Das Kloster Andechs: ein Hort der Besinnung auf dem „Heiligen Berg Bayerns“

Die Benediktinermönche des Klosters Andechs betreuen nicht nur eine der ältesten Wallfahrten in Bayern, sondern finanzieren mit ihren Wirtschaftsbetrieben auch das gesellschaftliche Engagement der Abteien Andechs und München. Und noch eine Tatsache zeichnet das Kloster Andechs aus: Sie der Sitz einer der deutschlandweit größten authentischen Klosterbrauereien, die auch von Mönchen bewirtschaftet wird. Deshalb gilt das Bräustüberl der Klosterbrauerei als absoluter Besuchermagnet für Einheimische und Touristen.

Die Geschichte des Klosters Andechs

Gegründet wurde das Kloster Andechs anno 1455 von Herzog Albrecht II. von Bayern-München am Ort der früheren Burg Andechs. Diese war der Stammsitz der Grafen von Andechs und wurde vermutlich im 11. Jahrhundert gebaut. Hier hatten die Grafen von Andechs, welche 1248 ausstarben, ihren Stammsitz. Zerstört wurde die Burg Andechs im Lauf des 13. Jahrhunderts, weil das Adelsgeschlecht verdächtigt wurde, in die Ermordung Phillipp II. von Schwaben verwickelt gewesen zu sein.

So wurde die Wallfahrt zum Kloster Andechs begründet

Die Wallfahrer pilgern bereits seit dem zwölften Jahrhundert mit Bitten und Dankesbekundungen zum Kloster Andechs. Dadurch wurde das Kloster Andechs zum ältesten Wallfahrtsort in Bayern und gilt nach der Wallfahrt nach Altötting als zweitgrößte Wallfahrt Deutschlands. Heute begrüßen die Benediktinermönche im Kloster Andechs alljährlich etwa 30.000 Wallfahrer, die täglich bis zu 50 Kilometer lange Pilgermärsche absolvieren. Und auch übernachten können die Besucher im Kloster Andechs. Dafür stehen zwei Doppelzimmer sowie 15 Einzelzimmer zur Verfügung. Allerdings müssen Besucher, die übernachten möchten, die Zimmer frühzeitig reservieren, denn insbesondere von Pilgern auf dem Münchner Jakobsweg werden die Zimmer auf Kloster Andechs gern gebucht.

So ist die Wallfahrt zum Kloster Andechs entstanden

Unter dem Altar der einstigen Burgkapelle wurde am 26. Mai 1388 ein bedeutender Reliquienschatz entdeckt. Dieser wurde zunächst in die herzogliche Hofkapelle in München verbracht und kam ab 1394 in mehreren Teilen ins Kloster Andechs zurück. Es sollte allerdings bis zum Jahr 1425 dauern, bis die Reliquien wieder vollständig im Kloster Andechs waren. In jenen Jahren wurde auch der Begriff „Heiliger Berg Bayerns“ geprägt.

September 2017



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