Schloss Eggenberg: ein Besuchermagnet in der Steiermark

Über eine Million Gäste besuchen alljährlich Schloss Eggenberg, das damit als meistbesuchte Sehenswürdigkeit rund um Graz gilt. Und das aus gutem Grund: Die barocke Schlossanlage zählt dank seiner original erhaltenen Ausstattung, dem Landschaftsgarten und den Sammlungen des Universalmuseums Joanneum österreichweit zu den wertvollsten Kulturgütern. Und auch historisch hat Schloss Eggenberg eine wichtige Bedeutung. Denn schließlich hatte hier das Adelsgeschlecht Eggenberg, dem mächtigsten Geschlecht in der Steiermark, seinen Stammsitz.

Schloss Eggenberg im Detail

Auf den ersten Blick präsentiert sich Schloss Eggenberg dem Besucher zwar als barocker Bau aus dem 17. Jahrhundert. Die Ursprünge dieses Baus reichen jedoch bis ins späte Mittelalter und die frühe Neuzeit zurück. Den ursprünglich befestigten Edelsitz erwarb Balthasar Eggenberger Anfang der 1460er Jahre. In den folgenden Jahrzehnten und Jahrhunderten wurde das Bauwerk erweitert und umgestaltet. In seiner heutigen Form existiert Schloss Eggenberg seit den 1620er Jahren, als Fürst Hans Ulrich seinen Hofarchitekten Giovanni Pietro de Pomis mit der Planung beauftragt hatte, zu seiner Zeit am Grazer Hof einer der wichtigsten Künstler überhaupt. Bezüglich der Formensprache ließ dieser sich von Bauwerken in Spanien und Italien inspirieren. Nachdem die Bauarbeiten etwa 20 Jahre später abgeschlossen wurden, wurden in den folgenden Jahrhunderten lediglich die Wanddekorationen und die Wohnräume im ersten Stock neu gestaltet.

Der Park von Schloss Eggenberg

Der zum Schloss gehörige Park erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 17 Hektar. Der Park von Schloss Eggenberg geht auf eine umfriedete Gartenanlage aus dem 17. Jahrhundert zurück, die Zug um Zug kontinuierlich erweitert und dabei auch verändert wurde. Nachdem der Park von Schloss Eggenberg zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu verwildern drohte wurde er restauriert und zählt heute zu den bedeutendsten Denkmälern der Gartenarchitektur in ganz Österreich und steht unter Denkmalschutz. Unter anderem hat hier die Große Hufeisennase, eine Fledermausart, die unter strengem Artenschutz steht, hier ihr Jagdrevier.

September 2019



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