Logo Altmühltal-Radweg
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Der Altmühltal-Radweg – ein Abenteuer durch die Natur
Wer Sport mit Abschalten in der Natur verbinden möchte, ist auf dem Altmühltal-Radweg genau richtig. Er führt durch Wiesen- und Flusslandschaften sowie durch einige niedliche Kleinstädte, die Sehenswürdigkeiten, Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten bieten.
Am Altmühlsee geht es los
Der Altmühlsee ist ein wahres Paradies und lädt zum Baden und Segeln ein. Außerdem gilt er als wichtiger Teil des bayrischen Naturschutzes. Wer sich für Zugvögel und Tierschutz interessiert, darf sich den Lehrpfad und den Aussichtspunkt nicht entgehen lassen. Alternativ kann man vor dem Start der Radtour noch eine Bootsfahrt unternehmen. Auf der MS Altmühlsee lässt sich das gute Wetter super genießen.
Altmühltal Radweg bei Ornbau, etwas oberhalb vom Altmühlsee. Ein guter Startpunkt für die Radtour
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Altmühlsee
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Vom Altmühlsee aus geht es dann los nach Gunzenhausen. Die kleine Stadt liegt direkt um die Ecke des Sees. Danach ist man etwa eine Stunde auf dem Rad unterwegs, bis man die größere Stadt Treuchtlingen erreicht. Hier gibt es einige Gasthäuser und Hotels, die sich für die erste Übernachtung eignen.
Altmühl kurz nach Treuchtlingen
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Altmühl kurz nach Treuchtlingen
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Radweg durch den Wald entlang der Altmühl
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Burg Pappenheim
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Pappenheim
Die nächste Etappe ist Pappenheim. Umgeben von Waldhängen sorgt die mittelalterliche Stadt für eine einzigartige Atmosphäre. Außerdem beherbergt sie zwei besondere Sehenswürdigkeiten:
Auf einem hohen Felsen thront die Burg Pappenheim und erinnert an längst vergangene Tage. Wer sich näher mit der Geschichte befassen will, kann an einer Führung teilnehmen.
Burg Pappenheim in Google Maps
Die Weidenkirche der Evangelischen Jugend in Bayern steht in Pappenheim
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Wer gerne Kirchen besichtigt, darf sich die Weidenkirche nicht entgehen lassen. Sie besteht aus langen Weidenzweigen – ein offenes, naturverbundenes Meisterwerk.
Hier ist die Weidenkirche der evang. Jugend in Bayern zu finden.
Die nächsten Highlights auf der Strecke
Die 12 Apostel - eine Felsengruppe
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Die Hölzerne Klinge bei Dollstein liegt direkt am Radweg
und lässt sich erklimmen.
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Von Pappenheim aus geht es weiter durch das Naturschutzgebiet Juratrockenhang. Das Highlight ist die Felsgruppe “Zwölf Apostel” – zwölf imposante Felsen, die aus Schwammkalkstein bestehen und ein tolles Fotomotiv darstellen. Außerdem hat man einen wunderschönen Ausblick über das Altmühltal. Zwölf Apostel in Google Maps.
Als Nächstes kommt man an der Hölzernen Klinge vorbei: eine riesige Steinhöhle. Und von hier aus sind es nur wenige Minuten bis zum Burgstein bei Dollenstein. Wer Lust auf ein kleines Abenteuer hat, kann den Felsen zu Fuß erklimmen. Und die Aussicht lohnt sich: vom Burgstein aus lassen sich die umliegenden Wälder und Wiesen überblicken.
Burgstein bei Dollstein - ein wirklich imposanter Felsen
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In nur 5 Minuten ist man zu Fuß an diesem Aussichtspunkt.
Bis zum Gipfelkreuz muss man allerdings etwas klettern.
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Rastplatz mit Blick auf den Burgstein bei Dollstein mit
Gipfelkreuz. ©: www.europe-sightseeing.com
Eichstädt & Willibaldsburg
Willibaldsburg in Eichstädt
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Residenzplatz und Altstadt in Eichstädt
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Der nächste Halt ist Eichstädt. In der kleinen Stadt gibt es einige Supermärkte und Cafés. Außerdem eignet sich die Altstadt von Eichstädt für einen Bummel – sehenswert sind der Domplatz, der Wittelsbachbrunnen und das Mortarium.
Außerdem ist die große Willibaldsburg mit dem angrenzenden Jura-Museum ein Muss für alle Geschichts-Fans. Der Bastionsgarten der Burg begeistert daneben durch wunderschöne Pflanzen und angelegte Beete.
Wer nach dem kleinen Aufenthalt noch nicht genug von Eichstädt hat, kann für eine Nacht in einem Hotel im Stadtkern unterkommen.
Die nächsten Highlights auf der Strecke
Römerkastell Vetoniana bei Pfünz
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Nach Eichstädt sollte man einen kleinen Abstecher zum Römerkastell Vetoniana bei Pfütz planen. Nach einem kurzen Anstieg erreicht man das wunderbar erhaltene Bauwerk, dessen Turm und Mauer begehbar sind. Infotafeln erzählen von der Geschichte des Kastells.
Römerkastell Vetoniana bei Pfütz in Google Maps.
Mittelalterliche Brücke, erstmals 1432 urkundlich erwähnt.
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Die Altmühlbrücke Pfünz wurde erstmalig 1432 urkundlich erwähnt und trotz ihres Alters ist sie bis heute gut erhalten. Sie führt über die Altmühl und bietet einen schönen Blick über den Fluss – kurz das Fahrrad abstellen und genießen.
Angelina's Altmühlrast. Ein kühles Bier, etwas zum Essen und die Altmühl
genießen. Zudem eine saubere WC Anlage.
Ideal und beliebt für eine kurze Rast bei Rad- und Kanufahrern.
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Wer eine kurze Verschnaufpause machen und bei gutem Wetter ein kühles Getränk in der Sonne genießen möchte, ist bei Angelina’s Altmühlrast genau richtig – besonders beliebt bei Kanufahrern, die auf der Altmühl unterwegs sind, doch auch während der Fahrradtour ein toller Stopp.
Nächste Übernachtung: Kipfenberg
Der nächste Halt ist Kipfenberg. Hier lohnt sich eine Übernachtung auf dem idyllischen AZUR Campingplatz. Man findet geräumige Zelte, die sich für Paare und Gruppen eignen. Mit eigener Dusche, gemütlichen Betten und kleiner Kochecke – perfekt, um nach einer langen Tour durchzuatmen und die Füße hochzulegen. Oder man bringt sein eigenes Zelt mit und geniest die Lage direkt an der Altmühl.
Campingplatz in Kipfenberg, Bike Lodge
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Campingplatz in Kipfenberg, viele Radfahrer mit eigenem Zelt.
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Beilngries
Das nächste Ziel ist der Erholungsort Beilngries. Wer mal Lust auf etwas anderes hat, kann das liebevoll gestaltete Spielzeugmuseum besuchen.
Das größte Highlight ist das Schloss Hirschberg. Mit seinen weißen Fassaden erstreckt es sich auf einer riesigen Fläche und es werden informative Führungen angeboten.
Altwasser Ludwig-Donau-Main-Kanal
Nun folgt einer der schönsten Abschnitte der Tour: am Altwasser Ludwig-Donau-Main-Kanal kann man abschalten und das Radeln durch die Natur und entlang des plätschernden Flusses genießen. Weitere Informationen zum Kanal lassen sich hier finden.
Ab Dietfurt trifft man auf den Altwasser
Ludwig-Donau-Main-Kanal. Eine landschaftlich sehr schöne
Strecke entlang des alten Kanals.
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Eisenzeitliche Gehöft im Archäologiepark.
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Der Archäologiepark im Altmühltal
Station 3 des Archäologiepark Altmühltal: Spätkeltisches Stadttor, ca. 50-180 v.Chr.
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Der Archäologiepark im Altmühltal ist der größte Europas – er erstreckt sich auf ganzen 40 km und besteht aus 18 Stationen. Die ausgestellten Fundstücke stammen aus der Zeit des Baus des Main-Donau-Kanals zwischen 1976 und 1991. Die Stationen sind jederzeit zugänglich und mit dem Fahrrad gut zu erreichen.
Eisenzeitliches Gehöft
Unter anderem gehört das eisenzeitliche Gehöft zum Archäologiepark. Begehbar ist es aktuell leider nicht, trotzdem kann das Gehöft von außen betrachtet werden und stellt ein spannendes Fotomotiv dar.
Riedenburg
Riedenburg: eine schöne Altstadt, mit alten Burgen auf den Hügeln.
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Der Ort Riedenburg eignet sich für einen kurzen Zwischenstopp. An der Schiffsanlegestelle gibt es leckeres Eis und man kann das Treiben auf dem Wasser beobachten. Außerdem bietet der Riedensburger Klangweg die Möglichkeit für einen abwechslungsreichen Spaziergang und auch die Christuskirche ist einen Besuch wert.
Die nächsten Highlights auf der Strecke
Burg Prunn
Die Burg aus dem 13. Jahrhundert mit hölzener Zugbrücke begeistert Groß und Klein und beherbergt im Inneren einige Schätze.
Burg Prunn in Google Maps.
Holzbrücke "Tatzlwurm"
Kurz vor Essing kann man die geschwungene Brücke “Tatzelwurm” überqueren. Mit ganzen 193 m ist sie einer der längsten Holzbrücken Europas und bietet ein schönes Panorama.
geschwungene Brücke Tatzelwurm
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Alte Holzbrücke in Essing
Nur kurz nach dem Tatzlwurm erreicht man die nächste Brücke: die wunderschöne alte Holzbrücke in Essing, die direkt ins schöne Stadtzentrum führt.
Alte Holzbrücke in Essing - ein schönes Panorama
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Kehlheim & Befreiungshalle
Beliebte Sehenswürdigkeiten der kleinen Stadt Kehlheim sind der Schleiferturm und das archäologische Museum.
Das Highlight jedoch ist die Befreiungshalle, die aus dem 19. Jahrhundert stammt und zu Ehren der Siege über Napoleon erbaut wurde. Die Halle bietet einen tollen Ausblick auf Kehlheim und die Umgebung. Außerdem kann die 45 m hohe Kuppelhalle auch von innen besichtigt werden.
Kloster Weltenburg & Donaudurchbruch
Kloster Weltenburg und der Donaudurchbruch
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Als nächsten Zwischenstopp sollte man den Donaudurchbruch einplanen, denn die 40 m hohen Steilwände sind ein wahres Naturspektakel. Danach erreicht man das imposante Kloster Weltenburg. Es stammt aus dem 7. Jahrhundert und beherbergt eine der ersten Klosterbrauereien. Ganz in der Nähe des Klosters gibt es einige Gasthäuser, die sich für eine Übernachtung nach leckerem Essen und gutem Bier eignen.
Wie kommt man mit dem Fahrrad von Kehlheim zum Kloster Weltenburg?
Es gibt mehrere Möglichkeiten.
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Entweder über die Befreiungshalle und dann durch den Wald einen Radweg zur Seilfähre nehmen. Die Seilfähre befindet sich einige hundert Meter flussaufwärts vom Kloster Weltenburg entfernt.
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Oder man überquert in Kehlheim die Maximiliansbrücke und nimmt einen Fahrradweg durch den Wald nach Weltenburg, welches ca. 1km vom Kloster entfernt liegt. Der Weg geht zunächst steil nach oben und dann geht es wieder bergab.
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Dritte Möglichkeit: Man besteigt in Kehlheim eines der Linienschiffe, die von Kehlheim durch den Donaudurchbruch bis zum Kloster Weltenburg verkehren. Allerdings: die fahren nur, wenn es genügend unter dem Kiel Wasser gibt. Alles hierzu ist unter https://schifffahrt-kelheim.de/ zu finden.
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Vierte Möglichkeit: mit dem Fahrrad von der Schiffsanlegestelle in Kehlheim fährt man den Wander- und Fahrradweg entlang der Donau flussaufwärts. Irgendwann kommt man zur Anlegestelle der Zillen. Je nach Wetter und Tageszeit verkehren hier einige Zillen zwischen Anlegestelle und Kloster Weltenburg.
Wie kommt man vom Kloster Weltenburg zurück nach Kehlheim?
Mit der ersten Zillenfahrt am frühen Morgen ging es Richtung Kehlheim.
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Legt die Zille ab, hat man ein schönes Panorama auf das Kloster Weltenburg
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Der Donaudurchbruch ist nach wenigen Fahrminuten erreicht.
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Die Anlegestelle der Zille, ca. 3 Kilometer oberhalb von Kehlheim ist erreicht. Ene zwar kurze, aber schöne Fahrt.
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Weiter geht es auf dem Rad- und Wanderweg entlang der Donau noch ca. 3 Kilometer bis Kehlheim.
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Wie zuvor beschrieben nur in der umgekehrten Richtung. Wir sind tags zuvor am frühen Abend über den Berg durch den Wald nach Weltenburg gefahren und haben am nächsten Morgen die erste Zille über den Fluss genommen. Die Zille ist losgefahren, nachdem diese mit genügend Passagieren (bzw. Rädern) gefüllt war. Wir haben später aber auch Radfahrer getroffen, die aufgrund des Andrangs nicht so lange haben warten wollen und stattdessen die Seilfähre oberhalb des Klosters genommen. Beide Fähren fahren nur tagsüber. Kommt man zu früh muss man warten, kommt man zu spät am Tag, fährt vielleicht keine mehr. Aber es lohnt sich auf jeden Fall. Weitere Informationen – auch eine kleine Karte mit möglichen Wander und Radwegen sind hier zu finden.
Ziel: Zusammenfluss Altmühl (Main-Donau-Kanal)
Die Tour ist geschafft! Am Zusammenfluss von Altmühl und Donau endet der Radweg und man kann sich von Kehlheim aus auf den Heimweg machen oder den Tag noch mit einem Stadtbummel abrunden.
August 2026
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