Der Dom zu St. Pölten: ein barockes Kleinod

Beim Dom zu St. Pölten handelt es sich um eine Domkirche, die seit 1785 als Kathedrale dient. In der Vergangenheit diente dieser Sakralbau als Klosterkirche, bis das Augustiner-Chorherrenstift anno 1784 aufgelöst wurde.

Die Geschichte des Doms zu St. Pölten

Das heutige Stift St. Pölten geht auf das Jahr 790 zurück, als die Brüder Otakar und Adalbert in St. Pölten ein Tochterkloster des Klosters Tegernsee gründeten. Doch bereits 828 ging das Kloster St. Pölten in den Besitz des Bistums Passau über. Nachdem das Kloster anno 907 nahezu komplett zerstört wurde, wurde es erst 955 wieder aufgebaut.

Die heutige Kirche geht auf das Jahr 1150 zurück, als ein dreischiffige Kirche errichtet wurde, die im ausgehenden 13. Jahrhundert umfangreich umgebaut wurde. Sein heutiges Aussehen verdankt der Dom zu St. Pölten Baumaßnahmen im 17. Jahrhundert, als das Gebäude nach einem verheerenden Brand im Stil des Frühbarocks gestaltet wurde.

Die Architektur des Doms zu St. Pölten

Der Grundriss des Doms zu St. Pölten orientiert sich größtenteils an jenem Gebäude, das 1150 errichtet worden war. An der nördlichen Seite der Kirche schließt sich der Kreuzgang unmittelbar an. Größtenteils ist der Dom zu St. Pölten im Stil des Barock errichtet, lediglich die Südfassade und die Apsis zeugen noch vom spätromanischen Bau.

Das Innere des Doms zu St. Pölten wurde von Bartolomeo Altomonte, Daniel Gran, Jakob Pradtauer und Josef Muggenast in barockem Stil gestaltet. Unmittelbar vor den Stufen des Altarraums ist der Abgang zur Bischofsgruft, in der unter anderem vier Bischöfe bestattet wurden.

Die Orgel und die Glocken des Doms zu St. Pölten

Die Orgel des Doms zu St. Pölten wurde 1973 vom Schweizer Unternehmen Metzler Orgelbau gebaut. Teilweise sind in der Orgel aber noch Elemente der ursprünglichen Orgel aus dem Jahr 1722 enthalten.

Das Geläut des Doms zu St. Pölten stammt nahezu komplett aus der Zeit des Barock und wurde 1969 von Mathias Piringer gegossen. Lediglich eine der Glocken ging während des Ersten Weltkrieges verloren und musste ersetzt werden.

April 2018



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