Ein neuer Urlaubstrend: einmal Freizeitkapitän auf einem Hausboot sein

Der Urlaub am Wasser bietet nicht nur Entspannung und Erholung, sondern auch jede Menge Abenteuer. Schließlich gibt es mehr als genug Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung auf dem Wasser, von Schwimmen bis hin zum Segeln. Und seit einigen Jahren machen immer Mehr Menschen das Wasser sogar zur Unterkunft auf Zeit: Sie befahren im Urlaub die Flüsse und Seen Europas mit dem Hausboot. Allerdings müssen die Freizeitkapitäne einiges beachten.

So ist seit 2013 kein eigener Führerschein mehr für kleinere Boote mit einer Motorleistung von 15 PS nötig (diese Regelung gilt jedoch nicht für den Rhein). Weil Hausboote stärker motorisiert sind, benötigen Freizeitkapitäne den Sportbootführerschein für Binnengewässer. Lediglich Elde, Havel, Spree und Müritz dürfen teilweise ohne Führerschein befahren werden, sofern die Freizeitkapitäne zumindest eine dreistündige Einführung absolviert haben. Im europäischen Ausland hingegen ist ein Führerschein nicht zwingend notwendig. Dafür gibt es in einigen Ländern nur eingeschränkte Fahrmöglichkeiten. Beispielsweise gibt es in England zahlreiche schmale Kanäle, die lediglich mit einem sogenannten Narrowboat befahren werden können, weil diese Boote speziell auf die Kanäle zugeschnitten sind. Besonders beliebt bei Hausbootfahrer sind außerdem Frankreich und die Niederlande, wo es zahlreiche Kanäle sowie eine gute touristische Infrastruktur gibt.

Aufgepasst bei der Wahl des Bootes

Wie Detlef Marz, der stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises Charterboot sagt, machen viele Gäste den Fehler, dass sie ein zu kleines Boot wählen. Es empfiehlt sich also, vor dem Anmieten einen gründlichen Blick auf den Grundriss des Bootes zu werfen. Damit lässt sich am besten abschätzen, ob die Kabinen ausreichend Platz bieten und ob genügend Nasszellen an Bord vorhanden sind.

Äußerst praktisch ist außerdem ein Hausboot, welches über einen zweiten, offenen Steuerstand verfügt. Dies erleichtert etwa in Schleusen oder bei Anlegemanövern die Steuerung des Bootes erheblich. Vor allem im Hafen lässt sich das Hausboot sehr viel leichter manövrieren, wenn es mit einem Bugstrahlruder ausgestattet ist.

Mai 2017



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