Das Mysterium der Polarlichter entdecken

Ausflüge zu den Polarlichtern gehören in Island fast schon zum Standard-Reiseprogramm. Schließlich gelten Polarlichter als eine Erscheinung der besonderen Art, die jeder gesehen haben sollte, der vor Ort ist.

Gäste in Reykjavik haben täglich die Gelegenheit, das Mysterium der Polarlichter hautnah zu erleben. Sie werden von den Anbietern dieser drei- bis fünfstündigen Touren direkt vom Hotel abgeholt.

Was sind Polarlichter?

Bei Polarlichtern handelt es sich um Leuchterscheinungen, die durch angeregte Sauerstoff- und Stickstoffatome hervorgerufen wird. Diese Leuchterscheinungen treten auf, wenn elektrisch aufgeladene Teilchen des Sonnenwindes auf die oberen Schichten der Erdatmosphäre treffen

Polarlichter erscheinen häufig in nördlichen und südlichen Breiten, weil hier die sogenannte Feldlinien der Sonnenenergie durch die Atmosphäre dringen. Polarlichter erscheinen übrigens nicht nur auf der Erde, sondern auch auf anderen Planeten des Sonnensystems, sofern diese ein eigenes Magnetfeld und eine Atmosphäre besitzen.

Wie häufig Polarlichter auftreten, hängt vor allem davon ab, wie aktiv die Sonne aktuell ist Denn diese durchläuft bezüglich ihrer Aktivität einen insgesamt elfjährigen Zyklus. In der Phase der höchsten Sonnenaktivität werden selbst in Deutschland pro Jahr noch zehn bis 20 Leuchterscheinungen beobachtet.

Dabei können Polarlichter völlig unterschiedliche Farben haben. Beispielsweise entsteht ein grünliches Licht dadurch, dass Sauerstoffatome angeregt werden, die auf andere Atome prallen. Stoßen sie nicht zusammen, entsteht hingegen ein rötliches Licht, das aus den höheren Schichten der Atmosphäre stammt.

Die verschiedenen Arten von Polarlichtern

Insgesamt wird zwischen vier verschiedenen Arten von Polarlichtern unterschieden. Sie zeigen sich oft als Bögen, Bänder, pulsierende Flächen oder in Form von pulsierenden Strahlen. In welcher Form sich die Polarlichter zeigen, hängt von der Art der Sonnenwinde ab.

Auf der Suche nach einer Erklärung

Schon in einer 2.500 Jahre alten babylonischen Keilschrift wird von einer unerklärlichen Leuchterscheinung am Himmel gesprochen. Es sollte allerdings noch bis zum 18. Jahrhundert dauern, bis die Polarlichter wissenschaftlich erforscht wurden. Erst dann gelang es, einen Zusammenhang zwischen dem Erdmagnetfeld und den Sonnenwinden herzustellen.

Juni 2016



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