Le Grand Bal: Der Jahreswechsel mit Stil

Eine rauschende Ballnacht am Silvesterabend ist in Wien seit 1970 ein fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders. Mehr als 40 Jahre lang war dies der Kaiserball in der Wiener Hofburg, bei dem pro Jahr bis zu 2.500 Gäste aus 60 Ländern zu Gast waren. Diese feiern den Jahreswechsel im Fest- und Zeremoniensaal sowie in weiteren Räumlichkeiten, die von den Habsburgern zu Repräsentationszwecken genutzt wurden. Seit 2012 wurde der Kaiserball durch Le Grand Bal ersetzt.

Beim diesjährigen Silvester-Highlight sorgen herausragende Künstler von der Staatsoper und der Volksoper Wien für Unterhaltung. Ergänzt wird das hochkarätige Programm durch mehrere Bands und renommierte Orchester, die Tanzmusik von Jazz bis Walzer spielen. Der Höhepunkt des Abends ist wie jedes Jahr eine prächtige Inszenierung zu Mitternacht und das große Feuerwerk. das neue Jahr wird schließlich von der Pummerin, der größten Glocke, des Stephansdoms eingeleitet.

Die Vorgeschichte des Balles

Unter der Regierungszeit von Kaiser Franz Josef zwischen 1848 und 1916 fanden bereits Hofbälle und Bälle des Hofes statt. Der Hofball, zu dem etwa 2.000 Gäste geladen waren, fand alljährlich Ende Januar statt. Bei dieser Gelegenheit wurden ausgewählte Gäste dem Kaiserpaar vorgestellt. Kleiner und elitärer war dagegen der Ball bei Hof, der zwei Wochen später stattfand. Unter der Gästeschar befanden sich ausschließlich Vertreter des Hochadels und des Diplomatischen Corps.

An diese höfische Tradition knüpfte der Kaiserball an. Als der Kaiserball ins Leben gerufen wurde, spielte auch der Tourismus eine wichtige Rolle. Denn die Hotels waren Ende der 1960er Jahre in Wien nur schlecht ausgelastet. Der Ball sollte für eine bessere Auslastung der Hotels und eine Belebung des Tourismus sorgen.

Dezember 2013



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