolle Strecke sollte man gut ausgerüstet sein.
Entweder mit Mountain- oder Trekkingbike und natürlich der entsprechenden Schutzausrüstung. In weiteren Tagesetappen kann man von Agaete aus die Westküste der Insel erkunden und die knapp 40 Kilometer bis nach San Nicolás de Talentino hinunterfahren um am vierten und letzten Tag die 69 Kilometer lange Strecke zurück nach Playa del Inglés zurück zu legen.
Das besondere an diesen Touren ist, dass Sie innerhalb von vier Tagen die Vielseitigkeit der Insel kennen lernen. Durch die klimatische und landschaftliche Vielfalt wird Gran Canaria auch oft als Miniaturkontinent bezeichnet.
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