Teneriffa

Teneriffa
Teneriffa mit Blick auf den Vulkan Teide
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Die, mit knapp über 2034 km² große Insel der Kanarischen Inseln, Teneriffa, ist ca. 80 km lang und bis zu 50 km breit. Mit fast 906.900 Einwohner ist sie auch die spanische Insel mit den meisten Bewohnern. Die Inselhauptstadt ist Santa Cruz de Tenerife. Teneriffa ist ein Eiland vulkanischen Ursprungs und gehört topographisch, wie die anderen der kanarischen Inselgruppe, zum afrikanischen Kontinent. Sie ist von der Südküste des spanischen Heimatlands etwa 1300 km und von der marokkanischen Küste und der westlichen Sahara ca. 250 km entfernt.

Klimatisch herrschen hier ausgeglichene Temperaturen und die Insel verfügt über eigenes Grundwasser (z. B. Gran Canaria nicht), was eine sehr üppige und vielfältige Vegetation zur Folge hat. Daher sind eine Vielzahl an Pflanzenarten (stehen fast alle unter Artenschutz) auf Teneriffa beheimatet, manche sogar nur hier auf der Insel. So bildet z. B. die kanarische Kiefer große Wälder, wobei im trockenen Süden sukkulente Wolfsmilchgewächse den Vorrang haben. Ein weiteres typisches Gewächs ist der Drachenbaum, wie der, sehr alte und riesengroße, beim Ort Icod de los Vinos. Außerdem haben sich Kakteen aus Amerika und große Weihnachtssternsträucher angesiedelt. Nicht zu vergessen die beliebte Strelitzie aus Südafrika.

Sozusagen die „Ureinwohner“ auf Teneriffa sind die Guanchen, was so viel wie Mann/Mensch aus Teneriffa bedeutet. Wo die Guanchen genau herkommen, ist bis heute nicht richtig geklärt. Es wird vermutet, dass es mehrere Phasen der Besiedlung gegeben hat. Die Ersten, die sich hier niederließen, kamen wohl schon um etwa 3000 v. Chr. aus dem Nordosten. Es ist anzunehmen, dass sie von Saharabewohnern abstammen, die in Binsenbooten von der nordafrikanischen Küste aus den Weg hierher fanden. Jedoch aufgrund der hellen Hautfarbe der Guanchen und den Beweisen aus archäologischen Ausgrabungen, ist mehr wahrscheinlicher, dass die Einwanderer aus Südwesteuropa kamen. Dokumentiert ist der große Guanchen-Häuptling Tinerfe, der hier im 15. Jahrhundert sein Zepter schwang. Als er starb, erbten seine 9 Söhne die Insel, die sie unter sich aufteilten.

Teneriffa
Teneriffa: Wandern im Tenogebirge
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Die Insel ist für Urlauber besonders attraktiv, da es möglich ist dem Winter zu entfliehen und in sommerlichen Temperaturen die schönen, teilweise künstlich angelegten Strände zu genießen. Aber auch die unterschiedlichen Landschaftsbilder, die sich bieten. Im Süden die karge, steinige Landschaft, in der Mitte die ungewöhnlichen Formationen des Vulkangesteins in den 2000m hoch gelegenen Cañadas, zu Füßen des Teide, der mit 3718 m, der höchste Berg der Kanaren und ganz Spanien ist. Außerdem befinden sich noch viele, vom Massentourismus unbehelligte, unverändert gebliebene Dörfer in der Küstenregion oder in den Bergen.

Strand in Teneriffa
Strand in Teneriffa
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