Neuwerk: den Vorposten Hamburgs entdecken

Mehr als 100 Kilometer vom Hamburger Rathaus liegt ein Vorposten der Hansestadt im Herzen des Wattmeeres. Besucher können die Insel Neuwerk ab Cuxhafen im Rahmen einer Wattfahrt zu Pferde oder mit einer etwa fünfstündigen Wanderung erreichen. Diese werden je nach dem Stand der Gezeiten angeboten. Wer Neuwerk nur im Rahmen eines Tagesausfluges besuchen möchte, kann auf der MS Flipper nach dem Einsetzen der Flut wieder nach Cuxhaven zurückfahren. Während der Sommermonate sind auf Neuwerk drei Wattwagenbetriebe im Einsatz.

Darum gehört Neuwerk zu Hamburg

Die Hansestadt Hamburg erhielt die Hälfte der heutigen Insel Neuwerk in der Helgoländer Bucht anno 1286. Dort sollte ein Turm errichtet werden, der sowohl als Seezeichen als auch zur Abwehr von Piraten dienen sollte. Vollständig an Hamburg fiel die Insel anno 1393.

Geschichte und Kultur erleben auf Neuwerk

Zwar leben nur rund 40 Einwohner auf der Insel, jedoch haben die Gäste die Möglichkeit, einen intensiven Blick in die Vergangenheit der Insel und auch der Hanse zu werfen. Mit dem Leuchtturm, der Nord- und Ostbake sowie der Turmwurt und dem Friedhof ist Neuwerk reich an Kulturdenkmälern.

Der Leuchtturm wurde bereits 1310 als sogenannter Wehrturm fertiggestellt und sollte die Elbmündung schützen. Damit ist der Leuchtturm Neuwerk nicht nur Hamburgs ältestes Gebäude, sondern auch das älteste profane Bauwerk an der deutschen Küstenlinie und zugleich das älteste Festungsgebäude in Hamburg.

Die Turmwurt wurde ursprünglich als Schulgebäude errichtet, dient heute jedoch als Schullandheim. Die Unterkünfte sind ebenso wie zwei weitere Gebäude und der "Herrengarten" mit einem eigenen Deich umgeben, der einen zusätzlichen Schutz vor schweren Sturmfluten bieten soll.

Für Gäste, die sich nach der Wanderung oder der Fahrt durch das Watt über den Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer informieren wollen, haben im Nationalparkhaus die Gelegenheit dazu. Diese Besuchereinrichtung wurde 2004 errichtet und beherbergt eine Ausstellung über die umliegende Natur.

Januar 2016



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