Das Musée des Beaux-Arts de Nice: Wo die französische Kunst zu Hause ist

Beim Musée des Beaux-Arts de Nice handelt es sich um ein Kunstmuseum, welches in einer im Stil der Neorenaissance erbauten Villa in Nizza untergebracht ist. Gezeigt werden hier vor allem die Werke französischer Künstler aus dem 19. und 20. Jahrhundert

So ist das Musée des Beaux-Arts de Nice entstanden

Kaiser Napoleon III. hatte während eines Besuches in der südfranzösischen Küstenstadt angeregt, hier in Kunstmuseum zu gründen und steuerte Leihgaben aus staatlichen Sammlungen bei. Zunächst existierte jedoch kein eigenes Museumsgebäude, weshalb diese Kunstwerke zunächst in der städtischen Bibliothek ausgestellt wurden. Weil die Sammlung stetig anwuchs, musste das Musée des Beaux-Arts de Nice mehrfach umziehen, bis die Sammlung 1928 schließlich in die Villa Thomson einzog.

Das Museumsgebäude

Ursprünglich wurde die Villa Thomson als Wohnsitz für Fürstin Elisabeth Kotschubei errichtet, die das Gebäude allerdings bereits während der Bauarbeiten 1883 an James Thomson verkauft hatte. Dieser bewohnte das Haus, bis er 1897 verstarb, und nutzte es als Veranstaltungsort für Bälle und Konzerte. 1925 kaufte schließlich die Stadt Nizza die Villa Thomson, um einen angemessenen Ausstellungsort für das Musée des Beaux-Arts de Nice zu bekommen. Nach mehrjährigen Umbauten konnte das Museum schließlich am 7. Januar 1928 eröffnet werden.

Die Sammlung des Musée des Beaux-Arts de Nice

Größtenteils stammen die Werke aus der Sammlung aus Stiftungen von Privatpersonen, beispielsweise aus dem Nachlass von Künstlern, Teile der Sammlung wurden aber auch von der Stadt Nizza angekauft. Eines der bekanntesten Werke dürfte wohl Agnolo Bronzinos „Kreuzigung“ aus dem Jahr 1540 sein, insgesamt sind jedoch nur wenige Künstler aus Italien vertreten.

Weitere bekannte Werke sind die vier monumentalen Gemälde im Treppenhaus, die von Nicaise de Keyser geschaffen wurden. Des Weiteren sind zahlreiche namhafte Künstler aus dem 20. Jahrhundert vertreten, beispielsweise Édouard Vuillard oder Pierre Bonnard.

April 2018



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